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THEMA: 12544 Test Minitrix Köf = Weltklasse 2.

THEMA: 12544 Test Minitrix Köf = Weltklasse 2.
Startbeitrag
Nforever - 07.09.08 20:09
Habe schon mal einen neuen Thread aufgemacht

Auf dem Fahrtag des N-Bahnerkreises in Kisdorf hatte meine Köf heute ihren ersten großen Auftritt. Gelegenheit zu einem gemeinsamen Foto mit der Arnold-Köf


http://s1.directupload.net/file/d/1545/tmwoayre_jpg.htm

Beitrag editiert am 07. 09. 2008 20:34.
Wird es die denn mal in Epoche 2 Ausführung geben-neugierig fragt hier
wolfgang(berlin)
>> ... Gelegenheit zu einem gemeinsamen Foto mit der Arnold-Köf

http://s1.directupload.net/images/080907/tmwoayre.jpg ...<<

Da macht die Arnold ja gar keine schlechte Figur gegenüber der Trix, wenn man das Alter mit berücksichtigt.

Und in Anbetracht der nicht so tollen Fahreigenschaften*))  im Analogbetrieb der MTX-Köf erübrigt sich für mich ein Update des Tfz-Parks.
Wenn vielleicht mal eine echte Analog-Version erscheint schauen wir noch mal .

*)) siehe: http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=327631#91

Viele Grüße - Udo

Beitrag editiert am 07. 09. 2008 21:59.
Hallo,

habe mir die Lok inzwischen bei Ingo auch einmal angesehen. Die maßstabsbedingten Kompromisse sind m.E. allesamt akzeptabel, die Lok macht optisch einen guten Eindruck. Was mich allerdings viel mehr stört und vom Kauf abhält, ist die Konstruktion des Fahrwerks:
Die erwähnte Pendelachse ist meiner Meinung nach nicht mehr als das übliche bzw. ein etwas erweitertes Lagerspiel und offenbar weitgehend wirkungslos, wie ersten Berichten über Weichenruckeln zu entnehmen ist. Dies ist für mich unverständlich, da das Wissen darum im Mutterhaus durchaus vorhanden ist. Nimmt man die BR89 im Z-Maßstab von Märklin zum Vergleich, sieht man, wie eine Pendelachse richtig konstruiert wird und was sie bewirken kann - besonders, wenn man die aktuelle Version mit und die 20 Jahre ältere ohne (DER Schlechtläufer überhaupt) besitzt. Der Effekt ist verblüffend, diese Lokomotive gehört zu den kontaktsichersten dieses Maßstabes und stellt diesbezüglich so manche vierachsige in den Schatten, Weichenstottern ist unbekannt. Eine solche Konstruktion wäre vielleicht etwas teurer, aber im Vergleich mit der recht dunklen und nur frontal sichtbaren Beleuchtung (die Lichtleiter enden ofenbar tief im Lampengehäuse) die bessere Alternative gewesen.

LG Jürgen


Beitrag editiert am 08. 09. 2008 07:33.
Hallo,

ich möchte nochmal nach den Analog-Fahreigenschaften fragen, bisher liegt hier nur ein einziger Bericht vor (http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=327631#91 ), der für eine Rangierlok katastrophal ausfällt, d.h. ein echtes Auf-Keinen-Fall-Kaufen-Kriterium für mich als Analogfahrer darstellt.

Ich würde mich freuen, wenn dieser Bericht von jemanden widerlegt werden könnte, oder halt bestätigt?
Grüße,

Udo.
ich habe eine AR-Köf mit dem Umbausatz von SB ausgerüstet und kann dann auch analog recht ordentlich fahren
ich denke dan kommt die neue Trix nicht hin...

MK
Hallo zusammen,
das Bild von Jensemann bestätigt meine Meinung im vorherigen Thread: die Arnold-Köf
kann sich durchaus neben der neuen Minitrix sehen lassen. Ich werde mir eher noch eine
Ar-Köf als die Minitrix zulegen.
Gruß Lothar
Zu den Laufeigenschaften:

Die Teststrecke im Laden, auf der ich sie ausprobierte, geht aus einer Geraden heraus über eine GFN-Weiche in einen engen Bogen hinein.
Die Köf fuhr einwandfrei, langsam und ohne Stottern. Als Rangierlok erste Sahne, dachte ich.

Sollte man, worauf ich nicht geachtet habe, die Vorführstrecke für mich als Analogbahner auf Digitalbetrieb gestellt haben, würde ich mich schon ein bisschen betuppt fühlen.

Insofern wären Analog-Fahrberichte hier interessant.

Gruß
Karl
Ich kenne SB-Fahrgeräte nicht, aber sollte es sich dabei um ein Impulsbreitensteuergerät handeln (ähnlich Roco ASC 2000), würde mich eine schlechte Fahrweise nicht wirklich verwundern, da diese Geräte für moderne Motoren und Elektriken nicht wirklich geeignet sind.
@ analoge Fahreigenschaften

Hallo Forum,

gibt es schon eine rein analoge Köf von Mtx oder wurden bisher die analogen Fahreigenschaften eines Modells mit (Multiprotokoll-?) Decoder und leidlicher Eignung für Analog-Transformatoren diskutiert?

Wenn ich mich an ältere Threads richtig erinnere (ich habe mich mit Digitaltechnik noch nicht wirklich beschäftigt), braucht ein Decoder zum analogen Funktionieren mindestens 4-5 Volt. Dann wären die geschilderten bescheidenen Langsamfahreigenschaften im Analogbetrieb unvermeidbar, sozusagen 'Notlaufeigenschaft' der Digitaltechnik. Oder irre ich mich in diesem Punkt?

Viele Grüße

Georg
Es kann sich beim etwas mekwürdigem, analogen Fahrverhalten, auch um eine Besonderheit des sb Fahrreglers handeln.  Der Übergang von Schrittgeschwindigkeit zur mitlleren Fahrgeschwindigkeit erfolgt hier relativ abrupt. Einige meiner Loks, z.b Minitrix V100 oder Fleischmann 64 fahren in diesem Berich auch nicht absolut gleichmässig
Hallo Georg (#10),

> gibt es schon eine rein analoge Köf von Mtx oder wurden bisher die
> analogen Fahreigenschaften eines Modells mit (Multiprotokoll-?) Decoder
> und leidlicher Eignung für Analog-Transformatoren diskutiert?

Es wird nie eine reine analoge Köf von MTX geben, da der Decoder zum Betrieb des 6-V-Motors in der Lok notwendig ist.

Grüße,

Udo.
Kann man den Decoder eigentlich programmieren? Ich meine Anfahr und Bremsverzögerung u.s.w. das übliche halt.

fragt Uwe
Hallo,

ich habe mir heute abends extra bei einem Wiener Innenstadthändler die Köf analog vorführen lassen. Nach 2x hin und her fahren, fuhr sie mit dem GFN MSF Trafo (der Händler hat den grossen) durchaus auch langsam - blieb auf dem verdreckten Testgleis zwar mehrmals stehen, fuhr aber minimalem Schubs ohne Veränderung der Trafostellung wieder an.

Digital habe ich die Lok nicht vorführen lassen, ich gehe davon aus dass sie da auch bzw. noch besser funktioniert.

Einen Blick in den Waschzettel konnte ich aus Zeitmangel nicht machen. Ich gehe aber davon aus dass man den Decoder normal programmieren kann.

Grüße, Peter W.
Fahreigenschaften im Analog-Betrieb:
Ich habe meine Köf gestern noch einma bei mir getestet. Ich benutze einen alten Bühler-Trafo, der aus den ausgehenden 70er jahren stammt.
Im Analog-Betrieb kann ich mit der Lok gaz langsam rangieren.
Mir ist aufgefallen, dass, wenn ich den Trafo weiter aufdrehe, plötzlich eine Art kleiner Ruck durch die Lok geht, und sie dann schneller fährt. Sie lässt sich aber dann wieder ganz weich langsam weiterfahren.

Fahreigenschaften im Digital-Betrieb:
Sehr feinfühlig zu fahren. Der Decoder lässt sich wohl programmieren, jedenfalls kann ich die Lok ganz langsam auslaufen lassen (CV 3)

Die Lok war am Sonntag beim Fahrtag des N-Bahnerkreises mit im Einsatz und hat auch da ganz wacker rangiert.

Beste Grüße
Jens
Hallo Peter & Jens,

danke für die Berichte über die analog-Fahreigenschaften - das hört sich sehr gut an. Dann kann ich mich wieder auf die vorbestellte WLE-Köf freuen.

Grüße,

Udo.
Hallo,

Heute habe ich meine abgeholt.Ein wirklich klasse Modell.

Und das für 100 Euro.

Gruss Jörg
Hallo,

Habe meine gerade bekommen. Ist schon eine schöne Lok, aber nach wie vor gefällt mir dieses Kabelgewirr im Gehäuse nicht. Sicherlich müssen die Kabel ja irgendwo hin.
Großartig etwas ändern kann man da wohl auch nicht, da der Decoder unter dem Dach sitzt und die Kabel somit von oben kommen.
Bin daher mal gespannt auf die offene Version. Wahrscheinlich hat Trix damit auch große Probleme.

grüße Uwe

Beitrag editiert am 09. 09. 2008 20:59.
Hey Uwe, nicht den Tag vor dem Abend aufgeben, oder so!

In einem eigenen Thread beschreibt Woffi die ersten Verbesserungen inkl. Kabelkürzung: http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=328434

Schöne Grüße, Carsten
Hallo,

ich habe meine gestern beim Händler meines Vertrauens abgeholt und bin begeistert. Ich fahre die Lok mit SX und bei sauberen Gleisen keine Probleme, auch nicht über Weichenstrassen.

@9Im Waschzettel steht ausdrücklich, dass die Lok nicht für Impulsbreitensteuerung geeignet ist.

Bei der SX-Programmierung besitzt die Lok keine erweiterten Parameter.

LG

MaNfred
Hallo,

nurr mal zum Verständnis. Sind Impulsbreitensteuerung und "Halbwellenanfahrt" (z.B. TITAN) dasselbe oder etwas anderes?

Gruß
Rainer
Hallo,

nein es ist nicht das selbe!

- Impulsbreitensteuerung = Pulsweitenmodulation = rechteckförmige Spannung, konstante Amplitude, veränderliche Pulsweite
- Halbwellenanfahrt = sinusförmige Spannung, konstante Pulsweite (50 Hz Halbwelle, 100 Hz Vollwelle), veränderliche Amplitude, beginnt bei Halbwelle (Einfachgleichrichtung) und endet bei Vollwelle (Vollweggleichrichtung)

Grüße, Peter W.
Hallo Peter,

das bedeutet praktisch, daß die Halbwelle den Glockenankermotoren und der Mtx-Köf nichts tut?

Gleich eine ergänzende Frage. Warum bringt TITAN extra einen Trafo für Glockenankermotoren raus. Unterschiede zu den anderen, keine Halbwelle und 12 V Gleichspannung

Gruß
Rainer

Beitrag editiert am 10. 09. 2008 09:48.
Ein Glockenankermotor fühlt sich bei glatter Gleichspannung am Wohlsten. Am besten gemangelt und gebügelt und frisch gestärkt... Genau das macht der Titan-Trafo für Glockenankermotoren.
>> ... Genau das macht der Titan-Trafo für Glockenankermotoren. <<

Genau so wie der von SB-Modellbau speziell für Glockenankermotoren gebaute Fahrregler.
Bei dem war das Fahrverhalten ja nicht so toll, siehe:

>> - im Analogbetrieb trotz eingesetztem sehr guten SB-Fahrregler keine richtige
  Langsamfahrt möglich, im mittleren Geschwindigkeitsbereich schwankendes
  Tempo (nicht gleistechnisch bedingt, da auf seperatem Flexgleis gleiches  Ergebnis),
  wirklich ungefähre Vorbildgeschwindigkeit analog nicht sicher möglich  <<
Zitat aus http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=327631#91

Viele Grüße - Udo
Moin zusammen!
Ich war heute bei meinem Händler des Vertrauens und wollte mir die Köf II mal anschauen.
Alle Fünfe waren schon weg, zurück zum Hersteller!!!
Lt. Verkäufer weil Sie alle analog nicht zur Zufriedenheit der Besteller fuhren!
Jetzt lese ich hier, dass die Maschine analog gut fahren würde.

Gibt es ausser @15 noch weitere analog Fahrberichte?

Gruß
Maggi
Ich nehme noch mal Stellung zu meinem Beitrag Nr. 15:
Mein Eindruck ist sicherlich subjektiv, ich persönlich bin der Meinung, dass meine Lok okay ist und ordentlich fährt.
Ich denke mal, wenn sie irgendwie auffällige Mucken beim Fahrbetrieb zeigen würde, wäre es, wenn nicht mir, dann sicherlich den Jungs vom N-Bahnerkreis am Sonntag aufgefallen, als ich sie beim Fahrtag dabei hatte.

Gruß Jens

PS: Zum Umtauschen wäre es eh zu spät, da ich sie bereits gesupert habe...

Hallo,

es kommt sehr auf das verwendete Fahrgerät an. Es wird mit Decoder nie möglich sein, mit allen möglichen analogen Fahrgeräten genau das gleiche Verhalten zu erzeugen wie ohne Decoder.

Grüße, Peter W.
Hm, ob der Unterschied zwischen Impulsbreite und Halbwelle wirklich deutlich geworden ist, wage ich zu bezweifeln. Deshalb gestatte ich mir eine ausführlichere Erklärung.

-Einfache Modellbahntrafos erzeugen den Gleichstrom, indem der untere Teil der Sinusförmigen Wechselspannung nach oben 'geklappt' wird. Es entsteht eine quasi-Gleichspannung. Die Restfrequenz von 100Hz wird von den meisten Gleichstrommotoren  aufgrund ihrer Massträgheit problemlos genutzt. Trotz der Restfrequenz spricht man von Gleichstrom, da die Spannung nicht mehr zwischen + und - schwankt sondern genau genommen zwischen + und null. Bessere Trafos glätten den Gleichstrom durch Verwendung von Kondensatoren und Widerständen, was speziell bei Glockenankermotoren zu besserer Regelbarkeit führt.

-Bei der Halbwelle wird der Minusanteil nicht nach oben 'geklappt' sondern schlicht abgeschnitten. Trotzdem schwankt die Spannung hier zwischen + und null und zählt somit zum Gleichstrom. Hier lässt sich eine Restfrequenz von 50 Hz messen mit einer großen Lücke zwischen zwei Spannungsbuckeln. Einfache Motoren laufen hier problemlos mit niedrigerer Drehzahl. Sensible Glockenankermotoren mögen diese Gleichstromart normalerweise garnicht.

-Impulsbreitensteuerung. Es steckt im Namen. Der zuvor möglichst glatte Gleichstrom wird in Impulse geteilt. Die Länge eines Impulses regelt dann die Drehzahl der Motoren. Dies ist das Verfahren, dass alle heutigen Digitaldekoder verwenden. Damit kann man sowohl Normale als auch Glockenankermotoren betreiben. Aber: Die Grundfrequenz der Impulse ist unterschiedlich - bei Glockenankermotoren muss sie normalerweise wesentlich höher sein. Vorteil der Impulse bei normalen Motoren: Durch die Impulse wird der Motor quasi immer 'angeruckt', so dass selbst problematische Loks kaum noch stehenbleiben. Man hört das meist am brummen bei langsamer Fahrt. Somit müsste ein Impulsbreitenfahrpult für analogen Betrieb eine regelbare Basisfrequenz haben um mit verschiedenen Motoren gut zu fahren und man müsste die beste Frequenz für den jeweiligen Motor kennen.

Bezogen auf die Fahreigenschaften der Minitrix Köf bedeutet das:
Mit normalem Gleichstrom fährt die Lok an, wenn die Gleisspannung ein gewisses Level erreicht, erwacht die Elektronik zum Leben und der Ruck geht durch die Lok. Ein Manko, mit dem man Leben muss. Theoretisch dürfte die Köf auch mit Halbwelle problemlos fahren. Bei der Impulsbreitensteuerung ist das anders: Hier werden verschieden lange Impulse mit den vollen 12V auf die Schienen geschickt (Fast wie Digitalstrom). Das kann dann durchaus dazu führen, dass der Dekoder 'denkt' er hat digitale Informationen auf der Schiene - was dann im einfachen Fall zu schlechtem, ruckigem Fahrverhalten und im schlimmsten Fall zu absolut unberechenbaren Reaktionen führen kann.

Die besten Ergebnise dürfte rihtiger, glatter Gleichstrom und Digitalbetrieb bringen.
@ 29: stimmt, die D & H Decoder erkennen allerdings recht gut, ob "nur" Impulsstrom drauf ist oder ein Digitalsignal.
Hallo,

meinen Tests zufolge entscheiden die D&H Decoder zwischen Analog und Digital über die Frequenz - alles was unter 250 Hz ist, wird ungeachtet der Wellenform als Analogsignal betrachtet.

Grüße, Peter W.
Hab die Köf heute live bei unserem Stammtisch (Nordschwarzwald) erlebt. Sie lief wunderbar (digital Sx), konnte richtig langsam dahinschleichen und hatte keinerlei Kontaktprobleme auf Weichen oder schlechten Gleisübergängen. Die vordere Achse ist beweglich und gleicht Unebenheiten auf dem Gleis aus.

Die Kabel sind nicht mehr oder weniger störend, wie bei vielen anderen digitalen Modellen auch, bei denen diese bei genauerem Hinsehen zu erkennen sind. Aus der Entfernung, aus der ich Loks und Züge anschaue, stören sie mich überhaupt nicht, und mir gefällt der Gesamteindruck - außer vllt. die große N-Kupplung. Aber das ist kein Problem der Köf.

Fazit für mich: Ein tolles Teilchen für etwas mehr als 100 EUR incl. Decoder.

Gruß Gerhard

Beitrag editiert am 11. 09. 2008 23:59.
Hallo xenayoo,

vielen Dank, ich liste jetzt mal meine praktischen Schlußfolgerungen auf:

- Trafos mit Halbwelle sind sozusagen die "normalen" Trafos, die jeder hat, zumindest jeder Analogbahner. Die Halbwelle mag zwar der Glockenankermotor nicht, sie schadet ihm aber auch nicht. Warum würde sonst Mtx serienmäßig diese Motoren einbauen.

- Impulsbreitensteuerung ist was Spezielles für die Digitalbahner. Nun schreibst Du "Damit kann man sowohl Normale als auch Glockenankermotoren betreiben.". In der Anleitung der 52.80 steht nun wieder, daß man diese nicht damit betreiben soll.

Zum Verständnis, was eine Halbwelle ist wußte ich schon, das mit der Impulsbreitensteuerung findet man auch. Nur über die praktischen Konsequenzen im Betrieb, speziell bei Glockenankermotoren, bin ich bei meinen Recherchen bisher ins Leere gelaufen. Ich kann mir nicht denken, daß man für ein paar Loks mit Glockenankermotoren (im Analogbetrieb) die ganzen Trafos ersetzen muß.

Gruß
Rainer
Servus,

grundsätzlich können Glockenankermotoren schon mit Pulsweitensteuerung (PWM) betrieben werden. Aber es gibt halt ein paar Kleinigkeiten wo sich diese Motoren von gewöhnlichen unterscheiden.

Niedrige Frequenzen sind bei solchen Motoren eher zu hören da sie - vereinfacht gesagt - weniger träge sind. Schaden tut das den Motoren wohl nicht zwingend. Fakt ist aber das höhere Frequenzen im 20-40kHz Bereich für diese Motoren besser funktionieren. Sie sehen dann praktisch wieder eine Gleichspannung, das resultiert in einer längeren Lebensdauer und gleichmäßigerem Lauf.

Nachtrag:
In extremen Fällen (niedrige Schaltfrequenz und harte Flanken mit Spannungspitzen etc.) kann schon auch der Motor schaden nehmen, auch innerhalb der für uns relevanten Laufzeit. Insofern macht die Warnung des Herstellers durchaus Sinn...

Und man muss unterschieden ob die Motoren direkt an der Spannung hängen, oder ob da noch eine Elektronik (Dekoder) dazwischen steckt. Im Falle der Köf hat diese auch die Aufgabe eine Anpassung an die niedrigere Nennspannung des Motors vorzunehmen.

Die Dekoder (oder EGB) reagieren recht unterschiedlich auf die PWM Signale, die meisten mögen sie nicht wirklich. Im wesentlichen hängt es daran das die Elektronik entscheiden muss ob es denn nun ein Digitalsignal ist oder nicht und welche Geschwindigkeit daraus abgeleitet werden soll. Welcher Motor in der Lok steckt ist im Grunde dann egal.

Grüßle
Elvis.



Beitrag editiert am 12. 09. 2008 11:11.
@32 Hi Gerhard,
wo gibt's die für 'nen Hunni statt 129.-?
Gruß Bernd
Hallo,also ich bin zufrieden,mit der Lok,sie fährt analog sehr langsam und kommt über die Rocoweichen rüber,nur das das Licht etwas dunkel ist.Werde sie umbauen auf DR-Ost Variante.Meine kostete 122,50 Euro.Jedenfalls ein sehr schönes,gelungendes Modell.MfG Klaus
Hallo,

die von mir unter

http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=328005

beschriebenen nicht überzeugenden Fahreigenschaften im Analog-Betrieb beziehen sich auf ungefähre Vorbildhöchstgeschwindigkeit (!) bis mittlerer Geschwindigkeit. Bei
höher aufgedrehtem Regler war es dann ok.
Der eingesetzte SB-Regler ist speziell für Glockenankermotoren konzipiert und hat natürlich keine Impulsbreitensteuerung. Es ist schon klar, dass der Widerstand des Docoders erst überwunden werden muss, allerdings sollte das Modell dann schon gleichmäßig fahren, was aber nicht der Fall war.
Wenn ein Händler - wie von Maggi oben geschildert - 5 Modelle zum Hersteller zurück schickt, dann bestätigt es meine gemachten Erfahrungen, unabhängig davon, ob die subjektiven und unterschiedlichen Wahrnehmungen von N-Bahnern oder eine gewisse Streuung in der Fertigung eine Rolle dabei spielen.

Das Modell gibt es bei Modellbahn-Apitz in Wuppertal für 105,90 EUR. Meines Erachtens nach ein sehr guter Preis für eine bereits digitalisierte Neuentwicklung, zumal die Fahreigenschaften im digitalen Betrieb überzeugen.
Ob der Analogbahner, der den Decoder mit bezahlt, dieses auch so sieht, vermag ich nicht zu beurteilen und spekulieren möchte ich nicht.

Viele Grüsse
Frank

Beitrag editiert am 12. 09. 2008 13:36.
@ 35 Bernd,

Z.B La Casa in Herne für 101,75.-
Wagner & Raschka Bochum 104.-

Gruss Jörg
moinsens,

Menzel möchte 114,- € haben und Breuer in Gerresheim nur 99,99€.

mfG

Hallo alle zusammen,

lese schon die ganze Zeit über die MTX-Köf mit und will sie mir bald auch zulegen.

Ich fahre analog mit Heißwolf, also das mit dem glatten Gleichstrom dürfte kein Problem darstellen. Die Höchstfequenz mit 100 Hz wird wohl dem Dekoder nicht sonderlich bekommen, anscheinend.

Bei dieser Lok mache ich eine Ausnahme und zahle den Dekoder gerne mit (im Vergleich zur Hornold-Köf ist der Dekoder fast geschenkt dabei), obwohl ich ihn nicht brauche und sonst auch kein Fan von zwangsdigitalisierten Loks bin (aber dann bitte mit Schnittstelle). Für den 6-Volt-Motor braucht die Köf ja eh eine Elektronik und wenn das gleich mit einer Digitalisierung verbunden wird, dann ist es für mich logisch, geht ja auch nicht recht viel anders bei der Lok.

Mich würde nur schon mal interessieren, ob jemand mit der Köf auf Heißwolf schon Erfahrung gemacht hat, es dauert bei mir noch ein wenig, bis der Finanzplan sie zuläßt (GFN V60, MTX Schienenbus, GFN Reichsbahnloks, GFN Jahressonderzug).

Gruß aus Zolling

Christian Strecker
Ich hab ihn mir heute angesehen und er wird bei mir in blau kommen (WLE-Köf). Feines Fahrzeug, im Original fallen die Käbelchen kaum auf, hab mir gedacht das wäre schlimmer.
Hallo ,

die Säcke-Köf MTX 12439 rollt an. Es soll wohl eine solche darstellen - mit Sack auf Halbmast ?
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=370087160696

so hätte sie auch aussehen können : http://gaga160.lima-city.de/_efgh/h05_1024.JPG
( http://gaga160.lima-city.de/diesel1985.htm )

gaga

Beitrag editiert am 17. 09. 2008 00:16.
Hallo,

ein Freund von mir hat sich die kleine Digi-Köf gekauft...und nun werde ich mal bei ihm ne Probefahrt machen.
Ich bin echt gespannt wie der Zwerg am Regler hängt

Gruß
Andy
Hallo,

hier ein Bildchen meiner neuen Köf, die sich gerade auf der Tastatur breit macht. Ich bin sehr begeistert von dem kleinen Ding. Man sieht auf dem Foto ganz gut, welchen entscheidenden Einfluss das Licht hat.

http://home.arcor.de/elcajefa/bahn/ce_323_1.jpg

Schöne Grüße, Carsten
Hallo,
mein Eindruck von der Köf.

Preis-Leistung absolut ok----104€
Die Nieten sind im Betrieb nicht übertrieben sichtbar.
Macht Spaß mit dem kleinen Ding zu fahren.
Die gehäuse der Stirnbeleuchtung könnten ein wenig kürzer sein...das Trittbrett mit der Griffstangenaufnahme könnte man noch farblich behandeln, dann fällt der kleine Gnubbel am Trittbrett nicht mehr auf.

Witziges Ding.

Gruß
Andy


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