Eine Bericht von Hans - Joachim Pescht.
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Fast jeder Zubehöranbieter hat mittlerweilen Möglichkeiten zur Felsgestaltung im Angebot. Ob vorgefertigte Folie oder Formen zum Ausgiesen mit Gips - ich möchte hier eine Methode beschreiben, bei der Naturmaterial verwendet wird.
Rinde
Heißkleber
Granitfarbe (der Fa. Erben)
Die Rinde kann bei einem gemeinsamen Ausflug mit der besseren Hälfte, sprich der Ehefrau oder Freundin, gesammelt werden. Bitte aber nicht von noch stehenden, wachsenden Bäumen entfernen, sondern sich einen umgefallenen Baum suchen. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass die Rinde nicht von irgendwelchen Tieren befallen ist.
Die Rinde wird dann mindestens eine Woche in der prallen Sonne (oder an der Heizung) getrocknet. Die Rinde muss absolut trocken sein! Lieber ein paar Tage länger trocknen, als das die Rinde später auf der Anlage schimmelt.
Es werden nun entsprechend passende Rindenstücke herausgesucht. Diese werden mit Heißkleber auf dem Untergrund oder an einem senkrecht aufgeklebten Wellpappestück angebracht.

Das Ganze wird nun als nächstes mit farblosem Mattlack (hinten und vorne) eingesprüht. Die Lücken zwischen den einzelnen Rindenstücken werden abschließend mit einer Spachtelmasse ausgefüllt. Diese stelle ich mir im übrigen selber her: Die bei der Holzbearbeitung anfallende Sägespäne und das Sägemehl werden aufgehoben und jetzt mit einem Weißleim/Wassergemisch angerührt.
Die farbliche Gestaltung der Felsen erfolgt mit Granitfarbe der Firma Erben. In die noch feuchte Farbe werden mit brauner und schwarzer Wasserfarbe Nuancen eingebracht.
Dezent angebrachte Schaumstoffflocken runden das Bild ab.
Abschließend nochmals farblosen Mattlack über die Felsnachbildung und der Felsen ist fertig.
Die Bilder zeigen die auf diese Weise entstandene Felswand des Schotterwerkes auf meiner Anlage.




Danke an Hans - Joachim Pescht für
die Zusendung.