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Workshop: Bau einer NOCH Fertiggelände-Anlage - Weitere Details

Die letzten Details auf der Anlage werden gestaltet.

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Muet GmbH

     

Der Hauptplaz

Da die Häuser-Grundplatten nicht immer ganz gerade sind und auch der Hauptplatz des Fertiggeländes nicht völlig Plan ist, kann es vorkommen, dass ein Gebäude an einer Seite etwas vom Untergrund absteht. Diese Lücke kann mit Kontaktkleber geschlossen werden, der mit Hilfe eines kleinen Spatels oder einem ähnlichen Gegenstand (z.B. ein Holzstäbchen) aufgetragen wird.
Alleskleber oder Leim eignet sich dazu nicht sonderlich gut, da sie während des Aushärtens an Volumen verlieren.

Nach dem Aushärten des Kontaktkleber wird der Kleber mit hellgrauer Acrylfarbe übermalt.
Wem der Hauptplatz zu eintönig grau ist, der kann mit Farbe einige farbliche Akzentuierungen aufbringen. Das gleiche gilt für den Platz bei der Abstellgleis-Gruppe.



Anbringen der Ausgestaltungsdetails

Autos

Das Anbringen der Autos ist einfach: Alleskleber auf die Räder des Autos anbringen oder das Fahrzeug in einen Alleskleber-Tropfen eintauchen und dann an gewünschter Stelle auf der Anlage positionieren.



Wem die Automodelle herstellerseitig zu neu bzw. zu makellos aussehen, der kann sie mit der bei der Brücke und bei den Gebäudemodellen beschriebenen Technik mehr oder weniger dezent altern. Vor allem bei preisgünstigen Autos werden gerne Details wie Scheinwerfer, Rückleuchten, Nummerntafel, Markenemblem etc. nur angraviert, aber nicht farblich abgesetzt. Wer möchte, kann diese Details mit einem feinen Haarpinsel und Acrylfarbe hervorheben: Mit weißer Farbe die Scheinwerfer und Nummerntafeln, mit roter Farbe die Rückleuchten und mit oranger (oder einem Gemisch aus weiß und rot) die Blinklichter. Wer eine ruhige Hand hat, kann auch noch Details wie das Markenemblem oder Türgriffe farblich absetzen.
Einige Fahrzeuge lassen sich in Einzelteile zerlegen - dadurch kommt man meist etwas leichter an die zu färbenden Stellen.



Figuren

Die Figuren werden mit einer Pinzette aufgegriffen und in einen Tropfen Alleskleber getaucht - bei Figuren, die im Gras montiert werden, darf es ruhig etwas mehr Kleber sein. Anschließend die Figur an der gewünschten Stelle aufstellen. Sollte die Figur nicht selbst stehen bleiben, so muss sie mit einem passenden Gegenstand bis zum Aushärten des Klebers fixiert oder gestützt werden. Hierzu kann man z.B. kleine Hölzer oder Schrauben verwenden.



NOCH-Ausschmückungsszenen

Von NOCH gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Ausschmückungsszenen. Diese Packungen enthalten alle Teile einer kleinen Gestaltungsszene - z.B. enthält die Szene "Waldarbeiter" drei passende Figuren, zwei Holzstapel und Holzstämme.
Diese Mini-Szenen sind dekorativ verpackt, wobei die einzelnen Teile mit Kleber auf der Kartonverpackung angebracht sind. Dieser Kleber wird unter Hitzeeinwirkung weich und die Teile lassen sich mit einer Pinzette abheben. NOCH empfiehlt, den Karton in heißes Wasser zu tauchen, etwas einwirken lassen bis der Kleber aufgeweicht ist und dann die Teile mit einer Pinzette abnehmen. Der Kleber muss so "weich" sein, dass sich die Teile ohne Kraftanwendung abheben lassen - ansonsten besteht die Gefahr, dass die Teile beim Abnehmen beschädigt werden. Den abgenommenen Teil am besten sofort nach dem Abnehmen mit der Standfläche über eine trockene Stelle des Kartons streifen - dadurch werden eventuell verbliebene Klebereste auf den Karton abgestreift.
Achtung: Kein kochendes Wasser verwenden - Verbrennungsgefahr durch den Wasserdampf!

Natürlich kann man den Karton auch anders erwärmen - zum Beispiel mit Hilfe eines Heißluft-Konvektors, auf den der Karton auflgelegt werden kann.

Die einzelnen Teile einer Szene werden, wie unter "Figuren" beschrieben, auf der Anlage angebracht.



Signale

Als Signale kommen die kostengünstigen Signalatrappen von Busch zum Einsatz. Die Atrappen werden laut der beiliegenden Bauanleitung zusammengeklebt. Die Rückseite des Signalschildes ist durch den aufgeklebten Papierausdruck weiß. Das Papier kann mit einem wasserfesten schwarzen Marker oder mit schwarzer Acrylfarbe angemalen werden. In bereits gewohnter Manier kann der Signalmast farblich "verschmutzt" werden.

Die Signale können mit etwas Kleber angebracht werden - da die Signale auf den Steinchen aufgesetzt werden (ungleichmäßiger Untergrund) wurde hier Kontaktkleber verwendet. Beim Setzen der Signale darauf achten, dass das rollende Material nicht am Signal streift - dies gilt besonders für Signale in Kurven.



Weichenböschung

Die Weichenantriebe der beiden vorne liegenden Weichen hängen in der Luft. Für den Antrieb selbst stellt dies kein Problem dar - allerdings besteht die Gefahr, dass man die Antriebe ungewollt mit der Hand "abdrückt" und es sieht nicht sonderlich schön aus.

Aus Styroporresten (z.B. aus Verpackungen) können mit einem scharfen Messer kleine Böschungen angepasst werden. Da in der Mitte des Weichenantriebes die Kabel nach unten verlaufen, werden jeweils zwei Böschungsteile pro Weiche angefertigt.

Die angepassten Styroporböschungen mit brauner Acrylfarbe vorstreichen, damit nach dem Einbau keine weißen Flächen hervorblitzen können. Wenn die Farbe getrocknet ist, werden in gewohnter Weise Grasfasern aufgeleimt. Nach dem Aushärten des Leims alle losen Grasfasern entfernen.

Die begrünten Böschungsteile an der Unterseite mit Leim bestreichen und unter den Weichenantrieben anbringen. Keinen Leim an die Seite oder gar an die Oberseite bringen, da dadurch die Mechanik des Weichenantriebs verklebt werden kann.


     

Das sagen User zu diesem Thema (Ein Beitrag):

Von: jetmag
Am: 20.02.13 08:25

Hallo,
Ich habe diese Platte schon seit Längerem im Keller stehen und habe mich jetzt aufgemacht, nicht zuletzt durch Ihren Baubericht animiert, sie zu bauen. Jetzt bin ich an den Punkt angekommen, wo die Signale ihren Platz finden müssen. Aber ich bin mit dem Aufstellen von Signalen überhaupt nicht vertraut. Ich würde gern die Arnold-Signale verbauen, weil ich aus Tradition auch das Gleismaterieal und das Zubehör verwende. Wer kann mir da helfen? Ich würde mich über Hilfe sehr freuen.
Grüße aus dem winterlichen Berlin.
Peter

 


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