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Workshop: Planung einer Anfänger-Anlage 90 x 152 cm - Der Gleisplan "Plus"

Obwohl der Workshop-Gleisplan eine voll funktionierende Eisenbahn darstellt, wurde auf einige Ideen verzichtet, damit das Ganze auf 0,90 x 1,52 m Platz fand. Der "Gleisplan Plus" benötigt nur wenig mehr Platz (0,80 x 2,00 m). Dafür gibt es ein Bahnbetriebswerk mit Drehscheibe und die Möglichkeit, Wagen eine Zeit lang verschwinden zu lassen.

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Der Gleisplan "Plus" für den fortgeschrittenen Anfänger

Während der Entwicklung dieses Projektes wurde sichtbar, dass dem ursprünglichen Gleisplan einige Dinge fehlen, die ich und andere gerne auf einer Anlage für vorbildorientierten Betrieb sehen würden. Auch zeigte es sich, dass der Unterbau eines der Haupthindernisse für den Anfänger darstellt.

Diese Version der Workshop-Anlage löst das Unterbauproblem durch die Verwendung einer Zimmertüre. Die meisten Leute können für einen vernünftigen Preis eine auftreiben und zusammen mit einem Paar Klappböcke ist das Fundament komplett. Die Hartschaumschicht wird dann als Unterbau für unsere Anlage auf die Platte geklebt. Türen gibt es in verschiedenen Größen und dieser Gleisplan ist gezeichnet für eine Türe von 200 x 80 cm. Wenn du keine Türe mit diesen Abmessungen finden kannst, verwende eine größere, keine kleinere. Der zusätzlichen Platz lässt sich gut für die Landschaft verwenden.

Die größere Länge erlaubt uns das Hinzufügen zweier Dinge, welche den Betrieb und die Landschaft unserer Anlage stark aufwerten.

  1. Der Rangierbahnhof wurde um eine Drehscheibe und zwei Gleise (Hinfahrt und Wegfahrt) erweitert. Außerdem wurde das Ausziehgleis und die Einfahrgruppe vom Ausweichgleis getrennt, was eine bessere Flexibilität und eine größere Kapazität der Hauptlinie ergibt.
  2. Der Hafen wurde auf die Außenseite des Ovals verlegt und mit einer Fähranlegestelle ergänzt (die roten Gleise befinden sich auf der Fähre). Das ergibt eine dynamische und glaubwürdige Verbindung zur Außenwelt. Wenn die Fähre abnehmbar ausgeführt wird, kann sie als "Mini-Schattenbahnhof" verwendet werden, indem verschiedene Fähren mitsamt Ladung ausgetauscht werden. Durch das Verschieben der Hafengleise in die Anlagenecke beseitigen wir auch das Problem, dass die Schiffe unter der Brücke hindurchpassen müssen. Wir erhalten stattdessen eine viel glaubwürdigere Flusslandschaft, die auch als Wasser- und Energiequelle für unsere Konservenfabrik verwendet werden kann.

Gleisplan 0,80 x 2,00m

Die dicke schwarze Linie in der Mitte des Gleisplans ist ein Landschaftstrenner. Das kann eine doppelseitige Hintergrundkulisse oder eine Reihe hoher Gebäde sein. Auf jeden Fall trennt es die beiden Szenen und kaschiert die ovale Grundstruktur. Die Übergänge sind versteckt: Auf der Hafenseite durch Wald und auf der Rangierbahnhofseite durch eine Überführung.

Diese Version des Gleisplans eignet sich gut für digitales Fahren. Beim Digitalbetrieb muss man sich nicht über die Aufteilung der Stromabschnitte den Kopf zerbrechen, weil alle Gleise ständig mit dem Digitalsignal der Zentrale versorgt werden. Daher habe ich noch keinen Versuch unternommen, den Plan in Stromabschnitte aufzuteilen. Ich denke, dass du dies nun selber schaffst, falls du diese Anlage analog steuern willst. Wenn nicht, kannst du jederzeit im Forum um Hilfe fragen.

Der Plan ist mit dem amerikanischen Atlas-Gleissystem erstellt. Dieses ist in Europa nur schwer erhältlich. Wenn du diesen Plan nachbauen möchtest, musst du ihn also zuerst auf das Gleissystem deiner Wahl umzeichnen, was eine gute Übung sein kann, um mit den Möglichkeiten deines Gleissystems vertraut zu werden.

Ich hoffe, dieser Gleisplan gefällt jenen, die einen etwas fortgeschritteneren Plan gesucht haben. Er eignet sich immer noch für Anfänger, weil er keine Steigungen aufweist und in Etappen aufgeteilt werden kann, die den Geldbeutel und die freie Zeit nicht überfordern. Wenn du diesen Plan nachbauen möchtest, tu das und halte uns im Forum über die Baufortschritte auf dem Laufenden.


Der Workshop geht mit dem (letzten) Thema "Der Gleisplan Kompakt" weiter.


© 1999-2002 Chris Roper. Übersetzt und veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung. Die englische Originalausgabe ist auf http://tutorial.caroper.com erschienen. Übersetzung: © 2006 Felix Geering.

Das sagen User zu diesem Thema (4 Beiträge):

Von: patrick
Am: 29.03.10 22:13

Also bis hier angekommen super, besonders wenn man mit dem Hobby anfängt, nur die Drehscheibe ist wirklich nicht nötig, ein BW wenn man es denn haben muss bei dieser Anlage sollte auf ein anderes brett, ähnlich dem Fiddleyard
Von: ismael
Am: 16.02.07 10:19

Hallo Jürgen!
Es gibt unter dem Namen Traincad ein einfaches kostenloses Programm, mit dem du selbst den Plan für Minitrix nachzeichnen kannst: http://www.traincad.com/rindex.html
lg
ismael
Von: Jürgen
Am: 15.02.07 12:09

Hallo,
ich habe alle Information zur den hier dargestellten Workshops sehr interessiert gelesen und bin zur Zeit (als Anfänger) dabei eine Anlage zu planen. Gerne würde ich die "Plus" Anlage realisieren, gibt es bereits eine Leser, der die Anlage mit Minitrixgleisen geplant hat? Es wäre nett mir die Anzahl der benötigten Gleise/Weichen zu nennen - würde mir bestimmt viel Geld sparen, da ich bis jetzt noch keine Planungssoftware habe.
Vielen Dank vorab
Jürgen
Von: FelixG
Am: 17.01.07 12:02

Bei einer Gleisplanbesprechung im Forum haben wir festgestellt, dass sich beim Gleisplan "plus" die beiden Ausweichgleise nicht mehr im Bahnhof befinden, sondern eigentlich auf der Strecke. Es handelt sich eigentlich um "Doppelspurinseln". Das führt dann zu Situationen, die nur schwer glaubwürdig zu gestalten sind, insbesondere dann, wenn ie Doppelspur über Brücken (übers Wasser) führt. Beim Vorbild würde man die einspurige Strecke nicht an dieser Stelle zur Doppelspur verbreitern.
Harmonischer wäre es, wenn die beiden Ausweichgleise gleich angeordnet wären wie in Teil 6 (Ausgangspunkt für die Züge). Es ist dennoch möglich, das Ein-/Ausfahrgleis und das Ausweichgleis getrennt anzuordnen - der Bahnhof erhält dann insgesamt drei Durchgangsgleise.
Felix

 


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