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Digital - Tipps und Tricks für die Modelleisenbahn

Einige interessante Anregungen und Lösungen für Digitalanwender. Für weitere Vorschläge bin ich dankbar!

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Überblick über die Tipps / Tricks



Licht - Fahrtrichtung falsch angeschlossen

Wer kennt das Problem nicht: Decoder fertig eingelötet und das Licht seitenverkehrt angelötet. Wer das ganze nicht mittels Lötkolben korrigieren will, stehen zwei Möglichkeiten offen:
Korrektur mittels Function-Mapping (bei DCC), sofern vom Decoder unterstützt: Dafür muss in CV 33 der Wert "2" und in CV 34 der Wert "1" geschrieben werden, bzw. über die erweiterten Parameter (VELO) bei Selectrix-Decoder.
Die zweite Möglichkeit ist zwar etwas unüblich, funktioniert aber dennoch: Den Motor um 180 Grad drehen. Daduch wird die Fahrtrichtung mechanisch geändert. Wenn die Fahrtrichtung danach "falsch" ist, dann kann dies bei DCC-Decodern durch das Setzen von Bit 1 in CV 29 (Wertigkeit "1"), bei neueren Selectrix-Decodern über die erweiterten Parameter (VELO) geschehen.



Anschluss von Duo-Led´s an Decoder

Sogenannte Duo- oder Zweifarbled´s, die polaritätsabhängig in verschiedenen Farben leuchten (zwei LED´s, die gegeneinander gepolt sind in einem Gehäuse mit zwei Anschlüssen, nicht zu verwechseln mit Zweifarbled´s mit drei Anschlüssen, die lediglich einen gemeinsamen Pol als "Rückleiter" haben), stellen für den Anschluss an die Lichtausgänge eines Decoders ein Problem dar, da hierbei nicht die Polarität gewechselt werden kann. Mit Hilfe einer kleinen Trickschaltung (nach einer Idee von Arnold Hübsch) können Zweifarbled´s angeschlossen werden.

Anschlussprinzip:

duo led an decoder

Funktionsprinzip:

Wenn, als Beispiel, "Licht vorne" eingeschaltet ist, so fließt vom gemeinsamen Pluspol (oder Schienenmasse) der Strom zum einen durch den Widerstand R1 zum Ausgang, gleichzeitig jedoch auch als Parallelschaltung Strom durch R2 und durch die gelbe LED der Duo-LED zum Ausgang "Licht vorne" und die gelbe LED leuchtet, die rote LED bleibt dunkel. Bei aktiviertem Ausgang "Licht hinten" leuchtet die rote LED. Wird kein Ausgang bzw. werden beide Ausgänge gleichzeitig aktiviert, so leuchtet keine der beiden LED´s.



Messen der Digital-Gleisspannung

Die digitale Gleisspannung kann mit normalen Multimetern nicht ohne weiteres gemessen werden. Das Multimeter geht im AC-Modus von einem Sinussignal aus - das digitale Gleissignal besteht aber aus einem Rechtecksignal. Das Multimeter zeigt daher wesentlich zuviel an.

Abhilfe schafft ein gewöhnlicher Gleichrichter aus vier Dioden 1N4148: Dieser erzeugt aus dem hochfrequenten Rechtecksignal eine Gleichspannung, welche mit jedem Multimeter im DC-Modus gemessen werden kann. Die Schaltung kann noch mit einem kleinen Kondensator (ca. 1 µF bis 10 µF) und einem Widerstand (ca. 10 kOhm bis 22 kOhm) ergänzt werden. Der Kondensator glättet auch die letzten Unsauberkeiten aus der Spannung, der Widerstand erzeugt einen definierten Betriebspunkt für die Dioden und leert nach Gebrauch den Kondensator.

Wenn die Schaltung auf fünf Leiterbahnen einer Lochrasterplatte verteilt und unten mit vier Lötösen versehen wird, kann sie anschließend bequem auf ein Spur N Gleis gesetzt werden. Zwei weitere Lötösen auf der Oberseite dienen als Messstützpunkte.

Digital-Gleisspannungs-Mess-Adapter

Danke an Felix Geering für die Zusendung des Tipps.



Reduktion der Digital-Gleisspannung auf 14 V

Nach NEM 670/680/630 soll die Digital-Gleisspannung für Spur N sowohl bei DCC als auch bei Selectrix 14 V nicht überschreiten. Hinter dem Gleichrichter auf dem Decoder resultiert somit die in NEM 630 für Spur N spezifizierte Spannung von 12 V=. Hintergrund der Bestimmung ist die Überlegung, dass Motoren und Lämpchen bei Spur N für 12 V ausgelegt sind. Wird das Digitalsystem mit wesentlich höherer Spannung betrieben, können Motoren und Lämpchen schneller verschleißen. Auch der Decoder muss mehr Abwärme abführen als nötig. Zahlreiche Digitalzentralen, insbesondere preisgünstige Einsteigermodelle, legen 21 V und mehr ans Gleis! Die Tatsache, dass es trotz hoher Spannungen oft "gut geht", bedeutet nicht, dass hohe Spannungen ideal sind. Mehr Info bei AMW Hübsch.

Bei hochwertigen Zentralen und Boostern kann die Höhe der Gleisspannung eingestellt werden (siehe Bedienanleitung der Zentrale). Bei preisgünstigen Zentralen und Boostern kann man versuchen, einen Trafo mit kleinerer Nennspannung zu verwenden. Wenn das nicht zufriedenstellend funktioniert - oder wenn man keinen neuen Trafo erwerben möchte - kann die Spannung zwischen Zentrale/Booster und Gleis mittels antiparallelen schnellen Dioden reduziert werden. Die im Bild gezeigte Schaltung wurde nach einer Anleitung von Littfinski Datentechnik erstellt. Mit 16 "Fast Recovery" Dioden BY299 wurden 8 Diodenpaare erstellt, welche 8 x 0,6 V = 4,8 V Spannung "verbrauchen". Damit kann auch die Gleisspannung der beliebten Trix Mobile Station auf 15 V Leerlauf (14 V im Betrieb) reduziert werden.

Digital-Spannungsreduktion mit Dioden BY299

Muss man sich die Gleisspannungsreduktion wirklich antun?

Es kommt drauf an. Wenn der Digitalbetrieb auf der Anlage problemlos läuft, muss man nichts unternehmen. Wenn man seinen rollenden "Schätzchen" etwas Gutes tun will, sollte man darüber nachdenken, welche Vorteile es hat, wenn die Gleisspannung reduziert wird oder eben belassen wird. Wirklich wichtig aber wird die Spannungsreduktion, wenn man Decoder einsetzen will, die nicht für 24 V Spannungsfestigkeit ausgelegt sind - die kleinen Decoder von Tran beispielsweise sind nur bis 18 V spezifiziert, weil sie eben eine Gleisspannung von ca. 14V erwarten.

Danke an Felix Geering für die Zusendung des Tipps.


 

Uhlenbrock LocoNet Schaltmodul mit KATO/TOMIX-Weichen

Das Loconet Schaltmodul wird an einer Loconet-Zentrale, z.B. eine IB IR, betrieben. Die Schaltmodule werden mit einem Zusatztrafo, welcher eine Ausgangsspannung von 16 bis 18V ~ liefert, betrieben.

An den Ausgängen 1+2 des LocoNet Schaltmoduls hängt ein Polaritätswandler von Uhlenbrock, welcher auch von Tillig geliefert wird (Zusammenarbeit der beiden Firmen). Der Eingang 9 des Polaritätstauschers geht an die +15V des Schaltmoduls auf der linken Seite, direkt neben dem Ausgang 1. Ausgang 1 geht auf Eingang 2 des Polaritätstauschers und Ausgang 2 auf den Eingang 1. Sollte man die rote und grüne Taste auf der IB lieber anders herum benutzen, so kann man dies durch Tausch dieser beiden Kabel oder durch Programmieren an der IB ändern. Außerdem müssen 2 Brücken zwischen den Eingängen und Ausgängen des Polaritätswandlers gelegt werden.
Achtung!!!! Auf die richtige Verknüpfung achten (1 auf 6 und 2 auf 5). An 6 und 5 wird dann auch die Weiche angeschlossen.

Die Programmierung des Schaltmoduls sieht dann wie folgt aus:


Man sollte die LocoNet-Module programmieren, bevor man die Polaritätstauscher anklemmt, da bei gleichzeitigem gesetzten Ausgang des LocoNet beide Eingänge des Poltauschers Spannung bekommen und damit einen Kurzschluss im Chip verursachen. Er wird heiß und brennt durch.

Noch ein paar Anmerkungen:

Ohne den Polaritätswandler können Tomix und Kato Weichen nicht direkt an das Schaltmodul angeschlossen werden. Der Uhlenbrock-Polaritätswandler erledigt die Aufgabe, aus den beiden Ausgängen einen bipolaren Anschluss zu machen, welcher diese Weichenart benötigt. Pro Polaritätstauscher können 2 Weichen betrieben werden und es werden 4 Ausgänge des Schaltmoduls benötigt.

Es gibt auch von der Firma Noch ein Weichenmodul, welches das ebenfalls erledigen kann, allerdings benötigt dieses einen positiven Eingang, was das Schaltmodul von Uhlenbrock nicht zur Verfügung stellt. Dieses arbeitet mit negativen Ausgängen. Bei Schaltmodulen anderer Hersteller für das LocoNet mag dies anders sein.

Danke an Burkhard Bartz für die Zusendung des Tipps.



Das sagen User zu diesem Thema (4 Beiträge):

Am: 09.06.13 15:22

Zum Thema Reduktion der Gleisspannung würde ich den Vorschlag machen einfach ein entsprechendes Notebook-Netzteil zu nehmen. Gruß Kai
Von: bnitram
Am: 14.01.13 15:26

Super Seite hier.
Jetzt fährt meine N Bahn auch ohne Probleme seitdem ich die Dioden-Schaltung eingebaut habe. Besten Dank!
Von: fgee
Am: 07.11.10 20:52

Hallo Thorsten,
Ich sag mal so: Die mit der o.a. Schaltung gemessene Spannung *soll* 14 V - 1.2 V Spannungsfall im Gleichrichter = 12.8 V "netto" nicht wesentlich überschreiten. Zumindest ist das die Aussage von NEM 670/680. Das Thema wurde hier im Forum aber kontrovers diskutiert. Ich würde sagen: Ob die Gleisspannung nun 14 V oder 15 V beträgt, spielt keine Rolle. Wesentlich ist jedoch, ob die Gleisspannung ca. 14 V oder aber ca. 21 V beträgt!
Bei mehreren Boosterbezirken sollte die Gleisspannung in allen Boosterbezirken unbedingt gleich sein, ansonsten fliessen Ausgleichsströme, wenn die Trennstelle zwischen zwei Boosterbezirken durch ein Fahrzeug (z.B. beleuchteter Wagen) überbrückt wird.
Felix
Am: 05.11.10 21:34

Hallo Felix,
vielen Dank für die Tipps. Nach der Schaltung zum messen der Digitalspannung habe ich schon länger gesucht.
Heißt das: die mit der o.a. Schaltung gemessene Spannung darf bei Spur N nicht 14V überschreiten?
Ich habe nämlich einen Booster an meinen Twin-Center und habe es bis jetzt noch nicht geschafft, den Spannungsausgang der beiden Systeme gleich zu bekommen.
Vielen Dank
Gruß
Thorsten

 


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