Exklusiv bei Conrad
Dm-Toys

Link/Rank-Listen:
Stimme für 1zu160 bei Spurweite-N.de Modelleisenbahn Top 150


powered by
World4You.com


Workshop: Bau einer NOCH Fertiggelände-Anlage - Begrünen und Einschottern

Als nächster Schritt werden die verbliebenen Freiflächen begrünt und - wer möchte - kann rund um die Gleise feinen Schotter anbringen.

Anzeige:
aat-net - amerikanische und kanadische modellbahnen

Zusammenbau

Nach dem Verlegen der Gleise bleiben einige freie Stellen, die mit etwas Gras begrünt werden sollten, übrig. Dazu zählen die vier Bereiche, an denen die Anlage erweitert werden kann. Wer sich mit dem Gedanken spielt, die Anlage später eventuell zu verlängern, sollte darauf verzichten, diese Flächen zu begrasen, da sich die geleimten Grasflächen nicht so einfach entfernen lassen, wie die Original-Grasflächen.

Die zu begrasenden Flächen dick mit Leim einstreichen. Auch die Wiesenränder der bereits bestehenden Grasflächen leicht mit Leim versehen, damit keine grasfreien Lücken entstehen. In den nassen Leim die farblich passenden NOCH-Sommergras-Streufasern mit der Hand einstreuen und mit den Fingern fest in den Leim drücken - hierzu immer etwas zu viel Streufasern auftragen, um nicht ständig mit den Fingern in den Leim zu tappen.



Optional können die Steufasern auch mit den von NOCH angebotenen Begrasungsgerät "NOCH GrasMaster" oder mit der preisgünstigen Gras-Spritzdüse in den Leim eingebracht werden. Hierbei entfällt das Festdrücken der Grasfasern mit der Hand, da die Grasfasern senkrecht in der eingeleimten Fläche stehen. Von der Optik passen stehende Grasfasern besser zu den bereits bestehenden Grasflächen - der Unterschied ist allerdings nicht gravierend und die Anwendung mit dem händischen Eindrücken der Grasfasern ist für den Anfänger leicht, kostengünstig und ermöglicht auf Anhieb eine passable Grünfläche.

     
Auch in den innenliegenden Bereichen können verschiedene Stellen, die nicht von Gebäudemodellen gebraucht werden, nachträglich mit Gras versehen werden. Auch Bereiche, in denen die Original-Grasdecke nicht deckend genug ist, können nochmals begrast werden.

Die Vorgehensweise ist hierbei die gleiche wie oben beschrieben: Leim auftragen (bestehende Grünflächen einfach mit Leim überstreichen), Streufasern einstreuen und mit der Hand festdrücken.

Rund um die Häuser machen sich braune, erdige Streifen von der Optik sehr gut. Hierzu wird das NOCH Streumaterial "Acker" verwendet (Art.Nr. 08440), das aus feinen Holzstückchen besteht. Das Auftragen des Streumaterials funktioniert nach dem gleichen Schema - Leim auftragen, Streumaterial aufbringen und mit den Fingern festdrücken.

Diese Vorgänge werden im Laufe der Ausgestaltung an einigen Stellen öfters bzw. nach und nach erforderlich sein - z.B. können nach dem Aufkleben der Straße noch die verbleibenden Freiflächen begrünt werden oder man entdeckt später noch Stellen, an denen man sich etwas größere Grasflächen wünscht.

     

Wenn der Leim völlig ausgehärtet ist, können die überflüssigen Streufasern mit einem Pinsel von den neu angebrachten Wiesenflächen gesammelt werden und wieder verwendet werden. Anschließend mit einem Staubsauger die verbliebenen losen Streufasern absaugen. Lose Streufasern können sich später im Betrieb bei den Rädern und in den Getrieben von Lokomotiven verfangen und lassen sich dort nur mit hohem Aufwand wieder entfernen.



     
Einschottern der Gleiszwischenräume und entlang der Gleise
Die Gleiszwischenräume und die Flächen links/rechts der Gleise können mit dem Fleischmann-Gleisschotter aufgefüllt werden, der in Körnung und Farbgebung zum Gleis-Schotterbett passt. Dadurch wird die schmale Bettung des Gleises verbreitert (die schmale Bettung ist ein Kompromiss, um bei Weichen nicht die Bettungen der angrenzenden Gleise zuschneiden zu müssen).

Mit einem Pinsel eine dünne Schicht Leim auftragen und den Gleisschotter vorsichtig und möglichst genau dosiert aufschütten. Mit einem Pinsel denn Schotter gleichmäßig verteilen und etwas in den Leim drücken. Wenn der Leim völlig ausgehärtet ist, werden mit einem Staubsauger die zu viel aufgeschütteten, lose herumliegenden Steinchen abgesaugt. Besonders sorgfältig müssen die Weichen und die Bereiche rund um die Weichen abgesaugt werden.

Vorsicht beim Schottern im Bereich der Weichen! Hier dürfen keine Steinchen zu bzw. unter die beweglichen Teilen gelangen - im besonderen nicht bei der am Boden liegenden Stellschwelle der Weichenzunge. Wenn sich ein Steinchen unter diese Schwelle schwindelt, so lässt sich die Weiche nicht mehr schalten und das Entfernen des Steinchens ist sehr schwierig und erfodert viel Geduld.

Tipps, um kein Steinchen in die Weichen zu bekommen:
- Die Anlage nach dem Einschottern nicht bewegen (heben, tragen, kippen etc.) und
- die Weiche nicht schalten, so lange der Schotter nicht abgesaugt wurde.

Direkt neben den Weichenantrieben wurden weder Schotter noch Grasfasern aufgetragen. Damit können die Weichenantriebe bei einem Defekt ohne Probleme seitlich abgezogen werden.


     

Nach den ersten Begrasungs- und Einschotterungsarbeiten sieht die Anlage schon sehr ansprechend aus - jetzt fehlen nur noch die Details sowie Bäume und Sträucher.


Das sagen User zu diesem Thema (2 Beiträge):

Am: 18.04.10 21:35

Zum Begrünen benutze ich eine Plastikflasche mit großer Öffnung,in den Deckel habe ich einige Löcher gebohrt.Durch drücken auf die Flasche werden die Grasteilchen statisch aufgeladen und ,,schießen,,aus der Flasche!!
Gruß Frank
Von: Michael
Am: 28.12.08 12:14

zum einschottern hab ich auch noch eine gute idee, mit der man die gleise vor dem schotter bewahrt und bei bei einem evtl. tausch nicht nachschottern muss.
bevor die gleise auf der anlage befestigt werden, legt man einen streifen zeitungspapier unter das gleis. es sollte etwas breiter als die schiene sein, damit man die ränder hoch klappen kann.
danach wie beschrieben die zwischenräume einschottern. ist das ganze getrocknet, nimmt man etwas wasser und einen pinsel, fährt an den rändern der gleise entlang und kann das überstehende zeitungspapier entfernen.
so bleibt beim einschottern kein schotter am gleis kleben und man kann relativ gefahrlos auch weichen einschottern.
zum befestigen der gleise empfielt sich auch ovalit kleber. der hält bomben sicher, lässt sich aber auch wieder sauber von den schienen entfernen.
toller workshop ! ;-)

 


Zum Seitenanfang

© by 1zu160.info; Stand: 21. 09. 2007; Seitenaufrufe laufender Monat: 128; Vormonat: 113;