Lieber Besucher!

Das Design auf www.1zu160.net wurde auf ein zeitgemäßes, responsives Layout umgestellt. Damit die Seite bei Ihnen richtig angezeigt wird, müssen die bisherigen Design-Angaben aus Ihrem Cache (temporäre Daten des Browsers) entfernt werden und die neuen Styling-Angaben geladen werden. Diese können Sie tun, indem Sie die Seite aktualisieren bzw. die Taste F5 auf Ihrer Tastatur drücken, sofern vorhanden.

Sobald die Design-Angaben aktualisiert sind, erscheint dieses Fenster nicht mehr.

Lieben Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mühen, bei der Aktualisierung.



Exklusiv bei Conrad

Link/Rank-Listen:
Stimme für 1zu160 bei Spurweite-N.de Modelleisenbahn Top 150


powered by
World4You.com


Workshop: Bau einer Minitrix-Startanlage - Landschafts- und Geländebau

Nun nimmt die Anlage erste konkrete Formen an: die Landschaftsformen werden modelliert.

Anzeige:
JoKa electronic

1zu160 Werbewagen 2010

Landschaftsbau

Nach dem erfolgreichen Einschottern und dem Rosten der Gleise folgt der erste Stelltest mit den bereits zusammengebauten Gebäudemodellen (der Zusammenbau der Gebäudemodelle wird hier nicht näher beschrieben; eine Aufstellung der verwendeten Gebäude gibt es unter "Artikelliste"). Als nächster Schritt folgt nun das Modellieren der Landschaft. Dazu werden zuerst die Tunnelportale (Faller Styrodurportale) zur Probe aufgestellt und getestet, ob auch alle Modelle hindurchpassen. Da ein Portal in der Kurve liegt, wird dafür ein 2-gleisiges Portal verwendet, da das 1-gleisige gerade mal breit genug für eine gerade Strecke ist. Das eingleisige Portal wird so weit in Richtung Plattenmitte versetzt, dass auch die längsten Wagen (165 mm) das Portal noch "gerade" durchfahren. Wenn die Portale richtig stehen, wird die korrekte Lage mit einem weißen Buntstift auf der Platte markiert.

Aus einer rund 4 mm starken Hartfaserplatter (bzw. ein ähnliches Material; erhältlich im Baumarkt) wird die Form des Bergrückens herausgeschnitten. Die Form dazu wird freihändig gezeichnet - lediglich an den Punkten, wo sie an die beiden Tunnelportalen trifft, sollte sie etwa gleich hoch wie die Portale sein. An der Rückseite der Anlage wird nach dem Portal noch eine Stützmauer verlaufen, die hier gleich mitberücksichtigt wird (die Styrodur-Mauerplatte (Faller) muss hinterstützt werden). Diese Stützmauer kaschiert den abrupten Bergbeginn. Im Bereich des Tunnels wurden auf jeder Seite Eingriffluken geschnitten - damit kommt man später leicht zu den Gleisen um sie zu reinigen oder ein verunglücktes Modell zu bergen.

Die beiden Rückwände werden mit Hilfe kleiner Holzklötzen festgeleimt. Die vordere Begrenzung für den Tunnel wird mit Holzleisten hergestellt. Als Abdeckung für den Tunnel wird ebenfalls eine passend zugeschnittene Hartfaserplatte verwendet.




Wenn die Tunnelüberdachung fertig ist, wird die Landschaft mit Styropor grob vormodelliert. Dazu werden aus einer Styroporplatte (erhältlich im Baumarkt - welche Art/Farbe man verwendet, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen) mit einem scharfen Messer passende Stücke herausgeschnitten. Beim Schneiden der Platten unbedingt auf die Finger aufpassen, besonders wenn man stärkere Platten verwendet, die sich nur mit einer langen Messerklinge schneiden lassen. Dünnere Platten lassen sich leichter schneiden, dafür benötigt man je nach Höhe eventuell mehrere Lagen übereinander.

Die einzelnen Styropor-Teile werden mit Holzleim aufgeklebt und ergeben die grobe Geländestruktur. Achtung: Keinen Kleber mit Lösungsmittel verwenden - dieser würde die Styroporplatten auflösen. Der Steile Front an der Vorderseite des Berges wird mit einem Felsen kaschiert. Dafür werden zwei kleine Teile aus dem Fertig-Felsen von Noch herausgeschnitten und mit Leim angeklebt. Der hier verwendete Felsen ist von Conrad (hergestellt von Noch) und rein schwarz - der gleiche Felsen von Noch im Vertrieb über den Fachhandel ist meines Wissens bereits "farblich" gestaltet.

Die Tunnelportale werden an die zuvor beim Stelltest markierten Stellen geleimt (auch hier keinen lösungsmittelhältigen Kleber verwenden). An die Tunnelinnenwand wird die Faller-Tunnelinnenwand-Struktur geklebt; der Einfachheit halber nicht gebogen sonder nur senkrecht stehend, was der Optik aber keinen Abbruch tut. Eine eventuell vorhandene Lücke zwischen dem Portal und der Geländestruktur wird mit einem Stück Karton zugeklebt. Die seitleiche Stützmauer neben dem 2-gleisigem Portal wird mit einem Messer passend zugeschnitten und aufgeklebt (Leim).



Als nächster Schritt kommt das Feinmodellieren der Landschaft mit Gips. Zuvor werden die Gleise und die Tunnelportale mit Abklebeband (Malerbedarf) und Papier abgeklebt - dadurch lässt sich unbeschwerter arbeiten. Dem Gips wurde etwas Leim und braune Maler-Abtönfarbe beigemengt. Der Leim erhöht die Festigkeit des Gips und die braune Farbe sorgt dafür, dass etwaige grasfreie Flecken (oder abgebrochene Spitzen einer Felsimitation) nicht weiß hervorscheinen sondern nach Erde aussehen. Das nasse Gipsgemisch sollte recht dunkel sein - mit dem Auftrocknen wird es automatisch viel heller. Am angenehmsten lässt sich der Gips in einem Gipsbecher anrühren - diese sind im Baumarkt für einige Cent erhältlich. Welche Art von Gips verwendet wird, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen: Baugips (am billigsten) bindet sehr schnell ab; Spachtelmasse (teurer) bleibt lange verarbeitbar. Optimal ist eine Mischung aus Baugips und Spachtelmasse - es bleibt länger verarbeitbar und dauert doch nicht ewig, bis es hart wird.

Der Gips wird mit einer Spachtel aufgetragen und grob verteilt. Mit einem Modelliereisen (Baumarkt) werden danach die Feinheiten herausgearbeitet und die Flächen geglättet. Entlang der seitlichen Stützmauer wird ein kleiner Bach gestaltet: dort wird eine kleine Mulde eingearbeitet.



Weitere Möglichkeiten, Landschaften zu modellieren werden unter "Anlagenbau/Landschaft" angeführt.

Der Workshop geht mit dem Begrünen des Berges und der Gestaltung des Bachbettes weiter.


Das sagen User zu diesem Thema (2 Beiträge):

Von: ismael
Am: 28.01.07 19:04

Hallo!
@Jörg / voriger Eintrag:
Wenn man ein einspuriges Tunnelportal in einer Kurve mit Radius 1 setzt, dann darf man überhaupt keine längeren Wagen oder Loks mehr einsetzen, da (zumindest das Tunnelportal von Faller) sehr eng bemessen ist. Mit dem zweispurigen Tunnelportal sind auch 26,4m-Wagen (165 mm) einsetzbar (die Optik mit dem großen Überhang ist natürlich ein anderes Thema).
lg
ismael
Am: 27.01.07 23:08

Das in der Kurve benutzte zweigleisige Tunnelportal sieht fürchterlich aus. Es kommt den berühmten Scheunentor nahe. Warum steht das Portal nicht rechtwinkling zur Gleismittelachse. Dann hätte u.Um auch ein eingleisiges Tunnelportal ausgereicht.
Ansonsten gefiel mir die Dokumentation sehr gut.

 


Zum Seitenanfang

© by 1zu160.info; Stand: 21. 09. 2007; Seitenaufrufe laufender Monat: 274; Vormonat: 188;