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Workshop: Planung einer Anfänger-Anlage 90 x 152 cm - Vorwort

Dieser Workshop zeigt, wie man von einem einfachen Schienenoval aus der Startpackung zu einer funktionierenden Anlage kommen kann, die einen auch nach der Fertigstellung noch stundenlang fesselt.

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Vorwort

"Viele Modellbahner ignorieren im Planungseifer, einen neu ergatterten Raum mit Eisenbahn zu füllen, dass man leicht bei einem Ungeheuer enden kann, das nichts tut, außer dort zu sitzen und dabei die Familie ärgert, Zeit, Kraft und Geld frisst und nur wenig zurückgibt.

Mehr abzubeissen als man kauen kann, ist eine reale Gefahr, über die man ernsthaft nachdenken sollte. Es gilt, alles zu bedenken: Die Landschaft, Gebäude, Brücken, die Lokomotiven, das Rollmaterial. Dann muss auch an das "wirkliche Leben" gedacht werden - das Leben jenseits der Modelleisenbahn, wo drei SEHR lebhafte Kinder quengeln und all die anderen Interessen und Verpflichtungen.

Man kann sich entscheiden, dass man trotz großem Verlangen einfach nicht die Mittel für eine große Anlage hatte. Zu viele Anlagen sind nicht mehr als Bauruinen, einige grandiose Pläne und Handbewegungen von "was sein wird". Wer eine Großanlage in Angriff nimmt, sollte sich viel Zeit nehmen und das Projekt gründlich durchdenken. Man muss mit sich selber ehrlich sein in Bezug auf Zeit, Mühe und Kosten, die es bis zur fertigen Eisenbahn aufzuwenden gilt.

Wer denkt, dass er eine Großanlage zu Ende bringen kann, sollte es tun. Ansonsten sollte man nicht zögern, eine kleinere Anlage zu bauen. Der Bau einer kleinen Anlage ist besser als gar nichts zu tun. Und eine gut durchdachte, liebevoll gestaltete kleine Anlage ist besser als ein ganzes Haus voll Sperrholz."

Marty McGuirk
Redakteur des MODEL RAILROADER Magazins


Zusätzlich zum oben gesagten muss festgehalten werden, dass nicht jeder den Platz für ein Königreich im Keller hat - vielleicht reicht es nicht einmal für das klassische 1,20 x 2,40 m Brett, wie die ungebrochene Popularität der Spur N zeigt.

Anderseits denken viele Leute, die in N beginnen, dass ein 1,20 x 2,40 m H0 Plan bei N auf 0,60 x 1,20 m passt. Mit der Zeit finden sie heraus, dass das nicht funktioniert, haben aber inzwischen viel Zeit und Geld investiert und wenden sich daher enttäuscht vom ganzen Hobby ab.

Gleisplan 0,90 x 1,50m

Der Gleisplan, der in diesem Workshop entwickelt wird, ist ein Kompromiss zwischen den beiden und misst 0,90 x 1,52 m. Er soll von Beginn weg als Hilfsmittel dienen, um den Anfänger ins Hobby anhand einer interessanten und in vernünftiger Zeit machbaren Anlage einzuführen.

Zwar handelt der Workshop von einem Spur N Gleisplan, aber die Hinweise zur Verdrahtung und zum Betrieb der Anlage gelten auch für andere Baugrößen.

Viel Spaß!
Chris Roper


Der Workshop geht mit "Der erste Zug" weiter.


© 1999-2002 Chris Roper. Übersetzt und veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung. Die englische Originalausgabe ist auf http://tutorial.caroper.com erschienen. Übersetzung: © 2006 Felix Geering.

Das sagen User zu diesem Thema (die letzten 5 Beiträge, 7 Beiträge insgesamt):

Am: 11.09.10 10:34

Nur Mut zur Digitalisierung
Seit ca 4 Jahren, ich bin 62, beschäftige ich mich auf drängen meines Enkel, damals 4, mit Spur N. Alte Piko Technik habe ich beiseite gelegt und mich über ebay sachkundig gemacht. Als ich die ersten Gleise verlegt habe und das erste Vissmann Signal installiert, war ich begeistert von der vorbildgerechten Bewegung des Signales und dem Unterflurantrieb. Da war natürlich mein nächtes Ziel, der Zug muß auch vorbildgerecht anfahren und anhalten. Es gibt diverse Elektronik dazu. Da aber bei analoger Technik das Bremsignal nicht von der Lok kommt sondern von einem Gleisbaustein, bremst eine Lok vorbildgerecht, die andere fährt über das Signal und wiedereine bremst zu zeitig. Was tun. Übers Internet habe ich mich nach digitaler Technik erkundigt. Da hat mir sehr das Vertreibsbüro von Rautenhaus in Leipzig geholfen. Als erstes hebe ich das Systemhandbuch gelesen, und als ich erkannt habe, dass ich mit Digitaltechnik auch im Gegenverkehr fahren kann( jede Lok hat eine Vorder- und Rückseite), habe ich einen komplett neuen Gleisplan entworfen und die alten Gleise entfernt. Die erste Lok habe ich von Rautenhaus umbauen lassen, mit deren Unterstützung bin ich inzwische so weit, das ich meine Loks bei ebay kaufe und selbst umbaue. Es sind inzwishen 12 Stück und 1x Licht im Doppelstock. In der Regel arbeite ich mit dem Digitalbaustein SLX 830 von Rautenhaus. Der ist aureichend für Spur N und im Zusammenhang mt einer einfachen Bremsdiode erreiche ich das vorbidgerechte halten und anfahren. Programmiert wird in SX 1. Als Seuereinheit benutze ich die mobile Station von Trix. Da meine Anlage relativ klein ist, 1,50m x 1,10m und auch aus kostengründen werde Weiche und Blockstrecken über Signale und Stoppweichenfunktion gesteuert nich digital. Es ist berauschend zu sehen wie 5 Züge auf dieser kleinen Alage bereitstehen und davon 4 zur gleichen Zeit und das im Gegenverkehr fahren. Also wer heute anfängt sollte gleich digitalisieren, es ist nict unbedingt teurer, mann muß ja nicht gleich mit Ffunkfernsteuerung beginnen.
Viel Spaß beim Neuanfang.
Am: 23.06.10 07:22

Hallo Freunde,
vor vielen Jahren scheiterte ich an den geschilderten Symtomen und gab auf. Nun bekam ich für meine Enkel ( 11+13) einen Haufen N Kram geschenkt und auf der Suche nach dem "was nun" stieß ich auf Eure Seite. Toll fand ich vor allem den pädagogischen Effekt, den ich versuche umzusetzen, zuerst für mich.
Nun eine Frage: Das Schienematerial besteht aus drei verschiedenen Systemen, kann man die zusammen bringen? Die Weichen sind PICO und scheinen DDR Produktion zu sein, können die als TRennschienen umgebaut werden? Für Antworten meine Dank
J.Domning
Von: fgee
Am: 06.02.09 17:32

Hallo Marcus, zum Aufkleben der Schienen hat sich wasserfester Holzleim sehr gut bewährt. Es ist nicht nötig, die Schienen "durchgehend" aufzukleben, da sie ja anschliessend beim Schotter festkleben noch weiter befestigt werden.
Tipp: Stelle deine Fragen im Forum, da werden sie schneller beantwortet.
Felix
Am: 03.02.09 10:51

Hallo,
ich bin ein Neuling im Bereich Spur N und habe mir den Workshop ausgesucht um den dort Vorgestellten Gleisplan nachzubauen (halt nur länger 1,80 x 0,90) in dem Workshop wird davon geschrieben die Gleise aufzukleben. Meine Frage ist nun mit welchem Kleber man dies am besten macht und ob es reicht ein paar Klebpunkte an der Schiene zu machen (Für späters Entfernen der Schienen) oder ob der Kleber unter der ganzen Schiene sein muss?
LG Marcus
Von: Herby
Am: 16.03.08 18:34

Hallo Leute,
wie gesagt, suche eigentlich nur, keinen genauen Gleisplan, sondern eigentlich nur die Idee für eine N-Bahn wo alles drauf ist, was mir und meiner Tochter Spaß macht, hinzugucken und Eisenbahn zu fahren!!!
Dies wäre meine erste selbstgebaute Anlage, und ansonsten bin ich wenig kreativ, zumindest in Sachen Modellbahnbau.
Vom Verständnis für die ganze Elektronik oder Elektromechanik habe ich keine Probleme.
Was so meine Vorstellung wäre ist folgendes: Schattenbahnhof (vielleicht auch ein Kleiner: 3-4 Gleise) im Berg, mit viel Landschaft ( See, Bachlauf usw.) und natürlich noch vielen Gleisen ( incl. Abstellgleise und Lokschuppen ). Hab einfach keine Ahnung, wie sowas auf einer Platte zu verwirklichen ist, die man auch wieder mal wegräumen kann!
Wäre für jede Idee dankbar!!!!



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