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THEMA: MINITRIX Ae 8/14 Fahren auf der Geraden

THEMA: MINITRIX Ae 8/14 Fahren auf der Geraden
Startbeitrag
JMPet - 03.01.06 19:33
Nach langem Warten und einigen Verschiebungen des Liefertermins hat die Ae 8/14 nun endlich ihren Betrieb aufgenommen.
Der sehr gute Gesamteindruck dieser Lok wird nur durch das Fahrzeugbild auf der Geraden getrübt, die beiden Lokhälften fahren im Bereich der Kupplung leicht versetzt zueinander und nicht in einer Linie - nicht unbedingt vorbildgerecht -. Dieses Problem dürfte wohl an den Kupplungskulissen der beiden Lokhälften liegen, hier ist nur der Fahrbetrieb in einer Linie möglich wenn zwei Dreiecke mit der Spitze aufeinander treffen, wie oft dieser Zustand im Fahrbetrieb erreicht wird ist wohl jedem klar. Die geringste Abweichung führt zu einem Versatz zu der einen oder anderen Seite.
Da bei allen Modellen, die ich mir angesehen habe dieses Problem aufgetreten ist, hoffe darauf, dass schon jemand eine Lösung gefunden hat oder an einer Lösung arbeitet.

Gruß
Michael

Hallo

Ich frage mich eh, ob das mit zwei Motoren funktionieren kann. Es werden kaum je zwei Motoren ganz exakt genau gleich laufen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das mit Selectrix sinnvoll funktioniert. Da muss ja der Decoder zwei Motoren regeln. Wie soll das funktionieren ?

Ich hab mir schon überlegt, die Lok mit nur einem Motor laufen zu lassen. Fährt ja dann wie eine Ae 4/7 mit Anhänger.... Wohl nur in eine Richtung, aber damit könnte ich leben.

Werde drann bleiben und wieder berichten.

Grüsse, Kessi
Hallo Michael

hast du dies in beiden Fahrtrichtungen festgestellt? Wie ist der Versatz bei welcher Geschwindigkeit?

Könnte man den fehlenden Faltenbalg so ergänzen, dass die beiden Kastenhälften mit Schaumstoff oder ähnliches durch auseinanderdrücken korigiert werden?

Gruss Ricola

Beitrag editiert am 03. 01. 2006 20:47.
Hallöchen

Ich selbst besitze diese Lok nicht und kann deshalb zu der Problematik des seitlichen Versatzes durch die KK nichts sagen.

Aber eine Anmerkung zu dem Beitrag Nr. 1, wegen der zwei Motore:
Der genannte Einwand ist zwar von der Theorie her richtig, aber in der Praxis sollte das keine wirklichen Probleme machen. Klar ist dann für eine Digitalisierung zu berücksichtigen, dass die Stromaufnahme natürlich doppelt so hoch ist, als wenn nur ein Motor zu regeln wäre, worauf dann bei der Decoderauswahl ggf. zu achten sein wird.
Aber (positive) Erfahrungen mit Modellen mit zwei Motoren gibt es ja bereits, ich denke da konkret an die Roco V 188 (mit zugegeben sehr hoher Stromaufnahme, weshalb sie bei mir Faulhaber Austauschmotore bekommen hat ...) sowie auch aus dem Kleinserienbereich die Reitz E 52 mit ebenfalls zwei Faulhis und sehr guten Fahreigenschaften.

Gruß
Horst
Hallo,

@3 das macht sehr wohl Probleme, ich habe die V188, E95, Fulgurex 8/14, Reitz E52
Bei V188 sind die Originalmotoren per Kardan syncronisiert, nach Umabu auf FH ohne kardan führt selbst der winzige  Drehzahlunterschied bei den Motoren  zu Schrägstellung (ohne Anhängelast, mit ist es praktisch weg)
E95: Nachdem die Hälften kürzer gekuppelt wurden und der Kardan dann ausgebaut war, starke Schrägstellung, ich habe den Kardan dann gekürzt und wieder eingesetzt
Ful. 8/14: Mit den Originalmotoren hat eine Hälfte die andere beinhahe überholt, nach Umbau auf FH kein Problem mehr
Reitz E52: Bei meiner ist bei genauem Hinsehen ebenfalls ein geringer Unterschied feststellbar (Motoren sind nicht gekuppelt), es soll aber welche geben, bei denen das deutlich sichtbar ist.

Wenn 2 Motoren eingebaut werden, sollten die auf jeden Fall (vor allem bei nicht FH) per Koppelung syncronisiert werden (nach meiner Erfahrung sind die Drehzahlunterschiede bei Großserienmotoren teilweise enorm). Eine Kurzkupplung ist zwar schön und gut, hat aber, wie beschrieben, auch Nachteile. Hier wäre eine andere Lösung wahrscheinlich besser, zumal die bei MTX nicht wirklich eng kuppelt. So wie ich MTX kenne, ist aber eine einfacher Austausch der Kupplung nicht ohne größere Umbauten möglich und auch dann müssten die Motoren wahrscheinlich gekuppelt werden.
Vielleicht hilft schon die schnellere Hälfte hinten an den Zug zu setzen, dann wird sie vielleicht so weit eingebremst, dass dann die vordere das Gespann gerade zieht. Bei einem schweren Zug dürfte das zumindest bergauf und in der Ebene funktionieren.

Viele Grüße
Georg
Hallo Georg

Achtung, Trugschluss: Wegen der KKK wird durch die vordere Lok das Gespannn nicht GERADE sondern SCHRÄG gezogen.
Abhilfe: Motor in der vorderen Lok(-Hälfte) ausbauen.

Dietrich
@Georg

Warum in der vorderen Lok ? Ich dachte immer, dass ziehen besser ist wie stossen.

????

Gruess, Kessi
Hallo,
eigentlich kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wäre es nicht Hausaufgabe des Herstellers, eine Lok zu konstruieren, die auch fährt? Warum bei einer Doppellok keine Lösung wie seinerzeit bei Roco - V188 (die fährt bei mir nämlich einwandfrei und zieht alles weg, was nicht bei 3 auf dem Baum ist).
Vielen Dank für die Infos, die für mich die Konsequenz haben, das dieses optisch schöne Modell von meiner Beschaffungsliste gelöscht wird.
Viele Grüße  mike
@7

Schau Dir die Lok doch zuerst im Fahrbetrieb an. Denn was den einen Stört, fällt dem anderen erst gar nicht auf.

Gruss, Kessi

#9
LOL
Hallo,

ich habe die Lok mir natuerlich auch angeschafft und auch meine stellt sich leicht schraeg. Aber ehrlich gesagt ist mir das relativ wurscht. Man kann diese Schraegstellung eigentlich nur sehen, wenn man direkt von oben drauf schaut und wann kann man das schon beim Anlagenbetrieb?! Ansonsten ist das Modell wunderschoen und fuer den Preis allemal die Anschaffung wert. Also kann ich nur sagen, lasst euch nicht von diesem relativ kleinem Manko abschrecken. Wer sie sich anschaffen moechte, sollte dies auch tun und sich nicht von diesem gigantischen Perfektionismus hier anstecken lassen. Ich hab lieber eine Ae 8/14 (von der ich seit bestimmt 20 Jahren getraeumt habe!) deren Lokhaelften leicht versetzt stehen, als keine zu haben oder mir eine (optisch schlechtere) Fulgurex anzuschaffen, die dieses Problem anscheinend ja auch hat.

Gruss
Jochen
... außerdem lockert eine schrägfahrende Lok das monotone Einheitsbild der stur geradeausfahrenden Fahrzeuge doch wohltuend auf ....
Minitrix hats vielleicht zu gut gemeint...Hobbytrain hat mit seiner Ae 8/8 vorgemacht, wie es geht....die hat zwar nur einen Motor, aber acht angetriebene Achsen, und zieht mächtig was weg...
Übrigens hatte Minitrix schon einmal einen Zweimotorer IM Programm: Die alte E 03 mit den schickebn ausschwenken Pufferbohlen. Ich hab noch so eine maschine im Einsatrtz, vor dem (verkürzte Wagen) Kinder-TEE für meine kelienen hereren...die Lok ist über 30 Jahre alt, aber sie läuft vorzüglich, die zwei  Motoren stören sich da offenbar nicht.
Zu Nr.2
Hallo Ricola,
der Versatz tritt am stärksten auf, ist abber unabhängig von der Geschwindigkeit, wenn die Lokhälfte mit den zwei Pantographen voran läuft - also zieht -, das ist auch die Lokhälfte mit der Kupplungskulisse, bei der die beiden Dreieckspitzen aufeinander liegen müssen.
Auch alles was zu diesem Thema bisher gesagt wurde ist richtig, den Einen stört der Versatz den Anderen nicht. Es sollte allerdings auch möglich sein nach dem Stand der heutigen Technik eine Lok mit zwei Motoren so miteinander zu verbinden, dass beide Fahrzeuge in einer Linie laufen, das kann man eigentlich erwarten. Auch bei mir läuft die Roco V188 seit Jahren und wenn mann überlegt wann dieses Modell entstanden ist, das ist wohl schon das einige Jahre her, ist die Entwicklung seither nicht weitergegangen?
Na mal sehen, ich hoffe doch noch auf eine Lösung, ich selber werde auch weiterhin einige Versuche anstellen.

Gruß
Michael
Moin ,
... kann bitte mal ein Besitzer der Lok den Beipackzettel "hochladen" bzw. an die email-Addy auf http://spb.ath.cx/anleitungen/anleitungen.htm senden ? Dann könnte man sich auch mal konkrete Gedanken über mögliche Verbesserungen machen ...
Gruss , notrix
habe mir das modell vor ca. 1 Woche gekauft. Ich finde für diesen ^Preis haben wir ein sehr gutes und schönes Modell erhalten. Mein erster Gedanke war, das Minitrix einfach zwei identische Lokomotiven zusammenkuppelt und man 2 Decoder braucht. Es würde jedoch der Aufwand nicht geschäut, die Modellinnereien unsynchron zu verkabeln und elektrisch miteinander zu verbinden. Sogar die Beleuchtung 3 zu eins Wurde verwirklicht. Wenn man Fehler sucht bei einem Modell findet mann immer welche ( auch bei Fleischmann, Z.b. BR 62 gibt es einige Probleme) Sind wir doch zufrieden mit einem schönen Modell, das auch noch ein wenig Zugkraft hat und sicher läuft. Ich persönlich finde das Modell gut.
Gruss Enzo
@16

Das find ich grundsätzlich auch. Das bedeutet aber nicht, dass wir hier über Verbesserungen diskutieren können, die wir 'Bastler' noch vornehmen möchten.

Grüsse, Kessi
Hallo Michael,
das von Dir geschilderte Verhalten spricht dafür, daß die hintere Lok "schiebt".Das dürfte aber nur bei Leerfahrt relevant sein.

Drehe die Doppeltraktion spaßeshalber einfach mal um, dann "giert" sie nicht mehr. ZIEHT die Vordere, ist wurscht wie die Kulisse steht.
Das ist simple Doppeltraktion, ich habe 10, und dafür habe ich ermittelt, daß die bessere oder schnellere Lok am Zug sein sollte und die vordere nur mithilft, wenn es erforderlich ist. An der Kupplung kann man dieses Verhalten schön beobachten. Im Analogbetrieb kannst Du soviele Loks ohne Änderungen voreinanderpacken, wie Du willst.

Gruss
Cox
Moin Cox ,
... dann hat die neue MTX Ae 8/14 aber ne merkwürdige Kinematik-Konstruktion drinnen ...

Denn *alle* mir bekannten Kinematiken in N- Fahrzeugen neigen extrem zum verkanten der Fahrzeuge wenn die Zugbeanspruchung größer ist als die Kraft der Rückstellfeder bzw. der Spurführung im Gleis.

Je nach Zuglänge sind einige Kinematiken nicht geeignet um den für Bogenfahrt gedehnten Abstand wieder für Geradeausfahrt zu kürzen - da reicht die Kraft nicht mehr aus ...

Gruss , notrix
habe jetzt 2 dieser Loks in Betrieb weil ich versehntlich bie verschieden Liferanten bestellt hatte. Der Preis ist für diese Maschinen akzeptabel.
Den beschriebenen Versatz kann ich bei Einsatz mit langen Zügen nicht bestätigen. Das Anfahr und Bremsverhalten ist sehr gut, läuft auch auf engsten Radien mit Fleischmann Gleisen.
Decoder : mit Lenz Gold nur Fehlermeldungen. Mit Rautenhaus SLX870 bestens.

Gruss s.voigt
Sorry, Notrix, ich kenne die Kinematik der Loks nicht und habe aus den Erfahrungen mit anderen Fahrzeugen darauf geschlossen. Auf jeden Fall ist die Ursache auf differierende Motoren zurückzuführen. Wenn die Kulisse durch Zugkräfte verkantet, dann hat der Michael Radien mit 0,5 R1 oder das ganze ist eine Fehlkonstruktion. Das dürfte eigentlich nicht passieren.

Gruss
Cox
Notrix,
>>>Denn *alle* mir bekannten Kinematiken in N- Fahrzeugen neigen extrem zum verkanten der Fahrzeuge wenn die Zugbeanspruchung größer ist als die Kraft der Rückstellfeder bzw. der Spurführung im Gleis. <<<

???
Die Zugbeanspruchung ist doch IMMER grösser als die (lächerliche) Kraft (wenn man überhaupt von Kraft im herkömmlichen Sinne sprechen kann) der Rückstellfeder! Und wenn die Zugbeanspruchung tatsächlich grösser ist als die Spurführung im Gleis, dann kippt der Wagen zwangsläufig um. So gesehen ist Deine Aussage mit Verlaub Unsinn.

>>>Je nach Zuglänge sind einige Kinematiken nicht geeignet um den für Bogenfahrt gedehnten Abstand wieder für Geradeausfahrt zu kürzen - da reicht die Kraft nicht mehr aus ...<<<

Ich fahre wirklich lange Züge, aber DAS habe ich noch nie beobachtet. Die Zugkraft selbst führt doch schon zwangsläufig dazu, dass sich die Kinematik wieder gerade zieht.

Gruss
Alex

Moin Loko ,
>>Ich fahre wirklich lange Züge, aber DAS habe ich noch nie beobachtet. Die Zugkraft selbst führt doch schon zwangsläufig dazu, dass sich die Kinematik wieder gerade zieht.<<
Nein - macht sie eben nicht zwangsläufig sondern die einwandfreie Rückstellfunktion ist von der "Zughakenlast" abhängig (das meinte ich mit "lange Züge)

>>So gesehen ist Deine Aussage mit Verlaub Unsinn.<<

Also mir ist egal wie Deine Anlage aussieht oder wie lang Deine Züge sind - Du kannst auch gerne über eigene Erfahrungen hier berichten - aber es berechtigt Dich noch lange nicht die Beiträge anderer (hier speziell meinen) als >>Unsinn<< abzutun !

Vielleicht hab ich die falschen "Fachbegriffe" verwendet und/oder es war für Dich mißverständlich ? Das kann man dann gerne durch Rückfragen beantworten - es wird aber immer noch kein Unsinn daraus

Fakt ist : Nehme bitte mal ein bis zwei beliebige stärkere Loks , bespanne sie mit 3 bis 6 Wagen ( also noch nichtmal ein langer Zug ) und fahre damit über Radius 1 , in Steigungen und in S-Kurven (Gegenbogen ohne Zwischengerade) und berichte dann gerne wieder hier

Hier die Wagenreihung für obiges Experiment : Loks + MTX Laaeks 553 + Roco BTs 50 + 1 bis 2 Roco Clean
( http://www.leipzig-projekt.de/NDBPics/Minitrix/13617.jpg + http://www.leipzig-projekt.de/NDBPics/Roco/25260.jpg )

Die Kinematikwagen haut es wegen der nicht mehr auf Geradeausfahrt rückstellenden Kinematiken aus dem Gleis. ( kein Unsinn )

Wobei hier anzumerken ist : die Fuhre läuft problemlos im geschobenen Verband (wenn Du vorher die alten Kupplungstypen beim Roco Clean hinderst, zu weit nach unten zu schwenken und in die Schwellenzwischenräume zu hakeln  ...

Gruss , notrix
Notrix,
mit Deinem Autotransporter machst Du die Ausnahme zur Regel. und mit 'Zugkraft' meinte ich die Kraft, die der Zug im wahrsten Sinne des Wortes an der Kupplung ausübt. Kannst Du auch Zughakenlast nennen. Und wenn Du Dir Deinen Satz

>>>Denn *alle* mir bekannten Kinematiken in N- Fahrzeugen neigen extrem zum verkanten der Fahrzeuge wenn die Zugbeanspruchung größer ist als die Kraft der Rückstellfeder bzw. der Spurführung im Gleis. <<<

nochmal durchliest, wirst Du vielleicht selbst feststellen, dass das, ich nenne es mal anders, unsinnig ist. Fühle Dich nicht direkt auf den Schlips getreten, habe extra die Höflichkeitsfloskel 'mit Verlaub' verwendet. Wenn ich den Satz mißverstanden haben sollte, erkläre es mir einfach.

Gruss
Alex
ne nee - nix Verlaub
... ich komme lieber wieder zum Thema zurück : ich kenne die Kinematik der Ae 8/14 nicht (es hat noch kein Besitzer der Lok den Waschzettel gepostet oder hochgeladen http://spb.ath.cx/anleitungen/anleitungen.htm ) - aber ich halte dieses verkanten im Gleis (von Cox mit "gieren" beschrieben) eher als eine Auswirkung der Kinematik (wie von mir beschrieben) und weniger vom Antriebskonzept der Einzellok .

Ich kenne die Antriebsseite der Ae 8/14 auch noch nicht - aber wir werden es wohl bald erfahren ...

Gruss , notrix
da habe ich wohl ein Montagsexemplar, meine will sich einfach nicht verkannten...
Was soll ich tun?
Gruß
Klaus
Moin Klaus ,
...gratuliere ! )

>>Was soll ich tun?<<

Bitte etwas über den Antrieb berichten - hat die Lok wirklich nur 2 angetriebene Achsen pro "Halblok" ?

Und vielleicht den Beipackzettel noch hochladen ? Das wäre dann schon megasuper )
Gruss , notrix

EDIT Link entfernt, funzte nicht

Beitrag editiert am 06. 01. 2006 15:40.
Hallo Leute,

ich sehe, dass sich einige Beteiligte an diesem Forum etwas auf den Schlips getreten fühlen, es ging mir nicht darum die Lok schlecht zu machen, sondern es ging mir darum ein sonst gutes Produkt noch zu verbessern. Wir sind doch alles Leute mit der gleichen Macke (Modellbahn), also warum sollten wir uns nicht gegenseitig helfen und Vorschläge zur Verbesserung machen. Die Diskussion ob es bei dem Einen das Problem auftritt und bei dem Anderen nicht, ist doch unwichtig, auch wie der Einzelnen dieses Manko bewertet ist doch auch egal, Fakt ist doch, dass der Versatz nicht nur bei mir aufgetreten ist sondern auch bei einigen Anderen, also last uns doch an diesem Problem arbeiten und gemeinsam eine Lösung finden.
Ich gehe einfach davon aus, dass auch eine Lok auf Alleinfahrt auch ein einwandfreies Fahrverhalten zeigen sollte, egal ob vorwärts oder rückwärts.

Ich bin zur Zeit leider unterwegs sonst würde ich den Beipackzettel hochladen, sollte das bis nach dem Wochenende keiner getan haben werde ich dies dann machen.

Gruß an alle Beteiligten
Michael
@No /me #29
Hallo Alfred,
wer hat denn den Blödsinn von nur zwei angetriebenen Achsen pro Halblok erzählt???
Im Prinzip besteht eine Ae 8/14 aus zwei fest gekuppelten Ae 4/7 (ricola, irreriwan,felix, ... bitte mal kurz wegsehen).
Trix wird in den nächsten Jahren, da gehe ich jede Wette drauf ein, die Ae 4/7 bringen. Das Fahrwerk der Ae 8/14 ist schon dafür vorbereitet (Deichsel,...).
Deshalb besteht die Modellnachbildung der Ae 8/14 auch aus zwei autarken Lokomotiven, die rein mechanisch gekuppelt sind.
Diese Loks benötigen natürlich auch einen vollwertigen Antrieb.
Gruß
Klaus
>>wer hat denn den Blödsinn von nur zwei angetriebenen Achsen pro Halblok erzählt???<<

... jo, rechne mal nach, im Katalog (HP Minitrix 12426) steht :
>>Modell: Epoche IV, Fahrgestell aus Metalldruckguss, mit digitaler Schnittstelle, jeweils ein Motor pro Lokomotivhälfte, 4 Achsen angetrieben, mit Kurzkupplung zwischen beiden Lokomotivhälften und Kinematik für Kurzkupplung an beiden Stirnseiten. LüP 212 mm<<

Gruss notrix
@31

Hmm, da kann ich schlecht wegsehen. Sicher hat eine Ae 8/14, besonders die 11801 sehr viel àhnlichkeit mit einer Ae 4/7, doch hat sie auch viel unterschiedlich. Angefangen beim wichtigsten Punkt: die Achsfolge. Die Ae 4/7 hat 2'Do'1 (tweilweise auch 2'Co (A1') ) während eine Halblok der 11801 die Achsfolge (1 A) A 1 A (A 1) hat.
So einfach wird es also für Trix nicht, wenn die eine Ae 4/7 herausbringen wollen. Würde grösstenteils eine Neukosntruktion geben (unter Verwendung einzelner Bauteile der Ae 8/14...)
@33,
denke doch, dass es eine kleinere Übung wird.
Sowohl die Lokhälften der Ae 8/14 als auch die Ae 4/7 haben fest im Rahmen gelagerte Achsen. Die Kraftübertragung vom Motor zur Antriebsachse kann vollständig übernommen werden, denn die Treibachsen werden über Zahnräder gekuppelt. Das wird bei der Ae 4/7 einfacher als bei der Ae 8/14, wo eine Laufachse übersprungen wird. Also ein modifiziertes Bodenteil und neue Buchli-Attrappen.
Der Führerstand (Gehäuse) ist bereits fertig konstruiert.
Gruß
Klaus
@34

Hmm, so einfach nun doch wieder nicht!
Das Gehäuse sieht eben auch nur auf den ersten Blick gleich aus. Auf den zweiten sieht es dann ziemlich anders aus womit ein komplett neues Gehäuse benötigt wird. Die Frage die sich mir aber stellt ist, ob es nach der Ae 4/7 von Fulgurex - welche immer wieder auf Ebay auftaucht - und den Ae 4/7 von Hag - welche es jetzt ja wieder gibt - noch eine dritte Ae 4/7 braucht....
@34

Für den halben Preis? Ja!

es grüsst Urs

Der schon 2 Ae 4/7 hat und gerade den Waschzettel zur Ae 8/14 scannt...
Trix/Märklin wird sich durch diese (in Deutschland wenig bekannten und zudem teuren) Modellnachbildungen kaum abhalten lassen.
Für den Preis einer Trix Ae8/14 kann ich mir weder die Fulgurex noch die HAG-Lok kaufen. Eine Ae 4/7 wird von Trix kaum teurer als eine Ae 8/14...
Gruß
Klaus
HAG für schlappe 480 und mit Lüfter für 560 CHF........ uff
@Klaus für den Vergleich Vorbild und Modell der schweizer Modelle ist irreriwan unschlagbar! Ihn sollten die Modellbauer fragen.

Gruss Ricola
Der Waschzettel ist Online als PDF und JPG die Zeichnungen sind grösser gescannt und auch als PDF in 2 Qualitäten da.

Hier der Link:

http://www.ergo-soft.ch/Moba/index.htm

Es grüsst zur späten Stunde (oder eher früh...)

Urs
Was erzählt Ihr denn da? Das Schätzchen hat doch 4 + 4 Radsätze angetrieben!
Pos 45 und 46 sind nach Stückliste "Treibradsätze". Auf dem PDF "Grosse Zeichnungen" kann man es deutlich sehen. Sie unterscheiden sich wohl nur durch die Haftreifennut. Also optimal, mehr ist nicht drin. Das Antriebssystem sieht gut aus.

Der Grund für das Schrägziehen ist allein in den unterschiedlichen Motorencharakteristiken zu suchen. Der hintere Motor ist besser und schiebt die Zugstange aus der Geraden. Baut 2 Kato-Motoren ein :))

Ich würde mal versuchsweise die Haftreifenräder sämtlich in den Drehgestellen beiderseits der Kupplung anordnen. Es kann sein, daß die minimale Durchmesserdifferenz und die unterschiedliche Traktionsreibung den Schrägzug unterstützen. Also die Radsätze an den Lokenden haftreifenlos lassen. Das könnte klappen.

Gruss und schönen Samstag
Cox
Moin Urs ,

... da haste Dir aber viel Mühen gemacht (meinem Netzugang und der Festplatte auch )

Ist die Zugstange 53 im Lager 51 nur "drehbar eingeklipst" oder hats bei beiden Lokhälften eine Schwalbenschwanz-Führung ? (wie aus 5+6 bei einer Lokhälfte im Fahrzeugboden sichtbar ist) - ich erkenne leider nicht genug auf der Zeichnung ...

Die Treibradsatz-"Paare" ( iwan bitte wegschauen ) sind in Drehgestellen gelagert. Haben die Treibradsätze und vielleicht auch die Drehgestelle selbst zu viel Seitenspiel ? - das müßte nicht sein und könnte eine Ursache für die Schrägstellung der Lokhälften sein.

Zur Kinematik / Zugstange kann ich nix aussagen - weil ich zu wenig auf den Zeichnungen erkennen kann.

Gruss , notrix
Ich schon wieder

... seht selbst : http://img209.imageshack.us/img209/9928/aeachtvierzehn2xw.png

Da hilft es höchstens , das Seitenspiel der Treibräder zu begrenzen (Scheibchen beilegen) - und bei Anlagen NUR mit großen Radien könnte man versuchen, die Vor- und Nachläufer etwas vorzuspannen (Federstahldrähte). Ob das aber ausreicht um eine Schrägstellung zu verhindern ?

Oder mal versuchen die Drehgestelle festzulegen (UM/AN) ...

Hier sind Profis gefragt - mein Latein ist zu Ende ...

Gruss , notrix
@notrix

Die Dateigrösse ging nicht anders, das Büchlein ist A6 und die Bilder so klein, ich denke die Vergrösserung hilft so manchem über 40...

Zur Ae 8/14, ich habe folgenden Versuch gemach, aus der Überlegung heraus, dass wenn die Kupplungsstange mehr Druck bekommt, die Zentrierung derselben besser Funktioniert. Ich denke auch, dass das von den Geburtshelfern bei MTX so gedacht war. Also habe ich aus Elasticfäden zwei kleine Gummiringe gebastelt und die unten um die Behälter gespannt  (die runden Dinger unten bei der Kupplung auf Seite 7).
Das Resultat, die Lok fährt nun auf der Geraden perfekt, - fast perfekt, da die Gummis unten sind, zieht es sie in der Mitte etwas hoch. Fazit: Zug an 2 bis 4 punkten, am geeigneten Ort löst das Problem, am besten mit kleinen Federn beim Angedeuteten Balg. Oder einen flexiblen Balg der Verbindet einbauen und das Teil ist auch stabil.

Das meine bescheidene Meinung zu dem Thema.

Grüsse sendet

Urs

Der übrigens seine Lok so belassen wird wie sie ist und gefällt, frei nach dem Motto:
"Das Beste ist der Feind des Guten" ... oder auch "Never touch a runnig System" was frei übersetzt heisst "Was läuft, lass laufen"

Beitrag editiert am 07. 01. 2006 13:49.
Hallo an alle Teilnehmer,

aus der Schweiz hat mich eine Mail erreicht, die eine praktikable Lösung für das Problem enthält. Der Verfasser (Herr Heinz S.) hat mir die Erlaubnis erteilt aus dieser Mail zu zitieren.

Zitat: "Auch ich war beim ersten Anblick hell begeistert, doch die
ersten Fahrversuche wandelten meine Begeisterung in Frust um als ich
dasselbe Problem der seitlichen Verschiebung der beiden Lokhälften auf
Geraden feststellte. Es ist für mich schwer zu verstehen, wie einem
Hersteller mit solcher Erfahrung wie Minitrix ein solcher
Konstruktionsfehler unterlaufen kann. Es ist tatsächlich so wie Du es
beschrieben hast, das Problem liegt in der Kulisse mit der V-förmigen Nut
und dem Gegenstück in der Pufferbohle, die eine gerade Ausrichtung der
beiden Hälften gar nicht zulassen, das müsste eigentlich ein Blinder sehen.
Ich habe den Versuch gewagt und in die beiden Spitzen mit einer ganz kleinen
Rundfeile eine kleine Kerbe gefeilt und siehe da, der Erfolg stellte sich
sofort ein. Aber Vorsicht, es ist eine delikate Angelegenheit, die Kerben
müssen absolut mittig und nicht zu tief gemacht werden. Nach dieser
Aenderung ist die Freude an diesem sonst sehr gelungenen Modell in mir erst
richtig hochgekommen. Ich hoffe, dass Dir dieser Tip von Nutzen sein wird."

Dieser Tip ist natürlich ohne Gewähr, aber nach diesem kleinen Eingriff laufen beide Lokhälften in einer Linie hintereinander, egal in welche Fahrtrichtung.

Solange es keine andere Lösung zu diesem Problem gibt, kann man glaube ich damit Leben. Ich wäre aber weiterhin an anderen Lösungsmöglichkeiten interessiert, vielleicht hat auch der Hersteller eine Idee.

Gruß aus Berlin
Michael Peters
Moin ,
>>Solange es keine andere Lösung zu diesem Problem gibt...<<

DAS ist genau DER Punkt : NICHT Ihr seid aufgefordert die Probleme des Herstellers zu lösen - sondern der Hersteller !

Schreibt doch einfach an MTX techn. Kundendienst, schildert Eure Beobachtungen (Schrägstellung im Gleis bei Geradeausfahrt) und bittet um Nachbesserung.
Ein rumfeilen "nach Augenmaß" an Kinematikteilen halte ich für sehr bedenklich.

Wenn Ihr das Teil verhaut, ist die Garantie weg - denn Ihr habt einen Umbau (einen Eingriff) an der Lok vorgenommen.

Ich rate also davon ab ...

Gruss , notrix
@ 45
Moin Michael ,

Danke für die Fotos. Liegt das Copyright bei Dir ? - dann lade bitte das 1065.jpg mal hoch und stelle den Link dazu hier ins Forum.

Diese "Kinematik" ist konstruiert wie hier beim http://www.leipzig-projekt.de/NDBPics/Minitrix/13617.jpg

Theoretisch (ohne große Umbauten) nur lösbar wenn die "vordere" Lok von der hinteren geschoben wird. Also : wer immer nur in die selbe Richtung fahren will, der baut aus der führenden Lok den Motor (Schneckenantrieb) aus. Dazu alle Radsätze mit Gummi in die "Schiebelok" - und dafür alle Radsätze ohne Gummi nach "vorne"  - und zur sicheren Stromabnahme eine elektrische Verbindung der Lokhälften.

Ich würde das aber trotzdem nicht machen.



Gruss , notrix
... Da bin ich ja einmal auf die Testberichte in den einschlägigen Zeitschriften gespannt ...

Gruß    malleto
TRIX (bzw. der automatische Mailbeantworter) hat am >>Mo 09 Jan 2006 10:39:16 CET<< den Eingang der
>>Internetnachricht an: Kundenbetreuung << bestätigt.

Darin habe ich über die Kundenbetreuung auch die Geschäftsführung ! auf die Problematik
>>12426 Elektrolokomotive - Schrägstellung bei Geradeausfahrt<<
und auf diesen Thread aufmerksam gemacht ...
( http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=161116 )

Gruss , notrix
Hallo notrix,

am 03.01. eine entsprechende Mail an Minitrix Technikfragen@trix.de geschickt, aber auch bisher nur eine Rückmail vom automatischen System erhalten, also weiter warten. Die Bilder sind von mir und ich werde das von Dir gewünschte in den nächsten Stunden hochladen, den entsprechenden Link wede ich dann noch hier im Forum mitteilen.

Ging doch schneller als ich dachte zwei Bilder zur Kupplungskulisse sind jetzt online:

http://www.jmpet.de/ae_8_14/100_1064.JPG
http://www.jmpet.de/ae_8_14/100_1065.JPG

Gruß Michael

Beitrag editiert am 09. 01. 2006 12:59.
Hallo notrix und Michael,

ich bin mal gespannt ob da eine Reaktion erfolgt. Ich habe in den letzten 2 Jahren 2 Briefe an die Geschäftsleitung Märklin geschickt und darin freundlich auf die Probleme der Konstruktionen, Qualitätsprobleme etc. auch mit Lösungmöglichkeiten hingewiesen, auch auf diverse Diskussionen hier im Forum (ist ja nicht das erstmal). Passiert ist natürlich nichts. Nicht mal die simpelsten Lösungen (z.B. bei 03/41 kürzere Kabel verbauen um den unsäglichen Kabelverhau zwischen Lok und Tender zu beseitigen) wurden aufgegriffen, nicht mal der Eingang der Briefe wurde bestätigt. Dafür setzt sich die Liste der vermeidbaren Konstruktionsfehler fort (deren Vermeidung auch nichts kosten würde).
Ich muss leider feststellen, dass die Entscheidungsträger bei Märklin vollkommen resistent gegen Vorschläge sind. Ich befürchte, so wie bei den Dampfern, wird auch bei der 8/14 nichts passieren. Wenn sie i.O. gewesen wäre, hätte ich sie vielleicht gekauft, so nicht, zumnindest nicht in der Version. Die lieben Leute bei Mä sollten sich vielleicht mal überlegen, warum sie solche Umsatzrückgänge haben, aber der Kunde (zumindest etliche) wissen halt die wahren Qualitäten (die sich mir noch nicht erschlossen haben) einfach nicht zu schätzen.

Viele Grüße
Georg
Hallo Georg,

Deine Erfahrungen mit Märklin bzw. Minitrix kann ich nur bestätigen ich habe in den letzten Jahren einige male versucht einen Kontakt herzustellen, aber ohne den gewünschten Erfolg. Ich gehe mal davon aus, dass auch diesmal keine Reaktion erfolgt.
Aus oben genanntem Grund habe ich diesmal diesen Weg über das Forum gewählt und es war auch mein erster Eintrag überhaupt. So wie es aussieht gibt es zum Glück einige Ae 8/14-Besitzer, die sich über den selben vermeidbaren Fehler ärgern.
Je mehr wir solche Fehler bekanntmachen, umso größer wird der Druck auf die Hersteller, denn die leben schließlich von uns und sollten ihre Kundenbetreuung doch mal um einiges verbessern. Manchmal kommen auch die besten Lösungen un uns Modellbahnern und nicht aus den Reihen der Hersteller.

Gruß
Michael
Hallo als Tip: wendet euch direkt nach Trix  Nürnberg an Herr Janocha.
Der hilft eigentlich immer sehr gut
Hallo,

@Kai, habe ich w. der Kabel bei 03/41 auch schon gemacht. Hat leider auch nicht gefruchtet. Er kann wahrscheinlich auch nicht viel bewirken. Das Problem ist aber mein "Lieblingsbeispiel". Das wäre wirklich problemlos zu beheben und hätte eine viel bessere Optik zur Folge (und über kürzere Kabel könnte man noch Geld sparen ). Mehrfach angeregt, nichts passiert.

@Michael: Ich befürchte, dass sich da noch soviele Leute aufregen können, passieren wird trotzdem nichts. Mein weiteres Lieblingsbeispiel: BR44. Obwohl ich selber 3 habe und über 20 im Lauf der Jahre probiert habe, ist keine einzige dabei die wirklich gut läuft (teilweise grottenschlecht bis gar nicht) und das für LP 250€. Das sollte seit Jahren (auch anhand der Reklamtionsqouten) bekannt sein, es hat sich aber nichts geändert. H. Glasmachers hat auch einen Vorschlag gemacht den bescheidenen Auslauf mit minimalen Änderungen deutlich zu verbessern. Auch das wurde ignoriert. Ich finde es halt sehr schade, dass absolut vermeidbare Fehler begangen werden, deren Vermeidung nichts bis nicht viel gekostet hätte und dann trotz Hinweisen stur daran festgehalten wird. Auch eine Form die Kundenzufriedenheit zu steigern, wenn auch ins negative.

Irgendwie kommt mir die Diskussion langsam bekannt vor. Hatten wir sowas nicht schon bei der BR 45 und 44 und Ram und V80 und und und ?

Aber wenn sich wie unter #45 beschrieben Abhilfe schaffen läßt ist das ja auch schon was und dafür ist ja das Forum u.a. auch gedacht.

Viele Grüße
Georg  
@45 Michael

>und in die beiden Spitzen mit einer ganz kleinen
Rundfeile eine kleine Kerbe gefeilt und siehe da, der Erfolg stellte sich
sofort ein. Aber Vorsicht, es ist eine delikate Angelegenheit, die Kerben
müssen absolut mittig und nicht zu tief gemacht werden<

Tönt nach guter Lösung. Aber wo bitte genau muss was gefeilt werden? Könnte man das bitte hier farbig kennzeichen?
http://www.jmpet.de/ae_8_14/100_1065.JPG

Vielen Dank und schönen Abend
Felix
@55 Felix

Hallo,

ein Bild mit den entsprechenden Markierungen findet Ihr unter: http://www.jmpet.de/ae_8_14/100_1065_1.JPG

Eine kurze Anleitung, aber denk bitte alle dran, bevor das Werkzeug aus dem Schrank geholt wird, alle Angaben <<OHNE GEWÄHR>>, findet Ihr unter: http://www.jmpet.de/ae_8_14/ae_8_14.doc
Diese kleine Bauanleitung stammt von einem Schweizer Leidensgenossen.

Gruß

Beitrag editiert am 10. 01. 2006 16:20.
Hallo Michael,

vielen Dank für den Link und dem Kollegen für die Beschreibung (seinem letzten Absatz kann ich nur zustimmen). Sollte MTX doch noch die anderen Lokkästen bringen, weiß ich wenigstens wo ich ansetzen muss.

Viele Grüße
Georg
Danke Michael und dem Schweizer Kollegen H.S.für die genaue Beschreibung.

Gruss Ricola
Danke. Also, selbst ist der Mann! Bin auch Schweizer, dann kann ja wohl nichts mehr schief gehen...
)

Gruss Felix
ein zweiter Schweizer "Felix"?
Gruss Ricola
Hallo Felix [Gast],

bist Du Felix Braun aus SH?
Wenn ja, viele Grüße, und der RABe II läuft super!!!

Ergänzung zum Thema:
Wenn man den Umbau in der Art wie oben beschrieben vornehmen möchte - Ist es wirklich erforderlich, daß man eine Kerbe an der Spitze der Klissenführung ausarbeitet? Würde es nicht reichen, eine zur Pufferbohle parallele Fläche von ca. 1mm Breite von der Spitze abzufeilen?

Bei einer Kerbe hätte ich Sorge, daß sich die Kupplungsdeichsel beim einfahren in eine Kurve doch mal verhakt. Ich würde die hier "neu" entstehenden zwei Spitzen gut abrunden.

Bei parallel abgeflachten Spitzen (auch hier die Ecken leicht abrunden) wäre das evtl. unkritischer.

-überleg-

Vielleicht die Fläche 1,5mm breit machen und dann nur ganz leicht mit einer Feinmechaniker-Rundfeile mittig eine halbrunde Vertiefung von max. 0,1-0,2mm Tiefe einbringen...auch hier die oberen Kanten verrunden.

Was sacht Ihr?

Achja: Wenn man nicht Hawkeye heißt, lieber eine Lupe zwischen Auge und Werkstück halten (lassen?). Nich das der Glupscher nachher an der Lok klebt oder auf der Feile steckt...

MfG aNdreas

Beitrag editiert am 11. 01. 2006 10:30.
Hallo Andreas

Freut mich zu hören, dass 'meine' graue Maus auch bei dir schnurrt wie ein Kätzchen.

Gruss Felix
Nochmal nach oben hol...

Hallo,

hat noch einer weitere Ideen, oder sind die bisherigen Vorschläge schon mal ausprobiert worden?

Ich werde dann mal am Wochenende meine "erstmal-nur-die-Spitze-flachfeil-Methode" ausprobieren. (Aber so, daß ich später noch ne Kerbe reinkriegen kann.) Ich werde dann am Montag mein Leid klagen -äh- Bescheid sagen... (eigentlich ja schreiben...)

MffgG* aNdreas

*(Mit freundlich flach gefeilten Grüßen)
Abend,

habe heute meine Ae 8/14 bekommen.Durch Berichte hier im Forum war ich verunsichert zwecks der seitlichen Versetzung auf der Geraden. Also ich weiß nicht, aber meine Maschine wurde ausgiebig auf einer Testanlage und auf meiner Hauptanlage (alles mit Pecogleisen) getestet. Ich konnte an ihr keine ich betone keine seitliche Versetzung während der Leer - und Lastfahrt feststellen. Sie ist tadelos.
Ich verstehe daher die Kritik an der Maschine nicht.

Gruß
Der kleine Muck (Andy)
hatte ich auch nicht...
Nach all der Kritik hier habe ich nochmals unter Last bergauf in beiden Fahrtrichtungen getestet und einen geringen Versatz in einer Fahrtrichtung festgestellt.
Dieser ist aber auf jeden Fall deutlich geringer als die Schrägstellung von Lok oder Tender bei einigen Schlepptenderloks der Hersteller Fleischmann, Roco oder Trix.
Gruß
Klaus
Wenn es bei der Lok so unterschiedliche "Versatzeigenschaften" gibt, kann es doch eigentlich nur an der Einstellung der Radsatz-Spurweite liegen. Das bedeutet, wenn man die führenden Räder (alle Treibräder) so weit wie funktionstechnisch möglich auseinander drückt, wird das seitliche Spiel verringert und somit logischerweise auch die Möglichkeit des Versatzes.

Ausprobieren!!!

Gruß
Gabriel
Leute,

es bezweifelt hier keiner, dass es Lokomotiven gibt, die diesen Fehler nicht aufweisen, es geht darum, dass es etliche Fahrzeuge gibt, die einen Fehler haben. Das Problem ist doch, dass es scheinbar die Möglichkeit gibt, dass der Fehler auftritt. Ich habe mit jemandem gesprochen, der seine Lok seit  etwa 3 Wochen im Einsatz hat und der Versatz ist die erste Zeit nicht aufgetreten, seit einigen Tagen, hat er aber zeitweise das selbe Problem und jetzt wäre er auch ein einer Lösung interessiert, es kann sein, dass sich durch gerine Änderung der Leistung der beiden Motoren das Problem mal stärker und mal weniger stark auftritt.

Michael
Hallo Gabriel,
ich bin mir nicht sicher, welche Folgen es hat, wenn man über den von der NEM vorgegebenen Wert hinausgeht???
Hst Du so etwas schon probiert?
Gruß
Klaus
Wer hier meint es wird kritisiert, irrt sich. Es ist Fakt, dass etwas nicht stimmt und das wird hier beim Namen genannt. Es wird auch konstuktiv daran gearbeitet wie es möglich ist diesen Fehler zu beheben. Was ist daran falsch?
Meine Lok hat vorwärts und rückwärts einen unübersehbaren Versatz! Mir ist nicht klar wieso auf beide Seiten der Deichsel eine andere Konstruktion gemacht wurde. Kann mir das bitte jemand erklären?

Gruss Ricola
Hallo Klaus,

ja, bei einigen Dampfloks, die z.T. auch etwas schräg im Gleis liefen. Ich habe da die Radsätze bis  zum Äußersten geweitet und die Spurkranzspitzen leicht abgerundet, zusätzlich das Seitenspiel begrenzt; diese Loks machen überhaupt keine Probleme! Gleismat. überwiegend Peco C55, und in den Schattenbhf. fast alles was es gibt!

Zur Ae 8/14: die KK-Kulissenführung kann man an der Spitze aber wirklich etwas abflachen,(entschärfen, habe das auch bei der Trix 45 gemacht), so wie die konstrutiert ist, wird ein Versatzfahren zusätzlich gefördert.

Gruß
Gabriel
@ Gabriel
... bei Deinen großen Radien kannste bestimmt die Drehgestelle festlegen - das wäre etwas Kosmetik bei der Auswirkung ...

Die DG gibts auch nur am Modell - wohl um durch den R1 zu kommen
http://img209.imageshack.us/img209/9928/aeachtvierzehn2xw.png

@ Ricola,
auf http://www.jmpet.de/ae_8_14/100_1065-1.JPG scheint die untere Lokhälfte eine nachträgliche Formänderung (andere Kinematik) erhalten zu haben. Ich deute jedenfalls die Oberflächenbeschaffenheit des Unterbodens (höhere Reflexion im Kinematikbereich) auf unterschiedliche bzw. nachbearbeitete Werkzeugformen.

Vielleicht wollte sie mit der ursprünglichen KK-Konstruktion noch nicht durch den R1 ...
Gruss , notrix
Die Ausführung der Kinnematik halte ich trotzdem für ungeeignet, ich hätte es so gemacht:
http://img191.imageshack.us/my.php?image=skizzekulissenfhrung7xb.jpg
Einige Hersteller machen das auch so.
So wird eine Aufweitung erst bei ganz extrem engem Gleisradius erreicht.

Gabriel
Wie groß ist eigentlich der Lokkastenabstand beim Original?
Hallo Leute,

ich habe mal am WE die in #45/56 genannte Umbauanleitung ausprobiert. Ich kann hiermit bestätigen, dass es funktioniert. Die beiden Lokhälften laufen jetzt bei mir in einer Linie.

Wichtig ist:
- Die Kerbe muß absolut mittig sitzen.
- Tiefe der Kerbe ca. 0,3mm.
- Man kann die Spitze der Kulissenführung vor dem einfeilen der Kerbe etwas abflachen.
- Ich habe die Kulissenführungen auf beiden Seiten mit einer Kerbe versehen. Eine Seite hat bei mir nicht gereicht.
- Ein einfaches Abflachen der Spitzen hat NICHT gereicht. Wahrscheinlicht sind die Rückstellkräfte der Litzen die in der Kuppelstange liegen zu groß.
- Es ist weiterhin empfehlenswert, die entstehenden "Höcker" der Kerbe leicht zu verrunden. Andernfalls ruckt die Kulisse merklich beim ein- und ausfahren aus Kurven.

Es ist wirklich eine Frokelei, die Fingerspitzengefühl beim feilen und beim entgraten danach (Skalpell) erfordert. Sollte man die Kulisse hierbei schrotten, kann man die Teile als Ersatzteil nachbestellen (na, ist doch wenigstens etwas :-/ ).

Ich denke, Mitgrund für die schräg zueinander laufenden Lokhälften sind auch die zehntausend Kabel - die unbedingt durch die Kuppelstange laufen müssen - und dort zu Steckverbindungen auf den Platinen führen.

Je nachdem , wie die in der jeweiligen Lok verlegt sind, wird der Lokhälftenversatz unterschiedlich groß ausfallen oder gar nicht auftreten. Wenn auch nur eine Litze verdreht in einem der Stecker verbaut ist dürfte das ausreichen, um durch die Verdrehung eine Rückstellkraft in der Litze zu erzeugen. Diese sorgt dann zuverlässig dafür, dass die Kuppelstange (zusätzlich) aus der Mitte gedrückt wird.

@66 Das sollte man auf jeden Fall zusätzlich prüfen und ggf. einstellen. Ich würde hierbei nicht über 7,6mm hinausgehen.

Meine Meinung ist: Wenn man schon pro Lokhälfte einen Motor verbaut und keinen Kardanantrieb wie bei der Ae 8/8 von Hobbytrain, dann kann man auch die Platinen so gestalten, das sie identisch sind (sind sie nämlich nicht). So dass keine Kabelverbindungen zwischen den Loks nötig sind. Bei einer Digitalisierung sieht’s dann anders aus. In der jetzigen Konfiguration wird nur ein Decoder benötigt – alles hat sein für und wider...

@Ricola: Kann ich nicht erklären. Ausführung so wie in #72 im Bild gezeigt, das wär’s gewesen. Auf beiden Seiten den runden Zapfen zu nehmen und nicht zwei Dreiecke, die Spitze auf Spitze stehen. Bei Zugbeanspruchung KANN das gar nicht zentriert bleiben! Auch weil es KEINE Rückstellfedern gibt. Wat’n Murks!

Alles zusammen ist das auch für mich an dieser Stelle ein konstruktiver GAU und fällt für mich in die bekannte Kategorie der vermeidbaren Fehler.

Interessant ist noch folgendes:

Die Kulisse auf der einen Seite mit dem runden Zapfen ist ein kleines Extrateil, das in die Pufferbohle/Kulissenführung eingeklipst wird. Die Pufferbohle/Kulissenführung selbst ist in beiden Lokhälften gleich. Jedoch hat die Kuppelstange einen runden Zapfen und einen Dreieckszapfen. Hoffentlich ändern die bei Trix die Kuppelstange noch ab (zwei runde Zapfen). Zusätzlich dann noch 2x das einclipsbare Teil, jedoch mit halbrunden Führungen (wie in #72), dann ließe sich eine leidliche Verbesserung bei künftigen Modellen erzielen. (Die Hoffnung stirbt ja zuletzt.)

Zum Thema reklamieren und Umtausch, auch wenn es rechtlich angebracht wäre. => Will ich in diesem Fall nicht, weil:

Ich möchte diese Lok, auf die ich lange gewartet und endlich gekauft habe, sehen und fahren lassen. Wenn ich sie tauschen lasse, riskiere ich ein taumelndes Modell zurück zu erhalten (und das ist zur Zeit leider nicht unwahrscheinlich => bei meinem Händler eine von zwei).

Da ich aber keine Böcke habe, eine Lok zu besitzen, die reklamationsweise ständig in einem Paket hin und her durch die Lande reist, suche ich lieber selbst nach einer Lösung. Denn es ist bei dieser Lok ein Problem vorhanden, das nicht durch Tausch gelöst werden kann, sondern konstruktiv überarbeitet werden muß!

Man kann hier nur davon sprechen, dass man evtl. GLÜCK hatte beim Kauf, wenn die Lok parallel läuft. Und wie #67 zeigt kann das Problem durchaus auch im Betriebsverlauf noch eintreten. Ich werde jedoch NICHT warten, bis der Hersteller irgendwann (in Monaten/Jahren) seine Hausaufgaben nachreicht (das Problem gelöst haben wird).

Sorry, aber das musste gerade mal raus, für den Fall dass weitere Postings kommen, in denen man nicht versteht, dass man selbst tätig wird (wegen der Herstellergarantie) und hier den Sinn eines solchen Threads anzweifelt. Laßt uns doch! Der Hinweis auf die Garantiepflicht mag gut gemeint sein, nützt uns JETZT aber nichts. Wir sind an konkreten sachlichen Lösungsvorschlägen interessiert. Der Hersteller hat gerade KEINE, weil: Er hat’s nicht besser hinbekommen! Warum dann die Lok hinschicken?

Ich sage, wer sich auf andere verlässt, ist verlassen. Und wenn die Möglichkeit besteht, schnell eine eigene, unkomplizierte Lösungsmöglichkeit zu finden, dann tu ich das! Spart Porto, Nerven und Zeit.

Und wenn ich dabei ein Bauteil (einer Lok) schrotte und dann feststelle, ich habe doch keine passende Lösung (beides noch nicht vorgekommen), bestell ich das Ersatzteil (frokelei ist halt mein Risiko), bau es ein und reklamiere dann die sich wieder im Neuzustand befindliche Lok.

Hope that helps. (wieder runter komm…)

Achso, hat jemand eine Idee, mit welchen Faltenbälgen (ET-Nr.) man die vorhandenen ersetzen kann, damit der Spalt nicht allzu krass aussieht? Zusätzlich noch schwarzen Schaumstoff dazwischen stecken. Denn Kuppelstange kürzen ist wohl so ohne weiteres nicht möglich, weil ja 10 Millionen Kabel drin stecken müssen... Aber trotzdem: (wie#73) welches Abstandsmaß liegt beim Vorbild vor?

MfG aNdreas
Hallo,

die von mir eingestellten Bilder und die Umbaubeschreibung von Herrn Heinz Schärer befinden sich jetzt auf folgender Seite http://www.jmpet.de/minitrix_ae_8_14.htm.

Gruß an alle Mitstreiter
Michael Peters (JMPet)
Vielen Dank für die hilfreichen Hinweise,

insbesondere für die Bearbeitungsbeschreibung von Heinz Schärer. Nach nervenzehrendem Gefeile fährt meine Ae 8/14 nun fast immer fluchtend durch die Geraden, nur an einer Stelle bleibt in einer Richtung , aus einer Rechtskurve kommend, ein kleiner Versatz. Mit dem kann ich gut leben, so klein wie er ist, und mir ist das Risiko zu groß, durch weiteres Bearbeiten den bisherigen Erfolg zu gefährden.

Der Versatz "ab Werk" war wirklich nicht schön,  und wenn man sieht, dass es bei richtiger Gestaltung der Kulissen auch anders geht, dann denkt man sich sein Teil (z. B.: warum nicht gleich so?).

Jetzt geht es noch um die Schließung der "Sichtlücke" zwischen den Lokhälften.
Any ideas?

Viele Grüße von
Karl Schotter
Hallo Karl!

Tja, die Frage ist: Lücke verkleinern oder /und optisch schließen.

Lücke verkleinern ist so eine Sache, da die Kupplungsdeichsel aus zwei komplexen Gußteilen besteht und mehrere Kabel hindurch laufen. Das dürfte recht aufwendig werden, da was zu ändern.

Ich habe zwischenzeitlich daran gedacht, schwarzen Schaumstoff mit ausreichender Elastizität (Porösität) zuzuschneiden (und mattschwarz zu lackieren) und zwischen die vorhandenen Faltenbälge zu stecken. Ich bin aber noch nicht dazu gekommen dies auszuprobieren.

Es gäbe auch die Möglichkeit andere (längere) Faltenbälge einzubauen. Aber ich weiß nicht, welche geeignet wären, da ich keine Personenwagen älteren Vorbilds habe (nur Gummiwulstlinge).

Und noch mal meine Frage vom 16.1. wiederholt: (wie#73) welches Abstandsmaß zwischen den Lokhälften liegt beim Vorbild vor? Kommt mir beim Modell (latürnich) größer vor...

MfG aNdreas
Hallo Andreas (@ 77),

Die Lücke zu verkleinern ist mir zu aufwändig und zu riskant.

Die handelsüblichen Faltenbälge von Reisezugwagen, die sich in meinem Bestand befinden,  sind breiter als die der Ae 8/14.

Experimentiert habe ich bereits mit einem Stück schwarzem Schaumstoff, das auf der einen Seite den Faltenbalg voll ausfüllt und sich in Richtung der anderen Lokhälfte vertikal zur Mitte hin verjüngt. Ziel war die Verhinderung des "Durchblicks" von der Seite. Wenn der optische Durchblick geschlossen ist, gibt es allerdings auf Weichenstraßen Hakeleien zwischen dem freien Schaumstoffende und dem nicht "beschäumten" Faltenbalg. Habe den Schaumstoff erstmal wieder entfernt. Am Thalis funktioniert das, aber dort sind sehr breite und außerdem gerundete Bälge zwischen Triebkopf und Folgewagen vorhanden.

Habe an Wagen ohne KKKulisse schon mal erfolgreich die Faltenbälge mit dünnem schwarzem Karton so verlängert, dass die Verlängerungen quasi schwarze "Kartontüren" hatten, die gegeneinander federten.

In einem US-Forum habe ich von Faltenbalgverbindungen aus passgenau im Zickzack gefalteten schwarzen Papier gelesen. Könnte das nicht funktionieren? Das Papier müsste allerdings dünn und elastisch sein, und man müsste es sorgfältig und gleichmäßig auf die immer gleiche Breite falten. Wie viele Falten zum richtigen Funktionieren nötig sind, wäre zu erproben. Problem: ich habe nicht so ein Papier. Vielleicht gibt es hier einen "Nischenmarkt" für Frickler und Zurüster!?

Mal sehen, wer zuerst frustfrei funktionierende und ordentlich aussehende "Durchblicksverhinderer" hinkriegt.

Es grüßt
Karl



Beitrag editiert am 31. 01. 2006 18:16.
Hallo,

die Idee mit den Papierfaltenbälgen wie unter @78 erwähnt, kann ich nur empfehlen, das funzt einwandfrei!
Ich habe schon mehrfach an Reisezugwagen die Faltenbälge mit schwarzem Z-gefalteten Papier verlängert und so blickdichte Übergänge geschaffen. Die sehr elastischen Papierfaltungenen haben selbst bei leichten Fahrzeugen keinerlei Probleme verursacht.
Schwarzen dünnen Karton kann man z.B. auch von Gebäudebausätzen verwenden, welcher zur Lichtundurchlässigkeit beigelegt wird.
Eine Z-Faltung an jeder Fahrzeugseite angebracht reicht völlig und sieht einem richtigen Faltenbalg sehr ähnlich!

http://img472.imageshack.us/my.php?image=faltenbalgp0uu.jpg

Gruß
Gabriel
Hallo Gabriel,

da ich doch sehr dünnen schwarzen Karton in meinem Bestand fand, konnte ich deinen Vorschlag bereits umsetzen.
Die Z-Faltung nach Gabriel (siehe Abbildungslink @ 79) muss 5,5 mm breit sein. Dann habe ich die oberen Enden, ähnlich wie die vorhandenen Plastik-Bälge, rund geschnitten, anschließend die beiden Papp-Zs jeweils auf eine Gesamthöhe von 11 mm verkürzt.
Vorgeklebt habe ich die Pappteile mit wenig Weißleim, um Dauerschäden zu vermeiden. Mal sehen, ob das dauerhaft hält.

Ergebnis: Der störende "freie Durchblick" ist weg, die nun insgesamt vier Faltenbalgteile liegen gut in einer Richtung. Optisch wirken die Falten bei genauer Betrachtung naturlich deutlich zu grob für N, aber insgesamt ist der Eindruck viel besser als ohne.

Technisch funktioniert die Sache auch bei allen Kurvenfahrten. Allerdings ist natürlich ein gewisser zusätzlicher "Geradestellungswiderstand" durch die Pappen zu verzeichnen. Zur Verringerung der Reibung habe ich die Kontaktflächen mit Gaphit versehen (d. H. mit Bleistift bestrichen). Das brachte wenig, nun habe ich die Flächen mit Stearin (von einem Teelicht) geglättet.

Insgesamt ist diese Methode sicherlich ein guter Weg zu einem geschlossenen Lokbild. Vielen Dank für die Hinweise!!

Es grüßt
Karl


Beitrag editiert am 20. 02. 2006 10:12.
Schalut Schuschammen!

@78-80 Ei, sehr gute Ideen. Hört sich gut an.

Zum Schaumstoff (um die Option einfach noch offen zu halten): Ich werde probieren, das Außenmaß so zu wählen, daß der Block auf einer Seite in den vorhandenen Faltenbalg paßt. Auf der anderen Seite mache ich das Ende rund (Radius, nicht Kugelrund!). Mal sehen ob das funzt.

Ist das gefaltete Papier auf die Stirnseite des Faltenbalges geklebt? Ich versuche es mal erst so, daß das Papier in den Faltenbalg paßt. Bericht folgt.

MfG aNdreas

Beitrag editiert am 02. 02. 2006 13:35.
Hallo nochmal,
@78-81

ich klebe die Papierfaltungen mit ein wenig Silicon (Baumarkt) an die Fahrzeuge, das hält sicher und man kann es bei Bedarf wieder Rückstandslos entfernen!
Ich habe noch kein Schaumstoff ausprobiert, bin mir aber sicher, dass der zu wenig elastisch ist und zu viel Reibung für eine sichere Seitenbeweglichkeit erzeugt. Außerdem sieht das nicht wirklich wie ein Faltenbalg aus.
Wählt man entsprechend dünnes Papier, kann man es auch zu einem doppelten Z falten, (Zieharmonika) dadurch wird der Balg noch feiner und Vorbildähnlicher!

Habe ich z.B. beim ET 30 von Hobbytr. so gemacht, sieht super aus!
Eigendlich ist das schon ein Thema für einen neuen Thread.....

Gruß
Gabriel
Es ist einige Zeit vergangen, seit wir uns über die Ae 8/14 ausgetauscht haben, mich würde nur einmal interessieren, ob jemand von Euch eine Reaktion von MInitrix erhalten hat. Ich selbst habe bis zum heutigen Tage nichts vom Hersteller gehört.

Gruß
Michael
Hallo zusammen

Mich hat heute die Bastelwut überfallen. Eigentlich wollte ich nur die Lok, welche seit einigen Wochen zerlegt auf dem Tisch liegt wieder original zusammenbauen. Beim Kabelstrang bin ich dann gescheitert. Zerlegt bitte die Kuppelstange nie nie nie und wirklich gar nie, zumindest dann nicht, wenn ihr vorhabt die Kabel dort wieder zu verstauen.

Jetzt kuppelt bei mir die FLM KKK. Ist noch nicht ganz fertig, sieht aber für mich schon ganz gut aus. Und ziehen und stossen tut sie ausgezeichnet und ohne irgendwelchen Versatz. Und ganz kurz...

http://img215.imageshack.us/img215/4406/ae814flmkkk1bo.jpg

Grüsse, Kessi

Beitrag editiert am 03. 04. 2006 13:23.
@84
Moin Kessi,

Zur Bilder hochladen:
http://www.1zu160.net/interaktiv/forum-hilfe.php
und weiter scrollen nach: Wie kann ich Bilder zur Verfügung stellen?

Jan
Hallo,
habe nach langem Warten habe ich  meine 8/14 bekommen, muß dazu sagen, daß es sich hierbei  um die 2. Serie handelt. Denn die Mängel, die hier beschrieben wurden, kann ich bei meinem Modell nicht feststellen. Bei Geradeausfahrt sind bei Lokhälften plan und bleiben es auch. Und über die Fahreigenschaften bin ich begeistert. Was mir auch sehr gefällt, ist bei der Lz-Fahrt das Schlußlicht. Eine Lampe ist an. Bei einem Preis von 150,-- bin ich voll und ganz zufrieden. Auch mit meinem Händler, wenn ich von anderer Seite schon höre, das die Modelle der 2. Serie teuerer verkauft werden, dann frage mich natürlich, merken die Händler noch was. Man findet ja bei anderen Händlern Preise bis zu 234,-- €. Ich habe die Landi-Lok von Fulgurex auch gehabt, da war der damalige Preis 1760,-- DM. Aber so viel besser war das Modell auch nicht. Oder wenn man an das Uralt Modell von Fulgurex denkt, wird heute noch für 500,-- € gehandelt. dann bin ich vom Preis-Leistungsverhältnis top zufrieden. Ich hoffe, daß noch mehr solcher Modelle von MT kommen und nicht aufgrund der Finanzmisere bei Märklin damit Schluß ist.

Gruß
P7
Gestern habe ich aus dem Hause Märklin erfahren, dass diese Lok in das Standartsortiment aufgenommen wird. Bei einem Händler hingegen wurde verlautet, dass nach der 2. Serie keine mehr produziert werden. Ich glaube eher den Märklinisten

LG Ricola
So, hier endlich die Fotos !

-Kurz gekuppelt mit FLM Kurzkupplung.
-Antrieb mit zwei Maxon Motoren
-Zwei Selectrix Decoder DHL160
-Licht mit jeweils 3 Mikro-Glühburnchen.

Vorher und Nachher....

http://img360.imageshack.us/img360/6610/dsc0411ol9.jpg
http://img515.imageshack.us/img515/1011/dsc0412cz7.jpg
http://img162.imageshack.us/img162/9895/dsc0413bf9.jpg
http://img368.imageshack.us/img368/937/dsc0414wr5.jpg
http://img160.imageshack.us/img160/4803/dsc0415sp6.jpg
http://img163.imageshack.us/img163/9319/dsc0416bo8.jpg

Grüsse, Kessi
Hallo!

Was bringt der Maxon ggü. dem orig. Antrieb?

Grüße, Peter W.
@Peter

Die beiden Lokhälften laufen jetzt synchron, also beide geich schnell. Vorher war die eine Hälfte wesentlich schneller. Unter anderem kam der Versatz auf geraden Strecken auch davon. Und mit den Einstellungen am Decoder konnte ich das nicht ausgleichen.

Ansonsten bringt das nichts. Die orginal Motoren wären eigentlich OK.

Grüsse, Kessi  
Die Ae 8/14 wurde in der Dezember-Ausgabe der schweizer "LOKI" getestet. Erfrischend offen und deutlich!
Die positiven Seiten der Lok werden durchaus angesprochen - aber auch die Mankos (teilweise auch durch Modellfotos unterlegt - wie der viel zu weite Abstand der Lokhälften, der sich in der Kurve noch vergrößert (von deutschen Moba-Zeitschriften kenne ich eigentlich bei Testberichten nur Aufnahmen aus der Schräge, die z.B. unschöne Lok-Tender-Abstände gnädig verbergen ...). Aber weiter mit der Ae 8/14; die LOKI benennt deutlich
- den "Steinzeitantrieb" mittels unsyncron laufender Dreipolmotoren ohne Schungmasse (und daraus seitlichem Versetzen des Modells bei der Fahrt - auch mit Foto..)
- die zu große Breite der Lok
- die massiv ausgeführten Handläufe auf den Vorbauten, die zudem schräg nach vorne abfallend montiert wurden
- die gewölbten Fensterscheiben (lt. LOKI Effekt eines "Bunsenglases")

Ich will die Lok nicht madig machen, aber diese Schwächen wünsche ich in einem Testbericht offen angesprochen. Da kann die deutsche MOBA-Presse von lernen ....

Übrigens: Die Rückseite der LOKI 12/06 ziert eine Märklin-Werbung. DIE scheinen keine Angst vor ihren Inserenten zu haben
meint malleto
hmmmmm ? könnte da was dabei sein ?

http://www.americanlimitedmodels.com/diaphragms.htm

merry happy...
steve w.
Moin,

nachdem der Ae 8/14 bereits gemäß #45/56/74 zu zuverlässigem Geradeauslauf verholfen wurde, reaktiviere ich den Thread mal, um eine weitere kleine optische Verbesserung an der Ae 8/14 vorzustellen. Nicht nur den Tester im NBM 02/2006, sondern auch mich störten die nur als Deckel angedeuteten Zylinder unter den gekuppelten Enden der Lok. Zumindest meine Lok hat dort jetzt vollständige Zylinder. Wie ich das gemacht habe, steht in http://www.qpic.ws/images/w9Y85691.pdf (360 kB).

Gruß, Carsten

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