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THEMA: Analoge Halbwelle trifft auf Decoder: + / - ?
wenn der Titel verwirrend ist, bitte Vorschläge zur Verdeutlichung.
Gemeint ist folgendes:
In meinem zukünftigen BW wird es einen gemischten Analog/Digital-Betrieb geben. Während ich peinlichst darauf achten werden muss, dass sich zur Zeit der Digitalen Phase kein Analog-Modell in dem Bereich aufhält, ist es ja kein Problem für die umgekehrte Variante. Dennoch habe ich da eine Frage.
Für den "sanfteren" Rangierablauf im Analogbetrieb kommt die Halbwelle zum Einsatz. Diese verhält sich ja nun mal etwas anders als die "normale" Gleichstromquelle. Ich weiß nicht, ob ich jetzt Gespenster sehe und Probleme befürchte, wo keine sind. Aber ich frage mich, und diese Frage gebe ich hiermit weiter, ob sich die Halbwelle eigentlich mit dem Decoder "verträgt" oder ob diese Kombination doch lieber zu vermeiden wäre. Daher die Zeichen + / - im Titel (mehr Platz für Klartext war da auch nicht).
Noch eine Bitte: Nur dann etwas schreiben, wenn Wissen vorhanden ist. Vermutungen und neue Theorien helfen mir nicht - Danke !
Gruß aus Nordertown
Wenige Modelle laufen auch mit Halbwellen problemlos. Manche haben massiv Aussetzer und fangen immer wieder bei "0" an. Scheinbar gibts im Dekoder einen Reset, weil die Spannung dann doch mal unterschritten wird.
Minitrix-Kisten rasten gerne völlig aus! Die Fahren sogar in die falsche Richtung, dafür aber mit der maximalen Geschwindigkeit oder gehen sogar in den "Pendel-Betrieb". Das ist wenig erfreulich, denn damit ist der Einsatz dieser Modelle unmöglich. ( siehe unten )
Bei einigen weiteren passiert einfach gar nichts. Sie bleiben schlicht stehen, nur das Licht geht mal an, flackert oder schaltet sporadisch mal um.
Die Modelle, die völlig ausrasten (MTX) haben auch mit geglätteter Gleichspannung öfter als andere Schwierigkeiten. Offenbar ist hier die Digital/Analog Erkennung so bescheiden programmiert, daß es einfach nicht geht. Ggf.ist da auch die Hardware beteiligt, keine Ahnung. Jedenfalls gibt es einige MTX-Dekoder, die eigentlich ein klarer Fall für eine Nachbesserung des Herstellers wären. MTX nimmt sich dieses Problems aber nicht an. Sie verweigern dazu jede Kommunikation. Ich hab es zig mal probiert! von daher: Nie wieder Zwangsdekoder!!!!!
Fazit: Kaputt geht da nix, nur das Ergebnis ist nicht vorhersagbar. Modelle mit ordentlichem Dekoder haben allerdings keine Probleme auch im Analog-Modus mit Halbwellen-DC zu fahren.
Gruß
Klaus
ich kann nur eine beschränkte Erfahrung berichten: ich habe mehrere Bachmann Loks mit eingebautem Dekoder, die ich unter Analogbetrieb betreibe.
Mein MRC-Tech-Fahrpult kann ich zwischen "normalem" Gleichstrom und Halbwelle umschalten. Ich habe die Ausgänge mal auf dem Oszilloskop angeschaut, "normaler" Gleichstrom besteht aus den beiden gleichgerichteten Halbwellen mit der gleichen Amplitude, "Halbwelle" gibt einen Mix zwischen einer Halbwelle mit voller Amplitude und einer Halbwelle mit verringerter Amplitude (echte Halbwelle wäre es ja wenn die zweite Amplitude Null wäre).
Meine Bachmann-Loks fahre ich möglichst mit dem normalen Gleichstrom, die "Halbwelle" funktioniert auch, die Motoren knarzen nur etwas mehr.
Wie das unter echter Pulsbreitensteuerung aussieht, weiss ich nicht, ich habe es noch nicht probiert.
Ob Dir das jetzt hilft, weiss ich nicht, aber das ist das, was ich selbst ausprobiert habe.
Gruß Christoph
Dazu sollte man aber erwähnen und ins Kalkül ziehen, dass die Bachmann-Decoder on board keine hochfrequente Ansteuerung haben, sondern nur recht niederfrequent arbeiten. Das macht sich unter DCC durch mehr oder weniger stark hörbares Knurren bemerkbar, allerdings nur in den ersten paar Fahrstufen und mich pers. stört das auch nicht sonderlich.
Deshalb wäre der Versuch geboten, die Decoder auch mal mit niederfrquenter Einstellung in dem gewünschen Betrieb zu testen, vielleicht haut das dann ja besser hin als mit der heutzutage üblichen hohen Taktung von 16Mhz und höher?
Viele Grüsse
Mathi
Ich habe nur zwei "Zwangsdecoder" = der Eine sitzt in der BRAWA-Gravita und der Andere in der Fleischmann BR 01.10. Beides Sound-Modelle. Des Weiteren ist ein Zimo-Sounddecoder, zwei Uhlenbrock's, ein D+H und ansonsten nur Kühn 025'er + 045'er verbaut. Welche Decoder in der Fleischmann Leig-Einheit drin ist, weiß ich nicht. Die fahren zwar nicht, aber die Türen werden ja bewegt. Gehören allerdings auch zur Sorte "Zwangsdecoder".
Gruß aus Nordertown
für die beobachteten Effekte gibt es eine einfache Erklärung. Dekoder speisen den Motor. Normalerweise erhalten sie ihre Versorgungsspannung aus dem DCC-Signal. Liegt dieses nicht an, sondern ein Gleichspannungssignal, schalten gute Decoder in den Analogmodus um. Dazu muss erstmal genügend Spannung vorhanden sein, damit die Elektronik überhaupt anspringt.
Beim DCC oder sonstigen Digitalsignal kommen Pulse mit hoher Frequenz. Um die Aussetzer zu überbrücken, ist ein Kondensator auf der Schaltung, der kann aber vom Hersteller wegen der hohen Pulsfrequenz __sehr__ klein gewählt werden. Der Kondensator hält in der Pulspause die Versorgung der Elektronik aufrecht.
Bei einem Halbwellen- oder gar Impulsbreitensignal arbeiten wir nur mit 100Hz. Der Kondensator ist für solche Frequenzen viel zu klein. D.h., der Decoder geht am Ende der Halbwelle aus und "bootet" neu - 100 mal in der Sekunde. Und muss erstmal feststellen, was überhaupt los ist. Das schaffen die wenigsten. (Gibt es überhaupt einen, der das kann?) Folglich gibt es seltsame Effekte.
Fazit: Digitaldecoder vertragen sich nur mit geglätteter Gleichspannung.
Auf der anderen Seite: Vor 30 Jahren drehte man den Trafo auf und es passierte nichts. Bei 8V oder so reichte das Drehmoment endlich aus, um den Motor zum Anspringen zu bewegen. Der Motor sprang an und die Lok schoß raketenartig los. Danach konnte man zurückdrehen. Das war die Zeit der Halbwellen- oder Impulsbreitensteuerung. Heutzutage gibt es zwar auch noch ein Losbrechmoment, aber das Anfahren gelingt deutlich weicher. Von daher sind solche Schaltungen heute meist (nicht immer) entbehrlich. Wer sie trotzdem nutzt, kann eben keine Digitalloks einsetzen. Und genau das ist das Argument gegen diese blöden Zwangsdecoder.
Grüße
Zwengelmann
Zitat
Das schaffen die wenigsten. (Gibt es überhaupt einen, der das kann?)
Wie ich schrieb, gibt es Zwangsdekoder, die auch mit Halbwelle laufen.
Zitat
Folglich gibt es seltsame Effekte.
Diesen Freibrief für nicht funktionierende Zwangsdekoder kann ich nicht nachvollziehen. Das die Versorgung des Dekoders und die Versorgung des Motors aus dem selben Versorgungskreis der Schaltung kommen ist schon mal der erste Designfehler. Wenn dann der Dekoder bereits bei zu kleiner Analogspannung los eiert um dann in der nächsten Lücke wieder abzusaufen, dann hat man aber Elektronikentwicklung wirklich nicht verstanden.
Nee, man kann Dekoder so designen, daß sie auch mit 100Hz Halbwelle laufen und das ganz ohne Probleme. Das es nicht nur theoretisch geht, zeigt die Praxis!
Was da MTX ausliefert ist einfach nicht fertig. Das MTX sich jeder Gewährleistung entzieht ist dann noch die Fortsetzung der Dreistigkeit. Wie gesagt: Finger weg von dem MTX-Zwangsdekodern!
Gruß
Klaus
offenbar hast Du mich nicht richtig verstanden. Es ging mir darum, eine alllgemein verständliche Darstellung des Problems zu geben. Es ging mir nicht um einen "Freibrief" für die Hersteller.
Sicher gibt es (halbwegs) brauchbare Decoder. 100ms sind für einen Mikroprozessor eine extrem lange Zeit, so dass m.E. ein gescheit programmierter Decoder auch mit einem Impulsbreitensignal fertig werden müsste. (Irgendwann sollte die Logik erkennen, dass das kein DCC- oder SX-Signal ist.) Um ein Beispiel zu geben: In einem Kundenprojekt zählte mein Mikrocomputer in der gegen meine Rat ungenügend abgeschirmten Schaltung eines Kunden die Trägerfrequenz des lokalen Mittelwellensenders (ca. 1 MHz) ganz locker mit. Ich war zwar in der Lage, das Rundfunksignal zu rekonstruieren, nicht aber den Ventiltrieb des eigentlich zu prüfenden Dieselmotors.
Wir sind immerhin einer Meinung, dass niemand eine Zwangsdecoder braucht.
Grüße
Zwengelmann (ebenfalls Teppich- bzw. Minimodulbahner)
Und wir sind uns auch einig, daß mangelhafte Hardware sich zwar oft durch Software "flicken" läßt, dies aber selten die richtige Lösung ist.
Gegen Zwangsdekoder hätte ich nichts, wenn sie denn einfach funktionieren würden. Die Praxis zeigt aber zu 90% das Gegenteil.
Ich hätte z.B. gerne die E50 von MTX mit beiden Nummern... Aber MTX Dekoder kommen mir nicht mehr ins Haus. Entweder jemand tauscht mit mir das Gehäuse oder MTX verdient weniger oder MTX reagiert endlich mal auf Kundenanfragen und sorgt für eine Lösung!
Aber alles OT, von daher halt ich mich jetzt mal besser raus hier
Gruß
Klais
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Beim DCC oder sonstigen Digitalsignal kommen Pulse mit hoher Frequenz. Um die Aussetzer zu überbrücken, ist ein Kondensator auf der Schaltung, der kann aber vom Hersteller wegen der hohen Pulsfrequenz __sehr__ klein gewählt werden. Der Kondensator hält in der Pulspause die Versorgung der Elektronik aufrecht.
Das ist falsch : DCC signal ist eine ca. 24V peak-to-peak Wechselspannung (also +12V/-12V auf eine Schiene, 0 auf der andere), und ein Decoder verwendet eine Gleichrichterbrücke um dieses "Signal" in 12V DC umzuwandeln (und nicht 12 * 0,707... ist keine Sinuswelle) : jede "halbwelle" speisst den Decoder, also es gibt keine "Lücken" in der Versorgung.
EDIT : 12DC wird von Decoder erzeugt, um der Motor zu speisen. Die Versorgung des uC (3V ?) ist nicht unbedingt daraus abgeleitet und diese Spannung kann durchaus getrennt erzeugt werden, also mit nur eine Diode ("halbwelle"), 3V zener und Kondensator. Da ist es notwendig, für jeden Decoder den Schaltplan zu studieren.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Bei einem Halbwellen- oder gar Impulsbreitensignal arbeiten wir nur mit 100Hz. Der Kondensator ist für solche Frequenzen viel zu klein. D.h., der Decoder geht am Ende der Halbwelle aus und "bootet" neu - 100 mal in der Sekunde. Und muss erstmal feststellen, was überhaupt los ist. Das schaffen die wenigsten. (Gibt es überhaupt einen, der das kann?) Folglich gibt es seltsame Effekte.
Das stimmt wiederum, einen Reset kann schon vorkommen.
Hier kann man Selbsthilfe schaffen : Kondensator (wurde in Beitrag #8 erwähnt) ... es gibt eine thread hier über SMD Keramik-Kondensatoren von über 100uF, die genügend Saft speichern ... nur muss man diese Kondensatoren an der richtige stelle löten können : hinter der Gleichrichterbrücke .
Danke für die Beiträge. Mein Resümee : Halbwelle ist mit Vorsicht zu geniessen, also lasse ich es lieber...
Sollte ich das mißverstanden haben, bitte ich um Korrektur.
Gruß aus Nordertown
ich kann mir zwei kommentare nicht verkneifen:
1. ich würde die finger weg lassen von zwei verschiedenen einspeisungen auf einer anlage.
das führt nur zu problemen.
unabhängig von den "zwangsdecoder"-problemen handelst du dir unter umständen tränen in den augen ein. wenn du glück hast, raucht dir deine digitale stromversorgung ab - ist ja nur ein elektronik-kästchen. wenn du pech hast, raucht dir eine lok ab - die du doch so sehr liebst-
stell dir vor, ohne dass es dir auffällt, steht eine lok genau auf der trennstelle zwischen dem digitalen und dem analogen anlagenteil. dann treibt deine analoge halbwelle die ausgangsstufe deiner digital-versorgung in den ruin. die kann schneller abrauchen, als die kurzschlusserkennung arbeitet. das ist dann glück.
kann aber auch sein, dass dieser strom, der da zwischen analoger versorgung und digitaler versorgung dazu zu klein ist. dann halten es aber die räder deiner lok - genau die, die du so liebst - nicht lange aus. innerhalb von sekundenbruchteilen ist da ein rad zerschmolzen oder wenigstens ein radschleifer abgefackelt.
oder du hast einen triebwagen an einer solchen stelle mit durchverkabelter stromversorgung - lange stromaufnahme-basis. das bringt die kabel zum weinen und dich auch. es reicht schon ein wagen mit innenbeleuchtung mit guter stromaufnahme-basis und schon funzt es.
ich würde so was nie machen. warum analog rangieren? mit digital kann man genausogut oder noch besser rangieren.
klar, wenn du auch analoge fahrzeuge einsetzen möchtest, dann ist es eine überlegung wert. aber, muss das sein? du läufst in nicht beherrschbare probleme rein.
das ist meine meinung zu diesem punkt.
2. "zwangsdecoder"! ich kann das geraffel über die MTX "zwangsdecoder" langsam nicht mehr ausstehen. ich weiss, ich provoziere hier eventuell einen "shitstorm".
aber: hier gibt es einige, die mit einem profunden halbwissen die ursache von problemen zu erklären versuchen, die sicherlich bestehen, aber die ganz andere ursachen haben.
es ist ein fundierter quatsch, dass die MTX "zwangsdecoder" die stromversorgung des prozessors und des motors aus derselben quelle haben.
diese platinendecoder, wie auch alle anderen decoder, die märklin in minitrix fahrzeuge einbaut, haben zwei (!) kondensatoren. einer für die "stabilisierung" der eingangsspannung hinter den eingangsdioden. (die erzeugen keine 12 volt, sondern hier liegt die spitzenspannung entsprechend der amplitude des digitalsignals an - das kann bis zu 20 volt und mehr sein, je nach stromversorgung der zentrale). daraus wird dann auch der motor gespeist.
dahinter werden die 5 Volt für den micro-controller erzeugt und mit einem zweiten kondensator stabilisiert. diese 5 Volt sind NUR für den controller da und sonst für nichts.
damit kann der controller bis zu 2/10 Sekunden und, je nach Kondenser auch wesentlich länger, ohne reset überleben.
wird jetzt mit 100 herz impulsen der decoder betrieben, lebt der controller problemlos.
die probleme fangen mit den stromunterbrechungen an. sind diese durch verschmutzung usw. grösser als die 2/10 Sekunden, dann geht der controller in reset. der kommt aber so schnell wieder hoch, dass man das normalerweise nicht mitbekommt - das ist eine grössenordnung von 0.2 sekunden.
hier liegt nicht die ursache des problems.
die ursache liegt im microcode des controllers.
bei den ersten MTX Loks mit platinendecoder hatte der microcode in diesem bereich einen hau. da war die analogerkennung nur suboptimal. dies führte zu eben diesem fehverhalten.
dummerweise hat der lieferant dieser platinendecoder das zwar in seinen eigenen decoder verbessert, aber eben nicht bei diesen platinendecoder.
ein gutes beispiel ist z.b. der digitale Turmtriebwagen: der ist lange nach den ersten MTX soundloks auf den markt gekommen. der war im katalog für digital und analog ausgepriesen. analog war er aber absolut untauglich. eine überarbeitung des microcodes hatte aber das ergebnis, dass dieses teil auch perfekt mit analog fährt. und zwar am besten mit impuls-steuerung (!) mit dem heisswolf-regler. absolut zuverlässig. auch mit dem trix trafo mit vario-feinregelung. nur mit geglätteter gleichspannung hat der ein problem. fährt erst mit ca. 6 volt an. mit dem heisswolf-regler, selbst mit 75 herz impulsen, fährt das teil mit ca. 1 volt gleichspannungsanteil an. und das teil verkraftet sogar in-flight umpolung problemlos.
also: es geht doch.
die obigen erklärungsversuche entberen jeder fundierten grundlage.
dasselbe gilt für alle anderen MTX fahrzeuge mit platinendecoder.
nur: märklin will von diesen verbesserungen nichts wissen. das ist wahrscheinlich sache des lieferanten. und der will auch nichts davon wissen.
klar ist: die fahrzeuge werden bei märklin getestet. auf einem prüfkreis. der wird mit einem reinigungsmittel vor jedem test gereinigt. der steht in einem raum, der praktischn schmutzfrei ist. und die räder der fahrzeuge sind auch schmutzfrei. die perfekte umgebung! aber unsere modellbahnanlagen sind nicht in einem solchen raum. und unsere gleise sind nicht so sauber. und dann kommen die probleme.
es gibt wohl einige "zwangsdecoder"-hasser. aber das sind vielleicht "märklin-hasser". weil die von märklin nicht so gehört werden, wie es diese wohl gerne hätten. pech für nachbars lumpi.
jedoch: niemand zwingt die, solche fahrzeuge zu kaufen. es gibt für fast alle fahrzeuge analoge ausführungen. und wenn die digitale ausführung eine andere betriebsnummer hat, kommt halt ein hütchentausch in frage. oder ein kunde weniger. wen störts.
was allerdings stört, ist das ständige herumgemeckere und das ständige vermiesen.
und das stört gewaltig!
das meint ho
ham' wir denn schon Weihnachten ?
Dein Horror Szenario unter 1) wird nicht eintreffen. Da kannst Du unbesorgt sein.
Gruß aus Nordertown
eine Gleichspannung mit Halbwelle hat 50 Hz, die Vollwelle 100 Hz.
PWM-Steuerung gehen schon bei 70 Hz los.
Grüße, Peter W.
ich bin unbesorgt.
gruss nach nordertown, ho
hallo peter,
was macht das schon aus, wenn die grundannahmen falsch sind?
gruss ho
die MTX loks mit mtc14 schnittstelle sind etwas ganz anderes als die bisherigen sound- bzw. digitalloks. der mtc14 decoder in der BR218 läuft einwandfrei im analogen Betrieb. sowohl mit geglätter gleichspannung (allerdings erst ab ca. 6.5 volt) als auch mit überlagerten impulsen (z.B. mit dem heisswolf-regler oder mit dem trix vario-trafo). hierbei fährt die Br218 bei ca. 1.5 Volt an. hat auch keine probleme bei plötzlichem umpolen. die technolgie des mtc14 decoders ist eine etwas andere. und der microcode ist wesentlich neuer als der in den controllern der bisherigen sound- bzw. digitalloks.
deshalb ist eine spekulation über die E50 eine reine spekulation und diese ist unbegründet.
dasselbe gilt auch für die Brawa Gravita mit Sound.
Und auch für alle MTX sound- bzw. digitalloks mit aktualisiertem Microcode. Ob das die Br18 oder die Br44 ist. Auch V300, Br232, LINT, vt98, TVT & co. verhalten sich einwandfrei. Sogar die Zuckersusi.
informiert und meint ho
hallo exitus:
ich vergass zu erwähnen, warum ich nicht besorgt bin. es sind DEINE loks. von MEINEN loks wird nie eine in die nähe deiner anlage kommen. und das macht mich richtig froh.
besorgt bin ich etwas über die überlegung, dein ansinnen könnte andere zu ähnlichem verleiten. die tun mir jetzt schon leid. warum: siehe meinen obigen eintrag.
viel spass wünscht dir ho
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
von MEINEN loks wird nie eine in die nähe deiner Anlage kommen. und das macht mich richtig froh.
Der in Deinem Horror Szenario betroffene Bereich umfaßt - streng abgegrenzt und überschaubar - nur das BW mit Drehscheibe und Schiebebühnen. Natürlich auch das übliche Drumherum im BW. Und das war's. Der Übergang zur Rest-Analog-Anlage ist fernab von jedem Lok-Verkehr. Da können keine stehengebliebenen Räder irgendwelche "Kurze" verursachen. Und dass ich eine saubere Trennung der Stromeinspeisungen realisieren kann, das darfst Du mir schon zutrauen. Oder glaubst Du, nur DU bist um Deine Loks / Zentralen besorgt ? Warum habe ich denn diesen Thread in's Leben gerufen, wenn ich nicht daran interessiert bin, jegliches Risiko abzuwenden ?
Tut mir leid, aber Deine Reaktion ist schon etwas grenzwertig. Aber aus Dir spricht die Unkenntnis der tatsächlichen Sachlage. Das muss ich Dir zu Gute halten.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
besorgt bin ich etwas über die überlegung, dein ansinnen könnte andere zu ähnlichem verleiten. die tun mir jetzt schon leid.
Gruß aus Nordertown
ja, ich weiss, dass du weisst, was du vorhast. und ich bin mir sicher, dass du die trennung der bereiche bestens realisierst.
aber, manche, die das lesen, könnten das auch versuchen. und die sind vielleicht nicht so bewandert wie du.
und ich stelle niemandem ein armutszeugnis aus. sollte es so herumgekommen sein, tut es mir leid.
dass du aber zweifel mit den decodern hattest, kann ich nicht nachvollziehen. du kennst dich doch so gut aus. warum hast du deine loks nicht selbst schon mal mit deiner halbwelle ausprobiert? dann hättest du schon alle antworten gehabt.
eins freut mich aber, dass meine unkenntnis der sachlage du mir irgendwie zum guten hälst. vielen dank dafür. das macht mich richtig froh.
gruss ho
p.s. im übrigen, ich bin um keine loks und erst recht nicht um irgendwelche zentralen besorgt. ich bin um garnichts besorgt. ich habe von alledem sowieso viel zu viel. das kann ich in meinem ganzen leben nicht kaputt machen. eine zentrale mehr oder weniger? ich mache so viele versuche (aus gutem grund), da kann schon mal was abrauchen. ersatz habe ich dann immer und die abgerauchten kann ich auch wieder instand setzen.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
dass du aber zweifel mit den decodern hattest, kann ich nicht nachvollziehen. du kennst dich doch so gut aus. warum hast du deine loks nicht selbst schon mal mit deiner halbwelle ausprobiert?
Das ist allerdings ein Irrtum. Auf digitaler Ebene bin ich Neuling. Und deshalb wollte ich auch auf leichtsinnige riskante "Selbstversuche" verzichten, die bereits anderweitig gemachten Erfahrungen einfordern und daraus ggf. lernen.
Tja - wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Die Vorbedingungen müssen natürlich stimmen, aber ohne neue Ideen, wird auch das MoBa-Hobby stagnieren.
Ich habe mich aber noch nicht ganz von der Halbwelle verabschiedet. Da ich weiterhin auch mit analogen Modellen fahren (und rangieren) will, werde ich einen harten Schnitt machen und die digitalen Modelle ebenso strikt von den Analogen trennen, wie die Analogen nicht auf das digitale Gleis dürfen. Es wird also keinen Misch- sondern einen geregelten System-Betrieb geben. Damit bin ich auf der sicheren Seite und angesichts der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Modelle (30 digital / 240 analog) wird es auch nicht langweilig.
OK, die 240 passen natürlich auch nicht alle gleichzeitig in's BW
Gruß aus Nordertown
Ich nehme an, dass Du weisst, welche Person sich hinter dem nickname ho verbirgt, ja?
Viele Grüsse
Mathi
ich habe nicht gesagt, du sollst das mit dem mischen nicht tun.
ich habe nur die potentiellen probleme aufgezeigt, die du aber sicherlich beherrschen kannst. du scheinst ja da sehr vorsichtig zu sein. ob andere das auch wären, habe ich, generell betrachtet, meine zweifel.
das mit dem analog rangieren von digital-loks stellt für diese kein problem dar, solange der jeweilige decoder nicht spinnt. das kannst du aber nur im einzelfall für die jeweilige lok entscheiden.
für mich war das zeugs über die "zwangsdecoder" wie ein rotes tuch. aber du hast wohl keine dieser fahrzeuge und wenn, könnten die aktualisiert werden. und deine gravita hat keine probleme mit dc. auch nicht mit impulssteuerung. da geht die butterweich. klingt zwar etwas rauh, aber das macht dem teil nichts.
wie es mit den anderen loks ist, entzieht sich meiner kenntnis. nur die mit neueren d&h oder rmx decoder haben da, wie die gravita, keine probleme.
ich würde es an deiner stelle einfach probieren.
die decoder gehen dabei mit sicherheit nicht hopps.
gruss nach nordertown, ho
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
ich würde es an deiner stelle einfach probieren.
die decoder gehen dabei mit sicherheit nicht hopps.
Gilt diese Aussage unter Berücksichtigung aller in Beitrag #4 genannten Decoder-Fabrikate ?
z.B. : EIN Kühn-Decoder funktioniert = ALLE Kühn-Decoder ebenfalls ?
Gruß aus Nordertown
das kann ich nicht beantworten. ich kenne nur die d&h, rmx und trix decoder.
aber, dc sollte eigentlich keinen decoder zerstören können solange die amplitude nicht grösser als die max. digital-amplitude ist, die der jeweilige decoder vertragen kann.
alle n-decoder sollten amplituden bis mindestens 16 volt verkraften. viele verkraften bis zu 27 volt!
bei versuchen am besten den fahrregler nur mal halb aufdrehen. da sollte ca. 7 bis 8 volt gleichspannung sein - das wäre eine amplitude im bereich von 10 bis 12 volt. da kann eigentlich keiner hopsgehen. und jeder analogfähige decoder sollte da laufen.
hruss ho
jedoch: niemand zwingt die, solche fahrzeuge zu kaufen. es gibt für fast alle fahrzeuge analoge ausführungen. und wenn die digitale ausführung eine andere betriebsnummer hat, kommt halt ein hütchentausch in frage. oder ein kunde weniger. wen störts.
was allerdings stört, ist das ständige herumgemeckere und das ständige vermiesen.
und das stört gewaltig