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THEMA: Löten

THEMA: Löten
Startbeitrag
irgendeinisch - 04.12.11 14:41
Hallo Forumsmitglieder
Ich möchte mir einen neuen Lötkolben oder eine Lötstation zulegen. Ich möchte damit ganz normal Kabel zusammenlöten, aber auch Decoder (feine Drähte) löten können.
Hat jemand von euch eine Empfehlung?

Liebe Grüsse

MartiN

Kommt drauf an, was Du ausgeben willst: eine echte Profilösung, die auch gut mit bleifreiem Löten zurechtkommt ist was anderes als mittlere Qualität oder Baumarktware.

Wenn Du was richtig Gutes suchst, schau mal nach JBC Lötstationen. Tief durchatmen vor dem Ansehen des Preises.

Etwas weniger professionell und für Mobahner i.d.R. völlig ausreichend: Lötstationen von Weller und Ersa. Haben den Vorteil, daß es recht viel Zubehör und auch langfristig Ersatzteile gibt. Gut regelbar, mit Pb-freiem Lötzinn aber meist problematisch - zumindest diejenigen, die sich preislich von JBC deutlich unterscheiden.

Dann gibbet noch "Glump" aus dem Baumarkt und von diversen Billiganbietern. Tut es für Kabel, bei Decodern würde ich die nicht hernehmen.

Wenn man billig davonkommen will gibt es die Möglichkeit, eine günstige Lötstation und eine bessere Lötnadel (z.B. von Weller, Ersa) zu kaufen. Die Lötstation für die dickeren Brocken, wo auch in der Nachbarschaft mal was wärmer werden darf und die Lötnadel für Decoder und dgl.

Gruß,

Werner
Hallo Martin,

Schaue mal hier:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....1=l%F6tkolbe#x588837
Vielleicht ist deine Antwort schon dabei.

Mit freundlichen Gruß,
Hans
Hallo Martin,
ich habe mir vor Jahren eine billige Lötstation von Conrad gekauft und löte damit bis heute alles mögliche. Selbst 0402-LEDs, Kupferlackdraht usw... Es muss also kein teures Spezialequipment sein, wichtig ist vor allem, dass du die Temperatur frei regeln kannst und du solltest ein großes Angebot an Lötspitzen haben. Leider hat meine eine etwas exotische Aufnahme für die Lötspitze, weswegen ich mir die passenden meist zurechtfeilen muss. Die halten dann natürlich nicht so lange..

Viele Grüße
msfrog von 1001-digital
Hallo,
ich mag schon gar nicht mehr auf dieses Thema antworten,
aber ich bin der Überzeugung, dass nicht nur der Lötkolben mit der entsprechenden Temperatureinstellung und das richtige Lot entscheidend sind, sondern der Umgang mit der Temperatur und der zu verlötenden Masse. (Draht/Leiterbahn)
Daher sollte jeder Anfänger nicht mit den Decodern beginnen, sondern mit dem Verlöten einfacher Drähte um ein Gefühl für das Löten zu bekommen.
Sorry: nicht die Technik ist entscheidend, sondern der Nutzer der Technik

Grüße aus Nds
Günter
Hallo zusammen,

die von Werner erwähnten JBC Lötstationen kenne ich zwar nicht, allerdings war meine vor 2 Jahren gekaufte WD 1000 von Weller preislich nicht weit davon entfernt. Mit der WD1000 bin ich rundum zufrieden, lediglch der Preis für eine Lötspitze (rund 35,-- EUR) war gewöhnungsbedürftig, hatte ich bei meiner alten Lötstation lediglich 5 - 8 EUR dafür ausgegeben. Allerdings sind die Lötspitzen nicht vergleichbar. Die Weller Lötspitzen zur WD1000 verfügen nicht nur über eine sehr widerstandsfähig Legierung sondern lassen sich über eine Klinkenverbindung und integriertem Gummigriff jederzeit ohne Werkzeugeinsatz und ohne sich die Finger zu verbrennen einfach abziehen, andere Lötspitze einstecken, in ca. 5 Sekunden wieder hochgeregelt und einsatzbereit. Bisher zeigen meine Lötspitzen nach 2 Jahren Einsatzzeit keine Abnutzungserscheinungen. Weiterer Vorteil: Die Temperatur ist sehr fein einstellbar und wird genau gehalten, wie die Soll-Ist-Wert-Anzeigen dokumentieren.    
Ob man so etwas braucht ? Nun, nicht unbedingt. Viele Arbeiten lassen sich sogar mit einem einfachen Lötkolben erledigen, so dass noch nicht einmal eine Lötstation erforderlich ist, erst Recht keine hochpreisige Lötstation. Aber sie erleichtert das Löten enorm und spart Zeit. Da ich sehr viel löte (von Messing-Bausätzen über Kabel und Decodereinbauten) und öfter die Spitzen wecheln muß, ist es für mich die ideale Lötstaion. Nicht billig, aber den Preis wert und ich habe vor, die Lötstation über viele, viele Jahre zu verwenden. Auf die Nutzungsjahre umgerechnet ist der Preis dann nicht mehr so hoch. Für rollendes Material gebe ich auf das Jahr gesehen sicherlich mehr aus. In gutes Werkzeug zu investieren hat sich bisher bei mir immer gerechnet.
Es ist aber wie so oft: Es kommt darauf an, was man will und worauf man wert legt. Es gibt von Weller und Ersa auch gute und preisgünstigere Lötstationen um die 100,-- EUR, die ich einem No-Name-Produkt vorziehen würde. Neben einer genauen Temperaturregelung empfehle ich auch auf gute Wechsel- und Nachkauf-Möglichkeit der Lötspitzen zu achten.    

Viele Grüße
Frank


Hallo MartiN

Ich würde nicht unter 60W nehmen.

Bestens geeignet und zum Hobbylöter passend auch vom Preis wäre diese hier:
http://www.reichelt.de/Diverse-Loetstationen/ST...9087c5b2d233f2ddce08

Gruß
Thomas
Hallo Thomas,

hast Du die von Dir angegebene Lötstation selber im Gebrauch? Vom Preis und den rein technischen Daten her wäre die ja wirklich nicht schlecht für Hobbylöter. Wenn sie praktisch das hält, was sie von den Daten her verspricht, ist sie sicher eine Empfehlung für den Hobbylöter.

Ich würde mir bei dem konkurrenzlosen Preis allerdings gleich ein paar Ersatzlötspitzen dazu besorgen.

Gruß,

Werner
Hallo MartiN,
das Ganze hatten wir erst vor kurzem (und wahrscheinlich auch da schon "vor kurzem"): http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=588662 .

Feine Arbeiten direkt am Decoder oder noch schlimmer direkt am uC - schau z. B. mal hier: http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=573927 - machst Du mit dem 3,95€-Brateisen aus dem Baumarkt besser nicht.

Als Anfänger würde ich Dir persönlich auch erstmal zu einer bezahlbaren Marken-Lötstation im Bereich zwischen 100€..200€ raten.

Für Lötarbeiten mit bleihaltigem Lot und normale Anforderungen langt das sicherlich.

Wenn Du allerdings erstmal an bleifrei gelötete Platinen ran mußt, wirst Du Dir ganz sicher sehr schnell ein professioelles Lötgerät wünschen, das allerdings auch preislich in einer anderen Liga spielt.

Das liegt einfach daran, daß die Anforderungen an das Gerät mit dem Umstieg auf bleifrei massiv gestiegen sind.

Zitat

Sorry: nicht die Technik ist entscheidend, sondern der Nutzer der Technik

gilt hier auf jeden Fall nicht mehr, wenn die Technik nicht mitspielt, dann hilft auch Erfahrung nur noch begrenzt...

Gruß,
Torsten
Hallo Werner

Ich habe eine ähnliche Station zum gleichen Preis in Gebrauch.
Da kann man nichts falsch machen.
Die Temperaturen werden durch einen PTC gemessen und der Solltemperatur angepaßt.
Die Lötspitzen 0,8 bis 1mm sind auch für SMD geeignet.
Für unsere einfachen Zwecke reicht das völlig aus.
Ich baue meine gesamte Elektronik selber. Alles mit so einer Lötstation.
Allerding habe ich noch einen 80-100W Lötkolben separat, wenn es mal um dicke große Lötflächen geht, die brauchen dann mehr Leistung. Aber so einen zweiten "Bratkolben" bekommt man ja auch für 10-20 Euro.

Gruß
Thomas
Hallo Leute,
also, mal eine ernst gemeinte Frage: Warum soll ich für eine Lötstation so viel Geld ausgeben? Meine Conrad hat damals um die 30 DM (oder wars schon Euro?) gekostet und tut bis heute klaglos ihren Dienst. Klar, man kann die Temperatur nicht aufs Grad genau regeln, aber mal ernsthaft, wer braucht das? Ich löte damit selbst kleinste SMD-Sachen, auch mit bleifreiem Lot.. Was können die "teuren" da besser?

Viele Grüße
msfrog von 1001-digital
Ich hätte da auch mal eine Frage:

wie lötet man richtig?

Ich hab wirklich keinen blassen Schimmer, wie ich mir das beibringen soll. Ich hab ein, zwei Videos auf YouTube gesehen und einfach angefangen. Trotzdem hab ich irgendwie den Eindruck dass mir wichtige Dinge unbekannt sind...

Ein ehemaliger Mitschüler hatte in der Ausbildung zum Fahrzeugbauer (für LKW-Anhänger) irgendwann mal ein Lötbrett dabei mit ganz vielen Drähten drauf (diese orangenen Dinger mit den vielen Löchern drin) mit ganz vielen Widerständen und Lämpchen usw.

Ich konnte ohne Probleme die Sache mit dem Dreisatz (Widerstände ausrechnen, Stromstärke etc. pp.) dafür konnte er das Löten. Hat sich prima ergänzt.

Gelernt hab ich dadurch trotzdem nicht
Hoi Froggy

volle Zustimmung.

Und hier wurde eigentlich das Entscheidende gesagt:,
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: gosswald

nicht die Technik ist entscheidend, sondern der Nutzer der Technik



@MartiN:
natürlich kann eine Station teurer als ein "nomaler" Kolben sein, aber das alles spielt erst in zweiter Linie eine Rolle: als Wichtigstes wäre festzustellen, wofür (bzgl. Grösse) und wie oft Du den benutzen willst.

Bei häufiger und längerer Benutzung ist eine Station einfach dem normalen Kolben vorzuziehen, weil die Station dank ihrer Halterung und Regulierung der Temperatur einen besseren Arbeitskomfort bietet.

Wenn Du "nur mal was löten" willst reicht ein Lötkolben einfacher (nicht einfachSTer) Bauweise völlig aus.

Da Du sowohl das Eine wie das Andere machen willst empfehle ich Dir ebenfalls eine Station im Preissegment von ab ca. 50 EUR, welche die o.g. Möglichkeiten bzgl. Einstellungen haben muss.

Doei

Trixi
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-oo-----oo-''-oo-----oo-`'o"O-OO--OO-O"oo-
@11@Bash
guckstu hier http://www.1zu160.net/elektrik/richtig-loeten.php

Diese Lötübung empfehle ich jedem, bevor irgendein Decoder "gehimmelt" wird...

kostet nicht viel und man kann wirklich unterscheiden, ob man brät, backt oder lötet...

Gruß

WerNer
Oh.

Danke Werner, die Seite hab ich nicht gesehen und ich hab bevor ich mich im Forum angemeldet habe wirklich versucht alles komplett abzuklappern im Menu.


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