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THEMA: Anordnung GBM-Abschnitte

THEMA: Anordnung GBM-Abschnitte
Startbeitrag
braini - 14.06.11 13:35
Hi!

Nachdem ich nun einige Zeit hier rumgelesen habe, geht´s bei mir mit dem Anlagenbau weiter. Zuerst der Schattenbahnhof im Untergrund.
Diesbezüglich auch gleich meine Frage: Offensichtlich gibt´s bei der Verschaltung der GBM unterschiedliche Ansätze - ein Abschnitt je Gleis oder doch mehrere...
Konkret bei mir: Tams Easy Control, PC-Steuerung (autom.) mit WinDigipet 9, Digital-Komponenten (incl. GBM und Rückmeldung) von Littfinski. Der Schattenbahnhof (eine Skizze halte ich nicht für nötig - sind halt reichlich Gleise, beidseitig eine wie auch immer geartete Gleisharfe) wird in einer Richtung befahren. Vor (bzw. hinter) dem Schattenbahnhof wird der Abschnitt mit KSM eingesetzt.

Was würdet Ihr nun sagen: Ein oder mehrere GBM-Abschnitte je Gleis???

Vielen Dank für Eure Antworten!

Peter

Hallo Peter

WinDigipet arbeitet mit Stopmelder ? Dann sind 2 erforderlich. Außerdem hängt es von der länge Deiner Züge sowie Deiner Abstellgleise ab, ob 2 oder mehr Züge in ein Abstellgleis passen. Entsprechend RM vorsehen.Bei 2 Zügen 4 RM usw.

Gruß Herbert
Ein oder mehrere GBM? - Die Antwort ist eine Gegenfrage: Was willste denn machen?

Durch Nachdenken stellst du fest, dass der Computer keinen Zug in einen belegten Abschnitt steuern kann, ansonsten er davon ausgehen muss, dass es knallt. Daraus folgt (ebenfalls durch Nachdenken): Überall, wo auch noch ein Zug hin können soll, muss der Computer ein freies Gleis (aka freien Belegtabschnitt) vorfinden. Ist dies bei einer gedachten Betriebskonstellation nicht gegeben, sind zusätzliche GBM-Abschnitte angezeigt.

Das ist alles.

Felix
Danke für die schnellen Antworten.

Präzisierung:

Auf jedem Gleis wird sich nur ein Zug einfinden. Der Punkt dürfte aber sein, dass ein einfahrender Zug ja an einem bestimmten Punkt halten soll ( idealerweise am Ende des Gleises, um nicht unnötig Platz zu verschenken)

@Herbert: Hmmm, kann ich nicht so genau sagen, WIE Windigipet das klärt. Auf deren HP ist für die (veraltete) Version 9 nicht gerade viel zu lesen. Ich hatte so die Hoffnung, dass hier jemand eben jene Version kennt und mir da weiterhilft.
@Felix - so weit so klar. Nur - s.o. - wenn ich das ganze Gleis als einen Abschnitt überwache: Woher weiß der PC, dass der Zug komplett im Abschnitt steht und nicht hinten noch ein paar Wagen "raushängen". Wie Du siehst, ich bin des Denkens fähig (nur schlägt d.ö. mal das digital-freie Wissen durch...) ;-P
Ebenso sind einige VTs im Einsatz geplant (Hamburg, Köln, BR175/VT 18.16), wobei ja nicht zwingend die Loks (bzw. der angetriebene Wagen) an der Spitze läuft...
Hallo Peter,
in Ergänzung zu Herberts Antwort #1: Der Haltemelder kann ein "punktförmiger Melder" sein. Also z.B. ein Reedkontakt oder eine Lichtschranke. Dann benutzt du einen Belegtmelder für den Gleisabschnitt und zusätzlich einen Haltemelder der genannten Art innerhalb des Gleisabschnitts. Der Vorteil dieser Punkt-Melder ist, dass sie einmal billiger sind und zum anderen leichter zu versetzen, wenn der Haltepunkt nicht zusagt.
Viele Grüße
Friedhelm
Hallo Peter,

vielleicht hilft das weiter:

http://www.vsdm.ch/modules/smartfaq/faq.php?location_id=5&faqid=1

Gruß

Rainer
@Friedhelm: Wenn ich das richtig verstehe: Das Gleis wird in fast kompletter Länge überwacht und am Ende liegt ein weiterer Abschnitt zur Überwachung des korrekten Haltepunktes der Lok?
@Rainer:
Danke für den Link, scheint aber nur für dort angemeldete User zu funktionieren. Auf der Seite ist aber auch ein Link zu einem PDF, darin ist dann nun wieder von einem Bremsabschnitt die Rede. Brauch ich den? Oder würde das bei mir die Software regeln?
@3
Zitat

Woher weiß der PC, dass der Zug komplett im Abschnitt steht und nicht hinten noch ein paar Wagen "raushängen".



Wenn der Abschnitt hinter dem Gleis, d.h. die Weichenstrasse, frei geworden ist? *koppgratz*

Zitat

Wie Du siehst, ich bin des Denkens fähig


Das ist prima! Dann üb es noch ein wenig, denn...
Zitat

nur schlägt d.ö. mal das digital-freie Wissen durch...


die Einteilung in Abschnitte hat mit "Digital" an sich überhaupt nichts zu tun, sondern es geht um die Frage, wie ein elektrischer Apparakt den Belegungszustand der Gleise "sehen" kann (also das, was du mit den Augen machst)

Felix
@Felix: Freut mich, wenn ich Dich belustige.

Im Digital-freien ist es nicht zwingend nötig, ALLE Abschnitte der Anlage zu überwachen. Daher sicherlich der Denkfehler, dass in der Einfahrt sozusagen eine blinde Zone für´n PC ist.

Wie Du aber an den anderen Antworten siehst, ist Dein Standpunkt bez. Ein Gleis - Ein GBM nicht allein in der Welt. Daher frag ich doch lieber nach, bevor ich mir die Anlage in viele kleine Gleisabschnitte zersäge, was dann hinterher keinen Sinn macht. Und warum sollte ich (teure) Erfahrungen langwierig selber machen müssen, wenn die Lösung hier verfügbar ist.
Hallo Peter,

Zitat

Danke für den Link, scheint aber nur für dort angemeldete User zu funktionieren.



Das ist nicht so. Klicke mal bitte in der Mitte auf "Einteilung in Blöcke". Dann geht eine pdf mit recht interessanten Infos zur Blockeinteilung auf.


Gruß

Rainer
@Rainer: Dat meinte ich. In Figur 8 ist aber eben wieder ein Bremsabschnitt eingebaut.

Zitat:"Dazu braucht es, zumindest in der Software, die ich auf meiner Anlage einsetze, eine weitere Unterteilung des (Halte)Blocks. Die Software erfordert einen Bremsabschnitt und einen Halteabschnitt. Eventuell kann man noch einen Belegtabschnitt am Anfang des Blocks dazu nehmen."

Da aber kein Hinweis auf die verwendete SW vorhanden ist...
Hallo Peter,
zunächst gilt immer, dass die Meldeabschnitte mindestens so lang sein müssen, wie der längste Zug auf der Anlage. Es mag Fälle geben, wo auch kürzere Meldeabschnitte sinnvoll sind, das sind aber sehr spezifische Ausnahmen.
Wie innerhalb eines Meldeabschnittes zu verfahren ist, hängt von der Art der Steuerung ab. Wenn die Steuerung der PC übernimmt, ist es die entsprechende Software. Da gibt es einen großen Unterschied zwischen Win-Digipet auf der einen Seite und dem Traincontroller und Railware auf der anderen Seite. Win-Digipet verlangt physisch vorhandene Haltemelder, die beiden anderen genannten kommen mit virtuellen Meldern aus bzw. berechnen den Haltepunkt aus der Geschwindigkeits-Kennlinie der Lok.
Diese Unterschiede der Software finden sich auch in der Frage der Überwachung von Weichenstraßen. Weil ich den Traincontroller benutze und Win-Digipet nur aus Berichten von Vereinfreunden kenne, kann ich dazu nichts sagen.
Viele Grüße
Friedhelm
Hallo Friedhelm
Zitat

zunächst gilt immer, dass die Meldeabschnitte mindestens so lang sein müssen, wie der längste Zug auf der Anlage. Es mag Fälle geben, wo auch kürzere Meldeabschnitte sinnvoll sind, das sind aber sehr spezifische Ausnahmen.

so speziell sind die Ausnahmen meiner Ansicht nach nicht. Bei mir fahren z.B. zwei Langzüge, die u.U. sogar drei Abschnitte gleichzeitig belegen. Und gerade im Schattenbahnhof sind kürzere Meldeabschnitte oftmals sinnvoll, wenn man kurze Züge bzw. nur Loks auf der Anlage fährt. So kann man in einem Gleis mehrere kurze Züge "parken" (hat Herbert aber auch schon Ansatzweise so dargestellt).

Peter... wenn die Software einen Haltmelder erfordert, brauchst du nicht noch einen Belegtabschnitt vor dem Bremsabschnitt. Ein Sbhf-Gleis hätte so also einen Besetztmeldeabschnitt und einen Halteabschnitt (-kontakt). Auf der Strecke sieht das natürlich wieder anders aus. Auch hat die Software hier einen großen Einfluss darauf, wieviele bzw. wo welche Belegtmelder eingebaut werden müssen. Es gibt z.B. Möglichkeiten, einen Zug in einem Abschnitt erst ein Stück fahren zu lassen bis dann der Befehl zum Bremsen kommt. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Zug sofort nach einfahren in den Abschnitt mit dem Bremsen anfängt.

Zitat

die Einteilung in Abschnitte hat mit "Digital" an sich überhaupt nichts zu tun

mit Digital vielleicht nicht, aber u.U. mit der Software zur Steuerung digitaler Anlagen.

Zitat

Im Digital-freien ist es nicht zwingend nötig, ALLE Abschnitte der Anlage zu überwachen.

es ist eigentlich egal ob Digital oder Analog.... man kann bei beiden Varianten auch nicht überwachte Abschnitte "einbauen". Jedoch ist das nicht immer von Vorteil.

Viele Grüße
Tomi
@9
Du belustigst mich nicht. Vielmehr wundere ich mich immer wieder, mit welcher Regelmässigkeit (ca. alle zwei Tage) die gleiche Frage nach der Abschnitteinteilung bei Digital hier gestellt wird.

Die Antwort ist (wie gesagt): Es geht darum, dem Computer "Augen" zu geben, dass er sehen kann, wo etwas frei ist.

Zitat

Im Digital-freien ist es nicht zwingend nötig, ALLE Abschnitte der Anlage zu überwachen.



Doch! Die Frage ist vielmehr: überwache ich mit einer elektrischen Einrichtung (aka GBM) oder durch Augenschein. Aber ohne Überwachung geht es nicht. Weder bei der Moba, noch beim Vorbild.

Wer es fassen kann, der fasse es...

Ach noch etwas.
Zitat

Standpunkt bez. Ein Gleis - Ein GBM nicht allein in der Welt.


Nochmal: Es kommt darauf an, was du machen willst. Wenn du drei Züge hintereinander abstellen willst, ist die Einteilung jedes Gleises in drei GBM-Abschnitte kaum vermeidbar.

Felix
Hallo Felix
ich glaube, ihr beide redet aneinander vorbei. Peter ging es darum, ob er einen zweiten Belegtmeldeabschnitt benötigt. Du beziehst dich aber auf die allgemeine Überwachung und dass die Software diese zur Zugerfassung benötigt.
Ich hoffe, ich konnte vermitteln.

Viele Grüße
Tomi
Was willst du denn, einen Schattenbahnhof steuern mit den GBMs und dann rumprobieren

Kostet Zeit und Geld !

Wieviel Gleise hat du, brauchst du zwei Züge auf einem Gleis ? Sage mir was du brauchst.

Ich schicke dir dann eine Steuerung, dann siehst du wie einfach das geht. Rückmelden zum PC kannst du immer.

Nur das Ding läuft und läuft und läuft.

Ehrlich, kriegst du Gratis.

Gruss Frank
Hoi Frank,

also wenn Du ß-Tester suchst: ich bin dabei

Doei
Trixi
________  ________     _<>__<>_
|_ www.i-robots.eu  _|__|------|-----|,,,,,,,,,._
-oo-----oo-''-oo-----oo-`'o"O-OO--OO-O"oo-
@Felix: Du hast Deinem Unmut genug Luft gemacht. Laß es mich so sagen: Wenn Dir die Fragen zu blöd sind, antworte doch einfach nicht. Was Du hier ablieferst, ist einfach nur schlechter Stil.
(Da Du die diversen Winke mit dem Zaunpfahl ja scheinbar nicht verstanden hast, diesmal auf die ganz Direkte...)

@alle anderen: Vielen Dank für Eure Mühen (und auch die Geduld! )
@ Frank: Wie gesagt: Schattenbf. 10+x-gleisig. Richtungsverkehr. Jedes Gleis mit max. 1 Belegung. Vorhandene Technik s.o.
Dann sende mir mal eine PN mit Adresse und du Trixi auch bitte. Gruss Frank  
Hallo

Zur Sicherheit: Der Stopmelder als Gleisbesetztmelder braucht nur ein kurzes Gleisstück zu sein.Hatte ganz am Anfang mal Windigipet, meine mich zu erinnern ne halbe Piccolo Schiene. (FleischmRoco).

Gruß Herbert.
Hallo Peter

hast ne PN.
Bei weiteren Fragen kannst Du mich gerne auch kontaktieren.

Viele Grüße
Tomi
Wieviele Belegtabschnitte pro Gleis hängt davon ab ob die Steuerungssoftware einen Brems-/Halteabschnitt braucht. Ich habe Windigipet leider nicht, sondern Railware und die Software braucht nur einen BM pro Gleis, weil man die Länge des Gleises der Software bekannt gibt und die Software auch weiss, wielang die Züge sind. Damit errechnet sie sich den Stop selbst.
Ausserdem habe ich jeden Wagon rückmeldefähig gemacht, damit falls mal doch ein Wagon übersteht der Gleisabschnitt nicht freigegeben wird.
Bezüglich Steuerwagen Betrieb: nachdem alle meine Wagons rückmelden an den Belegtmelder und Steuerwagen so und so immer Zugspitzenbeleuchtung eingebaut haben und damit ebenfalls an den BM rückmelden, stellt das zumindest für Railware kein Problem dar, da es immer die Zugspitze zur Berechnung des jeweiligen Bremsweges heranzieht.
Übrigens für Bahnhofsgleise gilt meines Erachtens die Regel nicht, dass der kürzestes BM Abschnitt gleich dem längsten Zug sein muss, kürzere Bahnsteige sind dann eben nur für Züge bis zur Länge des Bahnsteiges freigegeben. Streckenblockabschnitte sind da etwas anderes, da sollte man diese Regel beherzigen, vorallem wenn es nur wenige Blockabschnitte zwischen den Bahnhöfen gibt. Ansonsten belegt halt mal ein überlanger Zug 2 Abschnitte - geht auch.

Ergänzend zu den Ausführungen von @22 ist noch zu sagen, dass der Vorteil der genannten Software ist, dass man unterschiedlichen Zügen bzw. Zugtypen (-gattungen) auch unterschiedliche Haltepunkte zuordnen kann. So wäre es dann möglich, einen Güterzug bis zum Ausfahrsignal fahren zu lassen, während ein Regionalzug eventuell schon an der Bahnsteigmitte steht.
Das zu realisieren, wenn zusätzliche Haltmelder erforderlich sind, ist etwas aufwendiger.

Viele Grüße
Tomi
Nein , bei den SBH Steuerungen kannst du mit jedem Zug ob kurz oder lang, wie schon im Beispiel von  @22 auch den kurzen Zug eben dem kürzerem Gleis zuordnen ! Ein kurzer geschobener oder gezogener auch in Langarnitur oder Mittelwagenantrieb machen immer am Signal - Bahnsteigende "Halt", man braucht nur im Abstellgleis 3 Trennstellen ! Am Anfang der Weiche bei der Ausfahrtsweiche und ab dem Punkt wo abgebremst werden soll ( Bremsmodul aktiv ) oder gehalten werden soll ( Ohne Bremsmodul ).

Lieben Gruss Frank
Hallo Frank
ich meinte das anders. Bei entsprechender Software (und Peter möchte ja mit einer Software fahren) ist es möglich, ohne extra Haltmelder verschiedene Züge an verschiedenen Punkte in einem bestimmten Abschnitt anhalten zu lassen. Bei dem von dir beschriebenen ist es ja so, dass dieser Haltepunkt definiert ist und nicht verändert wird. Und zwar unabhängig von der Länge des Zuges. Von daher trifft deine Aussage nicht auf die genannte Software zu, denn da ist es eben anders.
Für Schattenbahnhöfe ist deine Variante völlig OK, aber eben NICHT für "normale" Bahnhöfe.

Gruß
Tomi
@ Tomi: hmmm. Railware. Hab mir gestern mal die Demo runtergeladen und ein paar Minuten dran rumgespielt. Sieht auf den allerersten Blick ganz gut aus (und war bei der Gleisbilderstellung auch intuitiv zu bedienen - ein Punkt, der mir wichtig ist und z.b. Für den Traincontroller bei mir das K O bedeutet hat.) Wenn man dann die "gesparten" Rückmelder/GBM beachtet, sind die 475 Euronen auch nicht soooo teuer!  werde mir das mal genau durch den Kopf gehen lassen...
@Frank: bitte beachten: der Schattenbahnhof mit seiner Steuerung ist nur der erste Punkt - ein "normaler" Bf. Kommt auch noch dazu.



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