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THEMA: Unterschied Tischlerplatte und
THEMA: Unterschied Tischlerplatte und
Nachdem ich schon hier im Forum ziemlich viel über versch. Gleis-Systeme erfahren habe will ich nun wissen was"drunter" kommt? Den Untergestell habe ich schon fast fertig. Der ist komplett aus Alu-Profilen und absolut stabil. Das war wieder Glück. Auf dem Schrottplatz von meinem Arbeitgeber habe ich Teile einer Fertigungslinie endeckt, die eben auf der Konstruktion standen. Das liess sich schnell zum Gestell umbauen. Vielleicht könnt Ihr diesen Tip verwenden und sich einfach auf dem Schrottplatz umsehen?
Mir gehts jetzt um den Rahmen, der auf diesen Untergestellt drauf kommt. Viele Modellbauer legen eine ganze Platte drauf, manche verlegen nur die Trassen, was ist nun besser?
Ich war gestern beim BAUMARKT und die hatten 2 verschieden Platten: 1. Tischlerplatte-Platte Pappel, 13mm (24,00 €/mē) und 2. Sperrholzplatte-Pappel zB 10mm (16,85 €/mē)
Die Sperrholzplatte aus Pappel gabs in versch Stärken, ich glaube die wären gut geignet für Trassenbau?
Ich habe jetzt die Alle Begriffe durcheinander: Tischelplatte, Pressplatte, Sperrholzplatte usw. Kann sein, dass es sich um die gleiche Sache handelt?
Ist Fichte geignet als Konstruktion? Hat guten Eindruck gemacht. Danke für Eure Antworten, Christof, Hanau
Mir gehts jetzt um den Rahmen, der auf diesen Untergestellt drauf kommt. Viele Modellbauer legen eine ganze Platte drauf, manche verlegen nur die Trassen, was ist nun besser?
Ich war gestern beim BAUMARKT und die hatten 2 verschieden Platten: 1. Tischlerplatte-Platte Pappel, 13mm (24,00 €/mē) und 2. Sperrholzplatte-Pappel zB 10mm (16,85 €/mē)
Die Sperrholzplatte aus Pappel gabs in versch Stärken, ich glaube die wären gut geignet für Trassenbau?
Ich habe jetzt die Alle Begriffe durcheinander: Tischelplatte, Pressplatte, Sperrholzplatte usw. Kann sein, dass es sich um die gleiche Sache handelt?
Ist Fichte geignet als Konstruktion? Hat guten Eindruck gemacht. Danke für Eure Antworten, Christof, Hanau
sandra [Gast] - 09.02.03 11:00
ich habe neuerdings sundeala entdeckt, weiss aber nicht, obs sowas in D. gibt.
wobu [Gast] - 09.02.03 11:15
Hier könnten wieder Philosophien aufeinander prallen.
Ich denke Pressspan scheidet aus. Manche bauen den Rahmen aus Sperrholzstreifen (ca. 10 cm breit, 1 cm dick), andere aus gehobelten Kiefernleisten. In der Regel hält beides. Wichtig ist nicht nur den viereckigen Rahmen sondern auch Verstrebungen, so das ca. alle 50 cm eine Auflage(Querstrebe) vorhanden ist, sonst hängt alles durch - oder man nimmt eine ultradichke/schwere Platte
. Birkensperrholz ist recht leicht.
Ich (andere Meinungen immer akzeptiert) würde keine vollflächige Grundplatte auf den Rahmen schrauben. Neben Material- und Gewichtseinsparung mal folgendes Beispiel: Bahnhof->Weichen in zweiter Ebene, wie will man jetzt bei durchgehender Grundplatte Verdrahtung anbringen oder erst Unterflurantriebe montieren (oder was reparieren)?
Wolfgang
Ich denke Pressspan scheidet aus. Manche bauen den Rahmen aus Sperrholzstreifen (ca. 10 cm breit, 1 cm dick), andere aus gehobelten Kiefernleisten. In der Regel hält beides. Wichtig ist nicht nur den viereckigen Rahmen sondern auch Verstrebungen, so das ca. alle 50 cm eine Auflage(Querstrebe) vorhanden ist, sonst hängt alles durch - oder man nimmt eine ultradichke/schwere Platte
Ich (andere Meinungen immer akzeptiert) würde keine vollflächige Grundplatte auf den Rahmen schrauben. Neben Material- und Gewichtseinsparung mal folgendes Beispiel: Bahnhof->Weichen in zweiter Ebene, wie will man jetzt bei durchgehender Grundplatte Verdrahtung anbringen oder erst Unterflurantriebe montieren (oder was reparieren)?
Wolfgang
Hans-Werner [Gast] - 09.02.03 11:26
Hallo Christoh D,
gehe einmal auf Forum durchsuchen und suche dann nach Unmterbau. Dort erhältst Du viel Tips usw.
Hans-Werner
gehe einmal auf Forum durchsuchen und suche dann nach Unmterbau. Dort erhältst Du viel Tips usw.
Hans-Werner
Fidelis [Gast] - 09.02.03 11:29
Hallo Christof,
durcheinandergeworfen nennst du das? Na ja, gibt tatsächlich verschiedene Fertigungen und Qualitäten beim Holzunterbau.
Verschiedene Tischlerplatten:
Immer beidseitig anstreichen, verzieht sich sonst einseitig, Material kann "schwinden", bis zu 2mm auf einen mtr., sollte immer 2 faches Deckfunier aufweisen, liegend aufbewahren/nutzen, je kleiner die Holzstückchen der Platte sind, desto weniger verzieht sie sich.
Streifenplatte
unverleimte oder punktverleimte nebeneinanderliegenden geschnittenen Holzstreifen, mit Sperrholzfunier abgedeckt, geringer Halt.
Stab- oder blockverleimte Platte
bessere Qualität als Streifenplatte, blockverleimte Seitenbretter, Bindeholz ist fest verleimt aus quadratischen Stäbchen mit stehenden Jahresringen, am häufigsten (generell) benutzt.
Stäbchenverleimte Platte
standfest und am teuersten, Bindeholz blockverleimtes und aufgeschnittenes Schälfunierholz.
Spanholzplatten:
Immer DURCH die Platte nageln und schrauben, nie IN die Platte, hält nämlich nicht!
Besteht aus mehr oder weniger groben Spänen, brechen in Querrichtung ziemlich leicht, besser nicht für tragende Bauteile nutzen. Kosten 1/2 bis 2/3 der Tischlerplatten. Können ohne Nachteile einseitig gestrichen oder beschichtet wersden. Leimen ist OK, schrauben hält aber nicht immer und überall im/am Holz.
Liegend aufbewahren/nutzen.
Funierplatte, auch "Sperrholz" genannt:
Kreuzweise übereinander verleimte Holzschichten, die Holzfasern der einzelnen Schichten laufen im rechten Winkel zueinander, solch "abgesperrte" Platten können sich nicht mehr verwerfen, sind also fast vollkommen "Standfest".
Was für dich letztendlich sinnvoll erscheint, mußt du selbst entscheiden. Meine Anlage "Flachlandbahnhof" im Stile Hamburg-Blankenese mit Ruhrpottindustrieanhang steht auf 19er Sperrholz, die hinteren Kanten stehen auf Klavierband, damit ich zwecks Verkabelungssalat und Instandhaltung mit meiner nicht unbedeutenden Masse nicht unter die Anlage "rollen" brauch.... ;-0
Vorne stehen die Platten auf ausrangierten Buffetschränken, gibt reichlich Platz durch Schubladen und Schränke, alles immer gleich zur Hand.
Hoffe dir helfen gekonnt zu haben.
Gruß Fidelis
PS: Mach dich doch auch noch in deinem Baumarkt oder bei deinem "Hausschreiner" schlau, manchesmal gibt's dort sogar Handzettel zur Holzqualität.
durcheinandergeworfen nennst du das? Na ja, gibt tatsächlich verschiedene Fertigungen und Qualitäten beim Holzunterbau.
Verschiedene Tischlerplatten:
Immer beidseitig anstreichen, verzieht sich sonst einseitig, Material kann "schwinden", bis zu 2mm auf einen mtr., sollte immer 2 faches Deckfunier aufweisen, liegend aufbewahren/nutzen, je kleiner die Holzstückchen der Platte sind, desto weniger verzieht sie sich.
Streifenplatte
unverleimte oder punktverleimte nebeneinanderliegenden geschnittenen Holzstreifen, mit Sperrholzfunier abgedeckt, geringer Halt.
Stab- oder blockverleimte Platte
bessere Qualität als Streifenplatte, blockverleimte Seitenbretter, Bindeholz ist fest verleimt aus quadratischen Stäbchen mit stehenden Jahresringen, am häufigsten (generell) benutzt.
Stäbchenverleimte Platte
standfest und am teuersten, Bindeholz blockverleimtes und aufgeschnittenes Schälfunierholz.
Spanholzplatten:
Immer DURCH die Platte nageln und schrauben, nie IN die Platte, hält nämlich nicht!
Besteht aus mehr oder weniger groben Spänen, brechen in Querrichtung ziemlich leicht, besser nicht für tragende Bauteile nutzen. Kosten 1/2 bis 2/3 der Tischlerplatten. Können ohne Nachteile einseitig gestrichen oder beschichtet wersden. Leimen ist OK, schrauben hält aber nicht immer und überall im/am Holz.
Liegend aufbewahren/nutzen.
Funierplatte, auch "Sperrholz" genannt:
Kreuzweise übereinander verleimte Holzschichten, die Holzfasern der einzelnen Schichten laufen im rechten Winkel zueinander, solch "abgesperrte" Platten können sich nicht mehr verwerfen, sind also fast vollkommen "Standfest".
Was für dich letztendlich sinnvoll erscheint, mußt du selbst entscheiden. Meine Anlage "Flachlandbahnhof" im Stile Hamburg-Blankenese mit Ruhrpottindustrieanhang steht auf 19er Sperrholz, die hinteren Kanten stehen auf Klavierband, damit ich zwecks Verkabelungssalat und Instandhaltung mit meiner nicht unbedeutenden Masse nicht unter die Anlage "rollen" brauch.... ;-0
Vorne stehen die Platten auf ausrangierten Buffetschränken, gibt reichlich Platz durch Schubladen und Schränke, alles immer gleich zur Hand.
Hoffe dir helfen gekonnt zu haben.
Gruß Fidelis
PS: Mach dich doch auch noch in deinem Baumarkt oder bei deinem "Hausschreiner" schlau, manchesmal gibt's dort sogar Handzettel zur Holzqualität.
Hans-Werner [Gast] - 09.02.03 11:30
@ hjristph D,
ein weiterer Tip, auf der linken Seite unter Anlagenbau anklicken, stehen auch gute Tips.
Hans-werner
ein weiterer Tip, auf der linken Seite unter Anlagenbau anklicken, stehen auch gute Tips.
Hans-werner
christof.d [Gast] - 09.02.03 11:53
Und wieder schnell geholfen. Danke. Christof
Vossi [Gast] - 09.02.03 15:04
Tag Herrschaften!
Wer auf 'ne Platte bauen will, der sollte sich auch mal mit OSB-Platten (Grobspanplatten) auseinandersetzen.
1. Man kann reinschrauben, hält Bombenfest.
2. OSB-Platten sind relativ feuchtigkeitsbeständig,
im Gegensatz zu Pressspanplatten.
3. Die Dinger haben ein super Stehvermögen, verziehen sich
also nahezu nicht.
4. 'Ne 13 er OSB-Platte Trägt mehr als 'ne 22 er Pressspan-
platte, wiegt aber erhablich weniger.
5. Und OSB-Platten haben unter den Holzwerkstoffplatten den
mit Abstand geringsten Leimanteil (für Öko's).
Ich liebe das Zeuch! Viel Spaß beim werkeln! Gruß Vossi
Wer auf 'ne Platte bauen will, der sollte sich auch mal mit OSB-Platten (Grobspanplatten) auseinandersetzen.
1. Man kann reinschrauben, hält Bombenfest.
2. OSB-Platten sind relativ feuchtigkeitsbeständig,
im Gegensatz zu Pressspanplatten.
3. Die Dinger haben ein super Stehvermögen, verziehen sich
also nahezu nicht.
4. 'Ne 13 er OSB-Platte Trägt mehr als 'ne 22 er Pressspan-
platte, wiegt aber erhablich weniger.
5. Und OSB-Platten haben unter den Holzwerkstoffplatten den
mit Abstand geringsten Leimanteil (für Öko's).
Ich liebe das Zeuch! Viel Spaß beim werkeln! Gruß Vossi
christof.d [Gast] - 09.02.03 15:12
Hallo, sind diese OSB-Platten im Baumarkt erhältlich?
Deine Beschreibung hört sich gut an!
Christof
Deine Beschreibung hört sich gut an!
Christof
Fidelis [Gast] - 09.02.03 16:16
Was darf denn so'n Teil pro m2 kosten?
[unbekannt] [Gast] - 09.02.03 16:26
@ christof d,
diese Platten gibt es im Baumarkt. Sie wird viel als Unterbau für Fußböden genutzt. Ein Tip, schau Dir die verschiedenen Materialien einmal an, nimm sie in die Hand und mach Dir Dein eigenes Bild.
Denk auch an Verarbeitung derselben!
Ich für meinen Teil habe schon vieles im rd. vierzigjährigen Modellbahnleben, davon über 30 Jahre Spur N ausprobiert.
Das für meine Belange beste Ergebnis habe ich mit Sperrholzplatten, 8 und 10 mm Pappelsperrholz erzeihlt. Auf einen guten Rahmen kommen dann Spanten aus Sperrholz und auf diese werden die 8mm Trassensperrhozstreifen etc. befestigt.
Als Geräuschdämmung kommt 2mm Kork Unterbau, mittels transparentem, billigen Silikon vom Baumarkt aus der Kartusche auf die Trassenbretter aufgeklebt.
Dank Silikon keine Geräuschübertragung auf Holztrasse etc.. Auf diese Korkunterlage schneide ich, aus 3mm Kork die Gleistrassen streifen aus, schräge diese an und verklebe diese Korktrasse mit Ponal auf die Korkunterlage. Nach auflegen der Gleise werden diese provisorisch mit Gleisnägel befestigt. Wenn alles stimmt und die Fahrversuche sind optimal verlaufen, klebe ich die Gleise mittels einer graubraun gefärbten Mischung aus 1 Teil wasserlöslichem Ponal 2Teilen Wasser und ordentlich Spülmittel zum Entspannen des Wassers. Etwas Farbe, so etwa ein Schnapsglas kommt dann zur Vorfärbung in die Flasche. Diese Mischung wird in der Ponalflache angemacht, gut geschüttelt und dann mittels der Auslaufspitze zwischen die Gleise auf die Schwellen laufen lassen. Nach etwa 24 Stunden sind die gleise knallfest. Bei Weichen mußt du mit dem Aufträufen aufpassen. Dann werden die Befestigungsnägel wieder entfernt, da diese sonst Geräusche auf das Holz übertragen. Bei mir hat sich diese Methode bewährt.
Hans-Werner
diese Platten gibt es im Baumarkt. Sie wird viel als Unterbau für Fußböden genutzt. Ein Tip, schau Dir die verschiedenen Materialien einmal an, nimm sie in die Hand und mach Dir Dein eigenes Bild.
Denk auch an Verarbeitung derselben!
Ich für meinen Teil habe schon vieles im rd. vierzigjährigen Modellbahnleben, davon über 30 Jahre Spur N ausprobiert.
Das für meine Belange beste Ergebnis habe ich mit Sperrholzplatten, 8 und 10 mm Pappelsperrholz erzeihlt. Auf einen guten Rahmen kommen dann Spanten aus Sperrholz und auf diese werden die 8mm Trassensperrhozstreifen etc. befestigt.
Als Geräuschdämmung kommt 2mm Kork Unterbau, mittels transparentem, billigen Silikon vom Baumarkt aus der Kartusche auf die Trassenbretter aufgeklebt.
Dank Silikon keine Geräuschübertragung auf Holztrasse etc.. Auf diese Korkunterlage schneide ich, aus 3mm Kork die Gleistrassen streifen aus, schräge diese an und verklebe diese Korktrasse mit Ponal auf die Korkunterlage. Nach auflegen der Gleise werden diese provisorisch mit Gleisnägel befestigt. Wenn alles stimmt und die Fahrversuche sind optimal verlaufen, klebe ich die Gleise mittels einer graubraun gefärbten Mischung aus 1 Teil wasserlöslichem Ponal 2Teilen Wasser und ordentlich Spülmittel zum Entspannen des Wassers. Etwas Farbe, so etwa ein Schnapsglas kommt dann zur Vorfärbung in die Flasche. Diese Mischung wird in der Ponalflache angemacht, gut geschüttelt und dann mittels der Auslaufspitze zwischen die Gleise auf die Schwellen laufen lassen. Nach etwa 24 Stunden sind die gleise knallfest. Bei Weichen mußt du mit dem Aufträufen aufpassen. Dann werden die Befestigungsnägel wieder entfernt, da diese sonst Geräusche auf das Holz übertragen. Bei mir hat sich diese Methode bewährt.
Hans-Werner
sandra [Gast] - 09.02.03 16:42
bombenfest?? oups und wie kriegst du die gleise wieder ab, wenn es notwendig wird??
Hans-Werner [Gast] - 09.02.03 16:58
@ sandra,
ich habe extra wasserlöslichen Ponal genommen. Mit Wasser lassen sich die Gleise lösen. Allerdings mußt Du mit Schäden am Korkunterbau rechnen. Zu beachten ist folgendes. Bei der Klebemethode kleben die Schwellen am Kork, also eine geringe Auflagefläche, die sich entfernen läßt. Bei meiner N-Anlage handelt es sich um doch schon eine etwas größere, die so schnell nicht abgebaut wird. Meine Vorgängeranlage hatte ich 1979 angefangen zu bauen und 2002 demontiert. Hier waren die Gleise nur genagelt, aber eingeschottert, mittels der gleichen Klebemischung. Nach Abbau konnte ich etwa 60-70 % wieder im nicht sichtbaren Bereich einbauen. Der Rest, der auch noch teilweise wegen Verlöten der Gleise beim Abbau gelitten hat, war eben Müll. Bei Weichen muß man extrem aufpassen, besonders beim Einschottern. Würde ich eine Anlage aufbauen, die ich bereits jetz wissend, wieder demomtieren werde, würde ich natürlich auf Verkleben und Einschottern verzichten. Ich würde einmal Versuche mit doppelseitigem Teppichklebeband machen, um da Erfahrungen zu sammeln. Dies könnte vielleicht die Lösung für solche Anlagen sein. Sogar ein leichtes Einschottern auf dem Klebeband wäre möglich. Es geht halt nichts über Probieren statt Studieren.
Hans-Werner
ich habe extra wasserlöslichen Ponal genommen. Mit Wasser lassen sich die Gleise lösen. Allerdings mußt Du mit Schäden am Korkunterbau rechnen. Zu beachten ist folgendes. Bei der Klebemethode kleben die Schwellen am Kork, also eine geringe Auflagefläche, die sich entfernen läßt. Bei meiner N-Anlage handelt es sich um doch schon eine etwas größere, die so schnell nicht abgebaut wird. Meine Vorgängeranlage hatte ich 1979 angefangen zu bauen und 2002 demontiert. Hier waren die Gleise nur genagelt, aber eingeschottert, mittels der gleichen Klebemischung. Nach Abbau konnte ich etwa 60-70 % wieder im nicht sichtbaren Bereich einbauen. Der Rest, der auch noch teilweise wegen Verlöten der Gleise beim Abbau gelitten hat, war eben Müll. Bei Weichen muß man extrem aufpassen, besonders beim Einschottern. Würde ich eine Anlage aufbauen, die ich bereits jetz wissend, wieder demomtieren werde, würde ich natürlich auf Verkleben und Einschottern verzichten. Ich würde einmal Versuche mit doppelseitigem Teppichklebeband machen, um da Erfahrungen zu sammeln. Dies könnte vielleicht die Lösung für solche Anlagen sein. Sogar ein leichtes Einschottern auf dem Klebeband wäre möglich. Es geht halt nichts über Probieren statt Studieren.
Hans-Werner
Hans-Werner [Gast] - 09.02.03 17:15
Zum Preis kann ich nur die Preise im Raum Wetzlar Weilburg nennen. 8 mm Pappelsperrholz geschnitten nach Wunschmaß um 9 Euro, 10 mm um 10 Euro der qm.
Jetzt laßt Euch mal die Spanplatten oder die OSB schneiden für Trassenbrettchen um 4-6 cm Breite und 1,45 m Länge ( als Beispiel ). Die im Baumarkt fragen Euch, ob ihr noch normal seid. Diese Platten muß man Stückweise kaufen, so ca. 1 x 2 Meter und zu Hause auf Maß schneiden. Dann mal viel vergnügen.
Beim Baumarkt sägen die die Sperrholzsteifen etc. auf den mm genau, ohne Einreißen usw.
Macht dies mal mit Euren Hobbykreissägen oder Stichsägen mit Span oder OSB!
Dies sind so kleine Hinweise im Vorfeld, die meiner Meinung nach leicht unterschätzt werden. Sperrholz läßt sich gut mit der Stichsäge oder der Laubsäge auch noch zu Hause verarbeiten.
Hans-Werner
Jetzt laßt Euch mal die Spanplatten oder die OSB schneiden für Trassenbrettchen um 4-6 cm Breite und 1,45 m Länge ( als Beispiel ). Die im Baumarkt fragen Euch, ob ihr noch normal seid. Diese Platten muß man Stückweise kaufen, so ca. 1 x 2 Meter und zu Hause auf Maß schneiden. Dann mal viel vergnügen.
Beim Baumarkt sägen die die Sperrholzsteifen etc. auf den mm genau, ohne Einreißen usw.
Macht dies mal mit Euren Hobbykreissägen oder Stichsägen mit Span oder OSB!
Dies sind so kleine Hinweise im Vorfeld, die meiner Meinung nach leicht unterschätzt werden. Sperrholz läßt sich gut mit der Stichsäge oder der Laubsäge auch noch zu Hause verarbeiten.
Hans-Werner
Hans-Werner [Gast] - 09.02.03 17:19
Bei Aufbau der Anlage auf eine Platte, also keine Rahmenbauweise sind die Hinweise von Vossi in Ordnung. Da würde ich auch die OSB Platte der Spanplatte vorziehen. Ab einer gewissen Größe ist meiner Meinung nach allerdings die Rahmenbauweise besser, wegen Zugänglichkeit, Gewicht, usw.
Hans-Werner
Hans-Werner
sahndra [Gast] - 09.02.03 18:56
@hans-werner, aha, das wasserloesliche habe ich ueberlesen,sorry. ich nehme doppelseitig klebendes teppichband und habe peco 55. funktioniert gut....
Hans-Werner [Gast] - 09.02.03 19:04
@ sandra,
hätte ich auch warscheinlich so wie Du gemacht, wenn ich mir nicht sicher gewesen wäre, die neue Anlage nicht in den nächsten 10 -15 Jahren abbauen zu wollen. Was dann so alles noch passiert, steht in den Sternen und soll mich nicht belasten.
Hans-Werner
hätte ich auch warscheinlich so wie Du gemacht, wenn ich mir nicht sicher gewesen wäre, die neue Anlage nicht in den nächsten 10 -15 Jahren abbauen zu wollen. Was dann so alles noch passiert, steht in den Sternen und soll mich nicht belasten.
Hans-Werner
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