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THEMA: Werde ich wahnsinnig?

THEMA: Werde ich wahnsinnig?
Startbeitrag
Mike [Gast] - 22.01.04 15:05
Hallo alle zusammen,
bin (wieder) neu ins Moba Abenteuer eingestiegen. Gleich digital weil... wenn schon denn schon. Was ich hier zu meinem Einstand schreibe ist ein Mix aus Erlebnisbericht, Frustrationsabbau und Hilfeschrei.

Wie fing es also an?
Mit Bildern von Alfred B. aus N. Wunderschöne Details. Sagenhafte Landschaften. Tolle Bauten. Also kurz: War wieder infiziert. Aber so richtig. Danke Herr Alfred B. aus N ( ist kein Vorwurf ;) Tolle Arbeit)

Ich habe mir ne kleine Anlage (2,10m x 1,10m) aufgebaut (bzw. bin dabei) und verwende "leider" auch kleine Radien (R1 + R2).
Ich lese seit geraumer Zeit hier mit und muss sagen: Es stimmt (fast) alles ;)
Der Mensch muss genetisch bedingt aber eigene Erfahrungen sammeln und daher habe ich bestimmte Informationen ignoriert.

Die schlimmsten Fehler auf einer Anlage sind meiner Meinung nach:

1. Uhlenbrock Decoder
2. Uhlenbrock Decoder
3. Steigungen > 2-3%
4. DKW und DWW
5. Zu kleine Radien ( < R3)
6. Weichen in Tunnelstrecken :D
7. Uhlenbrock Decoder

Nun aber zu den eigentlichen Problemen:
Einige Loks (leider die Mehrzahl) will einfach nicht vernünftig laufen. "Laufen" tun sie alle irgendwie aber nicht zufriedenstellend.

Da wäre z.B. eine Fleischmann BR 218 mit Twin Decoder.
Die geht wunderbar. In allen Lagen, auf allen Steigungen, in allen Kurven. Sie ruckelt (fast) nie und zieht beeindruckend schön ihre Bahnen.
Ruckelt sie doch mal, dann Schienen inspiziert, "geschrubbt" und weiter gehts.
So soll es sein!

Das gleiche gilt für das Trix Kroko mit Trix Decoder. Glaube die ist aus dem Neuheitenprogramm 2003. Wunderbar, geht gut! A bisserl ruppig und laut aber sie geht zuverlässig.
Gut!

Dann ist da eine BR 64 mit DCC Decoder. Auch von Fleischmann. Wahrscheinlich zu leicht. Die bleibt besonders bei Rangierfahrten alle Nase lang stehen. Jage ich sie mit Schallgeschwindigkeit über die Anlage "rettet" sie sich über die "Stromlöcher". Achja, war gleich mit Eisen- bzw. Metallspäne im Getriebe ausgeliefert worden.
Unbefriedigend!

Eine andere Fleischmann BR 80 mit nachgerüstetem Uhlenbrock 73500 (grunz) ist total indiskutabel. Hier sage ich aber, liegt es am Decoder. Ggf. ist die Lok auch zu klein und zu leicht. Der Uhlenbrock Decoder ist doch sicher ein Scherz oder? Zumindest kann er mir hier und da mal ein kleines Grinsen entlocken, wenn er mit der 3 cm Lok Bocksprünge veranstaltet. Äh ein wenig streng riechen tut sie auch. Kenne den Geruch aus meiner Jugend (war damals auch schon N). Sie riecht irgendwie nach Schmierfett wenn der Motor so schonungslos vom Decoder gequält wird.
Zum Küblböcken!

In einer 103 von Trix habe ich den 73500 auch drin. Die Lok wäre sicher richtig gut... Wenn da der Decoder nicht wäre. Wundert mich eigentlich, dass der sog. "Fachhandel" die immer noch, ohne mit der Wimper zu zucken, über die Theke schiebt. Hat der Verkäufer da eben nicht ganz kurz gegrinst??? Haben die wirklich so grosse Lust auf Stress mit den Kunden oder sind N-Bahner besonders schmerzfrei oder hat sich diese Info noch nicht bis zum "Fachhandel" rumgesprochen? Achja die Symptome: Ruckeln, Losrasen (sobald eine bestimmte Geschwindigkeit überschritten wird ist sie nicht mehr zu halten)
Sieht aber nur bei der BR 80 lustig aus. Bei der 103 machts Angst!
Unbefriedigend!

Die engen Radien sorgen u.a. dafür, dass eine Trix BR 85 mit Sx-Decoder in  Kurven "hängen" bleibt. Ausserdem springt der Vörläufer bei der geringsten Unstimmigkeit (Weichen, Schienenstösse in Kurven, etc.) raus bzw. läuft auf imaginären Schienen geradeaus weiter und wühlt dann im Schotter herum.
Dabei meine ich mit Unstimmigkeiten keine sichtbaren Baufehler sondern höchstens fühlbare Übergänge. An sich ist es eine schöne Lok mit Langsamfahreigenschaften wie sie im Buch stehen. Auf Grund ihrer Länge und Gewicht (LÜP glaube ich 111mm) hat sie keine Kontaktprobleme. Merkwürdigerweise flackert das Licht der Lok bzw. geht auch auf grösseren Abschnitten ganz aus. Also doch Kontaktprobleme. Werden die LEDs ggf. nur über die Vorläufer versorgt? Hat der Decoder nen Schuss?
Egal. Unbefriedigend!

Dann ist da das Thema mit der Waggoninnenbeleuchtung. Jungs (und Mädels) geht Euch das Geflacker nicht auch auf die Nerven??? Ich habe hier alle Threads zu dem Thema gelesen. Ohne Energiespeicher und/oder Bleiplatten ist das wohl nicht zu beseitigen.
Total Unbefriedigend!

Wenn ich jetzt mal alle Probleme addiere, selbstgemachte Fehler subtrahiere und mit meinem Frust multipliziere, stehe ich kurz davor den Kram wieder zu schmeissen. Mir geht allmählich auf, dass die ganze Kontaktproblematik kaum in den Griff zu bekommen ist. Es sei denn, man baut auf 30 m² mit Laservermessungsgerät, meterlangen Weichenstrassen (um die DKWs und DWWs zu vermeiden) und akzeptiert, dass z.B. ein Waggon mit Beleuchtung für 50 Euro (und mehr) hochfrequenter flackert wie ein Stroboskopblitzer. Und man muss auch darüber hinwegsehen können, dass eine Lok für durchschnittlich 180 Euro ggf. funktioniert oder auch nicht und wenn dann vielleicht ein wenig störanfällig ist oder mehr recht als schlecht über die ebenfalls teuren Weichen stolpert.

Ich meine, selbst wenn man ein Stück Flexgleis nimmt (es liegt gerade und eben  fixiert auf einem dicken Holzbrett und wird sicher versorgt) und auf diesem Stück Gleis ohne alles und mit nix schon o.a. Probleme auftreten dann muss es doch am Produkt liegen oder kann man da auch schon was falsch machen?

Liegt es an N oder an mir oder am Produktemix?
Sind die kleinen Spurweiten einfach zu leicht und zu störanfällig oder bin ich einfach nicht dazu befähigt diese Baugröße sinnvoll zu verarbeiten? Funken mir die Schaltdecoder dazwischen? Hab ich ne Wasserader unter der Anlage???

Hand aufs Moba Herz. Lebt Ihr wirklich alle mit solchen Problemen und sagt: Es ist halt wie es ist und ich improvisiere und verbessere die eh schon teuren Produkte auf eigene Kosten? Die Hersteller müssen schließlich auch leben und können den Kram unfertig entwickelt und getestet ungestraft verkaufen?

Sorry, aber ich bin echt gefrustet.
Achja, ich fahre mit der IB, habe Uhlenbrock und Viessmann Schaltdecoder.
Ruckeln tun die Loks und Diskowaggons auf Fleischmann Gleisen und Weichen.
Mit Viessmann oder ohne ist denen irgendwie total egal.

Achja, eine Störy noch zum "Fachhandel". Ziehe ich also los um meine bis dahin dunklen Waggons heller zu machen. Der Typ wühlt in einer Tüte und zaubert diverse Lichtleisten und Birnchen raus. "macht irre viel Geld" sprachs und ich bau den Kram ein.
Ergebnis: rollende Diskos und ein "fast" durchgebratenes Waggondach weil er in seiner Tüte wohl auch 16V Birnchen hatte. Hab mich schon gefragt, ob es normal ist mit Sonnenbrille vor der Anlage zu sitzen.

Nun geht es mir irgendwie fast schon wieder besser. Hat gut getan mit "jemandem" darüber zu "reden" ;)
Gab es eigentlich schon Mobahner die auf der Couch eines Seelenklempners gelandet sind? Wenn nicht, bin ich ggf. der Erste!

Liebe Grüße

Mike

Ganz ruhig Mike
Was auf keinen Fall hilft, ist Loks gegen die Wand feuern. Soll schon passiert sein.
Mit den Decodern, nunja, unbefriedigendes Ergebnis und auf Wandlung beim Händler bestehen. Soll mal versuchen sich aus dem BGB herauszureden.

Mit dem Vorläufer der Lok, gab es irgendwie mal ein Thema, in dem stand dass der Vorläufer zu stark oder schwach aufs Glöeis drückt und daher rausspringt.
#0: Kauf Dir mal 'nen Schienenreinigungswagen anstatt das viele Geld für den Digitalkram zum Fenster rauszuwerfen Und Innenbeleuchtungen sind von Natur aus dazu bestimmt, beim Händler gelassen zu werden

scnr

Dirk
Hallo Mike,

hast Du vorher schon mitgelesen, dass sollte Dir die negative Dokumentation über die Uhlenbrock Decoder aufgefallen sein. Ich will darauf nicht mehr rumhacken. So es sich um steckbare Varianten handelt, würde ich den Händler zur Rücknahme zwingen.

Vielleicht eine Abhilfe: Da Du ein "Gulasch" aus DCC und SX am Gleis hast und der 73500 auch beide Protokolle kann, solltest Du bei diesen Decodern alles ausser DCC abdrehen (CVs stehen im Waschzettel).
Ansonsten rate ich Dir vorerst zu Tran, Kühn und Zimo Decodern. Die GFN Twins sind auch OK (jedenfalls mit IB einwandfrei programmierbar, nicht unbedingt mit Lenz), bei den GFN DCC muss man wohl noch testen.

Den "elektrische" Geruch ist bei den meistens Loks, vor allem anfangs, stark ausgeprägt und rührt von den Kohlen her (das Bindemittel, welches verbrennt). Das ist normal. Besonderes Odeur haben die Arnold Kohlen - das sind die Loks, die man am Geruch erkennt. :)

Meine MTX 103 habe ich jetzt mit Zimo MX62 (alt) ausgestattet und mit der nichtlinearen Anfahr-/Bremsverzögerung ist das eine Schau.

Bei N muss man ordentlich putzen. Die neuen Loks hinterlassen einige Zeit einen Gummiabrieb. Nur trocken Schrubben hilft nicht. Ich empfehle auf jeden Fall mal mehrere Runden Nassreinigung mit SR24.
Aber Achtung: Niemals Nassreinigung und Schmirgelgummi in einem Arbeitsgang gemeinsam einsetzen - das ist total kontraproduktiv und erzeugt eine nichtleitende, klebrige, schwarze Schmier auf den Schienenköpfen.

Wenn die 64er Metallspäne drinnen hatte, überprüfe bitte nach der Einlaufzeit nochmal das Getriebe. Sollten wieder Späne zu finden sein, stimmt etwas nicht, dann ist das Getriebe defekt.

Digitale Grüße, Peter W.
Das Beste, was ich seit langem gelesen habe, Mike. Literarisch wertvoll :))
Ich mache seit 8 Wochen diese Erfahrungen im Analogbetrieb. Aber langsam wird der Tunnel heller.
Man muß wirklich, wie man die Klöße ißt, Stück für Stück die Fehler ausmerzen. Das Basisproblem ist, daß Elektrotechnik nicht zu den Kernkompetenzen der Mobahersteller zählt und billigstes Zeug (hier stand erst ein anderes Wort, aber wir wollen ja höflich sein) eingebaut wird.

Gruss
Hans-Jürgen
Grins
Bin ich froh, dass mch bis jetzt noch keiner zm digitalisieren gebracht hat. Oder anders gesagt: analog ist auch nicht schlecht.

Wär es nicht ratsam, besonders als Neueinsteiger, analog zu beginnen, und zu einem späterén zeitpunkt auf digital zu wechseln??

Aber was mich wirklich interessiert, wäre warum keine DKW (über welches Fabrikat reden wir?) ?

Gruß Klaus
---------schnipp---------
Was auf keinen Fall hilft, ist Loks gegen die Wand feuern
---------schnapp--------
Bin ja kein Unmensch ;) Obwohl, jetzt wo Du es sagst... hmmm

---------schnipp---------
Kauf Dir mal 'nen Schienenreinigungswagen
---------schnapp--------
Hab den von Roco. Wo auch noch "Roco Clean" auf dem sonst so schönen Wagen drauf steht. Aber ist halt trocken.
Welcher ist denn am ehesten zu empfehlen? Am besten einer, mit dem auch Nassreinigung möglich ist.

---------schnipp---------
Besonderes Odeur haben die Arnold Kohlen - das sind die Loks, die man am Geruch erkennt. :)
---------schnapp--------
:D :D

@Peter
Uhlenbrock: Ich habe irgendwie aus den Schaltdecodern und der IB geschlossen, dass die Lokdecoder auch gut sein müssen und ihr hier alle nur "überempfindlich" seid ;) Und "können" tun sie ja wirklich viel. Auf dem Papier! Übrigens, es IST die steckbare Variante mit den 6 kurzen Stiften. Du meinst diese NEM Pfostenpseudostecker, die man erst umständlich runterfummeln muss um den Decoder dann doch anzulöten?!?

Gulasch: Ich hab an den Dingern rumprogrammiert wie der Teufel. Bei dem Decoder in der BR 80 hatte ich sogar mal, dass plötzlich gar nix mehr ging. Schau ich in den Decoder und stelle fest, dass er sich mal eben schnell selbst umprogrammiert hat. Andere Adresse, andere Parameter, nicht(!) die Werkseinstellungen also kein Reset. Einfach beeindruckend!

SR24: <grosseaugenmach> was ist das?

BR 64: Ich hab das Teil fast täglich offen um zu schauen ob was drin liegt.
Ich nenne Sie auch "die Osterlok" ;)

Bitte definier "ordentlich" putzen. Reicht ein guter Reinigungswagen aus oder mit der Hand putzen? Falls mit der Hand dann wäre noch die Frage, wie mache ich das im Tunnel? Wie oft putzen?

Danke
Mike
Ja, das schdiemd was da heute so angeboten wird, ist z.T. konstruktiv mehrere -zig Jahre alt.

Meine Hitliste:
1. Anschlußgleise mit eingebautem Funkentstörkondensator
2. Oxidierende Drahtklemmen
3. Verteilerplatten mit unelastischen Plastikfedern
4. "kindergerechte" Tastenaggregate
5. Gleisbildstellpultelemente mit Bronzefederkontakten die bereits bei Normalbetrieb vollautomatisch blau gehärtet werden (von Kurzschluss ganz zu schweigen)
6. Gleisanschlusskabel mit <= 0,14 qmm Querschnitt
7. Plastik-Druckstöpsel-Märklinsteckerersatz
8. Schnellspannklemmen an Trafos
@Klaus
Fleischmann DKWs und DWWs.
Ich habe 7 DWS auf der Anlage. Alle funktionieren, wenn sie "rund" gefahren werden. Fahre ich (bzw. die Lok) gerade drüber gibt es bei einigen ruckeln. Am schlimmsten ist es für die kleinen Loks. Die bleiben dann auf dem "leitenden Herzstück" einfach stehen. Verstehen tue ich das allerdings nicht, denn gerade dieses "leitende Herzstück" verfügt (Schienenprofil mitgezählt) über mehr leitendes Material wie die eine normale Schiene. Da sollte es eigentlich gar nicht möglich sein, den Kontakt zu verlieren.

Die DWWs machen bei mir weniger Probleme als die DKWs. Wahrscheinlich weil ich davon weniger verbaut habe;) Nichts desto trotz fährt der ein oder andere Vorläufer gelegentlich in eine andere Richtung als der Rest vom Zug.

@Peter
Du hast was vergessen:
Uhlenbrock Decoder ;)

Druckfehler:
7 DKWs
@Mike,

ad Uhlenbrock: Ich kann nicht mehr tun, als es unablässig predigen. Die Foren sind voll mit Beschwerden. Zu dem Zeitpunkt, als ich das Ding testweise gekauft (!) hatte, hat sich U* entschieden nicht mit den Kunden zu kommunizeren und die Rückmeldungen nicht kommentiert. Wieso ein Hersteller, der eine so tolle Zentrale konstruieren kann, solche Decoder (IMHO sind sie eigentlich nur unzulänglich getest, womit wir wieder bei der Bananentechnologie wären, die beim Kunden reift) verkauft ist mir ein Rätsel. Aber das passiert eben.

ad GFN Decoder: Auch bei den Twins habe ich manchmal den Effekt, dass Programmierbefehle (Service Telegramme) falsch gelesen werden, was ich auf eine gewisse Inkompatibilität zwischen U* und Lenz Produkten zurück führe. Dass die neuen DCC Decoder auch mit IB/TC Probeme machen ist keine gute Nachricht.

ad SR24: Reinigungsmittel, auch als Dampföl zu gebrauchen. Auch zum Entfernen von Klebstoffresten (z.B. von Preisetiketten) sehr zu empfehlen.

ad 64: Davon wird die Lok nicht besser, reklamiere sie.

ad Putzen: Roco Clean ist nicht ausreichend, vor allem wenn man - so wie ich - viel an neuen Loks rumtestet. Die Poren pappen schnell zu, dann wird der Reinigungswagen zu einen Schmierverteilungswagen. Nicht dass er nicht funktioniert, ich verwende ich auch. Aber in der Reihenfolge:
1. Saugen (bei mir: Lux, mit selbst eingebautem LE077XF+Glättungselko, geht analog und digital)
2. Schmirgeln (bei mir: Roco Clean)
3. Nass reinigen (bei mir: Herkat Nassreinigungs-Tankwagen)

Ein Gerät, das die 3 Funktionen in sich vereint wäre der Tomix Reinigungswagen. Schau mal unter
http://www.wiencirz.de/download/Material.htm
ganz unten.

Grüße, Peter W.
@Mike
Hab mir schon gedacht, dass hier ein deutsches Gleisprodukt für unfrieden sorgt.
Aus dem Forum wird einheitlich "NIMM PECO" für Dich zu hören sein.
Und dass mit Recht. Die Weichen von Peco (Electrofrog) sind einfach besser in der Betriebssicherheit. Und wenn du die hier im Forum angegebenen Bezugsadressen in England nimmst, sind die Weichen bei einer Großbestellung auch nicht teuerer als Fleischmann-Weichen.

Gruß Klaus
Ja, Spur N hat ein Kontaktproblem und ja, mit "Digital" benötigt die Moba eine noch sauberere Elektrik als mit "Analog".

Nein, ich habe die von dir beschriebenen Frusterlebnisse nicht. Ich setzte seit über zehn Jahren Peco Code 80 Gleise und -electrofrog Weichen ein. Problemloser Fahrbetrieb. Trotz Rmin = 230mm und 42 o/oo Steigung!! (Natürlich fahre ich da nicht mit 2m-Zügen hoch - aber ich fahre!)

Wie löse ich das Kontaktproblem? Ich bin der Meinung, es braucht einen Energiespeicher in der Lok, der diese über die stromlose Stelle zu schleppen vermag. => Schwungmasse!! (und zwar genügend gross) Ich habe einige MTR und AR Loks auf Faulhaber mit Schwungmasse umgebaut ( http://www.sb-modellbau.com ) und diese Loks fahren seidenweich und flüsterleise. Wer's noch nie gesehen hat, hat etwas verpasst!

Klar ist der Umbau auf Fauli ein Riesenaufwand. Aber dafür bekommt man auch was: Allein schon die andere Akustik ist den Umbau wert! Und mit meinen Fauli-Loks kann ich im Kriechgang rangieren ohne Stotterprobleme. Ist doch auch was?

@Cox: Jawoll, Elektromechanik vom Modellbahnhersteller ist Schrott! Dass die sich überhaupt getrauen, sowas zu verkaufen?!?? Conrad & Co. ist die viel bessere Wahl.

Felix,
fährt analog aus Überzeugung
(will mich bei der Moba nicht mit Computern rumärgern)
Hallo Mike,
über die Problematik der mangelhaften Spurführung bei DKWs steht hier etwas :
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=41401&start=25

Wann immer es um die Digitalproblemchen geht - und es sind ja wie Du gelesen hast nicht wenige - kommt bei mir eine gewisse Schadenfreude auf und eine Genugtuung , daß ich mich schon vor langer Zeit für die perfekte Digitalisierung OHNE Lokdecoder entschieden habe. Mein einziger Verzicht : ich kann damit keine Stirn- und Schlußbeleuchtung per Funktion einzeln zuschalten.

Versuchen etwa die Händler nicht, überwiegend den Kram zu verticken, mit dem sie den größten Reibach machen ? - oder gibts keine Hofberichterstatter- Redaktionen mehr, die Test-Decoder oder Sonstiges "erhalten" - und veröffentlichen Super-Test-Berichte ?

Laß Dir also noch Zeit, studiere die Beschreibungen diverser Hersteller und lese noch viel mehr hier im Forum - und treffe dann erst eine Entscheidung. So lange wirst Du wohl noch analog fahren können ?

Gruß, AL,-me
Hallo Mike,

da ich ja scheinbar an dem Desaster Schuld bin, will ich auch was schreibseln.
Den gleichen Anfangsfrust hatte ich auch!
Jetzt hab ich aber keinen Decoder-Mischmasch mehr, nur noch Tran und Kuehn.
Reinigen erst von Hand mit Reinigungsgummi, nur in eine Richtung ziehen, dann
gibt es keine Kratzer.
Reinigung zwischendurch: Zugverband: 1. Roco-clean, dahinter Tomix Sauger.
Alle noch so kleinen Schienenkanten beibiegen oder beischleifen. (Seitlicher
Versatz). Irgendwann bist Du dann durch.

Zu den Loks, ich habe mittlerweile eine ganze Menge digitalisiert. Es gibt viele
die wollen nicht danach. Meisst sind es klemmende Gestänge oder
ausgeleierte Getriebe. Bei neuen Loks hilft oft eine gründliche Reinigung und
dann ein gutes "Uhren-Öl". Das bisher beste Öl das ich ausprobiert hab.

Glaube mir, irgendwann läuft alles auf einmal wie von alleine. Irgendwie ist
da leben drin. (Ähnlich eines PCs)
In meiner Tunnelweichenkombi hinterm Bahnhof blieben fast alle Loks stehen
oder bremsten stark ab. Ich wollte den Bergansatz schon abreißen. Dann
hab ich mal die Weichenzungen gereinigt und zwar da wo sie an das Gleis
stossen beim Umschalten. Seitdem läuft alles wie geschmiert.

Kleine Ursache, große Wirkung.

Also Kopf hoch! Wird schon. Bei speziellem Problem PM.

mfG, Alfred B. (aus D. nicht aus N.)
@Peter
Dieser Staubsaugwischer sieht zwar nicht schön aus aber...
Hier gilt trotzdem erst Staubsaugen, dann nass wischen, dann... warten und schmiergeln? Nach dem Schmiergeln wäre dann logischerweise nochmal Staubsaugen angesagt. Oder?

@Peco-Fans ;)
Nicht mehr in diesem Anlagenleben.
Ich werde es so halten: Ich werde meine genetisch bedingte Selbsterfahrungssucht noch ein wenig an dieser Anlage befriedigen und wenn ich dann weiss was man so alles falsch machen kann, baue ich den Kram mit Peco-Gleisen neu auf.
Denn die Fleischmann Gleise... Obwohl die Flexe eigentlich ganz gut sind. Ist aber subjektiv. Mir fehlt der Vergleich zu anderen Produkten.
Und ich habe gelesen, dass die Fleischmänner auf Grund der Materialzusammensetzung schneller "anlaufen" oder "beschlagen" wie andere Gleise. Ich habe schon festgestellt, dass sich die Gleise verfärben. Es ist so ein... hmm... bläulich, violetter Schimmer / Schlieren. Wo der herkommt ist mir allerdings schleierhaft. Und er verteilt sich gleichmässig über das gesamte Gleismaterial. Mal stärker, mal schwächer. Aber ich kann keinen direkten Zusammenhang zwischen dieser Verfärbung und dem Ruckeln feststellen.
Fakt ist, ich kann die Verfärbung mit den Fingern wegwischen. Ist das die Oxidation von der alle reden? Falls ja, dann muss aber ziemlich oft "geschrubbt" werden.

@Al,-me
Das sind Hardcore Mobas. Da geht es richtig zur Sache. Wobei dort steht auch zusammengefasst: Immer schön langsam drüber dann klappts auch mit den Loks.
Ich habe aber das Problem, dass bei zu geringer Geschwindigkeit die Lok mitten auf der Weiche stehen bleibt. Ich würde ja wahnsinnig (wären wir wieder beim Thema) gerne langsam über die DKWs fahren. Grundsätzlich gefällt mir das langsame Fahren wesentlich besser als das Heizen.

Digital fahren ist für mich alternativenlos. Das war und ist eine der stärksten Motivationen (ausser den genialen Bilder von Alfred Bernschneider) warum ich überhaupt wieder zur Moba gefunden habe. Ausserdem habe ich den ganzen Kram ja schon. Aber Digitalisieren ohne Decoder ^^ ?
Quasi nur über Rückmeldung und Blockstrecken?

Einspeisung:
Ist eine Einspeisung auch eine Einspeisung, wenn sie von einem Rückmeldemodul kommt? Schon doch ja oder?

Gruß
Mike

@Alfred
Ja genau. Du bist Schuld. Das ist am Einfachsten so ;)
An dieser Stelle. Die CD ist wirklich gut!!!
Ich war nur ein klein wenig enttäuscht, dass die Bilder so...undokumentiert drauf sind. Ich hatte fast schon so unterhaltsame Kommentare wie auf der N-Welt erwartet. Wann gibt es eigentlich Volume 2?

Die Weichenzungen! Guter Tipp. Die schau ich mir noch mal an.
Aber es ist auch beruhigend zu lesen, dass es auch bei anderen nicht rund lief. Besonders dieses Stottern / Stoppen auf Weichen.

So, nu geh ich wieder an die Anlage und werde zwischen Putzen, Loks an die Wand werfen, Weichenzungen checken und alles einfach abreissen und neu aufbauen schwanken ;)

Danke für die Tipps.

Gruß
Mike


Hallo Mike,

für eine umfassende Information empfehle ich Dir auch den Download der kostenlosen Demo und des "großen Handbuches" auf den Seiten von http://www.gahler.de/

In der MpCD = Digitalversion kann sie mit den Systemen : Motorola, DCC, Selectrix und Zimo15 -
in der MpCC = Conventionell = analoge Loks, dafür "Decoder" an Blocks.

Das große Handbuch mit seinen vielen Tips und Beispielen ist eine wahre Fundgrube.

Gruß, AL,-me , der seine DKWs im SBhf durch Weichen ersetzt hat.
Zum Thema Schienenreinigung
Oder du wartest auf den Minitrix Schienenreinigungswagen, mit 2 Ersatz-Reinigungsfilzen extra, Waschbar bei 30°
THX werde ich lesen.

Mike
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Saugen, Schmiergeln, Nassreinigen.
Hallo Mike,

sehr gut geschrieben und alles absolut nachvollziehbar, aber kein Grund die Flinte ins Korn zu schmeißen und die N-Bahn (nebst Digitaltechnik) zu verteufeln. Grundsätzlich ist es natürlich klar, daß die N-Spur systembedingt beispielsweise gegenüber H0, durch die kleineren Getriebe, Stromabnahmen etc. Nachteile hat, die man/frau aber in den Griff bekommen kann.

Es gibt meines Erachtens nur 3 Möglichkeiten mit der Spur-N langjährig zufrieden zu sein:

1.) Ich stelle alles was ich kaufe ausschließlich in die Vitrine und erfreue mich am Anblick
2.) Ich kaufe nur Loks die ich beim Händler probegefahren habe und von deren Laufeigenschaften ich mich VOR dem Kauf eingehend überzeugen konnte
3.) Ich kaufe was gefällt über den preiswerten Versandhandel und investiere das gesparte Geld bei einem schlecht laufenden Lok in Getriebe- und Motorumbauten

An dieser Stelle kann ich dem Beitrag von Felix nur zustimmen. Manchmal ist es besser lieber eine Lok weniger zu kaufen und das gesparte Geld in einen Faulhaberumbau zu investieren. Es ist eine absolute Augenweide, wenn Du z.B. eine große Schlepptenderdampflok mit einem 150cm-Ganzzug ruckelfrei über die Anlage kriechen siehts - am besten noch dank Digitaltechnik in Doppeltraktion. Motto: lieber fünf super laufende Loks als 30 schön anzusehende aber bockende Hüpfdohlen.  

Beim digitalisieren hilft es nur sich eingehend zu informieren (Literatur, dieses und andere Foren etc.) um Fehler und Frust zu vermeiden. Da ich ausschließlich Selectrix fahre kann ich nicht viel zu Fahreigenschaften bei anderen Digitalsystemen sagen, nur soviel daß manchmal lange probiert werden muss bis die passende Motorcharakteristik gefunden ist und die Lok sauber läuft. Das einige Decoder bestimmter Hersteller oder Baumuster zudem Probleme bereiten oder mit bestimmeten Motoren schlecht zusammenarbeiten ist nicht nur an anderer Stelle hier im Forum zu finden sondern stand z.B. auch in der Miba-Spezial-Digital 4. Stimmen Motor und Getriebe und hast Du einen vernünftigen Decoder erwischt, gibt es meiner Ansicht nichts besseres als digital zu fahren. Es muß aber eben alles zusammenpassen. Eine schlecht laufende Analog-Lok wird nach der Digitalisierung nicht besser.

Ich hab schon eine Arnold Köf mit DCC-Decoder und Faulhaber-Umbau fahren gesehen, da bleibt Dir vor Staunen die Sprache weg. Ruckelnder Lauf oder Kontaktprobleme Fehlanzeige! Wenn es bei der "kleinsten" geht, geht es bei allen anderen auch.

Zum Gleismaterial kann auch ich nur sagen: Finger weg von Radius 1 und 2 und vor allem von Weichen ohne leitendes Herzstück! Gerade bei den Weichen bringt das Kunststoffherzstück nur Ärger und Frust - es sei denn du hast nur vielachsige Loks, die Du mit IC-Tempo über die Anlage jagst. Bei meinen Peco-Electrofrog-Weichen kann ich auch mit dem Minitrix Glaskasten im Kriechgang über die Weiche "schweben".  Auf die Vor- und Nachteile einzelner Hersteller will ich hier nicht weiter eingehen, da gibt im Forum schon sehr viel nachzulesen, nach meiner Erfahrung ist die lose Gleisverlegung a la Märklin-M-Gleis auf der Spanplatte in N nicht zufriedenstellend.

Zu der Beleuchtung: Die herstellerseitig angebotenen Beleuchtungssätze kannst Du nach meiner Erfahrung alle vergessen. Hier solltest Du umbedingt auf LED-Bänder, wie sie beispielsweise von Mayerhofer und anderen angeboten werden zurückgreifen. Das Licht ist deutlich realistischer und gleichmäßiger im Wagen verteilt. Zudem gibts die Leisten auch mit Pufferkondensator und ähnlichen Techniken, sodaß das Licht nicht bei jedem kleinen Kontaktproblem flakert.

Wären die von Dir angesprochenen Probleme typisch für die N-Spur, gäbe es nicht so gigantische und funktionierende N-Anlagen wie z.B. der Stuttgarter-Bahnhof von W.Frey. Man/frau muß sich sicherlich mehr Gedanken bei Planung, Kauf und Betrieb mit der N-Bahn machen als bei H0 aber es soll ja auch ein anspruchsvolles Hobby sein . Also schnell die Problemloks zurück zum Händler, Gleismaterial und dessen Verlegung sowie letztendlich die Decoderwahl noch mal überdenken, dann klappts auch mit der N-Bahn.

Thomas,
der seine Digitalprobleme mittlerweile im Griff hat.
Mike: du kaufst zuviel Schrott (Trix BR85, UB-Decoder, DKWs). Schienenreinigung: in irgendeinem Kesselwagenzug den Herkat-Wagen trocken mitlaufen lassen wirkt Wunder (nur von Zeit zu Zeit das Filz mal putzen!)
Weniger Loks, aber gut laufend.  Kann ich nur zustimmen!  

Ich hab mich (Dank Ebay) zu mehr Kaeufen hinreissen lassen nur weil die Lok 'billig' war.  Nachdem ich mal meine Jahresausgaben zusammengerechnet habe (schluck! kann ich nur sagen) und dabei nochmal eine Revue meiner Einkaeufe hatte, muss ich sagen das  einige Sachen nicht den Kauf wert waren - auch wenn es Neuware zum halben Preis war.

Ich hab mir vorgenommen nur noch das zu kaufen, was ich mir vorher ausgesucht und ueberlegt habe.

Bin gerade dabei eine größere Anlage aufzubauen. Fahre mit Selectrix, kann überhaupt nicht darüber klagen. Die Decoder werden von Rautenhaus ( Herrn Ratdke) eingebaut alles super. Hohe Fachkompetenz und super Service. Selectrix halte ich für das beste Digitalsystem. Die Zukunft wird es sicher zeigen...An Gleisen verwende ich im Schattenbereich Trix und Fleichmann, leichte Aussetzer hier und da. Aber alles im Rahmen. Peco 55 wird im sichtbaren Bereich verwendet. Bin gerade dabei die Versorgungsspannungen zu verlegen, auch nicht ganz ohne. Die Testfahrten mit inzwischen fast 25 umgebauten Loks in allen größen lief sehr gut. Die eine oder andere Lok hat so ihre kleine Macken aber alles im allen bin ich sehr zufrieden. Ich kann nur eins bestätigen, hübsch ein kleines Problem nach dem anderen lösen und dies kann dauern !!! Aber wenn gelöst ist, freut man sich doch, dass man wieder ein Stück weiter ist. Also nicht aufgeben !!!!!! Über Händler möchte ich mich lieber nicht äußern....

Grüße Michael
Kann mich # 23 nur anschließen. Bin als Wiedereinsteiger (nach vielen Stunden Lesen im Internet) auf KATO Lokos, SX Decoder und Unitrack Gleis gestoßen, bei ebay gekauft, bei MDVR Decoder einbauen lassen und hat auf Anhieb ohne Probleme funktioniert.

Wahrscheinlich Glück gehabt, derzeit am Überlegen, ob ich nicht auf Peco Gleise umsteigen soll (liest man viel gutes darüber)

Franz
Hallo Ihr Lieben!

Vielen Dank für die Anteilnahme und wirklich guten Tips.
Hier noch rasch eine Zusammenfassung meiner allabendlichen Frustorgie von Gestern.

Habe mit der IB ein wenig gespielt und versucht überflüssige oder notwendige Datenpakete zu vermeiden / zu erzeugen. Tja, der klare Vorteil von Multiprotokollsystemen ist: Man kann auf nix mehr verzichten. Und so sendet die IB halt eifrig weiter den Datensalat aufs Gleis. Was die eine Lok verarbeiten kann treibt die andere in den Datengau.

Die kleine BR 80 sagt leider kaum noch was. Fährt, bleibt stehen, stinkt. Zärtlicher Schubs von mir. Fährt, bleibt stehen, stinkt noch mehr. usw.

Die BR 103 hat sich das angeschaut und entschlossen auch so zu arbeiten.
Ist ja auch angenehmer alle 50 cm ne Pause einzulegen. Nur bei der ist es trotzdem anders. Sie fährt ein Stück, bleibt stehen, machts Licht aus (Energie sparen) holt Luft, machts Licht an, fährt wieder ein Stück. Fahre ich langsam mit dem guten Stück, gehts sogar mal für ne ganze Runde.

Hab ich schon erwähnt, dass ich auf Uhlenbrock Decoder stehe?
Zur Erinnerung: In beiden Loks ist der 73500 / 73510 (NEM Variante, grunz) drin.
Achja, der Decoder der BR 80 hat mittlerweile sogar seine Versionsnummer und seinen Herstellercode "verlegt". Also der ist irgendwie total abgetaucht.

Immerhin habe ich Gleis und Richtung herausgefunden in die die BR 85 fahren muss um nicht zu entgleisen. Ich war so happy darüber, dass meine Frau schon Angst hatte, das glückseelige Grinsen in meinem Gesicht würde da einfrieren.

Immerhin habe ich mit Erfolg(!!!) die Signale im Bahnhof fertig verdrahtet.

Wie geht es weiter?
Schritt 1: Ich hau die Uhlenbrock Decoder raus. Hat jemand interesse? (war n Scherz)
Schritt 2: Die BR 64 werde ich Versuchsweise auf Fauli heben und gucken was passiert. Obwohl sie ja eigentlich nen Motor mit Schwungmasse hat.
Schritt 3: Ich revidiere den Gleisplan. Versuche mich von den krassen Steigungen und den engen Radien zu verabschieden. Da es notwendig wird, die bereits verlegten und verleimten(!) Gleise hierfür abzureissen, werde ich mir den Schritt zu Peco Gleismaterial überlegen.

Langsam wird mir klar, warum Mobas so teuer sind.

Liebe Grüße

Mike
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Resignation ist auch ein Weg zu innerem Frieden.
Hallo Mike!

So traurig deine Geschichten sind, umso besser ist dein Schreibstil! Ich muss fast jedes mal so lachen, dass es mir die Tränen in die Augen treibt...

lg
ismael

PS: Ich hoffe, du verstehst das nicht falsch...
Hallo Mike,

kann mich Ismael da nur anschliessen.
Ich hätte Interesse an den Uhlenbrock-Decodern (Achtung!! Scherz!!)
gruß
rudig

PS: Diesen Thread finde ich wirklich gut, da weiß ich schon worauf ich achten muss; bin ja auch gerade am Anfang.
Peace!

Vorschlag zur Güte: Schmeiss den Digitalkrempel vorerst in die Ecke. Nimm ein paar analoge Loks und einen simplen Regeltrafo und schau, was passiert.

-> Fährt wundeba' ? Na dann ist dein Problem digitaler Natur. Für mich ein Grund, weiterhin analog zu fahren... (grins)

-> Fährt auch nicht? Na dann ist es ein Kontaktproblem. Löse dies zuerst, bevor du den Digitalkrempel wieder anschliesst.

Winzigkleiner Exkurs zu "Digital": Eine digitale Mobasteuerung ist ein ausgewachsenes Feldbussystem, d.h. alle Digitalbahner beschäftigen sich mit Netzwerktechnik und Computertechnik. Dies hat zunächst nichts mit Modellbahn zu tun! - Nun denkt mal alle an euren PC: Der hat öfters mal ein Eigenleben und die Konfiguration eines LAN ist auch nicht ganz trivial. Gewiss, "es" kann gemacht werden. Aber sind sich die Digitaler der Risiken und Nebenwirkungen bewusst?

Und noch was: "Digital fahren" ist also eine Mehrzugsteuerung. Schön! Aber seit wann dürfen bei der (grossen) Eisenbahn auf dem selben Gleis mehr als ein Zug fahren? Das ist gefährlich! Ernsthaft!! Mit einer analogen Abschaltsteuerung mittels Stopweichen fährt nur der eine Zug, für den die Weichen richtig gestellt sind. Klar funktionieren Stopweichen auch bei Digitalbetrieb - aber wo ist denn dann der Nutzen der digitalen Mehrzugsteuerung?... Eine (analoge) Z-Schaltung fürs Streckengleis halte ich für sinnvoller.

"Digitale Verdrahtung ist einfacher": So'n Quatsch. Die Abschaltsteuerung mit Stopweichen benötigt 0 (Null) Schaltkontakte. Und dies auch mit Pecoweichen! *) Einfacher geht es auch digital nicht.   Im Gegenteil: Wenn wir eine digitale Anlage wollen, bei der wir die Störungen einfach eingrenzen können, müssen wir die Gleise abschnittweise abschalten können. Wie war das jetzt mit der einfachen Verdrahtung?

*) Peco als Stopweichen, ja genau! Bei "Electrofrog" haben wir auf dem nicht gestellten Gleis auf beiden Schienen das gleiche Potential. Also Spannungsdifferenz Null; der Zug bleibt stehen.

Ich wollte niemanden angreifen. Schaut den ganzen Digitalkrempel einfach mal neutral und aus etwas Distanz an, ohne den Grundtenor "digital ist besser".

Selbstverständlich darf jeder auf seine Fasson glücklich werden... )

Felix,
kauft lieber nen Fauli als nen Decoder
@felix:
Du sprichst mir aus dem Herzen!
Was ist mein Hobby: Moba oder PC?

Ich habe aufgehoert, elektronische Bausteine zu entwickeln/bauen als die Mehrzugssteuerungen aufkamen-alle wollten niemand konnte richtig..

Ich verfolge die Diskussion mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Sepp, Analogfahrer aus Ueberzeugung
Hallo,

fahr zwar auch Selectrix aber der PC bleibt aus - BASTA. Soll ich mich etwa abens beim Spielen auch noch mit der Kiste rumärgern ?
Klicki-Bunti tagsüber ist ja ok, aber ein 'Es ist ein schwerer Ausnahmefehler aufgetreten' abends ist dann doch zuviel :)
Heheheh! Soll das jetzt wieder ein Digital/Analog-Zank werden?
Felix, dass die "Feldbussysteme für die Moba" funktionieren, auch auf Anlagen, die größer als jede Heimanlage sind,  ist hinreichend bewiesen, nur die richtigen Komponenten sollten es schon sein.

"Aber seit wann dürfen bei der (grossen) Eisenbahn auf dem selben Gleis mehr als ein Zug fahren?"
Das ist nur beim Stichsteckenblock und bei Sperrfahrten richtg, sonst ist die Aussage schlichtweg falsch
Bei der Eisenbahn verkehren die Züge im Raumabstand, d.h. zw. den Zügen muss ein freier Abschnitt sein, der durch Signale gesichert ist.
Und was ist mit Rangierfahrten?

Im Übrigen macht Analog auch ausreichend Probleme, wie man hier im Forum nachlesen kann, Stichwort Rennsemmeln und Blockschaltungen.

Mike: Die 64er fährt digital wunderbar. Da muss was anderes faul sein.

Zur Sauberkeit der Schienen: Ich hatte früher die gleichen Probleme wie du.
1. Neue Loks verursachen mehr Dreck als eingefahrene.
2. Grundsätzlich die Anlage in Pausen abdecken.
3. Vor jedem Betrieb staubsaugen und die Gleise mit Filz und Alkohol putzen.
4. Regelmäßig die Räder der Loks _und_ Wagen reinigen.
5. Bei Bauarbeiten das Gleis abdecken.

Die GFN Gleise scheinen nach meiner Erfahrung wirklich leichter als andere zu oxidieren. Das leitende Herzstück hebt mache Loks mit zu hohem Spurkranz einfach an, hatte ich mit der Arnod-Köf. Schau mal genau nach, ob das nicht der Fall ist.

Grüße

Edward
@Edward

"Soll das jetzt wieder ein Digital/Analog-Zank werden? "
Hoffentlich nicht. Ichgebe mir Mühe...

"dass die "Feldbussysteme für die Moba" funktionieren, auch auf Anlagen, die größer als jede Heimanlage sind,  ist hinreichend bewiesen, nur die richtigen Komponenten sollten es schon sein."
Klar! Feldbusssysteme sind kein Windoof. Feldbusssysteme pflegen zu funktionieren. Aber du sagst ja selber, dass es "stimmen" muss, damit es läuft. So ist das halt!

Digital hat Vor- und Nachteile, genau wie Analog. Es ist alles eine Frage der persönlichen Gewichtung. Wir Menschen neigen dazu, bei den von uns persönlich gewählten Lösungen die Nachteile herunterzuspielen. Das trägt halt leider nicht viel bei zu deren Lösung...

"Bei der Eisenbahn verkehren die Züge im Raumabstand, d.h. zw. den Zügen muss ein freier Abschnitt sein, der durch Signale gesichert ist."

Blocksysteme, einverstanden. Hmmmm... Andere (ernsthafte) Frage... Hat es auf Mike's Anlage (2,1x1,1m) überhaupt Platz für mehr als einen Zug gleichzeitig???
(wenn nicht, hat Mike keinen Nutzen von einer Mehrzugsteuerung)

"Und was ist mit Rangierfahrten? "
Die Weichen schliessen bereits physisch mehrere gleichzeitige Fahrten über die gleiche Weichenstrasse aus. Dann: Bei einem "richtigen" Stellwerk (SpDrS etc) sind auch die Rangierfahrten signalmässig verschlossen und gesichert!

"Stichwort Rennsemmeln und Blockschaltungen"
Beides hat nichts mit "analog" oder "digital" zu tun. Rennsemmeln rennen, weil die Loks falsch konstruiert sind. Blockschaltungen sind eine Sicherungsanlage, die wir benötigen, weil wir mit mehr als einem Zug fahren wollen...

Auf meiner Anlage will ich nicht Fahrdienstleiter sein, sondern Lokführer. Ich fahre also mit einem Handregler mit meinem Zug durch die Landschaft. Das heisst, es fährt nur ein Zug aufs Mal... Wenn Mitspieler da sind, kann jeder seinen Handregler auf sein Streckengleis aufschalten. Lowtech, die funktioniert!

Felix




Hallo Mike,

also bei der BR80 vermute ich anhand des beschriebenen Geruchs ein starkes Kollektorfeuern infolge (werksseitiger?) Überfettung mit nachfolgender Abschaltung. Schau mal bei abgedunkeltem Raum bzw. abends auf den Kollektor und schalte auf. Gibt evtl. eine kräftige Schublok dahinter und lass diese die 80er kontiniuerlich anschubsen. Wenn der Motor spuckt wie eine Wunderkerze dann ist es so wie ich vermute. Es gibt auch eine undokumentierte CV mit der man die Kuruzschluss-Abschaltschwelle verstellen kann. Das sollte aber eigentlich bei einer so kleinen Lok nicht nötig sein.
Alternativ würde ich versuchen, die Lok mit der Hand fest zu halten, höchste Fahrstufe einstellen, Rangiergang setzen (ich glaube das ist F1 bei den neuen GFN DCC Decodern) damit die Beschleunigungskurve ausser Kraft gesetzt wird, und das Fahrzeug am Gleis hin- und her bewegen. Der Motor müsste hoch drehen. So 15-20 sec betreiben, dann Fahrtrichtung umkehren und nochmal 15-20 sec drehen lassen. Die Prozedur dient zur Selbstreinigung des Kollektors, damit der den im Neuzustand entstehenden Bürstenstaub hinaus schleudern kann.

Zum Vergleich: Ich habe eine Roco BR80 (die hat eine stromführende Achse weniger, also nur 2) mit DCX73 digitalisiert und bei der ist so, dass die nach längerer Betriebspause schrecklich stottert. Sobald ich sie aber zum Fahren kriege (auf Vvorbild = 45 km/h), und eine Weile laufen lasse, fährt sie wieder wie wenn nichts gewesen wäre. Da oxidieren offenbar die Radschleifer.

Was die U* Decoder betrifft: Die haben eine übersensible Temperaturabschaltung die decoderspezifisch kalibriert werden muss - die Anleitung verschweigt dies aber. Das selbsttätige Abschalten erklärt die unfreiwilligen Betriebspausen. Mein Exemplar aus einer der ersten Lieferserien schaltete gleich nach 5-10 sec ab (bis der Decoder nach einigen Programmierversuchen komplett tot war). Mittlerweile weiß ich aus diversen Digitalforen, dass man die Temperaturabschaltung selbst neu kalibrieren kann bzw. muss.

Literaturhinweis:
http://www.modellbahn-online.de/inhalt/digital/uhlenbrock/73500.php3

Ich würde wie folgt vorgehen:
- Lok warm laufen lassen bis sie stehen bleibt
- Lok auf das Programmiergleis stellen
- CV59 auf 1 setzen (Decoder reset)
- Gleisspannung aus/ein (stop/go)
- CV61 auf die aktuelle Raumtemperatur in °C setzen (Temp.abschaltung wird automatisch rekalibriert)
- Neuparametrisierung der restlichen CVs wie gewünscht
- Gleisspannung aus/ein (stop/go)
- Fahren

Dann sollte es mit den Uhlenbrocks eigentlich funktionieren. Wenn es nicht klappt, kann hier leider nur empfehlen die Decoder direkt einzuschicken und entsprechende Testergebnisse, Problemberichte, Beschwerden etc. im Begleitschreiben beizulegen. Ich habe die Erfahrung machen müssen dass die Rücksendung von Decodern über den Fachhandel sinnlos ist, da der nötige begleitende Informationaustausch mit dem Herstelller dann nicht gegeben ist.

Grüße, Peter W.
Felix, bei einer Rangierfahrt wird z.B. von einer Ortslok ein Zugteil von einem stehenden, lokbespannten Zug an- oder abgekuppelt. Das geht auch mit der SpurplanDrucktastentechnik beim Vorbild. Weiteres Beispiel: Flügelzüge. Oder Schublok. Oder Zugleitbetrieb mit unbesetzten Bahnhöfen. Oder Lokwechel in Kopfbahnhöfen.
Das sind alles Rangiermanöver, die Analog möglich sind, aber leider den von dir angestrebten Lokführer zum Fahrdienstleiter der Abschnitts(ver)schalter werden lassen. Ich habe mir das oft genaug auf Analoganlagen angesehen und fand es nur nervig. Dieses "Handregler auf sein Streckengleis aufschalten" ist doch lächerlich, weil man immer in seinem Bahnhof sitzen bleibt. Was hat das mit Fahrerlebnis über die Strecke zu tun? Da braucht man schon einen echten analogen WAC, nur wer schaltet dann die ganze Z-Schaltung?

Zu den Rennsemmeln und Blockschaltungen: Hier wurde von den Analogfahrern immer wieder die Problematik der sehr uneinheitlichen Fahreigenschaften im automatischen Blockstrecken bemängelt. Vielfach kam der Wunsch nach einer Vmax-Einstellung "elektronisches Getriebe", so wie sie in Decodern möglich ist, auf.

Im Übrigen finde ich die Häme " Bin ich froh, dass mch bis jetzt noch keiner zm digitalisieren gebracht hat." - "Was ist mein Hobby: Moba oder PC?" - "Für mich ein Grund, weiterhin analog zu fahren... (grins)", die bei Sepp, Felix und 191001 durchkommt, wirklich peinlich und unangebracht. Das hilft Mike doch nicht für 2ct weiter und für nur zu erhitzen Diskusionen.
*Achtung, nur eine leere Drohung* Na ja, ich werde es mir meken, wenn die Herren mal wieder über ihre Analogprobleme jammern *Achtung, nur eine leere Drohung*

Mike:
Zu deinen 3 Schritten in #25:
-Ich würde dem Händler den Uhlenbrock um die Ohren hauen
-Die 64er würde ich mal mit direkt an den Decoder angeschlossenen Strom oder ohne Decoder mit analogtrafo auf ihre Fahreigenschften testen. Da scheint was faul zu sein, ich kenne die Lok nur mit "Lob".
-Ja, Gleisplan ändern Das wird nicht das letzte Mal sein.

Edward
@Edward
Hast recht.
Meine Aussage "Bin ich froh, dass mich bis jetzt noch keiner zum digitalisieren gebracht hat." war wirklich ein wenig unglücklich.

Ich wollte damit aber bestimmt keinen Analog/Digital Krieg starten. Vielmehr ging es mir darum, das zukünftige Neueinsteiger, die hier mal stöbern, über eine Digitalisierung nachdenken. Denn gerade bei überschaubaren Einsteigeranlagen (ca.2-3 qm), stellt sich für mich die Frage, ob eine Digitalisierung von Anfang an sein muss.

Ob es für Mike sinnvoll ist die vorhandene Digitalisierung rückgängig zu machen ist allerding zweifelhaft.


Gruß Klaus
Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Und im Moment brauche ich jede Menge von dem Zeug!!!

Hier ein kleiner Nachschlag!
Habe eben gerade ein wahnsinnig interessantes Gespräch mit meinem "ehemaligen" Fachhändler geführt.

Wisst Ihr was er mir gesagt hat? Er sagte, er ist zufrieden mit den Uhlenbrocks!!!! Er fährt NUR Uhlenbrocks!!!!!!!!!!
Muharharhar. So, mit dem bin ich fertig.

Habe einen Lenz Decoder für die BR 80 bestellt. Der kaputte Uhlenbrock geht dann per Briefbombe zurück zum Händler. Vielleicht taugt er noch als Zündmechanismus. ( Jetzt werden sich wahrscheinlich alle westlichen Geheimdienste auf dieses Forum stürzen :D )

Achja, wisst ihr was der noch gesagt hat?
Zitat: "Niemals nass reinigen! Man kann dann 2(!) Tage nicht mehr fahren!! Die Haftreifen gehen auch davon kaputt!!! Man hat dann einen Schmierfilm auf den Gleisen, der nie mehr weg geht!!!!"
Die Lösung:
"Einfach ein dutzend Reinigungswagen von Roco kaufen (am besten bei ihm, war ja auch seine geniale Idee) und immer(!) in jedem(!) Zug mitfahren lassen. So mach ich das auch und hab nur gute Erfahrungen damit!!!"

Aha.
Wie sieht eigentlich ein IC mit Roco Reinigungswagen aus? Lasse ich jetzt nur noch Güterzüge fahren? Suuuuper, dann hab ich auch das Problem mit der Waggonbeleuchtung gelöst.

Gott ist das ein fieser Planet.

Und ganz nebenbei hat er mir auch gesagt, warum die BR 103 so eifrig Energie spart. Das liegt an der Lok, nicht am Decoder. Ich soll die Platine der Lok von allen überflüssigen Bauteilen und...by the way... von der Garantie befreien. Außer dem Decoder natürlich. Mit dem isser ja zufrieden.

Seine These: Auch Minitrix arbeitet intensiv an Strategien zur Umsatzsteigerung. Deshalb hat man die Bauteile eingebaut um sie einmal analogtauglich und auf der anderen Seite nur für Sx-Decoder verträglich zu machen. Die Toleranzüberschreitungen dieser Bauteile seien nunmal Gift für den guten Uhlenbrock (und auch andere Nicht-Sx-Decoder).
Jetzt grüble ich schon die ganze Zeit darüber nach, warum er mir das erst jetzt sagt und nicht schon VOR dem Kauf? Hat er gedacht, vielleicht funktioniert es auch ohne dem Kunden reinen Wein einzuschenken? Hmmm.

Ist jemand von Euch zufällig Händler und kann den Gedankengang nachvollziehen?

Dieser These von Umsatzsteigerung durch Bauteiltoleranzen steht allerdings entgegen, dass die BR 103 ab einer bestimmten Geschwindigkeit den Vollwaschgang einlegt und überhaupt nicht mehr zu halten ist. Oder wandelt sich da dann das Gift zu Anabolika?
Sei noch erwähnt, dass hier nicht die Rede von der Steckbrücke ist, die im Analogbetrieb statt des Decoders vorhanden ist, sondern von fitzelkleinen SMD-Bauteilen die fest auf der Platine verlötet sind.

Aber wir haben auch gemeinsam über mein recht gut durchgebratenes Waggondach gelacht. Herrlich der Humor von dem Mann:
<Jaja, die Birnchen die Sie(!) gekauft haben> (klar, war natürlich mein Fehler). <Stimmt... die helle Bräunungsliegenbirne hat so nen gelben Sockel gelle ?>
<<Jo und ich hab ne verbrannte Netzhaut.>>
<Hehe jaja. Achja, kleben Sie mal Silberpapier (Volksmund: Alufolie) ins (bereits verbrannte) Waggondach. Das reflektiert dann die Wärme nach unten.>
<<Prima Idee. Dann muss ich nicht nur das Waggondach erneuern, sondern anschließend auch die Inneneinrichtung. >>
<Hehe jaja, gut ich schick Ihnen neue Birnen, das Dach und ne Inneneinrichtung>

Der nächste Erguss seiner N-Bahner Kompetenz lies er mit folgender Aussage auf mich herab: "Den Lenz Decoder kann man auch mit einem Faulhaber betreiben. Auch wenn der Lenz die hohe Frequenz nicht kann. Ist bei einer so kleinen Lok wie der BR 80 überhaupt kein Thema. Wird nur schwierig, wenn man größere Maschinen betreiben will."

Was nu? Ich meine... gut, die Bockspringerei der BR 80 hat wirklich süß ausgeschaut. Aber ich will doch jetzt nicht noch mehr Geld investieren, nur damit sie den doppelten Faulhaber rückwärts beherrscht.

Ich habe mich in meinem Leben noch nie so verunsichert gefühlt wie im Moment.
Wenn ich meine Kunden so beraten würde, hätte ich innerhalb von 3 Monaten den Insolvenzverwalter auf dem Schoss sitzen!

Aber eins muss ich auch zugeben. Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie ein so spannendes und forderndes und stressiges und kostspieliges Hobby :D
Die Gewissheit so kompetent zum Geldausgeben animiert zu werden ist die ganze Plackerei allemal wert. Da lernt man was fürs Leben...

Gruß
Mike

PS: Gerade wenn man als schlechtes Beispiel dienen kann, hat man einen wertvollen Beitrag geleistet. In diesem Sinne leiste ich ganze Arbeit :D
@Edward

"Das sind alles Rangiermanöver, die Analog möglich sind, aber leider den von dir angestrebten Lokführer zum Fahrdienstleiter der Abschnitts(ver)schalter werden lassen. Ich habe mir das oft genaug auf Analoganlagen angesehen und fand es nur nervig."

Einverstanden. Wenn ich das analog machen will, kostet mich das einen Preis.
Aber wenn ich das digital machen will, kostet es eben auch einen Preis! Und nicht nur in Teuro!

(Vielleicht finde ich den ganzen Digitalkrempel auch "einfach nur nervig"...?

"Im Übrigen finde ich die Häme .... Das hilft Mike doch nicht für 2ct weiter und für nur zu erhitzen Diskusionen."

Nicht einverstanden! Mike ist ein (Wieder-)Einsteiger, der offensichtlich auf die Werbung für Digitalsysteme abgefahren ist (um nicht "hereingefallen" zu sagen).

WENN es funktioniert und WENN wir aufgrund von Anlagengrösse, Streckenlänge etc. eine Mehrzugsteuerung brauchen, ist "Digital" eine prima Sache. Aber damit ist es noch lange nicht getan! Bei so einer Anlage brauchen wir dann noch Blocksysteme, etc etc

Das bisschen Häme könnte Mike ja auch dazu bringen, dass er seinen Eintscheid für das Digitalsystem mal aus etwas Distanz betrachtet. Die Frage, die sich jeder stellen muss: "Kann ich auf meiner (kleinen) Anlage die Vorteile des Digitalsystems überhaupt nutzen?" Sollte die Antwort "nein" sein, tja dann...

Es ist doch so: Mike hat bisher einen Haufen Geld ausgegeben und was hat er dafür bekommen? Die Nachteile des Digitalsystems. Die Vorteile lassen vorerst noch auf sich warten.

Ich höre jetzt auf zu schwadronieren. Edward und alle, ihr dürft digital fahren so viel ihr wollt. Und ich fahre sogar selber digital, wenn ich auf einer digitalen Anlage zu Gast bin. Auf meiner Heimanlage habe ich aus einem bestimmten Grund entschieden: Das Zeuch kommt mir nicht ins Mobazimmer.

Felix
Mike,

die BR80 von GFN hat ohnehin keinen Fauli, zumindest bei den Twins wurden extra 100 Hz für die Motoransteuerung gewählt weil das am besten mit den typischen GFN-Motoren harmoniert (und das tut es tatsächlich!!).

Warum willst Du das nicht umsetzen was ich Dir vorgeschlagen habe?

Mit dem Lenz tappst Du in das nächste Fettnäpfchen. Der hat keine Brown-Out Schaltung (der LE0521 noch immer nicht!!), kann keinen Rangiergang, AFB lässt sich nicht komplett weg schalten, die Mindestgeschwindigkeit ist viel zu hoch .... also ideal für die 80er zum Rangieren... :) Zur Ehrenrettung muss ich aber sagen: Mit alten 3polern kann er gut!

Was den Händler betrifft: Ein Scherzkeks...um nicht so sagen ein V...i...t.

Was die MTX 103 betrifft: Bauteile NICHT auslöten. Zur Info: Es gibt aber sehr wohl MTX Loks, die digital nicht ordnungsgemäß funktionieren, dann aber auch mit SX nicht!

Was die Birnchen betrifft: 16 V Birnen sind OK, es kommt aber auf die Leistung der Birnen an. Es gibt 16 V / 50 mA und 16 V / 30 mA ... rechne das mal bei 18 V Gleisspannung um! Es gibt 8 V, 10 V, 12 V, 14 V, 16 V, 19 V und 24 V Birnen - die sehen mitunter alle gleich aus! Je nach Hersteller sind die Sockel vernickelt oder aus blankem Messing - das sagt nichts über die Lampe aus, die vorne drin steckt! Bei manchen ist die Spannung am Sockel eingestanzt, bei den meisten nicht!

PS: Deinen Humor in Ehren, aber bei Digital muss man leider meistens selber denken. Die Händler sind damit grösstenteils überfordert. :(

Grüße, Peter W.

Uih,
also ich wollte jetzt hier keinen Glaubenskrieg los treten.

Wie ich bereits geschrieben habe, stellt sich mir aus bestimmten Gründen die Frage Analog / Digital nicht. Hat auch was mit meinem Beruf zu tun.

Sicher ist die Frage, ob ein Anfänger oder Wiedereinsteiger auf einer kleinen Anlage gleich in den digitalen Fettnapf treten sollte, berechtigt. Der analoge Napf ist um einiges kleiner hat aber auch seine Tücken. Da scheint die digitale Welt gemäß den Werbebotschaften gerade für den Anfänger doch leichter zu sein.

Es sind einfach 2 verschiedene Wege, ein Ziel zu erreichen. Der AMoba arbeitet halt mit Schaltungen, Strippen und Reglern. Der DiMoba arbeitet halt mit Software, Strippen und PC (vielleicht) und Schaltungen und...

Im Grunde ist auch der analoge Betrieb identisch mit dem digitalen Betrieb. Vergleiche hier mal den Abakus und die ersten elektromechanischen Computer mit dem PC. Natürlich ist der digitale Weg mit vielen, meist nicht riech- tast- oder sichtbaren Fallstricken bestickt. Software eben, gepaart mit Elektrotechnik. Es gibt aber auch analoge Bahnen, wenn man da unters Brett schaut... uihuihuih ;)

Mir geht es in diesem Thread weniger um die Frage digital oder analog. Mir geht es vielmehr darum, dass es eklatante Verstöße gegen das ungeschriebene Kundenbetreuungs- und Beratungsgesetz gibt. Egal ob digital oder analog.

Du gehst in einen Laden und Dir wird schlicht und einfach Müll erzählt, oder Halbwahrheiten oder gar Unwahrheiten. Die sind zwar gut für den Umsatz aber schlecht für den Kunden und das Hobby überhaupt. Man braucht sich in der Branche wirklich nicht zu wundern, wenn der Kundenneuzugang stagniert. Wer hat denn Bock auf so einen Krampf (äh Kampf) in seiner Freizeit?

Wenn ich bislang aus dem ganzen Thema was gelernt habe, dann nicht "digital ist schlecht" und "analog ist einfach", sondern "auf den Fachhandel ist kein Verlass". Und das kenne ich so aus keiner anderen technischen Sparte, in der ich unterwegs bin.

Die Hersteller tun ihr Übriges um dem Fachhandel diese Vorgehensweise schmackhaft zu machen. Ich habe sogar den Eindruck gewonnen, dass bestimmte Produkte mit genau dieser Zielsetzung auf den Markt gebracht werden.
Wissend, dass der Kunde beim Einsatz unzufrieden sein wird um dann noch mehr Geld für was Vernünftiges auszugeben. Man hat natürlich vorher nicht erwähnt, dass es auch was besseres gibt. Mag sein wie es will. Ich halte es nicht für legitim und es grenzt für mich an vorsätzlichen Betrug.

Auf der anderen Seite ist es natürlich auch schwer, bei einem so breiten Produktspektrum und Halbstandards, es jedem recht zu machen.

Aber am allermeisten regt mich dieses unglaublich schlechte Qualitätsniveau auf. Toll, die Beschriftungen an den Wagen, Loks und Gebäuden sind so filigran, dass man sogar unter der Lupe noch lesen kann was da steht. Die Teile sind aufwendig mit schönen Details versehen. Aber genau da, wo es drauf ankommt, nämlich bei der Technik, ist man versucht gegeneinander und somit auch gegen den Kunden zu arbeiten. Ich möchte nicht wissen, welchen Schock der DCC - Standard bei Trix ausgelöst haben muss.

Und wenn ich dann den Fachhandel frage, was passt denn nu am besten zu was, dann bekomme ich Antwort A, man verschweigt Tatsache B und lügt erst mal über den bekannten Fehler C das dieser schlicht nicht bekannt sei.

Das ist das Problem, das es mir schwer macht, Befriedigung und Ausgleich in diesem eigentlich so schönen Hobby zu finden. Irgendwann ist dann auch der Punkt erreicht, wo ich nicht mehr losziehe um mir eine neue Lok zu kaufen, einfach weil ich mit der Angst leben muss: läuft sie oder läuft sie nicht. Gekauft habe ich aber ein Produkt, wo ich erwarten kann und wo mir auch zugesagt wurde, dass es funktioniert. Und zwar auf Anhieb und nicht erst, nachdem ich noch mal 50 Euro hinterherwerfen oder versierte, elektrotechnische Änderungen vornehmen muss um sie funktionsfähig zu bekommen.

Mal abgesehen von der rechtlichen Seite. Denn solche (ja notwendigen) Modifikationen entbinden den Hersteller und Händler auch von der gesetzlichen Garantiepflicht. Ganz schön Clever...

Ein Trost in diesem Sumpf aus listigen Machenschaften ist dieses Forum. Hier hat man das Gefühl kompetent und nach bestem Wissen und Gewissen informiert und beraten zu werden. Und es macht Spass mitzulesen! ;)

Gruß
Mike

@Peter
Bin ja schon dabei es umzusetzen.
Der Lenz ist für die BR 80 um den defekten Uhlenbrock zu ersetzen.
Ich möchte einfach wissen ob die Lok laufen würde, wenn sie die Firma Uhlenbrock nicht daran hindert ;)
In dem o.a. Gespräch hat mir der Händler erzählt Lenz wäre führend auf dem Gebiet der Decoder. Also die meiste Erfahrung, die besten Produkte ausser Uhlenbrock natürlich. Und selbstverständlich hat er Tran und Kuehn nicht verfügbar ;) Wenn der Lenz da ist und nicht gefällt, werde ich solange Päckchen zurück schicken, bis ich von dem was Vernünftiges bekommen habe.

Den Tip die BR 64 nach Leuchtfeuer abzusuchen werde ich heute Abend umsetzen. Morgen gibt es dann ein Ergebnis.

Den Fauli habe ich beim Händler ins Gespräch gebracht, weil ich wissen wollte, wie er auf ein Produkt reagiert, dass er mir garantiert nicht verkaufen kann. Ehrlicherweise hat er dann zugegeben, dass er mit dem Fauli keine Erfahrungen hat. Witzigerweise wusste er aber trotzdem, dass der Lenz einwandfrei in der kleinen BR 80 mit dem Fauli arbeiten würde.

Das ist genau das, was ich meine und kritisiere.
Die technischen Probleme hoffe ich, nicht zuletzt durch eure Mithilfe, in den Griff zu bekommen.

Die BR 64 scheint mir wirklich nur zu leicht zu sein. Wenn sie auf einem geraden Stückchen Gleis läuft (gibt es auf meiner Anlage leider nicht so viel von) sieht sie super aus. Kein Stottern, kein Ruckeln. Einfach schön. Aber wehe sie kommt auch nur in die Nähe einer Weiche. Ich hätte da noch ein wenig Blei rum liegen. Vielleicht kann ich das Gewicht ein wenig erhöhen. Nur wohin damit ? ;)

Achso, mit was macht ihr eure Räder sauber? Ich habe da so eine Zündkerzenbürste von Trix empfohlen bekommen. Stellte mir beim ersten Einsatz aber auch gleich die Frage, was die Haftreifen davon halten.

In einem Punkt herrscht bei mir allerdings immer noch Unklarheit. Das ist die Geschichte mit der Nassreinigung. Hat der Händler mit seiner Aussage recht?
Ist SR 24 wenn es denn als Dampföl gebraucht werden kann, nicht ölig??? ;)
Wie lange braucht es, bis es verdunstet ist?

Gruß Mike
Die Trix-Lokreinigungsbürste kann ich aus eigener Erfahrung wärmstens empfehlen; die Haftreifen hielten (bis dato).
Mike,

ich schrieb dass bei 80er Kollektorfeuer auftreten könne. Bei der 64er ist ein gekapselter Motor drinnen wie Du eigentlich bemerkt haben solltest, da kommt kein Licht heraus - aber auch kein Fett hinein..

Die Kompatibilität mit Glockenankermotoren wird von der Firma Lenz so beschrieben. Der Händler plappert also nur nach was er liest.

Hinsichtlich der Stromabnahme der 64er würde ich mal versuchen die Radschleifer strenger zu stellen - es könnte sein dass die zu wenig Druck ausüben.

Ja SR24 ist ölig. Es verdunstet innerhalb einiger Minuten und hinterlässt anfangs auf den Schienenköpfen einen leichten Ölfilm. Für die Stromabnahme wäre es gut, weil es die Funkenbildung reduziert. Ich würde trotzdem trocken nachwischen - entweder per Hand oder mit einem Wagen von Herkat oder Jörger.

Grüße, Peter W.

Hallo Mike, ich habe mit einem gewissen schmunzeln Deine bisherigen Frusterlebnisse verfolgt. Wie es aussieht kämpfst Du  im Gegensatz zu Don Quichote mit mehreren Windmühlen. Da kann ich Dir nur empfehlen, jetzt nicht aufzugeben sondern systematisch Stück für Stück weiter zu machen und eine Fehlerquelle nach der anderen zu beheben.Nur würde ich Dir empfehlen, mit Herrn Radtke ( www.mdvr.de ) einen Besuchstermin zu vereinbaren, um an Ort und Stelle zu sehen und erleben, was auf einer kleinen Anlage mit reichlich rollendem Material im Digitalformat möglich ist. Ist nur ein Tip für den Fall, daß alle an dich gerichteten Ratschläge nichts nutzen.
digitale Grüße von
Ingo
Mein Händler hat mir auch mal Dampföl zum Reinigen empfohlen, habe allerdings die Finger davon gelassen und verwende Isopropanol aus der Apotheke. Da is nix Öl drin und löst die Schmiere.

Zu den anderen Reinigungsmitteln (Minitrix Gleisbürste, Roco-Clean ... gab es vor langer Zeit schon div. Threads. Der Tenor damals war: Finger weg. Das Zeugs enthält Schmirgelstoffe welche die Schienen, bzw. bei der Trixbürste die Räder aufrauhen und dann setzt sich der Dreck in den Riefen ab. Das Spiel geht wieder von vorne los. Schaut mal nach unter der Rubrik Spur N dann Gleisreinigung bzw. Lokwartung. Dort wird in Kürze auf die Vor- und Nachteile der versch. Möglichkeiten eingegangen.

Viel Spaß beim Putzen.

ust
@ Mike

Anspruchsvolle Technik, nicht HighTech (Moba ist nicht HighTech), kann man nur kaufen oder betreiben, wenn man sie im Griff hat. Eine generelle Feldbus-Technik auf Moba-Niveau hätte sonst schon zum Bankrott ganzer Branchen geführt. Und wenn wir uns auf den Kopf stellen: Die könnens einfach nicht! Die können ja nicht einmal mehr Mechanik! Siehe hierzu Glasmachers Bericht über die Trix BR45.

Wenn ich hier und anderswo diese Insider-Einstelltips lese frage ich mich wirklich, was die bei Modellflugzeugen machen würden. Die Lok soll doch eigentlich nur fahren, alles andere ist Beiwerk. Nur fahren! Und das noch ungelenkt auf Schienen. Freddie-Flintstone-Technik. Jeder 100Euro DVD-Player ist anspruchsvoller.

Ok, das war Polemik. Aber mal ernsthaft:
Wenn das so ist, dann ist man wirklich gut beraten, seine Modellbahn so einfach wie nötig (!) und möglich zu gestalten. Ich hatte anfangs die eierlegende Wollmilchsau projektiert. Im Laufe der Jahre habe ich den ganzen Firlefanz wieder rausgeschmissen. Schutzweichen festgelötet, wechselseitig befahrbare Gleise auf Einrichtungsbetrieb umgestellt etc. Ich denke, jeder kennt das.

Man soll sich bei der Projektierung seiner Anlage wirklich immer wieder die Frage stellen: Brauche ich das? Und auch: Beherrsche ich das im Störfall? Ganz wichtige Fragen, die man auch unter dem Einfluß von modischen Strömungen
nicht vergessen sollte. Sonst wird man miit dem Hobby nicht glücklich.

Gruss
Hans-Jürgen
Hallo Mike,

Habe der GFN BR64 gerade alle meine 4x GFN Abteilwagen drangehängt; sind 160 Achsen.. Zieht sie locker und schön gleichmäßig in meiner Schattenbahnhofsebene; hier sind schon leichte Rampen mit 25 mm Höhenunterschied zu bewältigen - also nix mit NUR Ebene. Dann kamen noch 10 Roco Schürzen dran : Selbst Anfahrten mit 200 Achsen sind immer noch ohne Probleme möglich.  

Ich reinige die Gleise nur noch mit Roco Rubber - nachdem ich es bei der Naßreinigung mit SR 24 Leid war, von vielen hundert Rädern anschließend den Knaas wieder runterzubekommen.

Unter meiner BR 64 steht "Fleischmann <piccolo> Made in Germany"; hast Du vielleicht eine Minitrix BR 64 aus einer Fleischmann Schachtel gezogen ??? - dann wäre auch die "Schallgeschwindigkeit" aus @ 0 zu erklären.

Gruß, AL,-me
@Peter
Sorry, nu war ich schon vor lauter BR BR konfus.
Also nochmal, BR 80 nach Funken schauen und BR 64
Gewicht erhöhen. Wenn Fauli dann erst mal in der BR 80.
Denn die BR 64 ist ja eigentlich schon eine angenehm laufende Lok mit Schwungrad und so.

Wenn der Lenz in BR 80 nix bringt, werde ich versuchen an nen
Tran oder Kuehn zu kommen. Funzen die denn mit nem Fauli?

Ich meine, würde mich schon freuen,
wenn ich den kleinen Fratz wenigstens zum Rangieren benutzen könnte. Wobei das auch gleich das Anpruchsvollste ist, was man einer Lok abverlangen kann.
Sehe ich zumindest mittlerweile so. Rangieren = langsam über viele, viele Weichen;)

Ich besorge mir heute SR24 und teile dann morgen mit, welchen Erfolg ich erzielen konnte. Ne morgen ist Samstag. Dann am Montag.
Kann ich mit dem Zeug auch mal über die Räder fahren? Nicht über die Haftreifen.

Ich schaue mir auch mal die Radschleifer an. Aber im Grunde glaube ich, das eigentliche Problem der BR 64 ist, dass sie auf den Weichen hochgehoben wird.

"Bei digital muss man leider meistens selber denken"
Hmm. Kann man akzeptieren oder auch nicht. Das gleiche Problem haben wir im Bereich PC in Verbindung mit grossen Discountern. Man nennt sich Fachmarkt und stellt Leute als Fachpersonal ein, die noch fünf Minuten vor ihrer Einstellung gar nicht wussten was ein PC überhaupt ist. Da könnte ich auch ein paar Anekdoten erzählen.
Aber der Vergleich hingt deshalb, weil ich nicht bei ALDI und Co gekauft habe sondern in einem kleinen, spezialisierten Laden. Der verkauft nur Eisenbahn. Der hat auch nicht die Schaufensterscheibe vollgeklebt mit allerlei Billigstangeboten sondern langt für jede kleine Schraube mächtig hin. Da erwarte ich, für den Preis, auch Knowhow. Mit gutem Recht wie ich denke. Statt dessen bekomme ich aber ein Verhalten serviert, wie man es eigentlich von guten Versicherungsvertretern kennt.

Übrigens habe ich alle Weichen nur mit leitendem Herzstück gekauft. Einer der wenigen Ratschläge hier aus dem Forum, den ich ohne Gegenprobe beherzigt habe. Es gibt aber einen Weichentyp im Fleischmann Programm, der nicht mit leitendem Herzstück geliefert wird. War das die DWW? Oder die Bogenweiche? Ich glaube die Bogenweiche.

@Ingo
Wo ist denn Willich-Schiefbahn ???
Nein will ich nicht. Will Geradebahn :D:D
Der Ortsname ist schon einigermaßen geil. Vor allem in diesem Kontext :D
Macht mir Hoffnung ;)
Sieht nach einem technisch versierten Händler aus.

Mit den Windmühlen hast Du Recht. Man kann Fehler kaum vernüftig zuordnen. Liegts am Gleis oder am Decoder? Ist die Lok zu leicht, sind die Radschleifer zu schlaff. Es ist zum Mäuse melken. Das, so denke ich mir ist ein Vorteil von Analog. Ist Strom auf dem Gleis (Zungentest)? Lok fährt nicht? Dann isses die Lok ;) Wenigstens ist dann die Ursachenforschung auf wenige Zentimeter begrenzt.

Gruß
Mike

@Cox
Den Vergleich mit den Modellflugzeugen finde ich gut.
Mein letztes Projekt (vor der Moba) war ein Eco 8. Von den Kosten her höchstens ein Drittel der Moba. Hier waren Beratung und Information durch Hersteller und Handel wesentlich besser und genauer. Vielleicht auch, weil man mit so einem Teil locker jemanden erschlagen kann. Da ist das Verantwortungsbewusstsein ein anderes.

@AL
Jupp, es ist auf jeden Fall ne Fleischmann mit eingebautem TWIN oder DCC Decoder. Bin mir jetzt nicht sicher. Hast Du was an der Lok verändert?
Mit Schallgeschwindigkeit meinte ich, die Lok fährt nur dann ohne murren, wenn ich sie mit Volldampf über die Anlage jage. Also viel zu schnell um noch gut auszusehen.

Gruß
Mike
Hi Mike,
nein, ausgepackt, aufgemacht : war bereits geschmiert; zugemacht und schön sachte eingefahren. Seitdem hat sie zwar noch nicht viel gefahren (mein Schattenbahnhof wird gerade rekonstruiert) und somit sind die Haftis noch relativ neu. An der Lok wurde nichts geändert.

Zum Zugkraft-Vergleich: von meinen BR 38- Versionen mit Kastentender macht eine bei 38 Vierachsern schlapp, 3 erst bei 160 Achsen und 4 andere ziehen auch noch 180 Achsen supergut ohne jegliches Schleudern. Die Loks sind alle technisch NICHT verändert - die Unterschiede dürften wohl aus unterschiedlicher Abnutzung der Haftis resultieren.

Wenn man bedenkt, das der obige Testzug der BR 64 bereits über 6 Meter lang ist !!! , sollte man der Lok doch schon SEHR gute Zugkraft bescheinigen können. Meine GFN BR 64 fährt jedenfalls tadellos.

Gruß, AL,-me
@Mike
" Statt dessen bekomme ich aber ein Verhalten serviert, wie man es eigentlich von guten Versicherungsvertretern kennt."

Hey, kaufen wir bei dem gleichen Händler ein? LOL!

Zur BR64: Das ist der Grund, warum ich _nie_ Loks mit Decoder kaufe. Zuerst wird die Lok auf analoge Funktion gestestet: Stromabnahme, Getriebe, Motor. Erst dann kommt der Decoder rein und es wird in Ruhe der Decoder angepasst.
Bei deiner Fehlersuche kommt das Problem der mangelnden Erfahrung leider erschwerend dazu, also geht es nur step-by-step.

Lok demontieren, Motor ausbauen.
Läuft das Getriebe ohne Motor gleichmäßig? Einfach mal von der 218 schieben lassen. Die Räder dürfen nicht hakeln oder stehenbleiben, sonst ist das Gestänge verbogen oder Dreck im Getriebe
Läuft der ausgebaute Motor analog ohne Decoder gut? Läuft der ausgebaute Motor mit Decoder gut und lässt sich fein regeln?
Klemm mal eine Glühbirne an die Lokschleifer und ziehe das Chassis mit einer anderen Lok langsam über die Anlage. Wenn da Disco ist, dann ist die Stromabnahme Murks. Bleibt noch das Problem, dass das Getrieb mit eingebautem Motor klemmt. Zusammenbau und evtl. ohne Gehäuse testen.

Aber ist die Lok nicht neu? Soll sich der der Versicherungsfachhänder drum kümmern

Ach ja, war da nicht was mit falschen Defaultweten bei den Twindecodern? Peter? Und 14 Fahrstufen? Die Bioswerte des Decoders sind default leider, wie auch bei Aldi-PCs, leider etwas daneben.

Edward
Mike,
schaue einmal bei : http://www.miba.de/testen/flmn64.htm
Dort wird die Fleischmann BR 64 getestet. Vmax bei 12 V 140 km/h.
Ich hätte auch die Vermutung wie Alfred, daß dir eine Minitrix BR 64 untergejubelt wurde. Denn ICE Tempo bei 12 V schafft nur die M*trx 64.
H-W
@H-W
Genau auf Grund dieses Testberichtes habe ich sie mir gekauft ;)
Naja waren auch nostalgische Gründe. Hatte die Bubikopf als Jungspunt schon auf der Bahn ;)

Ich nehme die Lok heute Abend noch mal genau unter die Lupe.
Offen hatte ich sie ja schon oft genug. Sieht auch aus wie auf dem Bild. Ausgezogen meine ich. Und genau auf dem Doppelzahnrad unterhalb der Schnecke lag die Späne.

Ist doch wirklich n hübsches Ding ;)

@Ingo
MDVR ist aber ein spezialisierter Laden. Holla. Nur und ausschließlich Rautenhaus. Wobei, die Anlage ist ja noch kleiner als meine. Im Grunde wollte ich genau in diese Richtung marschieren. Aber wegen der massiven Probleme ist der Shbf und das BW erst mal auf Eis gelegt. Ich glaube, ein Sbhf mit meinen Problemen wäre keine gute Idee ;)

Gruß

Mike

Gruß
Mike
@ Mike,

nun, ich fahre auch digital (nur DCC) mit dem Twin Center, diversen Decodern von Tran, Kühn, Lenz und dem Uhlenbrock 73500. Ich habe auch teilweise R1 und Bogenweichen von Fleischmann verbaut und zusätzlich noch alles mit Pigmentfarbe (trocken) behandelt. Probleme gibt es eigentlich nicht. Gut, die Schienen verdrecken schneller aber das SR24 bringt Abhilfe. Der TOMIX-Reinigungswagen ist im Digitalbetrieb mit Vorsicht zu genießen, wenn denn auch noch Weichen Oberflurantrieb haben, kann es sein dass er umkippt. Ein Decoder sollte da auf jeden Fall eingebaut werden, sonst kommst damit nicht weit.
Persönlich würde ich sagen, ich hätte auf Bogenweichen und R1/R2 verzichten sollen. Es ist jetzt aber dafür zu spät. Eventuell werde ich mich mal an den MTX-Modulbaukästen versuchen und ggf. meine jetzige Anlage von 240 x 120 wieder abreißen.
Den Uhlenbrock-Decoder habe ich in eine Roco 290 eingebaut. Mein Decoder schaltete allerdings zu spät ab, denn zwischenzeitlich war das Dach durch Hitze leicht deformiert !

Gruß

Carsten D.

Mike@47 - Willich Schiefbahn liegt bei Kaarst/Neuss ( Niederrhein )
@Edward - dem was er schreibt kann ich nur zustimmen. Ich selbst habe einen Testkreis r = 400mm. Darauf wird erst einmal jede Lok analog auf Herz und Nieren geprüft. Erst wenn ich mit den Laufeigenschaften eines Modells zufrieden bin wird der Decoder eingebaut. Danach kommt die Lok wieder auf den Kreis und die Parameter werden an der Zentrale auf optimale Werte programmiert. Wenn eine Lok analog nicht einwandfrei läuft, kann man den Einbau eines Decoders glatt vergessen. Und noch etwas; entscheide dich erst einmal für ein Digitalformat und versuche mit diesem auf einen Nenner zu kommen. Denn gleich zum Einstieg mit zwei Protokollen zu arbeiten halte für unnötigen Streß, der u.U. zu falschen Erkenntnissen führt.
Grüße
Ingo
@Carsten & AL
Beneidenswert. Echt! Ich wünschte ich wäre technisch schon soweit.
Ich freue mich schon wie ein kleines Kind mich mehr dem Gelände zu widmen. Statt dessen fummel ich mir mit der Technik einen Wolf.

In einem anderen Thread habe ich zum Korkbett gelesen, dass man sich bei PE Gedanken über die Weichheit des Materials macht. Ich habe unter meinen Schienen 2 mm Moosgummi liegen. Der ist zwar Formstabil aber weich wie ein Gummibärchen. Optisch ist mir allerdings noch nicht aufgefallen, dass er nachgibt, wenn eine Lok drüber fährt. Durchs Einschottern ist Gleis, Moosgummi und Schotter allerdings zu einer festen und stabilen Einheit geworden. Man hört auch deutlich den Unterschied. Auf den nicht beschotterten Bereichen "gleiten" die Züge fast geräuschlos drüber. Auf den eingeschotterten Bereichen wird es dann so richtig laut. Also Schallbrücke aufs Holz.

Gruß

Mike
Mike,
schicke die Lok direkt zurück an GFN, zu Händen Herrn Altmann. Lege ein detailliertes Begleitschreiben bei. Ich habe seither, bei den wenigen Reklamationen oder Reparaturen, mit GFN nur gute Erfahrungen gemacht. Herr Altmann hat sich immer optimal um die Angelegenheiten gekümmert. GFN weis was guter Kundenkontakt und Kundenbindung heute bedeutet.
Ich vermute, bei der Lok lag von Anfang an ein Defekt vor ( Späne im Getriebe)
H-W
so, jetzt mal ohne Geblubber.

erstmal reduzierst du das ganze auf EIN Digital-System, also SX an Zentrale UND Decodern aus. Wenn das nicht reicht, die UB-Decoder raus - und zwar alle. Dafür Tran, Zimo, Kühn rein. Damit sollten die digitalen Probleme weg sein. Ach, da bleiben reine SX-Loks übrig? Umbauen oder verkaufen.

Die Kontaktprobleme wird man auch los: einen Reinigungswagen mit filz drunter immer mitlaufen lassen und den Wagen selbst hin und wieder reinigen. NIEMALS irgendwelche Schleifgeräte!!!! Jedes Gleis, an dem das versucht wurde: rausreißen, wegwerfen.

Wenn du dabei wenigstens R1 und Weichen ohne Metall-Herzstück loswerden kannst, umso besser.

Zur 64: diese Lok KANN Konstruktionsbedingt keine Kontaktprobleme haben. Wenn doch, ist es a ein Wackelkontakt oder b keine GFN-64.
Kai, übertreib nicht so furchtbar. Man kann die Schienenköpfe ja wieder polieren. Unsere Module im Club haben schon ein paar Jährchen und Runden aufm Buckel, bei Inbetriebnahme MUSS immer gerubbert (und vor allem dann auch gesaugt) werden, denn Schmutz und Oxidschicht gehen nicht anders runter - wir können sonst auch nicht mit dem Reinigungszug fahren wenn die Loks keine Strom kriegen.

Grüße, Peter W.
Starker Tobak Kai.
Die Räder der 64 sind recht lose aufgehängt. Richtig. Die müssten immer Kontakt haben. Können aber besonders auf Weichen "hüpfen". Aber genauso auch wieder "runterfallen". Es sollte also irgendwie immer weiter gehen. Tut es aber nicht.
Oder was meinst Du mit konstruktionsbedingt?

Die Trixe rausschmeissen?
Uff. Damit warte ich aber noch ein wenig ;)
Ich kann sie ja mal ein paar Tage von der Anlage verbannen.

Am besten finde ich den Trick mit den Gleisen. Wenn ich diesen Rat befolge, kann ich alle Gleise und Weichen wegwerfen. Weil überall ist der Roco schon mal drüber gerutscht. Und Filz ist das nicht was der da drunter hat.
Gleise, die schon mal verklebt wurden, sind nicht unbedingt ein Verkaufsschlager. Also rund 25 Meter Totalverlust. Ich fang schon mal an Lotto zu spielen ;)

Wackler.
Gutes Stichwort. Werde auch danach suchen. Habe allerdings folgendes festgestellt: Wenn die Lok steht und ich auf den Kessel Druck ausübe (anpresse) gehts wieder weiter. Ein Wackler könnte sich demnach höchstens im Bereich der Radschleifer befinden. Die profitieren auch von dem Druck. Und ggf. der Decoder im Führerstand... Ich schau mir das an.

Ich mache ein Bild von dem Ding und stells ins Netz. Ich bin felsenfest davon überzeugt eine Fleischmann da liegen zu haben.

Gruß
Mike
ich rede von Schmirgelpapier und ähnlichem. Das ist tödlich. Unter dem Roco-Wagen ist ein harmloses Radiergummi.

Hast du jetzt schonmal SX abgeschaltet? (in der Zentrale meine ich)
Hallo Mike,

Du scheinst ein leider ein wenig mehr Pech als der Durchschnittsanfaenger gehabt zu haben.  Dafuer kannst Du uns aber hier mit deinen Geschichten zum Schmunzeln bringen :)

Ueber Mobahaendler kann man nicht oft genug schimpfen, es braucht lange bis man einen guten gefunden hat.  Zumindest scheint deiner ja freundlich zu sein - was ich manchmal bei Haendlern fuer einen Tonfall gehoert habe, ist einfach unglaublich.  Im letzten Sommer war ich bei einem neuen Haendler und konnte miterleben wie er barschen Ton eine Mutter als Luegnerin bezeichnete (in dem Startset das sie fuer ihren Sohn gekauft hatte, funktionierte die Lok nicht). Die Loks in Startsets funktionieren IMMER, also muss ihr Sohn die kaputtgemacht haben. Er war nicht mal bereit die Lok aufs Testgleis zu stellen, sondern hat die Frau einfach links liegengelassen und sich dem naechsten Kunden zugewandt. Bei dem hab ich natuerlich viel gekauft...

Ich bin, wie Du, eigentlich auch wegen Digital wieder eingestiegen.  Bei mir war das bisher voellig problemfrei.  Ich habe Selectrix (wegen den schoenen Startsets von Trix) und habe damit bisher Null Probleme gehabt.  Ich baue, wenn ich Sommer und Weihnachten zuhause bin, ziemlich grosse Anlagen auf (natuerlich nur temporaer) und benutze dabei meine Arnoldschienen (im Moment schaue ich mir aber Peco fuer meine zukuenftige permanente Anlage an).  Da ist nichts vernagelt oder verklebt, die Gleise liegen lose auf den Spanplatten.   Ich schliess das ganze an 5-6 Stellen an (wegen den Stopweichen und der nicht so dollen Leitfaehigkeit bei Arnold)...und fertig.  Zugegeben - ich hab nur 6 Selectrixloks bisher, aber die fahren voellig sauber ueber alle Weichen und Schienen. Parameter sind alle wie von Werk eingestellt (ich hab kein LC oder 844 um irgendwas zu programmieren) und alles laeuft super (ein paar Hoechstgeschwindigkeiten wuerde ich gerne drosseln - aber da man das ja einfachst manuell machen kann, kann ich damit warten).   Schienen hab ich noch nie geputzt (und viele davon sind schon 20 Jahre alt).  Kann sein das Arnolds Behauptung mit dem gerundeten, selbstreinigendem Profil stimmt - oder die Schienen liegen nicht lange genug herum, um richtig dreckig zu werden (pro Jahr 4 Wochen aufgebaut).

Was bei mir mehr Aerger macht, sind die Analogloks, wenn ich statt CC meinen Trafo dranhaenge und meine Analogloks aufsetze. Langsamfahren ist kein Vergleich zu den Selectrixloks - die meisten bleiben bei Kriechfahrt einfach irgendwo mal stehen und man muss nachschubsen oder Trafo aufdrehen - auch bei den neuen mit ausgezeichneten Fahreigenschaften.  Rangieren ist viel schwerer.  Und ich kann natuerlich nicht 2-3 Zuege ihre Bahnen ziehen lassen, waehrend ich mit der anderen rangiere (jedenfalls nicht ohne mehere Trafos, Stromkeise usw).

Also, bleib bei Digital.  Und auch wenn Kai nicht dran gaubt:) : Statt DCC oder Mischbetrieb, ueberleg Dir vieleicht Selectrix pur, scheint bei den meisten hier gut zu laufen und alle Komponenten (auch von Fremdherstellern) sind untereinander voll kompatibel.  Wenn Du eh die Dekoder zurueckgibst, dann koenntest mal mit MDVR reden, eventuell auch ueber die Multiprotokoldekoder.  Damit soll kein Glaubenskrieg begonnen werden!  Nur eine Alternative.

Die Loks mit den schlechten Laufeigenschaften wuerde ich einschicken.  Loks die konstruktivbedingt schlecht laufen (die also durch Einschicken nicht besser werden), wie anscheinend Deine 85er, wuerde ich einfach auf eBay loswerden.  Du koenntest auch dran rumbasteln - manchmal klappts - aber oft auch nicht.  

Viel Glueck, und lass uns weiterhin hoeren wie es laeuft!

mfg

Robert
Mike,

wie ich schon schrieb würde ich versuchen die Radschleifer ein klein wenig strenger zu stellen, es klingt mir ganz danach dass die etwas zu wenig Druck auf die Räder ausüben (wenn man dann von oben drauf drückt, drückt man die Lok aufs Gleis und dadurch Räder gegen die Schleifer). Ich bin ausserdem sicher es eine GFN, es gibt doch z.Zt. keine Trix und schon gar nicht mit DCC Decoder.

Grüße, Peter W.
Hallo Mike,
bezüglich der M*trx BR 85 kannst Du hier im forum einiges finden. Diese Lok ist echt miserabel mit der Stromaufnahme und bei Weichen etc. Versuche sie, wie schon von Robert vorgeschlagen bei ebay zu verticken. Ich hatte zweimal versucht so eine Krücke zum ordentlichen Fahren zu bringen, ohne gewünschten Erfolg. Leider sind die Fahreigenschaften umgekehrt zum Aussehen.
H-W
@Cox
"Wenn das so ist, dann ist man wirklich gut beraten, seine Modellbahn so einfach wie nötig (!) und möglich zu gestalten... Man soll sich bei der Projektierung seiner Anlage wirklich immer wieder die Frage stellen: Brauche ich das? Und auch: Beherrsche ich das im Störfall? Ganz wichtige Fragen, die man auch unter dem Einfluß von modischen Strömungen
nicht vergessen sollte. Sonst wird man mit dem Hobby nicht glücklich."

Amen dazu!!

So gesehen ist die Ente das perfekteste Auto: Es hat nix dran, was kaputt gehen kann: Kühlsystem, Klimaanlage, Automatikwandler, Fensterheber, Elektronik... und ist trotzdem ein Spassmobil )

@Mike
"Fachhandel..."
Schau, es ist doch (analog wie digital) genau gleich wie bei den Computern: Die Verkäufer sind eben genau das: Verkäufer. Was ist wohl deren Kernkompetenz...? ("Netzwerktechnik"???) Und man kann ihnen nicht mal einen Vorfwurf machen. Die können ja auch niemanden fragen. Mein Computer läuft auch erst, seit ich mich selber schlau gemacht habe.

Vielleicht dies noch: Hat dein Mobahändler nur Moba im Programm? Oder auch noch Modellflugzeuge, Plastikautos, Spielsachen, etc? Such dir einen, der sich ausschliesslich auf Moba spezialisiert hat.

Meine Roco BR 80 hat übrigens vernünftige (langsame) Laufeigenschaften; leise, langsam, wie es sich für eine Rangierlok gehört. Fünfpoliger Motor...

Felix
@16:

Hi Mike, die Volume 2 kann erst kommen wenn ich das Segment 3 fertig habe.
Ich denke so im April/Mai.
Texte zu den 1300 Fotos zu basteln ginge nur ueber Grafikprogramm. Sau
Maloche, wer will dann noch den Aufwand entschaedigen?
Sie ist auf Wunsch vieler Leser entstanden, die neben der HP auch gerne die
Bilder in einer besseren Aufloesung sehen wollten. Quasi nur eine Ergaenzung
zur HP (deren Texten)

mfG, Alfred B.
@Mike

Dieser Thread ist, bezüglich Deiner Schreibkunst, der lesenswerteste, den ich jemals hier im Forum entdeckt habe. Ich muss zugeben, dass ich erst nach einem gewissen Amusement mit Dir leide...aber so geht es wohl den meisten Lesern hier, die sich an Deiner genialen Ironie ergötzen und schmunzelnd (OHNE Schadenfreude!) Deine Erfahrungen zum erneuten MOBA-Start miterleben dürfen.

Als notorischer Anti-Techniker und Digital-Neuanfänger kann ich Dir sicherlich keine sehr wertvollen Tips geben, da bist Du bei anderen besser aufgehoben. Auch ich habe schon viel Lehrgeld bezahlt, als ich die digitalisierte MOBA zu teuer fand und anfing, mir analoge Steuerbausteine (Schattenbahnhofsteuerung, Blockmodule, Anfahr- und Bremsbausteine u. s. w.) von SES zuzulegen. Nachdem das Ganze nur zum Teil funktionierte, habe ich mich entschlossen, den ganzen Müll auf Ebay zu verhökern (zu einem Fünftel des Neupreises!) um den Digital-Einstieg mit Selectrix zu wagen.

Auch wenn ich jetzt Gefahr laufe, von einigen Analog-Bahnern hingerichtet zu werden: Die digitale MOBA ist die Zukunft, oder hat irgendeiner hier im Forum schon mal jemand kennen gelernt, der von digital auf analog zurück gerüstet hätte?
Also, Deine Entscheidung, gleich digital neu einzusteigen, kann so falsch nicht gewesen sein.

Was mir immer wieder auffällt, ist die Tatsache, dass bei DCC allzu oft irgendwelche Inkompatibiltäten zwischen Zentrale, Decoder div. Hersteller und sonstigen Komponenten in den verschiedenen Foren besprochen werden.
Vor allem dies hat mich dazu bewogen, lediglich auf Selectrix-Komponenten zuzugreifen, und siehe da: es funzt!
Fahrstufen ändern, CVs programmieren, Getriebeumbauten u. s. w. kenne ich alles NUR von den Foren, zumeist von diesem hier.
Ich lasse meine Loks nach und nach beim MDVR digitalisieren und da meine Zentrale von der gleichen Adresse stammt, ist mir die Hilfestellung bei eventuellen Problemen gewiß!
M. E. liegt hier ein großes Problem für DCC-Bahner: wenn was nicht klappt, isses der Decoder; fragt man den Hersteller des Decoders, liegts an der Zentrale; fragt man beim Hersteller der Zentrale, muss es am Decoder liegen; fragt man den Händler, antwortet der mit Schulterzucken.
So bald man verschiedene Hersteller verwendet, werden Verantwortlichkeiten weggeschoben und dies ist bei Selectrix schlichtweg unmöglich, da hier nicht nur das Datensignal, sondern auch der Bus genormt sind. Man möge mich verbessern, aber ich habe noch nie von Unverträglichkeiten zwischen Trix-, Rautenhaus- oder Müt-Komponenten gehört.  

Dies alles ist zwar keine Lösung, aber eine mögliche Erklärung für dein Problem mit den Uhlenbrock-Decodern, die zwar auch mit einer Uhlenbrock-Zentrale funktionieren sollten, es aber dennoch nicht tun, weil eben diese Zentrale andere Decoder verstehen kann (muß).

Gruß + Extragruß an Hans-Jürgen (Cox)
Hemmi
Hallo Hemmi:

ganz so eng darfst Du das nicht sehen. Im Grunde ist ja alles genormt und passt.
Ausreisser gibt es immer wieder. Bei den Loks z.B. hat ja auch jeder hersteller ein paar Ausreisser dabei. Also pickt man sich von jedem die Rosinen raus. So mache ich es bei Digital auch. TwinCenter, weil da die Fahrstrassen schon drin waren. Kuehn Decoder weil klein, Preiswert und gut. Tran Dekcoder weil noch kleiner (1,5mm dick) und auch gut. Zum Rosinenpicken bei Digital helfen eben solche Foren. Speziell dieses hier.

mfG, Alfred B.
Hallo Mike

schließe mich nathlos meinem Vorgänger Nr. 66 an. Mit Selectrix hast du wirklich keine Problem und mit Herrn Radtke einen echten und sehr guten Ansprechspartner. Ich selbst habe von Digital-Technik wirklich nicht viel Ahnung und kann Dich ganz gut verstehen. Bei MDVR wird Dir wirklich geholfen, so lange bis alles wirklich funktioniert. Herr Radtke will nicht nur verkaufen sondern auch einen zufriedenen Kunden. Ich habe alle meine Loks dort umbauen lassen. Herr Radtke hat mir sogar empfohlen die BR 85 überhaupt nicht umzubauen da diese Lok nur Probleme macht. Gesagt getan. Ich fühle mich sehr wohl bei Herrn Radtke und mit dem Selectrix-System sowieso. Es war ein guter Tipp von ihm auf dieses System einzusteigen. Ich rate Dir nur, auf Selectrix umzusteigen und du wirst die wahre Freude des Modellbahnlebens erleben !!

Grüße Michael
@ 68
Hallo Michael,

>empfohlen die BR 85 überhaupt nicht umzubauen da diese Lok nur Probleme macht<

??? watn dat, Lok vom Mars ??? oder kriegen seine Decoder dat nur nich gebacken ??? So kann man auch Reklamationen vorbeugen; einfach toll.

Egal, meine 85 läuft jedenfalls prima und ich brauch keine Decoder.

Außerdem hat die alte 85 den gleichen Antrieb wie die alte 52; hat er Dir den Decodereinbau bei der 52 auch abgeraten ???

Gruß, AL,-me
>>>>>Amen dazu!!
So gesehen ist die Ente das perfekteste Auto: Es hat nix dran, was kaputt gehen kann: Kühlsystem, Klimaanlage, Automatikwandler, Fensterheber, Elektronik... und ist trotzdem ein Spassmobil )<<<<<

@ Felix
Da ist was dran, aber soooo eng habe ich das nicht gemeint. Ich finde schon wichtig, daß man zumindest die Gleisanlage beherrscht. Dazu ist saubere Dokumentation von Anfang an notwendig.

Ich denke auch, daß Digital die Zukunft ist aber es ist auch klar, daß ich eine Digilok nicht so im Griff habe wie eine Analoge. Da machst Du nämlich genauso wenig dran, wie an einem Automatikwandler oder einer Kfz-Elektonik. DANN brauchst Du wirklich den Fachhandel. Es reicht doch wirklich, einen PC zu haben. Bei wem funktioniert der denn immer störungsfrei? Daß es da ein paar Cracks gibt die das beherrschen, ändert nichts an den Fakten. Muß doch beim Hobby nicht sein, oder?

Stellt Euch nur mal den Albtraum vor, der Küchenherd, der Fernseher, das Telefon und alle diese mehr oder weniger nützlichen Geräte wären mit der gleichen "Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit" wie eine Modellbahn konstruiert. Mein Gott, ich darf nicht dran denken!

Deshalb nochmal: Baut einfach und übersichtlich! Was nicht eingebaut ist, kann auch nicht kaputt gehen. Wenn 6 Züge gleichzeitig im Block wuseln, hat man keine Zeit und keine Nerven mehr, Rangiermanöver mit 3 Loks gleichzeitig im Bahnhof auszuführen. Dann schaust Du wie ein Luchs, ob bei den Fahrenden noch alles schön angekuppelt ist und nichts aus dem Gleis gehopst ist. Und Weichenverbindungen, die nicht oder kaum genutz werden, sind schlichtweg überflüssig und können als Optik-Dummies ohne Antrieb festgelötet werden.

Leider kommt man erst nach ein paar Monaten Fahrbetrieb drauf.

Gruss
Hans-Jürgen
@Al

>??? watn dat, Lok vom Mars ??? oder kriegen seine Decoder dat nur nich >gebacken ??? So kann man auch Reklamationen vorbeugen; einfach toll.

>Egal, meine 85 läuft jedenfalls prima und ich brauch keine Decoder.

Glueck gehabt!  So wie bei manch anderen Minitrixloks auch, wo es beim selben Modell hauptsaechlich Montagsmodelle, aber auch ein paar Sontagsmodelle gibt.  BR44 faellt mir nur so ein :) (grummel!).  Ich wuerde niemandem raten eine Analoglok mit schlechter Kontaktaufnahme oder schlechten Fahreigenschaften zu digitalisieren, voellig unabhaengig vom Dekoder.  Somit hat Herr Radtke genau den richtigen Ratschlag gegeben.  Oder siehst Du das anders?
Hallo Robert,

prinzipiell hast Du recht, NUR : es darf hier eine Minitrix Lok gekauft werden; es darf ein Selectrix Decoder gekauft werden und dann sagt die Fachfirma : nee , Zusammenbau is nich - das ist wohl mehr als komisch.

Ich hatte früher auch so einige Sorgenkinder, was die Antriebstechnik betraf. Seit einigen Jahren drehe ich meine Spurkränze auf 0,5 mm herunter und mußte dabei natürlich jede Lok total zerlegen. Da bekommt man schnell die Erkenntnisse, was und wo es hakelt. Nach anfänglicher Frokelei und natürlichen Fehlversuchen bekommt man so ziemlich alle Antriebe in den Griff.

Die Darstellung : viele Montagsmodelle und nur einige Sonntagsmodelle kann ich so nicht unterstützen.

Gruß; AL,-me
@Al,-me

Ich hab zwar keine BR82, aber bei mir werden grundsätzlich alle Modelle erst einmal auf einem Analog-Testoval probegefahren. Wenn's schon mit der Stromaufnahme hakelt, nützt der beste Decoder NIX.
Das ist zwar wenig befriedigend und gehört in die von Cox so viel gerügten schlechten Umsetzung der derzeit technischen Möglichkeiten, aber Du kannst doch einem Digital-Ausrüster nicht vorwerfen, dass Trix ein Modell auf den Markt wirft, welches sich scheinbar auf Grund schlechter Kontaktaufnahme nicht lohnt, auch noch einen Decoder rein zu schmeißen.
BTW habe ich das Gefühl, dass das ganze DCC-System von den Händlern forciert wird, wohl mit dem Hintergrund, dass Selectrix mit MDVR und Müt sehr gute direkte Vertriebswege und vor allen Dingen, kompetetente Ansprechpartner hat.

@Alfred Bernschneider
Du sagtest: "Im Grunde ist alles genormt und passt. Ausreisser gibt es immer wieder..."
Ich warte noch auf den ersten Ausreisser (bisher 12 Loks digitalisiert) und was heisst bei Dir "im Grunde genommen"??? Sorry, nicht akzeptabel (siehe Cox)!

Nix für ungut.

Gruß
Hemmi
Du hast Recht, es sollte kein Hersteller Montagsmodelle produzieren.  Es ist eine Frechheit wenn einem fuer 100-300 Euro schlechtlaufendes Zeug angeboten wird. Leider werden wir wohl noch eine Weile warten muessen, bis es wirklich nur noch Sonntagsmodelle gibt!

Aber wenn ich Michael richtig verstanden hab, hatte er die analoge 85er und wollte sie digitalisieren lassen.  Die Firma hat ihm KEINEN Dekoder verkauft, sondern ihm geraten sich das Geld zu sparen. Sehr korrekt und genau der richtige Ratschlag!   Denn, EGAL WELCHEN DEKODER man genommen haette (Selectrix oder DCC), eine wirklich schlecht fahrende Lok wird durchs digitalisieren allein einfach nicht besser (egal ob Chipsystem und Lok vom selben Hersteller sind). Eine mittelpraechtige dagegen schon - auch wenn es nicht alle Problem wegbuegelt. (Uebrigens: Bei DEINER BR 85 wuerde sich der Einbau eines Selectrixdecoders lohnen! :)

@ Viele Montagsmodelle und nur ein paar Sonntagsmodelle...

Damit meinte ich nicht Trix allgemein, sondern einige Lokserien im speziellen.  Es scheint da Serien zu geben, bei denen zu viele Kunden Probleme haben.  Wieviele es im Schnitt sind, kann ich natuerlich nicht sagen - aber wenn ich zum selben Modell 20 Beitraege habe "laeuft schlecht", dann wuerde ich sagen das das Montags/Sonntags Verhaeltniss zu hoch ist.

Der M/S-Quotient....  Sollte bei allen Modellen angegeben sein:)

Du hast Recht, wenn jemand sich auskennt und das noetige Werkzeug hat, kann er fast jede Lok nacharbeiten bis sie gut laeuft.  Aber dafuer kann wohl kaum MDVR verantwortlich sein.   Wenn Michael gesagt haette "Ich hab meine 85er nachgearbeitet und sie laeuft jetzt analog super", haette MDVR ihm sicher empfohlen sie umzuruesten.

@ 73
Hallo hemmi,

hier im Forum lese ich die Digital-Frust-Fragen nur am Rande mit; ich glaube aber, daß die Fa. des H. Radtke über mehr als nur Insiderwissen zu Selectrix - Produkten verfügt, evtl gar das System mitentwickelt hat ??? - berichtige bitte, wenn meine Vermutung nicht stimmt.

Die Antwort einer Fachfirma hätte lauten können: Lok einschicken an den Hersteller; und wenn dieser die Lok dann ertüchtigt hat - wird ein Digital-Umbau von uns vorgenommen. Punkt

@ 74 Robert

>Denn, EGAL WELCHEN DEKODER man genommen haette (Selectrix oder DCC), eine wirklich schlecht fahrende Lok wird durchs digitalisieren allein einfach nicht besser (egal ob Chipsystem und Lok vom selben Hersteller sind). Eine mittelpraechtige dagegen schon - auch wenn es nicht alle Problem wegbuegelt.<

Mag sein, ich habe mit Decodern IN der Lok keine praktische Erfahrung - ich habe mich für ein Komplettsystem entschieden mit den "Dekodern am Block" - und hierbei werden automatisch einige schlechter fahrende Loks zu akkurat steuerbaren Loks !

Das ist natürlich kein Allheilmittel für klemmende Verzahnung oder ausgelutschte Gestängeteile - aber insgesamt fahren alle Triebfahrzeuge durch die hervorragenden Einstellmöglichkeiten weit besser als bei herkömmlichen Analog-Trafos.

Der Effekt ist sogar schon - ohne jeden Dekoder - mit dem ASC 1000 von Roco und unbehandelten Lokomotiven festzustellen :viele Loks fahren einfach besser !

>(Uebrigens: Bei DEINER BR 85 wuerde sich der Einbau eines Selectrixdecoders lohnen! :)<
Ja,würde sich bestimmt auch lohnen - nur : ich kann keine Decoder IN den Loks gebrauchen.

Gruß; AL,-me
Ich verstehe eigentlich auch nicht, was Decoder in den Loks zu suchen haben. Mal ein paar ganz einfache konzeptionelle Überlegungen aus Sicht eines Analogen, nicht Neueinsteigers:

1. Ich will digital fahren
2. Ich habe eine größere Anzahl Analogloks
3. Meine Loks sollen gut verkäuflich sein, also sind möglichst nicht zu verändern.
4. Ich will aber auch freizügig beliebige Loks kaufen können.
5. Die Systemkosten

Wenn man das anschaut, schreit das eigentlich nach Decoder am Gleis. Klar, auch hier brauche ich sie, bin aber an keine Größe gebunden, kann also auch H0-Decoder verwenden (Verbessert mich, wenn ich was Falsches sage). Und ich brauche nicht pro Lok einen für 35,- (?) Euro pro Stück, sondern eine definierte Anzahl die, solange ich den Gleisverlauf nicht ändere, konstant bleibt. Ich muß nicht an der Lok fummeln, eventuell sogar fräsen und was nicht alles. Und die Lok ist eben um besagte 35 Euro billiger. Ist ja auch nicht ganz unwesentlich, wenn ich sehe, wie hier die Händlerpreise dikutiert werden.

Und sollte das Zeug nicht funktionieren, werfe ich die Decoder in den Schrott, lege ein Verkabelungswochenende ein, hänge einen Trix-Trafo dran und fahre analog. Sollte man sowieso parallel machen für den Fall, daß die Elektronik ausflippt. Dürfte lediglich ein paar Relais kosten. Quasi eine Notsteuerung.

Ich habe mir das Gahler&Ringstmeier-Handbuch mal durchgelesen. Also für Zartbesaitete ist das nix. Aber konzeptionell gefällt mir das sehr gut, vor allem, weil man es auch später nachrüsten kann.

Das nur als Überlegung eines Analogisten, der findet, daß Al,-me garnicht so danebenliegt.

Gruss
Hans-Jürgen
Cox: erstmal ist G&R preislich oft alles andere als günstiger (es wandert da immer mal wieder ein Richtwert von 50 EUR pro Weoche durch die Gegend) und dann hast du damit nur einen Bruchteil der Möglichkeiten, die man mit Lokdecodern hat (Stichworte Lastregelung und Zusatzfunktionen).

AL,-me: ja, toll mit den ASC 1000 - ich wollte schon immer jeden Faulhaber-Motor nach einer Runde in Rauch aufgehen sehen! (ok, leicht überspitzt, aber diese Dinger haben eine Regelfrequenz, dagegen sind Arnold-Decoder Bj. 1985 Hochfrequenzregler...)

Mikes Ansatz war ja nunmal, etwas unmögliches zu tun, wie es jeder hier schnell versteht:
- die Zentrale sendet DCC- und SX-Signale (soweit kein Problem)
- der Decoder versteht DCC- und SX-Signale (alleine auch kein Problem)
..nun kommt das aber beides zusammen. Worauf soll der Decoder nun hören?
zu allem Überfluß sind diese Decoder auch noch mit das schlechteste, was es am Markt gibt ;)

irgendwer schrieb hier mal, die Moba-Firmen können keine anständige Mechanik und können keine anständige Elektronik [eben Decoder]. Letzteres überlassen die Firmen derzeit zumeist noch Profis, die es durchaus können. Nun hat Software immer Fehler - das ist eine Binsenweisheit, die man spätestens nach dem 5ten Windows-Crash glauben wird. Die Digitaltechnik ist heute in einer Phase, wo grundsätzlich alles funktioniert und man "nur" noch diese Bugs vertreibt.

Zuletzt noch etwas zu den Kontaktproblemen: ein Decoder, der kein "Gedächnis" hat, fängt nach jeden Kontaktproblem von vorne an mit dem Beschleunigen. Dadurch und NUR dadurch wirken sich Kontaktprobleme bei einigen (nicht allen!) Decodern stärker aus, als bei analogen Loks, die man einfach einmal anschubst und dann geht's weiter.

Mike: besorg dir einen Zimo-Decoder mit Schnittstelle, steck den in eine Lok mit Schnittstelle [möglichst nicht von Trix..], schalte an der Zentrale SX auf und freu dich. Alles, was dann noch übrig ist an Problemen wird definitiv analog nicht verschwinden.
@ Kai
50,- pro Weiche? Dann lostet eine Weiche komplett soviel wie eine Lok? Da lohnt es sich ja, über eine "Siemens S7 oder was weiß ich" nachzudenken....

Mit den Chips bin ich da skeptisch. Ich glaube, die stricken da für die Moba was Spezielles. Der richtige Weg wäre, einen Massenchip zu verwenden. Sooo anspruchsvoll ist das Lastenheft für eine Lokomotive oder Weiche nicht.

Wenn ich Kundschaft begeistern will muß ich die Lokomotive mit einer Grundeinstellung liefern, die funktioniert. Ist das so bei digitalisiert gelieferten Loks? Sonst ist schnell Schluß mit dem Hobby. Wenn man mit der Zeit vertraut ist, wagt man sich eher an Optimierungen. Oder verstehe ich Euch miß weil Ihr über selbst nachgerüstete Loks redet?

Bei Dir ist die Akzeptanz hoch, sich mit Software zu beschäftigen. Bei mir nicht. Ich will das Teil aufs Gleis setzen und dann muß das fahren. Ich will ja eine Lok und keine fahrende Software.

Sag mal, hat der Wolfi nicht auch dieses System mit Decoder am Gleis? Würde mich mal interessieren, was er und auch Mosi dazu sagen. Die haben sich immer nur allgemein geäußert. Stellt doch mal ganz offen Vor-und Nachteile raus damit man sich ein Bild machen kann.


Gruss und einen schönen Samstag
Hans-Jürgen

@ 77
Hallo Kai,

>Zuletzt noch etwas zu den Kontaktproblemen: ein Decoder, der kein "Gedächnis" hat, fängt nach jeden Kontaktproblem von vorne an mit dem Beschleunigen. Dadurch und NUR dadurch wirken sich Kontaktprobleme bei einigen (nicht allen!) Decodern stärker aus, als bei analogen Loks, die man einfach einmal anschubst und dann geht's weiter.<

also wenn das stimmt, dann führte das allein schon ganz klar zum Entschluß GEGEN EINBAUDECODER !!! Zum Glück stimmt ja nicht immer alles was Du hier schreibst. )

Wir haben doch hier bestimmt Spezialisten im Forum, die von diesen "Abschalt- bei- Kontakt- Unterbrechung- Decodern- ohne- Gedächtnis" eine Liste erstellen könnten zur WARNUNG vor einem Fehlkauf.

Bevor Du das MpC- Anwenderhandbuch gelesen hast, kannst Du eigentlich nur über die Möglichkeiten und Preise spekulieren.
Das hilft aber nicht weiter. Preisliste gibts hier : http://www.gahler.de/012_Download/Pr200310.zip

Gruß, AL,-me
Moin Hans-Jürgen (#78),
ich denke schon, das es sich bei den Chips um Massenware handelt. Nur eben für das Betriebssystem als OTP und dann das Ganze als Customerchip gestempelt.

Und dein Gedanke an SPS ist so abwegig auch nicht. Wenn ich dran denke, wieviele (FO24 usw. von Mitsubishi) verklappt wurden als ab `96 undere Produktion gen Osten wanderte.... Man hätte alle N-Foraner hier doppelt ausrüsten können.

Thema Pflichtenheft: Der billigste, kleinste Atmel µC mit RAM on Board wäre in der Lage die gestellten Anforderungen zu übernehmen. Bei entsprechenden Stückzahlen (>=10000) wäre es ein Pfennig Artikel.

Generell ist aber zu sagen, das die Feststellungen vom Mike über die Unfähigkeit des Fachhandelspersonals sich nicht nur auf das digitale Verbrechen beschränkt. Gerät man an einen jüngeren "Spielwarenfachverkäufer" tritt das Problem auch im analogen Bereich auf.
Es gab früher mal eine Sendung im TV, nannte sich "Wie Bitte". Da war es die Sparte "Telekom" die es mir sehr angetan hatte. Könnte man heutzutage auch bringen als "Neues vom MoBa-Händler nebenan". Das wäre der Renner schlechthin!!!
Mmmmh, könnte doch hier auch eingeführt werden...

Im übrigen fahre ich voll auf der Spur "Blockstreckendigitalisierung". Ich mache da zwar erst meine Grundversuche mit den einzelnen Modulen, lässt sich aber alles gut an.

Nun denn,
Günter
79: Kai hat da Recht. Decoder ohne Gedächtnis sind z. B. die von Lenz (gilt zumindest für die LE05xx, wie es mit den aktuellen "GoldCaps" aussieht, weiß ich nicht. Kann sein, dass die besser geworden sind).

Absolut keine Probleme gibt es beispielsweise mit den Decodern von Tran (z. B. DCX74D, ab 26,99 EUR/Stück) und Zimo (z. B. MX62, ab 32,80 EUR/Stück; dieser bietet 4 F-Ausgänge, z. B. für separat schaltbares Schlusslicht) - bewusst habe ich hier jetzt die Miniatur-Decoder für fast jede N-Lok rausgesucht, für größere Fahrzeuge kann man häufig auch die größeren und damit günstigeren Decoder verwenden.

CU
Andreas
Ich lebe wohl im Tal der Glücksseligen

Ich nehme einen Decoder und eine funktionierende Lok, baue den Quatsch ein, programmiere und teste das Ding und fertig.

Ich setzte die Lok irgendwann oder irgendwo das aufs Gleis, stöpsel den Fred ein und los geht es. Von der Software merke ich da nix und nen PC brauche ich zum fahren auch nicht.

Geändert wird nur was, wenn ich nicht zufrieden bin. Sonst ist das Plug-and-Play.

@Cox: Die werden Massenchips verwenden, ein Customdesign ist bei den Mobastückzahlen tödlich und Änderungen sehr teuer.

Edward
Erinnert Ihr Euch noch an den Miwula-Film wo im Märklin ICE der Decoder verraucht ist? Ist nicht ganz vergleichbar aber mir sind vor einigen Jahren 2 Trix EMS verdampft. Ich bin ziemlich erstaunt, daß die Viecher solche Wärme entwickeln und sehe Supermini sehr skeptisch.

Kann man denn prinzipiel am Gleis H0-Decoder verwenden? Wäre doch sicher erheblich günstiger bezüglich der Standzeit, oder?

@ Günter
Ich finde auch, daß man mal über eine Industriesteuerung im Eurokartenformat nachdenken sollte. Wenn Siemens mit der S7 Generation rauskommt, müßten beispielsweise S5 für Pfennige erhältlich sein. Rampenkarten, Relaiskarten, alles da. Hat da jemand Erfahrungen?

Gruss
Hans-Jürgen
Cox: Das war kein Decoder, der da abgeraucht ist, sondern ein fürs Fernsehen eingebauter Seuthe-Dampfgenerator.

CU
Andreas
@ 77
Hallo Kai,
>... ja, toll mit den ASC 1000 - ich wollte schon immer jeden Faulhaber-Motor nach einer Runde in Rauch aufgehen sehen! (ok, leicht überspitzt, aber diese Dinger haben eine Regelfrequenz, dagegen sind Arnold-Decoder Bj. 1985 Hochfrequenzregler...)<

Erstens fahre (kaufe) ich generell keine teuren (und zu schlappen, siehe BR44) Glockenanker-Motore und zweitens bevorzuge ich eine Digitalsteuerung, die es auch mit Faulhis kann ... :

>Die Behauptung, Impulsbreitensteuerungen seien generell nicht gut für Faulhabermotore, gilt für MpC-Classic nicht. Die hier angewandte Technik zur Übertragung der Impulse mittels Opto-Kopplern lässt nämlich keine Spannungsspitzen, die sonst zu Überhitzungen der Faulhabermotore führen, zu.< (Handbuch, Seite 14)

Gruß, AL,-me
@AL
Der Satz aus dem Handbuch könnte auch bei Klimbim geklaut sein

Glockenankermotore mögen keine niedrigen Frequenzen, da sie durch ihre hohe Winkelbescheunigung dazu neigen, der Frequenz zu folgen. Sie "brummen".
Dieses Brummen belastet die Lager erheblich, führt zu schlechten Fahreigenschaften und erzeugt Wärme im Motor. Das hat mit Optokopplern nix zu tun, die halten nur Spitzen von Außen ab und dienen hauptsächlich dazu den PC zu schützen.

Edward
Andy: ich hab hier ja in der V140 noch den uralten LE070, der macht das auch so schön - einmal Saft weg und das Ding fängt wieder mit dem Beschleunigen von vorne an (und ist damit natürlich anfälliger, gleich wieder stehenzubleiben). Die Trans habe ich noch zu keinem solchen Problem überreden können.

Cox: bei dem MiWuLa-Decoderrauch glauben einige schon, dass das gestellt war. So "mal eben so" geht keine Hardware in Rauch auf. Mein einziger Decodertot (Kurzschluß am Motorausgang tötet auch heute noch jeden Decoder) war jedenfalls nichtmal mit einem kleinen Wölkchen verbunden.

Thema Standard-Bauteile: das SIND Standard-Teile auf den Decodern, aber die Stückzahlen sind zu gering, um von Massenfertigung des Gesamtdecoders zu reden (um mal mit Cox' Lieblingsthema Handys zu vergleichen, Nokia verkauft in *einem Quartal* rund 40Mio. Geräte) - immerhin hat sowas ja auch Entwicklungskosten.

Und zu den Optimierungen: man kann einen Decoder einfach in die Schnittstelle stopfen und fahren - man kann aber auch die anderen CVs neben der Adresse gleich mit anpassen - und da hier viele der Einbaubeschreibungen von Informatikern kommen, passen die gleich alles mit an.
Hallo Edward,
... dann schau mal im Forum http://www.gahler.de/forum/index.html nach "Faulhaber". Da findest Du z.B.
>"...auch bei mir laufen etliche H0-Faulhaberfahrzeuge mit MpC perfekt!".<
Gruß, AL,-me
Ähhh, das einzige zu Faulhaber, was ich gefunden habe war:
"Hallo, in der Spur N wird es Probleme geben, weil man zusätzlich eine Sperrdrossel,einen (bipolaren) Glättungskondensator und einen Anschlusswiderstand braucht. In HO habe wenig Probleme bei den Fahreigenschaften bei Loks, die so umgerüstet sind."
Antwort
"Hallo, die benötigten Bauteile passen m.E. in keine N-Lok hinein! Gruß! Peter"

Oder:
"Hallo,
ich hatte mal meine MpC testweise an einer Anlage, wo auch Faulhabermotoren liefen. Zuerst dachte ich, die MpC spinnt, aber es war der Triebwagen mit dem Fauli.
Ich rate davon ab. Auch G+R weisen in ihrer Doku auf die Problematik hin. Ich würde die Finger davon lassen."

"Ich hatte schon mal Besuch von einem Stammtischkollegen mit mehreren Fauli-Maschinen.
Keiner konnte man akzeptable Fahreigenschaften entlocken. Wie wäre es mit GFN 7400, der läuft recht gut. "

Bin ich zu dumm zum Suchen?

Edward


Hallo,

also Decoder am Gleis hört sich ja eigentlich logisch und vernünftig an, aber jede Lok hat doch (fast) einen anderen Motor, Getriebe, Auslauf usw. Würde mich interessieren, wer das hat und wie das dann läuft wenn auf dem selben Bahnhofsgleis z.B. mal die eine und mal die andere Lok reinfährt. Weiß dann der Decoder, aha, jetzt kommt die Lok da muß ich mich so verhalten ?

Ich hab bisher noch jede Lok nach mehr oder weniger harter Bastelarbeit zum laufen gebracht. Ist wie jeder hier weiß teilweise eine Sch...arbeit um die Schwachstelle(n) zu finden, warum das blöde Teil stehenbleibt. Beispiel war den 150er Roco. Erstens überfettet gekauft, zweitens waren bei beiden Drehgestellen die nicht angetriebenen Achsen (jeweils 3 Achsen pro Drehgestell) 'in der Luft'. Ein V-förmiges Plastikteilchen sollte die nach unten drücken, was es natürlich nicht tat. Super, das Teil bleibt stehen wo es grad lustig ist und mit Rangieren war auch nicht viel geboten. Kaum kam ne Weiche, buff, bleibt stehen. Klar hätte ich das Teil beim Händler zurückgeben können, aber als Mann hat man ja so seinen Stolz, sowas nicht selbst hinzukriegen. Hätte es meine Frau gekauft, die hätte den Händler solang genervt, bis er ihr ne neue gegeben hätte, die richtig läuft :)

Naja, auf jeden Fall gings dann doch, nachdem ich auf die eine Seite die V-Teilchens ein Stück von einem Kontakt Chemie Spray Plastikröhrchens drübergestülpt habe. Dann war das Teil höher und hat die Achse auch richtig nach unten gedrückt. Seitdem ist die nie wieder stehengeblieben und läuft wie ne eins.

Und ehrlich gesagt, selbst bei unserem Sharan der neu über 30000 Euro kostet, gibt es auch genügend Schwachstellen, wo man mindestens einmal im Monat zur Werkstatt fahren könnte. So gesehen ist das mit der Moba auch nicht tragisch selbst rumzubasteln.

Und Händler, naja, ich weiß gar nicht wann ich das letzte Mal einen gesehen habe. Das Forum hier ist 1000mal besser als jede Antwort von so einem 'Halbwissenden', der mir dann Textpassagen aus dem Katalog aufsagt. Lesen kann ich selbst. Bei meiner Modellbautätigkeit (Hubschrauber, Flugzeuge) kenne ich auch nur Händler im Münchner Norden, der kompetent ist. Die anderen schieben auch nur ihre Graupner-Päckchen über die Ladentheke mit einer Gewinnspanne, daß es einem schlecht wird, wenn man die Preise dann bei Internet-Händler sieht.

Also Mike, nicht aufgeben, ich hab meinen Analog-Digital-Umstieg auf Selectrix vor 3 Monaten nicht bereut und es macht jetzt auf jeden Fall mehr Spaß als vorher :) Ärger Dich nicht wegen einer blöden Lok, Fleischmann kann ich auch nur bestätigen ist sehr kundenfreundlich. Ich bin von denen bisher nur schnell und kompetent und vor allem als KUNDE behandelt worden, nicht als Melkkuh.

Gruss, Peter
@ 89
Ja Edward,

>"Ich hatte schon mal Besuch von einem Stammtischkollegen mit mehreren Fauli-Maschinen."<

diese Art von Stammtischaussagen : "ich kenne da einen, der kennt einen , und der hat ..." gibts in vielen Foren und geht meist nicht mit der Herstellermeinung Konform.

Ich persönlich habe keine Faulhis und kann Dir somit nichts berichten. Wenn Du die MpC - Informationen für Deine Digitalsteuerungen brauchst, könntest Du eh nur MpCD = Digitale Decoder IN den Loks verwenden und da hängt die Verträglichkeit klar vom verwendeten Dekoder-Fabrikat ab.

Eine konkrete mail an Frank Ringstmeier (MpC-Software) oder Dietmar Gahler (MpC-Hardware) wird immer beantwortet.

Bitte aber vorher das Handbuch lesen, es ist wirklich sehr sehr informativ. Die Teile mit den Eingabemasken zur Anlagebeschreibung kannst Du ja zunächst überspringen, die kommen erst dann zum Tragen, wenn Du diese Steuerung auch benutzen möchtest und die Blöcke bzw. Fahrstraßen und Weichenanordnungen EINMAL eingeben mußt.

Gruß, AL,-me
> Eine konkrete mail an Frank Ringstmeier (MpC-Software) oder Dietmar Gahler (MpC-Hardware) wird immer beantwortet.

und du glaubst, die sagen dann "nein, dafür ist unser Produkt nicht zu gebrauchen"? Nene, da kommen eher irgendwelche Märchen wie schlecht Faulis sind oder das da nichts passieren kann, obwohl was passiert.
@ 90
Hallo Peter,

>Weiß dann der Decoder, aha, jetzt kommt die Lok da muß ich mich so verhalten ?<

Ja, die Einstellung wird für jede Lok einmal vorgenommen und das Programm steuert die Decoder (sind auf Euro-Platinen in Einschüben) und weiß immer was wo wie geregelt werden muß. UND ZWAR wenn Du möchtest, mit verschiedenen Parametern z.B. in Abhängigkeit von Deiner Zuggattung, der Zuglänge, der Gleis(Block)länge Schattenbahnhof usw.

EINFACH PERFEKT.

Wenn zum Beispiel eine Lok erst bei Stufe 35 losfährt und bei 120 schon mit Vorbild- Vmax, dann werden diese Grenz-Werte eingestellt und vom Programm wieder auf 240 Fahrstufen umgerechnet.

Ich weiß nicht, wie das bei Euren Einbau-Decodern mit z.B. 14 Fahrstufen aussieht, wenn die Lok erst bei 3 losfährt und bei 9 schon zu schnell. Gibts da nur dann nur 6 Fahrstufen ?

Bitte mal das Handbuch lesen.

@ 92
Kai,
die meisten Fragen der Anwender werden bereits ausführlich im Handbuch behandelt - siehe Cox, der hat dies hier neulich schon berichtet.
Also auch für Dich: Einfach mal das Handbuch durchstöbern. Aber bitte glaube mir: so mal eben - is nich.

Gruß, AL,-me
> Ich weiß nicht, wie das bei Euren Einbau-Decodern mit z.B. 14 Fahrstufen aussieht

es gibt keine Decoder mit 14 mehr. Haben alle 128.

Und auch ein Handbuch ist ein Teil der Werbung, besonders wenn man es vor dem Kauf lesen kann.
Die 3 grundregeln des Marketing:
1. zwischen "Kunde hat ja gesagt" und Unterschrift die Klappe halten
2. NIE von sich aus einen Nachteil des Produktes nennen, diese aber wohl kennen um sie herunterzureden
3. Konkurrenzprodukte totschweigen
Gruß, AL,-me
@ 94
>es gibt keine Decoder mit 14 mehr. Haben alle 128.<

Schön und die, die es mal gab werden alle ersetzt durch NEUE - das meine ich mit Fehlkauf und Lehrgeld bezahlen. So etwas kenne ich nicht.
dann kann man auch sagen, du hast irgendwann mal einen Fehlkauf getätigt und Lehrgeld bezahlt, als du Loks ohne Schwungmasse gekauft hast. Das nennt man beides eben Weiterentwicklung.
@ 96
Falsch. Soetwas darfst Du natürlich gerne behaupten; Fakt ist aber: Ich bzw. meine Steuerung braucht keine Schwungmassen - hier läßt sich das sanfte Ausrollen automatisch nach Belieben regeln - und das kann KEINE Schwungmasse und KEIN Einbau-Decoder.

Viele der kurzzeit-Stromunterbrechungen stören eben nur die Decoder "ohne Gedächtnis" als Folge des mangelhaften Rad-Schiene-Kontaktes. Diese Fehlerquelle stört bei meiner Steuerung nicht.

Wenn Du mir unbedingt einen "Fehlkauf" anhängen willst, dann verlassen wir mal Mikes Thema und sehen uns das Weichenmaterial mal etwas genauer an: Hier ist jeder Kauf einer Weiche mit Kunststoff-Herzstück ein "Fehlkauf" gewesen. Früher gabs eben nur die eine Ausführung und keine bessere Alternative wie z.B. bei den Digital-Steuerungen.

Aber Du kennst ja den Thread http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=39878&start=1 .

Außerdem polarisiere ich auch die Kreuzungen und DKWs (Code 55 Schumacher) und schalte sie je nach Fahrweg mit der richtigen unterbrechungsfreien Einspeisung (mit der Steuerung). Das ist besonders für die Gurkenloks wichtig.

Wie gesagt, ich hab mit meiner BR 85 keine Probleme. Und gleich alle entgleisungsfreudigen Altbaueloks a la Cox zu verhökern ist nicht mein Ding.
Da wird so lange gefrokelt bis es läuft.

Modellbau statt Modellverkauf

Gruß, AL,-me
@Al,-me
Zuvor - ich fahre mit dem gleichen System allerdings nicht von G&R sondern einer Eigenentwicklung.

G&R ist sicher eine gute Lösung - gewesen.
Der DOS Aufbau und die einfache Programmierung ist schnell bei Schaltungen.
Die Zuweisung von Loks zum Block ist die gängige Technologie.
Alllerdings sind die verwendeten Decoder von vorvorgestern. Was auch gewisse erhebliche Nachteile mit den Platinen mit sich bringt (obwohl ich auf einigen Blöcken auch noch alte 14 Stufen Decoder verwende, diese jedoch ständig gegen neue austausche, was der Vorteil bei meiner Technologie ist:)).
Es ist auch der Preis für die Leistung der Hardware unverhältnismäßig hoch.
Da es aber bei vielen Clubs im Einsatz ist, mach ich mir um G&R keine Sorgen.
Neu würde ich es mir nicht kaufen. Als Fehlkauf ist es aber auch nicht zu bezeichnen.
Aber bekanntlich sind Geschmäcker verschieden
LG, FRED
@Cox (83): SPS ist sicher eine Idee. - Darf's auch was anderes sein?

Wie wäre es mit einem <b>Spurplanstellwerk in Relaistechnik?</b> Ich mach da an sowas rum; habe Zugriff auf die Original-Schaltpläne von Domino 67 (die schweizer Entsprechung zum SpDrS). Adaptiert auf die Moba wären das dann 3 Relais pro Start, 3 Relais pro Ziel, 5 Relais pro Weiche; alles preiswerte 2x um-Relais von Siemens, so um EUR 1.50. Kann alles auf standard-Europakarten (die mit Platz für 12 IC's) aufgebaut werden. also 7 EUR pro Weiche; funktioniert mit jedem endabgeschalteten Weichenantrieb inkl. Peco- und Motorweichen etc. diese lassen sich nämlich auch endabschalten...

Alles besteht aus standardisierten, immer gleichen Relaisbaugruppen, die da sind: Weiche, Gleis- und Streckentaste. Die Fahrstrassenlogik entsteht durch das einfache Zusammenschalten der Relaisbaugruppen mittels vieradriger Kabel, entsprechend dem Gleisplan. Fertig...

Und das können wir alles selber bauen und haben es somit verstanden und können es daher selber warten... und es ist keine x-beliebige Industriesteuerung, sondern ein Stück Eisenbahn, für die Moba verkleinert... :-D

Damit kriegen wir dann endlich die Vorteile der Relais-Steuerung
+ Einfache, bewährte, nachvollziehbare Technik
+ Einstieg auch ohne grosses Fachwissen möglich
+ Alles 100% selbst baubar -> günstiger Preis, Befriedigung
UND die Vorteile der Digitalsteuerung
+ Stellwerkslogik einfach programmierbar
+ Einfache, systematische Verdrahtung
+ Einfache Änderbarkeit durch standardisierte Baugruppen

und können damit folgendes machen:
+ Automatischer Aufbau der Fahrstrasse mit Start- und Zieltaste
+ Sequentielle Ansteuerung der Weichen -> Die Stromversorgung dankt
+ Ausleuchten der Fahrstrasse auf dem Bedienpult
+ Automatischer Flankenschutz (Abschalten des Fahrstroms im nicht gestellten Gleis)
+ Fahrstromlenkung ins gestellte Gleis
+ Fahrbegriffsbildung für die Signale

Na, wäre das eine gute Lösung...?
Zu den ganzen Moba-Digital- und Computersteuerungen gab es bisher schlicht und einfach keine Alternative auf Relaisbasis. Die Diodenmatrix taugt nicht für grössere Bahnhöfe (wird zu kompliziert und belastet die Speisung zu stark).

@Al,-me (93):
So macht das z.B. auch Modell-Frey ("Stuttgart HBF in N")

Felix
@ 99 Felix,
>So macht das z.B. auch Modell-Frey ("Stuttgart HBF in N")<

soviel Platz hab ich nicht ... http://modellfrey.net/5337.html

Gruß, AL,-me
@ Al
DAS ist eigentlich die interessante Info! Der G&R fragt also erstmal die Lok:"Wer bist Du?" Und auf die Anwort holt er sich die programmierten spezifischen Parameter aus dem Speicher und teilt sie dem Gleis mit?" Hab ich das so richtig verstanden?
Das wird nämlich immer als Gegenargument bei G&R angeführt, nämlich daß die Parameter für ALLE Loks, die das Gleis befahren, gelten. Wenn das so ist, wäre es perfekt.
Wie betriebssicher ist das System, beispielsweise bei Kurzschluß oder Stromausfall? Verliert es dann sein Gedächtnis oder ist es irgendwie gepuffert?

@ Felix
Das hört sich gut an. Hast Du mal einen Link wo man sich das anschauen kann?

Gruss
Hans-Jürgen
@Cox

Link, hmm... höchstens http://groups.yahoo.com/group/N-Spur-Schweiz
dort haben wir das bereits verhandelt und da hab ich ein paar Skizzen und eine Stellpultsimulation in den Dateien abgelegt.

Inzwischen hab ich aber einiges nochmals komplett überarbeitet (so ist die Fahrbegriffsbildung für die Signale hinzugekommen). Im Moment bin ich daran, alle Schemas reinzuzeichnen und mit genügend Kommentaren zu versehen. Ich plane, dieses Jahr ein Bahnhofsmodul zu bauen mit einem dreigleisigen Bahnhof (11 Weichen) und einem Spurplanstellwerk. Quasi "zu Testzwecken", bevor ich mich an meinen Abstell-Fiddle-Yard mache (19 Weichen, 17 Gleise, 4 Strecken).

Gebt mir noch ein paar Monate Zeit; ich halte euch auf dem Laufenden.

Felix
@ 101
Das vorzügliche daran ist, das beides im Zusammenspiel perfekt funktioniert; sowohl einmalig eingestellte Lok-Charakteristika und andererseits Blockbezogene Vorgaben wie Fahrstraßen-Vmax (z.B. Hp2) oder auch Berücksichtigung von kalt/warm - Zustand und entsprechender Nachregelung. Weitere Abhängigkeiten ergeben sich aus Gattung, Länge Aufenthalt Pendel Staffel und noch einiger anderer wählbarer Automatiken.

Und das Schöne daran ist: Du kannst Dir beliebige Züge aus der Überwachung herausnehmen und vom Fahrpult aus als Lokführer bedienen. Mit Hilfen wie z.B. exakter Geschwindigkeitsmessung und Signalbild-Rückmeldung ins "Cockpit" a la Linienleiter und den exakten Rückmeldungen der rot/weiß Ausleuchtung bei Fahrstraßen ist es der pure Bahnsinn !

Bei den "normalen" Decoder-Systemen muß man nämlich alles andere zusätzlich erforderliche Equipment zu den Lokdecodern noch dazuberechnen: Centralen Software Interface Booster Weichendecoder Rückmeldebausteine Magnetartikel und Signal/LED-Treiber Pendelzugautomatiken Schattenbahnhofsautomatiken Blockautomatiken Kehrschleifenmodule und alles andere, was  hier nicht aufgeführt ist, natürlich auch noch.

Bei meiner Steuerung ist das alles komplett von einer Firma. In Assembler programmiert, also sehr schnell, mit eigener Schnittstellenkarte, also wesentlich schneller als jedes Interfaces das ich kenne. Allerdings kenne ich die neuesten Digital-Spielarten nicht - ich bin eben schon bestens versorgt )

Und der letzte Absturz war 1998 - das bedeutet aber lediglich eine Nothaltfunktion für alle Regler und anschließendes Wiederhochfahren. Log-Datei und Sicherheitsspeicherungen sind selbstverständlich.

Ist doch logisch: alle Mobahner haben (zumindest im Laufe der Zeit) wesentlich mehr Lokomotiven als Blockstellen und Fahrstraßen. Da ist es doch allein deshalb schon sinnvoll, die "kleinere" Menge mit "Dekodern" auszustatten.

Wer weiß, das diese Funktionen bereits alle in der Faustformel x Euro/ pro Weiche enthalten sind und nicht alles von verschiedenen Herstellern zugekauft werden muß, der wird auch schnell feststellen, wie preiswert die Steuerung ist.

Kompatibilitätsprobleme kenne ich nicht.

Dafür hat bereits die Demo eine megageile Simulation, das heißt, alle Betriebsabläufe können getestet werden, man muß nur seine komplette Anlage dem Computer beschreiben. Das ist für Anfänger etwas gewöhnungsbedürftig und hier können auch schon mal Fehler passieren - aber die Simulation dient ja der Verbesserung.

Gruß, AL,-me
Al, ich will Dich jetzt nicht überfordern: Schätze doch mal die Kosten für 9 Blöcke und 24 Schattenbahnhofsgleise mit aufgeschnittenen Ausfahrweichen. Ganz grob, nur um ein Gefühl für die Kosten zu kriegen.
Ach so, ich habe etwa 70 Weichen.

Die entsprechende Lauer-Steuerung hat mich etwa 1000,- Euro gekostet, allerdings nicht für die Weichen.

Gruss
Hans-Jürgen
... ich wäre da zwar nicht überfordert - aber ich kenne Deine Ansprüche an den Bedienungskomfort noch nicht.

Wieviele Fahrstraßen sind vorhanden, möchtest Du zu den Start-Ziel-Tastern außerdem noch jede Weiche einzel schalten , rückmelden, ausleuchten usw.

Anhand eines maßstäblichen Gleisplans könnte ich schon sehr genaue Berechnungen anstellen - und bis dahin kannst Du erstmal alles über Preise auf der Kurzinformation erfahren :

http://www.gahler.de/001_Kurzinformation/kurzinformation.htm

Eine grobe Faustregel besagt : Zur Steuerung ca 50 Euro pro vorhandener Weiche.

Gruß, AL,-me
Au Al, da bin ICH jetzt überfordert. Fahrstraßen habe ich bis dato nicht geschaltet. das hatte ich bei meiner ersten Anlage und wollte in diesem Jahr eventuell eine Matrix nachrüsten. Der Grund ist, daß ich mich nicht verzetteln will. Es ist noch zuviel wichtigeres zu installieren. Aber auch finanziell: Das wären für mich 3500,- Euro für die Weichen! Das ist aber gediegen! Ich fahre momentan die Fulgrex über Relais an, der Steuerstrom ist also gering sodaß man wenigstens Tandemweichen, die immer gemeinsam schalten auch gemeinsam über einen Decoder fahren könnte. Aber trotzdem: Viel Aufwand. Das mache ich also definitiv nicht. Der Aufwand scheint mir unangemessen hoch, verglichen mit einer Handvoll Dioden für eine Matrix.

Lohnt sich das denn alleine für die Fahrkreise und den Schattenbahnhof? Da sind immerhin auch noch zusätzliche 22 Weichen drin. Die 70 sind alleine im Bahnhof, und die Nebenbahn ist noch garnicht verlegt.

Gruss
Hans-Jürgen
Stop,
ich glaube das Du etwas falsch verstehst; diese Grobrechnung orientiert sich - für ALLE Komponenten (außer der Grundeinheit) - an der Zahl der vorhandenen Weichen. Es ist nicht der Preis NUR für die Weichen ! Da sind die Blöcke und Schattenbahnhofs- und sonstigen Funktionen schon statistisch mit berücksichtigt.

Also ne Art Pauschale für ALLES bei einer Größe der Anlage von 70 Weichen. Wenn Du nicht alles im Maximalausbau nutzen willst - wirds günstiger. Wenn Du alles wie beim Vorbild- GBS (zusätzlich) ansteuern und ausleuchten/rückmelden willst, kann es sogar noch etwas mehr kosten.

Aber rechne einfach alle Lokdecoder, alle sonstigen Steuerungen - wie oben zum Teil erwähnt - dagegen, dann ist es immer noch günstig. Und es ist kein Lehrgeld zu zahlen !

... und eBay wartet schon auf Deine Lauer und anderen Sachen ))

Gruß, AL,-me
Der Preis ist auch nicht von Pappe, dafür bekommt man 150 Lok/Weichendecoder für DCC plus Zentrale und Kleinzeugs.

Kann man G+R Stufenweise einführen? Bei DCC kann man z.B. erstmal digital Schalten und eine Nebenstrecke digital fahren. Oder erstmal digital fahren und Analog schalten. Oder wie auch immer.
Ich schalte meine Weichen von Hand und fahre nur digital. Aber ich habe es auch nicht so mit Automatik.

Edward
@ Al,-me
Dann gehts gerade noch. Das hatte ich mißverstanden.

@Edward
Interessante Frage (das mit der etappenweise Nachrüstung). Vergiß aber nicht, daß Du die Weichendecoder auch bei der Decodern IN der Lok brauchst. Bei Al's Angabe stehen 9 Decoder für die Blöcke gegen die Anzahl der Lokdecoder! Vergiß die Weichen, die brauchst Du sowieso.

Gruss
Hans-Jürgen
Hallo Edward,

sicher muß das jeder für seinen Bedarf und für seine benötigten Funktionen selber ermitteln.

Wer alle die komfortablen Funktionen wie z.B. Anfahr-Brems-Bausteine Schattenbahnhof Kehrschleifenmodul Pendelzug Staffellauf und noch viele viele weitere Einzelkomponenten mit dem DCC System betreiben will, muß schon genau genau wissen, was dazu passend ist, muß selbst über ausreichende Kenntnisse beim Einbau verfügen und hätte das bei meiner Steuerung alles bereits integriert.

EINE Steuerung, professionelle Steckkarten in Einschüben - selbst wenn die einzelnen Karten schon in die Jahre gekommen sind - es funktioniert perfekt und komfortabel - und das ist für mich das entscheidende Kriterium.

Bei den 150 DCC Decodern möchte ich gerne die Steuerung sehen, die gleichzeitig auch nur 40 Loks davon mit 240 Fahrstufen beschleunigen kann, gleichzeitig noch alle Rückmeldungen einlesen, gleichzeitig die Fahrstraßen und Rückmeldungen schalten kann usw..

Meines Wissens ist die Datenübertragung für große Anlagen (wie Deine 150 DCC) früher nicht geeignet gewesen - und das es heutzutage schneller geht, hab ich noch nirgendwo gelesen. Der Datenaustausch ist zwar für kleine bis mittlere Anlagen zufriedenstellend - aber meines Wissens braucht man für gleichzeitigen Einsatz von 150 DCC Decodern mit der entsprechenden Fahrstraßensteuerung schon mehrere Computersysteme mit mehreren DCC Central-Einheiten.

Bitte korrigiere mich wenn die Dinger heutzutage schneller geworden sind.

Gruß, AL,-me
Ich denke auch, WENN jemand eine Vollautomatik will, ist die G&R Steuerung eine gute Lösung,
- weil sie aus einer Gesamtschau hervorgegangen ist
- weil sie aus einer Hand kommt und das Zeuch somit zusammenpasst
- weil ein super Service im Preis inbegriffen ist
- weil es eine Komplettlösung ist

Die reine digitale Mehrzugsteuerung, sei es nun DCC oder Selectrix, macht ja noch nicht wirklich einen Betrieb mit mehreren Zügen möglich. Da braucht es eben noch weiteren Kram wie Blockschaltungen, Signalhalteabschnitte, etc. was im G&R bereis drin ist.

Die Konsequenz daraus ist aber, dass der Computer mit der Eisenbahn "spielen" darf und für uns bleibt nur noch die Rolle des Zuschauers übrig, der gucken darf, was der Computer-Regisseur auf der "Bühne" veranstaltet.

Wollen wir das wirklich? Einige werden sagen: Ja, das ist es! Ich persönlich sage: Nein, Eisenbahn spielen will ich selber.

Gewiss, man kann einige Dinge automatisieren, z.B. das Schliessen der Bahnschranken, das Anschalten der Signale, Streckenblock, ... das bringt dann auch Entlastung von der "Routinearbeit" und macht den Spass grösser. G&R scheint mir aber schon eher auf Vollautomatik hinauszulaufen. Vollautomatik ist nicht die Lösung für mich.

Felix
Ja, bei MpC Classic (Dekoder am Block) ist ein schrittweiser Ausbau möglich. Alle Loks sind einsetzbar, melden sich bei Verlassen des MpC Bereiches automatisch ab, müssen aber z.Zt. noch händisch wieder angemeldet werden.

Mit der Demo sind alle DCC Loks von Hand mit allen MpC Charakteristika zu fahren, alle Weichen einzeln und alle Fahrstraßen zu schalten. Da die Rückmeldungen bei DCC (Interface) zu langsam eingelesen würden, wären hierfür spezielle MpCD Einlesekarten vorzusehen. Dann könnten auch weitere Automatiken genutzt werden.

Also doch mal das Handbuch lesen ))
Hallo Felix,

>Die Konsequenz daraus ist aber, dass der Computer mit der Eisenbahn "spielen" darf und für uns bleibt nur noch die Rolle des Zuschauers übrig, der gucken darf, was der Computer-Regisseur auf der "Bühne" veranstaltet.<

das ist wirklich Quatsch.

Bitte informiere Dich doch z.B. über das Handbuch : da könntest Du nämlich erfahren, das neben dem Keyboard noch 4 weitere externe Stellpulte - oder nenne es Handregler - zur HANDSTEUERUNG zur Verfügung stehen.

Gruß, AL,-me
Also 40 Loks gleichzeitig zu fahren kann nur eine Automatik oder 40 Mitspieler. Ich werde bei 40 Loks gleichzeitig wahnsinnig Das ist mir zuviel Radau
Abder da haben wir wohl ganz andere Betriebsansätze (Lokführer <-> Zuschauer). beider sind gleichwertig - jeder so, wie er mag.

Ich kenne riesige Anlagen mit unzähligen Fahrzeugen drauf, z.B. Fremo-H0 in Garbsen. Ich glaube die hatten 200m Streckenlänge oder so.... Da waren sicher mehr als 40 Fahrzeuge drauf. Übrigens passiert die Bescheunigung eines Fahrzeugs nicht in der Zentrale, sondern im Decoder. Die Zentrale überträgt einfach die neue zu erreichende Geschwindigkeit.

Was mich am G+R stört ist die Tatsache, dass man einen PC haben muss und die Hardware genau auf die Anlage zugeschnitten wird. Jede Änderung im Anlagenlayout ist ein riesiger Kabelsalat. Die Software muss immer die 100%ige Kontrolle behalten, sonst geht es schief. Die Parametrisierung der Loks passiert naturbedingt in der Steuer-Software, bei DCC komplett im Lokdecoder.

Edward
@Al (113)

Darf ich dich bitten, die Beiträge genau zu lesen. In dem von dir zitierten Abschnitt sprach ich explizit von "Vollautomatik" (herstellerunabhängig) und "G&R" eignet sich sehr gut für Vollautomatik". Im Übrigen ist eine Vollautomatik ja legitim. Es ist einfach nicht mein Ding.

Auch wenn G&R und andere nebst der Automatik richtigerweise auch Handsteuerfunktionen haben: Ausreizen tust du das System im Automatikbetrieb. Für Handsteuerung brauchst du keine ausgeklügelte Steuerung für tausende von Teuro. Oder siehst du das anders? Wie sieht denn Betrieb bei dir aus? Erzähl ma'.

Ich bin übrigens kein Computer-, Digital- und Automatikhasser, im Gegenteil. Das Zeuch ist mein Beruf. Ich bin bloss der Meinung, dass Computer nicht das Allheilmittel der Menschheit sind. Computer und Digital und Automatik sind prima Werkzeuge, aber jedes Werkzeug gehört an den richtigen Platz. Und der ist, je nach vorgesehener Verwendung, verschieden. Auch das ist legitim.

Anders gesagt: Du hast recht. Und ich auch...

Felix

@ 114

>Was mich am G+R stört ist die Tatsache, dass man einen PC haben muss ...<

Ja, der wird immer gebraucht, aber ein alter billiger DOS-Rechner tuts auch.
"Bei neueren Computern ist auf das Vorhandensein eines freien ISA- Steckplatzers sowie auf die Unterstützung des DOS- Modus zu achten." AH S. 11

>Jede Änderung im Anlagenlayout ist ein riesiger Kabelsalat. <

vielleicht bei Dir, bei der MpC geht das auch anders. Wenn sich Dein Layout verändert, mußt Du dort genauso gut verdrahten wie an der vorher bestehenden Anlage auch - hier sehe ich keine Unterschiede.

Du mußt nur - genauso exakt wie vorher auch schon - dem Computer über Eingabe-Formulare die geänderten Verhältnisse eintragen. Der PC soll ja schließlich alles genau berechnen können. Auch hier sehe ich keinen Unterschied bei nachträglichen Erweiterungen.

Und zum Thema fiegende bzw. freie Verdrahtung kann man (wenn man möchte) die Artikel in loser beliebiger Folge an noch freie Kartenausgänge anschließen oder man muß bei Anlagenvergrößerungen auch die Anzahl der Steckkarten erhöhen.

Auch hier ist G+R wieder vorbildlich. Das Programm gibt Dir (bei eingeschalteter Elektonik) z.B. die neu angeschlossenen Taster-Schalter- und Weichenrückmeldungen an und trägt diese selbst ins Formular ein. AH S. 27 TIP

@ 115

Hi Felix,

sollte ich da etwas falsch verstanden haben ?

Eingangs hast Du richtigerweise die gute Vollautomatik- Eignung der "G&R" Steuerung hervorgehoben.

Und wenn - wie dargestellt - die KONSEQUENZ DARAUS sein soll, dass ... für uns nur die Rolle des Zuschauers übrig bleibt, der gucken darf, was der Computer-Regisseur auf der "Bühne" veranstaltet - dann habe ich diese Deine Meinung folgerichtig auf die vorherigen Aussagen bezogen - und diese Schilderung trifft auf die MpC so nicht zu..

(vgl. auch @ 103 : Und das Schöne daran ist: Du kannst Dir beliebige Züge aus der Überwachung herausnehmen und VOM FAHRPULT aus als Lokführer BEDIENEN. Mit Hilfen wie z.B. exakter Geschwindigkeitsmessung und Signalbild-Rückmeldung ins "Cockpit" a la Linienleiter und den exakten Rückmeldungen der rot/weiß Ausleuchtung bei Fahrstraßen ist es der pure Bahnsinn !)

Sollte ich vielleicht hunderte Züge nur abgestellt irgendwo stehen lassen, bloß weil ich mir den Streß nicht antuen möchte, auch nur mit zwei Zügen gleichzeitig von Hand zu fahren ?

Nein - es geht nur MIT einer Automatik- Steuerung, die für mich einen störungsfreien, gesicherten "Hintergrundbetrieb" organisiert und ich mich derweil mit den Fahrpultmanövern "auf Sicht" fahrend mitten durch dieses Automatikgewusel hindurch bewegen kann .

Einfach grandios.

Derartige Automatiken wären übrigens auch bei DCC und andere Systeme erforderlich.

>Für Handsteuerung brauchst du keine ausgeklügelte Steuerung für tausende von Teuro<

Das sehe ich auch so, aber glaube mir, ab einer gewissen Anzahl an Loks und bei entsprechendem Platz wird fast jeder Mobahner früher oder später irgendwelche Automatiken als Knecht für sich arbeiten lassen. Wie heißt es ? : "Die MpC ist als Handsteuerung konzipiert" AH S. 10

>Wie sieht denn Betrieb bei dir aus? Erzähl ma'.<

Mail mich bitte mal über die User-Liste an (auf den Nick clicken), ich schick Dir gerne eine GBS-Übersicht, was anderes habe ich noch nicht, da ich nie am PC geplant habe sondern immer nur grob skizziert und dann 1:1 Weichen-Papier-Schablonen werwendet habe.

>Anders gesagt: Du hast recht. Und ich auch...<

Schön.

Gruß, AL,-me
Guten Morgen alle zusammen.
Am Wochenende scheint hier die Kuh zu fliegen ;)
Danke für Eure rege Anteilnahme.

Wie versprochen habe ich Bilder der BR64 und noch ein paar anderer
Problemchen ins Netz gestellt. Den Kram findet ihr hier:

http://www.mwcom.de/Moba/wahnsinn/index.htm

Um auf o.a. Themen ein wenig einzugehen. Die Steuerung einer Moba über S5, S7 oder AB PLC ist mir auch schon mal kurz durch den Kopf gegangen.

Es gibt da nur ein paar Dinge, die man berücksichtigen muss:

1.
Will man nicht den ganzen Protokoll Kram nachprogrammieren, was auf einer S5 so richtig Spass machen muss, kann man eigentlich "nur" in die Block- und Artikelsteuerungen (Weichen, Signale, Stopgleise, etc.) eingreifen. Digitale Loks fahren lassen benötigt dann immer noch eine Zentrale (wie die IB). Hier kann dann die SPS per serieller Schnittstelle mitteilen, was passieren soll. Ist für den PC einfacher zu realisieren!

2.
So eine SPS braucht Platz (viel Platz), frisst Strom wie eine Kleinstadt und macht Lärm. Also nix fürs Wohnzimmer ;). Ich rede jetzt nicht von einer Slot-SPS.

3.
Eine Slot-SPS von Siemens liegt derzeit bei etwa 2.500,00 Euro. (S7-300).
Die S7-400 Slot Variante schlägt schon mit knapp 4.600,00 Euro zu Buche.
Eine "erwachsene" SPS im 19"-Rahmen mit allem Vor und Zurück liegt lässig bei 6.000,00 Euro und höher.
Das hat die ganze Moba bis jetzt nicht gekostet.

4. Eine S5 günstig zu kaufen scheitert wieder an Punkt 1. Also ich denke, wenn schon Automatisierung in diesem Bereich, dann PC. Alle Komponenten im Moba-Digitalbereich sind mehr oder weniger darauf ausgelegt.

Wenn man auf die Komponenten von Viessmann, Uhlenbrock und Co verzichten möchte, kann man sich auch ne Interbuskarte von Phoenix oder L2 - Bus von Siemens in den PC schieben. Allerdings möchte ich meiner Frau nicht erklären müssen, warum ich eben 1.500,00 Euro für 10 Rückmeldekontakte ausgegeben habe ;)

Wie gesagt, gedacht habe ich dran. Aber der Aufwand, die SPS Moba tauglich zu machen, steht in keinem Verhältnis. Die Moba SPS tauglich zu machen... naja... ich hab ja schon Probleme die Moba selbst Moba tauglich zu bekommen;)
Also wieder zum PC. Und weil es ja bei mir bei Digital auch um den PC geht, habe ich am Wochenende weitergemacht und u.a. auch Rückmeldemodule installiert (hihihähägrgrjojoahauhmohhhhh)

Vorher aber kurz zu den vorangegangenen Themen:

BR 64: (GFN mit DCC Decoder von Fleischmann??)
Die Bilder sollten beweisen: Es ist definitiv eine Fleischmann ;)
Tatsächlich scheinen die Radschleifer nicht gut genug anzuliegen.
Die bekomme ich aber noch in den Griff. Idee: Ich löte sie ans Rad :D

BR 80: (73500 mit akuter Gedächtnislücke)
Thema ist noch offen. Warte auf den neuen Decoder.

BR 85: (MTX mit Sx-Decoder)
Läuft gut. Mag halt keine kleinen Radien und hasst scheinbar Schienenverbinder.
Gut, die Lok ist nicht das Beste, was jemals auf dem Moba Markt verhökert wurde. Mein Ex-Händler hat 2 Anläufe gebraucht, um mir eine funktionierende Lok zu liefern. Aber für den Sonderpreis von knapp 130,00 Euro inkl. Sx-Decoder... Da will ich jetzt nicht meckern. Die Lok kann ja nix dafür, dass ich Schwachmat R1 und Schienenverbinder verbaut habe und versuche Steigungen zu überwinden, bei deren Anblick sogar Reinhold Messner abwinken würde ;)
"Die ist es nicht wert" würde ich grundsätzlich also nicht sagen.

BR 218 (GFN mit Twin Decoder)
Mag es absolut nicht, wenn man per Sonderoption das Motorola Idle Signal sendet. Geht sonst noch am Besten.

BR 103: (MTX Lok mit Uhlenbrock 73510)
Sie läuft!!!
Aber nur solange ich keine Sx-Lok anfasse. Sobald die erste Sx ein Signal
bekommt, legt die 103 Pausen ein. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass das Sx-Signal auf dem Gleis den 73500 irgendwie "verunsichert" ;)
Ich habe das Sx-Signal am Decoder ausgeschaltet, eingeschaltet, umgeschaltet und weiss der Geier was sonst noch so alles. Es hat keine Änderung gebracht.
Auch der Versuch das "Purging" und die Idle-Signale an der IB zu ändern brachte keine Besserung.
Dieser Effekt verschwindet zunehmend, wenn ich die Lok ne Weile (ca. 15 Minuten) pausenfahren lasse. Irgendwann dreht sie dann pausenfrei ihre Runden. <mitdemkopfschüttel>

Zur Erinnerung: Mein Ex-Händler hat mir empfohlen, ALLE Bauteile auf der Platine zu entfernen, damit der 73500 mit der Lok kann. Jetzt brauche ich nur noch eine Erklärung, wieso o.a. Effekt durch Beseitigung einer Spule und eines SMD-Bauteils (Sieht auch fast aus wie eine Spule) behoben werden sollte. Ich lass das Zeug erst mal in der Lok.

Nun zu meinen Erlebnissen mit den Rückmeldern. Auch hier habe ich versucht es mir so schwer wie irgend möglich zu machen ;)
Also setze ich zwei verschiedene(!) Rückmeldesysteme ein.
Einmal Uhlenbrock LocoNet und einmal Viessmann s88.
Beide haben 8 Eingänge.
Aber was blubber ich, ihr kennt das Geraffel ja.

Uhlenbrock:
An dieser Stelle gleich mal ein Lob an Uhlenbrock. Ist ja nicht alles Schrott was man dort produziert. Gutes Gerät. Schöne Kontaktschrauben (bis 1 mm²), schnelle Reaktionszeit <= 0.03 sek. Einfachste Installation und Programmierung. Knopf drücken, Knopf drücken...läuft. Das LocoNet Kabel ist ausreichend lang (in meinem Fall) um ohne Verteiler und sonst was an die Zentrale zu gehen. Das Modul liegt nah bei den zu überwachenden Gleisen.
Alle Loks (Egal ob MTX, GFN, Uhlenbrock oder Nivea) fahren "in gewohnter Weise" und reagieren "zuverlässig" wie ich es gewohnt bin ;)

Nun zu Viessmann:
Wie bei allen Viessmann Produkten klemmt man hier die Gleiskabel mittels dieser... äh... Öesenklemmstöpsel an den jeweiligen Eingang. Gleich mal ne Frage:
Es heisst doch: Einspeisung möglichst kurz mit möglichst grossem Querschnitt.
Habe alles mit einem 0,8er Kabel verdrahtet.
Ohne jetzt zum Kabelfriseur zu mutieren, wie bekommt man diese Litzen in diese Öesenklemmstöpseldingens???

Antwort: Gar nicht. Man nehme einen kleineren Querschnitt. Schadeschadeschade.

Das mitgelieferte s88 Buskabel reicht aus, um den Baustein direkt unter der IB zu platzieren. Aber nur, wenn das Brett auf dem die IB steht nicht zu dick ist. Ansonsten wirklich DIREKT DRUNTER!
Supi. Also weg von meiner schönen Ringleitung und ULTRA-kurzen Wegen hin zu einem Spinnennetz aus 0,3er Käbelchen. Das sorgt für astreine Signalqualität. Bin ich felsenfest von überzeugt.
Einsparung Viessmann gegenüber Uhlenbrock: 12,00 Euro.
Nu ziehe ich los und kaufe mir für 18,00 Euro ein längeres s88 Buskabel.

LOL

Ansonsten... Keinerlei Programmierung am Decoder. Nur der IB sagen, dass jetzt s88 Module und vor allem wie viele dran hängen. Schluff... läuft.

Der Viessmann hat allerdings noch eine andere Eigenschaft, für den ich ihn lieben gelernt habe: Er scheint das Digitalsignal auf dem Gleis zu verfälschen. Ich nehme an, dass er dämpfende Wirkung hat. Also die Flankensteilheit abnimmt.
Im Grunde kein Thema für die Sx- und DCC/Twin-GFN Decoder.

Aber...ÜBERRASCHUNG:

Der 73500 mag das natürlich überhaupt nicht.
Bedeutet für mich. Die BR 103 macht jetzt nicht nur Pausen, sondern bleibt in den von Viessmann überwachten Abschnitten ganz stehen, da sie dort keine Befehle mehr entgegen nimmt. :D
Wenn ich jetzt die Stimme meines Ex-Händlers aufleben lasse, dann könnte es durchaus sein, dass sich das Problem löst, wenn ich weitere ggf. dämpfende Faktoren aus der Lok entferne. Hmm. Hat einer einen Rat?

Spricht man Viessmann so? <Fissmann> oder so? <Fiesmann>

Was mach ich denn jetzt?
Belohne ich Uhlenbrock für ihren grandiosen Decoder mit Austausch der Viessmänner gegen Uhlenbrock und habe dafür auch gleich ne gescheite Verkablung? Oder Hau ich Uhlenbrock raus und belohne Viessmann für ihre tollen Ösenstöpselklemmdingenskirchens und das ultrakurze s88-Buskabel?

Der Vorschlag sich mehr auf das Sx System zu stützen oder grundsätzlich  Hersteller-/Protokolltreu zu bleiben scheint mir für den Einsteiger der einzige sinnvolle Rat zu sein solche Probleme zu umgehen. In einer homogenen Umgebung, am besten innerhalb eines Herstellers, laufen die Komponenten noch am besten. Wobei die Aussage nicht vollständig ist. DCC ist leider nicht gleich DCC. Und DCC im Mix mit Motorola Formaten ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

Aber Uhlenbrock 73500 im Mix mit was anderem (egal was) schlägt dem Opa schier den Herzschrittmacher aus dem Brustkorb. Dieser Decoder ist bei mir bislang der Stein allen Anstosses. Der kann mit nichts. Nicht mal mit sich selbst. Da muss sich wohl der Entwickler einer anderen Firma bei Uhlenbrock eingeschmuggelt haben um die Firma in Misskredit zu bringen.

Grüße

Mike
Mike - auf ein Neues, mit der Größe (-1 Byte) funzen die Bilder nicht.
Gruß, AL,-me
Hallo Mike,

wie schon an anderer Stelle hier im Forum berichtet wurde, vertragen sich die Viessmann Belegtmelder und die U* Decoder nicht. Statt der Plastestöpsel kann man Märklinstecker nehmen.

Dass es Probleme mit GFN Decodern und MM Idle Signalen gibt habe ich auch schon im Zusammenhang mit alten FMZ Decodern vernommen.

Hast Du beim U* Decoder das SX Protokoll abgeschaltet?

Grüße, Peter W.
Warum zerredet Ihr das, was der Al da sagt? Natürlich kommst Du ohne Abitur mit dem Zeug nicht klar, jedoch soll die Betreuung sehr gut sein.

Eins ist doch auch Fakt: Soooo problemlos sind die Lokdecoder ja auch nicht. Ich schau nur so diagonal auf diese Themen, aber das Forum ist mit den Problemem und Problemchen gut gefüllt.

Das Hauptkriterium ist, daß Du an den Loks nix ändern mußt. Hier sind doch etliche, die um die 200 analoge Triebfahrzeuge haben und die nur deshalb nicht auf digital umsteigen, weil sie die Umrüstung dafür 7000,- Euro kosten würde.

Das System ist auf jeden Fall hochinteressant und verdient es nicht, untergebügelt zu werden. Nur weil die Mehrzahl Lokdecoder fährt, muß das doch nicht das Beste sein. Und nur weil ich etwas nicht habe, muß ich doch jetzt nicht überall anders Fehler suchen.

Gruss
Hans-Jürgen
Mike: Auf dein Intranet (Rechner zuse) können wir von außen nicht zugreifen. Wäre also schön, wenn du die Bilder auf http://www.mwcom.de/Moba/wahnsinn/index.htm auch aus dem Internet zugänglich machst, und die Links entsprechend änderst.

CU
Andreas
Ja da schau her.
So geht mir das die gaaaaanze Zeit. Nix funzt richtig :D

Sorry. Mein Fehler. habs korrigiert.

http://www.mwcom.de/Moba/wahnsinn/index.htm

Jetzt sollte es gehen.

Gruß

Mike
@Peter
Jupp habe ich. Sx-An und Aus. Auch die Sx-Idle Telegramme habe ich mal aus, mal eingeschaltet. Erstaunlicherweise...egal was ich mache. Die Sx-Loks fahren und fahren. Der Uhlenbrock hüpft schon erschreckt vom Gleis, wenn mein Nachbar drei Häuser weiter niest!

@Cox
Also ich sage in keinem Fall, dass Analogfahren schlecht ist.
Im Gegenteil. Es ist zwar anspruchsvoll aber nicht so fehleranfällig wie digital im jetzigen Entwicklungsstadium. Ich sage lediglich, dass digital für mich persönlich aus diversen Gründen alternativlos ist.

Gruß

Mike
Mike,
zur Vorläufer-Problematik - z.B. bei der BR 85 - entweder versuchen, die Deichsel mit "Richtfeder" in Geradeauslage einzustellen oder hier schauen :
http://moba.linuxfaqs.de/Bilder/alme/vorlauf.gif
.. und wenn sonst kaum was digitales funzt, die Bilder sind OK ... )
Gruß, AL,-me
Hallo Mike,

nachdem ich gesehen wo Du wohst, kann ich Dir auch persönliche Hilfe anbieten ;)
Unterschleissheim ist ja von Dir aus nicht weit.

Gruss, Peter
@Peter
Ist mir da was entgangen? DENIC bemüht? ;)
Es geht noch einfacher. Ich arbeite in Unterschleissheim! Sprich: bin die ganze Zeit in Deiner Nähe :D


@AL
Ich gebe Dir Recht ;) Obwohl die Kamera wesentlich älter ist, als alles Moba Zeugs.

Gruß

Mike
Na so ein Zufall, ich arbeit auch in Unterschleissheim :) Kannst mir ja mal ne Email schicken, Addi steht in der N-Bahner-Liste.

Gruss, Peter
@AL
Der Artikel meint, ich soll die Deichsel von meiner Lok "zersägen" und aus eins zwei machen? Und das in Zukunft bei allen Loks mit Vorläufer?
Puhhhh. Würdest Du das tun?

Alternative: Gleisplan ändern ;) Das R1 Zeug muss weg. Am besten R2 auch gleich mit raus.

Übrigens zum Thema leitendes Herzstück.
Die Standardweiche 15° von GFN ist nur mit Plastikmittelteil erhältlich.
Und... keine(!) der Loks hat damit ein Problem. Nur die DKWs mit(!) leitendem Herzstück bringen die Loks zum straucheln. Und auch nur, wenn es gerade aus geht. Ist die Weiche auf Rund gestellt, geht es Problemlos. Wahrscheinlich, weil dadurch der Radkranz ans Profil gedrückt wird.

Wollte ich an dieser Stelle mal los werden.

Gruß

Mike
Bis jetzt habe ich diesen Umbau nicht durchführen müssen - obwohl die erforderliche Geschicklichkeit wohl gegeben wäre. Das Vorläuferproblem hatte sich nur (früher) bei kleinen Radien und bei nicht so guter Gleislage ergeben. Ich habe dann lieber die Gleise akkurat verlegt.

Aber für die vielen R1 Fahrer wäre eine Austauschdeichsel aus einer Kleinserie (???) schnell eingebaut.

Es gibt allerdings einige Gurkenloks die man verbessern MUSS ! Z.B. die http://www.spurweite-n.de/content/NDBSearch/Ar...?ID=2106&DoLog=0
HWZ- BR 61, hier werden die Drehgestelle jetzt von einer gewöhnlichen Spiralfeder aus einer Kupplung auf die Gleise gedrückt - seitdem läuft die 61 zufriedenstellend.

Gruß, AL,-me
jetzt mußt Du aber den Nick ändern in Mike400 ))
@AL
Ich tendiere auch eher dazu den Gleisplan zu ändern.
Alles andere ist an den Symptomen rumdoktern. Und da ich kein Arzt, sondern Techniker bin löse ich Probleme :D

#130 habe ich nicht verstanden ^^

@Peter
Nu kannst Du mir ne Mail schicken ;) Hab mich hier angemeldet.
Netterweise war mein Gast-Nick noch nicht vergeben.

Gruß
Mike
schau mal in die User-Liste ...
Mike: erstmal Glückwunsch zur 400 ;)

Zu der BR 064: ja, das ist die GFN-Lok - wow, sieht die geil aus! Da die einen serienmäßigen Decoder hat, sollte sie sich *eigentlich* benehmen, allerdings auf Stop-Befehle verzögert reagieren (das scheint ein Decoderbug zu sein). Wenn nicht -> einschicken.

Die Entgleisung der 85: kannst du mal die Spurweite (also Innenabstand der Schienen) *hinter* dem Verbinder messen? Das sieht nach einer derben Erweiterung aus, kann aber auch täuschen. Und bitte poste mal die Betriebsnummer der 85 - (wegen Bauserie usw.)

Hast du eine S3/6 oder E52 von Trix? Würde mich mal interessieren, wie die auf die Problemstelle reagieren - und auch auf die Dehnungsfugen.
@Mike (128)
"Nur die DKWs mit(!) leitendem Herzstück bringen die Loks zum straucheln"

Also bitte. Die teutschen DKW (Minitrix, Fleischmann, Arnold, Roco) haben eine grauenhafte Spurführung und gehören sowieso in die "Bruch"-Liste. Die einzig vernünftige DKW in Spur N hab ich bisher erst von Peco gesehen. Und hab sie trotzdem nicht eingebaut. Hab dafür auch keine Probleme...

Felix
Mike, ich hatte bis heute morgen die 24 DCC von Fleischmann (als Reklamation heute wieder zurückgeschickt).
Die ist standardmäßig auf 14FS gestellt. Wird dieser Decoder mit 128 FS angesprochen, humpelt die Lok wirklich. Nach Umstellung des Decoders auf 28/128FS lief die Lok dann ruhig.

BTW: Zur Reklamation habe ich die Lok wegen des FS0/Notstop-Bugs geschickt, der im GFN-Decoder Version 62 enthalten ist.

CU
Andreas
Andy: schon Antwort, ob für den Bug ein Fix existiert?
Vielleicht bei der 80 dann auch das Fahrstufenproblem?
Kai: Nein, bisher hat sich GFN nicht gerippelt.
Hi Mike,

zu @128: Nat. gibts die FLM-Normalweichen mit leitenden Herzstück. Ich habe selbst in meinem Bahnhof alle Plastis rausgeworfen, da meine FLM-218 ständig hängenbleibt (ok, bei Fahrstufe 15 kommt se drüber).

Dafür hab ich keine Probleme mit den DKWs, aber die Normal-Kreuzung: Ständig Nothalt und stuppss...

Thomas
Mike, ich habe mir die Bilder des Entgleisungs-Gleises angeschaut. Die Totale sieht aus, als ob Du Dir die rechte Schiene weggedrückt hast und jetzt mit Spurerweiterung zu kämpfen hast. Das heißt, die rechten Räder klettern auf und entgleisen. Kann aber eine optische Täuschung sein. Miß doch mal in dem Bereich die Spur alle 5mm nach.

Gruss
Hans-Jürgen
Vom Nachmessen allein wirds auch nicht besser. Wenns nur die eine Stelle ist : raus damit und den Gleisbautrupp anheuern.
Gruß, AL,-me
Nu hab ich es begriffen.
Ich bin Nummer 400 <JUBEL>. Wenn das kein gutes Ohmen ist.

@Thomas #138
Sag mal bitte Artikelnummer rechts und wenn geht auch links bitte.
Mein Ex-Händler hat behauptet, gibbet nich!

@Cox & AL
Da ich den gesamten Bereich sowieso bald abreisse und erneuer spielt es bald keine Rolle mehr. Aber Du hast Recht Cox. Es ist höchstens n viertel Millimeter
scheint aber auszureichen. Werde mal spasshalber die Stelle warm machen und versuchen beizubiegen.

@Kai
Das Trix Kroko (das Grüne, Betriebsnummer kenn ich nicht auswendig) läuft wie ein Kleckerl über alles drüber. Sogar die Katze wenn es sein muss ;)
Nur die BR 85 (auch Trix) mag nicht.

Allgemein
Auf was werde ich bei einem neuen Gleisplan verzichten:
1. R1 und R2
2. DKWs
3. Steigungen > 2%
4. Gleisverbinder. Werde die Stösse nur noch löten bzw. an isolierten Stellen offen lassen.

War sonst noch was?
Keine 73500 mehr und bei den Rückmeldern kein Mischmasch. Ich habe mich für
Uhlenbrock RMs entschieden, weil man da die Rückmeldeadressen explizit programmieren kann und mir der LocoNet Bus kabeltechnisch besser gefällt, wie der s88.

Wie kaschiert ihr isolierte Bereiche (Gleisunterbrechungen) ?
Habe schon daran gedacht, die Fugen mit Heisskleber zu schliessen.

Gruß

Mike
> Es ist höchstens n viertel Millimeter scheint aber auszureichen.

das wäre schon sehr viel...

> Wie kaschiert ihr isolierte Bereiche (Gleisunterbrechungen)?

vor allem die Gleise soweit es geht zusammenschieben, das winzige Kunststoffteil in den Iso-Verbindern reicht bei weitem! Offen lassen ist dagegen keine gute Idee, weil es keine Seitenführung mehr gibt.
>>>>>vor allem die Gleise soweit es geht zusammenschieben, das winzige Kunststoffteil in den Iso-Verbindern reicht bei weitem! Offen lassen ist dagegen keine gute Idee, weil es keine Seitenführung mehr gibt<<<<<

@ Kai
Stimmt, geht aber leider nicht, wenn Du nachträglich trennst. Mach ich immer, weil ich dann die Stopstellen besser erfassen und aufeinander abstimmen kann. Beispiel Schattenbahnhof: Versetzt anhalten ermöglicht guten Zugriff auf die Loks.

Also, mit der Proxxon trennen und dann innen und außen beiderseits der Trennstelle auf die nächsten 5 Schwellen Ponal. Dann geht nix mehr weg. Auch ein bißchen in die Lücke spritzen. Das sackt dann zusammen und stört nicht. Vorsicht bei Probefahrten. Nicht bei frisch geleimten Stellen, da ist eine Strombrücke für etwa einen Tag.

Gruss
Hans-Jürgen
@ Kai, @Herkules

>Der Vorschlag sich mehr auf das Sx System zu stützen .... scheint mir für den >Einsteiger der einzige sinnvolle Rat zu sein solche Probleme zu umgehen.

>vertragen sich die Viessmann Belegtmelder und die U* Decoder nicht.

>Dass es Probleme mit GFN Decodern und MM Idle Signalen gibt

>DCC ist leider nicht gleich DCC. Und DCC im Mix mit Motorola Formaten ist >auch nicht das Gelbe vom Ei.

>Erstaunlicherweise...egal was ich mache. Die Sx-Loks fahren und fahren.

Seht ihr?  Und ihr wollt uns allen wirklich DCC aufzwingen:)  'Tschuldigung, aber das musste sein, nach unserem "Digitalkrieg" im anderen Thema :) (Duck!)

Nur damit es wirklich nicht nochmal zum Krieg kommt: DCC ist auch ein gutes System, nur es jedem Neueinsteiger als die einzige Alternative zu verkaufen ist sicher nicht richtig.  Bei DCC braucht man, soweit ich sehen kann, einfach mehr Insiderwissen.  Bei Selectrix kann selbst der "Fachhaendler" nicht allzuviel falsch machen.

@Mike

Wirst Du die Uhlenbrocks in den Loks ersetzen?  Nimmt Dein Fachhaendler die anstandslos zurueck?

Mfg.

Robert
ich sehe vor allem, dass das von dir so gepredigte Multiprotokoll-Zeugs Probleme macht.
...und meine DCC-Loks laufen auch, *könnte* daran liegen, dass ich auf Multiprotokoll-Quatsch und UB-Decoder verzichte...
@Robert

>vertragen sich die Viessmann Belegtmelder und die U* Decoder nicht.
U* Decoder sind SCH....E!  Wurde im Forum schon 1000mal gesagt!

>Dass es Probleme mit GFN Decodern und MM Idle Signalen gibt
GFN Decoder verwenden das GLEICHE SYSTEM WIE SX!!!!!

>DCC ist leider nicht gleich DCC. Und DCC im Mix mit Motorola Formaten ist >auch nicht das Gelbe vom Ei.
Habe ich nicht 1000mal von Mischdecodern abgeraten???!!!

>Erstaunlicherweise...egal was ich mache. Die Sx-Loks fahren und fahren.
Analogloks auch - weshalb dann überhaupt Digital????

>Bei Selectrix kann selbst der "Fachhaendler" nicht allzuviel falsch machen.
Was kann man bei DCC falsch machen? Decoder rein, CV1 auf Adresse und die Lok fährt!

Aber ich habe grade ein paar Insidersachen über SX ausgegraben - wir hören uns noch ))

LG, Herkules
Nochmal Kai, Herkules, gaaaaaannnnz laaaaaangsam zum Mitschreiben:

Multiprotokoll ist nicht gleich Mischbetrieb.  Ich empfehle keinen Mischbetrieb.

Im anderen Thema (und vieleicht sollten wir uns da wieder hinverziehen), schlage ich nur vor das Loks in Zukunft mit Multiprotokoldekodern ausgeruestet sein sollten.  Dann kann jeder fuer sich entscheiden, ob er rein Analog, rein-SX, rein-DCC oder (wenn es einem halt liegt) sogar im Mischbetrieb fahren kann.  Das haengt dann nur noch von seiner Zentrale ab.  Wenn er merkt, das er im reinen DCC-Betrieb zuviel Probleme hat (nur als Beispiel!), kann er auf reinen SX-Betrieb umstellen.  Den Loks ist das dann egal.

>GFN Decoder verwenden das GLEICHE SYSTEM WIE SX!!!!!

Die GFN DCC Dekoder?  Haeh?

Vieleicht machen wir (der Audienz zuliebe) lieber im anderen Thema weiter? Wenn es sein muss? :)
@AL
Die Digitalos lassen sich eh nicht von irgendeinem anderen System beeindrucken, die kämpfen ja schon untereinander. Trotzdem sollte man immer wieder mal auf die Möglichkeiten des G+R bzw. ähnlicher Systeme hinweisen. Ich habe mir da auch schon die Finger wund geschrieben.
@cox
You remember, ich habe dir doch letztes Jahr ein Handbuch von G+R gegeben.
Dachte du hättest schon lange umgebaut
Bei Kurzschluss wird nur der betreffende Block abgeschaltet, oder meintest du den Stromausfall (220 V) wenn deine langen Züge alle gleichzeitig losbrausen.
@Edward
Falls du mal in die Nähe von Karlsruhe kommst, führe ich dir gerne mal meine Anlage vor. Nicht zur Überzeugung nur zur Info.
Falls sonst noch jemand Interesse hat, natürlich auch.
@matze
Liest du eigentlich noch mit?? Du wolltest doch mal eine Motorradtour machen, klappt es dieses Jahr mal??
Gruß Uwe
@ 149
Hi Mosi,

natürlich strampeln die sich ab, wer sieht es denn schon gerne, wenn die hochgelobte neueste Technologie untereinander nicht kann und wir mit unseren tadellos funktionieren Platinen von 1987 (sie werden veraltet genannt) ) eine hervorragende Performance mit 240 Fahrstufen hinlegen können.

Das frustriert - so lassen sich alle Beiträge schnell erklären.

Gruß, AL,-me
drum stürzen sich auch alle auf G&R und fast jeder hat das System...
Unvorstellbar, ein Programm das dem "Lokführer" (auf Tastendruck) mitteilt, warum der Zug nicht fährt : weil z.B. eine Weiche noch in Gegenlage verriegelt ist oder weil der Ausfahrschalter xy noch offen ist ! Oder wenn das Superprogramm automatisch meldet, das der Zug Waggons verloren hat ?

Das sind alles Bestandteile des Programms und kosten keinen Cent extra. Wo gibts das sonst noch ?
Also mit Modellbahn hat das jedenfalls nicht mehr viel zu tun. Das ist Fetischismus.
Cox, Hardcore Modellbahneritis ... und alles läuft suuuuper
@mosi, Al,-me
keiner macht euch G&R schlecht! Dafür war und ist es einfach zu teuer )))

Digitalos seid ihr auch, oder habt ihr bei G&R einen 1000W Poti zur Regelung? )))

Zu den Fahrstufen
G&R hat 15 Fahrstufen und (jetzt!) 240 interne Fahrstufen
DCC hat 28/128 Fahrstufen und 255 interne Fahrstufen

1987 lief G&R noch auf CPC64 von Schneider, keine Kehrschleifenverwaltung, keine Motorweichen, kein garnichts. Karte 8705 nur 4 Bit )))) 16 Loks gleichzeitig.

Glaube nicht, daß das System noch einer hat......und up to date ist das auch nicht ))


Was G&R heute kann ist sicher top, was es kostet aber auch!

G&Rer! Lasst euch nicht verrückt machen, ihr Passiv-Digitalos!

LG, Herkules
Doch, lieber Herkules, ALLE haben noch dieses Steckkarten-System ABER mit der allerneuesten Software - die alle erdenklichen Funktionen und Automatiken beinhaltet. Alle "alten" Karten sind noch vorhanden - nichts war ein Fehlkauf !

Du bist einer der wenigen Mobahner, die sich das Handbuch mal reingezogen haben und deshalb müßtest gerade Du auch wissen, daß der Preisvergleich zwischen allen Komponenten, allen "Features" einer kompletten Steuerung im Preisvergleich zu den "üblichen" Digitalsystemen und dem hier erforderlichen ZUKAUF von vielen einzelnen externen Automatikbausteinen immer noch sehr gut abschneidet.

Viele machen nämlich auch heute noch den Fehler, die Kosten NUR für die Lokdekoder mit einem kompletten System zu vergleichen. Könnt Ihr zwar nach wie vor so halten - nur teuerreden bringts nicht.

Gruß, AL,-me
@mosi
"Falls du mal in die Nähe von Karlsruhe kommst, führe ich dir gerne mal meine Anlage vor. Nicht zur Überzeugung nur zur Info."

Danke, aber zu AL ist es näher, sind nur 15km Wenn der wieder fahrbereit ist, würde ich gerne mal schauen.
Für das, was ich machen möchte, ist DCC einfach viel besser geeignet. Auf Modulen, die bei Treffen immer in unterschiedlicher Zusammenstellung für 3-4 Tage aufgestellt werden, wäre G&R einfach prinzipiell ungeeigent. Vom nur auf Handreglern basierenden Betriebskonzept mal ganz zu schweigen.

Edward
Edward,

wo Du Recht hast, hast Du Recht; zum Glück hat auch keiner das Gegenteil behauptet.

Es stimmt, die MpC ist für Module in unterschiedlichen Zusammenstellungen nur bedingt geeignet, weil dem Computer jedesmal das Layout neu beschrieben werden muß und außerdem das G+R- System maximal 16 Handregler zuläßt.

Gruß, AL,-me
@Al,-me
Lieber Alfred!

Natürlich ist mir bewußt, daß ein System Geld kostet. Die ZIMO MX1 kostet "nackt" auch 900 Euro. Dazu kommen noch Meldebausteine ect. Es ist aber auch ein ausgeklügeltes System mit ähnlichem Funktionsumfang wie G&R.

Es ist eine Frage der Größe der Anlage welches System man verwendet:ob sie in einem Club steht, mit Modulen gearbeitet wird oder einfach eine Heimanlage ist.

DCC unterstützt halt auch das Kind im Manne für Lichtspiele ect. )
  
Aber wie gesagt: Im Steuerungsumfang ist G&R sicher super und mit ähnlichem Funktionsumfang wie eine MX1.
Für fixe Großanlagen und Clubs sicher eine sehr gute Wahl.

PS: nochmals (und zum letzten mal) zu den Fahrstufen.

Bei DCC sind und bleiben es 28 oder 128 Fahrstufen mit 255 internen Fahrstufen (für die Kennliniensteuerung). Die fangen immer bei 1 an und hören bei 255 auf, es werden nur jeder Fahrstufe kleinere Impulse zugewiesen.

Bei G&R sind es soviel, soviel pro Lok verwendet werden. (Für alle Nichtkenntigen: Wenn zB Vanfahr 30 und Vhöchst 160 ist, sind das 130 von 240 verfügbaren Fahrstufen in 15 gleichen Stufen (bzw. mit Strg 130 von 240 Einzelfahrstufen)

Bei MpC-Digital ist das noch griffiger, da bei den selben Ausgangswerten wie oben ein 28er DCC Decoder erst bei ca. Fahrstufe 5 starten würde und bei Stufe 20 seine Topspeed erreicht. Damit wird aus dem 28er DCC ein 16er.
Aber welcher G&Rer fährt schon MpCD! ))

So, genug für heute

LG, FRED

Herkules,

>Natürlich ist mir bewußt, daß ein System Geld kostet. <

lieber Alfred, hier hast Du nun die Kurve gekriegt und ein komplettes System mit einem anderen System verglichen.

Das war schon die ganze Zeit mein reden, das mein System bereits komplett ist und bei "üblichen" Digital-Dekoder-Systemen alles andere für die weitere Steuerung noch dazugekauft werden muß.

Denn schließlich kann man NUR mit Zentrale und Dekodern OHNE weitere Bausteine keine Steuerungsfunktionen mit Sicherheitsüberwachung, Blockverkehr usw. erzielen.

Gruß, Alfred
@Mike (141)
"Gleisverbinder. Werde die Stösse nur noch löten bzw. an isolierten Stellen offen lassen."

Mir hat es stumpf gelötete Stösse innerhalb eines Jahres zerrissen. Seither erstelle ich die elektrische Verbindung nur noch durch Anlöten eines Stücks Litze (eine Schleife, die nicht auf Zug beansprucht werden kann). Sehr zu empfehlen! - Isolierstösse auffüllen: Mit Araldit mache ich dort, wo der Stoss mechanisch belastet ist (nur an speziellen Stellen). Sonst lass ich alles offen. Hab keine Probleme so, bei exakt verlegten Gleisen. Mein grösstes Problem sind Übergänge vom einen Flexgleis zum anderen, wenn der Übergang in einer Kurve liegt. Das lösen Schienenverbinder auch nicht.

Tipp: Beim beidseitigen Isolieren mit der Trennscheibe, die beiden Stösse ca. 1cm versetzt anbringen. Dann "tackert" der Zug weniger beim drüber fahren.


@Cox (153)
"Also mit Modellbahn hat das jedenfalls nicht mehr viel zu tun. Das ist Fetischismus."
Nein, das ist eine Sicherungsanlage. Und wer mit Vollautomatik fährt auf einer grösseren Anlage, ist gut beraten, sich eine Sicherungsanlage zuzulegen. Für G&R spricht, dass es eine funktionierende Komplettlösung ist. (Mein Ding ist es trotzdem nicht - aber Hut ab!)

@Herkules (155)
Die Ae 6/6 hat im Original 27 Fahrstufen und das gilt als "fein abgestufter Stufenschalter". Übrigens ohne Lastausgleich; das muss der Lokführer machen. Und ich auch mit meinem Analogregler. Klar, wenn man LA hat, ist's komfortabel - wenn man's nicht hat, macht man's eben selber, wie der Lokführer.

Felix
@AL #143
Danke für die Nummern. Hab nachgeschaut. Habe ausschließlich die normal Weichen links und rechts. Da hat mir wohl einer Murks erzählt. Darf ich den jetzt verklagen? Wenn ich an die Kohle denke, die da jetzt rumliegt, bekomme ich faustgrosse Magengeschwüre.

@Robert #145
Er nimmt den Decoder natürlich nicht zurück. Ist ja nicht defekt. Nur Schrott.
Bei dem Decoder in der BR 80 ist das ein anderes Thema. Den werde ich aber direkt an Uhlenbrock schicken. Möchte wissen, wie man dort mit mir umgeht.
Wie ich dann weiter mit dem 73500 verfahre, kommt drauf an, wie sich der Lenz anstellt. Aber ich tendiere schon dazu, mich auf einen bestimmten Decodertyp einzuschiessen. Fast hätte ich gesagt, ich kaufe nur noch Sx Decoder ;)

Aber das währe verfrüht, da ich bislang ja nur Uhlenbrock kennengelernt habe. Andere "echte" DCC Decoder kenne ich nicht. MTX und GFN machen ja im Decoderbereich irgendwie was Ähnliches. Wobei, selbst die DCC-Decoder von GFN sind besser als der 73500. Auf der anderen Seite kann ich nicht sagen was passiert, wenn ich nur Kram von Uhlenbrock einsetze und Tx-Decoder und Viessmann rausschmeisse. Weil 73500 und GFN vertragen sich ;)

Ich habe heute morgen in einer Fachzeitschrift gelesen, dass es s88 Einsteckkarten für den PC gibt. Damit könnte man ja bei Rückmeldungen locker die IB umgehen. BTW. Ich mache jetzt einen neuen Thread auf. Bei dem geht es um die Programmierung von dem Teil gerade in Verbindung mit zyklischer Statusabfrage der Rückmelder. Da sind mir gestern so ein paar Sachen aufgefallen und mir ist nicht ganz klar, ob die IB nen Stich hat, oder ich ;)

Hier werde ich auf jeden Fall weiter meie Erfahrungen mit den diversen Decodern und dem allgemeinen Betrieb funken. Ich hoffe, dass der ein oder andere Neueinsteiger davon profitieren kann.

Gruß

Mike



Mike, wenn Dir ein Händler die Weichen mit Isolierherzstück als solche mit leitendem Herzstück/polarisiertem Herstück verkauft, würde ich den aufsuchen, die falsche Ware auf den Tisch knallen und den Geldbetrag zurück fordern. Dies war Betrug an einem unwissenden Mobahner. Zumindest sollte er Dir für eine Differenzbetrag die richtigen Weichen verkaufen. In si einem Betrugsfall könnte ich zur S.. werden.
H-W.
Nene hat er ja nicht. Viel schlimmer! Er sagte es gibt keine Standard links, rechts mit leitendem Herzstück von Fleischmann. Wenn ich ihn drauf anspreche wird er jetzt sagen: "Ich meinte: Ich HABE keine mit leitendem Herzstück".
Ich sag ja. Versicherungsvertreter.
Mike,
versuche die ohne leitendem Herzstück entweder in Bereichen, wo mit größerer Geschwindigkeit gefahren wird, einzubauen, oder in ebay zu veräußern. Dann trifft es allerdings leider wieder einen Unwissenden. Die Hersteller dürften so einen Schrott erst gar nicht mehr herstellen und die Händler die auf Lager noch vorhandenen Weichen zurück senden. Mit den schlechten Fahreigenschaften, verursacht durch solche Weichen, leidet das Image der spur N. Dies müßten die Hersteller eigentlich wissen und schnell gegensteuern. Aber nichts da, lieber schnelle Absahne, eben die verdammte Gewinnmaximierung.
H-W
Mike, ich empfehle dir dringend, einmal die Decoder von cT Elektronik (Tran) und/oder Zimo auszuprobieren. Der DCX74D von Tran kostet z. B. bei mir ab 26,99 EUR (bei 5 Stück Abnahme, Einzeldecoder 30 EUR) zzgl. Versand, und die aktuellen Decoder sind absolut Topp! (Nein, ich sage das nicht, weil ich selbst mit denen handele, sondern ich verkaufe nur diese Decoder, weil ich von denen so überzeugt bin!).

CU
Andreas
Ich seh schon kommen. Ich reiss die gesamte, verfluchte Anlage wieder auseinander. HEUL
Hallo Mike,

bitte halte uns auf jeden Fall am Laufenden wie die diversen Firmen mit Dir umgegangen sind. Ich finde das Verhalten Deines Händlers jedenfalls äusserst unfair. Den Steckdecoder könnte er ja locker zurück nehmen, ist ja daran nichts verändert.
Ich würden an Deiner Stelle beide Decoder an U* senden. Hau sie ihnen um die Ohren. Es kann nicht sein dass ein Multiprotokolldecoder nicht mit einer Multiprotokollzentrale funzt, noch dazu aus gleichem Hause. Es ist schon stark, dass diese 735xx Decoder nicht ordentlich getestet werden. Wenn ich U* wäre, würde mir der Fehler, einen Schrott auszuliefern, nur einmal passieren - also maximal bei der ersten Charge.

Grüße, Peter W.
Mike, noch eine Ergänzung zum eben Geschriebenen: Wenn der Uhlenbrock-Decoder nicht mit der Uhlenbrock-Zentrale zusammenarbeitet, dann ist das ein Fall für die gesetzliche Gewährleistung.
Damit kann der Händler zwar, so seine AGB das so vorsehen und sie wirksam vereinbart wurden (gut sichtbarer Aushang!), die Rücknahme verweigern, nicht jedoch die Nachbesserung innerhalb angemessener Frist. Ab der dritten Reklamation muss er dann auch die Minderung oder Wandlung durch dich auf alle Fälle akzeptieren (auch bereits beim ersten mal, so seine AGB nicht wirksam sind, oder dieser Punkt in ihnen nicht festgehalten ist).

CU
Andreas
Zu dem Thema Weichen mit oder ohne Herzstück: ich hab auf meiner Anlage z.B. die Mtx 14954 ohne Herzstück im Einsatz (also Kunststoff). Es bleibt keine einzige Lok hängen oder stehen.

Ist das eher unnormal oder sind meine Loks einfach nur 'zu sauber' geputzt ? *grins
Im Grunde habe ich gerade mit den Kunststoffdingern auch keine wirklichen Probleme. Nur mit DWWs und DKWs. Habe ich auch schon geschrieben.
Da ich aber auch Perfektionist bin, versuche ich überall nur das Beste zu erhalten :D

Bislang habe ich aber nur die besten Sprüche meines Händlers bekommen :D
@149

Hi mosi,

natürlich lese ich hier noch mit und Karlsruhe habe ich natürlich auch nicht vergessen. Aber leider fehlt mir einfach die Zeit. Im letzten Jahr habe ich mal gerade 900km mit dem Motorrad geschafft.
Aber irgendwann (spätestens wenn du mitteilst, dass du deine Anlage demontierst, weil du zu HO wechselst ;))  )  werde ich bei dir einen Termin machen.

gruß
matze
Hallo Mike,
wie ich lese kämpfst Du noch immer an mehreren Fronten ohne abzusehen, wann der Kampf zu Ende ist. Falls es dich tröstet, seit meinem Einstieg vor über 20 Jahren habe ich auch in einige Gleissysteme investiert ( nicht billig ) bis endlich mit PECO 55 was vernünftiges für Otto-Normalverbraucher auf den Markt kam. Ich kann nur sagen, die Investition hat sich schon längst bezahlt gemacht, keine Kontaktprobleme und keine Entgleisungen. Muß aber auch sagen, daß bei mir keine Dampfloks sondern nur Diesel- und E- Loks fahren. Und noch was: Schienenverbinder garantieren keine Kontaktsicherheit. Bei mir werden an alle Schienen Anschlußlitzen angelötet und unter der Trasse mit einer 1mm² Zuleitung verbunden. Die Lücken bei Isolierverbindern werden mit Polystrol geschlossen.
Grüße Ingo
bei meiner Anlage verwende ich mit sehr gutem Erfolg im sichtbaren Bereich Peco 55 verlötet, Weichen sind von der vorhandenen abgebauten Anlage die 15 Grad von M*trx mit Herzstückspeisung. Klar, die sehen nicht so schön elegant aus wie die Pecoweichen, aber 40 neue wären ein erheblicher Kostenfaktor gewesen.
Im verdeckten Bereich nutze ich die Roco Flexgleise von der abgebauten anlage. Hier fahren jetzt nach Loktests alle meine Loks, überwiegend Dampfer, super. Schlecht fahrenden werden sofort aussortiert. Dies waren seither die M*trx BR 85 Modell von vor 2000, M*trx BR  24 und BR 64, von Limarnold BR 93 und BR 75, alles mit enormen Kontaktproblemen und dazu noch Querstehen im Gleis bei fahrt. Die Roco V 200 habe ich wegen fahrendem Magnet veräußert. Die schaltet alle SRK's. Sonst ist dies eine Superlok. Bei GFN habe ich die BR 94 wegen Raserei abgestellt. Die BR 23 zieht nur kurze Züge ( 3 Vierachser ) wegen fehlender Zugkraft in Kurven bei 2 % Steigungen. Da die nur 2 Achsen angetrieben- und davon nur eine mit Haftreifen bestückt hat. Alle anderen Dampf- und Dieselloks fahren zufriedenstellend und problemlos.
H-W
Meine 23, auf einer Börse gebraucht gekauft, zieht dank "Blei"-Tender super, wenn auch nur etwa halb so viel wie die 50 mit 4 Haftis. Aber in der Ebene sind es sicher einige Meter Zug (die Zahlen liegen drei Stockwerke tiefer). Genauere Werte werde ich demnächst im Herimo-Forum bekanntgeben (Herr Kuhles wird vor Neid erblassen   ). Übrigens war die Zugkraft auf dreckigen (klebrigen?) Schienen meistens deutlich höher als auf den mit Seuthe- oder Trix-Öl gereinigten. Wundbenzin oder Isopropanol scheinen sich wirklich besser zum Putzen zu eignen.
Hallo Mike,

Na, dein Haendler gehoert ja zu den ganz feinen!  Die Dekoder muesstest Du ihm wirklich zurueckgeben koennen - wie oben gesagt, sind nur gesteckt.  Sowas aergert mich eigentlich immer unmaessig, wenn Haendler die Ware (noch dazu Schrott!) nicht zuruecknehmen.  Und da wundern die sich, wenn mehr und mehr im Internet gekauft wird...

Zu den Weichen: Wenn's nur die DKWs sind, koenntest Du ja nur die ersetzen, z.B. durch Peco. Hoffentlich sind es nicht zuviele!   Da wirst Du um die DKWs herum die Gleise etwas abaendern und schneiden muessen, aber das muesste gehen.

Die Radien und Steigungen: Da wird es schon schwieriger was zu aendern. Kannst Du vieleicht die Problemstrecken nur fuer "Nebenbahnzuege" nehmen? (Kleine Loks, kurze Wagen, kurze Zeuege).  Vieleicht dann eine sauber verlegte "Paradestrecke" hinzufuegen, fuer die anderen?  Haengt natuerlich alles vom jetzigen Gleisplan ab.  Wenn Du Lust hast, stell den doch auf deiner Page zur Schau, vieleicht kommen ein paar Verbesserungsvorschlaege zusammen?

>Fast hätte ich gesagt, ich kaufe nur noch Sx Decoder ;)

Keine schlechte Idee ;)  Naja, versuchs erstmal mit ein paar ordentlichen DCC Dekodern.  Vieleicht sogar die SLX870.  Wenn's dann wirklich mit DCC nicht klappen sollte, kannst Du auf SX umschalten, ohne das Du nochmal Dekoder rausreissen musst.  Die Mehrkosten sind bei den 3-4 Dekodern dann auch keine Sache mehr - jedenfalls nicht im Vergleich zu dem Aerger den Du bisher gehabt hast.  Wenn's mit DCC einfach nicht will,  dann eventuell: Schalten mit DCC (das scheint ja zu klappen), fahren mit SX?

Nochmal zu Deinem Haendler: Wenn Du alles was geht umgetauscht hast und ersetzt hast, dann nie wieder dorthin! So einer macht die Branche nur kaputt...Gottseidank gibt es ja dieses Forum, wo man wirklich ordentliche Ratschlaege und Meinungen kriegen kann.  Gerade fuers Digitale, was nun wirklich nicht jedermanns Sache ist, haben wir hier einige die wirklich was von der Materie verstehen.  An dieser Stelle mal speziell ein dickes Lob an Peter, der immer schnell und sachkundig hilft wenn es irgendwo digital 'brennt'.  Und das noch voellig unabhaengig vom System.  Der ist schon voll "Multiprotokollfaehig" :)

Aber auch an alle anderen: Ich muss hier in den USA 'blind' kaufen (kein Haendler hat hier deutsche Ware) und ich konnte mich bisher immer auf eure Ratschlaege und Tips verlassen!  Danke!

mfg.

Robert
Was die Gleise betrifft, werde ich früher oder später den Gleisplan ändern und auf Peco umsteigen. Ich denke das ist eine gute Wahl.
Bis dahin werde ich versuchen, mit dem vorhandenen Material Erfahrungen zu sammeln und noch weitere Fehler aufzudecken.
Denn ein drittes Mal schmeisse ich nicht alles weg und fange von vorne an ;)

Nu hab ich aber ein ganz anderes Problem. Und zwar wieder mit einem Händler.
Ich habe im Internet bestellt und warte jetzt auf meine Ware. Natürlich per Vorkasse bezahlt aber es kommt nix.

Der Vorgang ist jetzt bereits 14 Tage alt. Am 13.01 habe ich die Bestätigung erhalten, dass die Ware vorhanden ist und geliefert wird. Am 20.01. wurde mir nach Anfrage mitgeteilt, dass die Ware an diesem Tag, spätestens am nächsten Morgen das Haus verlässt. Telefonisch ist dort nie jemand erreichbar. Ausschließlich auf Mails reagieren die Jungs. Jetzt habe ich die Auskunft bekommen, man hätte meine jüngste Anfrage von Gestern an die "Auftragsabwicklung" weitergeleitet. Die würden sich dann bei mir melden. Natürlich keine Meldung. Auf der Seite steht plötzlich seit einigen Tagen, dass der Online-Shop nicht dem Betreiber des Online-Shops sondern einem Laden irgendwo in Schiessmichtot gehört und auch alle Aufträge von dem abgewickelt werden. Natürlich keine Telefonnummer dabei. Ich habe jetzt langsam die Befürchtung, dass meine Kohle weg ist.

Habt ihr da schon mal solche Erfahrungen gemacht?

panische Grüße Mike
Mike, schau mal im forum unter Onlinehändler. Da wurde einiges berichtet und auch gute aufgeführt. In Deiner Sache mußt du jetzt stramm dran bleiben. Suche die Telnummer bei Telekom oder google und mache denen Wind.
H-W
Hallo Mike,

wie heißt denn Dein Online-Händler? Vielleicht ist er einigen hier bekannt.

Ich hatte bislang nicht die geringsten Probleme mit Online-Bestellungen und Vorkasse (Kramm, Licht, Schmidt, Pürner, Rüping ...). Angekündigte Liefertermine wurden stets eingehalten.

Gewerbetreibende müssen auf ihren Internet-Seiten meines Wissens immer eine Adresse angeben. Über http//:www.telefonbuch.de ist auch die Telefonnummer zu ermitteln. Sonst sind Rechtsmittel/Anzeige angesagt.

Gruß

Hans-Georg
Habe eben mit den Herrschaften telefoniert.
Ergebnis: Blablablubb, morgen sehen wir mehr, da der ausführende Händler heute ganztags(!) geschlossen hat. Gibt es sowas in Deutschland noch? Habe natürlich auch bei dem ausführenden Händler angerufen und Tatsache. Der hat Öffnungszeiten wie in guten, alten Zeiten ;) Täglich von 10:00 bis 12:00 Uhr und dann von 15:00 bis 18:00 Uhr. Da werde ich sentimental.

Den Namen des Shops möchte ich noch nicht nennen. Sollte aber bis morgen keine Reaktion kommen, teile ich euch und meinem Anwalt mit, um wen es sich dabei handelt.

Gruß Mike
Habe eine Antwort bekommen.
Angeblich ist die Ware seit 2 Tagen unterwegs.
Mal sehen...

Gruß Mike
Wir haben heute "Schneefrei"! Mein Buero hat alle nach Hause geschickt - sehr schoen!

Mike - nur Mut!  Ich habe bei Internethaendlern in Deutschland eingekauft, soweit ohne Probleme.   Nur bei einem warte ich noch auf eine Lieferung (Mein Sonderset Fleischmann 7898, die Post (in D oder USA) scheint das verschlampt zu haben (heul!)), aber der Haendler forscht nach und das wird sich sicher regeln.

Ich kaufe hier uebrigens immer mit Kreditkarte.  Ich weiss nicht wie das in D ist, aber hier habe ich als Kunde bei der Kreditkartenfirma immer recht.  Ich kann JEDEN Kauf rueckgaengig machen (auch nur bei reinem Nichtgefallen) und die Beweislast liegt dann beim Haendler.  Das gilt bei meiner (US)-Karte auch fuer Haendler in D, die muessten sich bei so einem Fall mit Visa rumschlagen, und nicht mit mir.

Ich hab bei Lokshop und Modellzentrum Hildesheim eingekauft - keine Probleme. Das Sonderset 7898 ist von einem anderen Haendler.  Sollte sich das, wieder erwarten, nicht regeln, werde ich das hier natuerlich mitteilen welcher das ist.

Mein Kurztest mit Peco 55 war gut, wirst aber bei den Electrofrog-Weichen mehr zu verdrahten haben (nur als Vorwarnung!).   Plug-and-Play sind die nicht:). Gibts ein anderes Thema hierzu.

Robert



@Robert
Mangels anderem Thread, hier mein Senf zu den Peco-Electrofrog-Weichen: Also es kommt drauf an, wieviel Aufwand du treiben willst.

Erste Stufe: "Wenig Aufwand" -> Die Peco's sind voll plug'n'play. Du kannst eine ganze Weichenstrasse mit zwei Drähten anschliessen, wenn du die beiden Drähte am Weichenspitz der ersten Weiche anschliesst. Auf der anderen Bahnhofseite ebenso. Dann brauchst du nur noch in der Bahnhofmitte Trennstellen anbringen, fertig. Inklusive Stopweichenfunktion!! (Motto: "Weichen immer vom Spitz her anschliessen!) Einfach, preiswert und funktional. Ein gutes Fahrgerät mit elektronischer Kurzschlussabschaltung vervollständigt dein Equipment.

Nachteil: Der Fahrstrom wird über die Zungen fortgeschaltet; die Zungen altern im Lauf der Jahre und der Kontaktwiderstand erhöht sich (bei mir liegen die Weichen jetzt seit 12 Jahren und es fährt immer noch. Teilweise merkt man jedoch den erhöhten Übergangswiderstand. Aber wenn du digital mit Lastausgleich fährst, merkst du eh nichts.)

Zweite Stufe: Polarisieren des Herzstücks mit einem Zusatzkontakt. -> Wo kriegen wir den Zusatzkontakt her? Irgendwie müssen wir einen Schalter mechanisch mit der Stellschwelle verbinden. Einige lösen dies, indem sie einen elektrischen Umschalter zum Stellen der Weiche verwenden und diesen mit einem Stelldraht mit der Stellschwelle verbinden. Für mich hab ich Module konstruiert, die unter der Stellschwelle befestigt werden können, deren Lage mit einem Federstahldraht abgreifen und damit bis zu sechs Mikroschalter umschalten.
Mehr: http://de.geocities.com/k_f_geering/modellbahn/zusatzkontakte.htm

Nachteil: Es kann während des Umschaltens kurzzeitig zu Kurzschlüssen kommen, wenn Zungen und Schalter nicht exakt synchron umschalten. Elektronische Kurzschlussabschaltungen sprechen dabei an, obwohl für die Bahnfahrzeuge wegen der kurzen Zeit keine Gefahr besteht. (Der Kurzschluss kann umgangen werden, wenn während des Umschaltens die Weichenstrasse spannungslos geschaltet wird - Regler zu (geht nur analog), oder abklemmen mit einem Relais wenn die Weichen elektrisch geschaltet werden.)

Dritte Stufe: Trennen des Herzstücks von den Zungen plus Polarisierung wie unter "zwei". Erheblicher Aufwand, dafür langfristige Betriebssicherheit.

Such dir die passende Variante aus! Für den Anfang würd ich dir "Eins" empfehlen...

Felix
Robert, bezüglich Pecoweichen und Polarisierung habe ich etwas.
Schaue einmal im Forum unter Weichenantrieb Peco und hier:
http://www.wiringfordcc.com/pecoelec.gif
H-W
Danke Felix und HW!

Ja, man kann die Pecoweichen schon (fast) so nehmen wie sie sind, aber es ist schon mehr zu verdrahten wie bei einer Fleischmannweiche.  Bei einem Ausweichgleis muss man z.B. mindestens an 4 Punkten Strom ranbringen und zwei Trennstellen anbringen. Bei komplexen Weichenstrassen muss man schon aufpassen, sonst gibt es Kurzschluesse.  Wenn man sie auf Dauer- und Digital-Fest machen will, muss man eben das von H-W gebrachte Verdrahtungsschema benutzen.  Ist also schon etwas mehr Aufwand als eine handelsuebliche Fleischmann, Arnold oder MTX Weiche einzubauen - mehr wollte ich nicht sagen.  Lohnen tut es sich, besonders auf lange Sicht gesehen, sicher schon!

Hallo,

habe mir heute die GFN 8 7025, BR80 DCC beim Händler (Tina in Wien) angeschaut, vorführen lassen, selbst probiert, als gut befunden und gekauft.

Schnelltest siehe getrennten Thread.

Grüße, Peter W.
Moin moin zusammen.
Man höre und staune. Die Ware ist angekommen ;)

Zu den PECOs.
Lieber verdrahte ich ne Woche mehr und bekomme ein vernünftiges Ergebnis,
als anders rum. Abgesehen davon sieht das PECO Zeug auch noch gut aus!
Also zumindest besser, wie das angespritzte Schotterzeugl von GFN.

Gruß Mike
Digital:
Erst EMS, danach Selectrix und FMZ, heute sind Uhlenbrock/FLM Twin center hot.
Innerhalb vier Jahren wieder ein neues System. Sehe mal die Entwicklungen bei Computern.
Bei 20 loks Umbau auf digital: c.a. eu 1500,-.

Vielen Dank!

Für mich nur Analog.

Natürlich hat jede Lok seine eigene Nucken, aber diese zu beseitigen ist immer wieder ein neuer Sieg.

Gruß,

Coltrane
Hallo Coltrane,
jeder hat doch seine eigene Philosophie ( gottseidank ) und versucht sie auch zu realisieren. Auch meine Philosophie ist nun mal digital Fahren- und Schalten ( über PC ). Ich höre mir gerne Meinungen an und lasse mir auch Tips geben, machen tue ich schließlich das, was ich für richtig halte. Neueinsteigern und digitalinteressierten kann ich daher nur empfehlen, Informationen nicht nur von hier, sondern auch von den verschiedenen Herstellern selbst zu beziehen und vor allem Club -und Demoanlagen der verschiedenen Systeme im Einsatz erleben.
Gruß
Ingo
Coltrane: drum herstellerunabhängige Lösungen. DCC ist im Prinzig 20 Jahre alt und immer noch kompatibel.
Nun Kai,
deine Philosophie kenne ich. Meine ist nun mal eine andere. Nur versuche ich nicht, sie als die beste Lösung schmackhaft zu machen.
Gruß Ingo
Wie heisst es doch so schön ?

Genialität und Wahnsinn sind Nachbarn!

Hi Jungs und Mädels,

hier bin ich wieder. Also, der Modellbahnvirus ist überwunden.
Ich verkaufe wieder alles. Wenn jemand Interesse hat sacht bescheid.
Nichts ist älter als 8 Wochen.

eMail ist hier in der Userliste bekannt.

Gruß
Mike
ja bist Du denn wahnsinnig ? ))
damit ist die Frage klar: er IST wahnsinnig!
Keineswegs. Schnauze voll.
Mein Angebot: Neupreis alles 4.000,00 Euro.
Zu haben für 2.000,00 komplett oder die einzelnen Artikel gegen Gebot.
Habe hier Anzeige geschaltet. Morgen geht der Kram nach eBay.
Will das Zeug nicht mehr sehen.

Gruß Mike
Hallo Mike,

solche Schwächeanfälle hatten andere auch schon. So was kurieren wir ganz schnell.

Erstens wird Dir NIEMAND etwas abnehmen.

Zweitens beginnen wir sofort mit der Therapie:
Wir atmen tiiieeeeeeef - ohne Angst
Wir atmen tiiieeeeeeef - ohne Angst
Wir atmen tiiieeeeeeef - ohne Angst
Wir atmen tiiieeeeeeef - ohne Angst
Wir atmen tiiieeeeeeef - ohne Angst

Denk dran: Der nächst Winter kommt bestimmt.

Gruß

Hans-Georg
Hi Mike,

Du bist zwar niemandem für Deine persönliche Entscheidung eine Rechenschaft schuldig - aber : Bei ALLEDEM was bisher so von Dir hier zu lesen war, fände ich es schön, wenn Du uns Deinen Ausstieg "etwas detaillierter begründet" mitteilen würdest.

Gruß, AL,-me
Achso, vielleicht noch ne genaue Aufstellung, was es für 2.000,00 Euro gibt:

Alle Loks mit Decoder
1. Krokodil (Grün) MTX mit Sx
2. BR 218 GFN mit Twin
3. BR 80 (Decoder U* defekt)
4. BR 64 GFN mit DCC
5. BR 85 MTX mit Sx
6. BR 103 ICE Lok MTX mit U* 73500

IB mit Fahrstrassen
1 x U* Rückemeldedecoder
1 x V* Rückmeldedecoder
5 x V* Weichendecoder
2 x U* SD2
1 x U* SD1
1 x U* MD2

Weichen und Schienenmaterial für mehr als 1.700,00 Euro.
Teilweise noch neu verpackt. Teilweise verbaut aber noch nicht beschottert
oder verklebt. Sowie 8 Prellböcke und 3 Entkupplungsgleise von GFN.

Dazu Bahnhof Mittelstadt (Faller)
Reiterstellwerk von Vollmer
div. Begrünungszubehör (teilweise noch original verpackt)

Gruß Mike
@AL
1. Ich habe mir die Sache einfach anders vorgestellt
2. Hat sich beruflich ein Auftrag ergeben, der meine volle Aufmerksamkeit fordert.
3. Ist das Zeug jetzt noch was wert und verliert jeden Tag ein wenig mehr.
4. Hat mich meine Frau verlassen

Gruß
Mike
Punkt 4 ist hoffent- und vermutlich ein Scherz, denn Modellbahner sind die besten Ehemänner überhaupt (eine Begründung findest Du im Herimo-Forum).

Zu Punkt 3: Das Zeug wird immer wertvoller wg. galoppierender Inflation bei Neuware. Warum sonst wollen die Händler nicht verkaufen? Im Ernst: Heute bezahlt man auf sog. Flohmärkten mehr als vor einigen Jahren im Laden.
Leg die Sachen zur Seite und die Sache noch einmal über!
Viele von uns hatten ein paar Jahre Zwangspause.
Die hab ich noch vergessen:

2 x V* E-Signal mit Vorsignal
2 x V* A-Signal mit Vorsignal
8 x V* Blocksignal
2 x V* Sperrsignal, nieder


Gruß Mike
Leider nicht Hans-Georg.
Deshalb will ich es auch los werden. Mags nicht mehr sehen.

Gruß Mike
Mike: eben - denk erstmal ganz in Ruhe drüber nach und dann wirst du schon weitermachen!
Ich kann das zumindestens verstehen.
Der Mike hat hier über ein paar Wochen lang mit viel Humor die Starterfahrungen geschildert, die jeder Anfänger mehr oder weniger ähnlich erlebt. Technisch inkompetent ist er auch nicht. Wie für so manche hier, und ich sehe das nicht negativ, ist die Modellbahn auch nicht sein Lebensinhalt, er wollte nur Spaß damit haben. Die Fahrzeuge sollten einfach nur laufen. Mehr nicht. Und das war ja wohl nicht so problemlos.

Ich möchte nicht wissen, wieviele Startpackungen aus genau denselben Gründen nach einer Schamfrist von 14 Tage nach Weihnachten in die Ecke gefeuert oder bei Ebay verscherbelt werden. Nur, von diesen Fällen erfährt man nichts.

Mike, leg das Zeug lieber ein paar Monate auf Eis und befaß Dich sporadisch mit den Problemen und Problemchen. Für die 50%, die Du hier in den Wind schießt, kannst Du schon ein paar Tage warten. Schau Dir mal Deinen ersten Eintrag an. Der war am 22. Januar, also mal gerade 3 Wochen ist das her.

Du must ja nicht volles Rohr an der Bahn rummachen, ich glaube, bei jedem hier im Forum spielt sich das job- und familienabhängig ab.

Und die Mädels? Na ja. Meine ist jetzt auch 5 Jahre weg.... und die Bahn ist noch da! Wenn ich Lust zu Basteln habe, gehe ich nachts um 3 mit einem Pott Kaffee in den Keller und fummele herum. Ist zwar kein vergleichbarer Ersatz aber man kann sich arrangieren. Ich bin zwar nicht immer glücklich (wer ist das schon), aber sehr zufrieden!

Schlaf mal drüber
Gruss
Hans-Jürgen


Der Entschluss steht.
Ich will es los werden. Danke für die Bemühungen. Aber mir wäre lieber,
wenn es jemand nehmen würde. Wie gesagt, morgen gehen die Brocken einzeln ins eBay. Geht weniger ums Geld mehr um die Symbolik. Wills nicht mehr im Haus haben. Also schlagt zu. Ich denke der Preis ist ok. Oder?

Gruß Mike
Danke für das Lob Cox.
Ich will das jetzt auch nicht irgendwie dramatisieren. Nur los werden.
Achja, ich schlafe schon seit ein paar Tagen drüber. Es ändert sich nicht.
Wirklich ;) Es stört mich einfach nur noch und nimmt Platz weg.

Also wenn jemand Interesse hat...
Mail ist in der Userliste.

Gruß Mike
ein Problem zu lösen, indem man es verkauft ist nicht die Lösung. Laß' uns doch lieber alle gemeinsam daran arbeiten, diese Probleme loszuwerden - es geht ja immerhin hier und da in diese Richtung!
???
Das mit deiner Frau tut mir aufrichtig leid.

Ich hab mit 21 auch gemeint, ich müsse den ganzen Mobakrempel verkaufen. Gott sei Dank ist es mir nicht gelungen - es wäre jammerschade gewesen. Nach ein paar Jahren Pause habe ich aus Liebeskummer wieder angefangen, damit ich für den Feierabend eine Beschäftigung habe. Ganz locker, ohne Stress. Es ist ein sehr schönes Hobby. Später habe ich dann meine Frau kennen gelernt - und sie freut sich mit an der Moba (auch wenn sie hin und wieder reklamiert, ich sei zu oft "unten").

Felix
Momentan geht Dir wahrscheinlich alles und jeder auf den Wecker. Glaubst Du, einer von uns kennt das nicht, dass alles auf einmal über einen hereinbricht?

Ist ein bisschen viel auf einmal für Dich. Da trifft man schnell Entscheidungen, die einem später leid tun. Doch willst Du Dir das wirklich antun: Frau weg und Moba weg? Zugegeben, ärgern muss man sich manchmal über beide. Aber die Moba verlässt Dich nie. Und Frauen kommen manchmal wieder zurück.

Räum' die Moba in die Ecke und schlaf ein paar mal drüber - nicht über die Bahn, sondern über die ganze Sache! Wenn Du das Zeug verscheuerst, freuen sich nur andere.
Mike
ich habe alle Deine Beitraege mit grossem interesse gelesen und als Du dann gesagt hast das Du es verhoeckerst war das mehr oder weniger ein Shock.
Meine Frau ist auch seit 2 Jahren weg, eines der Gruende war die Moba.... aber: Frau weg, Moba bleibt! Obwohl viele Stuecke gemeinsam Gekauft bzw. von Ihr Geschenkt wurden (Sorry fuer mein Deutsch, lebe seit 20 Jahren in Italien und habe das Schreiben vergessen) ist es kein grund dieses Hobby zu Entfernen. Ich schliesse mich der meinung der obigen "Kolegen" an.
Uebrigens, ich glaube wir sind Kollegen bzw. mit S5-S7 L2-DP usw. und auch wenn ich oeffters unterwegs bin.... Moba ist meine Freizeit, von der ich wenig habe, und keiner wird Sie mir wegnehmen.

Gruss und Kopf auf das Leben geht weiter!

Klaus


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