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THEMA: Taumeln von Loks

THEMA: Taumeln von Loks
Startbeitrag
wolfgang(berlin) - 14.10.10 11:20
Hallo,

eine Frage zum Taumeln von Loks.
Wie kann es sein das Lokomotiven gleich welchen Herstellers,die
in der Vorwärtsfahrt einwandfrei laufen,bei Rückwärtsfahrt mehr oder weniger stark taumeln.
Was passiert da mechanisch,wie kann man die Fehlerquelle eingrenzen und vor allem wie beheben.Dabei sind Loks mit Haftreifen (Tendertaumeln Trix BR 01) sowie ohne (BR 70) betroffen.

danke

wolfgang(berlin)

Hallo

bei Loks mit Stangenantrieb könnte es an den Lagern der Stangen liegen.
Bei E60 und E91 von Roco zum Beispiel hilft etwas Öl auf die Lager. Auch beim BigBoy und Challenger von Athearn ist das auch so.
Möglicherweise klemmt es bei Vor und Rückwärts dann anders.

Lg
Nico
Hoi Wolfgang,

meine MTX V60 (gerade mal 2 Jahre alt und -n ach en paar Wochen DIenst schon defekt aber durch Trix ausgetauscht) - hat(te) das auch, bei Vorwärtsfahrt.

Trat ganz plötzlich auf - und wie Nico schreibt: een Dropje Öl an die Stangen hat das Problem gelöst.
Trotz kleinster Toleranzen setzt sich auch in 1/100mm-Spalten/Ritzen "Dreck" ab.

Doei
Trixi

Servus,

bei kleineren Loks wäre das Taumeln wohl durchaus Vorbildgerecht. Hab da paar Bilder im Kopf wo man aus dem Zug gefilmt das recht deutlich sah...

- Manchmal haben auch einfach die Räder selber einen Schlag abbekommen und taumeln, mal auf den Kopf legen, laufen lassen und genau drauf kucken.
- Haftreifen sind gerne mal unrund
- Bei alten Getrieben kann man sich auch mal um einen Zacken vertun beim Zusammenbau des Fahrwerks, das läßt sich dann möglicherweise ob des Spiels trotzdem leicht drehen aber verschiebt sich dann gegen das Gestänge.

Grüßle
Elvis
Meine Hobbytrain V20 taumelte nach dem auseinanderbauen auch mal plötzlich. Ich konnte das ganze beheben, indem ich das Zahnrad einer einzelnen Achse ein bis zwei Zähne weiterdrehte.
Ich habe eine Hobbytrain/Kato Re 6/6 der ersten Serie, die fährt in die eine Richtung sehr schön, in die andere taumelt sie wie blöd.
Leider hat es da keine Kuppelstangen zum Ölen was soll ich tun?

Felix
Die Frage war ja, warum es vor und zurück Unterschiede gibt.
Ich denke, die meisten Hersteller legen die Antriebe für Vorwärtsbetrieb optimal aus. Rückwärts bleibt es dann ein Kompromiss.
Bedingt durch die Lastverschiebung der Achsen durch die Drehmomentänderung, kommen andere Achsen zum Tragen, die vielleicht nicht ganz rund laufen, oder deren Haftreifen nicht sauber in der Nut sitzen.
Bei Gestängen addieren die Spaltmaße evtl. ungünstig.
Gestänge würde ich niemals ölen. Dadurch entsteht ein Klebefilm, der Staub bindet.

Jürgen H.
Hoi Jürgen,

stimmt wohl - aber zumindest bei mir die einzige Alternative.
Natürlich startet dann ein Teufelskreis aus säubern und pflegen

Die Alternative wäre dann ja nur noch Einzelteile tauschen (wenn man den Fehler denn klar erkannt hat, obwohl eine "Garantie" git es nicht dass es mit neuen besser wird) oder als Teileträger in's BW.

Doei
Trixi
Hallo alle zusammen,

wenn ich mir das alles so durchdenke (bei mir gibt es auch einige Loks), komme ich auch auf die Schlußfolgerung von Jürgen H.

Was ich noch dazufügen würde als Möglichkeit:
Bei Schubestänge, die Reihenfolge der Achsen. Baut man bei Lok die Achsen in einer anderen Reihenfolge ein (z. B. beim E-Kuppler Achse 1 und 5 vertauschen) kann auch schon taumeln oder unrunden Lauf zur Folge haben.

Es gibt da halt nur zwei Möglichkeiten:
Entweder der Sache auf den Grund gehen
Oder immer mit der Schokoladenseite vorwärts fahren.


Gruß aus Freising

Christian Strecker
Es gibt klebefreie Trockenfilmprodukte speziell für Kunststoffe, meist in der Nahrungsmittelindustrie.
Das wäre eine Alternative. Ich habe in anderen Bereichen als Moba gute Erfahrung damit.

Jürgen H.
Hallo zusammen,

Taumelprobleme hatten und haben bei mir  vor allem bei Minitrix - Schlepptenderloks; besonders die mit Tenderantrieb, etwa BR 41 (Kohle und ÖL), 54, 01 und 03 / 03.10. Es sind immer die Tender, die den Tatterich haben. Meine Fleischmann- , Roco-, Hobbytrain- und Arnold-Loks laufen alle ruhig, egal ob vor- oder rückwärts und mit Tender- oder Lokantrieb.

Bei der Minitrix 03.10 (blaue Version) war die Wackelei so schlimm, daß ich sie bei einem Lok-Doc eingeliefert habe.  Der hat dann einen Fauli eingebaut, die Räder gerichtet - manchmal sind sie nicht exakt rechtwinklig aufgepresst - und Bleigewichte (bekommt man z.B. als Walzblei - Bleifolie selbstklebend 11x11 cm x 1mm Blei bei "fierefighter09" in der Bucht zu 1,30 €) eingebaut. Auch die Haftreifen liefen unrund und wurden gerichtet.

Jetzt ist alles ok. Und die anderen Wackelkandidaten werde ich auch noch entsprechend "behandeln" lassen, Faulis sind zwar nicht gerade billig, aber lieber eine Lok weniger kaufen und dafür keinen Frust ob der Wackelei.

Die BR 58 Minitrix läuft übrigens einwandfrei, vermutlich wegen des Glockenankermotors. Auch die 52er (alle Versionen: Wanne, Steifrahmen, Kondenstender)  haben keine Geh-Probleme.  

Grüße vom Rhein,

Wilhelm
Sorry Wilhelm,
aber das Taumeln von Loks durch einen anderen Motor behoben werden sollen,kann ich rein mechanisch nicht nachvollziehen.Wie richtet man Haftreifen??man kann sie doch nur aufziehen und schauen ,ob sie in die Nut richtig passt.

wolfgang(berlin)
Hallo Wolfgang,

allein ein Motortausch bringt wahrscheinlich nichts, aber irgendwie hat es mit dem Fauli und den anderen Maßnahmen geklappt. Wie, weiß ich allerdings auch nicht. Es kann sein, daß die wirkliche Ursache für das Wackeln eine andere war wie etwa schlecht aufgepresste Räder, die dann eiern, hakelnde Zahnräder o.a..

Mit "richten" der Haftreifen habe ich mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt, er hat neue aufgezogen.

Vielleicht war es das Bündel von Maßnahmen, daß zum Wackel-Ende führte; vielleicht war es auch nur ein dann richtig eingesetztes Zahnrad oder das Richten eines nicht rechtwinklig aufgepressten Rades.

Hauptsache, der "Rennomier - Dampfer" fährt jetzt wackelfrei

Grüße nach Berlin,

Wilhelm
Also meine Trix 41er taumelt auch etwas, aber mit ordentlich Last dran (dafür wurde sie ja gebaut ) fällt es schon nicht mehr so deutlich auf.

Viele Grüße

Dirk


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