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THEMA: Stuttgart 21 - Bahnhof wird Abgerissen
Der Stuttgarter Bahnhof, Nordflügel wird jetzt abgerissen
http://www.ustream.tv/channel/live-stream-vom-n...tgarter-hauptbahnhof
Grüß Werner
also echt...wegen dem umbau so nen aufriss machen...
hoffe das der bau ned zu arg boikotiert wird
lg hanny
Jürgen H.
ich komme aus der Nähe und den markanten Bahnhof habe ich schon als kleines Kind bestaunt.
Ist jemandem bekannt, ob und wo es das durchgestrichene Stuttgart 21 -T-Shirt gibt?
Danke Gruß Ingo
http://www.n-tv.de/politik/Stuttgart-21-erhitzt-die-Gemueter-article1348231.html
Gruß
Peter
den "Schaden" haben sicherlich nicht die Stuttgarter, den "Schaden" haben ganz viele Andere.
kopfschüttelt
Volker
Das ist kein Umbau, sondern ein kompletter abriss. Der neue (4,1 Milliarden €) Bahnhof braucht keine Gebäude mehr. Der ist unterirdisch und durchgängig, für die E-Loks
Tag Werner
Mach das T-Shirt doch selber per Trans-folie und Bügeleisen
gruß Werner
es muss angepasst werden..
denke es ist gut für stuttgart...
ich bin für und sense...
lg hanny
Wenn Du dafür zahlen willst, OK, ich will es aber nicht!!!!!
Es ist nur verschwengung von unser aller Gelder ohne Nutzen. Es könnte besser angelegt werden.
werner
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-08/bahn-verschwendung-stuttgart21
Gruß
Peter
vertiefe dieses thema aber nich weiter weil sonst gibts krieg..
den einige leistungen des staates an die nich willig arbeitende bevölkerung empfinde ich als unötige geldverschwendung....
die 4 milliarden die da reingesteckt werden schaffen wenigstens arbeit ;)
Aber nicht für unseeins. Dafür werden wieder Arbeitskräfte aus Billiglohnländer angekarrt und Schwarzarbeiter angeheuert, nur damit die Kosten nicht zu schnell hochschnellen. Und am Schluß wird warscheinlich der Bau gekürzt, wie beim Berliner Hauptbahnhof ( verkürzter Bahnsteigdach)
Werner
es wird auch Zeit. Das hat ja lang genug gedauert.
Gruß
Heiko
Die derzeitige CDU mit dem Mappesmann vorne dran hat sich doch schon von der normalen, arbeitenden Bevökerung abgewandt. Die Gelben Klientelfürsten kann man sowie so vergessen, Die von der Koalition leben doch auf einer Insel. Die Wähler haben es aber in der Hand da etwas zu ändern!
Das Stuttgart 21 Projekt halte ich auch als völlig unnötig und als reine Geldverschwendung. Für Bildung, Forschung etc. wäre das Geld zigmal besser angebracht.
Grüße
Werni
N-Spurfreund Michael
http://de.wikipedia.org/wiki/Hallands%C3%A5stunnel
Die Details aller Skandale sind leider nur in der schwedischen Version zu finden.
Gruß,
Harald.
ist zwar schade mit dem Abriss des Seitenflügels,
aber wer heute wie ich in Stuttgart zu tun hatte, kann euch ein
Lied von dem DURCHEINNANDER singen!!!!!!!!!!!!!!!!
Über 1 Stunde in der Innenstadt festgesteckt, nur weil einige
Wichtigtuer Handzettel an Autofahrer verteilen mussten.
Taxis standen auch im Stau (armer Fahrgast , musst halt zahlen)
Keine Busse in der Innenstadt (armer Fahrgast, musst halt laufen)
Wer denkt an Alte Personen, Kinder die nicht ausweichen können??
Mein Termin ist auch geplatzt, kann Morgen die ganze Tour nochmal
fahren ( UMWELTSCHUTZ )!!
Hallo an alle WICHTIGTUER , demonstriert doch vor dem Rathaus oder
dem Landtag von Baden-Württemberg, lasst doch da keinen mehr rein
oder raus.
Gebt eure Zettelchen doch lieber den Politikern!!
Bitte lasst alle anderen aus dem Spiel, denn der Schaden war heute schon
groß genug für die Allgemeinheit!!!
Ich spreche von tausenden Betroffenen!!!
Habe fertig
Simon
ich gehe gleich noch einkaufen, Chips und Cola stehen jetzt auch
noch auf dem Einkaufszettel.
Ach ja, meine Meinung: Das Projekt ist einmal mehr eine Geldverschwendung
für(besser gegen) die steuerzahlende Bevölkerung und Profit für einige Wenige.
Wie immer. Vorteile gibt es keine, dafür Nachteile während der Bauphase und
im späteren Betrieb. Dezidiert kann man sich die Nachzteile und Prognosen
aus diversesten Artikeln zusammensuchen.
Grüße,
Uwe
das is weil se nix besseres zu tun haben den ganzen tag....
lg hanny
übrigens ist man sich ja parteiübergreifend einig, die SPD hat sich ja auch eindeutig zu Stuttgart21 bekannt. Ist also eigentlich egal, wen dieser Betonköpfe man wählt.
Man sollte einfach mal nur ungültige Stimmzettel abgeben, dann kommen wenigstens keine Randgruppen in den Landtag.
Schade um das schöne Bauwerk, schade um das schöne Geld. Die leisten sich was!!
LG Claus
Nein, ich beziehe weder ALG I noch II, aber weis, wie es sich anfühlt - beschissen! Deswegen k*tzen mich solche Kommentare wie die von hanny extremst an
Jörg
du bist ja genauso fix drauf wie die ganzen "offiziellen" S21 Befürworter.
Wenn man keine Ahnung vom Thema S21 hat (...ich war mal Befürworter, habe mich aber in den letzten 8 Monaten stark mit dem Thema beschäftigt... Ergebnis >>> Contra S21 und pro K21!!!)
einfach mal... (hier einen Text von Dieter Nuhr einsetzen)
Warum Du hier unbedingt die S21 Gegner diffamieren und beleidigen musst erschliesst sich mir hier nicht wirklich
@Badenbahner...
hast du dich eigentlich mal WIRKLICH mit den Vor und Nachteilen des ganzen befasst? Der Schaden der Allgemeinheit durch die Demo ist ein Witz im Gegensatz zu dem was da von der Politik gegen den Willen des größten Teiles der Bevölkerung durchgesetzt wird
@ClausS...
...wobei bei der SPD- (allerdings auch bei der CDU-) Basis eigentlich nie wirklich Pro S21 war und nach und nach das nicht ganz"pro" in ein ganz klares Contra gewechselt ist. Die Frage ist nur wann das die hohen Herren in Ihren Parteien mal merken
Sven
Mich würde nicht wundern, wenn die Grünen wenn es so weitergeht die stärkste Fraktion im Muschterländle wird und dann endlich wirklich mal was passiert....
Ob die Sozen als Juniorpartner dann noch so groß rumposaunen wag ich zu bezweifeln.
Also Schwaben und Badener: Ihr habt es in der Hand....
die wohl wenigsten Fahrgäste fahren durch Stuttgart durch.
Die unterirdischen Bahnsteige werden ein Gewühl von Menschen mit verschiedenen Zielen.
Ein unheimliche Verschleuderung von Steuermilliarden.
Es gibt Bahnprojekte die weit sinnvolle wären.
Der Güterverkehr muss in neue Bahnen gelenkt werden.
NBS sollten direkt führen und nicht im Zick-Zack Planum wie Nürnberg-Leipzig.
- Man fährt ja auch nicht südlich um den Odenwald,
von Nürnberg nach Frankfurt,
weil der Spessart im Weg ist.
Hätte man in Berlin nicht so viele Ausweichmöglichleiten,
würde bei der kleinsten Störung der Personenverkehr kollapieren.
In Zukunft werden prozessorgesteuerte Pannen wahrscheinlich noch viel höher werden.
Oder um es mit den Worten des österreichischen Abgeorneten Herbert Kickl zu sagen:
"Ministerpäsident und Bundesverkehrsminister sind zwei eineiige Zwillinge der Verachtung des Volksmandates."
-Stoppt sofort diesen Wahnsinn in Stuttgart!
Hans Hans
Ich bin für den Umbau und "schön" ist was anderes, was da nach dem Krieg hochgezogen wurde.
Wenn die Menschheit immer so an dem Alten festhalten würde, würden wir noch heute in Höhlen leben.
Das die Schwaben (teilweise) doch sehr vor jeder Änderung /Neuerung Angst haben, darf ich jeden Tag in meiner Firma erleben. Ich freue mich schon auf den neuen Bahnhof egal was der Kosten wird, denn dann weis ich wenigstens wofür das Geld ausgegeben wurde. Man muss auch mal was investieren und darüber hinaus ist dieses Projekt (Bahnhof) ja auch für die nächsten 50 Jahre gedacht.
Ich frage mich nur, wer die Zeit hat sich da den ganzen Tag auf die Lauer zu legen und den Bauvorgang aufzuhalten...das kostet auch Geld! Ich glaube eher das sich hier einige nur ihrer demokratischen Grundrechte entzogen fühlen (ist ja super wenn man erstmal gegen alles ist) und bei etwas weiter Betrachtung (Blickwinkel) auch für den Umbau wären. Kommt mir eher vor wie kleine Kinder, die den richtigen Zeitpunkt verpasst haben und nun nicht ins Bett gehen wollen.
Hoffentlich bauen sie noch irgend wann eine Autobahn durch den Schwarzwald von Freiburg über Villingen-Schwenningen direkt nach München!
Grüße
Christian
du hast es richtig formuliert, bei der Basis sind sich alle so einig wie am Kopf. Nur denkt die Basis mal wieder anders als der Kopf. Und da sind alle mal wieder gleich, irgendwie verhängnisvoll.
@24 Hallo Peter,
ein durchaus interessanter Aspekt, wenn was dahinterstehen würde. Wobei die Grünen eigentlich noch nie ein Gesamtkonzept aufweisen und hauptsächlich von faulen Nichtwählern und Sprüchekloppern profitieren würden, ändern würden die auch nix. Das Schnelldrehen hat ex Steineschmeisser Joschka ja perfektestens demonstriert.
LG (auch an Peter) Claus
nachdem jetzt sogar der Chef-Designer für einen Stopp des Bauvorhabens ist (so kam es vorher in den Nachrichten), weil er Angst hat, dass durch die sehr lange erforderliche Tunnelröhre massive Grundwasserprobleme auftreten können, kann sich das ganze Projekt ganz schnell erledigen.
Aber sei es wie es wolle, selbst wenn sie es jetzt noch stoppen würden, sind sicherlich schon einige Millionen den Bach hinunter. Aber was soll´s - vielleicht kommt ja dann die Rente mit 80 um die Finanzlöcher zu stopfen.
Grüssle,
Micha
Stuttgart, eine Metropole machs gut !
Gruß Björn
Was passiert eigentlich mit Stuttgart 1 zu 160, also mit freymodell.de?
Gruss.
Boris
wenn ich richtig gelesen habe, soll er so wie er ist , bestehen bleiben. Ein Abbau und umsiedlung ist nicht möglich ,da zuviel zerstört werden würde.
Er hat auch nicht mehr die Zeit, alles neu aufzubauen.
Werner
was soll dieser widerliche Eintrag. Man kann über S21 denken wie mann will, Aber die Todesstrafe hat in diesem Forum nichts verloren. Das ist unterste Schublabe. Es sei dem Autor dringendst empfohlen sich sofort von dieser Aussage zu distanzieren.
Gruss
Herbert
bin sehr verwundert über diverse Meinungen - insbesondere von hanny, er hat mit seinen jungen Jahren vielleicht das eine oder andere von Fachleuten in der Presse überlesen, z. B. Streckenführung, Tunnels usw.. Dieses Stuttgart Projekt - heute 21, früher mit anderen Jahreszahlen versehen - ist nicht nur das Projekt von und in Stuttgart, es betrifft uns alle. Meiner Meinung ist es eine unglaubliche Immobilienspekulation - die Baukosten zahlt jeder Steuerzahler, die Immobiliengewinne bleiben bei der DB - ein bundesweiter Protest der Steuerzahler ist angebracht.
Grüße
Wolfgang
Achtung Satire
Ich habe gehört, in der Schweiz wird auch schon wieder über die Todesstrafe nachgedacht.
lG
Volker
Und Extremisten sind unwählbar - von daher sind die Grünen (die in Ba-Wü ja auch einige Hochburgen haben) die einzige Alternative.
Zitat
wenn ich richtig gelesen habe, soll er so wie er ist , bestehen bleiben. Ein Abbau und umsiedlung ist nicht möglich ,da zuviel zerstört werden würde.
Er hat auch nicht mehr die Zeit, alles neu aufzubauen.
um es noch genauer zu sagen: er kann so bestehen bleiben, weil er vom Hauptbahnhof ein paar Kilometer entfernt steht.
Gruß
Kai
@34:
<Meiner Meinung ist es eine unglaubliche Immobilienspekulation - die Baukosten zahlt jeder Steuerzahler, die Immobiliengewinne bleiben bei der DB - ein bundesweiter Protest der Steuerzahler ist angebracht.>
Dem kann ich nur zustimmen. Hier lassen sich einige Pappnasen dieselbe vergolden! Für solche Projekte wären im Vorfeld Volksentscheide angemessen - es wird ja auch des Volkes Geld verbuddelt und verbaut.
Gruß
Peter
Guten Abend Hanny,
ich empfehle Dir mal den Artikel von Hr. Bodack durchzulesen, der in einem der letzten Hefte des Eisenbahn Kurier erschienen ist. Hr. Bodack ist ehemaliger Mitarbeiter der DB in der Führungsebene und war z.B. maßgeblich bei der Einführung des IR-Konzeptes beteiligt. Der Mann hat also echt Ahnung. Und was er im EK schreibt ist keinesfalls reißerisch.
Aber die klaren Fakten sind schon erdrückend und sprechen absolut GEGEN Stuttgart 21.
http://webcam.schrem.eu/FuerStuttgart21gibtEsAlternativen.pdf *)
Natürlich wird es immer welche wie Dich geben, dass ändert aber nichts an den Fakten.
In Deinem Fall scheint es mir sogar so zu sein, dass Du Dich in keiner Weise mit dem Thema vertraut gemacht hast , (aus welchen Gründen auch immer - vielleicht liegst auch nur am Alter?) denn sonst würdest Du nicht solche unqualifizierten Kommentare abgeben!
Schönen Abend noch!
Beste Grüße,
Olaf
*) Edit: Link eingefügt
im Eisenbahnmagazin ist gerade im aktuellen Heft auch ein Bericht zu Stuttgart 21.Das EM ist eigentlich immer recht sachlich und auch hier kommt Stuttgart 21 auch aus betrieblichen Gründen gar nicht gut weg.Wer für Stuttgart 21 ist sollte diesen Bericht einmal lesen!!! Viel Geld für ein neues Nadelöhr im Bahnbetrieb.wenn die Demos schon vor 3 Jahren so groß gewesen wären gäbe es Stuttgart 21 bestimmt nicht......Ich freue mich schon auf die Landtagswahl 2011!!!!
Gruß Thomas aus Stuttgart
ich traure auch um den Abriss des Seitenflügels des Stuttgarter Bahnhofs.
Es ist aber schon lang bekannt und alle Gerichte haben so entschieden.
Doch muß man deswegen gleich als Demonstrant eine ganze Innenstadt
lahmlegen???
Und Zug reisende an der Weiterfahrt hindern???
Ich denke die Gegner von S21 haben sich heute in der Bevölkerung von Stuttgart
mehr FEINDE als Freunde geschaffen!!!
Was kann der Rest der Bevölkerung dafür???
Auf den Straßen tanzen und Zettelchen verteilen,
anstatt den Landtag oder das Rathaus besetzen, aber dort
nimmt man diese Wichtigtuer schon lange nicht mehr für voll!!!
Den Volkswirtschaftlichen Schaden ,zahlen wir die heute beruflich oder privat in Stuttgart waren, wieder aus der eigen Tasche oben drauf!!!
Habe nochmals fertig!
Simon
also das thema schramt an niemanden vorbei...
ich bin der festen meinung..auch als jungspund der vieleicht keine ahung vom leben hat...
das das projekt zukunft haben wird...
ich kenne den stuttgarter bahnhof und ich find ihn erlich gesagt so wie er ist zum kotzen...
ich reise viel mitm zug...und so einen bhf wie da habe ich noch nie erlebt....die wege sind grausam...der flair is *Dreck* ...alles vermodert...ect pp ... das teil muss eh von grundauf
überholt werden...
bis jetzt sind alles nur theorien.... es wird kein gescheiten taktplan geben
die wege werden zu lang....das projekt kostet milliarden
genau das gleiche war in berlin....war in dresden am bhf und an den neuen brücken...
egal was neu gemacht wird muss GRUNDSÄTLICH immer nur gepopelt werden und das solang bis alles schlecht ist..und jeder was schlechtes sagt..
keiner weiß ob es wirklich so wird wie die prognosen es sagen...wenn so kommt passiert es halt ...wäre nich des erste mal das geld in diesem land für nix vergeudet wird.....
wenn man betrachtet das die demos die infrastruktur der stadt lahm legen.... züge teilweise später kommen..am einem verkehrsknoten punkt keiner mehr durchkommt dank diesen protesten...wieviel geld wird da sinnlos verschlampert...des sind nich nur paar euro..des geht schnell in die millionen....
es ist beschlossene sache.....damit ist das thema für mich durch..und ich bleib immer noch bei meinem standpunkt das die leute ihre zeit da verplempern...und meine zeit is mir dafür zu schade..habe wie gesagt genug solche demos erlebt und andere sachen(auch als junger) und bis jetzt sind immer alle projekte gebaut worden .....auch die A 17 ;) dresdner bzw sachen kenne die geschichte sicher...aber des gehört hier nich her
lg hanny...was gestern war wissen alle ... was morgen is kann niemand sage
Nur gut, daß Stuttgart nicht in Hessen liegt. Die haben die Todesstrafe in der Landesverfassung stehen.
mfg
Andre
sie es mal so, du hast es doch auch schon geschnallt. Schlucht war früher und Kopfbahnhof ist heute
Übertragen auf Stuttgart sollte man Stuttgart 21 begraben bzw. erst gar nicht ausbuddeln, sondern für nichtmal die Hälfte des Geldes so was wie K21 machen. Alles oberirdisch, keine 60 km Tunnelröhre, die Möglichkeit des integralen Taktfahrplans beibehalten, gesparte Gelder in den Nahverkehr stecken können, etc. pp. ... und zu guter Letzt kaum länger nach München unterwegs sein, wie mit diesem gerichtlich bestätigten Jahrhundertschwachsinn.
Gugel dir mal Fahrzeiten von ICE und IC aus den letzten 25 Jahren. Oha, der IC in den 1980er Jahren war deutlich schneller unterwegs, als der ICE auf gleicher Strecke (Stuttgart—München). Komisch, was ist denn da schief gelaufen?
Mit Stuttgart 21, also inkl. der Neubaustrecke erhalten wir eine Fahrzeit, die nur um wenige Minuten (im einstelligen Bereich!!!) unter den schnellsten früher gefahrenen Verbindungen über die mühselige Geisliner Steige liegen. Ja, wie das? Die tolle Leistung kann sich locker in bunten Diagrammen breit machen, wenn man zum Vergleich den miesen Standard von heute heranzieht. Und die Haltezeiten in Stuttgart mit 2 Minuten ansetzt. Wie das auf den kümmerlichen Achtmeterbahnsteigchen gehen soll, kann ich mir noch nicht ganz vorstellen.
Noch was: Ich hörte, dass in BW die Preise für Schülermonatskarten deutlich angezogen haben...
Berlin taugt als Beispiel nicht wirklich. Hier musste mit den Folgen einer jahrzehntelang geteilten Stadt umgegangen und in weiten Teilen neue Infrastruktur geschaffen werden. Da war nix, was funktioniert hätte, sondern es handelt sich um Neubauten. Stuttgart hat einen zwar in die Jahre gekommenen (haha, warum wohl...) Bahnhof, aber der funktioniert. Und zwar gut, gilt er doch als einer der pünktlichsten Bahnhöfe. Das lässt sich übrigens von den Berliner Bahnhöfen mitnichten sagen. Aber ach, Birnen vs. Äpfel.
Zu den unsäglichen Tiraden gegen Arbeitslose sag ich mal nix. Davon abgesehen, dass das eine durchaus mit dem anderen zu tun hat. Denk an die schon genannten ausgebeuteten Schwarzarbeiter aus Sonstistan, die neulich von genau dieser Baustelle gezogen wurden.
Damit du mich nicht falsch einsortierst. Ich kann mich sehr wohl für große und visionäre Projekte begeistern. Das geht ganz schnell. Mit S21 hab ich mich beschäftigt und komme zu dem Schluss, das ist visionsloser, hingetürkter und jetzt mit blinder Macht durchgedrückter Bullshit.
Schöne Grüße, Carsten
die fahrzeiten das die sich verschlächtert haben kann ich nachvollziehen...
neue züge alte gleise...züge die liegen bleiben oder stecken im tunnel...ect pp...
zuviel verkehr auf zu wenig gleis würde ich eventuell noch dazu nehmen....
wie gesagt was nun besser is für stuttgart wird sich zeigen...vielleicht ist es gut..
standzeiten sind grundsätzlich eh schlecht bei der bahn...besonders im bereich kopfbhf...(frankfurt) 4 min zeit um 3 bahnsteige von ganz hinten nach vorne rum und dann wieder an den kopf von dem anderen bahnsteig....wo bei es eine unterführung gab welche glaub 50 m vorm bahnsteigende war...aber am kopfende Oo ...
naja egal...des thema is durch.,..für mich^^
Zitat
Mit S21 hab ich mich beschäftigt und komme zu dem Schluss, das ist visionsloser, hingetürkter und jetzt mit blinder Macht durchgedrückter Bullshit.
Full ACK!
Lieber Herr Ministerpräsident Mappus, bisschen blöd für Sie, dass in einem halben Jahr Landtagswahl ist. Denn auch Wahl-Stuttgarter gehen Sie abwählen.
Und hier nochmal mein etwas älterer Aufruf:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=423179
Grüße
Daniel
http://www.modellbahn65.de/
http://www.modellbahn65.de/html/nbahn.htm
MfG
Jochen
wenn es darum geht das man in Kopfbahnhöfen immer nur am Kopfende die Bahnsteige wechseln kann...
So könnte man in Stuttgart Hauptbahnof, mit den eingesparten Milliarden des "Unterirdischen",
einen Übergang mit Aufzügen und Laufbändern etc. futuristisch hinzaubern,
und ein paar Euros für den Rest des Heruntergekommenen wären auch noch da.
- Stoppt den Wahnsinn am Stuttgarter Hauptbahnhof!!
Hans Hans
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,713829,00.html
Gruß
Peter
Zitat
wenn es darum geht das man in Kopfbahnhöfen immer nur am Kopfende die Bahnsteige wechseln kann...
Dann kann man sie in Durchgangsbahnhöfen gar nicht wechseln, oder wie ?
Jürgen H.
der TGV nach Paris konnte gestern auch den Bahnhof nicht
pünktlich verlassen!!!
Hier haben die Demonstranten ihren richtigen Eindruck bei den Reisenden hinterlassen!!
Seht selbst:
http://www.youtube.com/watch?v=_qnT_BvVLZU&feature=channel
Grüße
Simon
hier kann man das Chaos am Bahnsteig am besten beobachten!!
Demonstranten NÖTIGEN Bahn reisende an ihrer Abfahrt,
und rufen als die Polizei einschreitet: Keine Gewalt,keine Gewalt!
Wie lächerlich wirkt denn so etwas!!
Seht nochmals:
http://www.youtube.com/watch?v=_qnT_BvVLZU
Grüße
Simon
In Dresden setzt sich die CDU mit der Waldschlößchenbrücke ein Denkmal (Milbradt-Orosz-Gedächtnisbrücke), in Stuttgat wird man bald mit S21 an die Machtarroganz der CDU erinnert. Der Potsdamer Platz ist nicht mehr der Potsdamer Platz. Der Lehrter Bahnhof wurde auch verschandelt. Die Schwarzen bauen und bauen und bauen.
Das Volk ist denen egal, Hauptsache das Säckchen füllt sich und am Stuhl wird nicht gesägt. Punkt-Basta. Solange die Wendehälse, die früher die SED gewählt haben und die Grundsätzlich-, Trittbrettfahrenden schwarz-wählenden noch leben, wird sich nichts daran ändern.
Gruß Frank
Stell dir vor, es gibt ein CDU-Denkmal und keiner benutzt es!
ich als fahrgast wäre ausgetickt.....
kopfschüttelnd .... sowas is kein protest...nur peinlich
Kuckt mal - Schuster (CDU) plant schon "Stuttgart 22":
http://www3.ndr.de/sendungen/extra_3/media/stuttgart146.html
Andreas
da gehen mehr flugzeuge die minute runter als wo anders*lol*
das traurigste an Stuttgart 21 ist....-wenn es erst einmal gebaut ist wird sich die eingebauten Betriebsfehler so gut wie nicht mehr beseitigen lassen.Ein Ausbau der "U-Bahnstation" unterirdischer Bahnhof ist so gut wie nicht möglich.Fehlerhafter Flughafenbahnhof(Tunnelbreite,Feuerschutz),fehlende Ausweichstrecken,fehlendes Geld."Wir haben damals im besten Glauben gehandelt.Nun muss man damit eben leben"Genau diese Komentare werden die Verantwortlichen in einigen Jahrzenten von sich geben.Wobei die Herren bis da bestimmt Ihre Rente geniessen die auch der Steuerzahler begleichen darf.Genau diese Herren werden wohl auch nie mit den ÖPNV in Stuttgart unterwegs sein aber Stuttgart hat dann einen neuen Stadtteil auf den alten Bahngelände....bei weniger Einwohnern und nur Baufirmen und Geschäftemacher werden damit das große Geld verdienen.Die Innenstadt verliert durch die neuen Megaläden noch mehr alte Geschäfte durch neue Konkurenz....Alles wird besser aber nichts wird gut.Demokratie ist wenn einer denn Wählern das Paradies verspricht und nach der wahl SICH das Paradies von seinen Wählern finanzieren lässt
Gruß
Thomas
Anders als in Stuttgart gab es 2005 einen Volksentscheid und da haben 68 % deiner Dresdner Mitbürger für den Bau der Waldschlößchenbrücke gestimmt.
Eine neue Elbbrücke plante schon das Autobahnbaukombinat zu Ostzeiten um das betagte Blaue Wunder zu entlasten und hätte man seinerzeit schon gebaut, dann wäre das ganze Thema erledigt.
Gruß Marko
Du fühlst Dich durch die Demonstranten behindert? Na, dann warte mal ab, bis die großen Baustellen so richtig eingerichtet sind. Da wirst Du jahrelang stolpern und Dich nach der temporären Behinderung durch ein paar Demonstranten zurücksehnen. (Siehe Kölner U-Bahn-Bau. Die fuckeln seit 10 Jahren an einem kleinen Teilstück, das niemand braucht, herum, behindern vielfältig den Straßenverkehr, haben nebenbei das Stadtarchiv versenkt und fahren tut nichts. Die Kosten haben sich aber bis jetzt schon mehr als verdoppelt. Vermutlich wünscht sich so mancher Kölner, er wäre seinerzeit durch ein paar Demonstranten behindert worden, die dann dieses Elend verhindert hätten).
Und genötigt fühle ich mich als NRW-Steuerzahler auch; denn ich muss über die 100%-Tochter des Bundes (DB AG), die quasi im Gemeineigentum jedes Bundesbürgers steht, und über die Subventionen aus dem Bundeshaushalt diesen Schwachsinn mitfinanzieren. Am Ende wird das Projekt um die 8 Mrd. EUR gekostet haben. (Meine alte Fausformel: Man multipliziere bei öffentlichen Bauvorhaben die anfangs genannten Kosten mit 3).
Vermutlich werden sich die Betonköpfe mit Hilfe deutscher Gerichte und unter Berufung auf demokratisch getroffene Entscheidungen durchsetzen. Was daran demokratisch sein soll, wenn Entscheidungsträger mit getürkten Zahlen getäuscht wurden und die Verantwortungsträger sich jetzt scheuen, das zuzugeben, weiß ich auch nicht. Es grenzt schon an Dreistigkeit, den seinerzeit beschlossenen Kostenrahmen schon vor Baubeginn dramatisch zu überschreiten und den Steuerzahlern dennoch ein "weiter so" zuzumuten. Demokratisch wird daher nur eines sein: Die Abwahl dieser Landesregierung im nächsten Frühjahr (woran ich leider nicht mitwirken darf). Das war es dann mit der Mappus-show.
Gruß
K.U.Müller
N.B. Wie klug war da doch Günther Beckstein, der unmittelbar nach seiner Inthronisierhung den Steuber-Wahnsinn "Transrapid" beerdigte und damit ein weiteres Milliardengrab verhinderte. Und: Vermisst irgendwer diese Bahn?
es ist ja schon komisch das die einfach mal den denkmal schutz umgehen dürfen was ich nich gut finde und dann wollen die bäume wegmachen die über 100 jahre alt sind und durch neue ersetzten das kann nicht sein :(
mfg
coolbahner
wenn ich mir wohlgesonnene, meißt weit entfernt wohnende mit falschen Argumenten köder, kann ich mich leicht auf einen Volksentscheid berufen. Warum wurde denn nicht anno 18.. die Brücke schon gebaut? Sie ist nicht nötig, an dieser Stelle, das wurde schon vor Generationen erkannt, eine Alternative zum Blauen Wunder ist dieses Monster nicht.
Den Stuttgarter Hbf kann man mit Sicherheit billiger ertüchtigen und schöner machen. Ein Tunnel lässt sich heute leicht bauen, Leipzig muß ja nicht unbedingt Vorbild bezüglich Kostenexplosion sein! Da haben gewiß auch einige Säckel dran verdient.
Gruß Frank U
wie ich es schon geschildert hatte:
Züge an der Ausfahrt behindert,
Beamte beleidigt und
Innenstadt lahm gelegt!
Originalzitat des Polizeipräsidenten:
WER RETTUNGSKRÄFTE BLOCKIERT,
HANDELT "KRIMINELL"
Im Boulevard Baden kann man den Bericht lesen:
http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/w...rrespondenten-243883
Und nun der Hammer:
Es herrscht KRIEG in Stuttgart, laut einer Aktivistin!
http://www.youtube.com/watch?v=4PcsdaM6T2c
Oh oh, kriminell scheint mir noch geschmeichelt zu sein!!
Grüße aus dem sonnigen Baden!
Simon
http://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/A...-article1357961.html
Hier noch mal ein Überblick zum Thema:
http://www.spiegel.de/thema/stuttgart_21/
Gruß
Peter
diffamieren ist einfach, aber wo sind die Argumente?
Hier zwei "erstklassige" Beispiele "kompetenter" Fürsprecher:
http://www.youtube.com/watch?v=D9LJVIkYDFU
http://www.youtube.com/watch?v=Nd_iDomzglU
Öttinger: Bahnhof [...]marode, [...]muss neu gebaut oder generalsaniert werden,...
Schuster: Gleisvorfeld[...]kaputt, marode, Brücken [...] marode, Engpass, entscheidender Vorteil, dass der neue Bahnhof direkt hinter dem historischen Bahnhof gebaut wird. (Kommt aber noch besser)" Ich nehme einfach die ganzen Rammböcke der Gleisanlagen und verschiebe sie einfach um 80 Meter... Behelfsbrücken auf die Gleise..., die Züge kommen über viele Kilometer nach Stuttgart hineingefahren und dort muss man entweder umsteigen oder umrangieren,...
Kußmaul(at its best): Schienenschrott, [...]eine unglaubliche Fläche, die von dem Zeug verbraucht wird, Berliner Mauer, Badewannenvergleich zu Zulaufstrecken, danach liebliche Parklandschaften, müssen erst die Gleise auf den Überwerfungsbauten kreuzen,...
Grüße,
Uwe
Schön,dann nehmt bitte zunächst zur Kenntnis, dass es hier um riesige Bodenspekulationen geht, deren Ertrag nur einer ganz kleinen Gruppe an Menschen zu gute kommt. U.a. auch diesem netten Herrn Mappus.
Weiter, Stuttgart 21 sollte urspünglich mal etwa 2,5 Milliarden kosten. Inzwischen werden offiziell bereits 4,4 Mrd. zugegeben, intern wird jedoch eine ganz andere Zahl genannt, nämlich 7,9 Mrd!!!! Und ich vermute mal, bis das Loch dann gegraben und wieder zu gebuddelt ist, sind es mehr als 10 Milliarden!
Wer zahlen darf, das meine Herren und Damen sind wir ! Und nur wir! Dabei ist inzwischen gutachterlich einwandfrei festgestellt, dass das gesamte Bahngelände und die dort herrschende Situation völlig ausreicht, um problemlos den Anforderungen auch in 10 oder 20 Jahren noch zu genügen.
Wenn Stuttgart 21 für etwa 30 Minuten Fahrzeitverkürzung ein Argument sein sollte, letztendlich fast 10 Mrd. zum Fenter raus zu werfen, fange ich an, am Verstand derjenigen zu zweifeln, welche heute immer noch Stuttgart 21 für das Non plus Ultra halten.
Das Ganze ist letztendlich nur eine riesige Bodenspekulation und wer mal aufmerksam den Immobilienmarkt und die Immo-Börse durchforstet, wird sehr schnell merken, wovon ich hier rede!
Dann träumt mal schön weiter. Ihr wacht dann audf, wenn uns die Rechnungen präsentiert werden! Nur dann dürfte es zu spät sein. Wir leben schließlich auch in einer Demokratur!
Dieter der Prellbock1
Die können doch nicht dieses schöne Gebäude abreißen....
also was an diesem braunen Kasten schön sein soll, hat sich mir bis heute
nicht erschlossen. Und glaub mir, ich bin schon oft davor gestanden
Und an alle Gegner dieses Projekts:
Ich bin sowas von für Stuttgart 21 - wisst ihr auch warum?
ich finden den neuen Bahnhof einfach cool.
Stuttgart sollte sich diesen Bahnhof leisten.
Beste Grüsse
Christian
Dann mach Dich schon mal auf die nächsten Steuer- und Fahrpreiserhöhungen gefasst. Das Geld, das hier ausgegeben werden soll, ist schließlich großenteils überhaupt noch nicht vorhanden!
Gruß
Peter
kein Problem mit Deiner Meinung
nur sollte Stuttgart die ganze Buddelei dann gefälligst auch alleine (aus seiner Stadtkasse) bezahlen und
nicht noch das ganze Land mit der Irrsinnsrechnung belasten...
best wishes
Uwe
Zitat
Stuttgart sollte sich diesen Bahnhof leisten.
Wenn es so wäre, daß nur die Stuttgarter ihn bezahlen, könnte es mir ja egal sein.
Aber leider geht es doch uns ALLEN an die Tasche...
LG Frank
edit: fehlerteufel vertrieben
nachdem ich mir diesen Threat eine Weile angeschaut habe, bin ich etwas entsetzt.
Die Tatsache, das ein sehr schöner Bahnhof dem Erdboden gleichgemacht wird ( wenn auch nur Teilweise) ist ja schon schlimm genug.
Aber ich befürchte das dieses Thema diesem Forum nicht gut tut.
Dieses Forum ist oft genug Schauplatz für so manchen Glaubenskrieg...
Analog oder Digital,
dcc oder sx
welche Zentraale, welche Software ist die beste...undundund.
Aus Gleichgesinnten Hobbykollegen werden ganz schnell Gegner.
Ich spreche aus Erfahrung. Wenn ich nur an der Karlsruher Tunnel denke. Da wurden Foren zerredet, weil Tunnelgegner eine Plattform gefunden und diese gnadenlos versenkten.
Bitte nicht auch dieses Forum.
danke Bimmler
Hallo Christian,
hier geht es nicht um einen coolen Modetrend, hier geht es um langfrsitige
Verkehrplanung und die Rezeption einer Großstadt. Der Techniknerd ist
stets vom Neuen angetan, gleich ob sinnvoll oder nicht.
Du magst den jetzigen Bahnhof hässlich finden, doch er erfüllt seinen Zweck
und ist v.a. schon vorhanden, und muss nicht erst noch für viel Geld und mit
unkalkulierbaren Risiken erbaut werden. Das einzige, was daran sicher ist, ist
das der Steuerzahler letzteres auch bezahlen muss.
@Bimmler
Das hält jeder aus, nur sachlich sollte es bleiben.
Grüße,
Uwe
Also: eine Diskussion (nicht argumentloses niederreden der anderen Meinung) ist doch durchaus sinnvoll, sofern man ihr offen beitritt.
Grüße
Daniel
P.S.: OBEN BLEIBEN!
Zitat
wenn ich mir wohlgesonnene, meißt weit entfernt wohnende mit falschen Argumenten köder, kann ich mich leicht auf einen Volksentscheid berufen.
Nur gut dass hier nur Dresdner entscheiden durften, sind doch die meisten Gegner keine Bürger dieser Stadt inklusive beleidigter USA Orgelstifter und deren UNESCO Anhang.
Zitat
Warum wurde denn nicht anno 18.. die Brücke schon gebaut? Sie ist nicht nötig, an dieser Stelle, das wurde schon vor Generationen erkannt,
Besuche mal das Stadtarchiv und du wirst staunen, eine Elbquerung war da schon vor 90 Jahren geplant wie schon vorhandene Straßenerweiterung usw.
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eine Alternative zum Blauen Wunder ist dieses Monster nicht.
Architektonisch sicher nicht aber in spätestens 20 Jahren wird das Blaue Wunder für den jetzigen Fahrzeugverkehr tabu sein und eine neue Brücke sollte dem erhöhten Individualverkehr schon gewachsen sein.
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Den Stuttgarter Hbf kann man mit Sicherheit billiger ertüchtigen und schöner machen.
Das sehe ich auch so.
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Ein Tunnel lässt sich heute leicht bauen, Leipzig muß ja nicht unbedingt Vorbild bezüglich Kostenexplosion sein! Da haben gewiß auch einige Säckel dran verdient.
Der Leipziger Citytunnel ist Lobbyarbeit von Importen wie Biedenkopf, Schommer und Lehmann Grube und deren Folgen haben wir jetzt zu tragen.
http://www.vvo-online.de/download/pressemitteilungen/100818_Finanzen_VVO.pdf
Gruß Marko
Es erregt Dich, daß es wegen der Demonstrationen einen Tag lang Verkehrsbehinderungen gab? Dann warte mal ab, was die Großbaustelle S21 mitten in der Innenstadt die nächsten Jahre für Belästigungen bringen wird. Und wenn die geologischen Gutachter recht haben, die vor Verwerfungen wegen aufquellenden Anhydrids warnen, dann bleibt die Großbaustelle die nächsten Jahrzehnte für Reparaturen erhalten. Die Stadt Staufen läßt grüßen...
Gruß, Markus //
Schöne Grüße, Carsten
Habe jetzt die Diskussion ein wenig verfolgt und möchte mal meine Gedanken dazu kund tun:
1) Über pro und contra für S21 oder die Alternative K21 lässt sich vortrefflich diskutieren (ich sage bewusst diskutieren, nicht streiten), so viel steht fest. Dazu haben wir schließlich die Meinungsfreiheit in diesem Land, und dazu gehört nun mal auch die Meinung anderer zu akzeptieren und respektieren.
2) Ich persönlich halte S21 für bedenklich da meines Erachtens nach keine Planungsalternativen (wie K21) berücksichtigt wurden. Bei einem Milliardenprojekt nich zumindest Alternativvarianten zu berücksichtigen halte ich für sehr kurzsichtig: Lieber ein paar Millionen mehr in die Projektierung und Planung investieren als nachher Milliarden für eine nur halb ausgereifte Lösung aufwenden. Zudem: Eine Optimierung des bestehenden Bahnhofes halte ich zunächst für sinniger als ein komplett neues System einzuführen da in der Planung relativ betrachtet überschaubarer. Stichwort System: Gegenüber S21 eingesparte Kosten wären frei für weitere (wie überall zu hören dringend notwendige ) Investitionen in das Schienennetz was die Effizienz des Gesamten erhöhen würde.
3) Das gerade gesagte funktioniert natürlich nur, wenn ein bestimmter Plan nicht von der Politik oder zumindest bestimmten Strömungen/Personen gezielt forciert wird...
4) Solche Projekte polarisieren, irgendwer wird sich immer auf den berühmten Schlips getreten fühlen (ob nun Befürworter oder Gegner). Ich bitte auch zu bedenken, dass wenn mehr über Bürgerentscheide der Betroffenen vor Ort entschieden würde, so manches wichtiges Infrastrukturprojekt o.ä. nicht gebaut würde zum Nachteil ebenfalls der Allgemeinheit. Mal ein paar ganz einfache, vielleicht stark abstrahierte Bsp.: Strom möchte jeder, aber das Kraftwerk bitte nicht vor der eigenen Tür, schnell mit großer Vielfalt einkaufen ja, aber ein Logistikzentrum in der Nachbarschaft? Auf Maßnahmen (ob S21 oder Alternativen) am Stuttgarter Bahnhof gemünzt: Schnell und pünktlich mit der Bahn reisen möchte jeder...
5) Ein wenig erinnert mich das S21-Projekt aber an die Schweizer Geschichte mit der NEAT. Wurde sie ihnen nicht auch vor eineentscheidenden Volksabstimmung als super, vglw. günstig und überhaupt ohne Alternative präsentiert? Einmal beschlossen, kamen dann die waren Kosten und unwägbarkeiten zu Tage. Empfehle da die 3-Sat-Doku vom "Alpentraum zum Albtraum"
6) Demonstrieren: Ist für mich eine Form der Meinungsäußerung, s. 1
7) Dächer besetzen, Straßen blockiereen, Flaschen werfen, Züge blockieren: Hat mit friedlichem demonstrieren nichts mehr zu tun, daher muss ich sagen: Individuen die so handeln haben für mich ihre Glaubwürdigkeit verspielt der Sache an sich dienen zu wollen (ebenso übrigens auf die in 3 angespielten Herren...). Zudem schaden sie der Sache der friedlichen Demonstranten, die, ich hoffe zumindest, die Mehrheit stellen.
8) Demonstrieren2: Die Kostenexplosion und diverse Nachteile des Projekts sind ja erst seit relativ kurzer Zeit bekannt bzw. durch die Medien in einem Maße publiziert worden (zumindest mir als Westfale), andere Aspekte aber schon seit mehr als 10 Jahren (u.a. Abriss von Teilen des Bahnhofsgebäudes, Rodung schöner alter Bäume). Liebe Demonstranten, warum habt ihr nicht auch schon vor 10 Jahren demonstriert? Manchmal habe ich das Gefühl, in diesm Land wird erst aufgewacht, wenn bereits Fakten geschaffen werden...
9) Für das Forum: An anderer Stelle wird immer wieder darüber diskutiert und gewünscht, dass auch Hersteller hier mitlesen. Das tun sie ja auch z.T. Daher bitte ich das auch zu berücksichtigen und evtl. ein wenig auf die Wortwahl zu achten. Nicht mit der Meinung hinterm Berg halten, das wäre ja nicht im Sinne von 1, aber es lässt sich auch in einem normalen Tonfall debattieren. Ein weiser Mann hat einmal gesagt: an ihren Umgangsformen erkennt man den Verfall einer Gesellschaft... Es kann ja gut sein, dass sich ein gestresster Mitarbeiter bei XY auch mal einen anderen als Modell/Technikspezifische Threads durchliest
So, und jetzt dürft ihr mich schelten, in der Luft zerreissen un mich mit meinen 27 Jahren als grün und unwissend bezeichnen
Viele Grüße
Christian
<Liebe Demonstranten, warum habt ihr nicht auch schon vor 10 Jahren demonstriert? Manchmal habe ich das Gefühl, in diesm Land wird erst aufgewacht, wenn bereits Fakten geschaffen werden...>
In der Tat ein Problem - auch der Volksentscheid kam ja zu spät. Möglichweise wurde die Dimension des Plans in der Öffentlichkeit bewusst verniedlicht und/oder gar nicht verstanden. Erst durch das Setzen von Fakten per Abrissbeginn wurde jedem offensichtlich, was zuvor abstrakt war - und deshalb für nicht so wichtig gehalten wurde. Auch der fast 10 Jahre lange Planungsvorlauf könnte eine Rolle gespielt haben - und die Meinung vieler bestärkt haben, dass der Plan nicht umgesetzt wird.
Gruß
Peter
Aber das dieses Bahnhofsgebäude abgerissen wird ist in meinen Augen genau so, wie wenn Köln den Dom abreißen würde, um dort einen neuen unterirdischen Bahnhof zu bauen! Ich dachte eigentlich, das man das EG weiter nutzen würde (wie auch immer)
Ich wollte mir früher immer mal diesen Bahnhof im Original anschauen, habe es aber leider nie Geschaft und nun gibt es für mich bald keinen Grund mehr nach Stuttgart zu fahren! Schade!
Dein Zitieren wird mich mit 100%iger Sicherheit nicht zu den typisch deutschen Ja-Sagern umstimmen. Die meißten Befürworter wohnen von der Brücke weit weg und bekommen die negativen Auswirkungen NICHT zu spüren. Ich bin in Johannstadt aufgeachsen und habe im Jägerpark den Dreck und Lärm quasi vor der Nase. Ganz zu schweigen von den Verschlechterungen der ÖPNV-Anbindung, die mit einer solchen Baustelle einhergehen! Statt Autoverkehr sollte lieber der ÖPNV gefördert werden, warum wurde denn in DD der Radwegförderer abgesägt???
Alles Gründe, Dresden zum zweiten mal den Rücken zu kehren, bin ohnehin nur wegen meiner mittlerweile EX hier. Dann kann ich mir beruhigt wieder eine Arbeit suchen und meine Steuern werden für diese Brücke nicht verschwendet. Sicher, wo anders wird auch sinnloses Zeug gebaut, nur damit Fördergelder fließen!
Hallo zusammen,
Die Stuttgarter tun mir jetzt schon leid, was denen mit diesem noch größeren Dreckloch angetan wird. Stuttgart liegt wie Dresden in einem Talkessel, wo soll denn der Staub hin? Wie wird die Lärmbelastung, die in einer Großstadt schon groß genug ist? Da bleiben noch viele Fragen offen, die von solchen Befürwortern nicht beantwortet werden. Architektonischer Geschmack ist zwar verschieden, der Stuttgarter Hbf hat mich bei meinen Reisen auch nie angesprochen, aber eine solche Dreckbaustelle rechtfertigt es meiner Ansicht nach auch nicht. Man kann billiger sanieren. Was wird denn z.B. aus den Dieselverbindungen nach Lindau? Wird bestimmt lustig, wenn 218er im Tunnel anfahren. Oder haben die RE einen Lockwechsel?
Stuttgart, Dresden, viele andere Regionen und die DB sollten lieber ihre Verkehrsströme besser organisieren, dann hätten wir Steuerzahler weniger Belastung.
Als erstes gehören die Fördergelderkriterien überarbeitet. Es kann nicht sein, dass eine Gemeinde wegen Fördergeldern sinnlose Ampeln baut, damit sie eine Reseve bei Unfällen haben und im nächsten Jahr nicht gekürzt werden. ( Sagt der Kämmerer zum OB, "wir haben 500.000€ Fördergeld offen, daß im Dezember noch verbaut werden muß!")
Gruß Frank U
Sehe ich ähnlich. Ich denke aber vor allem, dass das Problem viel mehr ist, dass sich nur ein geringer Teil der Bevölkerung (bei welchen Projekten auch immer) intensiv mit Planfeststellungsverfahren, Planungen, Vorentwürfen etc. beschäftigt. Es wird ja bei solchen Geschichten immer sehr viel über die (lokalen) Medien veröffentlicht. Aber wer bitte schön liest sich z.B. neben den Hauptseiten und Schlagzeilen auch den Teil "öffentliche Bekanntmachungen" in der Zeitung durch? Oder wer geht ins Rathaus/Bürgeramt um sich ausgehängte Baupläne etc. anzusehen (die ja in der Regel einen Tag nach Aushang als bekannt gemacht und veröffentlicht gelten). Bereits Planfeststellungsverfahren sind ja so einzusehen. Ich denke, dass ist wirklich nur der harte Kern der Gegner eines solchen Projekts und in der Regel direkt Betroffene. Daher ist es für die Politiker, die ein solches Projekt gerne realisieren möchten (aus welchen Beweggründen auch immer)für meine Begriffe relativ leicht, Tatsachen zu verniedlichen, unter den Tisch zu kehren oder gar ganz zu ignorieren (Gutachten? welches Gutachten?). Erst wenn die Medien auf den Zug aufspringen, kommt Bewegung in die Sache. Leider entscheidet hier (meine Meinung) zumeist weniger das Bestreben guten, kritischen Journalismus zu bestreiben als viel mehr die Auflage/Einschaltquote. Das Ganze wird jetzt insbesonere von überregionalen Medien (sei es Fernsehen oder Printmedien) wunderbar gebracht mit spektakulären Bildern, aber in ein paar Wochen oder spätestens Monaten dürfte Ruhe herrschen. Aus Gorleben wird in der breiten Masse auch nur berichtet, wenn der Castor rollt, und wenn im Rheinland ganze Dörfer den Tagebauen Garzweiler und Hambach weichen kräht mittlerweile selbst beim WDR kein Hahn mehr danach. Von daher gebe ich Peter völlig recht: Ein Abrissbagger ist nun mal greifbarer als ein Modell im Rathaus oder Bahnhof, von Papier ganz zu schweigen...
Ehrlich gesagt geht es mir aber ähnlich: Das z.B. für die B61N in Hamm u.a. eine Tunnellösung mit als mögliche Variante geprüft wird habe ich erst durch die örtliche Zeitung auf Seite 1 erfahren. Seitdem ist Ruhe mit dem Argument "das dauert"...
Viele Grüße
Christian
vielen Dank für Deinen Link. Hier ist sogar der Artikel von Herrn Bodack verlinkt:
http://webcam.schrem.eu/FuerStuttgart21gibtEsAlternativen.pdf
Na, Hanny wo bleiben Deine Argumente?
Beste Grüße,
Olaf
die argumente sind nicht ausser acht zulassen...aber ich bin denoch kein gegner des projekts...
und wie es werden wird...wird man erst sehen wenns fertig ist...
prognossen hin oder her....
das projekt hätte ja auch sicherlich kein GO bekommen wenn da nicht geeignete betriebskonzepte eingebracht wurden....
und nun wünsch ich dir nen schönen tag ....
freundlich grinsend hanny
lies Dir doch mal die Seite (Link) durch, die Johannes unter @82 gepostet hat.
Da steht gleich als 2. Punkt "S21 ist demokratisch legitimiert." etwas dazu.
Beste Grüsse,
Olaf
"das projekt hätte ja auch sicherlich kein GO bekommen wenn da nicht geeignete betriebskonzepte eingebracht wurden...."
Das ist es ja gerade: Selbst das mit einer Studie über die Betriebsabläufe beauftragte Schweizer Ingenieursbüro (ein in Sachen Bahnbau und Betriebsbaläufe renommiertes dazu) hat dazu geraten, die Planungen zu überdenken, vor allem da es zu Doppelnutzungen der 8 Bahnhofsgleise durch die S-Bahn und den "normalen" Bahnverkehr kommt. Kernproblem ist, dass wenn es zu Störungen in einer der beiden Betriebsabläufe kommt, automatisch der andere mit tangiert bzw. gestört wird. Zudem müssen die beiden Fahrpläne aufeinander abgestimmt werden, was die Taktfrequenzen auf den Bahnhofsglesien erheblich erhöhen wird und ergo die Störanfälligkeit des gesamten Betriebsablaufs steigt. Und bei reduzierter Bahnsteiganzahl ist es nun einmal schwierig, ggfs. einen Zug auf ein anderes Gleis zu dirigieren.
Zum Thema Betriebskonzept: Schmalere Bahnsteige (8 m ???)machen es nicht gerade leichter, wenn sich wartende Reisende, aussteigende Fahrgäste und solche die einsteigen wollen, begegnen. Im Normalfall gibt es da ja noch genug anderes, was solche Abläufe auf Bahnsteigen behindert (Mülleimer, Info-Tafeln etc.). Wie das dann mit den kurzen Haltezeiten klappen soll?
Ich bin übrigens wie bereits in @78 genannt kein Gegner des Projekts an sich, aber die Ausführung finde ich bedenkenswert. Das ist die Politik dem Steuerzahler schuldig, dass die Gelder vernünftig eingesetzt werden. Oder würde jemand ein Haus bauen, wenn der Architekt ihm sagt das die Türen die er möchte definitiv zu schmal sind und die Treppe zu steil und das Ganze zu Problemen führen wird? Wohl kaum...
In diesem Sinne viele Grüße
Christian
Ein jedes Projekt - egal wie groß - bewegt sich normalerweise im dreieckigen Spannungsfeld zwischen Kostenzielen, Terminzielen und Qualitätszielen...oder wie die Engländer sagen "Fast. Cheap. Good. Choose either two..."
Im Fall von S21 erreichen wir nicht mal eins dieser Ziele - zu teuer, zu langsam, nicht gut genug. Hier sollte jemand Profil zeigen und die Reißleine ziehen.
Gleispläne die auf 1zu160 zur Diskussion eingestellt werden erfahren eine fundiertere Hinterfragung des Betriebskonzeptes als S21 durch die Verantwortlichen. Unglaublich eigentlich...
Und von wegen zu spät für einen Einspruch, das erinnert doch ein wenig an Douglas Adams und seinen Hitchhiker's Guide to the Galaxy und die Eliminierung der Erde zugunsten eines intergalaktischen Superhighways...
Vogon Captain: "There’s no point in acting all surprised about it. All the planning charts and demolition orders have been on display at your local planning department in Alpha Centauri for fifty of your Earth years so you’ve had plenty of time to lodge any formal complaints and its far too late to start making a fuss about it now."
Liebe Grüße,
Rudi
Hallo FrankU,
>Die meißten Befürworter wohnen von der Brücke weit weg und bekommen die negativen Auswirkungen NICHT zu spüren. Ich bin in Johannstadt aufgeachsen und habe im Jägerpark den Dreck und Lärm quasi vor der Nase. Ganz zu schweigen von den Verschlechterungen der ÖPNV-Anbindung, die mit einer solchen Baustelle einhergehen! Statt Autoverkehr sollte lieber der ÖPNV gefördert werden, warum wurde denn in DD der Radwegförderer abgesägt???<
Wo stehen denn Wohnhäuser in Johannstadt an der neuen Brücke?
Auf der neustädter Seite stehen Villen, von dort werden wohl die Demos gegen die Brücke eher organisiert worden sein!
Und wie willst Du in paar Jahren ohne eine neue Brücke über die Elbe kommen, wenn das Blaue Wunder wegen mangelnder Tragfähigkeit und die Albertbrücke wegen einer Komplettsanierung gesperrt sind? Über die Carolabrücke oder über die neue Brücke in Heidenau? Die Abgase, welche dann in den Staus produziert werden, dürften weit über denen liegen, welche fahrende Autos auf einer neuen Brücke verursachen!
Auf dem Fünfmarkstück des Dritten Reiches stand ein toller Spruch: "Gemeinnutz geht vor Eigennutz"
Und diesem Gemeinnutz wurde mit der Abstimmung in Dresden Rechnung getragen. Für die Brückengegner trifft das zu, was man immer wieder in Deutschland bei solchen Aktionen feststellen muss, "Eine neue Straße will ich haben, aber nicht vor meinem Grundstück!".
Wieder zurück nach Stuttgart.
Ich bin auch der Meinung, dieser Bahnhof ist ein Milliardengrab. Bei den heute eingesetzten Wendezügen und Triebzügen gibt es kaum noch die Erfordernis, dass eine Lok im Kopfbahnhof umgesetzt werden muss.
Auch Leipzig hat einen Kopfbahnhof, welche saniert wurde und heute noch als Kopfbahnhof funktioniert.
Ich denke, auch in Stuttgart wäre das gegangen.
Gruß
Roland
wo steht denn das Herzzentrum? Schau Dir mal die Ecke Neubertstraße, Käthe-Kollwitz-Ufer, Blumenstraße an, im Altersheim gibt es gewiss auch Rentner, die nicht ganz taub sind. Der Trakt an der Pfotenhauerstraße wurde zu Wohnungen umsaniert.
Die neue Straße/Brücke wollen eben die haben, die sie nicht vor der Nase haben. Doch diese Ergebnisse hält die CDU in DD gern zurück.
Ich fahre mit dem Fahrrad, falls ich mal zu meinen Eltern fahre, über die Elbe mit der Fähre. Ins Zentrum nehme ich generell die Straßenbahnseite der Carolabrücke, die Autos auf den Brücken wiedern mich einfach nur an und den Fußgängern auf der Augustusbrücke möchte ich nicht über die Füße fahren. Was in paar Jahren ist? Hoffentlich finde ich bald eine neue Arbeit in Bayern/Österreich/Schweiz, DD habe ich schon vor 25 Jahren abgeschrieben.
Loschwitz, Wachwitz, Poyritz, Pillnitz, Söbrigen, Graupa, Birkwitz werden mit der Sperrung des Blauen Wunders wohl selbstständige Stadtteile werden. Ich wäre z.B. nicht so dämlich, vom Körnerplatz via Mordgrundbrücke, Waldschlößchen, Johannstadt zum Schillerplatz einkaufen zu fahren. Da wäre ich mit dem Schlauchboot schneller, wenn sie die Fußgänger und Radfahrer auch aussperren! Die Autofähre in Pillnitz ist dann auch schnell überlastet. Bleibt noch die Fähre Niederpoyritz-Tolkewitz für Fußgänger und Radfahrer. Aus meiner Sicht ein völlig unüberlegtes Denkmal der CDU.
Dann freut sich der Supermarkt in Pappritz über steigenden Umsatz, wenn das Blaue Wunder dichtgemacht wird.
Gruß Frank U,
der Brückengener an dieser Stelle bleibt
http://www.n-tv.de/politik/Grube-will-den-Runden-Tisch-article1368896.html
Gruß
Peter
der Bagger hat Pause http://webcam.schrem.eu/
Johannes
http://www.n-tv.de/politik/Der-Streit-um-Stuttgart-21-article1391621.html
Gruß
Peter
Ich habe nun alle Beiträge zu diesem Thema durchgelesen. Leider muß ich feststellen, daß die Tragweite für diese Stadt bei diesem Projekt nicht voll erkannt wird.
Nirgendwo liest man, daß auch die Bahnhöfe Bad Cannstatt, Stgt Nord, Feuerbach, Untertürkheim betroffen werden. Diese Bahnhöfe müßen im Zuge dieses Projektes umgebaut bzw. neu erstellt werden.
Also: Dieses Projekt betrifft nicht nur den Stuttgarter HBF sondern die gesammte Bahninfrastruktur im Raum Stuttgart.
Da es in Stuttgart ohnehin extrem Spaß macht Auto zu fahren, wird es mir im Bauch schon schlecht, wenn ich bedenke, daß geplant ist die LKW im 30 Sekundentakt fahren zu lassen um den Schutt weg zu bekommen.
Ich bin nicht gegen neue Konzepte, aber Sinn dürfen sie schon machen.
Momentan haben wir noch genügend Ausweichmöglichkeiten bei Störungen. So können wir z.B.
S-Bahnzüge bei Störungen Im HBF oben aufnehmen. Dafür gibts noch genügend Kapazitäten.
Störungen sind leider öfter der Fall. Aber diese Fahrmöglichkeit scheidet in Zukunft aus. So bedeutet das: Bei einer Störung im S-Bahn Tunnel...Aus die Maus !
In Zukunft kommen Hilfsloks als LZ nach Stuttgart -- seither als Rangierfahrt. Bis eine Ersatzlok da wäre, wäre Schon der Fall eingetreten, daß es zu erheblichen Behinderungen kommen würde... Seht das Projekt mal vom Betriebsablauf her -- und da kann ich keinerlei Vorteile erkennen. Auf dem Papier kanns ja funktionieren aber in der Umsetzung wird es zu Problemen kommen. Da ich FDL in Stuttgart war kann ich das leider nicht anders Erkennen.
Der Fahrzeitgewinn resultiert nicht durch den Umbau des/der Bahnhöfe sondern durch die neue Trassierung ab Wendlingen. bei einer Standzeit von zwei Minuten wird das schon erheblich eng.
Da darf kein "mobilitäts Eingeschränkter " einsteigen wollen noch eine Reisegruppe, da diese ja die Angewohnheit haben nur eine Türe zu benutzen...
Vom Betriebsablauf her gesehen gehen mir da viele Gedanken durch den Kopf. Auch Versuche ich in diesem neuen Projekt die Vorteile zu erkennen...diese bleiben mir aber verschlossen.
ich schreibe diese Zeilen nicht weil ich diesen Bahnhof im Modell gebaut habe sondern versuche das S21 Projekt objektiv zu sehen.
LG Wolfgang
PS: Dieses Projekt betrifft nicht das Modell da es nicht im HBF steht.
http://www.zeit.de/2010/35/Stuttgart-21?page=all&print=true
Gruß
Peter
Noch ist kein Beton geflossen, und schon ist jeder Standpunkt in Beton gegossen...
Sieht inzwischen aus wie das Pentagon nach dem 11. September...
Gruß
Peter
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