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Betrieb

Thema: Rangierspielerei - Güterproduktionsketten
dumdi - 02.01.10 22:21

Hallo 1:160er und noch nachträglich ein frohes Neues Jahr 2010.

Und wie das so ist - bringt ein Neues Jahr auch neue Planideen mit sich.
In meinem Fall - ein Plan zum Rangieren - als Modulanlage gebaut für ein bisschen Abwechslung.
Jedoch ist mir das Abstellen von  z.B. 4 unterschiedliche Waggons vor einen Güterschuppen zum Rangieren nicht genug.

Gedacht hatte ich dabei an die Nachstellung einer kleinen Produktionskette ungefährt wie folgt:


A = = = = = B = = = = = C = = = = D

Wobei bei A z.B.  Rohprodukte verladen werden die nach C gebracht werden müssen. Dort werden diese verarbeitet und zu B gefahren. Zur Produktion braucht C noch ein weiteres Produkt aus D.

Ein Bsp.
Bei A werden Oliven verladen und nach C zu einer Konservenfabrik gebracht. Zur Konservenherstellung werden noch Metalle aus D gebraucht. Die fertige Konserve wird dann zu einem Umschlagsplatz bei B gebracht.

Diese Reihe ist mir aber nicht rangierintensiv genug, denn ich wüßte jetzt z.B. nicht was ne Olivenverladungsrampe noch brauchen könnte - und zwei unterschiedliche Waggonarten pro Stelle wäre nicht schlecht.


Vielleicht hat einer von euch sowas schon einmal geplant und kann mir ein paar Tipps oder Anregungen geben?
Der Klassiker wie Kohle = Erz = Stahl scheidet aber aus Platzgründen aus =)

Ich freu mich auf eure Antworten und lasse einen leicht verschneiten Gruß (könnten ruhig 20cm mehr sein ...) aus Stuttgart da



Hoi Dumdi,

ich habe so etwas ähnliches mit

Steinbruch===Zemenwerk===E-Werk===Giesserei===Steinbrecher===Kokerei

- alles mit eigenem Gleisanschluss bzw. am selben (Neben)gleis liegend.

Erscheint jetzt nicht besonders logisch, lässt sich aber auch etwas schwierig erklären anhand des Gleisplans. Alle Betriebe brauchen/bringen Sachen vom/zum anderen Betrieb und zurück und hin und her und...

Demnächst kommt noch ein Hochofen in die "Kette".

Aber es lässt sich so etwas ja auch z.B. mit Holz oder beliebigem anderen RohstoffenMateriealien nachbilden.
Auch ein Industriegebiet mit den verschiedensten (Fach)betrieben können unterschiedlichste Waggons und Loks erfordern.

Doei
Trixi

Ich habe mir in den vergangenen Tagen wiedermal Gedanken zu genau dem Thema gemacht (wie auch früher schon). Daher einige Anregungen:

-> Die meisten Verkehre finden sinnvollerweise zwischen Ladestelle und Fiddle Yard statt (von "weite Welt" nach Anschliesser, oder von Ladestelle nach "weite Welt")
Beispiele: Container von Hamburg Hafen nach Rifferswil Freiverlad / Zuckerrüben von Kleinkleckersdorf in die Zuckerfabrik / Heizöl von der Raffinerie zum Tanklager in Nebenstadt / Schrott vom Altstoffhändler zum Stahlwerk

-> Nur wenige Verkehre sind innerhalb der Anlage glaubwürdig darstellbar, weil in der Realität für die Kurzstrecken LKW-Fahrten verwendet würden.
Beispiele, die mit etwas "Toleranz" dennoch gehen: Langholz vom Dorf in die Sägerei / Schnittholz zurück ins Dorf oder in die weite Welt / Maschinenteile im Schiebewandwagen oder ganze Maschinen im Rungenwagen von der Masch.-Fabrik in Nebensatd zum Freiverlad in Kleinkleckersdorf

-> Industrien mit vielseitigem Güterwageneinsatz sind:
Papierfabrik (Holzschnitzel, Chemikalien, Schweröl, Maschinenteile, Papier, etc)
Lebensmittelfabrik (Früchte, Getreide, Zucker, Fleisch, Chemikalien (in kleinen Gebinden), Verpackungen, Fertigprodukte)
Häfen...!
Freiverladegleise...!

Felix

Hier eine Idee, welche aber keine Produktionskette simuliert, es werden nur Waggons umgesetzt.

Getestet habe ich das mit einem selbstgemachten Kartenspiel. Jeder Waggon hat eine entspr. Karte, wo drauf steht: Waggon-Gattung und Start- und Zielbahnhof.

Mittels Würfel werden 1-2-3 oder mehr Karten von einem gemischten Stapel aufgenommen. Dann müssen die Aufträge abgearbeitet werden. Waggons, die nicht am Platz sind, werden als Leerwagen an die  Start-Bhf. geschickt, von da geht´s dann weiter zum Ziel.

Zeit sollte keine Rolle spielen. Einen Tag später kann ein unterbrochenes Spiel fortgesetzt werden. Ähnlich läuft so ein Frachtspiel auch bei FREMO ab, nur noch etwas ausführlicher.

Gruß, Wolli

Hoi Wolli,

das hört sich ja interessant an.

Zeig doch mal

Doei
Trixi


Hallo,
hab da ein schönes Vorbild direkt vor der Tür:
Bei den Ford Werken in Köln wird noch mit der Bahn Transportiert:
Als erstes natürlich Waggons für die fertigen Autos( die kommen auch zur weiterverarbeitung
an.Der Fiesta glaub ich wird nicht in Köln gebaut.
Anlieferung von Ford Teilen in  eigenen Waggons,gab es mal von MTX.Andere Rohstoffe in
Container und Taschenwagen und Abfuhr von Metallabfällen/Reste vom Stanzen in
offenen Hochbord Wagen richtung Hafen Köln Niehl.
Gab auch mal in der Miba was darüber.
Grüsse Mike

Hallo, Interessante Sache,
auch ich habe schon mal daran gedacht solch einen Werksverkehr aufzuziehen !
In einer Eisenbahn Zeitschrift habe ich über eine Kartonagen Fabrik solch einen Beitrag gelesen.
Faltkartons, aber richtig grosse wurden da gefaltet von A nach B - C auf Europal. transportiert.
Das besondere daran war das die Waggons speziel dafür hergerichtet worden sind.
ZB man nehme 3-4 Oppeln Wg. entferne die Seitenwände so dass nur mehr die Stirnwände mit Dach stehenbleiben, da diese Wagen von rechts u. links mit grossen Staplern beladen wurden.
Die Waggons wurden auch durch das Werksgelände mittels Werkslok bzw. Unimog bis in die Lagerhallen geschoben, daher war es nötig  einen dieser Wagen mit einem Bremsabteil  (Zwischenwand und ein Stirnwandfenster ) auszustatten.
bei Regenwetter wurden die fehlenden Seitenwände durch Vorhänge ersetzt bzw einfach auf einer Stange zugezogen .
Nettes hin u. her über mehrere Stationen mit viel Bastelspass.
Gruss Gernot


Hallo Frederik und alle anderen,

die Idee mit ganzen Produktionsketten möglichst viel Rangierverkehr auf die Anlage zu bringen finde ich sehr schön. Ähnliche Idee suche ich auch. Mein Konzept besteht nur aus einer einzigen Fabrik (Ausbesserungswerk von Pola) mit Nebengebäuden und kleinem Hof. Diese Werkhalle kann aber unterschiedlichen Geschäftsmodellen dienen.

1.) Transformatorenfabrik: frei nach Asea in Bad Honnef. Koks in offenen Wagen zum Kesselhaus und in offenen Mittelcontainern auf Tragwagen zum Schmelzofen. Stahl und Kupfer werden auf Schwerlastflachwagen angeliefert, Kühlöl und Kleinteile in G-Wagen an die Laderampe. Gießsand fährt im gedeckten Trichterwagen direkt an den Bunker in der Halle. Im internen Werksverkehr werden Bauteile auf uralten vierachsigen Flachwagen verschoben. Die fertigen Trafos fahren auf unterschiedlichen Tiefladewagen mit LÜ-Begleitwagen ab. In Epoche 5-6 können das auch ausländische Wagen sein. So habe ich mal eine ex-DB 212 mit einer Donnerbüchse der ÖBB in Bad Honnef gesehen.

2.) Privat-AW. Die Eisenbahn-Verkehrsmittel AG EVA hat (hatte?) in Brühl-Ost eine riesige Werkstatt für die von ihr vermieteten Güterwagen (vor allem Kesselwagen, aber früher auch Maschinenkühlwagen). Die Augsburger Localbahn nimmt/nahm Hauptuntersuchungen für Kesselwagen von Hoechst vor. In diesem Sinne kann in meiner (kleinen) Werkhalle so ziemlich alles aufschlagen, was an Privatgüterwagen auf DB-Gleisen rollt. Vielleicht sogar Gleisstopfmaschinen oder Gleiskräne privater Baufirmen, erstere gehören aber nicht zu meiner Sammlung. Da die Werkstände in der Halle auf bestimmte Arbeiten spezialisiert sind, müssen die auszubessernden Wagen mehrfach umgestellt werden. Und natürlich braucht auch ein Privat-AW wieder Energie (diesmal in Form von Flüssiggas), Kleinteile in G-Wagen. Alte und neue Radsätze werden auf Niederbordwagen transportiert. Leider hat mein Privat-AW keine Verbindung zur "Unterwelt". Ansonsten gäbe es die Möglichkeit, gealterte, verschmutze und verrostete Wagen zuzustellen und frisch hauptuntersuchte abzufahren.

3.) wie 2.) aber für Dieselloks. Bedia in Bonn oder Mak in Moers wären hier die Vorbilder. Das ist die Lizenz, Fahrzeuge unterschiedlicher Bahnverwaltung, diverse Werksloks einschließlich solcher der Bundeswehr auf die Strecke zu holen und überhaupt eine gewisse Lok-Manie zu pflegen, ohne vorbildwidrig ein Bw einem kleinen Bahnhof aufpfropfen zu müssen. Bei Gmeinder in Mosbach wurde sogar mal eine US-Diesellok (Alco S-2) der US-Army repariert, nachdem die DB die Lok im Probebetrieb verschlissen hatte. In diesem Fall können größere Bauteile wie Motoren oder Getriebe in großen Maschinenkisten angeliefert werden. Natürlich können die (ausgepackten/ausgebauten) Motoren und Co. wieder auf Flachwagen im Werksgelände verschoben werden.

Einen ähnlichen Thread hatten wir sicher schon mehrfach. Viele Ideen sammelt z.B. dieser: http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...legendenwoll#x274006

Viele Grüße

Georg

Hallo zusammen,

aufgrund mangelnder Fantasie und nicht vorhandener eigener Erfahrung mit dem Original bin ich für solch konkrete Beispiele für den Rangierdienst dankbar.

Freut sich
AnTic

Moin - ich hab da mal was gebastelt.
Und zwar folgende Modul/SegmentAnlage:

http://www.frederik-jahns.de/gallery/d/7027-1/2...lanlage_sichtbar.gif

ICh denke damit kann sowohl ich als auch noch nen Mitfahrer genug Rangierspaß haben.

Nun bin ich am Überlegen, was für Wagengattungen ich brauche - da kenne ich mich nicht so genau in der Bezeichnung aus. Vielleicht ist einer so nett und hilft mir ein bisschen =)


Fangen wir links an.
Getreidesilo        - dafür kommen Getreidewaggons
Konservenfabrik - Transportgut: Gläser - G-Güterwagen oder Habis?
                               - Metallbleche   ????
                               - Abtransport in Kühlwägen ... Konserven in ..???
Glasrecyling        - Schüttgutwaggons zum Abtransport
                              

nun zu der rechten Seite:
Glasfabrik            - Schüttgutwaggons (Glasscherben
                               - fertige Glasprodukte in G-Güterwagen oder Habis ???
                               - Was für Waggons braucht es denn noch
                                              - Sandanlieferung?
                                              - Kohle/Koks zur Befeuerung
                                              - .....

Brauerei                 - die guten alten Bierwaggons
                                - Wellbleche für die Dosen - G-Güterwagen??
                                - Kisten für die Flaschen - G-Güterwagen??
                                - Hopfen/Getreide
                                -      Was fehlt noch?        
                              

Gruß aus der wohl einzigen Stadt die sich wohl standhaft weigert den Winter Einzug halten zu lassen =)

Dumdi,
weitere Möglichkeit ist noch,
von D nach H Rangieraufträge zwecks Transport der produzierten Pullen für den Gerstensaft.
Dann auch noch Transportaufgaben für eine Kistenfabrik, was dann auch noch Drehschemel -  o.ä. Wagen bedarf. Evt. liegt die Holzverladestelle hierfür in der Mitte zwischen den beiden Bahnhöfen.

Klasse Dumdi,
da gibt es ja noch Millionen von Möglichkeiten.

Welche Abmessungen hat denn der von dir vorgeschlagene Plan?

Gruß,
Günter

Hallo Günter,

ja das von D nach H mit den Pullen hatte ich mir auch zuerst überlegt aber mir dann gedacht ... die Entfernung können die auch mit dem Gapelstapler direkt überbrücken - oder mit nem LKW.
Da muss man einfach mal die Kirche im Dorf lassen =)

Yup - da gibts viele Rangiermöglichkeiten - ich muss aber erst auf alle kommen weil ich mich mit dem Güterablauf von solchen Firmen noch nicht so genau beschäftigt habe. Aber erst musste ja auch einmal der Plan her.

Die Segment/Modulanlage hat so wie sie da jetzt ist die Maße
4,75meter lang und 3 Meter breit.
Wobei der rechte Bahnhof 3 Meter auf wohl 60 cm bekommen wird (aktuell sind noch 50cm eingezeichnet aber das haut mit dem Wendel nicht hin da muss ich ein wenig in die Breite)
der linke Bahnhof dann 60cm auf 2meter plus das Zubringersegment.
Dazwischen eben jetzt wegen Raumbreite geplante 3 Module. Da kann ich dann nach Lust und Laune abwechslung reinbringen.


Mal ne Frage ...mit welchen Waggons werden
Soda, Pottasche, Manganoxid sowie Metalloxid transportiert?

Zitat

Mal ne Frage ...mit welchen Waggons werden
Soda, Pottasche, Manganoxid sowie Metalloxid transportiert?



Dumdi,
mein erster Gedanke hierfür sind Klappdeckelwagen oder Trichterwagen.

Gruß,
Günter

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Frederik,

dein Anlagenkonzept gefällt mir ausgesprochen gut!
Das Jahr fängt mit guten Ideen an ... weiter so!

Gruß --- Jürgen


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