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THEMA: Roco 150 - Probleme bei Fahrt durch R 1-2

THEMA: Roco 150 - Probleme bei Fahrt durch R 1-2
Startbeitrag
110 483-5 - 28.11.09 20:58
Hallo zusammen,

meine 150 048 (23401) fährt eigentlich gut, aber auf meinem Testkreis (R2 mit einer R1-Weiche) bleibt sie in der Kurve stehen. Die Gebrauchsanleitung sagt, dass die Lok ab Roco-R1 einsetzbar ist.
Hat jemand ähnliche Probleme?

Gruß

Frank

Hallo Frank,

nein, kein Problem aur 180° R1,

hast du die Lok mal anders herum laufen lassen? tritt das Problem dann auch auf?

Gruß Detlef
Zitat

hast du die Lok mal anders herum laufen lassen? tritt das Problem dann auch auf?



Hallo,

ja, das Problem besteht in beiden Richtungen.

Gruß

Frank
Hallo Frank !

Mal die Stromabnahme bei allen Achsen prüfen,ebenso das Maß der Radsätze.
? ...leuchtet die Beleuchtung weiter,wenn die Lok stehen bleibt ?
? ...sind alle Räder noch im Gleis ?

Gruß : Werner S.
Hi!
Hast Du sie mal total zerlegt, d.h. Motor samt Stangen raus und Drehgestelle abgenommen?
Alles leichtgängig, vor allem auch die Verbindung zw. Motorwellen und Getriebe? An den Kardanköpfen sind oft noch Grate dran von der Herstellung. Die Drehgestelle verkanten nicht oder stossen unten irgendwo an? Oder im Gehäuse?
Die Räder mal rausgenommen und die Radschleifer zurück gebogen? Die haben nämlich oft zu viel Andruck und hemmen.die Räder/das Getriebe.

Manchmal hat sich ein Problem allein schon dadurch aufgelöst, weil ich den Vogel auseinander-und wieder zusammengebaut habe, und ich bin trotzdem nicht dahinter gekommen, warum das so war.

Viele Grüsse
Mathi
Hallo,

das Licht geht auch aus, wenn die Lok in der engen Kurve stockt oder stehen bleibt - sie entgleist dabei aber nicht.
Ansonsten sind Fahreigenschaften und Zugkraft gut.

Gruß

Frank
Das Problem liegt an der Anordnung der Haftreifen-Radsätze.
Wenn die mittleren Radsätze in den Drehgestellen damit ausgerüstet sind, kommt es beim Zwängen durch enge Radien zu Kontaktproblemen.
Tausche die Radsätze, so dass die Haftreifen nicht mehr auf dem mittleren Radsatz liegen und die Kontaktprobleme sind beseitigt.
Gruß
Klaus
Hallo,
ich kann das was Klaus in Beitrag #6 schreibt bestätigen ich habe mehrere von den
Roco 150er ,bei allen waren die Haftreifen auf den vorderen Achsen montiert,die
liefen von Anfang an ohne Probleme.
Nur bei einer Lok waren sie mittig montiert,schwere Kontakt und Laufprobleme,sogar
bei ca.320 mm Radius klemmen und ruckeln der Lok.
Haftreifen-Achse nach vorne montiert,Probleme beseitigt.

Gruß
Heinz
Hallo,
die Haftreifen an den vorderen Enden der Drehgestelle hat einen entscheidenten Nachteil.

Die Zugkraft der Roco E50/150 läßt dramatisch nach. Da die Achslast der Lok hauptsächlich auf den inneren Achsen liegt. Die Haftreifenachsen drehen oftmals durch und hinterlassen auf den Gleisen unschöne Abriebe.

Ein optisch ansprechendes Modell, dessen Kinderkrankheiten nie auskuriert wurden.

Hans Hans
Hallo zusammen,

vielen Dank für die verschiedenen Ideen und Hinweise. Die Haftreifen sind in der Tat aun der mittleren Achse angebracht, bei einem anderen Modell dieser Lok jeweils außen, und die fährt auch problemlos durch R1+2.
Nun scheint aber beides Vor- und Nachteile zu haben - entweder mehr Zugkraft oder besserer Kontakt. Folglich mache ich bei Gelegenheit mal Vergleichsfahrten - langfristig soll bei mir so umgebaut werden, dass alle Strecken mindestens den (Minitrix-) Radius R 3 haben.

Bis bald

Frank
Hallo Frank,

schau dir das mal genau an.
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=325524

Gruß Gerhard

Nachtrag lange Zeit später:
Leider hat die dort beschriebene Maßnahme nur ein bisschen geholfen, aber das Prob nicht richtig gelöst.

Hallo zusammen,

jetzt endlich bin ich einen Schritt weiter. Es sieht sogar sehr gut aus mit der Stromaufnahme der 150er !

Sie kriecht, ohne zu zucken, in absoluter Langsamfahrt durch alle Kurven und über Weichenstraßen ... schöööööön.

Und sie schafft immer noch mind. 100 Achsen (25 Vierachser) bei 2% Steigung und im Bogen mit r=28 cm!


Ich habe zwei Dinge gemacht:

1) Radsätze geändert. Bei beiden Drehgestellen (DG) habe ich von der mittleren Achse eines der beiden Haftie-Räder abgezogen und mit einem Haftie-losen Rad des inneren Radsatzes getauscht.

2) Auf je einer Seite eines DG habe ich einen Schleifer verändert. Ich habe (gaaanz vorsichtig) ein "Schleiferohr", das zum dritten Radsatz gezeigt hat, auf den mittleren Radsatz zurückgebogen.

Jetzt nehmen folgende Räder Strom ab (pro DG):
äußere Achse beide wie bisher - mittlere Achse das "neue" Rad ohne Haftie - innere Achse das seitherige Rad (und das neue mit Haftie schleift am Falz des umgebogenen Schleifers und kriegt ab und zu auch bissi Strom über den Radkranz)).

Antrieb (pro DG):
äußere Achse wie bisher ohne Haftie - mittlere Achse mit einem Haftie statt bisher zwei (ist völlig ausreichend) - innere Achse läuft ein Haftie-Rad ohne Antrieb mit.

Damit kann es nicht mehr passieren, dass in engeren Radien zur Innen-Schiene hin von beiden DG nur das mittlere Rad anliegt (ein Haftie-Rad, das dann keinen Strom übertragen kann). Natürlich muss man die o.g. Operation pro DG an der jeweils gegenüberliegenden Seite ausführen ...

So - jetzt freu ich mich richtig an der Lok und ihren Fahreigenschaften.

Beste MobaGrüße
Gerhard

P.S.
Für evtl. Schäden bei Nachahmen übernehme ich keine Haftung  - grins -

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Hallo,

hab mir jetzt nicht alle Beiträge genau durchgelesen, aber vielleicht hilft das ja weiter:

Roco BR 150 ozeanblau/beige (23402/-03)

als Suchbegriff hier im Forum eingeben.

Gruß.

Boris
Hallo,
die inneren , nicht angetriebenen Achsen der Lok werden von einer kleinen Kunststofffeder auf die Schienen gedrückt. Eigentlich ist das keine schlechte Idee , aber der Anpreßdruck ist wohl nicht so stark, daß die Achse wirklich federnd gelagert ist. Ich habe die Kunststofffeder so gebogen, daß der Anpreßdruck größer ist und die Achse auch federt. Danach gab es keine Probleme mehr in Kurven.
Ich habe 3 Stück von der Lok, alle laufen nun sehr gut.
Gruß, Thomas
Hallo
gute Ideen in #11. Was mir geholfen hat: ich habe die "blinden" Schleifer der mittleren Achse (siehe 2. Bild in #11) zum Radkranz hin aufgebogen. Somit hat auch die Haftie-Achse eine Stromabnahme. Seither faehrt sie 1A durch die Kurven
Gruss, Alex


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