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THEMA: Neu! Gleisbettung für schnellen Profi Aufbau
ich möchte euch allen mal eine Gleisbettung zur Diskussion vorstellen. Der ein oder andere hat bestimmt schon mal davon gehört oder wo möglich auch seine Erfahrungen schon damit gemacht. ich habe es auch schon mal vor 1,5 Jahren das erste mal gesehen, aber wie das manchmal so ist...es einfach überflogen.
Nun habe ich mich mal mit dieser Gleisbettung von der Firma ER - Decor etwas Intensiver auseinander gesetzt.
Bis jetzt ist für mich Resorb (oder auch Firma Minitec) schon das non plus Ultra. Allerdings hat diese Bettung doch schon riesige Vorteile, und bin gerade am schanken diese so gar vorziehen zu wollen.
Bei der ER-Decor Gleisbettung handelt es sich um ein Kautschukmaterial, was doppelseitig klebend /stark haftend ist.
Sie ist 3mm dick, 5 cm breit, und die Rolle 10 Meter lang.
Für Spur N schneidet man dieses einfach mit dem Messer oder Schere mitten durch. Somit 20 Meter Gleisbettung.
Die Vorteile:
+ Klebt auf jeden Untergrund und gut.
+ Gleise wedren einfach aufgelegt(eigene Klebraft) kein zusätzlicher Kleber / Leim erforderlich.
+ Auch Schotter klebt ohne Leim
+ Die Böschungskanten werden einfach mit dem Finger Modeliert. Dadurch natürlicheres Aussehen.
+ Material wird nicht aushärten oder schrumpfen.
+ Kann gefärbt werden
+ Uneingeschrängt Flexibel um auch kleine Radien einfach zu legen.
+ Wasserbeständig
+ Geräuschdämmung
So sieht die Rolle und das Material aus:
Bild vom Harburger Lokschuppen
Bild vom Harburger Lokschuppen
Ich habe mich nun zwei einfache Test gemacht.
Erst einmal ein Stück abgeschnitten nur einfache 3mm dicke, und jetzt der kleine Trick...mit dem Fön etwas angewärmt. dadurch wird das Material weicher, und nun lässt sich die Schiene Schwellenoberkantig in das Material drücken. Die Kanten für das Böschunksende einfach mit dem Daumen flach auslaufend modeliert. Das geht Ruck zuck und einfach. Dann einfach unkontroliert Schotter aufstreuen, andrücken und ohne Gepinsele von den Schwellen vor dem einleimen,den Schotter sofort wieder abgesaugt, und das Ergebiss kann sich sehen lassen.
Bild vom Harburger Lokschuppen
Bild vom Harburger Lokschuppen
Bild vom Harburger Lokschuppen
Das gleiche habe ich dann mal gemacht, und die doppelte Höhe nur genommen. dadurch ist der Bahndamm etwas höher (nicht so hoch wie z.b Kato), was aber auch seinen reiz hat. Hier sind die Geschmäcker natürlich unterschiedlich.
Bild vom Harburger Lokschuppen
Bild vom Harburger Lokschuppen
Bild vom Harburger Lokschuppen
Ein zusätzlicher Vorteil ist, das man das Material z.B auch Super für Bahnübergänge ect einfach anmodelieren kann.
Möchte man nun etwas an der Anlage verändern, etwas mit Fön anwärmen, und die Schienen lassen sich ganz einfach wieder abziehen..Rückstandsfrei.
Ob die Schalldämmung so gut wie bei Resorb ist, kann ich noch nicht sagen. Aber vielleicht ist es so gar eine Idee, Resorb zu verwenden, und das Material darüber. Und dann einschottern.
Der riesige Vorteil..so sauber und schnell, Schotter ich kein anderes Gleis so toll Schwellenoberkantig ein. Im Weichenbereich unter dem Stellweg, das Material nur darunter weg nehmen. Aber auch da ist der Super Vorteil, die Gefahr ist geringer ,des nicht versauen von Weichenkontakten, durch Kleber.
Nun seit Ihr dran, eure Meinung mal zu sagen.
Übrigens..so eine 10 Meter Rolle kostet rund 26,95 € (Für N = 20 meter)
Also pro Meter rund 1,50 Euro. Kosten für Kleber, und Schotterkleber fallen weg.
Gruß
Ingo
schau mal hier http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=291848 gibt es weitere Beiträge dazu.
Gruß Gerhard
- Läßt die Klebewirkung vielleicht , wie bei vielen Klebebändern mit der Zeit nach?
Wäre unschön, wenn sich alle Kurven mal geradeziehen würden
- Wie kann man bohren, klebt das am Bohrer? S88 Anschlüsse z.B.
- 2,5cm breit läßt es sich ohne Falten in alle Radien biegen?
- Gibt es auf beiden Seiten Schutzfolie, so daß man erstmal zur Probe verlegen kann?
Denkbare Nachteile:
- Korrekturmöglichkeiten, Gleise auswechseln, Klebekraft läßt sicher nach abziehen nach.
- Mal nen Streifen drunter schieben wenn der immer irgendwo festklebt
Könnte ich mir aber auf meiner Korkplatte statt der geplanten Verschraubung der Gleise vorstellen. Wobei mit Schrauben jedoch mehr Korrekturmöglichkeiten bestehen.
Eine kostenlose Materialprobe wäre nicht schlecht.
Gruß
Thomas
eine Frage: Wie verlegt man Weichen so dass die Stellschwelle nicht verklebt.
Grüße, Peter W.
danke Ingo für Deinen interessanten Beitrag, die beiden anderen Stellen im Forum, an denen diese neue Bettung diskutiert wurde, habe ich bisher verpasst, danke Gerhard für den Link.
Für mich klingt das Zeug sehr interessant und werde es sicher demnächst ausprobieren.
Grüße,
Udo.
und danke für Deine Empfehlung.
Klar wäre eine kostenlose Materialprobe nicht schlecht, ... das gilt eigentlich für alle Produkte.
Aber es wäre klasse, wenn diese Gleisbettung während des N-Bahner-Treffens, das ja im August bei Dir stattfindet, von uns Besuchern näher inspiziert werden kann.
Gruß,
Berndt
im von Gerhard verlinkten Thread heißt es: Den Bereich der Stellschwelle ausschneiden.
Grüße,
Udo.
Na das sollte für dich ja das kleinere Übel sein es schon vorher zu begutachten.
Aber ich denke Du meintest dann natürlich auch für die Leute die von außerhalb kommen.
Sicher werde ich dann davon etwas hier haben, um auch Life vorzuführen.
Gruß
Ingo
schon ein Grund, wenn die Weichen nicht mehr verkleben !! Wo kann man auf deren Homepage denn die Preise und die "Frachtkosten" finden.................Danke..................Rainer
Ich war heute bei Ingo und konnte die Tests live erleben. Und ich muss sagen, das Zeug hat mich echt beeindruckt! Es klebt wirklich wie Hölle! Auch wenn ich die Bedenken mit dem Dauerhalt von Nur-Klebe-Verbindungen bei Radien durchaus nachvollziehen kann. Aber da ja die Ränder in der Regel begrünt oder andersweitig verklebt werden, ist das sicher in den Griff zu bekommen. Interessanter finde ich die Verwendung allerdings in Tunnelbereichen. Durch die "warme" Verarbeitung und das anschließende Auskühlen klemmt sich die Masse zwischen die Schwellen und hält das Gleis dadurch zusätzlich auch noch fest! Auch Überhöhungen sind durch das elastische Material spielend leicht herzustellen.
Ich werde es sicher mal ausprobieren.
Gruß Ralph
Handel es sich bei der "Masse" um Bitumen?Sieht jedenfalls so aus.
Gruß Michael
die Antwort darauf ist auch im von Gerhard in #1 verlinkten Thread zu finden: Nein.
Grüße,
Udo,
der sich fragt, ob er der einzige ist, der sich für das Zeug interessiert und daher den von Gerhard verlinkten Thread angesehen hat.
Bitumen, glaube ich ist es nicht. Ich kenne aus dem Baustoffbereich sowas ähnliches als Butyl(Kautschuk). Mit dem Zeugs als Klebeband wurde für so vor 5 Jahren z. B. Dampfbremsen bei der Dachdämmung verklebt oder es ist auch auf sog. Alu-Reperaturbändern als Klebeschicht drauf.
Man kann es eigentlich garnicht als Klebeband bezeichnen, sondern eher als stranggezogene Masse. Bei Erwärmung wird sie weicher.
Wenn es wirklich Butyl-Basis ist, dann muß ich aus eigener (Baustellen-)Erfahrung bestätigen, daß die Klebekraft nachläßt. Wenn die Rolle offen mal so 4 Wochen im Werkzeugkasten lag, dann war die Klebekraft nur noch halb so groß. Auch muß es bei den Verklebungen der Dampfbremsen Schwierigkeiten gegeben haben, denn das was so vor 10 - 15 Jahren eben Stand der Technik war, wird heute hier nicht mehr verwendet.
Ingo, auf jeden Fall ein sehr interessanter Vorschlag, aber ich zweifle wegen der Dauerhaltbarkeit aus entsprechender Erfahrung.
Gruß aus Zolling
Christian Strecker
abgesehen von der Verklebung (ich traue der Verklebung nicht, zumal auch doppeltes Teppichklebeband anfangs sehr gut hält und dann nachlässt) ist das Material leichter als Resorb und bringt daher nicht die gleiche Dämmung wie Resorb. Deswegen habe ich mich bei meiner Anlage für Resorb entschieden.
<<<<Bis jetzt ist für mich Resorb (oder auch Firma Minitec)
Klingt für mich so, als würdest du Resorb nur mit der Firma Minitec assoziieren, dabei ist doch Minitec nur EIN Anbieter. Ich habe mein Resorb jedenfalls über Frank (hier im Forum PoetRandy) und sein Modellbahn-Atelier bezogen, da nicht nur etwas preisgünstiger ist sondern mich vor allem hervorragend beraten und auch Produkte empfohlen hat, die er selbst nicht anbietet. So was darf man ja auch mal erwähnen. So ein Service ist heute nicht selbstverständlich.
Zurückzukommen auf den obigen Vergleich: Resorb ist auch deswegen nicht mit den Selbstklebestreifen zu vergleichen, da der empfohlene Resorb-Aufbau ja von 2x 3mm Streifen ausgeht und nicht nur 3mm dick ist - also 3mm statt 2x 3mm, geringeres Gewicht = weniger Masse und eine Selbstklebung, die ich zumindest langfristig kritisch sehe. Mit Resorb bin ich bisher sehr zufrieden, auch wenn ich erst den Schattenbahnhofbereich fertig habe.
Gruß
Volker
das Zeug erinnert mich an unser früheres Kautschuk-Reparaturband für beschädigte Kabelmäntel. Das war genau so konfektioniert und sah genau so aus wie im ersten Bild von Ingo. Es klebte auch wie Hölle auf Blei- und Kunststoffkabeln, bei überlappendem Umwickeln des Kabels vulkanisierte es mit sich selbst und stellte so die Wasserdichtigkeit wieder her. Bei der endgültigen Reparatur des Kabels lies es sich auch durch erwärmen wieder entfernen.
Aber auf die Idee, das Zeugs als Gleisbettung zu benutzen bin ich nie gekommen.
Nun ja, vielleicht ist es doch eine andere Zusammensetzung, aber die Ähnlichkeit ist verblüffend.
Zitat
Wenn es wirklich Butyl-Basis ist, dann muß ich aus eigener (Baustellen-)Erfahrung bestätigen, daß die Klebekraft nachläßt. Wenn die Rolle offen mal so 4 Wochen im Werkzeugkasten lag, dann war die Klebekraft nur noch halb so groß.
Das war bei unserm Band auch so. Aber das war auch nur für Provisorien gedacht.
Viele Grüße - Udo
interessantes "Zeug", über dessen Zusammensetzung schon reichlich spekuliert wird
So wie es aussieht, werde ich am 15.8. vorbeikommen und gerne an den Mustern rumkneten.
Schöne Grüße, Carsten
Gruß,
Harald.
verfolge Deine Beiträge, die immer mit sehr guten Bildern versehen sind, mit großem Interesse. Sind immer sehr informativ. Nur heute muss ich leichte Kritik üben.
Der Titel "Neu! Gleisbettung für schnellen Profi Aufbau" ist verkehrt. Richtigerweise müsste er heißen: "Wieder entdeckt - Gleisbettung für schnellen Profi Aufbau".
Wieso das - nun ja, bereits in einem Beitrag zur Modell- und Hobby-Messe Leipzig 2007 (Beitrag von 13.10.2007) und dann noch mal am12.02.2008 habe ich auf dieses Material hingewiesen.
Der erste Beitrag blieb vollkommen ohne Resonanz - bei einer Messeauswertung ist es wahrscheinlich wichtiger neue Fahrzeuge zu begutachten und auf Hersteller die zwar ankündigen, dann aber nicht liefern, "einzustechen" als so etwas zu beachten.
Da ich mit meinem Modellbahnclub in der glücklichen Lage bin selbst als Aussteller (2000 - 2007 und dieses Jahr wieder) dabei zu sein, kann ich bevor der Besuchersturm losgeht mit dem einen und anderen Aussteller/Hersteller ins Gespräch kommen. Das aber nur nebenbei.
Zu den vielen hier aufgeworfenen Fragen hätte man nur dem Link von Gerhard (Antwort 1) folgen müssen, denn dort ist ein Beitrag des Herstellers aufgeführt.
Schon am 12.02.2008 regte ich einen "Langzeittest" des Materials an. Da ich mit Korkplatten für meine Anlage eingedeckt hatte/habe konnte ich das Material selber nicht testen.
Vielleicht findet sich jetzt jemand. Idealerweise wo es relativ große Schwankungen bei der Luftfeuchtigkeit und Temperatur gibt.
Für alle die sich die Mühe ersparen wollen über den unter @1 genannten Link die entsprechenden Beiträge zu suchen, führe ich sie hier noch mal auf.
Hallo zusammen,
mit Erstaunen habe ich den Eröffnungsbeitrag und die Antworten gelesen.
Wieso? Weil ich bereits am 13.10.2007 in einem Beitrag zur Modell- und Hobby-Messe Leipzig 2007 auf diese Bettung hingewiesen habe. Allerdings ohne Reaktion. Sei es drum.
Hier nochmals meine Zeilen und ein Bild.
Beim Rundgang bin ich dann doch auf etwas gestoßen, was Modellbahner von 1:87 bis 1:220 nutzen können.
Eine Gleisbettung (von ER Decor), bei der man die Gleise ohne jeglichen Einsatz von Nägeln, Schrauben oder Leim verlegen kann.
Es ist eine "kneteartige" Masse, die es auf Rollen gibt, ähnlich der doppelseitigigen Klebebänder. Die Seite ohne Schutzfolie auf den Untergrund fest andrücken, Folie abziehen, Gleise positionieren, Positionen kennzeichnen, Masse mittels Fön leicht erwärmen, Gleise festdrücken. Jetzt nochmals erwärmen, die Masse steigt in den Schwellenzwischenräumen leicht hoch. Nun unterschiedlichen Schotter aufbringen und festdrücken - fertig. Gleis hält. Wer will kann die Seitenränder nochmals ablösen und sie als "Schotterwall" gestalten.
Das Ganze gibt es wie gesagt als Band aufgerollt - 10m lang, 10cm breit, 3mm hoch
Bei Teilung auf von uns benötigte 3cm würde sich eine Gleisbettlänge von 30m ergeben. Den übrig gebliebenen Rest von 1cm kann man ebenfalls noch verwenden, indem man ihn viertelt und aneinander drückt.
Das Ganze gibt es auch in Plattenform. Hier kann man durch vorsichtiges Eindrücken Mauern oder Straßenpflaster selber gestalten. Farblich soll man die handelsüblichen Acryllacke verwenden können.
Der Preis (ohne Gewähr - es redeten gleichzeitig mehrere Besucher auf den Aussteller ein) für eine Rolle 25,- Euro. Umgerechnet würden das ca. 90 Cent pro Meter (bei 30m Gleisbett) sein.
http://img86.imageshack.us/img86/8944/gleisbettmu7.jpg
Ich bin der Meinung, man sollte diese Möglichkeit mal in einem Langzeitversuch prüfen (Verhalten bei Sonneneinstrahlung, Kälte usw.).
Mit freundlichen Grüßen
Hans - Joachim
Sehr geehrter Herr Hartmann,
vielen Dank für Ihren Link. Gestern kam ich von der Spielwarenmesse in Nürnberg zurück und sah diese E-Mail. Ich habe mir die Diskussion im Forum angesehen.
In den nächsten Wochen werde ich unsere Internetseite zu diesem Produkt ändern und mit Erklärungen auch für N-Bahner erweitern. Ähnliche Fragen kamen natürlich auch in Nürnberg.
Hier nun einige Klärungen im Vorfeld (noch ungeordnet). Diese Hinweise betreffen im Wesentlichen die H0er, aber ich denke dies sagt auch vieles für die N-Bahner aus.
1. Diese Gleisbettung ist ein Kautschukprodukt
2. Der Werkstoff kommt aus einem ganz anderen Anwendungsbereich und ist dort schon ca. 15 - 20 Jahre im Einsatz. Daher können wir auch heute schon darlegen, dass die Gleisbettung immer flexibel bzw. plastisch bleibt und nicht aushärtet.
3. Wie schon im Forum beschrieben, kann man diese Bettung mit dem Föhn erwärmen, um dann erst das Gleis ohne Beschädigungen zu entfernen und dann die Bettung hochnehmen.
4. Wir haben ein paar Tests mit Flexgleisen(H0)von Piko und Märklin durchgeführt. Das Pikogleis konnte ohne weitere Befestigung in einem Radius von ca. 40cm gelegt werden.
5. Da das Material plastisch bleibt, eignet es sich hervorragend für Modulanlagen, da die Stöße korrigierbar sind.
6. Auf Anfrage eines Clubs, der eine H0-Anlage in einen Umbauwagen der DB erstellen möchte, haben wir die Festigkeit bei Erwärmung bis 40°C getestet. Auch hier bleibt die Fixierung der Gleise erhalten.
7. Dieses Material wird oft mit Bitumenband verwechselt. Der Unterschied liegt in folgenden Eigenschaften:
a. Bitumen wird nach ca. 3-4 Monaten hart und nach Jahren spröde.
b. wenn man Gleise dann wieder entfernen will, werden diese zerstört
c. Die Schallisolierung geht bei Bitumen langsam gegen Null
d. Bitumen riecht unangenehm, diese Gleisbettung ist geruchlos.
e. Da dieses Produkt erst seit Mitte letzten Jahres (Messe Leipzig) hier angeboten wird, sind noch keine Referenzen bekannt. Wir werden aber die ersten Referenzen sofort auf unseren Internetseiten bekannt geben. Ich hoffe auch, dass wir bis zum Herbst ein kleine Anlage fertig haben werden, die die Anwendungsmöglichkeiten zeigt.
f. Für die Verwendung im Bereich N, kann die Bettung mit einem Teppichmesser halbiert werden, man bekommt dann 20m Bettung. Bei TT schneidet man 1/3 ab.
g. Die Schotterung kann mit jedem beliebigen Schotter erfolgen. Auf der Nürnberger Messe wurden neue Schotter von ER-Decor für die Spur N vorgestellt und erscheinen in Kürze auf unseren Seiten.
h. Wir haben die Gleisbettung in Verbindung mit dem Gleisstaubsauger (H0) der Firma Lux getestet. Lux entfernt den Staub wie gewünscht, aber nicht den Schotter.
i. Außer der Gleisbettung als Rolle gibt es, wie auch schon im Forum besprochen, eine Weicheplatte.
j. Neue Anwendungsbereiche haben sich bereits ergeben und werden in den nächsten 4-Wochen auf den Internetseiten dargestellt.
Ich hoffe, dass diese Vorabinfo die wesentlichen Punkte beantwortet. Sollten sich noch weitere Fragen ergeben, können Sie mich auch direkt kontaktieren.
Als deutscher Distributer vertreiben wir dieses Produkt an den einschlägigen Fachhandel und werden im Laufe des Jahres dort auch Präsentationen durchführen. Unsere nächste Vorführung wird auf der Messe in Neumünster (01.03. - 02.03.08) sein.
Selbstverständlich können Sie diese Erklärung in das Forum stellen.
Mit freundlichen Grüssen
Achim de Boer
So das soll es gewesen sein. Ist nun doch eine etwas längere Ausführung geworden.
Und war auch nicht als Meckerei gedacht, sondern als Hinweis.
In diesem Sinn.
Herzliche Grüße
Hans - Joachim
danke für Deine sachliche Ausführung.
Dachte ich mir daß das Material in Richtung Kautschuk etvl. mit Butyl geht. Wie oben geschrieben kenne ich es aus einem anderen Bereich in ähnlicher Form. Ein Langzeittest wäre schon interessant, da ja meine Erfahrungen mit solchem/ähnlichen Material irgendwie dagegenstehen.
Vor allem, ob der Schotter dauerhaft kleben bleibt (wie bei der klassischen Leim-Methode) oder ob da an der Oberfläche die Klebung nachläßt (Pinsel, Gleisstaubsauger usw.).
Gruß aus Zolling
Christian Strecker
ein wichtiges Kriterium wäre für mich das Verhalten bei einer örtlich bergrenzten Kraft von oben auf das verlegte Gleis.
Vielleicht habe ich da was überlesen. Ich habe es so verstanden, das die Masse weich ist, so daß man den Schotter, aber damit ja auch die Schwellen in das Material eindrücken kann. Wenn nun später im Betrieb jemand eine örtlich begrenzte Kraft aufbringt (sich mit der Hand oder Fingern abstütz) hieße das doch auch, daß durch plastische Verformung des Bettungsmaterials eine Delle im Gleisverlauf zurückbleibt, ähnlich, wie bei Schaumstoffbettungen.
Damit wäre die Gleislage hinüber. Dellen (abprubte Höhenänderungen) führen ja zu Stromabnahme- und Kupplungsproblemen. In Weichennähe beeinträchtigt dies deren Funktion.
Hat schon jemand die Formstabilität des Materials getestet? Solange das nicht abgeklärt ist, würde ich formstabile Bettungsmaterialien vorziehen (Resorb, u.U. Kork).
LG aNdreas
da brauchst Du keine Angst zu haben.
Erwärmst Du es gut mit dem Fön ist es nur weich...sonst eigentlich sehr stabil und flexibel.
Ich habe mich z.b gestern auf das Teststück einfach mal drauggestellt mit meinen 78 kg.
In dieser Richtung mache ich mir keine großen Gedanken.
Was mir nur aufgefallen ist, der Komentar von De Boer..das Zeug riecht nicht.
Dem muss ich wiedersprechen, wenn man die Packung öffnet, ist das nicht gerade ein angenehmer Geruch, (Teer / Ölgeruch würde ich sagen) der aber nach kurzer Zeit sich verflüchtigt, aber da könnte ich mir schon etwas wie Bitumen darunter vorstellen.
Aber vielleicht mit einer anderen guten Zusammensetzung.
Ich möchte das Material daher nicht mürbe reden.
Vielleicht hilft es euch damit, ich habe von de Boer damals ein Brettchen mit einem Teststück mitbekommen. Das haben wir mal wieder raus gekramt. Der Schotter hielt immer noch Top. Es war etwas mehr ausgehärtet, aber immer noch flexibel...man konnte es locker mit dem Fingernagel eindrücken und merkte die Elastität. Mit dem Fön erwärmt stieg die Weicheit und die Klebkraft wieder. Also selbst wenn man mal nachschottern müsste, wäre das kein Problem.
Ich denke auch da würde das Material den Langzeittest bestehen.
Wollen wir doch mal erhrlich sein, auch Kork (Naturprodukt) arbeitet mit den Jahren. Nachschottern muss man vielleicht auch mal..wird ja bei der großen Bahn auch gemacht. Oder man frischt seine Anlage dadurch wieder auf. Ich kann im Moment wirklich keine großen Nachteile erkennen.
@17)
Hallo Hans Joachim, das wusste ich schon, und habe es absichtlich so geschrieben. Wie ich auch schon in meinem Beitrag geschrieben habe, kenne ich das Zeug schon rund 1,5 Jahre. Aber wie Du selber siehst und geschrieben hast, sind solche Bereiche nicht immer so Interessant wie Loks und Waggons. Genau das Thema hatten wir gestern auch im Laden angeschnitten, und ich hatte da an meinen Thread errinert,wo ich kritisiert habe, das bei Fahrzeugen kritisiert, gelobt und alles unter der Lupe genommen wird, aber eine Modellbahnanlage gerade von den Details lebt. Und wer hat das 100% Maßstäblichkeit zum Beispiel
Daher siehst Du ja, das für einige wie z.B diese Bettung wie eine Nagelneue sache ist.
Es spricht sich eben nicht so rum wie eine Lok ect.
Da gehe ich absolut mit Dir Konform.
Daher lasse ich die Überschrift auch, weil Sie neugieriger macht.
Gruß
Ingo
danke für die Info.
LG aNdreas
so ich war heute mal im Shop von Ingo und hab mir das Zeug angesehen.
1. absolute Schei.......e,
dass ich mit meiner Anlage schon fast fertig bin
Das Zeug ist wirklich gut, klebt wie Hölle. Wir haben mal ein Stück Gleisbettung von Minitec mit dem Zeug belegt.
Das Problem mit dem Böschungsbau bei Minitec-Gleisbettung läßt sich so einwandfrei beheben, unser Probestück sah wirklich super aus.
Auch das eingeschotterte Probestück bei Ingo im Laden sah sehr gut aus, vor allem bleibt einem der Umgang mit Schotterkleber erspart, die Einschotterung sah irgendwie realistischer aus, man konnte die Körnung vom Schotter wesentlich besser erkennen.
Wie gesagt, die nächste Anlage entsteht ja schon beim bauen der aktuellen Anlage im Kopf.
Gruß Michael
Wie ist das denn mit dem Schotter bzw. mit der Böschung? Der Schotter ist ja im Normalfall nicht nur eine Schicht. Gerade im Böschungsbereich kann es ja schonmal vorkommen, dass Schotterstein auf Schotterstein liegt. Und da müsste dann doch zusätzlich geklebt werden, oder sehe ich das falsch?
Wie macht man das mit Überhöhungen in Kurven? Auch da befürchte ich, dass das Schottern ein bisschen problematisch wird. Oder gibts dafür auch eine Idee bzw. Lösung bei diesem Material?.
Gruß
Tomi
das ist wirklich absolut 0 Problem.
Ich stelle mal morgen ein Foto ein.
Ich habe heute das H0 Testgleis mit Kurven Radius 1 auf meinen Tresen fertig geschottert.
Ihr glaubt gar nicht wie dicht das geschottert ist..nix durchsehen, keine Körner aufeinander, und vor allen dingen eine Mega Schotterersparniss. Das ist absolut der Hammer! ich habe die 3,50 meter fertig gelegt und geschottert in einer 1/2 Std. Ergebniss 1A ohne zu übertreiben.
Gruß
Ingo
Wenn Du die Gleise verlegst, fixierst Du sie noch irgendwie? Könnte das ein Problem mit Flexgleisen werden?
Gruß
Tomi, der gespannt ist auf das Foto
So ich habe nun mal Fotos gemacht von der eingeschotterten Teststrecke auf der Ladentheke.
Ich habe mich gestern erst mal an das H0 Gleis gemacht. Wir haben eine länge von 3,50 Meter. Nutzen dafür das Märklin K-Gleis, um Loks testen zu können für 3 leiter Wechselstrom und 2 Leiter Gleichstrom. Daneben seht Ihr auch das Peco Code 55 N Gleis mit Weiche. Das werde dann auch in kürze auch so gestalten, nur mit anders farbigen Schotter von Minitec (Grauwacke)
So nun zurück zum H0 Gleis. Ich hatte das K-Gleis genau wie das N-Gleis auf der Minitec Gleisbettung 3mm dicke befestigt (geklebt mit Mintec Flex Kleber)
Das Gleis ließ sich auch wieder leicht entfernen.
Nun habe ich die ER-Decor Gleisbettung über die 3mm Minitec Gleisbettung gelegt, und einfach rechts und links die Bahndamm Böschung angedrückt. Gleis zusammen gesteckt, aufgelegt...dann mit dem Fön etwas angewärmt und das Gleis eingedrückt.
Hier muss ich sagen, da es H0 Gleis ist und die Bettung 3mm stark ist es nicht ganz Schwellenoberkantig. Wenn man dann die dann doppelt nimmt, ist es kein Problem.
Für Spur N reicht die 3mm jedenfalls aus.
Danach einfach ohne zu überlegen den Schotter aufgebracht..man kann sagen
rüber geschüttet
Es soll ja getestet werden wie stark hält der Schotter auf der ER Decor Bettung.
Das Ergebniss kann sich 100 % sehen lassen gegenüber der Leim Technik.
Keine kahle stellen, keine Schotterüberlappungen in doppelter dicke, optik Klasse, kein geschmiere und Leim Resteentfernung, kein nachgedunkelter Schotter, kein Aufschwämmen des Schotter .( Ich weiß es gibt Schotter die kaum nachdunkeln ect) das sollte mal hier einfach Argumentationsmäßig aufgeführt werden, was die Unterschiede sein können, und............... eine wahnsinnige Schotterersparniss
Bitte,ich habe es nicht nötig, und will es auch nicht euch zu verars.....
Aber ich habe eine 200 ml Schotterdose von Minitec geöffnet, eine 3,50 Meter Strecke in H0 Top geschottert, und habe so wenig verbraucht. Siehe Foto.
Also so langsam bin ich von dem Zeug mit der Verbindung der Minitec Bettung (Resorb) überzeugt.
Hier die Fotos:
Bild vom Harburger Lokschuppen
Bild vom Harburger Lokschuppen
Bild vom Harburger Lokschuppen
Bild vom Harburger Lokschuppen
Bild vom Harburger Lokschuppen
Bild vom Harburger Lokschuppen
Gruß
Ingo
Zitat
Bitte,ich habe es nicht nötig, und will es auch nicht euch zu verars.....
das sollte hier im Forum jeder wissen, und dir keiner unterstellen
Zu deinem Test: sieht echt g..... (Zensur), Klasse aus
Was mir noch an Fragen dazu einfallen.
Kann man auch erst die gesamte Gleisverlegung machen, diese dann auf Fahreigenschaften testen und nachher schottern, d.h. den Schotter aufbringen ohne das ganze wieder zu erwärmen oder muß das wieder erwärmt werden. Gleise verlegen, einschottern und dann Änderungen vorzunehmen wäre ja nicht so günstig.
Wenn ich Flexgleise verlege, und das ganze wieder erwärme, bleiben die Gleise dann so liegen oder "springen" die mir entgegen?
Bei einer Neugestaltung werde ich das in die näher Erwägung ziehen, zu mal der Preis auch ok ist. Aber deswegen eine vorhanden Anlage abreißen
Gruß Detlef
Danke für die Bilder und die Erklärungen.
Verstehe ich das richtig, dass Du Resorb nur als Unterlage bei H0 verwendest und bei Spur N kann man darauf verzichten? Also ER-Decor auf die Platte, Gleis drauf und Schotter drüber und das wars?
Gruß
Tomi
Mich erinnert das Ganze mehr an Aachener Schokoprinten mit gehackten Mandeln! Die werden profimäßig hergestellt!
Das Pickelgleis-Muster auf der Ladentheke ist außerdem noch kein Beleg dafür, dass das Ganze in Spur N PERFEKT funktioniert.
Mich überzeugt dieser "schnelle Profi Aufbau" (Zitat!) wirklich nicht.
lg Christian
Das wäre das erste Material, daß nicht mit der Zeit austrocknet, ablüftet, verhärtet und die Klebekraft verliert.
Und wie gesagt sind die Korrekturmöglichkeiten bei Nacharbeiten vor dem Schottern sehr eingeschränkt.
Ich weiß nicht, ich wei0 nicht...
Gruß
Thomas
P.S. Wäre schön, wenn mal jemand einen Test mit ca. 30cm Radius Peco 55 machen würde....
Da macht Ingo einen gut dokumentierten Test für uns alle und die Kommentare sind wieder einmal "Glaub' ich nicht", "Ich bleib' bei dem, was ich kenne" usw.
Es steht jedem frei, Neues auszuprobieren oder bei Altbewährtem zu bleiben, aber negative Kommentare ohne eigene Erfahrung sind sinnlos.
Danke jedenfalls an Ingo für den Test und ich bin mir sicher, daß er auch einen Nachtrag schreibt, falls das Material im Langzeittest nicht besteht.
Schließlich hat er seine Vorführstrecke im Laden damit gemacht und die muß stabil sein.
Eine Frage habe ich allerdings noch nicht beantwortet gesehen: was ist wenn man durch das Material ein Loch bohren muß - versaut das dann den Bohrer?
Nur meine 2ct
ThomasK
Recht hast du mit Deinem Beitrag, wobei kritsche Fragen doch grundsätzlich erlaubt sein dürfen.
Zum thema Bohren hätte ich da auch noch eine ergänzend zu Deiner.
Wie verhält sich das Material bei bohren, ich denke da mal an weiche Materialien wie Schaumstoff, der sich um den Bohrer wickelt, Kork brich mitunter ein wenig aus, bei Hols kann es an der unterseite wegsplittern. Wie ist das eigentlich mit dem allseits hochgelobten RESORB
Hallo Christian,
Zitat
Mich erinnert das Ganze mehr an Aachener Schokoprinten mit gehackten Mandeln! Die werden profimäßig hergestellt!
Beim reinbeissen wirst du den Unterschied dann wohl doch merken
mein Tip an die Skeptiker: @ 17 mal genau durchlesen
Zu Thema Langzeittest: wie lang ist das Produkt denn auf dem MARKT? da sind Langzeiterfahrungen (>10Jahre) wohl nicht möglich.
Begrüßen würde ich die Möglichkeit Teststücke von 50cm oder 1m zu beziehen, damit sollte man dann ausgiebige Test machen können. z.B. flexgleis bis auf unter R1 zu biegen und sehen wie es dann hällt. Strarke klimatische Bedingungen kann man auch simmulieren.
Kälte: Kühl und Gefrierschrank
Hohe Luftfeuchtigkeit: Mit in die Sauna oder das Schwinnbad nehmen.
Wärme: Heißluftföhn bis was wieß ich wieviel Grad
@ Ingo
Auf wieviel Grad soll das denn erwärmt werden? Ist ein Heißluftföhn (kleinste Stufe 50°C da zu stark) wie verhält sich das material bei stärkerer Wärme/Hitze?
Gruß Detlef
in puncto Langzeitwirkung des Klebers war ich ja anfangs auch mehr als skeptisch, da ich mit anderen Materialien auch schon weniger erfreuliche Erfahrungen gemacht habe.
Gestern Abend habe ich mich u.a. mal auf der Seite von ER umgeschaut, dort steht zu lesen, dass dieses Material in anderen Bereichen schon an die zwanzig Jahre ohne Beanstandungen im Einsatz ist.
Wenn die schalldämmenden Eigenschaften diese Werkstoffes wirklich so überzeugend sind, könnte es durchaus denkbar sein, dass dieses Material auch im Akustikbau verwendet wird.
Welche Anforderungen da gestellt werden, weiß ich aus eigener Erfahrung sehr genau, schließlich ist das mein altes Berufsfeld.
Ich schätze mal, dass ich Anfang nächsten Jahres soweit bin, dass ich die nächste Ausbaustufe meiner Anlage in Angriff nehmen werde.
Dann brauche ich auch eine gute Gleisbettung, auf die ich mich längere Zeit verlassen kann, was z.B. die Klebekraft anbelangt.
Ich werde dieses Thema also weiterhin mit Interesse verfolgen, werde mir aber voreilige Kommentare ersparen, erst mal abwarten, wie sich das weiter entwickelt.
Heute Abend werde ich mal wieder in diesen Thread reinschauen, jetzt gehts erstmal ab in den Garten.
Bis dann, Euch allen einen schönen Tag noch,
mit Grüßen, Bernd
@ Ingo: Vielen Dank für Deinen Bericht und die Mühe, die Du Dir mal wieder gemacht hast!
Hallo Tomi, nein das hast Du wohl falsch verstanden oder ich mich etwas ungenau ausgedrückt ...
@29
Lieber Christian ich bin jemand der auch viel hinterfragt, und auch eine gewisse Skepsis an den Tag legt, wenn man ein neues Produkt bekommt. Denn auch ich möchte wissen, kann ich so etwas mit ruhigem gewissen meinen Kunden anbieten.Das eingeschotterte H0 Gleis als Schokoprinten zu vergleichen ist Geschmacksache. ich wünsche mir nur bei solch einer Kritik gerne gegenfakten / Bilder die etwas schöneres Belegen. Motzen und Mosern mag ich nicht,kritik mit Gegendarstellungen dagegen sehr gerne. Also bitte, Bilder von Dir her...wie soll ein Gleis aussehen? Des weiteren möchte ich auch darauf hinweisen, ich habe hier den Minitec Standardschotter genommen, und die Foto Makro Aufnahmen zeigen natürlich Schotter in einer dadurch sehr groben Detailierung. Im Original sieht das sehr gut aus.
@29 + 30
Des weiteren beschwöre ich, das es genau so mit Flexgleis und Spur N keine Probleme geben wird. Wieso ich das kann?
Mein N-Gleis auf der Theke ist
1. Flexgleis
2. ist es nur Teilweise nicht vollflächig mit dem Minitec Flexkleber aufgeklebt, und es hält den Robusten Alltagbetrieb schon über 1 Jahr aus....und die ER-Decor Klebkraft ist weit aus höher.
und Thomas @30
Sollte es so sein das wirklich mal etwas Schotter mit der Zeit (jahren) abgeht, was ich nicht unbedingt glaube...sehe ich darin nicht einen solchen Negativpunkt. ich denke mit den Jahren leidet jede Anlage etwas und es muss hier und da mal nachgeschottert werden.
Aber das sind für mich alles so Negativ Punkte die dort aufgezählt werden, wo ich mich heute Frage, was habt Ihr den für ein non plus Ultra Produkt im Verbau, wo alles 100% ist ? Dann mal her damit.
@31 danke ThomasK für dein kurzes aber auf den Punkt gebrachtes Statement.
@32 Auch Dir Danke Detlef für deine Argumentation zu den Printen
Es sei bitte auf jeden Fall erwähnt, die Klebkraft der ER-Decor Bettung ist im kalten Zustand so gut! Das mit dem Fön Detlef mache ich nur, um ddas Gleis etwas mehr in die Bettung eindrücken zu können, so das dies Zwischen den Schwellen etwas höher kommt um eine Schwellenoberkantige Schotterung zu haben. Mehr nicht.
Ich habe erst das ganze Gleis verlegt, das immer Stück für Stück etwas erwärmt und etwas eingedrückt. Als ich anfing zu Schottern, war da nix mehr an Wärme vorhanden in dem Material.
Ich werde jedenfalls in kürze das N-Gleis genau so fertig machen...mal sehen
und übrigens.....gebohrt habe ich noch nicht, aber ich denke (100% wissen tu ich es noch nicht) das es damit keine versauten Bohrer geben wird. Warum ich das meine ? Das seug kannst Du hinpappen wo Du wilsst Tisch, Metall (schon ausprobiert) und Du kannst es immer wieder abziehen. Und ein anständiger Bohrer ist eigentlich auch immer leicht fettig, und wenn sich das umwickeln sollte, wirst Du das Material wohl auch problemlos abziehen können...dies ist aber eine reine Vermutung. Werde auch dies testen.
Gruß
Ingo
Der jetzt Wochenende macht, und später bestimmt von zu Hause aus, mal wieder hier rein schaut.
Zitat
@34 Das mit dem Fön Detlef mache ich nur, um ddas Gleis etwas mehr in die Bettung eindrücken zu können, so das dies Zwischen den Schwellen etwas höher kommt um eine Schwellenoberkantige Schotterung zu haben. Mehr nicht.
Ich habe erst das ganze Gleis verlegt, das immer Stück für Stück etwas erwärmt und etwas eingedrückt.
Hi Ingo,
Wie, bzw. womit drückst Du das Gleis in die Gleisbettung? Ohne Anschlag würde das bei mir wellig werden. Dein Gleis sieht aber richtig gut ausgerichtet aus.
Dellt das fertige Gleis ein wenn man stolpert und sich dabei schwungvoll mit der Hand darauf abstützt?
Und auch von mir: Danke für Deine Versuchsreihe.
Mit fragenden Grüßen
Günter
Danke Dir für die Infos.
Bin gespannt auf weitere Erfahrungsberichte.
Viele Grüße
Tomi
ich war heute morgen bei Ingo im Lokschuppen. Genau wie Michael (Antwort 22) konnte ich mir die neue Methode der Gleisbettung anschauen. Ich hatte ja im Februar mein Modul "Hellersen" fertigestellt und hab mich eigentlich geärgert über das Verlegen und Einschottern der Gleise nach der herkömmlichen Methode. Als ich Anfang 2008 wieder mit dem Thema "Modellbahn" anfing, habe ich extra Fleischmann-Gleise gekauft, um mir eben das nervige Schottern zu sparen.
Heute nun konnte ich bei Ingo ein kleines Stückchen Gleis selber bearbeiten. Ich bin überzeugt! Wenn es demnächst bei mir darum geht, aus dem Testkreis eine "richtige" Anlage zu machen, wird die Methode erste Wahl sein...
Beste Grüße
Jens
ich war letzte Woche bei Ingo im Laden und habe mir eine Rolle mitgenommen.
Ich bin noch am Testen aber die ersten versuche sind super gelaufen ich kann noch nicht viel sagen,
nur das das abdecken der MTX-Weichenantriebe(Unterflur) sehr gut ging weil man das Material so eng an die Weiche befestigen kann das nichts in die Mechanik fallen kann.(Schotter u.s.w)Die Folie zum Schutz der Mechanik kann man direkt unter die Gleisbettung kleben.
Gebohrt habe ich auch, leider hat sich das Zeug um den Bohrer gewickelt und das Loch sah nicht gut aus .Dafür habe ich schon eine Lösung gefunden
Gruß Björn.A
Gruß Jürgen
werde ich morgen fertig machen, und zusenden.
Gruß
Ingo
Gruß Jürgen
Hallo Björn, du könntest "durch etwas durchbohren", was dir die Späne aufnimmt. Z. B. durch einen kleinen Karton, eine Filmdose o. ä.
Schöne Grüße, Carsten
ich könnte mir vorstellen, dass es sich um ein Nageldichtband aus dem Dachbau handelt.
Dazu die Definition von Baumerkt.de
http://www.baumarkt.de/lexikon/Nageldichtband.htm
Das würde für die langjährige Verwendung in anderen Bereichen und die Materialeigenschaften sprechen (und auch für den Öl-/Teergeruch den Ingo beim Öffnen der Packung gerochen hat).
Ich werde mir die Tage mal im Baumarkt so ein Nageldichtband auf Butyl-Kautschukbasis ansehen.
Schöne Grüße
Andi
Alterungsbeständig 5 Jahre
Lagerfähig 1 Jahr (kühl, trocken)
Nur einseitig klebend (Unterseite)
Aber laß Dir mal eine Probe geben, ich frage hier auch mal im Baumarkt...
Ich fahr sicher demnächst auch mal nach HH-Harburg, um Ingos Laden mal kennenzulernen,
da wollte ich sowieso schon mal hin...
Edit: Frage mich gerade, ob sofortiges Einschottern nicht sogar Voraussetzung ist, da sonst Staub, Dreck, Holzspäne u.s.w. leicht überall haften bleiben könnten... dadurch späteres Einschottern wegen fehlender Klebekraft an diesen Stellen schwierig wird?
Gruß
Thomas (der seine Gleise erst ganz zum Schluß vielleicht mal einschottern wollte)
hm, das Nageldichtband bzw. das Butyl-Klebeband gibt es aber auch doppelseitig klebend, z.B. hier:
http://www.dachvertrieb.de/ProdukteDachzubehr.html
Schöne Grüße
Andreas
der Teststreifen ist heute angekommen, besten Dank.
Werde hier nach dem Dortmunder Treffen dann berichten.
Gruß Jürgen
hat ja gut geklappt.
Aber nicht Schere oder Messer,etwas Schotter, alte kurze Gleisstücke, und Fön vergessen um es richtig zu testen....
Gruß
Ingo
Unterschiede zwischen Quick-Gleisbettung und Bitumen
Dieses Material wird oft mit Bitumenband verwechselt. Der Unterschied liegt in folgenden Eigenschaften:
Bitumen wird nach ca. 3-4 Monaten hart und nach Jahren spröde.
Gleise werden bei dem Entfernen (umbetten) oftmals zerstört
Die Schallisolierung geht durch die Aushärtung verloren.
Bitumen riecht unangenehm, diese Gleisbettung ist geruchlos.
Und ich habe gerade meinen Dachdecker wegen Nageldichtband Bitumen angemailt.
Aber wie soll das abdichten, wenn es hart und spröde wird?
Ist eben die Frage, ob das für Bitumen-Kautschuk Verbindungen auch gilt?
Habe ich aber bislang nur mit 1,5mm Dicke gefunden (0,32 Euro/m.)
Gruß
Thomas
ich durfte das Zeug heute bei Ingo mal einem Praxistest unterziehen und kann mich seiner Beurteilung in fast allen Punkten anschließen. Die Anwendung ist kinderleicht und es lässt sich zügig verarbeiten. Auch das nachfolgende Einschottern ist kein Problem, der Schotter sitzt auch in den Schwellenzwischenräumen ausreichend fest. Zeitraubendes Beträufeln der Zwischenräume mit einem Leim/Wasser/Spüli-Gemisch wie bei der klassischen Methode entfällt. So schnell habe ich noch nie Gleise nebst Bettung und Schotter verlegt. Der an die Petrochemie erinnernde Geruch, der sich beim Abziehen von der Rolle entfaltet, verflüchtigt sich schnell. Ich traue der Methode eine bessere Langzeitstabilität zu, als seinerzeit meine ersten Versuche mit doppelseitigem Klebeband und Arnoldschotter gezeigt haben. Ob das Verfahren nun zu überzeugenden Ergebnissen führt oder nicht, liegt sicherlich im Auge des Betrachters. Für mich sieht das so verlegte Gleis nach dem Einschottern besser als alles aus, was ich bisher hinbekommen habe. Und schnell geht´s auch noch...
Gruß, Carsten
nach langer Zeit wieder einmal ein neues altes Thema. Auch ich habe bereits in dem Thread den Gerhard (Antwort 1) zitierte meinen Kommentar abgegeben.
Der angesprochene Langzeittest ist absolviert worden.
Bestätigen können das meine Modulbaufreunde die zwischenzeitlich ebenfalls von der Gleisbettung überzeugt sind.
Zum Test:
Ein ca. 50 cm langes Gleis wurde auf einer MDF-Platte mittels der Bettung fixiert und eingeschottert. Hierfür wurden nicht einmal 10 Minuten benötigt ( aufbringen der Gleisbettung, Aufbringen des Gleises, Aufbringen der Schotterung). Anschließend wurde das "Bauteil" auf unsere Terasse gestellt. Dort verblieb es bei Regen, Wind, Schnee, Frost, extremer Sonneneinstrahlung 1 Jahr liegen.
Das Ergebnis: Keine Probleme bei der Haftung des Gleises in der Gleisbettung bzw der Gleisbettung auf dem Holz. Das Holz ist natürlich aufgequollen, aber die Gleisbettung hält nach wie vor. Einziges und wohl verständliches Manko: Der Schotter ist teilweise weggespült worden. Aber dies ist ja kein Problem, da die Bettung ja mit dem Fön etwas angewärmt wird und man einfach nachschottern kann.
... und etwas zynisch: Die, die meinen mit Resorp, Kork etc weiterarbeiten zu wollen, sollen es tun. Die so eingesparte Zeit setze ich lieber in einen perfekten Landschaftbau ein, oder erfreue mich eines schönen fahrenden Zuges über ein erstklassig eingeschottertes Gleisbett!
LG Bernd (kauderwelch)
Danke für die Infos.
Ich denke, jeder wird gerne das Material einsetzen wollen, ich auch.
Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich plane wohl nur noch eine Anlage in meinem Leben, die dann mind. 25 Jahre+ halten soll. DAS ist mit Langzeit gemeint
Mir bringt es nichts, wenn ich jetzt alles schnell aufbaue und dann nach 10 Jahren die Peco Flexgleis Kurven sich plötzlich ablösen, weil das Material verhärtet oder spröde ist..
Daher war meine Absicht schallisoliert zu schrauben, da kann nichts passieren.
Wenn man wenigstens genau wüßte woraus es ist (Zusammensetzung), warum es nicht altern kann und wo es noch eingesetzt wird (das steht ja irgendwo, daß es das wird) dann könnte man daraus noch etwas mehr auf die Langzeitbeständigkeit schließen.
Ich denke DAS würde noch mehr Leute interessieren, als das jemand es mal im Laden pobiert hat, das es schnell geht, gut klebt und einfach zu schottern ist. Das ist doch schon klar...
Für Module, die maximal 5 Jahre halten sollen würde ich es nach den Informationen auch bedenkenlos einsetzen, alles drüber ist für mich eben offen... Vielleicht finde ich einen Weg, daß ich im Zweifel trotzdem verschrauben kann... mal sehen
Gruß
Thomas
Zitat
Daher war meine Absicht schallisoliert zu schrauben, da kann nichts passieren.
Hallo Thomas, nicht das ich dich jetzt falsch verstehe. Du willst dein Gleis Schrauben ?
Somit ist jede Schallisolierte Gleisverlegung nicht mehr Schall isoliert. Jede Schraube oder Nagel ist für eine Resonanzübertragung verantwortlich.
Gruß
Ingo
Ich habe aber ein "Patent" für mich entwickelt und getestet, wobei maximal mögliche Schalldämmung gegeben ist.
Ist aber kein Geheimnis:
Ich nehme als Unterlage 2-3mm Kork.
Darauf kommen (NUR an den Stellen wo geschraubt wird) ca. 1cm x 2cm große rechteckige Plättchen mit 2 mm Stärke, aus einem Material, das fest genug ist, die Schrauben zu halten, aber auch möglichst wenig Schall überträgt. Man kann sogar 2mm Pappelsperrholz nehmen.
Unter den Schienen sind nun natürlich Zwischnräume, wo keine Schrauben sind. Dort wird wieder Kork unterlegt. Und an der Stelle überlege ich, jetzt die Quickbettung zu nehmen.
Das Ganze ist so leise, daß die Züge wirklich schön drüberschnurren.
Der Holzunterbau ist komplett entkoppelt. Schotter würde auf der Quickbettung enden, also auch entkoppelt.
Ich habe über 30 verschiedene Verfahren und Materialien probiert. Diese Lösung ist für mich am perfektesten gewesen. (Schalldämmung, Kosten). Die sich jetzt durch die Quickbettung wieder erhöhen würden, aber auch durch die bessere Optik und das einfache Schottern wieder relativieren.
Gruß
Thomas
Danke an Bernd (Antwort 50) für den Langzeittest. Und da es im allgemeinen (zumindest bei mir) im Hobbyraum nicht regnet, dürfte auch der Schotter nicht weggespült werden.
Trotzdem an Dich, Bernd, noch eine Frage. Mit dem Material soll man ja u.a. auch Mauern (siehe Bild in meiner Antwort 17) gestalten können. Soll mit Acrylfarbe einzufärben sein. Hast Du das mal ausprobiert?
Gruß
Hans - Joachim
So, ich habe mich jetzt auch nochmal ein bisschen mit dem neuen Material befasst. Wenn ich Ingo richtig verstanden habe, kommt ja unter dieses Material noch das Resorb. Trägt das ganze dann nicht ein bisschen zu dick auf? Also ich finde, das wäre dann ein bisschen zu hoch.
Und was ich auch noch nicht ganz verstanden habe.... Überhöhungen sind damit meiner Ansicht nach nicht ganz einfach zu bewerkstelligen. Bisher hatte ich verschiedene Tests gemacht. Z.B. mit einer dünnen Litze unter der Außenschiene. Aber bei diesem Material würde ja dann der Kontakt zum Gleis verloren gehen.
Hm, bin da jetzt doch etwas verunsichert.
Wenn dazu nochmal jemand vielleicht über seine Erfahrungen berichten könnte?
Besten Dank schonmal.
Gruß
Tomi
Tomi
meines Erachtens ist eine Resorb-Unterschicht keinesfalls erforerlich, da die Ablaufgeräusche auf der Gleisbettung absolut ausreichend ist. Ausgenommen an Modulübergängen, speziell an den Gleisfixierungen kommt es zu der typischen Geräuschentwicklung.
(Ich denke Ingo ist da auch falsch verstanden worden!)
Hans-Joachim
ist ist Dir überlassen mit der Gleisbettung auch Mauern nachzubauen. Für mich persönlich erscheint dies jedoch zu grobschlächtig.
Alternativ könnte man aber ganz gut alte ausgefahrene Asphaltstraßen nachempfinden. Wie gehabt leicht mit dem Fön anwärmen und mit dem Nudelholz der Frau (grins!) oder alternativen Werkzeugen etwas ausrollen, damit die größeren Vertiefungen nicht mehr so grobschlächtig wirken. Eine farbliche Behandlung ist fast nicht erforderlich, da die Gleisbettung, als Straße zweckenfremdet, eine nasse Asphaltdecke durchaus gut darstellt. Man könnte noch mit Pigmentfarben ein wenig optimieren!
LG Bernd (rennraupe)
Danke Dir für die Info.
Gruß
Tomi
wenn ihr diese Art des Einschotterns als profihaft bezeichnet,
wie bewertet ihr dann diese auf dem Foto gezeigte Arbeit.
http://img372.imageshack.us/img372/7779/modul300010016aff9.jpg
Auf der Messe Köln wurden bereits angenagelte Schienen vorgestellt.
Im ersten Momet dachte ich es wäre ein neues Dreileitergleis.
Das Foto habe ich in diesem Forum gefunden !
Gruß
Hans-Dieter
@51 Thomas,
Zitat
... wo es noch eingesetzt wird (das steht ja irgendwo, daß es das wird) dann könnte man daraus noch etwas mehr auf die Langzeitbeständigkeit schließen.
Leider wird der Vertreiber das uns wohl nicht verraten, denn das Zeug gibt es dann bestimmt in doppelter Menge zum halben Preis
Meine bisherigen Baumarkt-Nachforschungen haben noch nichts gebracht.
Ich gehe aber immer noch davon aus, das es sich um Butyl-Kautschuk handelt und irgendwo auf dem Bau oder im KFZ-Bereich verwendet wird, z.B.
http://www.camppartner24.de/products/Fahrzeugte...cf745008bb99ceb8b71f
Gruß
Andi
mich begeistert diese Art des Einschotterns auch nicht, da dieSeitenstabilität des Gleises besonders in Kurven wohl nicht so ausgeprägt ist
Gruß
Kai
Der niedrige Schotterverbrauch dürfte für fallende Kurse der börsennotierten Schotterproduzenten sorgen. Gezielte Falschinformationen aus der Branche bitte ausfiltern ( Achtung Ironie)
Jürgen H.
da ich nun ja auch weiß, das der ein oder andere diese Bettung mal gekauft und hoffe auch mal ausprobiert hat, würde es mich mal interessieren ob es dort nun weitere Erfahrungsberichte schon zu berichten gibt.
Will ja nicht so fast alleine darstehen, das es nur so aussieht das das Zeug recht gut ist.
Also haut mal in die tasten und berichtet mal.
Wäre jedenfalls schön!
Gruß
Ingo
Also, gibt es neue Erkenntnisse?
Wie verfährt man bei Weichenstrassen, wenn man nur mit dem Streifen auskommen möchte?
Bahnhöfe? Bahnsteige zwischen den Schienen?
Gleichmäßiges Verlegen in Kurven z.B. Parallelgleise?
Man muß ja wohl ERST die Bettung verlegen weil man die ja nicht korrigieren kan, da sie gleich festklebt (da nutzen Abstandsschablonen für Gleise nichts mehr) und kann dann die Gleise drauflegen, die man ja auch schlecht korrigieren kann, da sie gleich festkleben..
Kleberückstände an Werkzeugen?
Zurückformen nach aus Versehen eingedrückten Bereichen (Finger, Aufstützen)
Höhenunterschiede an Segmentübergängen? Hat das Gleis überall die gleiche Höhe bei dem flexiblen Material? Oder doch an den Übergängen festlöten,schrauben?
Gruß
Thomas
netterweise hatte mir Klaus Lübbe vom letzten Treffen bei Ingo eine Rolle mitgebracht, die ich vorher bestellt hatte.
Hier meine ersten Erfahrungen:
Im Prinzip ist das schon toll. Schneller und sauberer. Und Radien bei Flexgleisen lassen sich ohne weitere Fixierung super einfach verlegen ohne 'zurückzuspringen'.
Folgende Probleme taten sich allerdings auf:
1) Aufgrund der Aussagen hier im Forum war ich von 3mm Stärke ausgegangen.
- Die Gleise um meine Drehscheibe/ Lokschuppen waren mit 2mm Styrodur bereits fertig.
Daraufhin habe ich die Drehscheibe wieder ausgebaut, die Gleise wieder hochgenommen
und 3mm Styrodur eingebaut.
Nun die Gleisbettung für die Zufahrtsgleise verlegt und festgestellt, wenn das Gleis eingedrückt ist , sind es doch nur 2mm Stärke !!
Also Alles umsonst und wieder auf 2mm zurückbauen !
2) Meine Peco 55 Weichen sind mit der N-Detail Mechanik ausgestattet.
Die Bohrungen für die Röhrchen können ja vorher durch auflegen gebohrt werden. Aber nach
aufbringen der Bettung sieht man die nicht mehr. Das Bohren dann von unten durch die Bettung, um die gleiche Position der Weichen zu erreichen, gestaltet sich durch Verkleben des Bohrers sehr schwierig. ( Das mit dem Eisspray werde ich noch versuchen).
Durch die N-Detail Mechanik ist ja eine plane Platte unter der Weiche, die sich auch durch Warmmachen mit dem Fön nur schwer so weit runterdrücken läßt, wie die Schwellen eingedrückt werden können.
Ich habe jetzt bei einer Weiche die Bettung in diesem Bereich ausgeschnitten, was dann eine
höhenmäßig gleiche Ausrichtung zuläßt und der bessere Weg zu sein scheint.
3) Weiterhin sollte man immer die Weichen mit schon vorher verbunden Gleisen einbauen, also nicht nur die Weiche verlegen und dann das Flexgleis ansetzen.
Das Flexgleis drücke ich dann im Bereich von ca. 5cm nach der Weiche mit ein, der Rest liegt nur auf.
Dann wird die nächste Weiche verbunden (alle Löcher sind natürlich gebohrt) und zusammen mit dem aufliegendem Flexgleis gleichmäßig angedrückt.
4) Grundsätzlich sollte mal peinlich darauf achten , alle benötigten Löcher vorher zu bohren.
Ein vergessenes Loch für die Stromzuführung bedeutet sehr viel mehr Aufwand gegenüber herkömmlicher Verlegung. Wenn man versucht die Bettung wieder aufzunehmen verzieht sich alles.
Insgesamt aber sehr positiv. Ich werde damit weitermachen. Man muß nur ein bischen probieren wie man am Besten klar kommt.
Gruß Roland
HOME: www.DeutscheReichsbahn.de.tl
Wenn ich das richtig verstehe, MUSS das Gleis(Schwellen) etwas eingedrückt werden, damit es besser haftet? Und Weichen oder Entkuppler oder was Flächiges läßt sich nicht eindrücken.
Da kommt es doch dann zu einem achterbahnähnlichen Verlauf der Schienen?
Das mit den verschmierten Bohrern hab ich mir schon gedacht. Und ich muß viel Bohren für Kabel der Signale und Gleisbesetztmelder.
Gruß
Thomas (der das auch bald mal testen wird wenn er endlich mal mit der Planung fertig wird )
das mußt du natürlich nicht.
Aber dann gehen die Vorteile des einfachen Einschotterns und der schnellen Befestigung, insbesondere von Kurven, ohne Nägel, Schrauben oder Kleber verloren.
Ich habe keine Entkupplungsgleise, denke aber das es auch dort besser wäre die Bettung im Bereich des Gleises auszunehmen und nur an den Rändern kleine Streifen zu verkleben.
Grundsätzlich lassen sich natürlich auch Weichen, bzw. deren Schwellen, eindrücken.
Nur eben viel schwerer als Flexgleise.
Gruß Roland
ich denke, ich werde auch dieses Verfahren testen, wenn meine Planungen demnächst abgeschlossen sind. Gibt es denn inzwischen neue Infos, was das genau für Material ist und ob es sich nicht evtl. lohnt, das in @59 verlinkte Material zu testen bzw. zu vergleichen?
Viele Grüße
Stephan
Resorb, auch wegen des Preises wegen.
Ist zwar H0, aber ein Hörtest für eine Dämmung mit Resorb ist am 18. u. 19.9. zu machen (wie man hört - hört man nix) bei den Modelleisenbahn Freunden Wuppertal e.V.
Bilder davon auch unter http://www.mef-wtal.de unter Neubau.
Gruß Uli
Habe die Gleisbettung proberweiser eingesetzt.
Um dem Geruch vorzubeugen wurde die Rolle 14 Tage bei geöffneter Packung im freien aufbewahrt.
Danach ist der Geruch stark zurückgegangen.
In Verbindung mit Resorb als Unterlage waren die ersten Ergebnisse mäßig da mir ein Fehler unterlaufen ist.
Resorb Bettung hat die Breite von 24mm und die neue Gleisbettung auch
bei Halbierung 26 mm.
Wird dann noch ein wenig mit dem Fön nachgeholfen um das Gleis ein wenig einzudrücken bzw
den Bahndamm zu formen wird das Material auch gut 27 bis 28 mm breit.
Damit berührt der Steinschotter die Holztrasse und die Schalldämmung ist mäßig.
Entweder werden die Streifen Resorb breiter oder die Gleisbettung muß etwas schmaler geschnitten werden.
Im Bereich von Weichen bzw Stellstange von Weichen lege ich eine Lage der Schutzfolie von Teppichklebeband zwischen Weiche und Gleisbettung.
Damit kann die Stellstange nicht an der Gleisbettung kleben.
Diese Schutzfolie habe ich bisher nur in weiß/beige gesehen.
Vielleicht hat hier jemand im Forum eine Bessere Idee.
Mit schwarzem Abisolierband sind die Erfolge mäßig da es sich wellt.
Probleme gibt es derzeit noch mit der Servoansteuerung der Weichen.
Damit die Weichenzunge sauber anliegt muß eine gewisse Kraft aufgebracht werden.
Dabei verschiebt sich die Weiche leicht und der Servoantrieb muß nachjustiert werden.
Hier werde ich z. B einen anderen Untergrund als Resorb ausprobieren.
oder Weichenmotoren im Eigenbau einsetzten die leichte Veränderungen tolerieren.
Das Schottern selber geht bei mir besser als die bisherige Version mit Pinsel und Schotterkleber.
Der Zeitaufwand zum Schottern liegt bei ca 10 Minuten / Meter Flexgleis inklusive Formung des Bahndammes.
Das entspricht einem 1/4 der bisherigen Zeit und das Gleis muß nicht nachgereinigt gereinigt werden.
Optisch gefällt es mir gut, besonders da eine leichte Unregelmäßigkeit in dem Material ist.
Dadurch wirkt es interessanter als die Version mit Klebeband und Gleisschotter.
Die Kanten des Bahndamm können auch nach dem Schottern leicht erwärmt ( Fön)
geformt werden.
Der überflüssige Schotter kann wiederverwendet werden , da keine Klebstoffreste daran haften.
Jetzt warten wir ein paar Wochen um zu sehen wie das Material sich danach verhält
Gruß Frank
.
Peco Flexgleise.
Die Pecoflexgleise neigten bei mir dazu, nach dem Kleben ,in Ihren Ursprungszustand zu gehen.
Ich nutze kleine Radien . R1 bzw R2.
Deshalb gab es in der Vergangenheit lange Fixierungs bzw Klebezeiten .
Klebematerial war Acryl.
Damit das Fixieren während des Klebevorganges entfällt habe ich meine Flexgleise vorab mit
Rail Wheathering Solution #49-113 von Micro Engineering im Bereich der Schienenägel bzw Schienenfuß behandelt.
(Eisenbahnverwitterungslösung)
Danach bleibt der von mir gebogene Radius ohne die Schienen zu fixieren.
Ich kann nicht beurteilen ob die Flexschienen ohne diese Mittel auch ihren Radius mit der Gleisbettung behalten.
also das mit den Peco Flexgleis kann ich 100% entkräften, Das Gleis auf die Bettung und das hält. Haben wir genau so auf unserer Teststrecke gemacht die täglich in Gebrauch ist. Da ist nix mit Gleis zieht sich zurück.
Auch auf unserem großen Spur N Treffen haben wir das Flexgleis als Radius 1 gebogen und es blieb so wie es war.
Gruß
Ingo
Klar , weis ich das ,ich war ja dabei beim Treffen.
Ich habe die Information zur Klarstellung geschrieben um Mißverständnisse zu vermeiden.
Ich werd das Modul mal eine Woche auf die Seite legen um zu sehen ob sich da etwas am Bahndamm verzieht.
Jetzt muß ich erfahren warum zwischen Resorb und der Gleisbettung die Klebung nicht optimal ist. Die Weiche verschiebt sich leicht.
Die Gleisbettung selber klebt aber z.B auf Holz bestens.
Gruß Frank
1. Wie geht man mit den Weichen-Stellschwellen um ? Vorher mit Bastelmesser ausrechend grossen Ausschnitt einschneiden ?
2. Mit Wärme/Fön sollen sich die Schienen ja ablösen lassen. Sind da irgendwelche Temperaturwerte spezifiziert ? Ich hab die Anlage auf dem Dachboden mit schrägen Dachfenstern. Man kann es kaum verhindern, dass man irgendwann im Sommer doch mal die Rolläden vergisst und die Sonne scheint auf die Anlage. Das kann ganz schön warm werden, muss man damit rechnen dass sich dann die Schienen von der Bettung ablösen und sich ggf. einiges verzieht ?
Michael
wie sehen denn nun die "LAngzeittests" aus ?
Kann man die Bettung empfehlen ?
Grüße
also ich bin , was Bauen betrifft , noch ein rechter Frischling . Meine Anlage befindet sich noch in der Planungsphase . ich habe diesen ganzen thread mit aufmerksamkeit gelesen und werde auch den ersten Thread auch noch lesen . Eines ist mir jedoch schon klar . Diese Sache ( ich meine jetzt das Bettungsband ) sieht vielversprechend aus was auch alle Bilder beweisen . Auch der Test eiens kollegen auf der Terasse hat mich überzeugt , weil man ja solche Extremsituationen im MOBA - Raum kaum haben dürfte ( ich meine jetzt Regennässe usw. ) . Das hört sich auf jeden Fall gut an . Bitte dranbleiben und berichten .
Gruß
Thomas
also für mich sieht das ganze so vielversprechend aus, dass ich das Material für den Weiterbau meiner Anlage bereits hier habe. Allerdings dauert das Bauen noch ne Weile, so dass "Langzeittest" derzeit eher die Lagerung des Materials betrifft
Eine Testverlegung einer sowieso defekten Peco-Weiche verlief zufriedenstellend. Man muss allerdings schon aufpassen, dass das Zeug die Zungenbewegung nicht hemmt.
Werde, wenn es soweit ist und ich das Zeug wirklich verbaue, bestimmt berichten.
Grüße,
Udo.
Udo , Du hast eine PN von mir .
Leute, ich habe mir mal Gedanken gemacht , wie man die Gleisbettung durchboren kann .
Da das Zeug am Bohrer wegen seiner Konsistens hängen bleibt , wäre vielleicht " durchstechen " ,entweder mit einer Aale oder mit einem kleinen hohlen Rohr eine Alternative . war jetzt nur so ein Gedanke von mir .
Gruß
Thomas
danke für die schnelle Antwort , werde selbst mal bei Ingo vorbei schauen .
Gruß
Thomas
ich habe bereits 2005 Erfahrungen mit diesem Material und zwar in HO gemacht. damals habe ich es mir bei Walthers ind den USA besorgt, die es aber im 2009 Katalog nicht mehr aufführen.
Das Material hat sich bei mir in jeder Hinsicht bewährt, und ich habe mich eigentlich sehr lange gefragt warum darauf keiner kommt, beiträge habe ich in verschiedenen Foren dazu geschrieben, auch hier die Resonanz gleich Null. Nun aber mal meine Langzeit Erfahrungen:
1.) Das Material lässt sich bestens bearbeiten, sowohl als Gleisbett, als auch als Bahnübergang, Bahnsteig, Strasse, etc.
2.) Bei meinem Abbau in 2008 hatte es nur ganz wenige Punkte gegeben wo die Flexgleise aus der Haltung geschlupft waren, das liegt aber eher daran dass ich mal einen Fehler bei der Verarbeitung geamcht habe.
,
3.) Stellschwellen werden immer dann blockiert, wenn man sie nicht durch ein Stück Papier absichert, aber das ist einfach zu bewerkstelligen. Meine ANtriebe waren in jedem Fall stark genug die ZUngen von Unterflur zu bewegen.
4.) besonders vorteilhaft ist dieses Material wenn man darauf Signale anbringt, diese lassen sich dann realtiv leicht wieder entfernen, ohne dabei Schaden zu nehmen, das gild auch für Lampen etc.
Nachteile
Als einziger Nachteil ist mir aufgefallen, dass die Gleise nicht 100% eben beliben, auch wenn man sie mit einer Rolle anpresst, d.h. es entstehen leicht Buckel, die bei besonders anfälligen Gefährten immer wieder zu ENtgleisungen führen, meine beiden KATO RS2 waren da Kandidaten für, und bis ich dahintergesteigen bin, hat es gedauert. Leider kann aber muss sich nicht immer dieses ändern wenn starke Temperatur schwankungen vorkommen.
Ansonsten, vielen Dank für die Bezugsquelle, die nächste Analge wird wieder auf ER gebaut
Zitat
Als einziger Nachteil ist mir aufgefallen, dass die Gleise nicht 100% eben beliben, auch wenn man sie mit einer Rolle anpresst, d.h. es entstehen leicht Buckel, die bei besonders anfälligen Gefährten immer wieder zu ENtgleisungen führen, meine beiden KATO RS2 waren da Kandidaten für, und bis ich dahintergesteigen bin, hat es gedauert. Leider kann aber muss sich nicht immer dieses ändern wenn starke Temperatur schwankungen vorkommen.[
Und, kann man das Problem lösen?
Gruß
Thomas
interessante Ausführungen, danke.
Zitat
besonders vorteilhaft ist dieses Material wenn man darauf Signale anbringt, diese lassen sich dann realtiv leicht wieder entfernen, ohne dabei Schaden zu nehmen, das gild auch für Lampen etc.
Wie machst Du das konkret ? Hast Du eventuell Fotos davon ?
Zitat
d.h. es entstehen leicht Buckel, die bei besonders anfälligen Gefährten immer wieder zu ENtgleisungen führen,
Ingo schreibt weiter oben, dass es keine ernsthaften Verformungen der Gleise gibt. Wie meinst Du das dann mit den Buckeln ? Fotos wären auch da hilfreich.
Gruß
Rainer
Zitat
Stellschwellen werden immer dann blockiert, wenn man sie nicht durch ein Stück Papier absichert, aber das ist einfach zu bewerkstelligen. Meine ANtriebe waren in jedem Fall stark genug die ZUngen von Unterflur zu bewegen.
Ist es nicht eigentlich egal, wie stark die Antriebe sind, wenn Du Papier unterlegst ? Dann kann doch die Zunge nicht an der Bettung ankleben ? Oder verstehe ich da was falsch ?
Gruß
Rainer
(auch wenn ich mich vielleicht ein wenig unbeliebt mache!?)
dass vor allem bei unserer Baugrösse eine möglichst genaue und
ebene Gleisverlegung das A & O
sein sollten, da sind wir uns doch - denke ich - alle einig!
Die Betriebssicherheit wird es einem danken!
Wenn ich mir die Bilder dieser Bettung so ansehe kann ich mir aber
beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich damit eine wirklich
exakte Planlage der Gleise realisieren lässt!
Vor Allem die Technik: erwärmen/erhitzen und dann in die "weiche" Masse den Schwellenrost eindrücken!? ... wie weit, mit welchem Druck und wie gleichmäßig ............
... so verlockend auch die Materialeigenschaften sein mögen!
Ich denke mal - das dürfte zumindest nicht ganz einfach sein!?
... lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen
und bin für ALLES offen ...
... meint der Oberfranke
Zitat
(auch wenn ich mich vielleicht ein wenig unbeliebt mache!?)
Ich persönlich stehe diesem Material noch ein bisschen skeptisch gegenüber. Es gibt viele positive Berichte, aber so richtige Langzeittests gabs ja vermutlich noch nicht.
Ich habe im November letzten Jahres bei einem Mobakollegen dieses Material das erste mal gesehen. Im Prinzip nicht schlecht, jedoch war es im verlegten Zustand dann doch so, dass (wenn man sich auf Augenhöhe mit den Modellen begab) es schon eher einer "Wellenbahn" ähnelte. Ich muss aber dazu sagen, dass weder ich noch mein Kollege sich mit dem Material näher beschäftigten. Wenn man gewisse Dinge beachtet, kann es also durchaus sein, dass man damit sehr gute Ergebnisse erzielen kann.
Hat denn schon jemand dieses Material auf seiner Anlage verbaut und kann uns mal ein Video eines fahrenden Zuges aus Sicht eines Preiserleins vorführen? Das würde manche Bedenken eliminieren.
Viele Grüße
Tomi
Ingo bescheibt in Nr. 20, dass man kaum Durchbiegen der Gleise bzw. Wellentäler befürchten muss:
Zitat
Erwärmst Du es gut mit dem Fön ist es nur weich...sonst eigentlich sehr stabil und flexibel.
Ich habe mich z.b gestern auf das Teststück einfach mal drauggestellt mit meinen 78 kg.
In dieser Richtung mache ich mir keine großen Gedanken.
Das klingt doch plausibel.
Gruß
Rainer
Zitat
Das klingt doch plausibel.
Hallo,
ja, im kalten, ausgehärtetem Zustand.
Aber wie sieht es aus wenn das Material für die Verlegung des Gleises aufgewärmt und somit weich ist?
Wenn da das Gleis nicht gleichmäßig eingedrückt wird entsteht doch unweigerlich eine Berg- und Talbahn. Oder sehe ich das falsch?
Viele Grüße ÷ Udo
Ich denke, das Problem ist nicht das Matertial direkt, sondern daß man die Gleise "etwas" eindrücken muß, damit sie Ihren Radius beibehalten und seitlich unterstützt werden.
Und genau dieses "eindrücken" bekommt man sicher nicht so 100% gleichmäßig hin.
Dir Frage ist also, ab wann (also mit welcher Kraft aufgedrückt) HALTEN die Gleise Jahrelang 100%ig auf dem Material. Und was ist mit Weichen, die sich nicht so einfach eindrücken lassen?
Vielleicht könnte man die Gleise festkleben (aber womit, wenn wieder lösbar?) auf der Obverfläche (grins) und nur den Schotter in die Bettung eindrücken. Vorausgesetzt, die Bettung selbst ist gleichmäßig dick und die Gleise haften soweit, das man denn einen anderen Kleber drunterlaufen lassen kann.
Mit lösen und Weichen einfügen ist es auch problematisch, wenn man es eindrückt. Da bildet sich doch das Schwellenmuster ab. Paßt also niemals wieder ein anderes Gleis drauf.
... mal so theoretisch gedacht.... ohne das Zeugs gesehen zu haben.
Gruß
Thomas
Zitat
Ich denke, das Problem ist nicht das Matertial direkt, sondern daß man die Gleise "etwas" eindrücken muß, damit sie Ihren Radius beibehalten und seitlich unterstützt werden.
Ich frage mich allerdings auch, wie das genau passieren soll. Ist ein größerer Kraftaufwand nötig oder muss man sich das wie Knete vorstellen ?
Gruß
Rainer
PS: Wäre schön, wenn Ingo sich noch einmal zum Thema melden könnte !
eine exakt ebene Gleislage ist doch - von der Optik mal abgesheen - eine wesentliche Voraussetzung für einen sicheren Modellbahnbetrieb. Das Material ist offensichtlich zu weich oder geht nach dem Eindrücken der Gleise nicht mehr 100%ig in die Ausgangslage zurück.
Wenn ich das hier alles so lese bleibe ich lieber bei Resorb. Das Material ist stabil, die Gleise werden aufgelegt statt eingedrückt und die Gleise liegen eben. Bin auch mal gespannt, ob die Flexgleise nach 5 Jahren immer noch halten......
Skeptische Grüsse
Volker
Und wie auf der Quickbettung? Einfach den Schotter eindrücken?
Das ist es was mich reizt. Ich hasse es Gleise mit Schotter irreversibel vollzukleben.
Gruß
Thomas
das mit der langfristigen Klebekraft ist auch für mich ein evtl. Minuspunkt.
Bzgl. der "Eindrücktiefe" mache ich mir da keinen Kopf - eine kleine Abstandslehre aus Holz oder KST gebastelt und mit einer Druckplatte grossflächig gleichmässig andrücken ergibt immer dieselbe Kraft und von daher auch immer dieselbe "Eindrücktiefe".
Doei
Trixi
Zitat
Ja aber wie schotterst Du auf Resorb?
z.B. mit folgendem Kleber:
http://minitec24.de/gleisbau.htm#Flex-Schotterkleber
Gruß
Rainer
könnte mir bitte jemand mal einen Link für " Resorb " benennen ?
Ich kenne das noch nicht und will mir Informationen besorgen .
Vielen Dank im voraus .
Gruß
Thomas
Ja, genau:
Die Schichten bei Resorb:
Flexkleber, Unterbettung, Flexkleber, Oberbettung, Flexkleber, Gleis, Schotterkleberfließmittel, Schotterkleber, Schotter (große Pulerei, wenn man doch mal was ändern möchte, z.B. Weiche zwischensetzen). Was kostet der Spaß pro Meter an Euronen und Arbeit? Und ich hab viele Meter. Für kleine Anlagen sicher akzeptabel.
Die Schichten bei Quickbettung:
Quickbettung, Gleis, Schotter
Das ist für mich also gar keine Frage, was ich da nehme. Vorausgesetzt, man bekommt Gleise und vor allem in Kombination mit Weichen wirklich eben verlegt.
Gruß
Thomas
hier gibt es so etwas:
http://minitec24.de/gleisbau.htm#Flex-Bettungsstreifen
Oder Du fragst bei Frank Henschen an:
http://www.1zu160.net/scripte/nliste/detail.php?id=208
Ich habe dieses Material nach ausführlicher Beratung bei Frank bezogen und bin sehr zufrieden.
Gruß
Rainer
da wird sich sorgen gemacht über Dinge die nicht wirklich existent sind.
1. Resorb hin oder her...es ist das gleiche Material wie die Bettung der Firma Minitec.
2. Fakt ist es geht nichts über die Geräuschdämmung von Resorb.
3. Fakt ist, es geht zur Zeit nichts über das Profesionellere einschottern mit der ER Decor Gleisbettung, das wir lange seines gleichen suchen. So schnell und sauber genial.
4. Daher habe ich mich entschieden einen Test zu fahren, als Grundunterbau die Minitec Geräuschdämmung (gibt es auch z.b als 100 x 40 cm) als unterbau zu nutzen, dann darauf die Bettung von ER Decor. Testbericht wir diesbezüglich von mir erfolgen.
5. habe ich einen Kunden kennengelernt der die ER Decor Gleisbettung seit 3,5 Jahren bereits nutzt auf seiner Anlage im Dachboden, und der sagt, für Ihn kommt nichts mehr anderes in Frage.
6 Bei meinen bisherigen Test, (und ich bin, wer mich kennt, schon etwas pinibel und auch skeptisch) auf keine Nachteile gestoßen.
Kaum schreibt jemand etwas von nicht geraden Gleisen, stürzten sich alle auf dieses Argument...endlich haben wir etwas negatives gefunden.
Das kann man, wenn man will, überall finden, wenn ich krampfhaft nach etwas suche.
Es stellt sich alleine schon die Frage, nehme ich die Bettung einfach ? mit knapp 3mm oder lege ich Sie doppelt?
Bei der einfachen Ausführung, garantiere ich euch, wenn ich das Gleis auf die Bettung lege, muss ich einen enormen Kraftaufwand aufwenden um diese in die Bettung überhaupt reingedrückt zu bekommen. Daher habe ich die Föntechnik genutzt. Bei einer doppelten Lage muss ich das Material schon so erhitzen um es so weich zu bekommen, das ich die Gefahr habe vielleicht das Gleis nicht eben enzudrücken.
Ich habe schon mehrere Meter gelegt, und noch nicht einmal gehabt das das Gleis wellig ist, und wo möglich Waggons entkuppeln.
Und liegt das Gleis einmal in der Bettung, kannst Du den Fön mit voller Wärme drauf halten, die Gleise verziehen sich nicht.
Auch letztens habe ich Gleisstücke die ich auf dem großen Spur N Treffen fertig gemacht habe wieder mit dem Fön gut erwärmt um das Gleis wieder abgelöst zu bekommen. Auch das war kein großes Problem.
Eines kann ich garantieren, ich bekomme das auf jeden Fall einfacher abgelöst, als wenn Ihr ein fertig normal eingeschottertes Gleis habt. Also da bindet mir keiner einen Bären auf das das einfacher geht.
Fazit für mich bis zu meinem endgültigen Abschlusstest mit Resorb + Er Decor.
Nur die Minitec (Resorb) Gleisbbettung fürt kein weg dran vorbei.
Wem die Geräuschdämmung nicht ganz oberste Priorität ist, kommt um die Er Decoer Gleisbettung eigentlich nicht ganz herum.
Daher erhoffe ich mir die 100% Lösung in meinem Test.
Ich bin gerade im Bau einer ganz kleinen Winteranlage für das Schaufenster....und werde da demnächst mehr berichten können.
Gruß
Ingo
Hallo Thomas,
hallo Thomas, *g*
wie Rainer habe auch ich Resorb und Kleber über Frank (PoetRandy) bezogen und bin ebenfalls sehr zufrieden. So wie Ingo es in 96 beschrieben hat wird es wohl sein:
- Resorb ist hinsichtlich der Geräuschdämmung zur Zeit das Maß der Dinge und erste Wahl
- die Decor-Gleisbettung ist bei der Geräschdämmung nicht ganz so gut wie Resorb, dafür
kommt man aber schneller zu einem fertigen Aufbau
Es kommt also darauf an, worauf man Wert legt. Ich lasse mir bei meinem Hobby Zeit und achte da nicht so genau auf die Uhr, kommeaber auch mit Resorb gut voran. BeideProdukte haben ihre Vor- und Nachteile.
Sollten die Gleise bei der Decorbettung wirklich nicht eben liegen, wäre das für mich ein Ausschlußkriterium. Übrigens muss man auch bei Resorb nicht zukleben.
Ich habe die Resorb-Streifen mit dem von Frank dankenswerterweise empfohlenen Kontaktkleber verklebt, da so ein zügiges Arbeiten möglich ist. Nur die Gleise habe ich mit dem Flexleim verklebt, damit ich bei späteren Umbau oder Abriss die Gleise wieder gut runter bekomme. Ich habe es vorher mit einem Testset ausprobiert. Bei Verwendung des Flexleimes und des elastischen Schotterklebers bekommt man die Gleise wirklich ohne große Mühe rückstandsfrei rausgelöst.
Gruß
Volker
Zitat
Testbericht wir diesbezüglich von mir erfolgen
Zitat
Ich bin gerade im Bau einer ganz kleinen Winteranlage für das Schaufenster....und werde da demnächst mehr berichten können.
Bin auf Deine Berichte sehr gespannt.
Hallo Volker,
Zitat
ch habe die Resorb-Streifen mit dem von Frank dankenswerterweise empfohlenen Kontaktkleber verklebt, da so ein zügiges Arbeiten möglich ist. Nur die Gleise habe ich mit dem Flexleim verklebt, damit ich bei späteren Umbau oder Abriss die Gleise wieder gut runter bekomme. Ich habe es vorher mit einem Testset ausprobiert. Bei Verwendung des Flexleimes und des elastischen Schotterklebers bekommt man die Gleise wirklich ohne große Mühe rückstandsfrei rausgelöst.
Kann ich so nur bestätigen. Der Service von Frank ist auch echt super.
Gruß
Rainer
Warum schottere ich nach.
Ich erhoffte mir mit Resorb und elastischem Kleber eine Schallreduzierung, leider gibt diese Art der Schotterung bei den Peco-Flexgleisen, besonders im Bereich der Verbindungsstellen, nach (Rißbildung).
Bei meiner Ungeduld greife ich dann zu Lösungen die eine "sichere Verbindung" gewährleisten.
Welche lösbaren Lösungen gibt es außerdem?
Inzwischen habe ich meinen Fuhrpark bereinigt, es kommen überwiegend nur noch leise laufende Züge zum Einsatz, die V60 von Minitrix gehört leider nicht dazu, verwende sie aber aufgrund der guten Fahreigenschaften weiterhin.
Unterhalb der Wäscheklammer und neben der Innenschiene ist die Rissbildung erkennbar.
Gruß aus München
Klaus K.
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