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THEMA: Trennstellen

THEMA: Trennstellen
Startbeitrag
N-Bahn Andi - 28.11.08 22:17
Hallo,
wie stellt ihr eure Trennstellen her?
Trennt ihr das Gleis auf (Dremel oder ähnliches), oder bevorzugt ihr Isolierschienenverbinder?
Gleismaterial ist Fleischmann.

Andreas.

Das kommt ganz drauf. Trennstellen die von vorn herein beim Bau bekannt sind, werden
mit Iso-Verbindern gemacht. Nachträgliche werden gedremelt und mit Kleber gesichert
(UHU hart und ähnliche).

MfG Jörn.
Wenn man die Schnitte mit nem Laubsägeblatt (möglichst fein, besser noch Goldschmiedesägebogen) setzt, sieht man sie hinterher kaum. Geht natürlich meist auch nur vorm Einbau.

Gruß, Axel
Hallo,

mit einen sehr feinen Trennblatt, gibt es ab 0.2 mm für Dremel und Co. aus´m Zahntechnikzbuehör,
bekommt man feinste Trennschnitte hin.

Ein Kollege hier aus dem Forum hatte solche mal für kleines Geld besorgt.

Hatte für 25 Stück inkl Porto ca. 10€ bezahlt. Weil die so dünn sind, gehen die schnell auch mal in die Brüche...


Michael
Hallo,
erstmals Danke für die Hilfe.
Wenn ich jetzt mit Isolierschienenverbinder arbeite, setze ich diesen direkt an die Weiche oder soll erst ein Zwischenstück dran?
Ich möchte meine Bahnhofsgleise an den Besetztmelder SLX 816 von Rautenhaus anschließen.

Andreas
Guten Morgen Andreas,

falls Du Schnitte mit der Proxxon/Dremel setzt, dann gibt es dazu noch einen kleinen Trick:
Mach den Schnitt (von oben betrachtet) in einem Winkel von 30 bis 45°. Das verhindert (bzw. minimiert), das *Klackern* der Radsätze beim überfahren!

Beste Grüße,

Olaf
@ Andreas : Das kommt auf die Gegebenheiten deines Fahrplans an.
Einrichtungsbetrieb, oder Beidseitig? Ein Melder pro Block, oder zwei ?
Zu Bedenken ist auch, dass eine Lok langsam anfährt und u.U. dann sofort auf einer Weiche steht.
daher habe ich im Schattenbahnhof eine Gleislänge vor der Weiche die Trennstelle für den Haltmelder gesetzt. Dann beschleunigt die Lok bereits auf höhere Geschwindigkeit vor der ersten Weiche.
Auf die Isoverbinder habe ich nach den ersten 20 Stück verzichtet. Sie bringen nicht wirkliche Stabilität und ohne Verbinder lassen sich die Schienen noch näher zusammen rücken.

@ Olaf : Gibt es da auch einen plausiblen Grund für die Geräuschminimierung oder sind "urban legends" ?

Jürgen H.
Hallo,

der Betrieb wird beidseitig sein und über den Computer mit TC-Software betrieben.
Züge egal was für Längen sollen immer mittig am Bahnsteig halten.
Nach längeren Einlesen in das Handbuch soll dies mit Rautenhaus Digital mit nur einem Bestztmelder pro Gleis möglich sein, wenn über PC gesteuert wird.

Auf Diodenbremsstrecken werde ich deshalb verzichten.

Andreas


Es ist mit Rautenhaus Meldern möglich, wie mit allen anderen Fabrikaten auch unter SX.
Bei einem Melder pro Gleis entfällt mein Gesagtes. Du kannst dann bis an die Weiche ran.
Ich habe in Schattenbahnhöfen bei Einrichtungsbetrieb zwei Melder und verzichte dort auf virtuelle Melder.

Jürgen H.
Hallo,

werde mich jetzt mal an die Arbeit machen.
Danke nochmals für die schnelle Hilfe.

Andreas
@6

Guten Morgen Jürgen,

Zitat

Olaf : Gibt es da auch einen plausiblen Grund für die Geräuschminimierung oder sind "urban legends" ?


Das funktioniert wirklich. Außerdem wird oft ein erheblicher Aufwand zur Geräuschreduzierung unternommen, aber andererseits hat "man" riesige Schienenlücken über die die Züge mit deutlich hörbarem *klack klack-klack klack* hinweg rollen, oder nicht?

Beste Grüße,

Olaf
Na, wird denn die Lücke kleiner durch einen abgewinkelten Schnitt ? Mir fehlt der Glaube da nach der allgemeinen Geometrielehre die Spaltbreite größer ist.


Jürgen H.
Der Lückenabstand ist in jedem Winkel gleich, bedingt durch die Sägeblattstärke. Die Spaltbreite ist im abgewinkelten Schnittzustand natürlich größer. Das Rad kann aber nicht mehr in die Lücke fallen, also kein Klacken.
Du mußt nur verhindern, das die Achsen nicht im gleichen Winkel sind.

Gruß, Roland
Hallo Jürgen,

das stimmt tatsächlich mit dem quer zum Schienenverlauf gesägtem Trennschnitt.

Ist auch logisch, weil die Radreifen nicht in die Lücke fallen, sondern immer auf dem Schienenkopf bleiben.

Mach mal selber die Probe mit dem PKW an einem Bahnübergang. Einmal überfährst Du die Schiene im Rechten Winkel (= Laut!) und einmal im spitzen Winkel (=Leise).

Oder mit einem Matchbox- oder Playmobilauto auf Fliesenboden. Einmal rechtwinklig zur Fuge und einmal Quer zur Fuge....

Dann hast Du exakt den gleichen Effekt gehabt!


Michael
Hallo Jürgen,

ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Schau mal, so meine ich das mit dem Schnitt:

Draufsicht:
---/ /------
--/ /-------

-----------
-----------

Durch den diagonalen Schnitt in der Schiene hat das Rad immer eine Auflage und kann nicht *klacken*. Die Fahrzeuge rollen lautlos über diese Lücke. Wenn Du ein Schienenstück hast, probier es einfach mal aus, dann weißt Du was ich meine.

Beste Grüße,

Olaf


Hallo Olaf,

siehe meine Erklärung nur drei Minuten vor Dir in @13

Übrigens, wenn ich Schienenstöße habe, (keine Trennstellen!) die nicht "dicht" sind dann löte ich diese meist aus, um das "Klackern" zu reduzieren.


Michael
@ Olaf : Der Groschen fällt langsam. Natürlich hast du recht. Manchmal hat man ein Brett vorm Kopp  

Jürgen H.
Hallo
Wenn es geht nehme ich Isolierverbinder sonst im 45 Grad Winkel zur Schine mit Dremel trennen. Nehme nicht die dünste Trennscheibe, den die verbröselt schon beim anschauen laufend.... Die Lücken fülle ich mit dem Heisskleber und schneide den Ueberstand nach dem auskühlen mit einem scharfen messer ab.
Uebrigens habe ich auch die Schienen beim Modulübergang mit Heisskleber befestigt (Schwellen richtig schön zur hälfte eingegossen. Allfällige spätere Korrekturen sind einfach, in dem mann unter den Schwellen die ca 1mm dicke Kleberschicht mit Messer auftrennt.
Nach dem Einschottern sieht mann nichts mehr von all dem.

Gruss aus dem verschneiten Bündnerland

huk
Das Lärmproblem ist Geschmackssache. Kann bisher nicht viel fahren, aber an einer provisorischen Stelle (mit einer vergleichsweise "riesigen" Lücke) gibt es ein herrliches Klacken, das zu meiner Epoche II - ohne verschweißte Schienen - wunderbar passt. Also ich mag es. Ich erwäge sogar, an nicht der Gleistrennung liegenden Stellen _absichtlich_, und zwar nur im Schienenkopf (dann elektrisch keine Trennung) Spalte einzuproxxen (um mal nicht den Dremel zu verwenden). Naja, der eine mags und der andere nicht.

Davon abgesehen, wie schafft ihr es denn, diese Trennstellen im 90-Grad-Winkel anzubringen (und zwar meine ich nicht von oben gesehen - siehe Diskussion oben - sondern von der Seite?

Das Problem: Wenn der äußerste Rand der Trennscheibe minus die zu durchtrennende Höhe nicht über den Gehäusedurchmesser des Proxxon/Dremel hinwegragt, kann man nie senkrecht trennen. Dann helfen nur Biegewelle oder großformatige Trennscheibe - oder?

Viele Grüße
Frank
Hallo Frank,

für die Proxxon gibt es einen Winkelaufsatz - 28405

Sorry jetzt kommt ein ebay Link

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&am...a0e2046118a1fe298f0a

damit geht es, wenn der P..... baumarkt mal wieder seine 20% Aktion hat kaufen

Gruß Detlef
Zitat

Davon abgesehen, wie schafft ihr es denn, diese Trennstellen im 90-Grad-Winkel anzubringen (und zwar meine ich nicht von oben gesehen - siehe Diskussion oben - sondern von der Seite?



Oder man nehme eine biegsame Welle Hat Proxxon auch im Sortiment.

Gruß, Raimond
Trotz Winkelaufsatzes braucht man eine Trennscheibe mit großem Durchmesser, weil sonst der Aufsatz auf der Schiene aufsetzt, bevor sie durchgetrennt ist. Leichter geht es mit der biegsamen Welle, weil die insgesamt nicht so dick ist.

Gruß Gerhard

Mit dem Dremel geht das ohne Welle und Vorsatz. Ein paar Grad Abweichung von der Senkrechten machen nichts aus.
Mir gefällt das Geräusch der Schienenstöße übrigens auch sehr gut, wenn es nicht zu viele sind.

Jürgen H.
>>mit einen sehr feinen Trennblatt, gibt es ab 0.2 mm für Dremel und Co. aus´m Zahntechnikzbuehör, bekommt man feinste Trennschnitte hin.<<

Hallo!
Wer kann mir hier mal bitte eine Quelle nennen?
Ich würde mir sehr gerne einige dieser ganz dünnen Trennblätter kaufen.

Viele Grüße
Thomas
Hallo Thomas,

hier sind meine dünnen Scheiben her, leider bietet dieser Shop aber derzeit nichts an. Vllt. kommt es wieder.

http://stores.shop.ebay.de/KROTOFIL-DENTAL__W0QQ_armrsZ1QQ_fsubZ15

Man konnte dort bisher 100 Stück Trennscheiben in 0,25er Dicke für ca. 23,- EUR kaufen. Tolle Dinger, weil halb so dick, wie die üblichen Scheiben. Allerdings fliegen sie dir ruckzuck um die Ohren - also immer nur mit Schutzbrille arbeiten!!

Gruß Gerhard

P.S. Die Suche in Netz führt noch zu netten anderen Werkzeugen
http://www.ds-borcherding.de/resources/MultiLink.pdf
http://www.dentalservicefranken.de/pageID_3824723.html

Hoi FreuNde,

für was ihr alles Werkzeug braucht
Ich benutze ein simples feines Stahlsägeblatt - 5-6 mal hin- und hergesägt und die Schiene ist durch.

Leise, schnell und ohne Winkelaufsatz (den hat mein Arm schon eingebaut

Doei
Trixi
Hallo Trixi,

und das schaffst du auch einfach so bei einer Peco-Weiche, wenn du die beiden inneren Zuführungen zwischen Zungen und Herzstück durchtrennst? Respekt ) Also mit "einfädeln", wie früher bei der ersten Laubsägearbeit? Nochmal "großen Respekt "

Gruß Gerhard

der es lieber "ganz primitiv aber erfolgreich" mit Trennscheibe und flexibler Welle macht ...
Hoi Gerhard,

ich benutze nur Mtx-Material, da gibt es lekker Stoppweichenfunktion
Ansonsten trenne ich vor oder hinter der Weiche nach einem Anschlussstück - und benutze nur das Sägeblatt ohne Einfädelteil

Doei
Trixi
Hallo,

zu 18:
wozu sollte der Schnitt senkrecht sein? Ist doch völlig wurscht, Hauptsache er isoliert.

mfg
Andre


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