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THEMA: Digital Analogbetrieb

THEMA: Digital Analogbetrieb
Startbeitrag
Ronald [Gast] - 15.09.03 09:38
Was muss man eigentlich bei gleichzeitigem Digital- und Analogbetrieb beachten?
Wie müssen eigentlich Streckenübergänge im Gleis (digital/analog) ausgeführt sein?
Kann durch überfahren der Trennstellen irgend etwas (haupts. auf digitaler Seite) beschädigt werden.

Ronald

Analoge Loks können eventuell unbemerkt auf Digitalgleisen zum stehen kommen
(z.B. durch Umschalten von Abschnitten, oder falsches Aufstellen,...)
Dann wird dem Motor der analogen Lok eventuell kräftig eingeheizt - bestimmte Motoren können dabei thermisch zerstört werden.

Ein direktes Überfahren einer solchen Trennstelle sollte nicht gut funktionieren.
(ich erwarten einen Kurzschluß - eventuell Abschaltung des Boosters - ist für andere züge im selben Boosterbereich auch nicht gut)

Ein Abschnitt der jeweils der analogen oder der digitalen Seite zugeschaltet wird ist sicherlich die bessere Lösung - auch wird ein Anhalten des Zuges sinnvoll sein, da der Dekoder vermutlich nicht Ruckfrei auf Analog (oder umgekehrt) sich umstellt.

Ich habe aber das Umschalten während der Fahrt noch nicht ausprobiert.
Mit einer großen Schwungmasse könte man vielleicht über ein stromloses Gleis in den anderen abschnitt einfahren...
Jedem konventionellen Fahrpult muss ein Trennmodule vorgeschaltet werden (Lenz LT100). Alle Trennstellen im Gleis und die Umschalter müssen doppelpolig ausgeführt werden. Dann kann nichts passieren und der direkte Übergang analog/digital ist prinzipiell möglich.
Je nach Decodertyp, Firmwareversion, CV-Einstellung und Richtung (digital/analog oder analog/digital) funktioniert das mehr oder weniger ruckfrei. Manche Decoder bremsem beim Übergang von digital auf analog zuerst bis zum Stillstand ab, manche erkennen beim Übergang von analog auf digital das Digitalsignal zuerst nicht und geben kurz Vollgas.
Ich würde auch die manuelle Z-Schaltung empfehlen.
Hallo Ronald,

lässt sich das nicht vermeiden ? Falls nein:
Darauf achten dass keine Analoglok in den Digitalbereich fährt. Ein stromloses Gleis reicht nicht. Vermutlich muss das umschaltbare Gleis mindestens so lang wie der längste Zug sein, da sonst beleuchtete Wagen und eventuell auch einzelne Räder an den Trennstellen zu Kurzschlüssen führen können.

Bei Sx geht es m.W. nach nicht, da Du dort die Umstellung analog / digital durch Umprogrammieren der Lokadresse bewerkstelligen musst, oder ? Bei DCC geht es prinzipiell. Am besten, Du probierst es mal aus: Einen Kreis aufbauen, den Du wahlweise über einen Schalter an Analog oder Digital legen kannst. Wie sieht es aus wenn mehrere Digitalloks gleichzeitig unterwegs sind ?

Soll der Übergang ruckfrei während der Fahrt geschehen -wenns überhaupt geht-, dann müssen die digitale Einstellung und analoge Spannung gleichwertige Einstellungen haben.

Viele Grüße Joni
Vermeiden lässt es sich insofern das ich die Nebenbahn, die ich eigentlich analog betreiben möchte, gar nicht in den Rest der Anlage integriere.
Wäre eigentlich von Anfang in meinem Gleisplan vorgesehen gewesen aber man hat mir geraten die Nebenbahn irgendwie einzubinden.
Wahrscheinlich werde ich irgendwie über zwei nicht angeschlossene Weichen eine Anbindung machen damit ich später alles digital fahren kann.

Danke für eure Antworten

Ist zwar ein anderes Thema aber ich muss ehrlich sagen, wenn ich vorher gewusst hätte was auf mich durch den Umstieg von analog auf digital auf mich zukommt (finanziell (Lokdekoder, Schaltungen Schattenbahnhof usw.)) wäre ich bei analog geblieben.
Habe jetzt aber leider schon meine analogen Fahrpulte gegen digital (Lenz Compact) ausgetauscht.

Gruss Ronald


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