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THEMA: Preis einer Modellbahn insgesamt

THEMA: Preis einer Modellbahn insgesamt
Startbeitrag
wolfgang(berlin) - 22.06.08 17:48
Jüngst fragten mich einige Kollegen über den qm-Preis einer fertigen durchschnittlichen Modellbahn incl. Schattenbahnhof.Ich selbst habe darüber nie Buch geführt. Es soll also der Geldbedarf einer fertigen 3-4 qm großen Modellbahn ohne fahrbares Material ermittelt  werden.Offensichtlich ist der Wunsch nach einer Moba da,nur über die endgültige Preisgestaltung herrscht noch viel Verwirrung.Auch als Argument gegenüber der Ehefrau oder Partner,die ja oft hören einen Modellbahn wird nie fertig was ich aber durch den Bau meiner Bahn widerlegen konnte.Hat jemand von euch mal Rechnung darüber geführt vom Holz für den Unterbau bis zur Begrünung,Häuser ,Gestaltung etc. und die Gesamtausgaben pro qm berechnet?
Vielleicht ist dieser ja doch nicht so hoch wie ich ahne,und kann einige Kollegen mit dem Anfangen überreden.Ach so der zeitliche Rahmen soll sich bei den meisten nicht über max 2 Jahre hinziehen,die wollen halt schneller was fahren sehen.Also Argument Moba hat ja viel Zeit und man kann alles nach und nach beschaffen ,sprich Geldausgaben kann man über mehrere Jahre einteilen ,kann hier natürlich dann nicht gelten.

wolfgang(berlin)

Meine Module (30cm breit) kosten ca. CHF 200 pro Laufmeter, zuzüglich Gleise.

Felix
Vielleicht hilft Dir das hier weiter

http://www.wagnerpoint.de/clauswagner/dieanlage/kosten.html


LG
Holger
Inclusive oder Exclusive des dazugehörigen Rollenden Materials?

... Da kann viel, sehr viel zusammenkommen, wenn ich überlege, was ich in 38 Jahren zusammengetragen habe, kommt da locker ein ansehnlicher Kleinwagen bei raus, so etwa Ford Fiesta mit allem drum und dran.

Wenn man sich die heutigen Preise bei den Gebäudemodellen ansieht, elektrische Weichen, Modellautos, Preiserlein, Streumaterial, Bäume  usw. ich schätze mal so um die 300 - 400 € pro Quadratmeter könnten das schon sein.

Gruß Michel
Puh, Buch haben wir auch nie geführt ! Wäre aber Wünschenswert gewesen. Mein Vater meint incl.  Rollmaterialien alls drum und dran an die 18.000 €. Allerdings gibt es die Anlage auch schon seit Ende der 70iger Jahre und es wächst bekanntlich. Sind auch viele Littke Autos die schon mal um die 30 Euro kosten drauf. Teure Kleinserien. Der fünfte Anbau ist zurzeit in Mache. Da rappelt sich schnell was zusammen. Aber so ganz genau kann ich das auch nicht sagen . Wenn man nie Buch geführt hat kann man es nur schätzen

Gruß Björn

Beitrag editiert am 27. 07. 2008 12:34.
der Preis hängt auch stark vom Motiv ab.
Wenn jemand den Hindenburgdamm bei Hochwasser nachbildet, dann dürften nicht allzu hohe Kosten auflaufen. Lange Weichenstraßen dürften den Quadratmeterpreis aber deutlich in die Höhe treiben.
Gruß
Klaus

Beitrag editiert am 22. 06. 2008 20:21.
sorry,hab ich mich falsch augedrückt?,also noch mal .Gesucht wird der qm Preis einer Modellbahn im Mittelgebirge-normale Ausgestaltung ohne Kleinserienmodelle-.Und natürlich ohne fahrbares Material sprich Loks und Wagen.

wolfgang(berlin)
Hallo Wolfgang,
da würde ich mal so etwa 200-400Euro annehmen, je nach Gleisdichte.
Gruß
Klaus
Modellbahn ist nach meiner Auffassung eine frage der Möglichkeiten und nicht des Quadratmeterpreises. Ich muss wissen was ich an Geld einbringen will oder kann, welche Zeit und hanwerkliche Möglichkeiten bleiben mir für ein Hobby und welchen Platz habe ich. Dann kann ich entscheiden was ich baue und mit den Jahren kann die Anlage auch ausgebaut werden wenn die Möglichkeiten sich Ändern. Moba lebt nicht von Vorgaben sondern vom Umsetzen eigener Ideen nach den vorhandenen Möglichkeiten. Herr der Anlage ist der Erbauer und nur er entscheidet wie der Ausbau ausfällt.
Gruß
Wulle
Hallo,
würde mich Wulle anschließen. Je nach Kreativität und eigenen Fähigkeiten lässt sich schonmal Geld sparen.
Wenn eben nicht mehr Geld, als das Vorhandene, zur Verfügung steht kann man eben keine 2-gleisige Strecke und einen rießen Schattenbahnhof darstellen. Ich würde mich da nicht an einem Fixpreis festnageln lassen...das geht vielleicht bei Fussbodenbelag, aber bei der Moba sicher nicht.

Grüße, Martin
Also,
kalkulieren kann man doch ein Hoppy nicht.

Man könnte die "Rohkost" (Materialkosten) ausschreiben.

Etwa so:

"Ein Städtchen mit zwei Bergen,
und ´nem Bahnhof mit dazu.

Ein paar Bäumchen,Häuschen, Gleisen;
und zwei Zügen und ´ner Kuh!"




Aufstellung, Preis addieren.


Hans-G.



Beitrag editiert am 22. 06. 2008 21:06.
Hallo,

ich denke auch das man das Hobby nicht in €/m² umrechnen kann. Kommt doch auf die Dichte des Gleisbebauung an oder aber die Dichte der Häuserbebauung. Wie soll gesteuert und gefahren werden, baue ich mir selber was davon oder muss ich fertige Elektronik kaufen. Also ich habe ca. 3m² unfertige Anlage, habe vorher schon mal eine kleinere Anlage besessen die jetzt ab gerissen ist. In 25 Jahren kommt da schon die Summe eines Kleinwagens zusammen, inkl. des Rollmaterials.
Ich denke man sollte es anders rechnen: Wieviel will ich oder kann ich im Jahr in mein Hobby investieren. Die Anfangskosten sind naturgemäß höher als die "laufenden" Kosten. Dann Spar ich mir ein Jahr erstmal monatlich ein Sümmchen an und starte dann durch. Schließlich spielt der Faktor Zeit auch eine Rolle, dann bin ich schnell im nächsten Monat angekommen und hab evt. wieder Geld für die nächste Investition. Ich glaube die wenigsten oder eher keiner baut eine Anlage mit der Summe X und spielt dann nur noch für "lau". Es wird immer irgendwie gebaut und erweitert oder Rollmaterial angeschafft.

Gruß
Volker
Hallo Wolfgang,

ehrlich gesagt muss ich etwas mehr als schmunzeln über diese Frage. Also die deiner Kollegen, nicht darüber, dass du sie hier wiedergibst. War das ein Kantinengespräch im Finanzamt, seid ihr Banker oder warum scheint die entscheidungsgebende Frage der Quadratmeterpreis zu sein?

Du hast eine tolle Anlage und müsstest doch einen guten Wert über den Daumen peilen können. Man kann eine Anlage proppenvoll packen mit Hauptbahnhof, Bw, Digital, Faller&Co und dafür den sprichwörtlichen Kleinwagen investieren oder ein minimalistisches Nebenbahnthema ausgestalten mit viel Selbstbauten und dafür vielleicht ein Zehntel ausgeben.

Ich meine, wenn der Quadratmeterpreis ein Kriterium ist, welches über ein Hobby entscheidet, dann kann es sich nicht um eine große Zuneigung zu eben diesem Thema handeln. Den Spass am Hobby kann man unabhängig vom Budget haben.

Schöne Grüße, Carsten

Beitrag editiert am 22. 06. 2008 21:45.
...wie teuer ist denn ein Auto?...

ähhh wie teuer ist ein Mercedes?...

ACH, kann man NICHT sagen! Genauso ist es wohl bei der Modellbahn...

Gruß, Sven
Hallo,

als spartanischer Bauer habe ich zwar auch keine Kostenaufstellung gemacht aber ich denke daß meine Anlage nie den Wert eines Kleinwagens erreichen würde wenn ich das rollende Material nicht mit rechne.

Habe eine mittelgroße Anlage ( ca. 260 x 90 ) und dürfte da vielleicht bei ca. 100,- Euro pro qm kommen.

Aber wie schon gesagt wurde hängt der Preis davon ab was man bauen möchte - je mehr Aufwand und Szene zumso mehr Kosten.

Ich stimme meinen Vorredner aber bedingungslos zu daß man das Hobby nicht am Preis festlegen sollte sondern mit dem Hobby klein anfangen und gemäß seinen finanziellen Möglichkeiten nach und nach ausbauen.

Gruß Holger


Beitrag editiert am 22. 06. 2008 21:51.
>>[...] klein anfangen und gemäß seinen finanziellen Möglichkeiten nach und nach ausbauen.<<

Und zur Not (sollte mal kein Geld übrig sein für das Hobby) kommt eben für ein paar Monate mal der Staubschutz über die Anlage und man beschäftigt sich mit Hintergrundinformationen oder fängt an die Restekiste zu sortieren usw. usw.

Grüße, Martin
@8  hast recht wulle,klar ist das eigendliche handwerkliche Geschick wichtig und kann auch helfen Geld zu sparen.Aber um was um bauen ,brauchste halt Material,egal was auch immer ,das fängt beim Holz an und endet bei Gebäuden und Grasfasern
@12  Mensch Carsten fast richtig getippt.Kantinengespräch ist richtig aber Banker sind wir nicht.Ich hab vielmehr den Wunsch gehabt mal meine Anlage vorzuzeigen und habe meine Anlage als Fotobuch mitgebracht.Irgenwie hat das wohl einen Eindruck hinterlassen ,und bei ein,zwei Kollegen kam so zum Vorschein das sie auch mal die Idee einer Anlage verfolgen würden ,wenn sie wüssten vorrauf sie sich preislich einlassen würden.Ich hab mit voller Absicht  den Preis meiner kleinen Anlage mit dem vielen Kleinserienkram verschwiegen.Ist vielleicht auch nicht ganz der Maßstab,obwohl das auch meine erste Anlage war.
Bei meiner neuen Anlage habe ich angefangen genau Buch über den Aufbau und deren Preis zu schreiben,bin aber erst bei dem Unterbau ,sodass ich über den endgültigen Preis nichts sagen konnte.Im übrigen geb ich Dir recht,vielleicht war es nur mal für die Kollegen ein neues Spielzeug von mir was toll ausah und man vielleicht auch haben möchte.aber echte Begeisterung sieht doch anders aus...
Irgendwie hab ich den Eindruck,die halten mich für einen der Bastelfreaks die hin und wieder auch im Fernsehen auftauchen.Macht aber nichts - ist kein Vorgesetzter darunter darum egal

wolfgang(berlin)
Hallo Wolfgang,

"Jüngst fragten mich einige Kollegen über den qm-Preis einer fertigen durchschnittlichen Modellbahn incl. Schattenbahnhof."

Da ist leider sehr viel "Einstein" (der mit der Zunge) drin - Relativität

Und jetzt mal im Ernst.
Ich bezweifel das da im Vorfeld wirklich genaue Aussagen gemacht werden können.
Ich halte jedoch die Angaben aus dem Link von Holger in @2 für viel zu niedrig.

Probleme:
- was ist Durchnittlich?
- in wie weit meird der Schattenbahnhof m² hineingerechnet, da diese ja unterirdisch ist, und nicht zu sehen ist.
- Rollmaterial lassen wir außen vor, ist für mich logisch - wie Du in @6 schreibst
- was ist mit der Steuerung, Trafo, Stellpult - egal ob Analo oder Digital? gehört für mich mit dazu
- Welche KP werden zu grunde gelegt? UVP der Hersteller, oder der tatsächliche KP - bei Gebrauchtartikel von Börsen oder eBay
- Unterkonstruktion? Eigenbau oder Schreiner?

Im nach hinein kann man natürlich eine Aufstellung machen - habe ich auch bei mir.
Da ich aber teilweise Neuware sowie Gebrauchtware über einen längeren Zeitraum erworben habe und auch diverse Altbestände verwendet habe ist das nur ein Näherungswert.
Gleise setze ich UVP an - wird auch hin und wieder aktualsiert, da es zur Wertermittlung dient.
Für die Landschaft gilt das gleiche, ebenso für das Schaltpult.
Die Unterkonstruktion habe ich nicht berücksichtigt, da es sich um einen Eigenbau eines Schrankes handelt in dem das ganze als Klappanlage untergracht ist - könnte ich bei Gelegenheit mal durchrechnen, wenn ich mit die entsprechenden Holzpreise besoge

Wenn ich das dann mal unter diesen Gesichtspunkten zusammenfasse:

- Unterbau
- Gleise: UVP
- Landschaft: UVP - Gebäude von der Stange, keine Eigenbauten
- Schaltpult, Steuertechnik: UVP MoBa Hersteller

ergibt:

2000€/m²
========

Gruß Detlef
Uff, Wolfgang! Freut mich zu hören, dass ich da nicht zu harsch war und im Grunde den Nagel getroffen hatte. Das mit dem Bastelfreak würde ich nicht weiter ernst nehmen, äh, gerade doch, immerhin wird dir damit eine gewissen Bewunderung deiner Fähigkeiten zuteil. Mmmmh, würde es wie in der Kreditkartenreklame (komme irgendwie von den Bankern nicht weg) sagen: unbezahlbar
Übrigens, dass es deine erste Anlage ist, kann man kaum glauben, tolle Leistung!

Schöne Grüße, Carsten
Hallo Wolfgang ,

... jetzt brauchste nur noch nen Taschenrechner, die Teuerungsraten der letzten Jahre finden - dann kannste fein den Durchschnitt ausrechnen ( Basis BDEF Umfrage 2004 ):
http://www.bdef.de/pages/analyse/06.htm

gaga
Hallo
Ich gebe dir/euch den Tip nie das Thema Kosten bei einer Modellbahn in ein Kantinengespräch einfließen zu lassen. Da gibt es einfach zuviele Hohlfritten, die dieses Hobby als Stumpfsinnig sehen und Nie GELD FÜR SO EINEN IRRSINN ausgeben würden.
Das der Fan-club eines Fußballvereins mit Sauftouren und Stadionbesuchen da wesentlich mehr Geld verschlingen als mein Hobby im laufe des Jahres wird gern schöngeredet.
Ich bin seit meiner Jugend ein Modellbahner und wenn ich alle meine Allagen so hochrechne, die ich bisher gebaut habe, dann werden sie auch immer Teurer.
Beim rechnen habe ich festgestellt, das mein Noch Fertiggelände Badgastein mit 1,5qm mit  1000,00Euro die bisher teuerste Anlage war. Was sich noch ändern kann, denn im Herbst fange ich mein größtes Projekt mit ca 15,5qm an. Da werde ich doch wohl, angeregt durch deine Frage,  mal Buch führen und möglichst diese Liste vor meiner Frau verstecken!!!
Gruß marko
Hm,

nehmt mal einfach die typischen 2m².
Wenn sie so aufgebaut ist wie in den meisten MoBA-Katalogen gezeigt mit doppeltem Oval und etlichen Weichen, eventuell auch ein 2er Schatten-Überhol-Bahnhof und das Ganze dann noch als Hauptstrecke (Rollmaterial) bedient wird.
Vollgesteckt mit allen Häusern des Herstellers und logischerweise noch etliche hundert Preiserlein. Das ganze dann noch richtig --toll-- mittels PC gesteuert und animiert.
Na dann ist der m²-Preis ganz anderst als wie wenn auf der gleichen Fläche folgendes ist:
Eingleisoval (Nebenbahn [wenig Rollmaterial), kleiner ländlicher Bahnhof mit 3 Weichen, ein 2er Schatten-Austausch-Bahnhof. Bahnhofsgebäude, Bahnhofsgasthaus, Ladeschuppen, beginnender Ort mit 3-4 Häuser, ein Hand voll Preiserlein und ein paar Bäume. Analoge Steuerung per Hand.
Na, welcher m²-Preis ergibt sich dann?

Somit ist ein m²-Preis für ne MoBa ein sehr dehnbarer Begriff. Selbst die Profi-Modellbahnanlagenbauer haben sehr variable m²-Preise, halt je nachdem was der Kunde bestellt hat.

mfG.
"tattoo"
Hallo!

Die Arbeitszeit des Erbauers wird mitgerechnet oder nicht?

Profianlagenbauer berechnen wie oben ausgeführt von 2000 Euro bis 7500 Euro (Wunderland)
pro qm - allerdings mit Bauaufwand und in HO.
Ich denke der Quadratmeter N dürfte ca. doppelt so "teuer" sein.

Gruß
Hallo,
rechnet mal die Allianzarena in 1:160 bei einem Heimspiel des FC gegen Werder.Mit 69901 Preiserlein.Da spielt das rollende Material keine große Rolle mehr.)
Ich hab ca.7 qm und meine Frau glaubt,daß dafür 1000.- Euro gereicht haben.Ich laß sie in dem Glauben.

Gruß
Joerg
Joerg, ich denke deine Frau liegt nicht so schlecht damit. 1000 Euro bis Schwellenunterkante

Schöne Grüße, Carsten
Psssst nicht so laut.

LG
Joerg
Ich schreibe es ungern, aber wer bei diesem Hobby anfängt VOR dem Beginn zu rechnen - ist für dieses Hobby schon verloren. Wer wirklich alle Fahrkosten, Material- und Werkzeugeinsatz und natürlich die Modelle und Anlagenausstattung genau ermittelt....(und noch Stundensatz 85 Euro ?) ...
läuft nicht nur Gefahr seine Ehefrau / Partnerin zu verlieren. Er wird sich auch fragen, ob er selbst noch alle Tassen im Oberstübchen hat.
Da sich  aber niemand eingestehen will er wäre vielleicht etwas irre, tritt ein Selbstschutzmechanismus in Kraft: Wir wollen es gar nicht wissen !!!!
Ich halte 300 Euro/qm für weit untertrieben. Gruß Bernd
stimmt Bernd

Gruß Gerhard (dem auch ein paar Tassen fehlen)
Hallo Bernd,

das Gute ist doch, dass man die Ausgaben über beliebig lange Zeiträume strecken kann.

Bei meiner Itzehoer Anlage sind mir die Kosten für 2,70m x 0,56m sogar recht genau bekannt, da ich kein Rollmaterial beschafft habe:
Bis jetzt sind knapp 400 Euro verbaut, etwa 130,- Holz, Scharniere, Schrauben, Leim.
Das Gleismaterial ist überwiegend von Roco, die 13 Weichen teilweise altbrauchbar. Für die meisten Weichen habe ich etwa 10,- pro Stück bezahlt. Weiter habe ich aus einem Trix-Bahnhofsmodul für 59,- die beiden 15°-Weichen, die geraden Schienen, Bäume und das Beflockungsmaterial verwendet. Es sind weniger als 20 Flexgleise verbaut, die beiden Trafos sind gebraucht für je 15,-. Märklin-Stellpulte und Schaltpulte hatte ich noch. Den Gleisschotter habe ich bei eBay günstig ersteigert. Das war es dann auch schon.

Gruß
Klaus
Hallo Wolfgang,
jede Schraube habe ich auch nicht aufgerechnet, aber ich habe für meine Anlage (schau mal unter < www.bunte-bahn.de > ) etwa 500 €/qm ohne rollendes Material ausgegeben.
Ich habe dabei in etwa 50 % des Gleismaterials gebraucht erworben (ebay, Börsen, etc.), aber Holz, Gebäude, Beleuchtung, Preiserlein, Elektrik und Geländematerialien fast alles neu gekauft.
Wenn man wirklich ALLES neu kaufen möchte, ist angesichts der Listenpreise von z.B. el. Weichen mit einem erheblich höheren Betrag zu kalkulieren!
Wichtig ist noch zu erwähnen, dass ich bisher auf Oberleitungen und Signale verzichtet habe - gerade Signale (NEU) sind ein weiterer, erheblicher Kostentreiber.
Ich finde deine Frage und auch die Varianz der bisherigen Antworten sehr interessant - Modellbahn ist eben nicht gleich Modellbahn...
Gruß, der T. aus E.


  
Hallo Klaus,
dann hast Du aber sehr edlen und teuren Leim genutzt!
Grins und Gruß
Dieter
Die Frage ist ungefähr so zu beantworten wie "was kostet ein Auto"

Die Einen meinen einen mit springendem Pferdchen aus Maranello, die Anderen lieber eine Kiste aus Rumänien zum Kampfpreis....

Daher: es kommt auf die Ansprüche an. Je mehr man selber macht umso günstiger wird es. Je mehr Schnickschnack umso teurer.
@hds:
nein, der Holzleim war nicht teuer, aber die Abdeckung mit Sperrholzplatten als Staubschutz  und die Schubladen haben einige Euronen gekostet.
Gruß
Klaus
wenn das stimmt, brauch ich nur 400€ investieren! XD
mmhhhh...

rollendes geht weit über die tausender grenzen...

meine spielanlage im moment an gleismaterial so ca... 200 euro

meine module...im moment liegt der holz einkaufspreis bei ca...

500 euro...

mmhhhh ... der dacia kombie  kommt da locker zusammen
Ich baue seit einem Jahr an meiner 2,75 mal 2,50 L-Form-Anlage (90cm tief). Ich möchte lieber nicht so genau nachrechnen, was ich bisher dafür ausgegeben habe.  das Ergebnis wäre niederschmetternd.
Allein das Holz für die drei Segment-Rahmen und die zwei Ebenen hat mich ca. 250 Euro gekostet (Multiplex Buche). Und dann Werkzeug, Digital-Zentrale, Booster, Magnetartikeldecoder, Besetzmelder usw, usw.
Die größte Überraschung war, was ich für so "Kleinigkeiten" wie Kabel, Kabelhalter, Verbindungsstecker usw. hinlegen musste. Ein Kostenfaktor, den ich vorher gar nicht auf der Rechnung hatte.
Wenn ich das Werk jetzt noch mit Oberleitung  (Viessmann) ausrüste,  sind nochmal knapp 1.000 Euro fällig. Werde daher an nicht so prominenter Stelle die Reste meiner alten Vollmer-Oberleitung verbauen.
Hällöchen ...

mal ein kurzer Zwischenstand der Rechnung für meine neue Bahn 265 x180cm L-Form und 100cm Breite.Insgesamt also knapp 3,5qm also eher eine kleine Bahn,wenn ich so lese was ihr  an Größenordnungen verbaut.Fertig bisher sind die 3 Modulrahmen und das gesamte Gleismaterial ist beschafft.Gekauft und gerechnet wurde seit Abriss der alten Bahn im Nov.2007.

Unterbau(Holz,Schrauben Rollen etc.)  =  207,24€
eGleismaterial                                              =   762,61€
Weichenantriebe                                        =     90.-€
Zubehör(Häuser,Ausgestaltung etc.)     =  163.-€
Fahrzeuganschaffungen  (Motivation)    =  490,75€

insgesamt also Kosten von bisher 1713,60€.
Eine Exceltabelle mit Kaufdatum,Bezeichnung der Ware und Preis ,die ich bei jedem Kauf aktualisierte half mir bei der Gesamtkalkulation.Mal sehen was am Ende bei dieser kleinen Bahn an Gesamtkosten herauskommt.
Vieles was ich von der alten Bahn übernommen habe muss ich am Ende dazurechnen.
Nächsten Monat kommt das Sperrholz für die Trassen und Resorb .Dann so Anfang September ist Startfreigabe für den Bau des ersten Schattenbahnhofs.
Halte euch auf dem Laufenden.

Grüße aus dem heißen Berlin
wolf2106


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