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Seiten 1-5: 12345
Kategorie: 


Betrieb

Thema: Glasmachers Schnecke
H-W [Gast] - 29.07.03 21:51

An die Interessenten von Glasmachers Getriebeumbauten,
hier die Stellungnahme von Stefan Glasmachers zu seiner Schnecke und Zahnrädern bezüglich Lebensdauer usw.:
gern beantworte ich die im Forum aufgekommene
Frage bzw. kommentiere die Vermutung. Sie
können diese mail gerne in voller Länge
zitieren.

Vorab muss ich ein Missverständnis ausräumen:
Wenn bei Drehgestelloks das Zahnrad mitlenkt
und die Schnecke nicht, wie das bei den Loks
von Arnold und Minitrix nahezu ausnahmslos der
Fall ist, werden im Rahmen des Getriebeumbaus
nicht nur die Schnecken, sondern auch die
beiden Schnecken(zahn)räder gewechselt. Daher
kommen auch die Preisunterschiede zwischen
dem 2:1-Umbau einer "klassischen" Roco-Dreh-
gestellok (Kardanwellen-Antrieb) und jenem
einer Arnold- oder Minitrix-Maschine.

Um eine größtmögliche Eingrifftiefe zu errei-
chen, werden Zahnräder mit schmaleren,
schlankeren Zähnen verwendet - so wie auch
die Schnecke einen spitzen, scharfkantigen
Zahnkopf hat, um möglichst tief in das
Schneckenrad eingreifen zu können.

Für "Zahnfraß" gibt es drei Ursachen: Entweder
Schnecke und Zahnrad passen vom Modul her nicht
zusammen oder die Eingrifftiefe unterschreitet
einen kritischen Wert oder das Getriebe wird
schlicht überlastet. Wenn sich z. B. der
Kuppelstangenantrieb einer Lok verklemmt, ist
das Kunststoff-Schneckenrad meist das schwächste
Glied in der Kette und versagt. Durch Ausnutzen
der maximalen Zugkraft bis hin zum Schleudern
der Antriebsräder ist eine Überlastung dagegen
nicht möglich.

Wenn ein "Glasmachers-Getriebe" den Geist aufgibt,
ist meist ein Unterschreiten der kritischen Ein-
grifftiefe schuld. Dazu kommt es häufig erst unter
Last, wenn die Schnecke aus dem Zahnrad herausge-
drückt wird und die Lagerung "außerplanmäßig"
nachgibt. Bei der Fleischmann BR 50 ab 1999 bspw.
liegt der Motor oft nur in einem kleinen Bereich
um die Schraube herum am Chassis auf und kann
dadurch um diesen "Punkt" kippen. Das merkte ich
erst, als die erste Lok nach wenigen Tagen auf der
Anlage des Kunden mit Zahnfraß zu mir zurückkam.

Bei Minitrix Loks sind häufig unrund laufende
Motorwellen sowohl für eine überdurchschnittliche
Geräuschentwicklung als auch für Getriebeschäden
verantwortlich. In der BR 89.6 (bayr. D II) zum
Beispiel wird die Motorwelle häufig durch eine
schlecht gefertigte Schwungmasse gekrümmt. Da sie
dreifach gelagert ist, werden das Chassis und das
Motorgehäuse durch die drehende Welle in wüste
Schwingungen versetzt.

Bei der 216 bzw. Lollo ist die Welle zwar nur
zweifach gelagert und leider schwungmassenfrei,
aber häufig genauso krumm. Die Folge ist ein
ständiges Ein- und Auftauchen der Schnecken in
die bzw. aus den Zahnrädern. Dabei kann die
kritische Eingrifftiefe zeitweise unterschritten
werden, so dass das Getriebe nicht lange lebt.
Auch aus akustischen Gründen macht der Umbau nur
Sinn, wenn der Motor eine gerade Welle hat.

Unter dieser Voraussetzung hat das umgebaute
Getriebe die gleiche Lebensdauer wie die übrigen
Komponenten der Lok. Schränkt man zudem das Spiel
zwischen Drehgestell und Rahmen ein, so ist
beispielsweise bei der E 44 mit ihren nahe an den
Motorlagern sitzenden Schnecken sogar ein
3:1-Getriebeumbau möglich - zwei solche Loks
sind bereits im Einsatz.

Das ist nun zwar keine kurze Information geworden,
aber ich hoffe, sie hilft weiter...

Viele Grüße

Stefan Glasmachers

H-W


Super Information, Danke!

Gleichzeit eine grosse Blamage für Minitrix. Die "klassischen" Antriebe mit den aneinander gestückelten Wellen sind ein K.O. Kriterium. Das erklärt jetzt die starken Streuungen in den Anwenderberichten über solche Loks. Der Gesamteindruck wird nicht besser wenn man dann noch feststellen muss, dass die Fertigung versucht hat, den Murks mit zähem Getriebefett (nach 1 Jahr im Händlerregal in Ausharzung begriffen) zu kaschieren.

Was Getriebprobleme betrifft kann ich auch noch 2 Erfahrungen hier dokumentieren:

1. Arnold Strassenbahn (der 2achsige ET)
Die Unterlegscheiben zwischen Metallblock und Platine dürfen nicht entfernt werden, jedenfalls nicht einseitig, da sonst der Motor in Schräglage gedrückt wird und Zahnfrass (Messingschnecke an Messingritzel!!) entsteht. Das gibt eine schöne Sauerei von mit Fett vermischtem Messingstaub.
Der kleine ET könnte ein Glasmachers-Getriebe auch gut gebrauchen und vielleicht gleich einen Fauli dazu...

2. Arnold BR61
Bei meinem Exemplar stellte sich im Rahmen des Faulhaberumbaues heraus, dass die Achsen der hochdrehenden Zwischenzahnräder gerne verrutschen. Eine davon liegt leider hinter einem Radsatz so dass sie nicht hinein schlagen kann.
Dies ist allerdings eine der wenigen Loks die definitiv KEINEN Getriebeumbau benötigen.

Grüße, Peter W.

der ET184 könnte eher eine Neukonstruktion vertragen - aber dafür issa wohl zu exotisch...

@ H-W
Interessanter Beitrag. Fazit: Finger weg von Minitrix. Wenn ich da jedesmal das halbe Fahrzeug umbauen lasse, ist das aber ein teures Spässchen.

Gruss
Cox

Wirklich klasse Beitrag!!! Da Herr Glasmachers hier vermutlich mit liest nun doch mal eine Frage: Da scheinen in den Firmen ja doch etwas die Feinmechaniker ins Hintertreffen geraten zu sein. Ist es wirklich so schwer eine funktionierende Kraftübertragung unter Einhaltung der Toleranzen zu konstruieren? Sind die Teile dann wirklich so teuer, dass dies nicht mehr bezahlbar ist? Gibt es zu der Schnecke - Zahnradübertragung wirklich keine Alternative? Cox hat ja recht. Wenn dies so weitergeht, müssen die Betriebsbahner ihre Loks erst mal umbauen lassen, bevor sie auf die Anlage kommen.Gruß Bernd

Ich fürchte das Problem liegt bei Trix in der Endmontage und vor allem in der nicht vorhandenen bzw. unpräzisen Endkontrolle. Sonst würde man solche Konstruktions- oder Fertigungsprobleme eher merken. Solche Antriebsfehler bleibt kundenseitig oft lange unentdeckt, der Antrieb wird gedroschen, mit Halbwelle, PWM oder ggf. geregelten Digitaldecodern, bis irgendwas kaputt geht.
Jetzt wundert mich auch nicht mehr, weshalb die ersten SX Decoder reihenweise gestorben sind. Schwer gängiger Antrieb erfordert hohe Motorstromimpulse, diese heizen den Motor und den Decoder schnell auf und sorgen für hohe Gegen-EMK-Impulse. Da fetzt es die Endstufen im Nu durch.

Zur Ehrenrettung von Trix möchte ich doch erwähnen, dass vor der Übernahme begonnene Antriebsüberarbeitung doch gute Ergebnisse gebracht hat. Leider wird hier nicht konsequent genug investiert, so dass Altlasten verkauft werden die dann das Image schädigen.

Manchmal gibt es halt abenteurliche Konstruktionen,wo man sich
fragt,wer das entworfen hat.
Habe letztens bei ebay eine Ar BR 41 erworben.Aufs Gleis gesetzt,
viel Gejaule,etwas Gerüttel,das wars.
Also aufgemacht.Was wars?Lok ältere Konstruktion,doll gemacht.
Der Motor liegt zwischen zwei Seiten des Fahrgestells und wird mit einer Art
Deckel festgeklemmt,mit den Kontakten liegt er auf einem kleinen Platienchen,
welches mit Federkraft hochgedrückt wird.Dumm ist nur,das dieses
Platinchen in der mitte zwischen Motor und Schnecke liegt.Ist die
Halterung etwas ausgenudelt,drückt es den Motor hoch,und natürlich die
Schnecke,die ist nur einmal gelagert.Und schon ruscht sie über.
Etwas zwischenlegen,Motor wieder unten,läuft prima.

Gruß
Micha

Moin H-W (und Herr Glasmachers)
Auch wenns jetzt doppelt gemopelt ist, es passt besser hier her:
Herzlichen Dank für die ausführliche und umfassende Info! Es wäre schön, wenn es dazu eine etwas ausführlicherer Info-Webseite (mit Bildchen und Erfahrungsberichten und Links) gäbe, die Seite http://www.n-bahn.net/glasmachers/ ist auf dem Stand vom Juli 2001. Ich würde mich breit erklären, BIlder und Texte auf einer Infoseite zusammenzupacken, also wer Erfahrungen, Texte und Bilder hat, Mailadresse steht in der Liste. Würde allerdings auch prima hierher auf Ismaels Site passen, aber ich will niemandem Arbeit anschaffen... gruss Stefan

Gutemorgen
                    Ich habe zwei umbauten durchgefuhrt mit Glasmacher Umbausatze.Ersten die GFN BR 94.Die hat die erste zeit ausgezeichnet gefahren und nach einige Zeit hat sich das oben genennte vorgetan und war dar Zahnrad fast Glatt.Ich habe warscheinlich gefehlt in die korrekte Abstellung.Danach habe ich nog eine Roco E91 umgebaut.Die hat eine Kardan ubertrag und lauft sehr gut und auch fast gerauschlos.Der originalmotor wurde ersetzt von ein Funfpoliger Katomotor.
                                            Grusse Bart

Hallo N-Freunde,
Stefan Glasmachers hat sich jetzt auch im Forum angemeldet. Er kann sich dann direkt bei Fragen aus dem Forum einklinken.
H-W.

Hallo,

@eiche:
Ich sehe es nicht ganz so negativ: Wenn es so weitergeht, werden die Betriebsbahner immer weniger Loks umbauen (lassen) müssen, bevor sie auf die Anlage kommen, denn

- die Qualität der "hauseigenen" Minitrix-Motoren hat sich in den vergangenen fünfzehn Jahren ganz erheblich verbessert (weniger Axialspiel der Welle, weniger Radialspiel der Lager, besserer Rundlauf des Kollektors, weitgehend gerade Wellen).

- bei neuen Loks gibt es einen Trend zu richtig guten Motoren mit Schwungmassen und hohen Getriebeübersetzungen.

- immerhin ein Hersteller (Fleischmann) hat inzwischen weitgehend erkannt, wie ein gutes Dampflokfahrwerk konstruiert sein muss.

Das Problem ist auch nicht, dass die Feinmechaniker ins Hintertreffen geraten wären. Im Gegenteil, Beispiel Trix: Bei der BR 58 hat man den Konstrukteuren doch alle Freiheiten gegeben und jeden Aufwand durchgehen lassen. Aber was ist dabei herausgekommen? Ein - gemessen am zugrundeliegenden Konzept - antriebstechnisch mittelmäßiges Modell. Warum? Weil es bei Trix keinen Feinmechaniker gibt, der in die Praxis umsetzen kann, was man im zweiten Semester Maschinenbau lernt: statische Bestimmtheit einer Lagerung.

Die Lok wäre keinen Cent teurer, wenn man die Wellenkupplung zwischen Schnecke und Schwungmasse minimal modifiziert hätte, so dass sie Fluchtungsfehler zwischen den beiden Wellenenden ausgleichen kann. Aber die Lok hätte dann ein spürbar besseres Fahrverhalten - wie man es von einer Lok mit Faulhabermotor, Schwungmasse und guter Getriebeübersetzung ja auch kennt.

Als ich einmal bei Märklin im Marketing anrief, um meinen Verbesserungsvorschlag anzubieten, brauchte ich nur "Baureihe 58" und "wenig Auslauf" zu sagen. Es war, als hätte ich ein Loch in ein gut durchgeschütteltes Bierfaß gebohrt... Als ich nach einer guten Minute wieder zu Wort kam, ging es folgendermaßen weiter:
"Ich möchte Ihnen ja einen Verbesserungsvorschlag machen."
"Und der wäre?"
"Das sage ich Ihnen am Telefon nicht. Sie müssen nur eine einfache Spritzgußform ändern, dann hat die Lok viel mehr Auslauf."
"Möchten Sie uns das als Modellbahnfreund mitteilen?"
"Nein, tut mir leid."
"Das heißt, sie verfolgen wirtschaftliche Interessen?"
"Ja."

Dann bekam ich die Telefonnummer des Konstruktionsleiters bei Trix. Wir vereinbarten ein Treffen auf der Messe in Köln mit einem seiner Mitarbeiter, der von der modifizierten Lok durchaus beeindruckt war. Aber: Seit mehr als einem halben Jahr liegt mein Angebot auf einem Göppinger Schreibtisch. Anfangs kamen noch tröstende Worte aus Nürnberg ("Dauert noch ein bisschen..."), in Göppingen hält es der Herr hinter dem besagten Schreibtisch aber noch nicht einmal für nötig, eine email zu beantworten. Die Höhe meiner Honorarforderung ist sicher nicht das Problem.

Die 45 wird also wieder mit dem gleichen Geburtsfehler wie 58, 44 und 18 in die Läden kommen, da gehe ich (fast) jede Wette ein.

Zurück zu den Fragen:
Zu einem Schneckengetriebe sehe ich keine Alternative.

@stefan_k
Danke für das Angebot. Ich arbeite da gerne mit, allerdings geht das aus Zeitgründen nur "tröpfchenweise".

Bis bald

Stefan Glasmachers

kann man diese Änderung denn an den Loks nachträglich machen? Wenn ja, wäre es doch ein lohnendes Geschäft ;)

@StefanG. Vielen Dank. Ich finde es richtig toll, das Sie hier schreiben, denn Ihre Aussagen haben doch mehr Gewicht. Sie sehen ja selbst an den Beiträgen, dass wir als Betriebsbahner und Bastler oft nur mit Probieren und Vermutungen weiter kommen - uns der Hintergrund, warum etwas so ist oder so reagiert aber fehlt. Als BI mit 4 Semestern Technische Mechanik kann ich jedenfalls exakt nachvollziehen, um was es geht. Ich denke, dass ich über kurz oder lang auch bei Ihnen vorsprechen werde. Gruß Bernd

Sagt mal, die Roco-Loks mit Kardanwelle haben diese Problem nicht so? Habe ich das richtig verstanden?
Ein Unwissender sucht Erleuchtung

Hallo Bernd,
dazu hast Du sicher keine vier Semester TM gebraucht. Statische Bestimmtheit lernt man in der ersten oder zweiten Vorlesungswoche - und auch, dass eine Gerade durch zwei und eine Ebene durch drei Punkte bestimmt wird. Aber gerade da haben wohl einige Herren aus Nürnberg und Göppingen gefehlt.
Gruß
RubiNH0

vielleicht waren die in Lüneburg an der FH, da hat man TM bestanden, wenn man Freischneiden kann ;)
......achso, das reicht hier ja schon *g*

@RubiNH0 / So genau wollte ich es gar nicht schreiben ) (Ich Darmstadt und Du?) Aber Du hast schon recht. Für gewisse Dinge reicht ein wenig Aufpassen in Mathematik, wir müssen hier die TM nicht mal bemühen. Ich hatte dies auch eher so gemeint, dass halt viele mit Begriffen wie "Statisch bestimmt" oder "Statisch überbestimmt" nichts anfangen können. Ich denke viele haben wohl das Gefühl, dass Glasmachers weis, wovon er schreibt. Wir beide (und ein paar andere) wissen es offenbar. Der ganze Thread ist jedenfalls gut, weil ich persönlich lieber über so etwas diskutiere, wie über digitale Progammierung. Versteht dies recht Freunde, ich habe nichts gegen digitales Fahren. Aber zuerst sollten wir mal wieder zu soliden Antrieben kommen. Ohne - ich darf mal zusammenfassen: Anfängerfehler. Gruß Bernd

@Kai Nr. 11
Ja, die Änderung lässt sich ohne Probleme nachträglich machen und das wäre auch ein lohnendes Geschäft. Mein Problem ist nur, dass ich sowieso schon zu viel "lohnendes Geschäft" in dieser Richtung habe: Gestern habe ich ein paar (getriebe)umgebaute Loks abgeschickt, die seit über zwei Jahren auf ihren Umbau gewartet haben und seit Herbst 2001 bei mir in der Werkstatt lagen.

Die Anleitung für die Modifikation der 58, 44, 18 (und 45?) verschicke ich gern per email, verbunden allerdings mit der Bitte, sie nicht ins Netz zu stellen - s. o. ...

@Bernd
Ich freue mich, wenn ich im einen oder anderen Fall weiterhelfen kann!

@Björn
Ganz genau. Die Roco-Loks haben diese Probleme nicht, weil deren Kardanwellen Fluchtungsfehler, Verkippungen, Längenänderungen etc. ausgleichen können. Bei Roco käme auch niemand auf die Idee, eine Welle in mehr als zwei Lagern zu führen. Die Schwachpunkte an den Roco-Loks sind dafür die auf die Wellen aufgepressten Kunststoffteile, die auch ganz gerne reissen (z. B. Kardanwellenköpfe auf den Motorwellen oder die kleinen Achszahnräder mit 13 Zähnen bei der V188, V200, BR101 usw.).

Während man auf Brawa-Packungen oft "Dreipunktabstützung: ja" lesen kann, ohne bei genauerer Betrachtung der Konstruktion den Verdacht loszuwerden, dass die gar nicht wissen, was das ist, hat Roco bei den Drehgestelloks hier eher stillschweigend Maßstäbe gesetzt (siehe auch mein Beitrag im Thread "Fahrzeugbau").

Der Kardanwellen-Antrieb auf das Drehgestell hat nur den einen Nachteil, das das Gegenmoment zum über die Kardanwelle übertragenen Antriebsmoment eine Radlastverschiebung von einer auf die andere Lokseite bewirkt, das heisst die Räder einer Seite werden entlastet, die der anderen belastet. Wenn die Getriebeübersetzung hoch genug und damit das Antriebsmoment klein genug ist, stört das aber nicht weiter.

Gruß

Stefan

Also ist Roco auf dem richtigen Weg, Preisgünstiger als die anderen (ok nicht so detalliert) Würde man Rocos Antriebs- und Drehgestellkonzept übernehmen, in guter Qualität der Materialien, und ausgewogener Getriebeübersetzung, dann wäre das schon mal ein Schritt in die richtige Richtung? *Kratzamkopf*

Hallo StefanG.

@ Brawa 3 Punkte

vielleicht meinen die die Kontaktpunkte auf den Schienen

mit Kö 1 Gruß

JEns

@ Kai,
wenn Du das Magazin der IGN "N-Bahner" bekommst, kannst Du den Umbau von St. Glasmachers für die BR 58 in Wort und Bild sehen.
H-W

@ Stefan G
Roco hat sicher das richtige Antriebskonzept.
Motoren vibrieren und bei der Moba werden sie auf engem Raum auch warm. Entkoppeln durch Kardanwellen oder vergleichbare Lösungen ist Pflicht.

Für DAS Ding in 1:1, welches sich Minitrix bei Modelloks leistet, könnte man sich bei einer halbwegs kompetenten Firma am nächsten Tag beim Arbeitsamt vorstellen.

Nicht verstehen kann ich jedoch, dass man bei der Roco 1044 den Mitnehmer aus Kunststoff mit 2 winzigen Plastikärmchen ausführt. Bei den anderen Loks habe ich noch nicht nachgesehen.

Gruss
Cox

Hallo,

Trix scheint mal wieder, wie in den 60ern bei H0, jetzt in N den Anschluss zu verlieren. Damals musste man sich ja unbedingt mit Herrn Ade verkrachen, der Rest der Geschichte ist bekannt, Roco lachte sich kaputt....
Liebe Leute in Göppingen: lest hier mal mit und begreift mal langsam was: ihr verliert nach H0 den N-Markt!

Peter A.

Peter A,
ich glaube, dazu sind die M*trx ler viel zu hochnäßig, sich in ein Forum hernieder zu geben. Wenn man schon die Behandlung von Stefan Glasmachers im Monopolistenhaus M* nachließt, zeigt mir dies doch Alles. Es ist eigentlich schade, daß dieser Mobahnhersteller so reagiert. Dies geht aber nur dann, wenn man abgehoben ist und auf einer Insel lebt. Andere Hersteller wären vielleicht froh, solche Infos zu erhalten. Einfaches Fazit, laßt die doch mal auf ihrer BR 45 sitzen. Die sollen die Lok dann in Sonderaktionen verticken. Wenn das Ding dann günstig ist, kaufen und von Stefan tunen lassen. Vielleicht hat er ja in Zukunft fähige Mitarbeiter und kommt den Aufträgen auch zeitnäher nach, ohne 1 bis 2 Jahre Wartezeit.
H-W

Hallo
Ich habe wie versprochen eine kleine Infoseite zum Thema Glasmachers Umbauten online gestellt, nach Rücksprache mit Stefan Glasmachers.
http://www.kazmedia.de/bahn/glasmachers.html
Es sind auch zwei Erfahrungsberichte aus dem Forum von Peter W. und Bart aus Rotterdam mit eingebaut. Ihr steht beide nicht in der N-Bahner Liste, daher möchte ich auf diesem Wege fragen, ob das so okay ist. Wenn nicht, nehme ich die Passagen wieder raus, logo. Wenn jemand weitere Infos oder Erfahrungsberichte oder gar Fotos hat, die dazu passen würden, das wäre prima!

@Stefan,

möchte nur darauf hinweisen, dass meine von Dir zitierten Texte NICHTS mit Produkten von Stefan Glasmachers zu tun haben!!

Grüße, Peter W.

Hallo Peter
Deine Texte passen aber zum Problemkreis und sind sicher hilfreich, wenn sich jemand versuchen möchte. Wenn es für dich okay ist, würd ichs gerne drin lassen. Es entsteht ja kein falscher Kontext. viele grüße, stefan

Hallo Stefan,

natürlich kannst Du es gerne drinnen lassen.

Grüße, Peter W.

zur Zeit befinden sich 5 Loks bei Stefan Glasmachers zum Optimieren/Umbauen, darunter auch die so oft verschmähten und abgehalfterten Mtrx BR 216 und Lollo, sowie GFN BR 56, BR 78 und Kato BR 57.
Die ersten Aussagen nach Überprüfung der Loks sehen hinsichtlich Toleranzen usw. recht positiv aus. Nach Umbau der Loks werde ich hier gerne etwas zu jeder Lok schreiben. Dies könnte als allg. Information usw. genutzt werden.
H-W.

Habe kürzlich die älteren Arnold BR 74 und 75 erfolgreich selbst umgebaut. Laufen deutlich besser als vorher. Nur der alte 3polige Arnold Motor muckt manchmal ein bischen. Das fängt auch die Glasmachers-Schnecke nicht ab. Da würde nur eine (große) Schwungmasse helfen. Werde aber trotzdem nach und nach meine "Renner", auch von GFN, umbauen, da hier die Motoren besser sind und nicht so oft rasten.
Schöne Grüsse
Gerd

Ich hätte schon große Lust, diese Schneckengetriebe auszuprobieren, denn die Mechanik ist IMHO das wichtigste.  Was mich schreckt, ist die Aussicht von zwei Jahren Bearbeitungszeit.  Ist die wirklich so lange?
Und wie steht es mit der Lieferung der Umbausätze / Einzelkomponenten?

Für  genauere Informationen wäre ich dankbar, auch direkt (siehe N-Bahnerliste)

Gruß, Christoph

@ Christoph,
ich würde mich direkt an Stephan Glasmacheers wenden und ihn fragen, wie derzeit die Warteliste aussieht. Falls Du die Getriebeumbauarbeiten selbst durchführen willst, allerdings dann ohne Gewähr auf optimale Justierung usw., kannst Du ja auch lediglich die benötigten Schnecken und Zahnräder kaufen. Stefan Glasmachers ist auch hier gelistet.
H-W

Die ganze Problematik bei diesem Thema ist:
hier wird ein feinmechanisches Spielzeug mit grobmechanischen Zubehörteilen ausgestattet. Aus diesem Grund habe ich auch schon etliche Loks umgerüstet bzw. von Herrn Glasmachers umrüsten lassen.
Die Hersteller sollten endlich dazu übergehen ihre Loks durch geeignete Motorenwahl von Drittanbietern wie Faulhaber, Maxon etc und geeignete Getriebeübersetzungen vorbildgerecht fahren zu lassen. Manchmal muß ich an den Satz denken: Von außen hui, von innen pfui, oder wie's drinnen aussieht geht keinen etwas an.
Da aber Herr Glasmachers aufgrund -oder Dank- der miserablen Herstellerpolitik so viel zu tun hat, daß teilweise Wartezeiten von zwei Jahren zustandekommen, sollte es ihn doch dazu veranlassen, sich der Unterstützung eines feinmechanischen Betiebes zu bedienen. Ich finde es jedenfalls sehr nervig, immer wieder nachfragen zu müssen, wann meine Lok zurückkommt. Ich glaube, anderen Mobafreunden geht es ebenso.
Michael Peters

ich schliesse mich michael peters meinung an. auch ich würde gern verschiedene triebfahrzuege umrüsten oder umrüsten lassen. selbst kann ich das möglicherweise nicht und warten mag ich jedenfalls auch nicht zwei jahre, zwei monate, da hätte ich kein problem mit!

Ich schließe mich der Ansicht von Michael Peters völlig an.
Man sollte jedoch bedenken, daß die Modelle dadurch nicht grade billiger werden.  Persönlich würde ich es schon vorziehen, weniger aber dafür technisch bessere (und teurere) Loks zu haben.  (Um ehrlich zu sein, bisher ging es mir eher andersrum, ich habe viel gesammelt, nur ein bißchen probegefahren, erst jetzt habe ich eine vernünftige Anlage mit großen Radien und Peco Code 55 Gleisen)
Was allerdings die Mehrheit der Käufer davon hält, daß die Modelle noch teurer werden, weiß ich nicht.
Allerdings meine ich als Ingenieur, daß eine solide Konstruktion eigentlich selbstverständlich sein sollte und kein preistreibendes Extra.  Ich weiß aber auch, daß diese Ansicht nicht unbedingt von allen geteilt wird,  jedenfalls nicht von denen, die primär ein Geschäft machen wollen.

Gruß,  Christoph

Vielen Dank für die Hinweise, hat mich sehr gefreut. Jetzt habe ich ja was zum Studieren. ich melde mich gelegnetlich wieder.

Helmut (HJBW)

Hahaha!
Helmut, Deine Antwort gehört eigentlich in einen anderen Thread, stimmt`s?

Gruß
Thorsten

Hallo, ich habe mich über die "Glasmacher-Informationen" gefreut, deshalb mein "Dankeschön". Was mache ich falsch? Ich bin Neuling im Forum, bitte um Verständnis, wenn ich noch Fehler in der Handhabung mache. Das "hahaha" übersehe ich mal.

Gruß


Helmut

Hey, das war auch nicht so gemeint. Musst nicht gleich eingeschnappt sein. Vielleicht hätte ich noch einen Smily einfügen sollen.

Du hattest in diesem Thread gepostet:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=165922

Gruß,
Thorsten

Alles klar. Ich lerne gern dazu.

Helmut


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