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THEMA: Sperrholz vs. Leimholz
THEMA: Sperrholz vs. Leimholz
Dampf-Fitness - 12.01.07 09:16
Einen schönen guten morgen liebe Gemei-N-de,
Nach dem ich nun schon 2 Segmente in Spantenbauweise und 10 mm Sperrholz gebaut habe, habe ich mich dazu entschieden, noch mal (aufgrund von geänderte Planung) neu anzufangen.
Da frage ich mich nun, ob ich nicht anstatt 10 mm Sperrholz , 18 mm Leimholz für die Spanten verwenden sollte/kann?
Für die Grundplatte/Trassen ect bleibe ich natürlich beim Sperrholz.
Die 10 mm Sperrholz können sich auch verziehen, auch sind die 10 mm Spanten relativ dünn, so das ich ohnehin 20 x 20 mm Verstärkungsleisten (beim 1. Segment) gesetzt habe.
Das würde aber beim 18 mm Leimholz entfallen und man bekommt das Leimholz fast "vorgeschnitten" recht günstig im Baumarkt, braucht nicht ganze Sperrholzplatten im voraus schneiden lassen und kauft immer nur nach Bedarf.
Natürlich wäre eine mehrfach verleimte Tischlerplatte das Nonplusultra, aber muss es das bei Segmenten wirklich sein?
Holzige Grüße
Klaus
Nach dem ich nun schon 2 Segmente in Spantenbauweise und 10 mm Sperrholz gebaut habe, habe ich mich dazu entschieden, noch mal (aufgrund von geänderte Planung) neu anzufangen.
Da frage ich mich nun, ob ich nicht anstatt 10 mm Sperrholz , 18 mm Leimholz für die Spanten verwenden sollte/kann?
Für die Grundplatte/Trassen ect bleibe ich natürlich beim Sperrholz.
Die 10 mm Sperrholz können sich auch verziehen, auch sind die 10 mm Spanten relativ dünn, so das ich ohnehin 20 x 20 mm Verstärkungsleisten (beim 1. Segment) gesetzt habe.
Das würde aber beim 18 mm Leimholz entfallen und man bekommt das Leimholz fast "vorgeschnitten" recht günstig im Baumarkt, braucht nicht ganze Sperrholzplatten im voraus schneiden lassen und kauft immer nur nach Bedarf.
Natürlich wäre eine mehrfach verleimte Tischlerplatte das Nonplusultra, aber muss es das bei Segmenten wirklich sein?
Holzige Grüße
Klaus
SantaFeFan - 12.01.07 09:26
Hallo ,ich kann davon nur abraten Vollholz zu verwenden.Es sei denn Du willst eine Achterbahn bauen.Habe vor ein paar Jahren auch versucht mit den Platten Spanten zu bauen.Hat sich alles total verzogen.Wie es dann ist wenn mann die Sache eventuell imprägniert weiss ich nicht da ich vorher alles abgerissen habe.
Gruss Rudi.
Gruss Rudi.
Klaus,
bei einer Segment- oder Modulanlage sollten die Teile, welche aneinander gesetzt werden, aus einem festen verzugsfreiem Material bestehen. Ansonsten entstehen mit der Zeit unschöne sichtbare Übergänge zwischen den einzelnen Segmenten/Modulen.
Ich habe für diese Übergänge, wenn sie profiliert sind Tischlerplatten genommen, wenn sie gerade waren, kunstharzverleimtes 18-mm-Sperrholz (z.B. Bahnhofsbereiche).
Habe damit noch nie Probleme gehabt und meine Übergänge wurden von Bertrachtern der Anlage auch selten gefunden.
Gruß
Roland
bei einer Segment- oder Modulanlage sollten die Teile, welche aneinander gesetzt werden, aus einem festen verzugsfreiem Material bestehen. Ansonsten entstehen mit der Zeit unschöne sichtbare Übergänge zwischen den einzelnen Segmenten/Modulen.
Ich habe für diese Übergänge, wenn sie profiliert sind Tischlerplatten genommen, wenn sie gerade waren, kunstharzverleimtes 18-mm-Sperrholz (z.B. Bahnhofsbereiche).
Habe damit noch nie Probleme gehabt und meine Übergänge wurden von Bertrachtern der Anlage auch selten gefunden.
Gruß
Roland
Ehm, Leimholz ist normalerweise Schrott, der im Sägewerk weggeworfen wird.
Problem mit dem Zeug ist, dass sich im Extremfall jedes Teil anders verziehen kann. Allerdings hast du den Vorteil, dass sich durch die internen Spannungen sehr interessante Landschaften bilden können.
Bleibe bei Sperrholz oder Tischlerplatte, das ist zusätzlich auch termitenfest (zumindest hier).
hiesige Grüsse,
Claus
Problem mit dem Zeug ist, dass sich im Extremfall jedes Teil anders verziehen kann. Allerdings hast du den Vorteil, dass sich durch die internen Spannungen sehr interessante Landschaften bilden können.
Bleibe bei Sperrholz oder Tischlerplatte, das ist zusätzlich auch termitenfest (zumindest hier).
hiesige Grüsse,
Claus
Hmm,
was ist eigentlich Leimholz? Im Baumarkt habe ich mir das angesehen, und es schaut genau wie Sperrholz aus. Beim Angreifen von Leimholz erscheint mir dieses etwas weicher als das Sperrholz zu sein.
Ich habe den Rahmen meiner Anlage mit Leimholz gemacht, und bis jetzt (auf Holz klopf) hat sich noch nichts verzogen. Ich habe dafür ein 15mm Leimholz verwendet, welches aus drei Schichten besteht.
Lg,
Michael
was ist eigentlich Leimholz? Im Baumarkt habe ich mir das angesehen, und es schaut genau wie Sperrholz aus. Beim Angreifen von Leimholz erscheint mir dieses etwas weicher als das Sperrholz zu sein.
Ich habe den Rahmen meiner Anlage mit Leimholz gemacht, und bis jetzt (auf Holz klopf) hat sich noch nichts verzogen. Ich habe dafür ein 15mm Leimholz verwendet, welches aus drei Schichten besteht.
Lg,
Michael
Leimholz? - Hier: http://www.holzhandel.de/BauenmitLeimholz.cfm
Jedoch sollte zu diesem Text angemerkt werden, dass der Tischler zwar die Leisten nach den Eigenschaften des Holzes zusammenleimt, das Baumarktzeug aleerdings zusammengekleistert ist von was gerade in die Maschine passt.
passende Grüsse,
Claus
Jedoch sollte zu diesem Text angemerkt werden, dass der Tischler zwar die Leisten nach den Eigenschaften des Holzes zusammenleimt, das Baumarktzeug aleerdings zusammengekleistert ist von was gerade in die Maschine passt.
passende Grüsse,
Claus
da die Klebeflächen bei Leimholz wesentlich kleiner sind wie bei Sperrholz, ist die Stabilibtät wesentlich geringer.
Habe schon mehrfach Leimholz verwendet, bin aber nicht zufrieden (Verzug, auflösen der Leimflächen). Habe es aber an der Moba noch nicht eingesetzt. Werde es auch nicht tun.
LG Jürgen
Habe schon mehrfach Leimholz verwendet, bin aber nicht zufrieden (Verzug, auflösen der Leimflächen). Habe es aber an der Moba noch nicht eingesetzt. Werde es auch nicht tun.
LG Jürgen
Jürgen, es sind nicht unbedingt die Klebeflächen. Ein Metzgerblock besteht auch aus Leimholz, und die fallen selten auseinander.
Das Problem ist das Holz selbst. Will man richtiges Leimholz haben, sollte man Harthölzer (Eiche, Buche, Mahagomi, Teak) verwenden. Das Zeug, das heutzutage in teutschen Nutzwäldern monokulturiert wird, taugt gerade mal zur Produktion von Zahnstochern.
Dann sollte das Holz gut abgelagert sein. Dies ist insbesondere bei Baumarktmaterial nicht gegeben (Zeit ist Geld!). Das Zeug ist oftmals noch tropfnass. Gut abgelagertes Holz verzieht sich weniger, da es trockener ist.
Leimhölzer sind mehr oder minder aus aus Notwendigkeit geboren, da es immer weniger Bäume gab, aus denen man z.B. eine komplette Tischplatte schneiden konnte. Da musste man dann eben ein paar Planken zusammenleimen.
Ich habe 100 Jahre alte Tischplatten gesehen (wir hatten 4 Schreinergenerationen in der Familie), die zwar voller Wurmlöcher aber (fast) ohne jeglichen Verzug waren.
Sperrholz hat den Vorteil, dass es sperrverleimt ist. Das heisst, die Faserrichtungen kreuzen sich und eliminieren gegenseitig einen Grossteil des Verzugs.
verzogene Grüsse,
Claus
Das Problem ist das Holz selbst. Will man richtiges Leimholz haben, sollte man Harthölzer (Eiche, Buche, Mahagomi, Teak) verwenden. Das Zeug, das heutzutage in teutschen Nutzwäldern monokulturiert wird, taugt gerade mal zur Produktion von Zahnstochern.
Dann sollte das Holz gut abgelagert sein. Dies ist insbesondere bei Baumarktmaterial nicht gegeben (Zeit ist Geld!). Das Zeug ist oftmals noch tropfnass. Gut abgelagertes Holz verzieht sich weniger, da es trockener ist.
Leimhölzer sind mehr oder minder aus aus Notwendigkeit geboren, da es immer weniger Bäume gab, aus denen man z.B. eine komplette Tischplatte schneiden konnte. Da musste man dann eben ein paar Planken zusammenleimen.
Ich habe 100 Jahre alte Tischplatten gesehen (wir hatten 4 Schreinergenerationen in der Familie), die zwar voller Wurmlöcher aber (fast) ohne jeglichen Verzug waren.
Sperrholz hat den Vorteil, dass es sperrverleimt ist. Das heisst, die Faserrichtungen kreuzen sich und eliminieren gegenseitig einen Grossteil des Verzugs.
verzogene Grüsse,
Claus
Hallo Klaus,
ich hab mein Anlagengerüst aus Leinholz (18mm) aufgebaut. Zusätzliche Stabilisierung auch gegen Verwinden erhält das Ganze dann auch noch durch die Trassen und ebenenen Geländebereiche. Verzug hab ich (nach 2 Jahren) noch keinen festgestellt. Die Anlage ist jedoch stationär und nur im Notfall in 2 Teile trennbar. Für Module und Segmentanlagen würde ich aus Gewichtsgründen und wegen der erhöhten Anforderung an Toleranzen für die Übergänge jedoch Sperrholz vorziehen.
Hier mal noch ein Bild meiner Bauweise
http://members.aol.com/LorKaest5/MOBA/Bau_01.JPG
Gruß
Lorenz
ich hab mein Anlagengerüst aus Leinholz (18mm) aufgebaut. Zusätzliche Stabilisierung auch gegen Verwinden erhält das Ganze dann auch noch durch die Trassen und ebenenen Geländebereiche. Verzug hab ich (nach 2 Jahren) noch keinen festgestellt. Die Anlage ist jedoch stationär und nur im Notfall in 2 Teile trennbar. Für Module und Segmentanlagen würde ich aus Gewichtsgründen und wegen der erhöhten Anforderung an Toleranzen für die Übergänge jedoch Sperrholz vorziehen.
Hier mal noch ein Bild meiner Bauweise
http://members.aol.com/LorKaest5/MOBA/Bau_01.JPG
Gruß
Lorenz
Thundereye - 12.01.07 16:35
Hi
Ich verwende für meine anlage eine 16mm Presspanplatte.und die Steigungen baue ich mit 4mm Pappelsperrholz. Mein Problem ist dass sich das Holz verzieht. Was kann man dagegen machen?
Gruß
Lucas
Ich verwende für meine anlage eine 16mm Presspanplatte.und die Steigungen baue ich mit 4mm Pappelsperrholz. Mein Problem ist dass sich das Holz verzieht. Was kann man dagegen machen?
Gruß
Lucas
Dampf-Fitness - 12.01.07 20:21
Hallo,
danke für die erhaltenen Tipps. Ich habe bereits nach dem 2. Thread den Gedanken an Leimholz verworfen.
Ein Bekannter aus der Lehre ist im Holzfachhandel tätig. Ich denke ich werde entweder gleich zugeschnittenen Tischlerplatte ordern - oder dickeres Buchensperrholz für die Spanten.
Herzlichen Dank noch mal.
Klaus
danke für die erhaltenen Tipps. Ich habe bereits nach dem 2. Thread den Gedanken an Leimholz verworfen.
Ein Bekannter aus der Lehre ist im Holzfachhandel tätig. Ich denke ich werde entweder gleich zugeschnittenen Tischlerplatte ordern - oder dickeres Buchensperrholz für die Spanten.
Herzlichen Dank noch mal.
Klaus
@9 Hallo Lucas,
die Pressspanplatten sind je nach Verwendungszweck unter hohem Druck mit Epoxidharzen gepresst und nahezu Dehnungsfrei. Werden ja zum Beispiel auf Fußböden bei der Gebäudesanierung verlegt.
Pappelsperrholz benutzen die Schiffsmodellbauer gern, weil sich daraus so gur die Rümpfe der Schiffe bauen lassen, es also sehr weich und biegsam ist. Weiches Holz hat aber die Eigenschaft, sich bei veränderter Luftfeuchtigkeit zu dehnen oder zusammen zu ziehen. Dem Schiffsmodellbauer stört das wenig, er baut viele Spanten in seinen Rumpf ein und beschichten ihn dann, bis er wasserdicht ist. Das wirst Du aber bei Deiner Modellbahnanlage nicht gemacht haben.
Nimme also hartes Sperrholz und möglichst keine Pressspanplatten. Versuche weitgehendst mit einem Material zu bauen, dann hast Du die wenigsten Probleme.
Gruß
Roland
Beitrag editiert am 12. 01. 2007 23:56.
die Pressspanplatten sind je nach Verwendungszweck unter hohem Druck mit Epoxidharzen gepresst und nahezu Dehnungsfrei. Werden ja zum Beispiel auf Fußböden bei der Gebäudesanierung verlegt.
Pappelsperrholz benutzen die Schiffsmodellbauer gern, weil sich daraus so gur die Rümpfe der Schiffe bauen lassen, es also sehr weich und biegsam ist. Weiches Holz hat aber die Eigenschaft, sich bei veränderter Luftfeuchtigkeit zu dehnen oder zusammen zu ziehen. Dem Schiffsmodellbauer stört das wenig, er baut viele Spanten in seinen Rumpf ein und beschichten ihn dann, bis er wasserdicht ist. Das wirst Du aber bei Deiner Modellbahnanlage nicht gemacht haben.
Nimme also hartes Sperrholz und möglichst keine Pressspanplatten. Versuche weitgehendst mit einem Material zu bauen, dann hast Du die wenigsten Probleme.
Gruß
Roland
Beitrag editiert am 12. 01. 2007 23:56.
Hallo zusammen,
in den MOBA Buch von Dr. Peter Holbeck werden Gewebebauplatten der Stärke 30mm favorisert.
Vorteile:
rahmenbauweisetauglich,
gewichtseinsparung
verzugsfrei,
leicht zu bearbeiten.
Hat einer damit Erfahrung?
Ich spiel mit dem Gedanken, meine Anlage damit zu bauen.
Gruß
Michael
in den MOBA Buch von Dr. Peter Holbeck werden Gewebebauplatten der Stärke 30mm favorisert.
Vorteile:
rahmenbauweisetauglich,
gewichtseinsparung
verzugsfrei,
leicht zu bearbeiten.
Hat einer damit Erfahrung?
Ich spiel mit dem Gedanken, meine Anlage damit zu bauen.
Gruß
Michael
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