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THEMA: Dauertest Loks

THEMA: Dauertest Loks
Startbeitrag
spurneun - 23.01.06 11:56
übrigens weils grad im "Märklin-Thema" genannt wurde:

mach grad an Dauertest an einer Fleischmann 218: die hat grad eben gut 750 km (echte !) runtergerattert.

Martin

Hi Martin,

750 km !? Das sind 120'000 km in 1:1... wie lange ist denn das arme Biest unterwegs gewesen? Hast Du sie massstabsgerecht fahren lassen oder als Rennsemmel?

Was sind die Erfahrungen mit dem Maschinchen nach der Tortur? Scheint ja mindestens nicht alles "verglüht" zu sein, sonst hättest Du es ja wohl nicht soweit geschafft...

Grüsse Frank
Verstehe ich richtig: Das Ding ist ein Jahr lang volle Kanne gefahren? Mit Zug?
also die Details kommen später mal, muß ich erst aufbereiten.
die Fakten:
--  fährt im 8ter mit 6St. 4-ax Wagen
--  Start war 01.12., mit diversen Aussetzern wegen verschmutzten Schienen etc.
--  mittlerweile ca. 80.000 Runden mit 9,6m länge = ca. 760 km
-- die Gescwhindigkeit liegt bei ca. 120 bis 160 km/h  

die Lok is echt kalsse, bis auf Verschmutzungsprobleme keine Schäden bemerkt.

Martin
Tschuldigung - Rechenfehler: Muss natürlich Monat heißen und nicht Jahr.
Ich schreibe jetzt 1000mal:  1 m = 100 cm, nicht 1000!
"Geile Teile"...
Die GFN 218-er werden mir immer sympatischer...

WE

PS: mein MTB Kumpel hat im Wohnzimmer eine Crrera Bahn aufgebaut. Auf Dauer ist das nix so...
Bin gespannt auf Deine Ausführungen........

Beitrag editiert am 23. 01. 2006 13:17.
Wirklich beeindruckend! Da ist bestimmt auch GFN an Deinen Ergebnissen interessiert!

N lebt

Grüsse Frank
leider Nein, GFN interessiert des niad.....
find ich a komisch
Martin
Hallo Martin

Hart aber wahr, für GFN sind solche Strecken Pipifax:
http://213.239.212.34/?pid=2609

Da haben die Loks etwas mehr geleistet. In den H0 Katalogen waren in den 80er auch extreme Leistungen zu bewundern. Da ist eine P8 in einer Schauanlage 4.000 oder 5.000km am Stück gefahren, ohne irgendwelche Wartung.

Gruß Dirk
Ich habe in die Niederlanden öfters Berichten von Schauanlagen gelesen. Diese Anlagen haben öfters 12-betriebsstunden pro Tag. Die Betreiber klagen dass nach ungefähr ein Jahr die Loks nicht mehr brauchbar sind. Gibt es ähliche Berichten von andere Schauanlagen?

Ein Jahr Dauerbetrieb ist ungefähr 365 * 12 * 120 kmh = 525.600 km in 1:1
@9

Nach der Strecke streiken auch schon in 1:1 etliche Loks Und das mit regelmässiger Wartung!! Was erwarten die denn von den kleinen Biestern. Ich finde, das ist eine beeindruckende Laufleistung und sollte für ein Hobbyleben im MoBa-Keller reichen. Und der Preis für so eine Lok ist im Verhältnis sogar noch kleiner als 1:160 ... Sag noch mal einer, die MoBa ist zu teuer... Genug der Ironie...

Grüsse Frank
@8

Salü zusammen

Zitat auf dem oben genannten Link:

<<Das Härteste aber ist das rollende Material: Die Schienenreinigungslok ist Original 25 Jahre alt und läuft jeden Tag. Nach 10 Jahren mal ein Tröpfchen Öl, das war’s. Diese Lok lasse ich auch grundsätzlich immer fahren, da sie die Schienen herrlich sauber hält und ich nicht ein einziges Mal Kontaktfehler an den Schienen hatte.>>

Es scheint also, dass es mit dem Schleiffeffekt der Reinigungslok doch nicht so weit her ist.

Falls es Interessiert. Hier das Fahrprotokoll vom grossen Dauertest im LOXX:

Die Loks laufen, bis sie sich bemerkbar machen, dann wird nachgeschaut und gegebenfalls geölt oder repariert.

nach
155.784 km Märklin BR 216  Öl
157.714 km Piko   Öl
207,788 Rocco BR 215  Getriebeschaden (wurde behoben)
266.342 Märklin  Öl
272.516 Brawa  BR 216 Öl
348.824 Pico BR 218  Motorschaden  (wurde behoben)
353.598 Fleischmann BR 218 Öl
537.3     Pico  ernäuter Motorschaden und somitTestende.
730.2     Märklin  BR 216 neue Kohlen und Öl

Mit Gruss

Walo
das größte Problem bei meinem Test ist der Abrieb der Wagenräder. Das gitb auf den  Roco-Gleisen einen sehr dünnen Film. Da bleibt dann die Lok irgendwann stehen. Es reibt sich in den Kurven bedingt durch die unterschiedliche Lauflänge innen / Außen bei starren Achsen auf und lagert sich ab Kurvenende dann ab. Ich komm nur mit einem Dauerseinsatz vom Jörger-Reiniger hin. Oder alternativ: 3 mal täglich schienen putzen.

MK
@11: durchweg die V160-Ableger also? Meinen die wirkllich einige Tausend km, oder sind die auf's Vorbild hochgerechnet?

Beitrag editiert am 23. 01. 2006 15:49.
Salü Kai

also, es sind echt gefahrene km also schaffte die Pico 537km 300m. Ich hätt vielleicht Komas anstelle der Punkte schreiben sollen. Inzwischen dürten die ersten an die 1000km geschaft haben.

Mit Gruss

Walo
achso! Hast du weitere Werte? Vor allem, wann dir Loks von Brawa und GFN (interessanterweise auch optisch die besten!) erstmals was ernsteres hatten?
@ Walo

Ich dachte schon, Du meintest 155 tkm und 784 km, das wäre der absolute Knaller gewesen.

Gibt´s eigentlich auch Werte vom MiWuLa?

Ich war vor zwei Wochen dort, und da ist mir aufgefallen, dass rund ein Drittel der eingesetzten Loks quietschen wie Harry. Das dürfte von bereits ordentlichen Laufleistungen zeugen und/oder von schlechter Wartung, aber da will ich den Hamburgern nichts unterstellen, bei dem Fuhrpark dürfte es schwer sein, die alle 100pro fit zu halten.

Gruß
Marco


@Marco

ist mir auch aufgefallen, dachte aber eigentlich, daß das quietschen von den Mittelschleifern kommt.
Wenn ich sowas hätte, würde ich wohl Fahrverbot bekommen )

Gruß, Raimond
Das kann ich mir nicht vorstellen, dass das vom Mittelschleifer kommt. Wenn das vom MS kommen würde, dann würde sich das eher nach kreischen denn nach quietschen anhören.
Außerdem dürfte Märklin dann schon Jahrzehntelang Geschichte sein, wenn die Dinger quietschen würden. Ölen/Fetten des MS dürfte den Spielspaß doch deutlich mindern.....

Gruß
Marco
@ 16

Salü Marco

meine Angaben stammen wie gesagt aus der MBI. Die Zeitschrift führt zusammen mit dem LOXX diesen Test durch, allerdings nicht auf der grossen Anlage sondern auf einer eigens dafür aufgebauten Teststrecke.
Vom MiWuLa  wird auch von einem  Rekord berichtet, da haben sie im alten Elbtunnel einen Zug mit drei Loks von 110,5 m länge eine Strecke von 614,87m weit geogen.

Mit Gruss

Walo
aktuelle Werte von heut früh:

1020 h mit insg. 785 km.
erste Abnutzungserscheinungen am Schneckenrad sichtbar. Lok läuft deshalb etwas lauter.

Martin
Ich habe meine Loks - Minitrix, Roco und Fleischmann - 1999 zu einem gnadenlosen Dauerhärteextrembrutaltest in der Vitrine abgestellt. Keinerlei Pause,  Tag- und Nacht, Sommer wie Winter, seit nunmehr sieben Jahren. Und - sie halten durch!
Kein Öl, keine Wartung, keine Verschmutzung, stehen wunderbar leise - echt - nix zu hören!. Das muß ge-hicks-fei-rülps-er-duckundwech-;)
@Marco / Walo:

Meines Wissens nach liegt das Quietschen tatsächlich am Schleifer....  Aber beschwören
würde ich das nicht *ggg*

Weltrekord im Alten Elbtunnel:
http://www.modelleisenbahn-zug-weltrekord.de/

@extremtester: das mit "keine Wartumg" wirst du bei einigen Modellen wohl
anders sehen, wenn du den Test mal abbrichst und das Teil wieder aufs Gleis
setzt....

Gruß,
Frank
der Lärm der Schelifer im MiWuLa ist echt unerträglich. Man kommt sich vor, wie in einer Schlosserei oder so. Bei den neueren Anlagenteilen ohne "Pickelgleis" ist das nicht so = deutlich angenehmer.
Die alte Märklin 01 konnte man schon weit vor der Tunnelausfahrt am Qietscehn erkennen.

Martin
@ 23

Da scheint ja jemand eine Dauerkarte für´s MiWuLa zu haben!!!!

Gruß
Marco
@23, 24
Kann Martin nur beipflichten. Habe sogar fast den Eindruck, das es von mal zu mal schlimmer wird. Aber ich hätte nie gedacht, das es die Schleifer sind.

Gruß,
Thorsten
hier der Versuchsaufbau:
+ Lok mit 18 Wagen + Reinigungswagen,
+ Regeltrafo,
+ Rundenzähler über Reedkontakt
+ Gleisstrecke über eine Kreuzung als 8

http://img8.imageshack.us/img8/6454/simg25238xl.jpg

Martin

Beitrag editiert am 25. 01. 2006 08:23.
Salü zusammen

eben habe ich die MBI bekommen mit der Fortsetzung des Dauertestberichtes:

Teil 1 siehe @11

937   km  Märklin    neue Kohlen
965   km  Roco       Kardankupplung los, neu eingeleimt
1015 km  Roco       defektes Getriebezahnrad, neues Drehgestell
1067 km  Brawa      Achszapflager ausgefahren, 2 neue Drehgestelle
1078 km  Fleischm. ein tropfen Öl
1221 km  Märklin     neue Kohlen
1404 km  Märklin     neue Kohlen, neues Lagerschild,  neuer Anker, Total-
                              reinigung


Mit Gruss

Walo
Für eine Dauerbetriebsanlage ist die 8 nicht schlecht. Übel ist ein reines Oval auf dem die Loks immer die gleiche Kurvenrichtung nehmen. Dann fressen sich mit der Zeit die Achsspitzen in die Plastik-Lagerschalen. Das Kunststoffzeugs ist ausreichend für die Tischplatte, ein Witz für Dauerbetrieb.

Schlecht ist auch übertriebenes Stop-and-Go. Oft werden die Blocklängen zu knapp auf die berühmte maximale Zuglänge ausgelegt. Lieber einen Block weglassen und die verbleibenden Blöcke dafür länger dimensionieren.

Ich bin nun auch nicht der Elektrofachmann und will hier nicht unqualifiziert herumtheoretisieren, vielleicht kann das mal ein Experte beleuchten: Motoren sind auf Nominalspannung 13V (?) ausgelegt. Bei allen Werten darüber wird das Kippmoment genutzt, der Motor jedoch ausgereizt. Wie das bei den höheren Digitalspannungen aussieht, weiß ich nicht. Soweit ich informiert bin, kriegt der Motor von der getakteten Spannung jedesmal eine gepatscht. Ich halte das, auch für die angeschlossene Mechanik, für einen wichtigen Lebensdauerfaktor.

Gruss
Cox

Hallo,

diese Dauertestläufe würden mich auch im Digitalbetrieb mit verschiedenen Decodertechnologien interessieren.

Grüße, Peter W.
übrigens: die 218 ist schon stehengebleiben: die Schleifkohlen sind runter. Sonst keine Schäden erkennbar.
wenn man den Motor x mit evtl. zu hohne Spannungszacken ansteuert, macht des inda Praxis nix aus. Der Motor wird die Lok bei weitem überleben.

Martin
Hallo Martin,

wie viele km haben die Kohlen nun insgesamt gehalten?

Grüße, Peter W.
genau 964 echte km bei 1.180 h

Martin
Also ich habe eine alte N-Roco 215 Diesellok in o/b: Die Lok ist saulaut, taumelt manchmal geringfügig, ist aber trotzdem schon auf verschiedenen Ausstellungen im Dauereinsatz gefahren, eigentlich ursprünglich zum Spaß, da ich nur mal wissen wollte, wie lange dieses "laute Ungeheuer" noch durchhält -:), das einzige ist ab- und zu mal ein Tropfen Öl. Bei der letzten Ausstellung 2 Tage hintereinander ca. 8 Stunden/Tag Dauereinsatz mit 4x 4-achsigen Umbauwagen ohne Wartung, die Lok ist unverwüstlich und das ganze mit Sound pur ohne Soundchip -:)

@Cox #8 Ich habe leider keine 8, deshalb drehe ich Lok alle paar Stunden auch einfach mal um.

Beitrag editiert am 15. 03. 2006 11:49.
@ 33
Die Wagen auch?
@Cox #33

Nein, ich drehe nur die Lok um, aber eigentlich sehe ich da grundsätzlich keine Probleme mit Achsspitzen, die sich in die Plastiklagerschalen fressen. Also ich habe bisher habe davon zumindest bis jetzt noch nichts gehört.
Dann ist das jetzt eben Premiere.

Speziell Roco-Wagen neigen dazu, kritisch sind die 6-Achser. Bei nahezu allen Erzwagen (Peine), die ich bei Ebay gekauft habe, waren die Lagerschalen ausgefressen. Das ist kritisch bei den mittleren Radsätzen, die gierten und stellten sich schräg ins Gleis. Abhilfe schafften mittlere Radsätze mit abgedrehten Spurkränzen.

Gruss
Cox
Salü zusammen

in der neuen MBI ist der neuste Stand des LOOX Dauer-Vergleichtests (Siehe @11) aufgeführt.

2249 km Brawa stottert, reinigen. ölen
2253 km Märklin steht, neue Kohlen
                 Brawa steht, Radlager  und Spurkränze z.T. abgefahren, Testende
2341 km Märklin zieht schlecht, neue Haftreifen
2515 km Fleischmann neue Kohlen und etwas Öl
2546 km Märklin steht, Kollektor verschlissen,  Testende

Da betreits vorher auch die Rocco Lok aufgab, verbleibt nur die Fleischmann 218 im Test, die sich nun aufmacht, den Dauerrekort von 4500km einer P8 aus gleichem Haus zu jagen.

Ansonsten steht für die Spur N in der MBI ein kleiner Test der BR221 von Fleischmann in der beige/bläulichen Farbe mit einer Steckschnittstelle für Decoder ohne Litzen. Dann werden die neu zu erwartenden Gleisstellpulte von Viessmann Erbert und s.e.s. modelltec vorbesprochen und etwas über die Zukunft von Märklin  spekuliert.

Mit Gruss

Walo
> ...  für Decoder ohne Litzen

Das stelle ich anhand der bisherigen Anwenderberichte stark in Frage.

Grüße, Peter W.
Ich habe zu Loxx mal eine Tube vom Lokfett B 52 geschickt mit der bitte einen Dauertest durchzuführen. Die Ergebnisse bekomme ich aber erst im November. Bin gespannt was die sagen.

Grüße
Aho-Mike
www.Aho-Modellbau.de
@ 38

Salü Peter

ich ging bis jetzt auch davon aus, dass für die Lok ein Dekoder mit Litzen benötigt wird. Im Bericht ist aber der GFN Dekoder 6858 empfohlen und der hat laut Katalog keine Litzen.
<< Dazu muss lediglich die Steckbrücke gegen den (Steck-) Dekoder getauscht werden. Es entfällt somit das Verlegen der Litzen. Einfacher geht eine Digitalisierung kaum.>>

Mit Gruss

Walo
Hallo Walo,

Bei der altroten 7250 steht: "Mit Steckschnittstelle nach NEM 651 zum Einbau eines Decoders (DCC: 6858 / TWIN: 6839)"
Bei der o/b 7251 steht: "Mit Steckschnittstelle nach NEM 651 zum Einbau eines Decoders"

Ein Schelm wer böses dabei denkt: Hat das MBI den Katalogwortlaut abgeschrieben?

Wenn ich mal an einem Zeitschriftenladen vorbei komme, gucke ich ins MBI rein.

Grüße, Peter W.
Hallo Walo,

ich habe mir jetzt das MBI geholt. Sie haben geschrieben
<< Der Hersteller empfiehlt den Einbau des eigenen DCC-Decoders 6858.... >>
also vermutlich nicht selbst ausprobiert.

Nun habe ich auch den originalen Bericht hier im Forum wieder gefunden:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=48277
Der 6858 sollte also direkt passen.

Vielleicht passt auch ein anderer Decoder, z.B. der im selben Heft auf Seite 15 vorgestellte Uhlenbrock 73410 welcher etwas kleiner ist als der von GFN.

Grüße, Peter W.
@33

Hallo,

du schreibst: "aber eigentlich sehe ich da grundsätzlich keine Probleme mit Achsspitzen, die sich in die Plastiklagerschalen fressen. Also ich habe bisher habe davon zumindest bis jetzt noch nichts gehört."

Das wundert mich eigentlich nicht, fällt mir doch auf Anhieb keine Lok mit "Achsspitzen" ein. Wenn ich mich recht erinnere, enden die meisten Lokachsen stumpf.

Trotzdem hat der "Achter" einen Vorteil: das (oder die) Getriebe werden nicht einseitig belastet und abgenützt.

Gruß

Jürgen


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