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THEMA: Geräuschdämpfung
THEMA: Geräuschdämpfung
Guten Morgen N-Bahner,
wenn es um das Einschottern von Gleisen und das Verlegen von Gleisen in diessem Forum geht, wird immer wieder das Problem der Geräuschdämpfung angeführt. Hat denn schon jemand tatsächlich die Veränderung einer festen (mit Nägelchen auf Kork verlegt und mit Leim-Wasser-Gemisch eingeschottert) oder schwimmend (mit z.B. Silikon auf Kork und Gel-Wasser-Gemisch) in der Geräuschentwicklung gemessen? Oder ist das nur eine "Glaubensfrage"? Ist es nicht auch schön zu hören, wie ein Zug ein Gleis befährt? Oder sind die Unterschiede tatsächlich messbar?
Ich habe z.B. einen eigenen Kellerraum für die MOBA und deshalb möchte ich die einfachste und beste Art der Befestigung wählen.
Könnt Ihr euere Erfahrungen mitteilen?
Grüsse
Gerd
wenn es um das Einschottern von Gleisen und das Verlegen von Gleisen in diessem Forum geht, wird immer wieder das Problem der Geräuschdämpfung angeführt. Hat denn schon jemand tatsächlich die Veränderung einer festen (mit Nägelchen auf Kork verlegt und mit Leim-Wasser-Gemisch eingeschottert) oder schwimmend (mit z.B. Silikon auf Kork und Gel-Wasser-Gemisch) in der Geräuschentwicklung gemessen? Oder ist das nur eine "Glaubensfrage"? Ist es nicht auch schön zu hören, wie ein Zug ein Gleis befährt? Oder sind die Unterschiede tatsächlich messbar?
Ich habe z.B. einen eigenen Kellerraum für die MOBA und deshalb möchte ich die einfachste und beste Art der Befestigung wählen.
Könnt Ihr euere Erfahrungen mitteilen?
Grüsse
Gerd
Guten Morgen,
Sobald man eine "böse" Schallbrücke in Form von Nägeln oder Schrauben hat, hört man den Unterschied deutlich. Alles weitere ist sicher auch besser, aber hat nicht mehr so den Aha-Effekt. Ich bleib bei meiner HEKI-Latex-Wasser-Pril-Suppe....
Ein gewisses Rollgeräusch finde ich persöhnlich auch nicht schlecht. Die echte Bahn ist ja auch nicht leise
)
E.
Sobald man eine "böse" Schallbrücke in Form von Nägeln oder Schrauben hat, hört man den Unterschied deutlich. Alles weitere ist sicher auch besser, aber hat nicht mehr so den Aha-Effekt. Ich bleib bei meiner HEKI-Latex-Wasser-Pril-Suppe....
Ein gewisses Rollgeräusch finde ich persöhnlich auch nicht schlecht. Die echte Bahn ist ja auch nicht leise
E.
Hi,
Kein Unterschied von 2mm Kork mit wenig Leim an den Schienen.(GFN)
Zu Schienen direkt auf 5mm Sperrholz genagelt.
Habe ausgiebig getestet.
Jürgen H.
Kein Unterschied von 2mm Kork mit wenig Leim an den Schienen.(GFN)
Zu Schienen direkt auf 5mm Sperrholz genagelt.
Habe ausgiebig getestet.
Jürgen H.
thomasb [Gast] - 29.03.05 10:02
Hallo,
ich habe die Gleise direkt auf die Holzplatte geschraubt. Natürlich ist das dann lauter als mit Dämmung.
Aber in freier Natur werden die Gleise auch nicht gedämmt. Mir gefällt das Geräusch..png)
Grüße
Thomas
ich habe die Gleise direkt auf die Holzplatte geschraubt. Natürlich ist das dann lauter als mit Dämmung.
Aber in freier Natur werden die Gleise auch nicht gedämmt. Mir gefällt das Geräusch.
Grüße
Thomas
R. Moddemeijer [Gast] - 29.03.05 12:48
Ich fahre exact Modellgeschwindigkeit. Wenn mann langsamer fährt gibt es weniger geräusch. Beim Modellgeschindigkeit machen die Loks am meisten Lärm. Asserdem dass Schienenstossen ist im richtigen Rhytmus. Mann braucht kein Soundgenerator um Lärm einer vorbei fahrende Zug zu machen.
Ritschel [Gast] - 29.03.05 15:09
Sicherlich hängt das auch vom Unterbau ab.
Ich kann hier nur von 3 Versionen schreiben
Die Anlage besteht aus Rahmenbauweise , alle "Fahrbahnen "
haben eine Stärke von 3mm Sperrholz.
Die Landschaft besteht zu 90 Prozent aus Papier mit Kleistergemisch, bzw Abtönfarbe.
Die akustische Trennung der einzelnen Abschnitte (Versionen)passiert durch
Brücken aus Kunsstoff
1. Version:
3 mm Fahrbahn aus Sperrholz Kiefer , darauf Teppichboden (mit Pattex verklebt) auf dem die Gleise (Arnold) mit Tapetenkleister befestigt sind .
Schotter ebenfalls mit Tapetenkleister geklebt
Ergebnis : viel Mühe , sehr laut !!
2. Version
3 mm Fahrbahn aus Sperrholz Pappel, darauf doppelt Teppichboden (Mit Pattex verklebt) auf dem die Gleise (Arnold) mit Tapetenkleister befestigt sind.
(Doppelt Teppichboden , erste Lage als Untergrund , 2. Lage als Bahndamm )
Schotter ebenfalls mit Tapetenkleister geklebt
Ergebnis : viel Mühe , nicht ganz so laut !
3. Version
3mm Fahrbahn aus Sperrholz Pappel , darauf Teppichboden (einfach) (mit Silikon
verklebt) auf dem die Gleise (ME Gleis) mit Silikon befestigt sind.
Schotter mit Silikon geklebt mit Latexkleber nachgearbeitet.
Ergebnis: Silikon klebt gut ,aber nicht nur an den Stellen wo er kleben soll.
Gewöhnungsbedürftig . - Sehr leise, leichtes Rauschen Antrieb zu hören
Vergleich bei P8 mit 6 Personenwagen mit Metallrädern (2 Achser ) der Fa . Fleischmann. Geschwindigkiet ca 10 - 14 cm /Sekunde
Als nächste Version kommt anstatt von Teppichboden Kork !
Sonst wie Version 3 - Vielleicht hat jemand damit Erfahrung
P.S: Der Tip mit Silikon kam hier aus dem Forum !!
Ich kann hier nur von 3 Versionen schreiben
Die Anlage besteht aus Rahmenbauweise , alle "Fahrbahnen "
haben eine Stärke von 3mm Sperrholz.
Die Landschaft besteht zu 90 Prozent aus Papier mit Kleistergemisch, bzw Abtönfarbe.
Die akustische Trennung der einzelnen Abschnitte (Versionen)passiert durch
Brücken aus Kunsstoff
1. Version:
3 mm Fahrbahn aus Sperrholz Kiefer , darauf Teppichboden (mit Pattex verklebt) auf dem die Gleise (Arnold) mit Tapetenkleister befestigt sind .
Schotter ebenfalls mit Tapetenkleister geklebt
Ergebnis : viel Mühe , sehr laut !!
2. Version
3 mm Fahrbahn aus Sperrholz Pappel, darauf doppelt Teppichboden (Mit Pattex verklebt) auf dem die Gleise (Arnold) mit Tapetenkleister befestigt sind.
(Doppelt Teppichboden , erste Lage als Untergrund , 2. Lage als Bahndamm )
Schotter ebenfalls mit Tapetenkleister geklebt
Ergebnis : viel Mühe , nicht ganz so laut !
3. Version
3mm Fahrbahn aus Sperrholz Pappel , darauf Teppichboden (einfach) (mit Silikon
verklebt) auf dem die Gleise (ME Gleis) mit Silikon befestigt sind.
Schotter mit Silikon geklebt mit Latexkleber nachgearbeitet.
Ergebnis: Silikon klebt gut ,aber nicht nur an den Stellen wo er kleben soll.
Gewöhnungsbedürftig . - Sehr leise, leichtes Rauschen Antrieb zu hören
Vergleich bei P8 mit 6 Personenwagen mit Metallrädern (2 Achser ) der Fa . Fleischmann. Geschwindigkiet ca 10 - 14 cm /Sekunde
Als nächste Version kommt anstatt von Teppichboden Kork !
Sonst wie Version 3 - Vielleicht hat jemand damit Erfahrung
P.S: Der Tip mit Silikon kam hier aus dem Forum !!
Wer hat/hatte schon mal Märklin M-Gleise (HO)?? Hände hoch?? Jugendsünden??
Ich kann bestätigen, dagegen läuft jedes X-beliebige N-Gleis auf leisen Sohlen. Selbst wenn man es auf den Boden einer Akkustikgitarre nagelt!! :o)
@5
Kannst dir den Kork nicht komplett sparen? Sprich etwa 2mm Silikon unter den Schwellen?
Ich kann mir das mit dem Silikon nicht so recht in der Verarbeitung vorstellen. Irgendwie dünkt mich, das ist ein ziemliches Gefummel, bis der Schotter mal so liegt wie ich ihn gerne hätte. Ich geh mal davon aus, du meinst das Zeug was an die Fenster und Fliesen kommt...
E.
Ich kann bestätigen, dagegen läuft jedes X-beliebige N-Gleis auf leisen Sohlen. Selbst wenn man es auf den Boden einer Akkustikgitarre nagelt!! :o)
@5
Kannst dir den Kork nicht komplett sparen? Sprich etwa 2mm Silikon unter den Schwellen?
Ich kann mir das mit dem Silikon nicht so recht in der Verarbeitung vorstellen. Irgendwie dünkt mich, das ist ein ziemliches Gefummel, bis der Schotter mal so liegt wie ich ihn gerne hätte. Ich geh mal davon aus, du meinst das Zeug was an die Fenster und Fliesen kommt...
E.
Ritschel [Gast] - 29.03.05 16:47
zu 6 .
Ich benötige den Teppichboden (in Zukunft als Test Kork) als Damm.
Den Damm aus Silikon zu fertigen schlug bei Flexgleisen fehl.
Deshalb streiche ich das Silikon dünn auf den Damm, lege das Gleis und schottere den Damm bzw das Gleis.
Nach ca 24 Stunden wird abgesaugt , und entsprechend nachgeschottert.
Das Silikon das ich nutze heist Fugendicht und ist geruchsneutral !
Farbe braun .
Ich benötige den Teppichboden (in Zukunft als Test Kork) als Damm.
Den Damm aus Silikon zu fertigen schlug bei Flexgleisen fehl.
Deshalb streiche ich das Silikon dünn auf den Damm, lege das Gleis und schottere den Damm bzw das Gleis.
Nach ca 24 Stunden wird abgesaugt , und entsprechend nachgeschottert.
Das Silikon das ich nutze heist Fugendicht und ist geruchsneutral !
Farbe braun .
hier hatte ich's mal beschrieben: http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=116759&start=9
Jens
Jens
Günter König - 29.03.05 17:16
Habe bei mir mal eine Teststrecke auf Kork und 5mm Speerholz "genagelt" und eingeschottert, mit Acrylgelgemisch verklebt und dann gemessen mit einem Selbstbaugerät (somit nicht kalibriert) und den Messwert notiert.
Dann die gleiche Messung an einer gleich langen Strecke mit folgendem Untergrund:
Sperrholz 5mm
Trittschalldämmung 3mm (Baumarkt vollflächig darauf mit Silikon verklebt
Darauf Kautschukstreifen 5mm dick zugeschnitten als Gleisbettung und mit Silikon verklebt
Gleis mit Silikon verklebt
Eingeschottert wie normal und mit Acrylgelmischung fixiert
gemessen dann die Geräuschänderung
Ergebnis: die Änderung des Geräuschpegels beträgt mehr als die Hälfte, somit mehr als 6dBa.
Und das ist sehr gut zu hören.....
Gruß,
Günter
Dann die gleiche Messung an einer gleich langen Strecke mit folgendem Untergrund:
Sperrholz 5mm
Trittschalldämmung 3mm (Baumarkt vollflächig darauf mit Silikon verklebt
Darauf Kautschukstreifen 5mm dick zugeschnitten als Gleisbettung und mit Silikon verklebt
Gleis mit Silikon verklebt
Eingeschottert wie normal und mit Acrylgelmischung fixiert
gemessen dann die Geräuschänderung
Ergebnis: die Änderung des Geräuschpegels beträgt mehr als die Hälfte, somit mehr als 6dBa.
Und das ist sehr gut zu hören.....
Gruß,
Günter
GSH [Gast] - 29.03.05 21:20
Bei mir hat sich folgende Methode bewährt: Auf den Trassenbrettern ( 8 mm Sperrholz) kommt eine Lage 5 mm Kork als Bahndamm, darauf noch ein entsprechend breiter braun gefährbter Streifen aus 3 mm Schaumstoff, welcher in einigen Baumärkten als Polsterschaumstoff zu beziehen ist. Darauf liegen nun Peco C 55 Gleise fein eingeschottert. Die Gleise werden leicht in den Schaumstoff gedrückt und bis zum Abbinden des Schotterklebers mit Gleisnägeln fixiert. Durch den Schaumstoff spart man ganz nebenbei auch noch Schotter! Das besondere ist nun, das der ausgehärtete Schotter sich nur mit dem Schaumstoff und ganz leicht mit dem Kork verbindet, nicht aber mit dem Holzunterbau, weshalb auch keine Geräuschresonanzen erzeugt werden können. Was bleibt, ist ein leises Rauschen der Züge, leise klick-klick-Geräusche beim Überfahren der Weichenstraßen, was ich und andere als sehr angenehm enpfinden. Zum Vergleich: Auf meiner Zweitanlage habe ich die Gleise ohne Dämmung verlegt, d.h. die Gleise liegen direkt auf dem Holz. Hier ist der Geräuschpegel wirklich erheblich höher, eigentlich schon laut, so dass jeder bestätigen kann, dass sich der Dämmungsaufwand auf meiner Hauptanlage "Rheine-Nord" gelohnt hat.
Aber man kann natürlich auch Gefallen an lauten Fahrgeräuschen finden.......
Gruß Gabriel
Aber man kann natürlich auch Gefallen an lauten Fahrgeräuschen finden.......
Gruß Gabriel
H-W [Gast] - 29.03.05 21:35
Schaut mal unter Forum ( Gleisbefestigung, Korkunterbau usw.) durchsuchen, da wurde schon ausgiebig geschrieben.
Einen kleinen Tip noch. Wenn man die Korkunterlage mit elastischem Kleber, ich habe billiges Bausilikon ( Acryl geht auch, läßt sich später gut überstreichen ) genommen, befestigt, dämpft dies enorm. Ich habe als erste Unterlage auf den 6 mm Pappelsperrholztrassenbrettchen eine 2mm Korkunterlage mit Silikon aus der Kartusche verlegt und darauf die zurechtgeschnittenen Korkbettungen (3 mm stark mit Böschungskante) mit Ponal veklebt. Die Gleise wurden befestigt ( nur mit Zange in Unterlage gedrückt) und anschließend mit braun gefärbtem etwa 1zu 4 verdünntem Ponalwassergemisch und Spüli verklebt.
Diesen Kleber einfach auf die Schwellen zwischen die Gleise dünn laufen lassen. Wenn nach etwa 24 Stunden die Gleise fest mit dem Kork verbunden sind, Nägel wieder entfernt, damit die keine Schallbrücke zum Trassenholz bilden.
Dann einschottern nach bekannter Holzleim bzw. Acrylleimmethode.
Durch die elastische Klebetrennung der ersten Korkschichtunterlage mit dem Sperrholzunterbau besteht keine steinharte Verbindung zum Sperrholztrassenbereich,einem typischen Klangkörper.
Somit werden die Geräusche wirklich gemildert. In dem Anlagenbereich ohne diese elastische Silikon Klebung des Korkunterbaues (im Schattenbahnhof und einem Teil der sonstigen nicht sichtbaren Bereichen) habe ich leider nicht diese Verlegeart angewandt. Dort ist es auch ohne Einschotterung laut. Man lernt nie aus. Hätte ich doch vorher die Versuche gemacht?
H-W
Einen kleinen Tip noch. Wenn man die Korkunterlage mit elastischem Kleber, ich habe billiges Bausilikon ( Acryl geht auch, läßt sich später gut überstreichen ) genommen, befestigt, dämpft dies enorm. Ich habe als erste Unterlage auf den 6 mm Pappelsperrholztrassenbrettchen eine 2mm Korkunterlage mit Silikon aus der Kartusche verlegt und darauf die zurechtgeschnittenen Korkbettungen (3 mm stark mit Böschungskante) mit Ponal veklebt. Die Gleise wurden befestigt ( nur mit Zange in Unterlage gedrückt) und anschließend mit braun gefärbtem etwa 1zu 4 verdünntem Ponalwassergemisch und Spüli verklebt.
Diesen Kleber einfach auf die Schwellen zwischen die Gleise dünn laufen lassen. Wenn nach etwa 24 Stunden die Gleise fest mit dem Kork verbunden sind, Nägel wieder entfernt, damit die keine Schallbrücke zum Trassenholz bilden.
Dann einschottern nach bekannter Holzleim bzw. Acrylleimmethode.
Durch die elastische Klebetrennung der ersten Korkschichtunterlage mit dem Sperrholzunterbau besteht keine steinharte Verbindung zum Sperrholztrassenbereich,einem typischen Klangkörper.
Somit werden die Geräusche wirklich gemildert. In dem Anlagenbereich ohne diese elastische Silikon Klebung des Korkunterbaues (im Schattenbahnhof und einem Teil der sonstigen nicht sichtbaren Bereichen) habe ich leider nicht diese Verlegeart angewandt. Dort ist es auch ohne Einschotterung laut. Man lernt nie aus. Hätte ich doch vorher die Versuche gemacht?
H-W
enby [Gast] - 31.03.05 13:13
Man kann einiges mit elastischem Kleber u.s.w. erreichen, aber nicht alles Geräusch kommt vom Gleis. Die Wagen bilden einen Klangkörper der die Rollgeräusche verstärkt. Ich habe zwei identische G-Wagen genommen und einem mit Schaumstoff gefüllt. Dieser rollt deutlich leiser als der ohne Füllung. Außer bei G-Wagen kann man aber leider nicht viel machen, denn wer will seine Personenwagen mit sichtbarem Dämmmaterial füllen?
Norman.
Norman.
HGS [Gast] - 01.04.05 09:04
Auch das Schotterbett ist ein guter Klangkörper, vor allem, wenn schlecht geklebt wurde (Tapetenkleister oder Asoa und ähnliches). Gut klebt stark verdünnter (1:6 - 1:9), zweimal aufgetragener Latex-Kleber (z. B. Heki). An Malgel will ich mich noch versuchen.
Kork zweischichtig und elastisch verklebt dämmt gut, eine dritte Schicht bringt fast nichts mehr. Punktklebung (~ minispachtelbreit) ist besser als Flächenklebung, die aber wiederum sicherer ist (Punkklebung kann Wellen hinterlassen).
Nageln auf Holz ist was für Ex-Bassisten, die 85 dB angenehm finden
Kork zweischichtig und elastisch verklebt dämmt gut, eine dritte Schicht bringt fast nichts mehr. Punktklebung (~ minispachtelbreit) ist besser als Flächenklebung, die aber wiederum sicherer ist (Punkklebung kann Wellen hinterlassen).
Nageln auf Holz ist was für Ex-Bassisten, die 85 dB angenehm finden
T. Schmidt [Gast] - 09.04.05 09:32
Hallo,
hier ist immer die Rede von Heki Latexkleber. Wenn ich damit einschottere ist es danach noch möglich ein Farbbehandlung vorzunehmen. Oder dann doch lieber Acrylkleber ?
Und wo bekommt man den Heki Latexkleber oder wasserlöslichen Acrykleber ?
MfG
hier ist immer die Rede von Heki Latexkleber. Wenn ich damit einschottere ist es danach noch möglich ein Farbbehandlung vorzunehmen. Oder dann doch lieber Acrylkleber ?
Und wo bekommt man den Heki Latexkleber oder wasserlöslichen Acrykleber ?
MfG
Ig´rgendwie sind es immer die gleichen Themen, die hier im Forum aufkommen. Ist ja auch gar nicht schlimm, schade ist es nur, dass zu gleichen Themen immer wieder neue Threads eröffnet werden, da die Sache dadurch sehr unübersichtlich wird.
Ich erlaube mir jedoch einfach meine Ausführungen zu diesem Thema hier nochmal reinzukopieren.....
"Es kommt immer drauf an, was man will. So ist es auch beim Kleben von Gleisen.
Wenn man auf eine prima Geräuschdämmung wert legt ist Ponal sicherlich die falsche Methode, da Ponal im wahrsten Sinne des Wortes aushärtet - sogar steinhart.
Wir bei uns im Verein (Eisenbahnfreunde Ennepe-Ruhr) haben uns für Uhu Grenit entschieden und damit sehr gute Erfahrungen gemacht (Hinweis: Damit hat schon B.Stein in seinem Atelier gearbeitet und nicht ohne Grund...). Uhu Grenit gibt es im praktischen kleinen Eimer mit gelbem Zahnspachtel. Damit wird der Kontaktklber dünn aufgetragen, dann 5-10 Minuten warten und Gleis aufdrücken, fertig. Damit lassen sich sogar Flexgleise prima verlegen, da diese nach dem Aufdrücken halt auch genau so liegen bleiben und sich nicht wieder zurückbiegen. Eine lange Fixierung etc. entfällt. Man kann also zügig weiter arbeiten. Zudem härtet UHU Grenit elastisch aus, was in Kombination mit Resorb W6 und elastisch aushärtendem Schotterkleber (z.B. B+S-Kleber) eine optimale Geräuschdämmung ergibt. Noch ein kleiner Hinweis: NAch dem Kleben mit Grenit lassen sich die Gleise mit einem scharfen Messer und etwas Kraft wieder ablösen. Es verbleibt aber etwas Kleber an den Schwellenunterseiten. Zum Wiederverwenden bedingt geeignet, zum Wiederverkaufen wohl weniger. Für Module oder die entgültige Traumanlage einfach TOP.
Im Grunde genommen ist also Resorb W6 schon DIE Lösung gewesen, da dieses Zeug verhindert, dass Schwingungen auf den Holzunterbau übertragen werden.
Nun muß man nur darauf achten, beim weiteren Aufbau diese Abkopplung nicht wieder zu überbrücken und den weiteren Aufbau auch elastisch zu halten (daher auch komplette elastische Verklebung). Wir schottern die Gleise zunächst mit Echtsteinschotter trocken ein, anschließend das trockene Schotterbett mit Wasser besprühen, dann mit der guten alten Pipettentechnik den elastischen Schotterkleber (gibt es im gebrauchsfertigen Gebinde von 250 ml bis 1 l) aufzutragen. Hier reicht sogar einmaliges Auftragen (nicht wie mit dem Asoa-Schotterkleber). Als Ergebnis kann ich vermelden, dass man z.B. bei einer Lok mit Glockenankermotor anschließend nur die Rollgräusche der Räder auf den Profilen vernimmt, sonst kommt bei herkömmlichen Loks halt noch das Motorgeräusch hinzu. Denke mal, so ist es das Optimum. (Haben aber im Club auch die ersten 6 Monate uns nur mit Geräuschdämmung (eigentlich muß es aber Schalldämmung bzw. Vibrationskopplung heißen). beschäftigt und alles in ziemlich vielen Kombinationen getestet).
Wir haben schon viele Modellbahner davon überzeugen können. Resorb W6 und elastischen Schotterkleber B+S kann ich über den Club auch anbieten.
Sowohl Resorb W6 als auch der Schotterkleber sind für alle Spurweiten geeignet.
Wer sich davon mal persönlich überzeugen möchte, der ist gerne eingeladen, vorbeizuschauen. Sende auf Mail auch gerne Muster zu.
Herzliche Grüße
Frank
Ich erlaube mir jedoch einfach meine Ausführungen zu diesem Thema hier nochmal reinzukopieren.....
"Es kommt immer drauf an, was man will. So ist es auch beim Kleben von Gleisen.
Wenn man auf eine prima Geräuschdämmung wert legt ist Ponal sicherlich die falsche Methode, da Ponal im wahrsten Sinne des Wortes aushärtet - sogar steinhart.
Wir bei uns im Verein (Eisenbahnfreunde Ennepe-Ruhr) haben uns für Uhu Grenit entschieden und damit sehr gute Erfahrungen gemacht (Hinweis: Damit hat schon B.Stein in seinem Atelier gearbeitet und nicht ohne Grund...). Uhu Grenit gibt es im praktischen kleinen Eimer mit gelbem Zahnspachtel. Damit wird der Kontaktklber dünn aufgetragen, dann 5-10 Minuten warten und Gleis aufdrücken, fertig. Damit lassen sich sogar Flexgleise prima verlegen, da diese nach dem Aufdrücken halt auch genau so liegen bleiben und sich nicht wieder zurückbiegen. Eine lange Fixierung etc. entfällt. Man kann also zügig weiter arbeiten. Zudem härtet UHU Grenit elastisch aus, was in Kombination mit Resorb W6 und elastisch aushärtendem Schotterkleber (z.B. B+S-Kleber) eine optimale Geräuschdämmung ergibt. Noch ein kleiner Hinweis: NAch dem Kleben mit Grenit lassen sich die Gleise mit einem scharfen Messer und etwas Kraft wieder ablösen. Es verbleibt aber etwas Kleber an den Schwellenunterseiten. Zum Wiederverwenden bedingt geeignet, zum Wiederverkaufen wohl weniger. Für Module oder die entgültige Traumanlage einfach TOP.
Im Grunde genommen ist also Resorb W6 schon DIE Lösung gewesen, da dieses Zeug verhindert, dass Schwingungen auf den Holzunterbau übertragen werden.
Nun muß man nur darauf achten, beim weiteren Aufbau diese Abkopplung nicht wieder zu überbrücken und den weiteren Aufbau auch elastisch zu halten (daher auch komplette elastische Verklebung). Wir schottern die Gleise zunächst mit Echtsteinschotter trocken ein, anschließend das trockene Schotterbett mit Wasser besprühen, dann mit der guten alten Pipettentechnik den elastischen Schotterkleber (gibt es im gebrauchsfertigen Gebinde von 250 ml bis 1 l) aufzutragen. Hier reicht sogar einmaliges Auftragen (nicht wie mit dem Asoa-Schotterkleber). Als Ergebnis kann ich vermelden, dass man z.B. bei einer Lok mit Glockenankermotor anschließend nur die Rollgräusche der Räder auf den Profilen vernimmt, sonst kommt bei herkömmlichen Loks halt noch das Motorgeräusch hinzu. Denke mal, so ist es das Optimum. (Haben aber im Club auch die ersten 6 Monate uns nur mit Geräuschdämmung (eigentlich muß es aber Schalldämmung bzw. Vibrationskopplung heißen). beschäftigt und alles in ziemlich vielen Kombinationen getestet).
Wir haben schon viele Modellbahner davon überzeugen können. Resorb W6 und elastischen Schotterkleber B+S kann ich über den Club auch anbieten.
Sowohl Resorb W6 als auch der Schotterkleber sind für alle Spurweiten geeignet.
Wer sich davon mal persönlich überzeugen möchte, der ist gerne eingeladen, vorbeizuschauen. Sende auf Mail auch gerne Muster zu.
Herzliche Grüße
Frank
Hallo alle,
habe eine Frage zum Widerspruch zwischen Geräuschdämpfung und präziser und dauerhaft fester Gleisverlegung insbesondere bei Modulen/Segmenten, die ich hier
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=122047
gepostet habe. Würde mich freuen, wenn mir die Geräuschdämmungsexperten an dieser Stelle weiterhelfen könnten.
Danke,
Mathias
habe eine Frage zum Widerspruch zwischen Geräuschdämpfung und präziser und dauerhaft fester Gleisverlegung insbesondere bei Modulen/Segmenten, die ich hier
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=122047
gepostet habe. Würde mich freuen, wenn mir die Geräuschdämmungsexperten an dieser Stelle weiterhelfen könnten.
Danke,
Mathias
Ergänzung:
Hatte natürlich noch was vergessen, örgs...:
"hier" meint im genannten Thread die Antwort Nr. 33.
Mathias
Hatte natürlich noch was vergessen, örgs...:
"hier" meint im genannten Thread die Antwort Nr. 33.
Mathias
@ 16 + 17
Hallo Mathias,
im Club (Eisenbahnfreunde Ennepe-Ruhr) verwenden wir gefräste Kopfplatten mit eingefaßten Messingbuchsen. Die Messingbuchsen dienen sowohl der Modulverbindung mit Paßstiften als auch dem Anlegen der gefrästen Schablone.
Die Schablone legt die genaue Position der Profile fest (also Profillage sowohl horizontal als auch vertikal). Mit einem Messing-Schlitten, der genau in die Schablone und zwischen die Profile paßt wird das Gleis ausgerichtet und anschließend aus dem Resorb-/Heki-Elastisch-Kork verklebt. Fertig.
Das die Schablone bei jedem Modul gleich ist paßt es.
Gruß
Frank
Hallo Mathias,
im Club (Eisenbahnfreunde Ennepe-Ruhr) verwenden wir gefräste Kopfplatten mit eingefaßten Messingbuchsen. Die Messingbuchsen dienen sowohl der Modulverbindung mit Paßstiften als auch dem Anlegen der gefrästen Schablone.
Die Schablone legt die genaue Position der Profile fest (also Profillage sowohl horizontal als auch vertikal). Mit einem Messing-Schlitten, der genau in die Schablone und zwischen die Profile paßt wird das Gleis ausgerichtet und anschließend aus dem Resorb-/Heki-Elastisch-Kork verklebt. Fertig.
Das die Schablone bei jedem Modul gleich ist paßt es.
Gruß
Frank
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