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Gelaende

Thema: Leim-Wasser-Spülmittelgemisch
Michael Lachmann [Gast] - 27.03.05 10:25

Hallo,

Ich lese immer wieder von dem Leim-Wasser-Spühlmittelgemisch, konnte aber bisher nirgendwo entdecken, in welchem Verhältnis das angemischt wird.

Ich möchte damit, Einschottern und auch ein Bachbett preparieren. Könnt Ihr mir Euer Mischverhältnis verraten?

Danke,
   Michael


in einen Plasikbecher Wasser einen kleinen Schuß Spülmittel und ca. 2 Eßlöffel Weißleim. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Gut Umrühren und mit einer Einwegspritze (ohne Nadel!) aufträufeln.
Wobei es nicht genau auf das Mischungsverhältnis ankommt, es dauert sonst eben etwas länger mit dem Aushärten (ca. 1 Tag). Die Stabilität des Schotterbettes ist auch nicht von zentraler Bedeutung, die Schotterkörner sollen sich ja nur niicht lösen...
Viel Erfolg
Klaus

Hallo Klaus,

kann man als Leim auch normalen Holzleim nehmen, oder ist das ein spezieller Leim?

Michael

Hi Michael,
in der Regel wird hier beim Leim immer von Ponal gesprochen. Sicherlich gibt es auch ander Holzleime auf gleicher Basis die verwendbar sind.

Alternativ kann man aber auch Acryl-Malgel verwenden, welches den Vorteil hat, nach der Abbindung noch flexibel zu sein und nicht glashart auszuhärten.
Dies verhindert die Bildung von Schallbrücken.

Die Mischung hierzu ist nach meiner Erfahrung
1 Teil Mal-Gel
5Teile Wasser
1-2 Tropfen Spüli als Fließverbesserer.

Gruß zum Osterfest,
Günter

Hallo Mike!

Ganz normaler Weißleim (Holzleim) aus dem Bauhaus. Ich arbeite seit Jahren mit Ponal Express und habe bisher nur die besten Erfahrungen gemacht. Den gibt es in der Dosierflasche und im 1-kg-Gebinde zum nachfüllen. Bei uns verwende ich ein 5:1-Gemisch. D.h. 5 Teile Wasser zu 1 Teil Leim plus ein paar Spritzer Spülmittel.

Im übrigen findest du hier im Forum unter "Workshop"
http://www.1zu160.net/workshop/mtx-startanlage4.php
eine recht gute Anleitung zum Thema einschottern inklusive Angaben zum Mischungsverhältnis.


@Klaus
Ich habe ja keine Ahnung, wie du deine Gleise verlegst. Ich verwende allerdings weder Gleisnägel noch -schrauben zur Fixierung des Gleises. Und da kommt es dann sehr wohl auf die Stabilität des Schotterbettes an.

Ich danke Euch für die Hilfe ....

dann werde ich das mal ausprobieren

Herzliches Osterfest an alle!

Lg,
  Michael

Wie oben beschrieben handelt es sich ja um die klassische Methode einzuschottern. Leider wird die Klebung bretthart. Ist also nicht ganz optimal für das Gleismaterial und mit Geräuschdämmung hat die Sache schon gar nichts zu tun. Ich empfehe nach wie vor elastische Verklebung (wie bereits an anderer Stelle beschrieben).

Gruß
Frank    

Ich habe hier Versuche mit wasserlöslichem Latexkleber, Wasser und dem Spülmittel (meine Gemahlin bevorzugt "mixed Berries" - was imer da heissen mag) gemacht.
Verabeitungsweise die selbe, wie mit "normalem" Holzleim, aber durch das eingebaute Gummi etwas elastischer.

Mischungsverhältnis 1:1 und drei oder vier Tropfen Palmolive.

Das Wichtigste an der ganzen Sache ist, dass der Leim wasserlöslich ist (was mit modernen Holzleimen nicht immer der Fall ist).

lg,
Claus

@Noidea:
Hallo Claus,
macht das viel in Bezug auf Gräuschreduzierung aus?
Sind die Gleise damit auch dauerhaft und sicher fixiert?
Gruß
Torsten

ad 4:  Herb, 5 Teile Wasser zu 1 Teil Leim??? Ich mische das ehr im umgekehrten Verhältnis.

Thorsten, Geräuschentwicklung weiss ich nicht, da ich momentan noch stets and kleineren Versuchsprojekten arbeite.

Aber die Festigkeit ist gegeben. Scher- und Abreisstests sind bestanden. Wenn's mein 3-Jähriger nicht klein kriegt, muss es wohl stabil sein.

Der Latexkleber ist dazu gedacht, minimalen Verzug durch Temperaturschwankungen bei Holzverbindungen auszugleichen. Er besitzt also eine gewisse Dauerelastizität und sollte so, insbsondere in Verbindung mit Korkunterlage, hervorragende Geräuschdämmungseigenschaften besitzen.

lg,
Claus

Tach,

Bei meinen HO-Modulen hab ich sowohl Weisleim als auch HEKI-Latex als Kleber verwendet. Dazu immer Wasser und Spülmittel. Einen richtigen Unterschied konnte ich nicht wirklich feststellen.

Entscheiden ist aber die Umgebung, sprich der gesamte mechanische Aufbau. Eine Gipslandschaft hat halt einfach eine andere akkustische Wirkung als eine Geländehaut aus Holzpampe oder Styrodur. Wenn der Zug auf dem großen Viadukt fuhr, hörte sich das schlagartig anderst an, obwohl gleich geschottert wie der Rest...

Grüßle
Elvis


zu meinem Beitrag:
Weißleim = Holzleim (zumeist = Ponal)
Ich fixiere die Gleise mit kleinen Nägeln.
Die Geräuschbrücke stört mich nicht, die große Bahn ist ja auch nicht gerade leise. So laut ist ein nBahn-Zug nun wirklich nicht! Bei den meisten Loks ist der Motor deutlich lauter als das Fahrgeräusch!
Gruß
Klaus

Holzleim (Ponal) kostet inzwischen ein Schweinegeld.
Beim Schottern bleiben wohl nur wenig Alternativen und die sind auch nicht billiger. Bei der Landschaftsgestaltung jedoch müßte doch auch Tapetenkleister ganz gut gehen, oder? Hat damit jemand Erfahrung?

Gruss
Cox

Mahlzeit! )

Weiß nicht, mich hat Tapenkleister noch nie richtig überzeugt um damit irdenetwas "festzukleben". Da bleib ich beim bewährten Holzleim. Allerdings gibt es da auch feine Unterschiede. Im Normallfall ist das aber für den Modellbau nicht entscheidend...

Meinen Holzleim beziehe ich über einen Bekannten. Der ist Schreiner und kriegt das Zeug zu einem wesentlich moderateren Preis, als Biber&Co. das anbieten. Allerdings gibt es da horrende Preisunterschiede hinsichtlich der Verpackungsgröße. Ich hab da irgendwann mal eine große Liter-Flasche gekauft und füll mir das dann immer literweise nach. Steht offen auf dem Regal und ist mir noch nie eingetrocknet )

Grüßle
Elvis.

Beim Holzleim sind die Flaschen selbst teurer als der Inhalt. Daher sind grössere Gebindegrössen weitaus günstiger.

lg,
Claus

zu 13 (COX)

Habe mit Tapetenkleister im Landschaftsbau abgebrochen.
Beim Einschottern der Gleise hat man die beschriebenen Schallbrücken .
(Die Gleise selber wurden aber mit Silikon geklebt).
Da bei mir die Anlage regelmäßig transportiert wird (kein fester Stellplatz) ,
bricht der Tapetenkleister bzw einige Stellen fallen ab.
Ich benutze aber als Untergrund (BERGE) auch Papier mit Tapetenkleister getränkt.
Diese sind natürlich nicht so starr wie z.B Gips.
Habe mich jetzt (wie im Forum bereits beschrieben) auf Abtönfarbe bzw Latexkleber versteift.

wie ihr ja festgestellt habt, soll das Spülmittel zur Entspannung des Wassers beitragen - hängt mit der Kapilarwirkung der Wasseroberflächenspannung zusammen. Da gibt´s ja auch verschiedene Wasserhärtegrade in den Regionen, die keine genaue Dosierungsempfehung erlauben, deshalb ausprobieren! Gerade bei der Gleisbettschotterung ist diese Oberflächenentspannung wichtig, da sonst die feinen Schottersteinchen "aufschwimmen". ASOA bietet hierfür ein spezielles Mittel, welches das Fliessverhalten des Klebergemisches erheblich verbessert. Oder probierts doch einfach mit ein paar Tropfen ODOL-Mundspülung im Wasser-Leim-Gemisch, das klappt auch ganz gut. Ich nehme zum Anmischen immer den Ponal-Parkett/Laminatkleber (für die Begrünung mit Woodland-Turf) oder das Künstleracryl von "Rainershagener". Beide Kleber sind Wasserfest und auch nicht teurer (Rainershagener zwar schon, klebt aber intensiver) als der normale Holzleim. Ein nachträgliches aufweichen des Klebergemisches ist dadurch ausgeschlossen, was gerade bei schrittweiser Landschaftsgestaltung von Vorteil ist. Wichtig ist aber, daß das Gleisbett mehrfach gut durchtränkt wird, da sich sonst "Brocken" aus den Gleisbett lösen können. Lieber einmal zu viel einnässen, als zu wenig - und immer in mehreren Schritten und über Nacht gut durchtrocknen lassen, bis der nächste Kleber als Schotterbett darf.

Gruß Lokalbahnfuzzy
http://www.lokalbahn-modelle.de



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