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THEMA: Profi-Kupplung für Mtx V200.1
THEMA: Profi-Kupplung für Mtx V200.1
Thorsten Schulz - 18.02.05 23:09
Vor mir steht nun meine nagelneue V200.1 von Minitrix aus dem Set 11110 und ich stelle fest, das diese keinen NEM Aufnahmeschacht für die Kupplung hat.
Tatsächlich muß man die alte Kupplung heraus"prökeln". Habe ich so auch noch nie gesehen (wieder Pluspunkte für meine Lieblingsmarke Fleischmann). Da ich die Profi-Kupplung fahre, muß diese nun unbedingt hinein. Hat vielleicht jemand schon eine praktikable Lösung? Von GFN gibt es die beiden universellen Adapter 9572 und 9573. Evtl. könnte einer davon passen.
Vielleicht kann mir ja jemand helfen.
Wünsche Euch ein schönes Wochenende,
Thorsten
Tatsächlich muß man die alte Kupplung heraus"prökeln". Habe ich so auch noch nie gesehen (wieder Pluspunkte für meine Lieblingsmarke Fleischmann). Da ich die Profi-Kupplung fahre, muß diese nun unbedingt hinein. Hat vielleicht jemand schon eine praktikable Lösung? Von GFN gibt es die beiden universellen Adapter 9572 und 9573. Evtl. könnte einer davon passen.
Vielleicht kann mir ja jemand helfen.
Wünsche Euch ein schönes Wochenende,
Thorsten
Karl Schotter - 19.02.05 00:42
Hallo Thorsten,
tatsächlich bekommmt man die alte Klauenkupplung nicht zerstörungsfrei heraus, also nur tapfer geschnitten.
Eingesetzt habe ich dann die GFN Profi-Kupplung Nr. 9543. An ihr wird der Adapter hinten in der Weise konvex geschnitten, so dass nur ein kleiner, vorne gelegener Teil des Adapters in der ganzen Breite erhalten bleibt. Außerdem muss er nach meiner Erinnerung oben etwas gekürzt werden, damit er passt. Dann hängt man den Adapter mit seinem schmalen Hals schräg auf einer Seite der Aufname ein (die Feder muss drin sein!), mit etwas Druck geht er dann beim Geradestellen auf der anderen Seite in die Aufnahme (wenn nicht mit geringem Druck geht, noch etwas Material wegnehmen). Fertig, ankuppeln und fahren.
Die Minitrix 221 funktioniert, so ausgerüstet, bei mir seit Jahren und in zwei Exemplaren zuverlässig und einwandfrei.
Standardsatz für KK-Umrüstungen jenseits der Standard-Kupplungsaufnahmen: Klingt gomblizirt, ist aber leicht zu machen.
Viel Bastelerfolg wünscht
Karl Schotter
tatsächlich bekommmt man die alte Klauenkupplung nicht zerstörungsfrei heraus, also nur tapfer geschnitten.
Eingesetzt habe ich dann die GFN Profi-Kupplung Nr. 9543. An ihr wird der Adapter hinten in der Weise konvex geschnitten, so dass nur ein kleiner, vorne gelegener Teil des Adapters in der ganzen Breite erhalten bleibt. Außerdem muss er nach meiner Erinnerung oben etwas gekürzt werden, damit er passt. Dann hängt man den Adapter mit seinem schmalen Hals schräg auf einer Seite der Aufname ein (die Feder muss drin sein!), mit etwas Druck geht er dann beim Geradestellen auf der anderen Seite in die Aufnahme (wenn nicht mit geringem Druck geht, noch etwas Material wegnehmen). Fertig, ankuppeln und fahren.
Die Minitrix 221 funktioniert, so ausgerüstet, bei mir seit Jahren und in zwei Exemplaren zuverlässig und einwandfrei.
Standardsatz für KK-Umrüstungen jenseits der Standard-Kupplungsaufnahmen: Klingt gomblizirt, ist aber leicht zu machen.
Viel Bastelerfolg wünscht
Karl Schotter
Wenn einer paßt, dann der 9572. Der 9573 ist zu lang.
Ich habe zwar nicht die Mtx- Variante, sondern die von GFN (mit Kulisse :o) aber vielleicht kann ich Dir doch etwas helfen.
Versuch mal, den Deckel des Kupplungsschachtes zu entfernen. Wenn's der ist, den ich hier in Verdacht habe, ist die gesamte Kupplungsaufnahme ein einteiliges Spritzgußstück und daher der Deckel nur mithilfe eines Skalpells abzuschneiden. Aber nur den Deckel! Der Rest des Schachtes MUß erhalten bleiben!
Als nächstes muß die hintere (drehgestellseitige) Wand des Kupplungsschachtes entfernt werden (wieder Skalpell, oder Fräsen)
Nun müßtest Du den Adapter 9572 einsetzen können. Lege die Lok auf den Kopf, und "hänge" einen Waggon dran. winkle dann die beiden Fahrzeuge entsprechend Deinem kleinsten Radius ab; jetzt kannst Du den Adapter so weit nach "innen" schieben, bis sich die Puffer fast berühren.
Fixiere den Adapter mit einem winzigen Tropfen Sekundenkleber- Gel. Gut aushärten lassen (>20 Minuten). Den angehängten Waggon *vorsichtig* entfernen, und den Adapter dann *nur im hinteren Bereich* mit 2-Komponenten-Kleber festsetzen.
Achtung! Der dünne Federsteg in der Mitte, der die eigentliche KK trägt, muß seitwärts voll beweglich bleiben! Sonst Unfall möglich --> BILD-Zeitung meldet "Zugkatastrophe" --> Untersuchung --> wie üblich hat die Technik ja nicht versagt... --> menschliches Versagen --> Du bist Schuld --> Mobaverbot :o)
Cheers!
Diesel
Ich habe zwar nicht die Mtx- Variante, sondern die von GFN (mit Kulisse :o) aber vielleicht kann ich Dir doch etwas helfen.
Versuch mal, den Deckel des Kupplungsschachtes zu entfernen. Wenn's der ist, den ich hier in Verdacht habe, ist die gesamte Kupplungsaufnahme ein einteiliges Spritzgußstück und daher der Deckel nur mithilfe eines Skalpells abzuschneiden. Aber nur den Deckel! Der Rest des Schachtes MUß erhalten bleiben!
Als nächstes muß die hintere (drehgestellseitige) Wand des Kupplungsschachtes entfernt werden (wieder Skalpell, oder Fräsen)
Nun müßtest Du den Adapter 9572 einsetzen können. Lege die Lok auf den Kopf, und "hänge" einen Waggon dran. winkle dann die beiden Fahrzeuge entsprechend Deinem kleinsten Radius ab; jetzt kannst Du den Adapter so weit nach "innen" schieben, bis sich die Puffer fast berühren.
Fixiere den Adapter mit einem winzigen Tropfen Sekundenkleber- Gel. Gut aushärten lassen (>20 Minuten). Den angehängten Waggon *vorsichtig* entfernen, und den Adapter dann *nur im hinteren Bereich* mit 2-Komponenten-Kleber festsetzen.
Achtung! Der dünne Federsteg in der Mitte, der die eigentliche KK trägt, muß seitwärts voll beweglich bleiben! Sonst Unfall möglich --> BILD-Zeitung meldet "Zugkatastrophe" --> Untersuchung --> wie üblich hat die Technik ja nicht versagt... --> menschliches Versagen --> Du bist Schuld --> Mobaverbot :o)
Cheers!
Diesel
Thorsten Schulz - 19.02.05 01:14
@Diesel
Vielen Dank für Deine Mühe. Leider muß ich Dich enttäuschen. Du wirst es nicht glauben: Der Schacht und das Drehgestell bilden ein ganzes Metallgußstück. Der Schacht selber hat keinen Deckel!!!! Die Kupplung wurde mit Kraft vorne hereingedrückt und die (sozusagen) Wiederhaken klappten dann aus hielten die Kupplung. Um diese herauszubekommen, mußte ich doch tatsächlich mit Skalpell und kleinem Schraubenzieher rumbrechen (war mir egal, weil ich die alte Kupplung ja eh nicht mehr brauchte). Was hat sich Trix dabei blos wieder gedacht? Ist erst meine 2. Mtx-Lok (habe noch die 41, ebenfalls aus dem Set) und ich bin von der Qualität der Teile durchaus angetan aber sie scheinen mir im Gegensatz zu GFN recht kompliziert konstruiert. Man nehme mal nur bei der 41 das Tendergehäuse ab und nimmt die Kabel aus ihrer Führung...
@Karl Schotter
Dein Tip ist wirklich gut. Müsste ich auch hinbekommen. Dann werde ich mir die Kupplungen mal bestellen.
Gruß
Thorsten
Vielen Dank für Deine Mühe. Leider muß ich Dich enttäuschen. Du wirst es nicht glauben: Der Schacht und das Drehgestell bilden ein ganzes Metallgußstück. Der Schacht selber hat keinen Deckel!!!! Die Kupplung wurde mit Kraft vorne hereingedrückt und die (sozusagen) Wiederhaken klappten dann aus hielten die Kupplung. Um diese herauszubekommen, mußte ich doch tatsächlich mit Skalpell und kleinem Schraubenzieher rumbrechen (war mir egal, weil ich die alte Kupplung ja eh nicht mehr brauchte). Was hat sich Trix dabei blos wieder gedacht? Ist erst meine 2. Mtx-Lok (habe noch die 41, ebenfalls aus dem Set) und ich bin von der Qualität der Teile durchaus angetan aber sie scheinen mir im Gegensatz zu GFN recht kompliziert konstruiert. Man nehme mal nur bei der 41 das Tendergehäuse ab und nimmt die Kabel aus ihrer Führung...
@Karl Schotter
Dein Tip ist wirklich gut. Müsste ich auch hinbekommen. Dann werde ich mir die Kupplungen mal bestellen.
Gruß
Thorsten
Sorry. Wie gasagt, ich kannte die Konstruktion dieser Mtx- Lok nicht. Aber:
"Was hat sich Trix dabei blos wieder gedacht?" --> TRIX denkt sich NIX - Und sonst ändert sich nix...
:o))
Ich hoffe Du kriegst die Kupplung nach Karl Schotters Methode eingebaut. Hört sich erfolgversprechend an - auf diese Weise habe ich diverse ROCO - Güterwagen umgebaut.
Und wenn Du's geschafft hast, stelle doch mal, wenn möglich, ein paar Bilder zum Umbau ins Forum. Ist sicherlich auch für Andere interessant.
Cheers!
Diesel
"Was hat sich Trix dabei blos wieder gedacht?" --> TRIX denkt sich NIX - Und sonst ändert sich nix...
:o))
Ich hoffe Du kriegst die Kupplung nach Karl Schotters Methode eingebaut. Hört sich erfolgversprechend an - auf diese Weise habe ich diverse ROCO - Güterwagen umgebaut.
Und wenn Du's geschafft hast, stelle doch mal, wenn möglich, ein paar Bilder zum Umbau ins Forum. Ist sicherlich auch für Andere interessant.
Cheers!
Diesel
mein Lösungsvorschlag (hat sich hier schon seit einigen Jahren bewährt):
Drehgestell ausbauen, unterseitiges Kunststoffteil vom DG abmontieren, dann an der Unterseite der Oberkante des Kupplungskasten (so weit oben wie möglich) mit Roco-Bastelsäge waagrecht aufsägen, etwa soweit die schwarze Lackierung reicht, dann diese aufgesägten Deckel webgrechen und entfernen.
Dann passt als Profikupplung die 9540, wenn die aufnahme an der Oberseite etwas flach befeilt wird (bis sie eben die Höhe des Kupplungskastens hat.
Als neuen Deckel kann dann die der 9540 beiliegende Blechhalterung verwendet werden, dieser hinten etwas auf Maß kürzen.
Die 9540 hat übrigens gegenüber der Adapterversion mit 9572 den entscheidenden Vorteil, dass der Kuppelabstand dann deutlich geringer ist.
Gruß Horst
Drehgestell ausbauen, unterseitiges Kunststoffteil vom DG abmontieren, dann an der Unterseite der Oberkante des Kupplungskasten (so weit oben wie möglich) mit Roco-Bastelsäge waagrecht aufsägen, etwa soweit die schwarze Lackierung reicht, dann diese aufgesägten Deckel webgrechen und entfernen.
Dann passt als Profikupplung die 9540, wenn die aufnahme an der Oberseite etwas flach befeilt wird (bis sie eben die Höhe des Kupplungskastens hat.
Als neuen Deckel kann dann die der 9540 beiliegende Blechhalterung verwendet werden, dieser hinten etwas auf Maß kürzen.
Die 9540 hat übrigens gegenüber der Adapterversion mit 9572 den entscheidenden Vorteil, dass der Kuppelabstand dann deutlich geringer ist.
Gruß Horst
Thorsten Schulz - 20.02.05 01:29
@ Horst
Vielen Dank für Deinen Tip. Ich werde aber doch mal Diesel`s Vorschlag ausprobieren (die Kupplungen sind nun eh schon bestellt), er scheint mir noch einfacher.
Gruß,
Thorsten
Vielen Dank für Deinen Tip. Ich werde aber doch mal Diesel`s Vorschlag ausprobieren (die Kupplungen sind nun eh schon bestellt), er scheint mir noch einfacher.
Gruß,
Thorsten
Thorsten Schulz - 05.03.05 14:39
@ Karl Schotter
Heute sind die Kupplungen gekommen. Deine Methode hat hingehauen. Passt haargenau und ohne viel Aufwand. Wird wohl auch im rauhen Moba-Alltag keine Probleme machen, denke ich.
Gruß
Thorsten
Heute sind die Kupplungen gekommen. Deine Methode hat hingehauen. Passt haargenau und ohne viel Aufwand. Wird wohl auch im rauhen Moba-Alltag keine Probleme machen, denke ich.
Gruß
Thorsten
R. Moddemeijer [Gast] - 05.03.05 15:01
Die eingekürzte 9543 passt in fast alle kleine Kupplungskasten. Ich setze die ein bei die geschlossene Minitrix Kasten und die kleine Roco kasten. Mit ein U-formiges Bandeisen passt sie auch in dei alte grosse Roco Kasten.
Karl Schotter - 06.03.05 00:12
Hallo Thorsten,
es freut mich, dass "meine" (und R. Moddemeijers) schlichte Methode (@ 1) auch bei dir geklappt hat. Die Lösung ist manchmal einfacher als man denkt.
Es grüßt
Karl Schotter
es freut mich, dass "meine" (und R. Moddemeijers) schlichte Methode (@ 1) auch bei dir geklappt hat. Die Lösung ist manchmal einfacher als man denkt.
Es grüßt
Karl Schotter
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