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THEMA: Umfrage Güterwagen ab Bj. 1965
Umfrage-Ergebnis - Umfragezeitraum: 01. 02. 18 bis 01. 04. 18
Umfrage Güterwagen ab Bj. 1965Insgesamt 377 Stimmen von 95 Teilnehmern (Mehrfach-Auswahl erlaubt). Die Prozentangaben beziehen sich darauf, wie viele Teilnehmer fĂĽr den jeweiligen Punkt abgestimmt haben.
Vor zwei Jahren hatten wir bereits zahlreiche aufwändige Umfragen zu Wunschmodellen, die zwischenzeitlich ein voller Erfolg sind - die Modelle auf den oberen Plätzen werden seitdem von den Herstellern geradezu "abgearbeitet". In Bezug auf Güterwagen hatte ich mich damals auf Fahrzeuge beschränkt, die bis zur Epoche III gebaut wurden - schon das waren sehr viele. Bevor hier nun also der Eifer der Neuheiten verblasst und die Sommer-Lethargie Einzug hält, die Fortsetzung.
In dieser neuen Umfrage geht es nunmehr um Güterwagen, die bereits mit einer UIC-Bezeichnung abgeliefert wurden. Gegenüber den früheren Epochen haben sich damit zwei Dinge grundsätzlich geändert. Zum einen gibt es nicht mehr die beiden Standard-Bauarten mit riesigen Stückzahlen im fünfstelligen Bereich, sondern viele Spezialwagen mit oft nur etwa 100 Exemplaren. Zudem sind alle diese Wagen entstanden, als es schon eine Modellbahn Spur N gab, so dass nur wenige bedeutende Wagen völlig fehlen. Dementsprechend ist die Liste der hier genannten Wagen relativ überschaubar - dennoch sind es immerhin 20 geworden.
Angaben zur Ausmusterung der Wagen habe ich leider keine, da die DB diese seit 2008 nicht mehr veröffentlicht, als praktisch alle genannten Typen noch im Einsatz standen - typischer Weise sind Güterwagen heute etwa 40 Jahre im Einsatz, meist mit einer Modernisierung nach der Hälfte.
Es 049/050 (Neukonstruktion)
Von den Omm 55 (bzw. E 040) wurden in den 1980ern 6303 Wagen für weitere 20 Jahre als Es 050 hergerichtet, dazu gut 3700 baugleiche E 039 (ex Omm 53) in Es 049. Spätestens jetzt haben die Wagen eine Bremsanlage mit GP-Wechsel und eine auffällige Verstärkung im Bereich der Türen bekommen.
Mir geht es um ein Modell, dass diese beiden Unterschiede berücksichtigt - bisher hat nur Trix überhaupt eine Bremsanlage (nur für E 040 passend) und Roco die Türverstärkung. Wenn in diesem Zuge auch die ursprüngliche Bauform neu kommt, soll es mir mehr als Recht sein - nur bitte zur Form passende Details.
Eas 066 [5949, 5971]
Im Gegensatz zu den Eaos der DB hatte die DR Wagen mit einer Kopfklappe. Der Eas 066 ist mit 4450 in den Jahren 1981/82 gebauten Exemplaren dabei der mit Abstand häufigste, dazu kommen ungefähr nochmal so viele in teilweise kaum, teilweise recht deutlich anderen Bauformen.
Eaos 051,106 (Neukonstruktion)
Da es bei den Gedeckten Güterwagen keine "Standardbauart" mehr gibt, ist dieser Wagen mit zusammen etwa 10.000 Exemplaren die letzte echte Massenware. Europaweit schätze ich einen Bestand von mindestens 50.000 dieser praktisch identischen Wagen.
Ob seiner Bedeutung gibt es natürlich zahlreiche Modelle, denen man ihr Alter jedoch deutlich anmerkt - vor allem im Vergleich zu denen längeren Eanos von Trix und Hobbytrain. Allerdings werden sie dafür extrem billig angeboten.
Fakks 127 [6781]
Mit 100 Exemplaren nicht unbedingt häufig, aber definitiv ein Hingucker ist dieser Seitenkipper der DR. Ein sehr schönes H0-Modell davon hat Piko im Angebot.
Fac 125/135 [6841-43]
Dieser Wagen ist der Schotterwagen der DR, dort zunächst noch OOtv 83 genannt und in drei leicht unterschiedlichen Baulosen. Arnold hat diesen Wagen in TT.
Fals 185/186
Um 1990 wurden insgesamt gut 300 Fals 175/176 für den Weiterbetrieb überarbeitet, wozu insbesondere ein jetzt senkrecht abschließender Oberkasten gehört, wie sie auch die neueren und längeren Falns 180-184 (Fleischmann) haben. Wenn bei diesem Modell ein komplett neuer Fad(s)/Fal(s) der 12m-Bauform abfällt, soll's mir mehr als recht sein.
Gbs 256
Als einzige gedeckte Güterwagen in Ganzstahlbauweise gibt es diese 300 Exemplare. Irgendwie passend gibt es ihn in H0 bei Märklin - wenn auch nicht als Blechwagen ;)
Hbis 294/295
In den 1970ern wurden noch einmal etwa 2000 gegenüber den Hbis 297/299 weiterentwickelte Schiebewandwagen gebaut.
Hbis 297/299 (Neukonstruktion)
Diese Schiebewandwagen wurden ab 1966 in großer Zahl (10500 Exemplare) gebaut. Ein sehr einfaches Modell davon hat(te) Fleischmann - das ist aber nicht zuletzt durch seine dicke bewegliche Tür kaum noch aktuell. In H0 wurde dieser Wagen kürzlich durch Brawa beackert.
Ibbhs 396ff
Der Kühlwagen der UIC-Standardbauart mit etwa 1000 Exemplaren in diversen sich nur innen unterscheidenden Bauarten hat die gleichen Hauptabmessungen wie ein Gbs. Nahezu identische Wagen besaß auch die DR - und wahrscheinlich zahlreiche andere staatliche und private Betreiber in ganz Europa.
Ks 446 [3300]
Rungenwagen der DR mit 1200 Exemplaren. Im Gegensatz zu den Wagen der DB haben diese Drehrungen und kein Sprengwerk.
Lfs-t 569
Einen gedeckten Fährbootwagen bekommen wir in Kürze von Modellbahn-Union, aber wie wäre es mit einem Rungenwagen nach englischem Profil? Die ersten 25 davon wurden schon 1956 als Rbmms 55 gebaut, ab 1962 folgten dann 130 weitere. Diese Wagen wurden bis 1995 ausgemustert, nachdem sie zuletzt schon nur noch im Bahndienst liefen. In H0 bei Liliput.
Laas 608
Insgesamt 120 Päärchen ursprünglich 1962 für den Huckepackverkehr von LKWs gebauter Niederflurwagen. Diese Wagen werden für leichte aber sehr sperrige Güter verwendet. Einige haben zudem ein Gestell für den Transport großer Stahlbleche.
Rbns 641/646
Ein mit 26,35m extrem langer Flachwagen. Rbns 641 haben Drehrungen, 646 massive feste (wie die Snps 719). Zusammen 350 Exemplare, ab 1997.
Slps-u 725
Ein Spezialwagen für den Transport von großen Blechen, 150 Exemplare, Baujahr 2001.
Sdgmns 743, T3
Ein Standard-Taschenwagen, etwas länger als der von Roco/Fleischmann und Trix schon durch 1000 Varianten geführte Wagen und im Gegensatz zu diesem auch wirklich in rot bekannt.
Sggnss 80'
Mal keine DB-Bauart ist ein von Tatravagónka entwickelter einteiliger Containertragwagen für zwei 40'-Container. Darüber hinaus sind die Drehgestelle verkleidet, was wohl der Schallisolierung dienen soll - zumindest sind die Wagen extrem leise. Eingesetzt werden sie unter anderem von Metrans für die Strecke Hamburg-Prag.
Tbis 869/870/875 (Neukonstruktion)
Diesen Wagen hatte ich bereits vor zwei Jahren abgefragt, da die ersten noch als "Klmmgks 66" abgeliefert wurden. Diese insgesamt rund 5000 Wagen gibt es in zahlreichen, sich leicht unterscheidenden Bauserien. Die Wagen sind mit den Hbis 297/299 eng verwandt und dem einen oder anderen als "RocoClean" bekannt. Das Modell ist allerdings antik. In H0 bei Brawa anzutreffen.
4-achs Neubau-Kesselwagen Uerdingen
Bisher haben wir bei den Drehgestell-Kesselwagen eine Lücke zwischen den Kriegsbauarten von Liliput und Brawa (samt dem kaum veränderten SEAG-Nachbau bei Trix) und den Bauarten ab den 1970ern wie von Fleischmann oder wenig später der Knickkessel von Trix. Doch in den 1950ern und vor allem 60ern wurden noch Wagen nach ungefähr den Bauprinzipien der Kriegskesselwagen gebaut, die jedoch wesentlich länger waren. Beispielhaft habe ich mal einen Wagen aus Uerdingen mit immerhin 92 m³ Volumen herausgesucht.
https://www.flickr.com/photos/sgns691/32732782385
Kesselwagen DR 6m Achststand
Ende der 1970er hat das RAW Leipzig ein neues Untergestell für Kesselwagen mit einem Achsstand von 6 m entwickelt. Auf diesen wurden vor allem konventionelle Kesselwagen mit 35 m³ Volumen (Dok.-Nr. 8028/8029) in rund 550 Exemplaren und ein isolierter Wagen mit 34 m³ Volumen (Dok.-Nr. 8052) in 101 Exemplaren gebaut. Darüber hinaus gab es diverse Sonderbauarten - teilweise ab Wert, teilweise durch Umbau der 8028/8029. Die 8052 wiederum waren 2013 mit großem Abstand die häufigsten noch verbliebenen Zweiachsigen Kesselwagen.
Viel Spass beim Abstimmen, wie immer kann jeder mehrere Wunschmodelle ankreuzen.
Gruß Kai
Es 050:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_e_0/g050.html
Eas 066:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_e_0/g066.html
Eaos 106:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_e_1/g106.html
Fakks 127:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_f_1/g127.html
Fac 125/135:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_f_1/g125.html
Fals 185/186:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_f_1/g185.html
Gbs 256:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_g_2/g256.html
Hbis 294/295:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_h_2/g294.html
Hbis 297/299:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_h_2/g299.html
Ks 446:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_k_4/g446.html
Lfs-t 569:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_l_5/g569.html
Laas 608:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_l_6/g608.html
Rbns 641/646:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_r_6/g641.html
Slps-u 725:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_s_7/g725.html
Sdgmns 743:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_s_7/g743.html
Sggnss 80':
http://www.goederenwagens.nl/displayimage.php?album=1532&pid=21315
Tbis 869/870/875:
http://dybas.de/dybas/gw/gw_t_8/g869.html
Kesselwagen mit 6m Achsstand [7361, 7343, 7443]:
http://www.goederenwagens.nl/displayimage.php?album=1553&pid=19799
Die vierstelligen Nummern in Winkelklammern [] sind die Gattungskennziffern, die bei der DR als Bauart-Bezeichnung dienten. Sprich das sind dann Bauarten der DR - deswegen für die Kesselwagen hier nochmal nachgeholt ;)
Gruß Kai
das Problem für" nicht Wagenspezialisten" und damit den Großteil der Modellbahnkäufer ist, die Unterschiede zu bereits ähnlichen Wagen ist für den Laien, oft kaum zu erkennen.
E Wagen ist eben E Wagen bzw. offener Güterwagen mit Ladebordwänden gibt es doch schon ?
Eeas066? gibt es da einen Unterschied zu sonstigen E Wagen?
Natürlich, aber eben kaum für den normalen Kunden.
Ein Slps- u 725 zum Beispiel ist da schon was anderes. Da sieht jeder, das dies ein noch nicht vorhandener neuer Wagen ist, den es so noch nicht gibt und sich deshalb wahrscheinlich auch besser verkauft.
Je weniger ein Fahrzeug, einen bereits bekannten Modell ähnelt, um so eher wird die Industrie wohl uns auch dieses Modell herstellen.
Gruß
Thomas
hier noch ein Link für die Dessauer Ibbhs, die noch im Einsatz sind.
Diese entsprechen recht genau der DR Version.
http://www.railfaneurope.net/pix/ro/car/freight/I/pix.html
http://www.railfaneurope.net/pix/ro/car/freight/I/frigorifice_1.jpg
http://www.railfaneurope.net/pix/ro/car/freight/I/frigorifice_5.jpg
VG. Frank L.
deinem Vorschlag mit dem Schwenkdachwagen stimme ich zu, der fehlt wirklich!
Dass die Klappdeckel an dem Mtx-Modell vorbildwidrig seien, ist aber schlicht falsch!
Sie bewährten sich nur nicht und wurden daher recht bald wieder entfernt (und die Wagen damit zu Fad 167).
Gruß
Roger
erstmal Danke an Kai für die Mühe.
Und ich stimme Barbara zu, mir fehlen auch die Schwenkdachwagen. Dabei ist für mich unerheblich, ob es ein Tal 963
http://dybas.de/dybas/gw/gw_t_9/g963.html
oder 967
http://dybas.de/dybas/gw/gw_t_9/g967.html
oder was dazwischen wird. Aber einen Ganzzug aus solchen Wagen fände ich sehr erstrebenswert für meine Anlage.
Viele Grüße,
Udo.
Auch ich würde , wenn er denn zur Wahl stünde für den Schwenkdachwagen Tal 963 stimmen.
Ich würde mir sogar einen Ganzzug zulegen, auch wenn das wahrscheinlich ziemlich teuer wird....
Aber hier in meiner Region gibt/gab es nunmal mehrere Kalksteinwerke,wo diese Wagen in Massen anzutreffen sind : Wülfrath-Rohdenhaus, Neanderthal, Dornap-Hahnenfurth.
Gruß, Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ein Slps- u 725 zum Beispiel ist da schon was anderes. Da sieht jeder, das dies ein noch nicht vorhandener neuer Wagen ist, den es so noch nicht gibt und sich deshalb wahrscheinlich auch besser verkauft.
Je weniger ein Fahrzeug, einen bereits bekannten Modell ähnelt, um so eher wird die Industrie wohl uns auch dieses Modell herstellen.
Gruß
Eglod
Danke Kai für deine mühe die du dir für diese Auflistung gemacht hast.
Ich kann noch ergänzen:
°°°Sggnss 80'
Mal keine DB-Bauart ist ein von Tatravagónka entwickelter einteiliger Containertragwagen für zwei 40'-Container. Darüber hinaus sind die Drehgestelle verkleidet, was wohl der Schallisolierung dienen soll - zumindest sind die Wagen extrem leise. Eingesetzt werden sie unter anderem von Metrans für die Strecke Hamburg-Prag.°°°
Hier wären durchaus mehrere Farb und Beschriftungsvarianten möglich.
Metrans CZ-MT in rotbraun.
Metrans CZ-MT in °AAE grau°.
Metrans D-MT in °AAE grau°.
AAE D-AAEC in °AAE grau° mit VTG/AAE Logo seitlich sowie boxXpress Logo und Beschriftung.
AAE D-AAEC in °AAE grau° mit boxXpress Logo und Beschriftung.
AAE D-VTG in °AAE grau° mit VTG/AAE Logo seitlich sowie boxXpress Logo und Beschriftung.
AAE D-AAEC in °AAE grau° mit VTG/AAE Logo fast mittig.
Express Rail SK-EXRA in verkehrsrot mit Expresswagons Logo sowie RailCargoOperator Logo.
Express Rail SK-EXRA in verkehrsrot mit ExpressRail Logo sowie RailCargoOperator Logo.
Express Rail SK-RCW in verkehrsrot mit Expresswagons Logo sowie RailCargoWagon Logo.
Dazu müßte es von den verkehrsroten Wagen noch andere Lustige Logo Kombinationen geben zwischen, ExpressRail/Expresswagons und RailCargoGroup/RailCargoOperator/RailCargoWagon sowie den vkm SK-EXRA/SK-RCW/SK-RCA .
Was mir persönlich aber auch noch fehlt ist der folgende Wagen.
Fcs [6453], Eds-u, Ommstu 45.02
Von diesem Wagen wurden für die DR bei ANF (Frankreich) 3.900 Exemplare gebaut.
Die Wagen lassen sich quer durch einsetzen und sind auch in anderen europäischen Ländern Einsetzbar sowie auch Privatbahnen/Waggonvermieter.
Viele Grüße,
Daniel
@4: "Noch im Einsatz" ist relativ, immerhin sind die Bilder aus 2003. Aber danke für ein typisches Kühlwagen-Foto, dybas hat da leider nichts zu. Die Wagen sehen also auch abseits der Länge völlig anders aus als die Tehs 50, die so ziemlich jeder Hersteller im Sortiment hat.
@10: Ui, schöne Liste. Die drei Farben wusste ich, aber das sind offenbar ja doch noch deutlich mehr Varianten ;)
Gruß Kai
ja, die Bilder habe ich ja nur auf die Schnelle verlinkt.
Hier gibt es Fotos von 2016:
http://picssr.com/tags/ibbhs/interesting
https://www.flickr.com/photos/97158556@N02/31464599975
VG. Frank L.
Hallo Barbara,
sag' ich doch!
Laut Carstens Bd.2 wurden 1955 bis 57 104 Stück KKt57 gebaut, die dann in Tad-u 961 umgezeichnet wurden. In den Jahren 1978 bis 80 wurden die Klappen dann abgebaut (Fad 167), oder teilweise durch ein Schwenkdach ersetzt (Tad 963).
Ausschlaggebend war wohl, "dass die Dachklappen im geöffneten Zustand das Lichtraumprofil erheblich überschritten".
Gruß
Roger
ich muss aber noch sagen, dass der Ibbhs, den ich verlinkt habe keine Ibbhs 396ff ist. Im Carstens ist der Wagen so nicht aufgeführt. Dabei war es ein sehr häufiger Wagen.
Der EK2 wurde in Dessau gefertigt.
526x für DR, 450x für CFR, 300x für CSD, 650x für Interfriego/Schweiz
http://www.kuehlwaggon.de/
http://www.kuehlwaggon.de/images/ek201886dr.jpg
http://www.kuehlwaggon.de/images/ek2cfr.jpg
http://www.kuehlwaggon.de/images/ek2csd.jpg
VG. Frank L.
als Zug machen sich die Wagen gut!
Und es freut mich, dass ich dir damit eine Anregung geliefert habe
Ich selber habe davon auch "etwas mehr als eine Rangierabteilung"
Gruß
Roger
laut Obermayer/Deppmeyer wurden sogar 109 KKt 57 (Tad 961) gebaut. Die Verlader waren mit den Wagen sehr zufrieden. Das Lichtraumprofil der offenen Wagen war vermutlich das kleinere Problem. Was sicher schon damals problematisch war, das war die Arbeitssicherheit. Zum öffnen und schließen der Deckel gab es ja am Wagen selbst keine Handläufe oder Aufstiegsleitern. Je nach Verladeanlage musste also ein Mitarbeiter der Verladers auf den Wagen steigen und die Klappen von Hand öffnen bzw. schließen.
Die 109 Wagen klingen im ersten Moment nach einer kleinen Stückzahl. Von den Nachfolgemodellen mit dem Schwenkdach waren die Stückzahlen aber auch recht überschaubar. Es gab 29 KKt 61 (Tad 962), 307 KKt 62 (Tal 963) und 39 KKt 70 (Tal 964). Ein Spur N Modell solch eines Schwenkdachwagens fände ich auch toll.
Grüße
Markus
ich denke das war doch eher genau anders herum!
Die Deckel zu öffnen lässt sich immer irgendwie lösen (Bühne, Vorrichtung, etc.).
Daher war das Problem dann wohl doch eher das Lichtraumprofil um die offenen Wagen überhaupt durch die Verladeanlagen verschieben zu können. Umgekehrt lässt sich nämlich nicht rationell arbeiten (und die "Einfüllschnorchel" sind in der Anlage dann beim Aufklappen auch noch zusätzlich im Weg!) und die Unfälle sind praktisch vorprogrammiert. Wir reden hier ja schließlich nicht von Einzelwagenverkehr...
Und "Unfälle" bedeutet hier jedesmal einen Wagen der _sofort_ nicht mehr einsetzbar ist, da das entscheidende Merkmal "Klappe zum Witterungsschutz" weg bzw. defekt ist...
meint
Roger
Also ich plädiere wegen rationeller Arbeitsweise zumindst für Wagengruppen, wenn es schon keine Ganzzüge sein sollen.
Vorbildfotos hätte ich allerdings auch gerne mal gesehen...
Oder mal quer gedacht... wo fällt der umständliche Klappdeckel am wenigsten ins Gewicht?
Vermutlich bei der Einsammeltour über die Dörfer - und das ist letztlich keine verlorene Zeit der Eisenbahner, sondern die der lokalen Ladearbeiter. Die Üg stellt ja nur die einzelnen Wagen bereit - und holt sie irgendwann wieder ab. Danach geht es dann als Gruppe im Ng etc. weiter bis zum "Sammelsilo".
Für einen weiteren Einsatz wird man die Wagen wohl wieder auf die Dörfer schicken, anstatt das nächste Großsilo damit zu bedienen (was man dann ja lieber mit Schwenkdachagen macht). Na ja, und damit schließt sich der Kreis dann ja eigentlich schon...
Im Prinzip läuft die Überlegung darauf hinaus, dass in der Gegend, wo die Wagen einmal Fuß gefasst haben, auch bleiben. Für die gleiche Transportaufgabe anderenorts wären es dann halt andere Wagenbauarten (wohl vorrangig Td(g)s).
Damit würde sich das Wagendurcheinander jedenfalls minimieren.
meint
Roger
Moin, noch ein Nachtrag, weil's nicht klar ersichtlich ist:
Ich gehe davon aus, dass die Wagen hauptsächlich im Getreideverkehr eingesetzt wurden. Ich kann mich nämlich an kein Bild dieser Wagen erinnern, welches auf Kaliverkehr schließen lassen würde.
wie schon an andere Stelle finde ich die Umfrage als solche gelungen, aber nicht ganz schlüssig, weshalb ich die Modellauswahl nicht so ganz nachvollziehen kann.
An anderer Stelle schreibt Du:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wie ich da schon geschrieben hatte, gibt es heute nicht mehr diese großen Wagenserien, sondern immer nur ein paar Hundert und dann mal wieder welche. Das führt dann auch dazu, dass oft 5 oder 10 Bauarten existieren (insgesamt listet dybas 29 Erzwagen!), die nahezu identisch sind. Darum habe ich mich entschieden, immer konkrete Bauarten zu benennen - und eben sowohl hier wie auch beim Es 050 soweit wie möglich von dem weg, was es schon gibt. Auch der Kühlwagen, der Eas oder der Uerdinger Kesselwagen stehen da exemplarisch für "irgendwas in dieser Art", wobei ich jeweils häufige und/oder markante Formen ausgewählt habe.
Warum nimmst Du dann einen Fal 185 in die Liste auf, von dem bisher wohl kaum jemand gehört hat und der in Bezug auf andere Fal unter der Wahrnehmungsschwelle agiert (200-300 Exemplare), aber das Thema Erzwagen lässt Du außen vor. Und nein, es sind nicht 29 wenn ich schon den 151 ins spiel gebracht habe, wo klar ist, dass es 6 achser sind. Und die sind nun wirklich in Eisenbahenerkreisen bekannt wie ein bunter Hund.
Und da gibt es nur 2 Varianten:
Faals 150, den es immerhin schon gibt (wobei auch in einem Alter von über 30 Jahren)
Faals 151 der zusammen mit seinen gekuppelten aber sonst gleichen Derivaten auf immerhin über 400 Exemplare kommt und sich nun erheblich deutlicher von einem eh veralteten 150er unterscheidet als der 185 vom 175.
Mit der Methode, viele kleine aber ähnliche Baureihen nicht aufzunehmen, hätten diese ja nie eine Chance. Wäre es dann nicht sinvoller einen Vertreter aufzunehmen? So kommen neuere Wagen ja gar nicht zum tragen, weil die vermutlich nie auf 200 kommen. Gerade bei den Privatwagen fällt das auf.
Das soll jetzt aber auch nicht heißen, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe, ich glaube es wäre nur hilfreich gewesen, die Umfrage vielleicht im Voraus vorzubereiten und schon mal Kritierien festzulegen
Ich gebe aber auch zu, dass da meine persönlichen Wünsche wahrscheinlich relativ unrealistisch sind und sie wohl kaum eine Chance hätten, aber ich hätte mir eher einen privaten Eaons gewünscht, wie zum Beispiel von OnRai http://www.on-rail.com/gueterwagen/kastenwagen/ wie es zum Beispiel in ähnlicher Form auch von Tillig in H0 gibt.
Oder einen schönen Uacns wie in dem Zug: http://www.bahnbilder.de/1024/niag-mietlok-277-802-ex-653398.jpg von denen es aber keinen in der Fom in N gibt (wie zumindest meine Recherce bisher erbracht hat.
Ich bin da bei Bedruckungsvarianten auch gerne zu einem Kompromis bereit, dass man nicht zich Typen abdeckt, aber so dass es zumindest einde deutliche Unterscheidung zu DB gibt, wie es Piko mit dem Privat-Falns gemacht hat.
Wie gesagt, Danke für das Engagement, ich hätte mir nur gewünscht, vorher vielleicht eine Sammlung zu machen
Viele Grüße
Dirk
…und wieso singt der Eas da unten bald "kein Schwein interessiert sich für mich", wo das doch Reichsbahn-Massenware war?
Gruß Kai
Hallo Roger,
wir sollten vielleicht ein extra-Thread zum KKt 57 bzw. Tad 961 auf machen. Wenn die Deckel der Wagen zum Beladen offen standen (da standen die Deckel fast senkrecht), wurden die Wagen so unter die Verladeanlage gefahren. Das wurde von 1957 bis ca. 1980 so genutzt. Daraus schließe ich mal, das die Verladeanlage im Kalkwerk für die Wagen ausgelegt war. Bilder davon habe ich keine, eventuell sah das mit der Kalkverladung ja ungefähr so aus:
http://www.hochwaldbahn.info/hochwaldbahn_info/...trombergkoef26nj.jpg
Beheimatet waren die Wagen übrigens in Fürstenhausen (Saarland). Für die Rauchgasentschwefelung wurde der Kalk in großen Mengen im Saarland benötigt und über Tiefbunker entladen. Hier liefen die Wagen dann lange Jahre in festen Relationen. Getreide wurde vermutlich nie damit befördert, es ist immer von Kalk als Ladung die Rede. Für den Transport von Getreide gab es ja damals schon die späteren Tdgs mit beschichteten Innenraum.
Hier gibt es auch noch ein paar Infos zu dem Modell:
http://forum2.argespur0.de/forum2/viewtopic.php?t=2661
Grüße
Markus
von der IG MET Dresden gab es mal Bausätze von den SSy und Rlmmp-Wagen Bauart Niesky.
Es wäre schön, wenn diese Wagen mal auch (von wen auch immer) wieder produziert werden.
Grüsse
Lutz
Gruß Kai
hätte auch ohne das letzte "Hochschieb" nun entspannt am PC statt am putzeligen Tablett geschrieben.
Mein Favorit ist der Slps-u. Uns sollte aber klar sein, dass der mit den diversen Streben etc. und Funktion zum Aufstellen beim Transport bzw. waagerecht beim Leerverkehr nicht billig wird. Da würde ich spontan mal 60 € aufrufen. Da würde ich aber auch gleich 3 nehmen.
Laas könnte ich auch ein paar gebrauchen.
Tals finde ich auch schick; und dank Auftauchen im Rudel marketingtechnisch nicht uninteressant. Aus lauter Verzweiflung habe ich mir (kompromissbehaftete) Talns 969 gebaut:
Fals 185 aus Fals 175 zu gewinnen, habe ich auch begonnen; finde aber auf die Schnelle keine Fotos.
LG
Michael
Die von Michael Gr. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Erstmal Danke Kai für die Fleissarbeit. Interessant, dass es alles noch so knapp ist. Und schade, dass die Tals nicht dabei sind. Ich denke die wäre mit oben, egal welcher Typ nu genau. Die Faals kommen jetzt ja im GFN Startprogramm relativ erschwinglich. Ich denke da dürfte eine Neukonstruktion wenig Chancen haben. Für mich ist bei Modellen, von denen ich möglichst einen Ganzzug haben will, der Preis ein sehr entscheidender Faktor. 18 Euro zu geschätzt 30 Euro für ein neue Modell machen die Entscheidung dann für mich sehr schwer ein besseres Modell zu nehmen. Das müsste schon viel besser sein. Und so schlecht ist der Faals finde ich nicht.
Bin auch alle Fälle gespannt, was hier rauskommt und ob es Auswirkungen hat ;)
Cheers
Jens
http://www.tj-modeles.fr/shop/prestashop/de/wag...itre-de-14m-kit.html
@30: Das von Fleischmann sind allerdings Faals 150, auch wenn sie (nicht zum ersten Mal) als 151er beschriftet werden - denn nur so sind rote DB Cargo möglich. Ob heute noch 150er im Einsatz sind, bin ich überfragt - wenn sind sie zumindest wohl die Ausnahme. Leider sind die beiden Bauarten für Fachleute zwar schnell zu unterscheiden, für Laien aber eigentlich identisch. Dazu kommt, dass diese Wagen ausschließlich in festen Ganzzügen laufen; während man die Vierachser zur Not noch in einen normalen Güterzug einreihen kann, ist das bei diesen Wagen wegen der Kupplung und fehlender Puffer unmöglich.
Gruß Kai
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