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THEMA: Neuer Bahnpostwagen Dingler

THEMA: Neuer Bahnpostwagen Dingler
Startbeitrag
Eddie - 29.12.04 07:52
Hab gestern den bestellten Bahnpostwagen von Dingler (4-a/15) erhalten. Erster Eindruck von der Optik her überzeugend - ein schönes Modell.
Da der Wagen KK-Kulisse hat, hab ich wie üblich die grobe Standard-Kupplung des Wagens gegen die Fleischmann Profi-Steckkupplung getauscht.
Und dann kam die böse Überraschung: Mit der Fleischmann-Profi-Kupplung kann der Bahnpostwagen an keinen anderen (D-Zug-) Wagen angekuppelt werden, da entweder die Puffer des Dingler-Wagens zu lang sind, oder die KK-Kulissen am Dingler-Wagen falsch platziert sind.
Damit stellt sich dieser - optisch gut gelungene - Wagen in der Kupplungstechnik als Fehlkonstruktion heraus. Schade ich werde ihn wieder zurücksenden -oder vielleicht noch die Puffer kürzen.

Guten Morgen.
Eine Frage:
"Grobe Standardkupplung...." Die GFN "Profi Steckkupplung ist dann weniger grob oder wie darf ich das verstehen?
Und nun mal Klartext:
GFN hat bei der Einführung seiner "Profi xyz" die Daichseln der KKKUlissen absichtlich etwas länger gelassen, damit der sog "echte Kurzkupplungseffekt" nur und nur bei verwendung des KKKopfes zustande kommt. Wir alle N Bahner also um Balg an Balg fahren zu können dieses ebenso wenig grobe teil kaufen und tauschen müssen!
Nun denke ich hat D wohl versucht den Balg an Balg Effekt ohne den KKKOpf zu erreichen. Dadurch verkürzt sich logo der Abst. zwischen den jew Wagen. Mit KKKopf ist s dann zu eng.
So und nun kann man darüber debattieren wer wann welchen Fehler gemacht hat!

CU
WE, dem die indirekte Nötigung zum Konsum dieser auch nicht gerade wenig groben Sache schon immer ein Dorn im Auge ist.

Im Gegensatz zur genormten N-Kupplung für die Klipsaufnahme hat Dingler hier eine Kupplung mit längerem Schaft benutzt. Wieso ist mir unerklärlich. Leider lassen sich so nicht einfach die Kupplungen tauschen. Immerhin passte der Wagen mit Hammerschmid KK an meine Schürzen....

Gruß, Marco
Schon wieder die Ajin Langkupplung?
Hallöchen,

also mir gefällt der neue Bahnpostwagen von Dingler auch sehr gut (ok, die vier "Griffbalken" an den Kanten etwas weniger, aber das ist ja ne andere Baustelle...) und ich verwende auch diese ungrobe Nichtstandardkupplung von GFN - und habe mich auch über diese Unart, das so unnormgerecht auszuführen,  aufgeregt...
Als kleiner Trost ist anzumerken, dass dieser Fehler nicht nur bei diesem Wagen passiert ist, wer die württembergischen 2-achsigen Personenwagen von Brawa kennt, weiß, dass dies dort leider genauso ist.

Und als vielleicht etwas größerer Trost hätte ich dann noch einen Umbauvorschlag, wie man die GFN-Profikupplung (9545) so verändert, dass das dann trotzdem wieder passt (aber Vorsicht, das wird allerdings etwas fummelig):

1) Zuerst an der Unterseite des Aufnahmezapfens (also das Teil, das nach Einstecken in den Schacht dann nicht mehr sichtbar ist) in Längsrichtung mit einem spitzen Messer bzw. Säge (z. B. Roco Bastelsäge) eine dünne Nut (rd. 0,5 mm) einarbeiten (so weit, bis der Bohrer in Schritt 2) einigermaßen waagrecht angesetzt werden kann)
2) in diese Nut einen (von Hand geführten) Bohrer 0,5 mm ansetzen und nach vorne mittig durch die Anschlagplatte (das ist das Teil, das in den Schacht eingesetzt normalerweise gerade noch aus dem Schacht herausschaut) durchbohren, bis die Bohrerspitze vorne herausschaut und bevor sie das bewegliche Teil des KK-Kopfes berührt
3) das gesamte Teil 9545 (nach Herausziehen des Bohrers) unmittelbar hinter der vorgenannten Anschlagplatte und parallel zu dieser mit der Bastelsäge auseinandersägen
4) anschließend durch das in Schritt 2) gebohrte Loch ein Stück 0,5 mm Messindraht durchfädeln und mit diesem Draht das abgesägte rückwärtige Teilstück wieder ansetzen, dabei an der Stelle des Sägeschnitts den gewünschten Zusatzabstand vorsehen (bei o.g. Brawawagen hat dort ein Abstand von 0,5 mm ausgereicht, hier darf es etwas mehr sein, bis zu 1,0 mm)
5) der so geschaffene Zusatzabstand darf mit einem u-förmig gebogenen Stück Draht passender Stärke abstandsmäßig ausgefüllt werden
6) Die Drahtenden von 4) längs in Fahrtrichtung vorne und hinten etwas der Form der KK anpassen (umbiegen) und überstehendes ablängen
7) dann alles mit Sekundenkleber erst fixieren und wenn die Form insgesamt passt, den verbleibenden Spalt ausfüllen, ebenfalls mit Sekundenkleber
8) nach dem Aushärten des Klebers evtl. überstehendes und die Funktion behinderndes Material (Draht und Kleber) vorsichtig glätten (Feile oder Diamantscheibe in Kleinbormaschine)

Natürlich ist darauf zu achten, dass der begliche Teil der KK unbeschädigt bleibt und dass beim Zusammensetzen der beiden auseinandergesägten Teile die Waagrechte eingehalten wird. Das Einsetzen des Drahtes in Längsrichtung bewirkt, dass die im Betrieb auftretenden Kräfte sicher übertragen werden, ohne damit die Klebestelle zu belasten.

Nach dieser Operation ist also auch mit diesem Wagen eine freizügige Verwendung mit der beliebten GFN Profikupplung möglich.
Bei meinen Brawa-Wagen halten die so angepassten Kupplungen jedenfalls schon sehr lange ohne Probleme, im Prinzip seit es diese Wagen überhaupt gibt (inzwischen schon 3 Jahre ?)

Na dann fröhliches "Nicht-in-den-Finger-sägen"
Horst
Hallo Eddie

Das Problem wurde bereits in:
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=99871&start=7
vermeldet. Allerdings fehlt bisher eine einfache Lösung. Hast du schon Dingler kontaktiert?

@Wutz #1
Um die Wirkung der KKK zu erreichen, braucht es eine Kupplung, die horizontal starr ist, um die Kulisse auszulenken und damit die Vergrößerung des Abstandes in Kurven zu erreichen. Das funktioniert mit der Standardkupplung nicht. Bei einem zu geringen Abstand verkaken sich die Puffer in den Kurven und der Wagen entgleist. Insofern ist das GFN-System mit KK-Kopf schon richtig durchdacht. Auch bin ich sehr froh, dass hier überhaupt mal jemand die KKK in N eingeführt hat.

Dietrich
Hi
...nur um welchen Preis eingeführt hat?
Lizenzen etc etc.
Ich habe verkürzte Standartköpfe von A, da gibt es bei Puffern keine Probleme. Du denkst wohl eher an das Zug/Druck Spiel der Standards ?! Das führt zugegebenermassen bei geschobenen Einheiten zu Pufferkontakt. bei ordentlicher Gleisverlegung und keinen Harakiriradien/S Bogen sollte das keine Probleme geben.
(Ich wunderte mich in der Eröffnung nur über " globige Standart" will das heissen, dass die KKKöpfe zierlich sein sollen?!)
Jedenfalls kenne ich die Entkupplerprobleme der KKKöpfe durch Zugruckeln (Die Riegelhaken rütteln sich hoch!) und das in Verb. mit Kosten + Umrüsten. Da kann ich die KKKö nicht wirklich gut heissen.
Bin auf Resultate in Sachen Dingler Wagen gespannt
CU
WE
@Wutz
Also für mich ist die Fleischmann KK-Kulisse einer der wesentlichen Entwicklungsschritte in N der letzten Jahre. Ohne diese KK wäre ich nicht wieder in N eingestiegen. Die über 40 Jahre alte Standardkupplung wirkt für mich so antiquiert wie ein Dinosaurier. Viele Modelle in N haben sich in den letzten Jahren qualitativ so weiter entwickelt, daß auf einem Foto oft nicht mehr eindeutig erkennbar ist, ob da nun ein HO- oder ein N-Modell steht. Lediglich die grobe N-Standard-Kupplung ordnet das Modell dann noch der Größe N zu.

In diesem Forum werden falsche Puffer an Trix-Modellen, zu runde Dächer an V 80, zu grobe Nieten am VT 11.5, u.v.a. bemängelt. Diese Details sind m.E. weniger störend und lassen sich weniger leicht verändern, als der Austausch der N-Standardkupplung gegen die FN-Profi-Kupplung oder die Hammerschmidt-Kupplungen, o.a.

Für mich bleibt die Kupplung des o.g. Dingler-Wagens eine Fehlkonstruktion und ein Ärgernis.  

Besten Dank für die Tips von Dietrich und Horst.
Grüße Eddie
Guten Morgen.
Ich rede hier nicht von der Kulisse, sondern von der "Erbse", dem sog "Profi" Kopf.
Die GFN ist ebenso gross wie die Standardkupplung. Ich verstehe die bezeichnung grob hier nicht. Wenn die "Erbse" wenigstens "Zierlicher" wäre.....
Ist das Gerät aber nicht. Von den Rüttelentkuppelproblemen ganz abgesehen. Ich kann und will nicht all meine Modelle umrüsten, alleine schon wegen der Kohle.
Und GFN hat uns N Bahnern (zumindest was das Kurzkuppeln anbelangt) "in s Knie geschossen"!
Ich war damals als das Ding rausgekommen ist schon stocksauer, dass ich nur Balg an Balg fahren kann indem man mich versucht zu nötigen das Gerät zu kaufen.
Wie gesagt ich höre hier "grobe" Standardkupplung. Wer kann behaupten dass der Profidingsda weniger grob ist?
Ansonsten bin ich froh eine Modellbahn zu haben, bei der nicht nur Spurweiten aller hersteller und Stromsystem, sondern auch Kupplungssystem passen.
Ein (noch so toller) Eigenweg vor allem mit Lizenz und Patent ist hier eine nette Idee aber wohl leider kontraproduktiv.

Viele grüße und guten Rutsch!

CU
WE
Hallo,
ich kann dem nur zustimmen! Die GFN-Erbse sorgt zwar für einen eng gekuppelten Zugverband, nur ist mir die Umrüstung der vielen älteren Modelle einfach zu fummelig und zu teuer. Am Zugende oder an den Lokomotiven sieht die Erbse einfach nur Grausam aus, die Standardkupplung wirkt dgegen schon zierlich! In optischer Hinsicht wäre die Hammerschmid-Kupplung ein Gewinn , wobei die Montage sicher etwas aufwändiger als bei GFN ist.
Grüße, Jörg
Hallo Leute, ich habe den Dingler im Zugverband und kann mich in Kombination mit MTX nicht ärgern, kuppelt etwas straff, aber fährt Puffer an Puffer. Ist mir eh lieber und bei Radien ab R3 eh egal. Aber es ist schon unschön mit der Kuppellei.

@Wurz  

Also ich benutze nur GFN-Profiköpfe und nur weil die merklich besser kuppeln, weicher und seitlich, daher kann man ja schön eng fahren, auch meine Altfahrzeuge habe ich größtenteils umgerüstet. Teuer ist es allerdings, und noch teurer, wenn man die Kupplungen einzeln oder nur im 10er-Pack kauft.

Aber es zwingt Dich doch keiner zum Urüsten.

Beste Grüße, Thomas
Hallo,

habe den Wagen auch, ist der nicht etwas zu niedrig ausgefallen, neben einem Umbauwagen von Fleischman fehlen dem Wagen mehrere Millimeter Höhe. Ist das korrekt ?
Hennes
Naja sagen wir mal so: Die GFN-Wagen sind etwas hoch ausgefallen....


  Gruß Lothar


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