Bei der Verschubdiesellok ist nur im Führerhaus Platz für einen Decoder, der von der Grundfläche allerdigns nicht zu groß sein darf - der Viessmann 5242 (baugleich Kühn N025) passt hier genau. Die Höhe des Decoders ist hingegen kein großes Kriterium. Durch Abziehen der äußeren Rangiertritten (zuvor müssen die Griffstangen entfernt werden, soferne sie montiert sind) kann das gesamte Gehäuse abgenommen werden. So sieht die Lokomotive dann aus:
Die Platine wird abgenommen und alle Bauteile werden abgelötet. Laut der nachstehenden Beschriftung wird anschließend der Decoder angeschlossen. Bei der roten Markierung muss sichergestellt sein, dass die Leiterbahn unterbrochen ist. Der Anschluss des zweiten Motorpols erfolgt über die Schraube und über das Chassis.
Die Platine wird wieder auf das Chassis aufgeschraubt und die von den Drehgestellenkommenden Anschlusskabeln angelötet.
Die beiden Kabeln für das Licht werden direkt am Decoder abgeschnitten, da die Lok keine Beleuchtung hat. Die anderen vier Kabeln werden entsprechend gekürzt und an der Platine gelötet.
Das Führerhaus wird vom Gehäuse durch leichtes Spreitzen abgenommen. Danach kann das Gehäuse wieder aufgesetzt werden und der Decoder wird genau über der Platine platziert.
Die Stege der Fensterglaseinsätze laufen quer durch das Führerhaus - genau dort, wo nun der Decoder sitzt. Daher müssen diese Stege entfernt werden. Die Fenstereinsätze werden anschließend einzeln mit etwas Plastikkleber angeklebt. Bei Verwendung eines sehr dünnen Decoder ginge es sich möglicherweise auch ohne dem Entfernen der Stege aus.
Im nächsten Bild sieht man die nun einzeln eingesetzten und festgeklebten Fenster.
Nun kann das Führerhaus wieder aufgesetzt werden.
Der Decoder ist nach dem Einbau durch die Seitenfenster sichtbar - dafür gibt es keinerlei Fräsarbeiten und im Betrieb sind die Kabel bei weitem nicht so stark sichtbar wie auf dem mit Blitzlicht erstellten Foto.