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Thema: Selbstbau von Werkzeugen und Hilfsmittel
MHAG - 26.01.19 12:29

Hallo Leute!

In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass immer wieder gefragt wird, wie man Rastnasen in Gehäusen lösen kann. Anscheinend ist das öfter ein Problem. Und vor längerem kam ein Kollege auf mich zu, ob ich ihm nicht eine "Plastiklok" öffnen könnte -- als Märklinist sei er Schrauben gewöhnt, das Piko-Gehäuse bekäme er nicht ab...
Nachdem ich mir mal aus einem meiner "Lieblingsrohmaterialien", nämlich Kehrmaschinenstahlborsten, kleine "Spreitzhilfen gebaut hatte, war das eine Sache von wenigen Sekunden. Prinzipiell waren 8 Rastnasen zu lösen -- eine davon hatte der Kollege vorher schon eliminiert
So eine Spreitzhilfen habe ich aus einer an einem Ende sehr dünn geschliffenen Borste gefertigt. Das andere Ende erhielt einen "Augenschutz" aus mehreren Klebeband-Wicklungen und etwas Schrumpfschlauch. Weil die geschliffene Seite sehr dünn ist, kommt man damit ohne Beschädigung auch in feine Schlitze.
Zur Aufbewahrung habe ich ein kleines Glasröhrchen (da waren mal Vanillestangen drin), mit einem Klebeband ist da ein Magnet befestigt. Dadurch kann ich das Röhrchen an die Metall-Werkzeugwand einfach "anhängen".
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Ein weiteres nützliches Werkzeug ist eine doppelseitig sehr scharf geschliffene Stahlborste, die ich in eine Speiche eines kaputten Regenschirms eingelötet habe. Mit diesem "Stilett" lassen sich in Styrodur feine Schnitte und Rundungen machen.
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Auch einen Griff aus einer Regenschirmspeiche hat die "Hakenschneide" bekommen, die ebenfalls allseitig scharf geschliffen ist. Das Werkzeug ist auch für Styrodur gedacht, hat aber mittlerweile auch anderswo seine Schneidequalität bewiesen...
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Sehr nützlich ist die Schabklinge, ein fach ein kurzer Rest einer Stahlborste mit einem geschliffenen Ende. Diese Teile (davon habe ich mir mehrere gemacht) werden immer zum Zweck passend geschliffen. Als Halter verwende ich ein Bohrfutter mit kreuz-geschlitzten Spannzangen.
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Nochmal die "gesammelten Werkzeuge":
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Das war´s für´s erste.
Stellt doch auch mal Euere   _selbstgebauten_   Hilfsmittel vor, mit denen Ihr Euch das Basteln erleichtert.

Viele Grüße
Michael

PS: Ich trage hier einfach mal meine ganzen Hilfsmittel zusammen, manches habe ich schon ausführlicher vorgestellt (dann mit dem Link). Vielleicht ist ja so eine Sammlung für den einen oder anderen hilfreich


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Und gleich noch ein "Nachschlag":

Aus den bereits genannten Stahlborsten habe ich auch noch Schneidklingen für meine alte Lötpistole gebogen; gerade die beiden "rechteckigen Formen" sind im Geländebau recht nützlich, ist die schmale Kante unten doch in Straßenbreite!

Viele Grüße
Michael

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Zum Thema "Styrodurschneider" habe ich ja schon vor einiger Zeit berichtet (siehe https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=696402 ), deshalb hier zur Vollständigkeit nur noch ein Bild...

Viele Grüße
Michael

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Was das Löten von SMD-Teilen betrifft, findet man hier gute Anregungen:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=822476
Meine eigene Version ist dort in Antwort #17 beschrieben ( https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=822476#aw17 ), dazu gibt es aber schon einen prima Verbesserungsvorschlag in #19...

Viele Grüße
Michael

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Noch ein Mitstreiter, der Werkzeuge baut.
Ist ja auch viel billiger und macht Spass.
Danke Michael

Ich stelle mal ein was ich so finde in meinem Bildervorrat.
Lupus-Wolfgang

Bild 1 = Kleiderbügeldraht für kleine Lötungen
Bild 2 = Dremelturm /Lötstation
Bild 3 = Tunnelschupser (für entgleiste Züge)
Wenn ich noch was an Fotos finde stelle ich noch was ein, vielleicht morgen.

https://www.youtube.com/watch?v=Pp9Crye9IMY

https://www.youtube.com/watch?v=zucKfnXgZ_E


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Ich habe noch ein paar Bilder gefunden:
Beleuchteter Entkuppler

LG Lupus-Wolfgang

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Prima, noch einer!

Für meine kleinen Schraubendreher habe ich mir einen Halter gebaut, den ich per Magnet an meiner Werkzeugwand anheften kann. So hole ich mir das gesamte Teil einfach zur Bastelstelle, wenn ich den passenden Schraubendreher suche.
Material: ein Rest von einem Tischbein, mit vielen Löchern versehen und lackiert; der Magnet ist aus einem CD-Laufwerk -- bloß nichts verkommen lassen

Viele Grüße
Michael

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#6>>>>Magnet ist aus einem CD-Laufwerk <<<

Ich wusste gar nicht, dass CD -LW Magnete haben.
Die werden bei mir aus alten Festplatten geholt.    

Gute Idee mit dem Magneten !!!!

Ich hab auch noch ein Bild ....

LG Lupus -Wolfgang


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Hallo Wolfgang,

oh ja, da sind einige drin, teilweise recht klein, aber immer kräftig. Der oben genannte hat meines Wissens einen Vertikal-Betrieb ermöglicht (zum Zentrieren der Disk). Ist mir aber egal, jetzt hält er meinen Halter

Ich habe noch einen anderen Halter gebaut für mein "Zahnarztbesteck". Da ich diese Teile ständig brauche, mussten ein paar Raketenhölzer dran glauben -- so habe ich sie immer im Zugriff (wenn mal wieder aufgeräumt ist )

Viele Grüße
Michael

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#8
Hallo Michael,
die alten LW habe ich vor Jahren entsorgt.
Platz ist bei mir Mangelware. Jäger sind wir keine mehr, aber Sammler   .
Noch 2 Tage, dann flieg ich wieder nach Hause.

Rot gespritzt, !, man will es ja schön haben.
Allmählich gehen mir die Bilder aus.
Ich habe auch noch was Rotes:
Mein Mister Pico

Für 5,00 Euro habe ich einen Reifen-Tiefen-Profil-Messer gekauft.
Ich nehme ihn für die Feinjustierung meiner Kreissäge + Oberfläse.
LG Wolf

Bilder folgen



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Hallo Werkzeugmacher!

Für Ätzbauteile (aber auch Papier und Karton!) habe ich mir einen "Biegekäfer" gebaut.
Der Grundkörper ist ein Holzrest, darin habe ich zwei Regalbodenhalter versenkt und zwei Federn eingelassen. Ein Stahllineal, in das ich entsprechende "Kerben" gesägt und gefeilt habe, dient zum Festhalten der feinen Teile, ein Waagerechtspanner klemmt wiederum das Stahllineal fest.
Als Biegeklinge verwende ich ein Stück von einer Abbrechklinge, die fest in eine Halterung aus Karton und einem kleinen Blechstück eingeklebt ist. Zusätzlich sorgt Klebeband für einen angenehmen Griff und Schutz vor "Umwelteinflüssen" Und damit die Klinge immer schön vor den neugierigen Fingern geschützt ist, hat sie ein passendes "Versteck" bekommen.

Viele Grüße
Michael

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Hallo,

man baut sich so manches Hilfsmnittel (Schablonen, Montagehilfen), meistens komme ich mit Zange(n) und Pinzette(n) aus. Aber so einen ganz banalen Tipp möchte ich doch loswerden

Mein Glasfaserradierer hat die unangenehme Angewohnheit überlange Stücke als Rest im Gehäuse zu behalten. Das Material wäre noch gut aber die Mechanik gibt nicht mehr her....

Da fiel mir zufällig ein Stück Alu-Rohr mit gut 4mm Innendurchmesser auf ( Bastelware ) und - der Rest des Glasfaserradierers passte perfekt hinein.

Die "Bürstkraft" ist nicht mehr ganz so hoch wie im Original, was ich aber eher als Vorteil empfinde. So lässt sich manches Teil mit halber Kraft sehr gut reinigen:
Und der Abfall ist nicht mehr ganz so störend....

Gruß kkStB


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Hallo Michael,

du hast halt einfach Spaß dran, dir nen "Biegekäfer" selber zu bauen.
Das ist schon mal ein Wert an sich - unabhängig vom finanziellen Aspekt.
Respekt!!!

Ich hab mich dagegen vor längerer Zeit mal saumäßig gefreut, so ein Profi-Biegeteil als Schnäppchen ergattern zu können ... also jeder auf seine Art

Hauptsache jeder von uns hat so ein Teil und ist über den Beschaffungsweg glücklich ...


Beste MobaGrüße
Gerhard

Hallo Gerhard,

leider laufen mir nur sehr selten Moba-taugliche Schnäppchen über den Weg -- andere haben da einfach mehr Glück
So ein Profi-Biegeteil habe ich mir auch angeschaut, gefällt mir auch gut, rentiert sich aber nicht so recht für mich; dazu brauche ich sowas zu selten. Da ich aber das meiste für mein Teilchen im Haus hatte, war das schnell zusammengebaut, als ich sowas mal brauchte. Und jetzt kommt es halt immer wieder mal zum Einsatz...

Ich habe noch was nützliches zum Selbstbau: "Minidosen"
Für mein Minizeug suchte ich eine Aufbewahrungsmöglichkeit mit folgenden Eigenschaften
- preiswert
- stabil
- unzerbrechlich
- dicht
- nachbeschaffbar
- beschriftbar
Die Lösung sind die Schraubverschlüsse von manchen Tetra-Packs und Plastikflaschen.
Bei den Tetra-Packs habe ich den Dosenboden gleich aus dem Tetra-Pack-Material mit ausgeschnittet, für die Plastikflaschenhälse verwende ich gern metallisierte Kartonverpackungen (z.B. von Schaumküssen). Dazu kommt bei beiden nochmal eine Kartonschicht unten zur Stabilisierung. Bisher haben sich diese "Teilchen" sehr  bewährt, möchte ich nicht mehr missen!

Viele Grüße
Michael

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Liebe Freunde, fantastische Ideen, ganz großes Kino, der letzte hier mit den Milchdeckeln- kann ich nicht drauf kommen, bei uns trinkt keiner Milch :-D

Was den "Biegekäfer" betrifft: Meine Frau hatte mir gleich zu Beginn meines Wiedereinstiegs eins der teile von N-Detail geschenkt, das ist auch ganz wunderbar, dank des "Biegekäfers" kann ich nun auch noch einen längeren basteln- für Oberleitungsmasten. Herzlichen Dank für die Anregung.
Viele Grüße, KarsteN

Hallo KarsteN,

das funktioniert auch mit (pfandfreien) Plastik-Flaschen => die sind dann etwas kleiner (aber höher) oder größer (und härter). Auf den Bildern sind das die mit den bunten Deckeln.
Beim heutigen Bild sind sogar ein paar große weiße mit dabei... Die sind da gerade auf dem metallisierten Karton festgeklebt und warten auf das Ausschneiden.

Viele Grüße
Michael

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Hallo

Kein Werkzeug nur eine Möglichkeit Streugut wie z. B. Sand
Schotter, Flocken usw. leicht aufzubewahren sowie die Möglichkeit
dieses direkt aus der Flasche leicht zu verteilen.

Auch das Einfüllen aus Tüten ist durch die Große Öffnung der Flaschen leicht
möglich.

MfG Hans


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Hallo Leute!

Gleisklammern sind ja bei Flexgleisverwendern recht weit verbreitet. Für diverse Weichenselbstbauten sind die käuflichen Teile allerdings nicht überall verwendbar -- sobald über eine Zungenschiene gespannt werden müsste, geht das nicht.
Deshalb habe ich mir aus mehreren Lagen 0,9 mm-MS-Blech einen passenden Klotz zusammengelötet, bei dem unten ein freier Raum für "fremde Profile" (= solche, die nicht festgespannt werden) ist. Dazu kommen noch die beiden Seitenteile, mit denen die Schienenprofile festgeklemmt werden. Das Teilchen hat sich schon sehr bewährt.

Viele Grüße
Michael

PS: Bevor Fragen kommen: als "Muster" habe ich eine gerade herumliegende Peco-C55-Weiche verwendet. Ansonsten kam die Spezial-Klemme bei meinen Selbstbau-Weichen zum Einsatz ( siehe https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1034366 )

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Hallo,

nachdem letztens die "Schienenbiegegeräte" wieder auftauchten, möchte ich den Link dazu hier in die Sammlung einstellen, damit er leichter in der Erinnerung bleibt:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=805706
Immer wieder toll, was hier im Forum alles zu finden ist!

Viele Grüße
Michael

Hallo,

wieder mal was zum Thema "Hilfsmittel":
Für eine Beleuchtung brauchte ich Löcher in Styrodur, durch die eine 5mm-LED samt Draht einfach durchgeschoben werden kann. Bei dickeren Styrodur-Platten (bei mir 5cm) geht das nicht so einfach: Mit einem Bohrer ließe sich das Styrodur zwar bohren, aber nur mit riesigem "Saustall" .
Mit Hitze könnte es sauberer gehen, ein geeignetes Schneidwerkzeug vorausgesetzt.
Nachdem ich probiert habe, einen dickeren Plastiktrinkhalm in das Styrodur zu drehen und das auch gut funktioniert hat, habe ich mir einen "Kernbohrer" für Styrodur gebaut: Einen ausgedienten Filzstift mit Aluminiumhülle habe ich am Ende abgesägt, die Filzfüllung entfernt und auch aus der abschraubbaren Spitzenhalterung die Schreibspitze herausgenommen. So konnte ich die Spitzenhalterung samt Kappe auch auf- und abschrauben. Am abgesägten Ende entfernte ich die Sägegrate und feilte dabei ein paar kleine "Zähne" ein. Beim anschließenden Test im Styrodur war in wenigen Sekunden der Stift durch das Material gedreht. Nach dem Herausziehen musste ich nur die Spitze abschrauben, damit ich mit einem Bleistift (hatte den passenden Durchmesser) den Styrodurkern aus dem Rohr herausschieben konnte. Kappe wieder draufschrauben (zum Schutz der Finger) und das nächste Loch bohren.

Viele Grüße
Michael

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Hallo, liebe Forenmitglieder !

Bei mir kommt es hie und mal vor, daß ein Zug friedlich seine Runden dreht und dann entgleist unerwartet ein Wagen. Die Ursache ist dann meistens, eine nicht exakte Einstellung eines der Radsätze.

Um solche Ursachen möglichst zu vermeiden, hab ich mir eine Schablone ausgedacht und angefertigt, wo man schnell und unkompliziert das rollende Material überprüfen kann.

Auf Grund der MOROP NEM 310 ist der mittlere Steg 7,5 mm breit, die Rillenbreite ist 2,2 mm.

Wie bewertet Ihr diese Lösung? Für Verbesserungsvorschläge habe ich offene Augen und Ohren!

Einen schönen Abend wünscht Euch
Norbert




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Hallo,

was mir in diesem Zusammenhang schon aufgefallen ist, es ist nicht nur das falsche Innenmaß ( richtig sind ja 7,5mm ) sondern auch, die Radsätze sind nicht immer exakt zentriert, d.h. der Wagen läuft etwas schräg im Gleis.Heißt, der Abstand eines Rades zur äußeren Spitze beträgt ein paar Zehntel mehr/weniger als auf der anderen Seite.
Hundeliebhaber wissen was ich meine, wenn man beobachtet, wie manche Hunde irgendwie diagonal laufen
Dieses "diagonal" führt manchmal auch zum entgleisen, je nach Situation an Weichen usw.
Abhilfe schafft manchmal schon das umdrehen einer Achse ( 2-achser ) bzw. beider bei 4.achsern.

Gruß kkStB


Hallo kkStB

Die Stegbreite  (=Innenmaß) sind ja 7,5 mm! Wo ist da der Fehler?

Und grad mit dieser Schablone kannst Du den "Diagonallauf" sichtbar machen!

lg
Norbert

Moin Norbert,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

das rollende Material überprüfen


nach gängiger Lehrmeinung kennt eine Prüfung nur GUT und AUSSCHUSS.
Das hat einen guten Grund: Nur so kann man eindeutig mit den Toleranzen umgehen!

Das heißt, dass bei deinem Ansatz noch "etwas fehlt"...
Darum klappt es auch mit den ominösen 7,5 nicht... der Wert steht in der NEM 310 nämlich schon mal gar nicht... Dort gibt es nur einen Minimal- und einen Maximalwert für das Radsatzinnenmaß.

Interessanter finde ich an deinem Ansatz so den "Dackellauf" zu visualisieren bzw. die Ursache zu finden. Allerdings ist der "Dackellauf" durchaus auch beim Vorbild zu finden und auch nicht unbedingt eine Entgleisungsursache (Der so laufende Hund fällt ja auch nicht um... ).
Eine NEM zu dem Thema wäre mir allerdings nicht bekannt, folglich kann man deren Einhaltung auch nicht prüfen.

Meiner MEINUNG nach dürfte der Entgleisungsgrund bei "Dackellauf" auch nicht bei den Radsätzen zu suchen sein (die wären nur die übliche Ursache des "Dackellaufs"), sondern man müsste für eine Prüfung die Position und Orientierung der Kupplungseinrichtung relativ zur Gleislage bewerten.
Wenn z.B. die Drehgestellaufnahme versetzt ist (weil z.B. verbogen), hat man trotz einwandfreier Radsätze den gleichen "Dackellauf", die am Wagenkasten hängende Kupplung zeigt aber in die falsche Richtung und hebelt in der nächsten Kurve den Wagen dann aus dem Gleis...

Gruß
Roger




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