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THEMA: Eure Meinung zu meinen Gleisplan (130cm x 70cm)
erstmal eine kurze Vorstellung meinerseits:
Timo, 43 Jahre und ich hatte im Alter von 11 Jahren eine Märklin HO Startpackung die auf einer nackten Sperrholzplatte aufgebaut war.
Nach 2 Jahren wurde das Thema Modellbahn langsam vergessen.
Nun einige Dekaden später habe ich mir in den Kopf gesetzt eine kleine Anlage zu bauen. Da ich in einer Mietwohnung lebe, habe ich nur eine Fläche von 130cm x 70cm zur Verfügung. Spur N soll es werden weil ich denke dass man auf die Fläche mehr Gleis und Landschaft bekommt als in HO. Angemeldet und aktiv war ich auch schon in einem anderen Modellbahnforum. Ich denke dass man mir hier bez Spur N gezielter mit Rat zur Seite stehen kann.
Hier nun der Plan. Das Gleis ist von Fleischmann ohne Bettung.
Leider konnte ich den Plan nicht zu 100% komplettieren, da in der Basisversion von Scarm die max Schienenanzahl erreicht wurde. Dargestellt werden soll hier eine Nebenbahn mit 2 Fiddleyards im Tunnelbereich. Epoche 3/Anfang 4, ländlich. Unten der Landbahnhof, von dem rechts beispielsweise noch ein Anschlussgleis zu einem Güterschuppen oder zur einer Kleinbekohlung abgeht. Es soll eine kleine Dampflok ala BR 89 und eine Güterlok ala V60,V90, V100 etc eingesetzt werden.
Nun zu der Stichstrecke: Eigentlich dachte ich erst dass ich die Haupt(neben)strecke anhebe, weil ich im hinten Bereich die Züge über eine Brücke fahren lassen möchte. Die Stichstrecke sollte dann sozusagen ins Tal führen um das Züge Beispielsweise am Ende der Stichstrecke ein Sägewerk bedienen können. Ich könnte aber genauso gut die Stichstrecke als Bergstrecke bis zum Sägewerk planen und die Hauptstrecke als 0 Ebene planen. Was meint ihr dazu?
Ein weiterer Gedankengang: Die Stichstrecke als Trogstrecke bzw Rampe zu einen Schattenbahnhof in Ebene -1 ausführen. Dann aber auf die beiden Fiddleyards verzichten. Bei dieser Planungsvariante habe ich aber bedenken dass die Modellbahnanlage insgesamt zu hoch wird. Ich möchte nämlich das ganze Konstrukt im fertigen Zustand über die Querseite, an die Wand hochklappen können. Versteht man mich? Sind meine Bedenken bezüglich der Anlagenhöhe mit einen zusätzlichen Schattenbahnhof unter Ebene 0 begründet?
Noch etwas zum Bahnhof: das oberste Gleis 1 ist 36cm. Die unteren dementsprechend länger. Das sollte in Bezug auf Thema Nebenbahn und Lok mit 3 oder 4 Wagen dahinter reichen, oder? Wie geschrieben soll rechts noch ein Anschlussgleis abgehen. Rein optisch gefällt mir als Anfänger die Gleisgestaltung im BHF nicht. Habt ihr da vielleicht sogar entsprechenden Optimierungsbedarf?
Grüße Timo
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aus der relativ geringen Tiefe Deines Layouts schliesse ich, dass Du R1/R2 für die Bögen verwendest.. Ich würde nicht unter R2 gehen und etwas mehr Tiefe von 90 bis 100 cm einplanen.
Überleg auch mal, den Bahnhof nicht parallel, sondern etwas schräg zur vorderen Anlagenkante auszurichten.
Bedenke auch die Steigungen möglichst flach und somit lang zu gestalten. Gerade die kleinen Loks kommen da sehr schnell an ihre Grenzen.
Ansonsten ist Dein Plan eine gute Idee mit einem interessanten Thema. Deiner Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Herzlich willkommen im Forum und herzlichen Glückwunsch zu dem Entschluß, eine Bahn in Spur N zu bauen. Dein Gleisplan ist nicht ganz vollständig. Aber zu dem, was man sehen kann, ein paar Anmerkungen:
Vermutlich soll hinter dem obersten Gleis des Bahnhofs das Bahnhofsgebäude stehen. Dann hätte dieses Gleis die Nummer 1. Zwischen Gleis 2 und 3 müßte es dann einen Bahnsteig geben. Dafür erscheint mir der Platz ziemlich eng.
Die Nebenstrecke würde ich an Gleis 2 anschließen. Dann wären von der Nebenstrecke aus zwei Gleise erreichbar. So wäre es z. B. möglich, daß ein Zug von der Nebenstrecke in Gleis 1 einfährt und anschließend ein anderer Zug aus Gleis 2 in die Nebenstrecke ausfährt. Das würde den Betrieb abwechselungsreicher machen.
Vielleicht hast Du die Möglichkeit, auf ein Programm zu wechseln, mit dem Du mehr Gleise zeichnen kannst. Ansonsten: Ich habe vor 45 Jahren meine Anlage mit Geo-Dreieck, Zirkel und Bleistift auf Millimeterpapier entworfen. Damals habe ich nicht im Traum daran gedacht, daß ich irgendwann in meinem Leben mal einen privaten Computer besitzen könnte. Die Bleistift-Methode hat sehr gut funktioniert.
Herzliche Grüße
Elmar
Anstelle über die Längskante, mach das doch über die Querkante! Schlau gemacht (und mit einer soliden Holz-Klappkonstruktion a la Klappbett) könntest Du eine Anlagenlänge (fast) mit den Massen Deiner Deckenhöhe realisieren, was Dir viel mehr Möglichkeiten bieten würde. Vielleicht denkst Du ja mal darüber nach?
Alternativ kann man so eine 2x1m Anlage auch bei Nichtgebrauch wie ein Bild an der Wand aufhängen, wenn man eine leichte Unterkonstruktion wie bei Konzept Bahnen realisiert. Für den Gebrauch kommt sie dann auf den Couch- oder Küchentisch.
In jedem Fall würden Dir die grösseren Abmessungen vieles erleichtern und viel mehr Spielbetrieb ermöglichen.
LG Mike
war in einer ähnlichen Situation wie du, verstehe das Platzproblem.
Ich habe dann Steigungen von bis zu 8% realisiert, mit guten Haftreifen kommen alle meine Loks mit ein paar Waggons da rauf.
Zu deinem Plan:
Ich finde eine durchgängig zweigleisige Strecke bietet sicher viel mehr Fahrspass!
Zur Software: Ich habe Anyrail gekauft.
Falls du meine Anlage anschauen willst,
hier:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1443236
Ist ein bisserl größer und ich wollte möglich viel Strecke unterbringen. R1 ist nur im inneren Kreis, das würd ich aber nicht so ernst nehmen wie sonst manch anderer hier.
Viel Spaß beim Planen!
VG pez
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: threedots
Ich würde nicht unter R2 gehen und etwas mehr Tiefe von 90 bis 100 cm einplanen.
Hallo. Die R1 Radien habe ich unten verwendet um möglichst viel von der Grundfläche der Platte auszukosten. Das erste
Bahnsteiggleis ist jetzt 36cm lang. Kürzer würde ich nicht so praktisch finden, denke ich,
Falls ich deinen Vorschlag mit der schrägen Anordnung des Bahnhofes versuche umzusetzen, werde ich das wohl auch kaum in R2 schaffen oder liege ich falsch? Auf 90 cm Tiefe zu gehen ist nicht möglich.
Grüße Timo
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: Elmar W.
Vermutlich soll hinter dem obersten Gleis des Bahnhofs das Bahnhofsgebäude stehen. Dann hätte dieses Gleis die Nummer 1. Zwischen Gleis 2 und 3 müßte es dann einen Bahnsteig geben. Dafür erscheint mir der Platz ziemlich eng.
Die Nebenstrecke würde ich an Gleis 2 anschließen. Dann wären von der Nebenstrecke aus zwei Gleise erreichbar. So wäre es z. B. möglich, daß ein Zug von der Nebenstrecke in Gleis 1 einfährt und anschließend ein anderer Zug aus Gleis 2 in die Nebenstrecke ausfährt. Das würde den Betrieb abwechselungsreicher machen.
Hallo Elmar,
danke fürs Willkommen heißen.
Ja stimmt, da soll das Gebäude stehen. Das mit dem Platz für den Bahnsteig ist ein guter Hinweis. Ich versuche das mal zu ändern. Die Nebenstrecke anders anzuordnen macht jetzt auch mehr Sinn für mich. Auch das versuche ich mal zu ändern. Ich hoffe dafür reicht meine Grundfläche aus.
Grüße Timo
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: NMike
Anstelle über die Längskante, mach das doch über die Querkante!
Hallo Mike,
also ich meinte über die Querseite, also die kurze Seite mit 70cm. Dann in der Länge nach hochklappen.
Ich kann leider nicht die volle Deckenhöhe als Länge realisieren, da die Platte nicht dort stehen wird, wo ich
sie sozusagen an der Wand anlehne. Der Raum ist sehr klein und gibt mir keine andere Möglichkeiten. Im
Betrieb soll die Platte auf einen großen Schreibtisch liegen. Das passt auch von den Maßen. Nach Gebrauch
auf die andere Zimmerseite anlehnend in einer Nische an die Wand.
Grüße Timo
https://www.9-mm.ch/files/24-gleis-flm--3-.png
Gruß
Eglod
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: pez
Ich habe dann Steigungen von bis zu 8% realisiert, mit guten Haftreifen kommen alle meine Loks mit ein paar Waggons da rauf.
Zu deinem Plan:
Ich finde eine durchgängig zweigleisige Strecke bietet sicher viel mehr Fahrspass!
Hallo pez,
ist ja interessant. Das mit den 8% lese ich das erste mal. Da gibt es bestimmt nicht viele Loks die das können!?
Ich habe mir als "Thema" eine ländliche Nebenbahn ausgesucht. Deswegen dachte ich dass eingleisig da mehr passt,
Grüße Timo
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Eglod
Was hältst Du von der Verwendung von Bogenweichen für die Entwicklung der Bahnhofsgleise? Das ergibt größere Bahnsteiglänge bei weniger Längenbedarf, weil schon in der Kurve beginnend...
Hallo Eglod,
habe deinen Tipp gleich mal umgesetzt und das ist bei rausgekommen. Der Link ist unten.
Ansonsten wurde ja hier schon gesagt dass es sich um ein langweiliges Oval handelt. Ich wüsste spontan nicht
wie ich die Haupt(neben)streckenführung interessanter machen sollte. Die Idee mit den Fiddleyards und die Stichstrecke
möchte ich nach Möglichkeit beibehalten.
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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ansonsten wurde ja hier schon gesagt dass es sich um ein langweiliges Oval handelt. Ich wüsste spontan nicht
Versuche es doch mal mit einem Kopfbahnhof, viel interessanter, als Du vermutlich i.A. vermutest; da ist 2 mal das Wort MUT drin!!
Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: helko
Versuche es doch mal mit einem Kopfbahnhof, viel interessanter,
Kopfbahnhof und ländlich passt denke ich nicht so gut.
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: TimBo
Kopfbahnhof und ländlich passt denke ich nicht so gut.
Ländlich meint ja gerne Nebenbahn. Die Mehrzahl dieser Nebenbahnen endeten irgendwo im Nirgendwo, also an einem Kopfbahnhof.
Vermutlich hattest du das Bild eines städtischen Kopfbahnhofs vor Augen?
Die Frage welche Bahnhofsform es sein soll, tangiert direkt die Frage nach deinen betrieblichen Vorstellungen. Das Fahren im Kreis rückt damit in den Hintergrund, bzw. bedarf der Verknüpfung einer Kreisstrecke mit der Strecke zum Kopf-/Endbahnhof.
Schöne Grüße, Carsten
Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: Carste-N
Vermutlich hattest du das Bild eines städtischen Kopfbahnhofs vor Augen?
Die Frage welche Bahnhofsform es sein soll, tangiert direkt die Frage nach deinen betrieblichen Vorstellungen. Das Fahren im Kreis rückt damit in den Hintergrund, bzw. bedarf der Verknüpfung einer Kreisstrecke mit der Strecke zum Kopf-/Endbahnhof.
Hallo Carsten,
Ja genau, so etwas wie Frankfurt HBF hatte ich vor dem geistigen Auge,
Also ich würde es schon gut finden wenn der Bahnhof sozusagen wie in meinem Plan 3 Gleise hat. Gut wäre halt noch ein kleiner Gütergleisanschuss wie ich eingangs schon geschrieben hatte. Also hin zu einem kleinen Güterschuppen oder zur Bekohlung oder beides. Vermutlich wird das alles nicht passen.
Ich sag mal so: Ich bin auf jeden Fall offen für Informationen zu einem Point to Point-Betrieb. So kann ein Endbahnof Anwendung finden?
Dazu muss ich aber auch sagen dass ich es nur als zusätzliche Maßnahme sehe. Ich denke dass
ich auf das Lok im "Kreis" fahren lassen nicht ganz verzichten möchte.
Grüße Timo
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum mit vielen netten Freunden und wenigen ***. Du hast ja schon etliche Anregungen bekommen und schon einen zweiten Plan erstellt, wozu ich eigene Anmerkungen und Ideen beisteuern könnte.
Durch die Verlegung der Weichen in die Kurve konntest du die Bahnsteiggleise verlängern, das scheint ein Vorteil zu sein. Allerdings nimmt der Bahnhof nun die gesamte Vorderkante ein und geht auf beiden Seiten direkt in eine Kurve, was ziemlich unnatürlich und langweilig erscheinen könnte. Bei deinem Anlagenmotiv braucht es aber keinen "großen" Bahnhof, und ein "langer" Zug (länger als Bahnsteig) fährt sowieso durch (Fernzug, Güterzug). Also könnte der Bahnhof auf der rechten Seite gekürzt werden, wodurch sich mehr "Strecke" ergibt. Außerdem könntest du an den angedeuteten Gleisstummel dein Sägewerk anschließen, das sicherlich eher in der Nähe von Bahnhof und Dorf liegt als auf dem Berg. Am oberen Ende der Nebenstrecke (übrigens ein Kopfbahnhof) könnten die im Bergwald geschlagenen Bäume auf kleine Züge verladen und zum Sägewerk ins Tal gefahren werden. Von dort werden die geschnittenen Bretter (oder ganze Holzkisten) in einen Güterzug verladen und über die eingleisige Hauptstrecke "in die große Welt" geschickt.
Wenn du die (durch die Bahnsteigverkürzung verlängerte) rechte Hauptstrecke in ein leichtes Gefälle legst und die Bögen oben rechts 1-2 cm tiefer liegen, dann könnte die (sowieso mit engen Radien gequälte) Bergbahn etwas entspannter durch die Landschaft geführt werden. Oben sollten die beiden Gleise am Ende wieder miteinander verbunden werden, um das Umsetzen der Lokomotive (du willst ja auch Dampf- und Rangierlok einsetzen) zu ermöglichen.
Dein neu gestaltetes linkes Ende des Bahnhof ermöglicht es inzwischen, von der Nebenbahn Gl.1+2 zu erreichen; gut so! Wenn du jetzt noch den Abstand Gl.2-3 etwas größer machst (durch größeren Radius oder schräge Gerade in Gl.3-Zuführung), dass ein ordentlicher Inselbahnsteig dazwischen passt, dann hast du einen schönen kleinen Betriebsahnhof!
Wenn du gerne fahrenden Zügen auf schöner Anlage zuschaust und nur manchmal (z.B. Zugwechsel oder Rangieren) eingreifst, dann bietet sich die "langweilige" Ovalanlage an. Wenn du allerdings gerne selbst aktiv jeden Schritt einzeln durchführen möchtest und darin den Spielspaß findet, wäre ein kleiner Kopfbahnhof (spart die Hälfte der Weichenstraßen) durchaus denkbar. Die kleine Nebenbahn führt dann zur Endhaltestelle auf dem Berg, die Hauptbahn zu einem KopfSchattenBahnhof unter dem Berg. Das wäre dann eine ganz andere Idee.
Ich glaube, du hattest noch nicht erwähnt, ob die Loksteuerung analog oder digital erfolgen soll. Gerade bei Bedienung mehrerer Züge (was diese Anlage ja hergibt) oder bei Fahrtrichtungswechsel (auf der Stichbahn zwingend) hat das Auswirkungen auf die elektrische Beschaltung und evtl sogar auf den Gleisplan.
Als Alternative zur "langweiligen Ovalanlage" bietet sich eine 8-förmige Streckenführung an. Der "Hauptbahnhof" liegt oben (Ebene 1) diagonal, hat also mehr Platz und liegt nicht mehr an einer Plattenkante. Die Hauptstrecke verläuft dann beidseitig fallend zum (ebenfalls diagonalen) Schattenbahnhof unterhalb des Hochplateaus (Ebene 0).
Elmar und Rimbert, aber auch ich und etliche andere Freunde werden sicher noch viele weitere Anmerkungen und Ideen beitragen können. Leider hast du in deinem Benutzerprofil weder Angaben zu deinem Alter noch deiner Wohnregion gemacht, sodass wir dich nicht genauer einschätzen oder einen regionalen Kollegen empfehlen können.
Viel Erfolg für Planung und Bau deiner Anlage wünscht
Wolfgang (68, zwischen Braunschweig und Magdeburg)
Willkommen im Forum! Die Diskussion hier hat ja schon ein paar interessante Aspekte beleuchtet.
Ich möchte aber einen Aspekt aufgreifen, den Du in Deinem Eröffnungsbeitrag erwähnt hast. Dort sprichst Du von zwei Fiddle-Yards. In Deinem Plan hast Du dann aber Schattenbahnhöfe eingezeichnet. Vielleicht ist Dir der Unterschied nicht bewusst, aber er könnte für die Gestaltung Deiner Anlage relevant sein.
Fiddle-Yards findet man meist im englischen Sprachraum und die beschreiben einen nicht landschaftlich gestalten Teil der Anlage, der dazu dient Züge (manuell) zusammenzustellen und vorzubereiten, nur von einer Seite angeschlossen. Könntest Du Dir vorstellen, bzw. läßt es Dein Raum zu, eine (oder sogar zwei?) Erweiterung an deine Anlage für den Spielbetrieb anzudocken, die 15 - 20 cm tief ist? Wenn Du das auf der Längsseite realisieren könntest, könnte man ggf. die Tiefe der eigentlichen Anlage auf 65cm reduzieren.
Ein richtiger Fiddle-Yard würde den Betrieb End-to-End über zwei Ebenen ermöglichen, mit etwas Kreativität bekommt man auch noch einen Kreis unter.
Ich werde in den nächsten Tagen mal einen Vorschlag zeichnen.
LG Rimbert
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: Wolfgang Sch.
Allerdings nimmt der Bahnhof nun die gesamte Vorderkante ein und geht auf beiden Seiten direkt in eine Kurve, was ziemlich unnatürlich und langweilig erscheinen könnte. Bei deinem Anlagenmotiv braucht es aber keinen "großen" Bahnhof, und ein "langer" Zug (länger als Bahnsteig) fährt sowieso durch (Fernzug, Güterzug). Also könnte der Bahnhof auf der rechten Seite gekürzt werden, wodurch sich mehr "Strecke" ergibt
Hallo Wolfgang,
danke für die netten Willkommensgrüße.
Da magst du bestimmt recht haben. Mein Gedanke als Anfänger war halt möglichst noch viel Gestaltungsraum in der Anlagenmitte zu haben. Deswegen dachte ich dass ich den BHF nach vorne an die Kante lege.
Ich habe gerade nochmal in die Software geschaut. Gleis 1 im BHF, also das obere, hat 46cm wenn man den geraden Strang, ohne die Weiche rechts mit einbezieht. Ich lasse mich gerne korrigieren. Empfindest du das als zu lang bei meinem Anlagenthema?
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: Wolfgang Sch.
Wenn du die (durch die Bahnsteigverkürzung verlängerte) rechte Hauptstrecke in ein leichtes Gefälle legst und die Bögen oben rechts 1-2 cm tiefer liegen, dann könnte die (sowieso mit engen Radien gequälte) Bergbahn etwas entspannter durch die Landschaft geführt werden.
Verstehe ich dich richtig das die Kurve oben rechts dann tiefer liegt als der Bahnhof vorne? Ich kann es mir momentan nur so vorstellen, dass das optisch merkwürdig aussieht wenn der Zug aus dem rechten Tunnel so tief wieder auftaucht. Ich hatte gedacht hinten in dem geraden Teil eine Brücke zu realisieren. Das dürfte dann wohl nicht mehr klappen wenn die Gleise mit 1-2cm Tiefe unter Bahnhofsniveau auftauchen? Sag mir gerne wenn ich falsch liege. Ich bin für jeden Hinweis dankbar.
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: Wolfgang Sch.
Wenn du allerdings gerne selbst aktiv jeden Schritt einzeln durchführen möchtest und darin den Spielspaß findet, wäre ein kleiner Kopfbahnhof (spart die Hälfte der Weichenstraßen) durchaus denkbar. Die kleine Nebenbahn führt dann zur Endhaltestelle auf dem Berg, die Hauptbahn zu einem KopfSchattenBahnhof unter dem Berg. Das wäre dann eine ganz andere Idee.
Wie gesagt, da bin ich auf jeden Fall interessiert. Wenn es dann in diesem Layout eine Option gibt dass die Lok auch einfach nur fahren kann, ohne das man etwas tun muss, wäre das toll.
Das ist wahrscheinlich zu viel verlangt aber ich kann mir so einen Plan schwer vorstellen. Mit einer kleinen Skizze wäre mir sehr geholfen.
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: Wolfgang Sch.
Ich glaube, du hattest noch nicht erwähnt, ob die Loksteuerung analog oder digital erfolgen soll.
Tja, das ist eine gute Frage. Mein Plan ist natürlich langfristig digital zu fahren. Ich habe auch schon eine Entsprechende Steuerung bestellt aber die Lieferzeiten sind momentan schwierig. Deswegen würde ich für den ersten Testaufbau durchaus analog anfangen. Den Trafo dafür besitze ich noch nicht und denn kaufe ich mir dann gebraucht.
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: Wolfgang Sch.
Als Alternative zur "langweiligen Ovalanlage" bietet sich eine 8-förmige Streckenführung an. Der "Hauptbahnhof" liegt oben (Ebene 1) diagonal, hat also mehr Platz und liegt nicht mehr an einer Plattenkante. Die Hauptstrecke verläuft dann beidseitig fallend zum (ebenfalls diagonalen) Schattenbahnhof unterhalb des Hochplateaus (Ebene 0).
An so etwas habe ich auch schonmal gedacht. Allerdings habe ich bedenken, dass die Anlage vom Konstrukt her dann zu hoch wird. Neben der Bergstrecke hätte ich die Nullebene mit BHF und Ebene -1 mit Schatten. die Ebene -1 wird dann bestimmt auch 10cm hoch sein.
Hintergrund ist nämlich das Thema was ich im ersten Post erwähnt habe. Ich möchte die Anlage zum verstauen, hochkant an eine Wand anlehnen können
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: Wolfgang Sch.
Elmar und Rimbert, aber auch ich und etliche andere Freunde werden sicher noch viele weitere Anmerkungen und Ideen beitragen können. Leider hast du in deinem Benutzerprofil weder Angaben zu deinem Alter noch deiner Wohnregion gemacht, sodass wir dich nicht genauer einschätzen oder einen regionalen Kollegen empfehlen können.
Das ist sehr nett und hört sich gut an. Ich bin 43 und komme aus Hannover.
LG Timo
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: RJK
Dort sprichst Du von zwei Fiddle-Yards.
Hallo Rimbert,
auch an dich. Vielen Dank für das willkommen heißen.
Da habe ich das wohl falsch beschrieben. Ich dachte alles was unter de Anlage ist sind Schattenbahnhöfe
und alles oberhalb, wenn auch versteckt, die besagten Fiddle-Yards. Danke für den Hinweis.
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: RJK
Könntest Du Dir vorstellen, bzw. läßt es Dein Raum zu, eine (oder sogar zwei?) Erweiterung an deine Anlage für den Spielbetrieb anzudocken, die 15 - 20 cm tief ist?
Also du meinst beispielsweise: Normale Anlagentiefe nur 65cm und hintern dran nochmal 10-15cm über die komplette Länge?
Ich muss ehrlich sagen dass das schwierig werden kann. Ich habe mich jetzt schon auf 70cm tiefe eingelassen. Vorher war ich bei 60cm. Irgendwann habe ich dann auch nicht mehr genug Bewegungsfreiheit in dem kleinen Raum.
Ich habe schon gesehen dass du anderen Leuten im Forum mit deiner Gleisplanexpertive zur Seite gestanden hast. Wirklich toll was du so alles machst,
Falls du über die Planung eines Fiddle-Yards hinaus, Gleisplantechnisch in Bezug auf einen eventuellen Endbahnhof im Point to Point Betrieb, mit der Möglichkeit trotzdem im Kreis fahren zu können hast, wäre ich dir sehr dankbar,
LG Timo
Bis auf sehr wenige Ausnahmen Alles mit Flexgleis statt vorgefertigten Gleisen. 2 Gleisstücke in der Steigung sind aus Platzgründen Radius 194,6, der Rest 228,2 und 261,8 mm. Die Steigung beträgt 3,1% (0-5mm). Die Bogenweichen am Bahnhof sind die R3/R4 (gibt es bei Fleischmann mit diesem Radius nicht), die beiden oberen sind R1/R2, die gibt es bei beiden Gleissystemen.
Die Geraden im Bahnhof und im Ausweichgleis könnten auch am Stück realisiert werden, die kurzen (150mm) Stücke sind für den Fall vorgesehen, daß Belegtmelder mit Stromfühler eingesetzt werden sollen.
Daß Streckenteile über Brücken führen, ist auch realisierbar, wenn als Boden der Anlage eine Styrodur Platte benutzt wird, in die dann die Vertiefung eingearbeitet wird. Speziell bei amerikanischen Modellbahnern sind Grundplatten aus Styrodur im Holzrahmen recht weit verbreitet, spart auch gleich eine extra Schalldämmung.
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Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: frank@cb
Basierend auf Deiner Grundidee hätte ich einen Vorschlag.
Zuerst einmal vielen Dank dafür dass du dir die Mühe gemacht hast den Plan zu entwerfen.
Du hast wahrscheinlich die Nebenstrecke im rechten Bahnhofsteil angebunden weil links kein Platz mehr war und damit durch das mehr an Strecke die Steigungen etwas humaner ausfallen? Ich würde gerne an Gleis 1 des Bahnhofes das Bahnhofsgebäude angrenzen lassen. In dem Entwurf sieht es so aus als ob aufgrund der dahinter verlaufenen Nebenstrecke kein Platz mehr für ein Gebäude ist oder täusche ich mich da?
LG Timo
schön, daß Du Deine Gedanken zu den Anregungen so schön teilst, da kann man Deinen Überlegungen sehr gut folgen.
Ich habe den Gedanken eines echten Fidel-Yards und den Wunsch nach einem "Rundkurs" aufgegriffen. Mein Vorschlag für deine Anlage ist jetzt 80 x 130 cm. 15cm an der Vorderseite sind als File-Yard ausgeführt. Dieser Teil wird zum Verstauen nach oben geklappt. Ich kenne Deine Raumsituation nicht, aber wenn Du die Anlage auf einen Tisch legst zu spielen, dann müsste das eigentlich gehen. Und zum Verstauen nimmt es nicht mehr Platz weg.
Unten stellst Du Manuel die Züge zusammen, mit denen Du fahren willst und schickt sie dann auf die Anlage. Ich würde diese Anlage von Anfang an digital bauen. Einfacher kann man nicht einsteigen in unser schönes Hobby. Du brauchst keine Trennstellen und alle Loks können gleichzeitig auf der Anlage stehen. Die Weichen im Fiddle-Yard kannst Du von Hand stellen, Die restlichen Weichen kann man auch analog stellen, das ist eigentlich egal.
zum Konzept der Anlage. vom Fidel-Yard führt eine eingleisige Strecke bergauf zu einem klassischen Nebenbahnendbahnhof. Dort können Züge bis knapp 40cm Länge halten. Die Lok wird umgesetzt und der Zug fährt wieder zurück. Wenn Dir danach ist, kann er ein paar Runden auf dem Kreis drehen und ist immer kurz sichtbar. Der Bahnhof hat ein Gütergleis, in das z.B. Güterwagen für die Entladung am Schuppen rangiert werden können.
Ich bin persönlich ein Freund davon, auch auf kleiner Fläche einen realistischen Eindruck zu hinterlassen und die Anlage nicht mit Schienen zu überfrachten. Bin gespannt auf Dein Feedback.
LG Rimbert
PS: Ich wohne in Hamburg und arbeite in Hannover.
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Mit etwas Umgestaltung paßt auch ein nicht allzu großer ländlicher Bahnhof über Gleis 1, als Nebeneffekt beträgt die durchschnittliche Steigung nur noch 2,8%, obwohl die obere Ebene jetzt bei 7 cm liegt, so daß man von Hinten auch noch dazwischen greifen kann, wenn im Ausweichgleis mal etwas stehen bleibt. In der ersten Variante hatte ich übereinander liegende Gleise vermieden.
Wenn Du rangieren willst, könntest Du Dein Rollmaterial mit den Dapol Kupplungen ausrüsten, der Aufwand hielte sich bei der Anlagengröße in Grenzen. Da sparst Du elektrische Entkupplungsgleise und mußt nur Magnete an der entsprechenden Stelle zwischen die Schwellen kleben. https://youtu.be/K9bJraDHRS4
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Ich muss sagen dass mir die Idee mit dem umklappbaren Fiddle-Yard gar nicht so schlecht gefällt wie ich vorher annahm.
Vielleicht würden bei der Anlagengröße auch 3 statt 4 Abstellgleise genügen, so dass man den Yard auf 10cm drücken kann und die Anlagengrundplatte entsprechend wieder 5cm tiefer?
Ich muss sagen dass es mir momentan noch schwer fällt wie das ganze so Geländetechnisch aussehen könnte. Eine Sache ist mir insbesondere aufgefallen, die mir nicht ganz klar ist. Wenn ich mir die beiden Gleise oben rechts anschaue, dann ist das innere Rundkursgleis auf Niveau 1,2 und das äußere auf 3,8. Das innere ist gleichzeitig untertunnelt und das äußere nicht. Vielleicht habe ich einen Denkfehler aber kann man das später überhaut so bauen? Die Differenz von 2,6 erscheint mir als Laie da ziemlich gering. Oder sind die Weit genug auseinander dass das klappt? Ich hoffe du verstehst was ich meine.
Vielleicht erzähle ich nochmal etwas grundsätzliches, wie ich mir die Landschaftsgestaltung der Anlage vorgestellt hatte.
Ich weiß dass man gerade bei kleinen Anlagen immer Kompromisse eingehen muss und wahrscheinlich nicht alles umgesetzt bekommt, was man sich vorstellt:
Wie schon geschrieben soll die Anlage einen ländlichen Charakter besitzen. Der Landbahnhof ist eher nicht in Ortsmitte sondern mehr außerhalb. Eine paar Landhäuser prägen dennoch die nähere Umgebung des BHF's. Im realen Leben bin ich ein großer Fan der Alpen. Das heißt nicht dass ich gerne eine richtig alpine Landschaft möchte aber bergig darf es dennoch sein. Da würde dein Plan auf jeden Fall passen, denke ich. Was ich sehr schön finden würde, wäre eine Darstellung von einem Wildfluss/bach. Noch viel schöner würde ich finden wenn dort der Zug drüber fährt. Wenn ich die Geländetopographie des Plans vor meinem geistigen Auge sehe, könnte man die Bergstrecke im unteren Teil der Anlage mit einer Brücke überspannen oder?
Nun komme ich zu dem Punkt bei dem ich unsicher bin ob mir das Gefällt:
Ich weiß dass es das realistische Konzept ist einen Endbahnhof darzustellen und auf meiner kleinen Anlage ist nun mal nicht viel Fahrtstrecke zu realisieren. Ich finde schlicht und einfach das wenn auf dieses Konzept die Priorität gelegt ist, die Fahrt zu schnell vorbei ist. Der Rundkurs findet in dem Plan meiner Meinung nach weniger Bedeutung, sprich man sieht den Zug dort kaum. Wenn der Rundkurs mehr im Fokus stehen würde (permanent sollte man den Streckenverlauf auch nicht sehen) würde ich das besser finden, denke ich. Vielleicht könnte man auf dem Gleis unten auch noch eine Abzweigstelle zu einer ländlichen Industrie ala Sägewerg etc. verwirklichen?
Vielleicht kannst du dir jetzt mehr vorstellen, was ich mir so vorstelle. Verstehe das bitte nicht als Aufruf gleich einen neuen Plan zu erstellen. Dankbar würde ich dir dennoch dafür sein. Da ist nicht selbstverständlich was du für mich und für viele andere hier machst. Im diesen Sinne schonmal dafür 5 Daumen nach oben.
LG Timo
Auch auf deinen Post #23 möchte ich Stellung nehmen.
Die Schrägstellung das Bahnhofes unten gefällt mir ganz gut.
Wie schon geschrieben soll auf jeden Fall ein Bahnhofsgebäude seinen Platz finden. Ich finde es könnte etwas unrealistisch wirken, wenn direkt hinter dem Gebäude das Gleis der Bergstrecke verläuft. Um es für mich nochmal realistischer zu sagen: Die Personen-/PKW-Anbindung sehe ich dort ein bisschen gestört. Dann macht das Gleis im Tunnel eine Wende und wird an einer Stelle sehr dicht parallel zum anderen Gleis geführt. Für mich sieht das nach etwas viel Gleis auf kleinem Raum aus. Versteht du was ich meine? Ich habe das Gefühl das stört ein bisschen die Gestaltung des mittleren Anlagenteils. Ich weiß natürlich das diese Gleisführung der humaneren Steigung geschuldet ist,
Anordnung der Tunnel könnte man noch etwas variieren? Das die Schleife der Bergstrecke im Tunnel verläuft, gefällt mir sehr. Nicht so sehr gefällt mir dass die Tunnel der Hauptstrecke erst im hinteren Anlagenteil beginnen.
LG Timo
schau Dir doch mal im aktuellen NBM die kleine Alpenbahn (realisiert auf kleinster Fläche) an!?
LG Mike
NBM ist das N Bahn Magazin? Falls ja. Danke für den Tipp. Werde ich mal machen.
Grüße Timo
130 x 70 cm = 208 x 112 m = ungefähr 4 (VIER) Fußballfelder.
Brücke, Hügel und Wildbach auf dieser Fläche = Fehlanzeige.
Das angedachte Brett reicht für ein Gleisoval mit 2 Ausweichgleisen - alles Andere wird eine Achterbahn-Gleiswüste.
Freundlicher Gruß
Hannah
Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: Hannah
130 x 70 cm = 208 x 112 m = ungefähr 4 (VIER) Fußballfelder.
Brücke, Hügel und Wildbach auf dieser Fläche = Fehlanzeige.
Hallo,
ich mag es zwar auch realistischer aber um eine 1:1 Umsetzung von Original auf Modell stehe ich eher weniger offen gegenüber. Ich kann mir vorstellen dass dann so manche Modellbahnanlage gar nicht existieren würde.
Grüße Timo
Grüße Stephan
Die von RavSte zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name: RavSte
Hallo Timo, hier ein Bild von meinem 10cm breiten, ansteckbarem 3-gleisigem Fiddleyard an der der vorderen Anlagenkante. Meine Anlagebreite ist 140 cm. Nicht klappbar, aber vielleicht hilft es bei der Vorstellung.
Hi Stephan,
auf jeden Fall. Das Bild hilft mir ungemein bei der Vorstellung. Danke dafür. Der Yard ist also angesteckt. Wie funktioniert eigentlich der Gleisübergang zur eigentlichen Anlage? Das ist auf dem Bild für mich nicht so ersichtlich.
Lg Timo
Demnächst werde ich allerdings bei den Gleisen von Arnold auf Kato umbauen, da wird voraussichtlich ein Variables ausziehbares Gleisstück zum Einsatz kommen.
Zitat - Antwort-Nr.: 25 | Name: TimBo
Wie schon geschrieben soll auf jeden Fall ein Bahnhofsgebäude seinen Platz finden. Ich finde es könnte etwas unrealistisch wirken, wenn direkt hinter dem Gebäude das Gleis der Bergstrecke verläuft.
Gerade deshalb ein kleines ländliches Bahnhofsgebäude, bei dem nicht unbedingt direkt davor ein großer Parkplatz sein muß. Auf dem Land läuft man zur Not auch mal ein Stückchen, ein kleiner unbeschrankter Bahnübergang über das Anschlußgleis würde da schon passen.
Der Abstand zwischen der Nebenstrecke und dem Oval paßt schon, die Tunnelportale können so gesetzt werden, wie es gut aussieht, sie lassen sich nur in der Planungssoftware nicht mitten in einem Gleis positionieren.
Den oberen Endbahnhof könnte man noch etwas schräg stellen, notfalls abhängig von den verwendeten Zügen noch etwas kürzen. Da im ländlichen Raum oft Triebwagen/-Züge zum Einsatz kommen, kann ggf. auch auf die hintere Weiche verzichtet werden. Und kleine Güterzüge sieht man auf solchen Strecken selbst Heute manchmal noch rückwärts fahren, dann mit einem Bremser auf dem letzten Waggon (oder er läuft auf Langsamfahrstrecken daneben her).
Auf solch kleinen Flächen muß man immer den für sich(!) besten Kompromiß finden. Ich selbst bin kein Fan besonders realistischer Darstellungen, es muß für mich möglichst viel Bewegung auf der Anlage sein und etwas Platz für die Gestaltung. Wenn da eine reine Phantasielandschaft herauskommt, sage ich immer, mir muß es gefallen, nicht Anderen. Immerhin, meine Anlage ist ein Stück kleiner als Dein Plan (110x60 cm) und trotzdem sind bis zu 5 Züge gleichzeitig aktiv, bis zu 4, in der Regel 3 davon, fahren gleichzeitig, Alles per Rocrail gesteuert.
Zitat - Antwort-Nr.: 31 | Name: TimBo
Wie funktioniert eigentlich der Gleisübergang zur eigentlichen Anlage?
Guten Tag Timo,
Die Gleise werden bündig mit der Segment- bzw. Anlagenkante gekürzt, die Profilenden glattgefeilt.
Bild 1: Links = Bereitstellungssegment (Fiddle Yard) | Rechts = Anlage,
Bild 2: Links = Anlage.
Freundlicher Gruß
Hannah
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Zitat - Antwort-Nr.: 25 | Name: TimBo
Wie schon geschrieben soll auf jeden Fall ein Bahnhofsgebäude seinen Platz finden. Ich finde es könnte etwas unrealistisch wirken, wenn direkt hinter dem Gebäude das Gleis der Bergstrecke verläuft.
Was ist schon "realistisch"? Das Vorbild selbst bietet bemerkenswert "unrealistische" Gegebenheiten. Als ich vor über 40 Jahren mit dem Bau meiner Anlage begann, ergab es sich, daß direkt hinter einem Bahnhof eine Felswand aufstieg. Völlig unrealistisch! Einige Zeit später fuhr ich mit dem Zug durch Finnland, und der hielt im Bahnhof Simpele. Hinter dem letzten Gleis erhebt sich eine Felswand. Völlig unrealistisch!
Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: Hannah
alles Andere wird eine Achterbahn-Gleiswüste
Na und? Wenn man danach geht, ist meine Anlage auch eine "Gleiswüste". Aber ich kann darauf viel Betrieb machen, und genau das macht mir Freude. Und die lasse ich mir von niemandem ausreden.
Der Entwurf von Rimbert in #22 hat den Nachteil, daß ein Zug, wenn er einmal den Kopfbahnhof verlassen hat, nicht mehr zurückkehren kann. Ein Gleisdreieck würde diesen Nachteil beheben.
Der Entwurf von Frank in #23 ist sehr gefällig, allerdings kommt die Nebenstrecke nur auf einem Gleis an. Darauf war ich schon in #2 eingegangen. Vielleicht könnte die Nebenstrecke die Hauptstrecke links überqueren und dann in eines der unteren Gleise münden.
Herzliche Grüße
Elmar
Timos 130x70 cm wären da fast schon verschwenderisch und würden eine Menge mehr Möglichkeiten bieten. Mit einem sparsameren Gleisplan als bei meiner Anlage hat man für die Landschaft mehr Spielraum, bei mir ist sie nur eine halbwegs passende Umrandung, deshalb auch Winter. Entworfen und gebaut habe ich die Anlage letztes Jahr nach 52 Jahren Moba Pause in knapp 4 Wochen. Ich bin nicht der Typ, der ewig herumtüftelt und eine Idee nach der anderen verwirft, die erste Idee wird durchgezogen.
Edit: noch einmal eine kleine Modifikation.
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Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name: RavSte
Hallo Timo, das Brett wird eingesteckt und dann mit einem kurzen Gleisstück an die Weiche über Gleisverbinder verbunden. Dafür kann das Brett in den 3 Haltelaschen an der Unterseite noch ca. 1 cm nach rechts verschoben werden, damit die Verbinder Halt finden (ab und zu etwas fummelig). Mit einem drehbaren Riegel wird das Brett dann fixiert.
Ah okay, vermutlich müsste ich das mal selbst sehen. So von der Beschreibung her, hört es sich für mich umständlich an jedes mal die Gleisverbinder zu setzen? Du musst jetzt aber nicht unbedingt ein Detailfoto machen. Das Thema ist für mich noch weiter weg. Danke dir trotzdem für die Beschreibung.
LG Timo
Zitat - Antwort-Nr.: 33 | Name: frank@cb
Gerade deshalb ein kleines ländliches Bahnhofsgebäude, bei dem nicht unbedingt direkt davor ein großer Parkplatz sein muß. Auf dem Land läuft man zur Not auch mal ein Stückchen, ein kleiner unbeschrankter Bahnübergang über das Anschlußgleis würde da schon passen. Der Abstand zwischen der Nebenstrecke und dem Oval paßt schon,
Hallo Frank,
im Moment kann ich mir das nicht so vorstellen aber vielleicht muss ich das mal wirken lassen.
Zitat - Antwort-Nr.: 33 | Name: frank@cb
Da im ländlichen Raum oft Triebwagen/-Züge zum Einsatz kommen, kann ggf. auch auf die hintere Weiche verzichtet werden.
Die würde ich persönlich tatsächlich belassen. Mit Triebwagen meinst du in Epoche Ende 3/Anfang 4 wahrscheinlich diese Schienebusse? Die gefallen mir nicht so. Ich möchte mit einer Dampf- und Diesellok anfangen.
Zitat - Antwort-Nr.: 33 | Name: frank@cb
meine Anlage ist ein Stück kleiner als Dein Plan (110x60 cm) und trotzdem sind bis zu 5 Züge gleichzeitig aktiv, bis zu 4, in der Regel 3 davon, fahren gleichzeitig, Alles per Rocrail gesteuert.
Klingt interessant. Hast du die Anlage hier im Forum oder auf einer HP mit Bildern veröffentlicht?
Lg Timo
Zitat - Antwort-Nr.: 34 | Name: Hannah
Guten Tag Timo,
Die Gleise werden bündig mit der Segment- bzw. Anlagenkante gekürzt, die Profilenden glattgefeilt.
Hallo Hannah.
Ah, super. Jetzt kann ich es gut erkennen. Besten Dank.
LG Timo
Zitat - Antwort-Nr.: 38 | Name: TimBo
Hast du die Anlage hier im Forum oder auf einer HP mit Bildern veröffentlicht?
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1512559#aw36
Zitat - Antwort-Nr.: 35 | Name: Elmar W.
Was ist schon "realistisch"?.....
Hallo Elmar!
Du hast auf jeden Fall recht mit deiner Meinung. Es ist wahrscheinlich auf den Kompakten Modellbahnanlagen vieles ein Kompromiss zwischen Natur und Modell. Am Ende muss jeder selbst wissen was für Kompromisse man eingehen will oder nicht. Die von mir beschriebene Situation mit dem BHF Gebäude und den Gleisen dahinter fand ich aus meiner (Laien)sicht nicht so stimmig. Wahrscheinlich muss man auch echte Stellproben auf der Platte machen, damit man es genauer einschätzen kann. Auch lasse ich mich natürlich gerne eines besseren belehren.
Herzliche Grüße Timo
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Zitat - Antwort-Nr.: 38 | Name: TimBo
Hast du die Anlage hier im Forum oder auf einer HP mit Bildern veröffentlicht?
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1512559#aw36
Danke, da werde ich mal reinschnuppern.
LG Timo
P.S. Und herzlichen Dank für die Aktualisierung meines Gleisplanes.
viele Dank für deine ausführlichen Anmerkungen. Ich habe den Plan ein wenig weiterentwickelt. Ich denke, bis auf deinen Wildbach habe ich alles unterbekommen. Bin gespannt auf Dein Feedback
LG Rimbert
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ich bin aus dem Urlaub zurück und sehe hier gleich eine interessante Diskussion über einen Gleisplan...!
Man könnte natürlich auch auf der oberen Ebene einen ländlichen Endbahnhof darstellen (vielleicht sogar mit Anschließer) und die Strecke von dort aus nach unten führen, wo sie dann an einer Blockstelle auf eine weitere Nebenstrecke trifft und einfädelt. Die Strecke auf Ebene 0 wäre ein kaschiertes Oval mit Schattenbahnhof und Abstellmöglichkeiten, damit nicht immer dieselben Züge unterwegs sind. Das geht in die Richtung von Rimberts Vorschlag mit einer leichten Änderung auf der unteren Ebene. Es müsste aber überprüft werden, ob und mit welchen Gleislängen ein solcher Endbahnhof auf 130x70 cm umgesetzt werden könnte.
Das nur als weitere Anregung.
Viel Spaß bei der weiteren Planung und mit den besten Grüßen,
Oliver
Der neue Entwurf löst das Problem nicht, das ich in #35 angesprochen hatte. Es ist sozusagen noch schwieriger. Aus dem kurzen Stumpfgleis im unteren Bahnhof kann ein Zug nicht in den oberen Bahnhof fahren.
Herzliche Grüße
Elmar
danke für den Hinweis, das hatte ich übersehen, lässt sich ja leicht beheben. Wird für die nächste Version vorgemerkt.
LG Rimbert
muss er das denn?
Für mich sieht das Stumpfgleis im unteren Teil aus wie ein Abstell- oder Ladegleis. Ich verstehe den Plan eher so, dass die Züge vom Endbahnhof zum Fiddle Yard und damit in die "weite Welt" fahren.
Beste Grüße,
Oliver
Er MUSS überhaupt nichts.
Aber ich weiß natürlich: Man kann alles auch ganz anders machen, und es ist trotzdem gut. Aber wir wurden ja nach unserer Meinung gefragt.
Herzliche Grüße
Elmar
nur fehlt so jede Umsetzmöglichkeit für Loks.
Peter
Und ich würde so planen, dass Blockbetrieb möglich ist… ein Zug steht im Tunnel, der andere vorne im Bahnhof. Sobald der erste den Tunnel verlässt, rückt der zweite nach. So hat man dann doch etwas Abwechslung.
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 36 | Name: frank@cb
Edit: noch einmal eine kleine Modifikation.
frank@cb hat folgende Bilder angefügt:
2609/26935-1512559-256434-Gleiswuste.jpg von frank@cb #36
2609/26935-1512559-256435-Bildschirmfoto2026-09-02um1959.jpg von frank@cb #36
Hallo Frank
Könnte man, da wo die Bergstrecke in der Schleife aus dem Tunnel kommt, das Gleis etwas mehr begradigen, so dass es nicht so dicht an dem anderen Gleis entlang führt? Wahrscheinlich muss dann der Kurvenradius der Zielkurve enger werden. Funktioniert das?
LG Timo
Zitat - Antwort-Nr.: 44 | Name: RJK
Moin Timo,
viele Dank für deine ausführlichen Anmerkungen. Ich habe den Plan ein wenig weiterentwickelt. Ich denke, bis auf deinen Wildbach habe ich alles unterbekommen. Bin gespannt auf Dein Feedback
Hallo Rimbert,
ich hatte mir einen Anschluss im unteren Teil der Anlage gewünscht den du umgesetzt hast. Dankeschön. Könntest du diesen Anschluss unter der Bergstrecke durchführen, so dass sozusagen schräg weiterverläuft und vor dem Bergmassiv links oben endet?
Es sei nochmal von mir erwähnt: Wenn meine Gedanken betrieblich keinen Sinn machen, immer raus damit.
LG Timo
Zitat - Antwort-Nr.: 45 | Name: BR 64 518
Man könnte natürlich auch auf der oberen Ebene einen ländlichen Endbahnhof darstellen (vielleicht sogar mit Anschließer) und die Strecke von dort aus nach unten führen, wo sie dann an einer Blockstelle auf eine weitere Nebenstrecke trifft und einfädelt. Die Strecke auf Ebene 0 wäre ein kaschiertes Oval mit Schattenbahnhof und Abstellmöglichkeiten, damit nicht immer dieselben Züge unterwegs sind. Das geht in die Richtung von Rimberts Vorschlag mit einer leichten Änderung auf der unteren Ebene. Es müsste aber überprüft werden, ob und mit welchen Gleislängen ein solcher Endbahnhof auf 130x70 cm umgesetzt werden könnte.
Hallo Oliver.
Für weitere Tipps und Hinweise bin ich immer offen und dankbar. Leider kann ich mir das was du meinst nicht richtig vorstellen. Wenn es dir keine Umstände macht, zeig es mir gerne an Hand einer Skizze.
LG Timo
optisch sieht Rimberts toll aus, betrieblich gesehen würde ich jedoch beim unteren Bahnhof statt des Stumpfgleises ein Ausweichgleis machen. Leider wird dann das Bahnhofsgleis nicht mehr im leichten Bogen liegen, aber betrieblich finde ich, wäre es ein erheblicher mehrwert wenn im Bahnhof sich zwei Züge begegnen oder überholen können (z.B. Güterzug muss warten bis Nahverkehr weg ist). Dann wäre das Problem mit der schlechten Erreichbarkeit des oberen Bahnhofs ebenfalls gelöst. Auch kann dann im unteren Bahnhof eine Lok umgesetzt werden.
Viel Erfolg
Gruß
Uli
Zitat - Antwort-Nr.: 53 | Name: TimBo
Könntest du diesen Anschluss unter der Bergstrecke durchführen, so dass sozusagen schräg weiterverläuft und vor dem Bergmassiv links oben endet?
Kein Problem
Zitat - Antwort-Nr.: 51 | Name: NMike
ist die Tatsache, dass die Weiche - von der die Strecke zur Nebenbahn abzweigt - verdeckt liegt.
Den Hinweis meines Bruders im Geiste habe ich auch gerne aufgegriffen und die Weichen an die Seite gelegt, so sollte man sie zumindest von aussehen einsehen können.
Bin gespannt, was noch an Ideen kommt, um den Plan zu verbessern. Wir sind schon ziemlich weit, der Bach fehlt leider immer noch.
@Timo: Wenn Du mir eine PN schickt, kann ich Dir den Plan auch als 1:1 pdf-dokument schicken.
LG Rimbert
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Hätte auch noch den Nebeneffekt, dass man
1. mit dem Bachlauf hervorragend die Fuge tarnen kann und
2. anstelle die Gleise an der Fuge durchzusägen, macht man am Übergang eine kleine Brücke über den Bach, die dann beim Wegklappen weggenommen wird und beim Wiederansetzen jeweils wieder zwischen die Hauptplatten- und Nebenplattengleisen geschoben wird.
LG Mike
Danke für den weiteren Entwurf.
Mir tut sich eine Frage auf. Muss die äußere Ringstraße insbesondere im unteren Teil auf einem leicht erhöhten Niveau verlaufen? Falls ja, kannst du mir erklären warum das so ist? Möchte es gerne verstehen.
Wie würdest du und gerne auch alle anderen es finden wenn unten bei der Abzweigstelle zusätzlich noch ein kleiner Bahnhof realisiert wird? Zu viel des Guten? Oder mehr Spaßfaktor?
Lg Timo
LG Mike
Die leichte Erhöhung hat keinen spezifischen Grund. Ich finde es realistischer, wenn Schienen nicht einfach in der Ebene liegen, kann man genauso gut auch weglassen und komplett auf 0 cm legen. Ist reine Geschmacksache.
Das mit dem Bahnhof unten finde ich Zuviel des Guten. Dann müsste man die Schiene gerade legen und hätte diesen typischen Modellbahn Eindruck, dass alles parallel zur Kante verläuft. Das finde ich, sollte man immer versuchen zu vermeiden.
Was hältst Du von Mikes Idee für den Bach?
LG Rimbert
Zitat - Antwort-Nr.: 52 | Name: TimBo
Könnte man, da wo die Bergstrecke in der Schleife aus dem Tunnel kommt, das Gleis etwas mehr begradigen, so dass es nicht so dicht an dem anderen Gleis entlang führt? Wahrscheinlich muss dann der Kurvenradius der Zielkurve enger werden. Funktioniert das?
Grundsätzlich würde es mit engeren Radien gehen, aber dann könnte es mit manchem Rollmaterial wieder Probleme geben. Ich habe wie gesagt bei mir platzbedingt R1 Bögen mit im Maximum über 9% Steigung, das hat dafür gesorgt, daß ich mein Rollmaterial mit Bedacht aussuchen mußte. Die Brawa Ludmilla hat z.B. durch ihren reine Länge, gepaart mit den 3-achsigen Drehgestellen und dem hohen Schwerpunkt anfangs Probleme mit Kippeln nach innen gehabt, da mußte ich mittels Neigung/Überhöhung der Gleise nachsteuern.
Der geringste Abstand zwischen den Gleisen beträgt 3,5 cm, da die Höhe der Trasse dort noch recht gering ist, ließe sie sich als Böschung bzw. Bahndamm, evtl. auf Mauerwerk, gestalten, würde m.M.n. nicht blöd wirken.
Die Trasse vorn links auf meiner Anlage ist auch nicht viel breiter, als das Gleisbett, die Wand davor besteht aus mehreren hundert aufgeklebten kleinen Kieselsteinen aus dem Aquariumzubehör, als Imitation einer Feldsteinmauer, Bastelzeit inkl. Trocknungspausen 2 Tage..
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 60 | Name: RJK
kann man genauso gut auch weglassen und komplett auf 0 cm legen. Ist reine Geschmacksache.
Okay, dann habe ich das richtig erkannt dass es nicht unbedingt sein muss.
Zitat - Antwort-Nr.: 60 | Name: RJK
Das mit dem Bahnhof unten finde ich Zuviel des Guten. Dann müsste man die Schiene gerade legen und hätte diesen typischen Modellbahn Eindruck
Okay gut, da hast du mehr Erfahrung als ich.
Zitat - Antwort-Nr.: 60 | Name: RJK
Was hältst Du von Mikes Idee für den Bach?
Oh, Mike Post hatte ich noch gar nicht gesehen. Da haben wir wohl gleichzeitig geschrieben. Sorry Mike.
Hmm, ich kann mir das ganze nicht so gut vorstellen, wie das aussehen könnte
Ich dachte eher dass der Bach im Bergmassiv links entspringt und sich dann nach Richtung unten rechts (rechts von der Weiche zur Abzweigstelle) entlang schlängelt
Lg Timo
Zitat - Antwort-Nr.: 61 | Name: frank@cb
Grundsätzlich würde es mit engeren Radien gehen, aber dann könnte es mit manchem Rollmaterial wieder Probleme geben.
Hallo Frank.
Verstehe, aber die Option wäre da.
Das könnte ich mir dann ggf anschauen, wenn ich die Gleise mal dementsprechend auslege. Unter Berücksichtigung der Loks natürlich. Was sagst du zu einer Dampflok Br 92 beispielsweise und einer V60, V90, V100 etc?
Lg Timo
Zitat - Antwort-Nr.: 59 | Name: NMike
Ein Güter- bzw. Rangierbahnhof würde sich anbieten. Irgenwas niedriges, was beim regelmäßigen Wegklappen nicht kaputt geht.
Hi Mike,
Wo meinst jetzt genau? An den dem von mir angesprochenen Abzweig zum Stumpfgleis in unteren Teil der Anlage?
Lg Timo
LG Mike
Ich habe bei mir mehrere V100 älteren Datums von Fleischmann, Minitrix und Arnold im Einsatz. Sie befahren bei mir auch die kleinsten Radien anstandslos.
Sie sind auf Nebenbahnen die typischen "Mädchen für alles".
Ob die V60 als dreiachsige Lok die gleiche Wendigkeit hat, weiss ich nicht. Sie ist nicht in meiner Flotte.
Ebenso Dampfloks. Die habe ich auch nicht.
Tückisch finde ich bei kleinen Radien den Einsatz von zweiachsigen und dreiachsigen Personenwagen wie die Donnerbüchsen oder Umbauwagen. Bei vierachsigen Silberlingen sieht es meiner Meinung in den sehr engen Kurven nicht gut aus, wenn die Wagen weit über den Innenbogen stehen. Problematisch wird es, wenn die Kupplungen zu wenig Spiel haben oder sich die Puffer verhaken. "Profis" bauen die Kupplung auf Magnetkupplung um.
Ich verfolge den Thread mit großem Interesse und bin ganz begeistert, was so an Ideen zusammen kommen.
Grüße
Ingo (F.)
Zitat - Antwort-Nr.: 66 | Name: NMike
Nee, ich dachte auf dem „Wegklappteil“ mit den 3 Abstellgleisen. Das kann man ja auch gestalten, muss es nicht „nackt“ lassen..
Ach so. Ja, theoretisch könnte man die kleine Fläche zumindest schottern und ein bisschen begrünen.
Grüße Timo
Zitat - Antwort-Nr.: 67 | Name: Ifra
Ob die V60 als dreiachsige Lok die gleiche Wendigkeit hat, weiss ich nicht. Sie ist nicht in meiner Flotte.
Ebenso Dampfloks. Die habe ich auch nicht.
Hallo Ingo.
Ja, da werde ich das wohl ausprobieren müssen. Noch habe ich ja nicht wirklich Loks, die ich final dann fahren möchte.
Ich glaube bei vielen Loks ist der kleinste befahrbare Radius auch angegeben?!
Freut mich dass der Thread auf dein Interesse stößt.
LG Timo
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 70 | Name: NMike
Wir freuen uns ja über jeden der neu anfängt, und den wir dann mit unserem geballten Wissen beeindrucken können 😉👍
Sehr cool und ja, beeindruckt habt ihr mich.
LG Timo
mal ein Vorschlag von mir.
Gleisplan mit Piccolo-Gleisen.
R1 nur auf Nebenbahn, sowie in der Gleisverbindung der Bogenweichen.
Gruß Stefan
Die von Stefan Sch zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Zitat - Antwort-Nr.: 64 | Name: TimBo
Was sagst du zu einer Dampflok Br 92 beispielsweise und einer V60, V90, V100 etc?
Hallo Timo
Zu V60 und Dampfloks kann ich nichts sagen. Die V60 habe ich nicht, meine Dampflok (Arnold BR95) habe ich erst im Juli gekauft und da die Anlage im Sommerschlaf auf dem Schrank ist, konnte ich sie dort noch nicht testen. Auf einer kleinen runden Couchtischanlage mit Kato R216 Bögen läuft sie gut. Eine Flm BR 204, die auf der V100 basiert, habe ich und die fährt die Steigungen mit R1 Bögen klaglos, ebenso Weichen ohne leitendes Herzstück. 2-achsige Personenwagen, BR216, BR232 Ludmilla, Diesel Vectron und Desiro Triebzug fahren Alle ebenfalls problemlos.
Probleme mit verhakten Puffern habe ich nicht, da ich alles Rollmaterial auf selbst entworfene und gedruckte Magnetkupplungen umgebaut habe.
Meine Anlage ist mit Flm Piccolo Gleisen gebaut, würde ich aber nicht mehr machen. Heutzutage würde ich, bis auf die Weichen, Alles mit Flexgleisen bauen. Gerade bei sehr kleinen Anlagen bekommt man damit die Übergänge zu Steigungen schlecht hin, die Bettung ist sehr steif, die dadurch resultierenden Knicke in der Vertikalen sind nur mit viel Fummelei zu beheben. Das Piccolo Flexgleis ist nicht sonderlich flexibel.
Zitat - Antwort-Nr.: 72 | Name: Stefan Sch
Hi,
mal ein Vorschlag von mir.
Hallo Stefan,
vielen Dank. Ist der Plan für die Fläche 130cm x 70cm konzipiert?
Ich habe ja jetzt gelernt dass es etwas schöner wirkt wenn der Bahnhof etwas diagonal zur Anlagenkante verläuft. Ansonsten auch eine gute Idee.
LG Timo
Zitat - Antwort-Nr.: 74 | Name: LaNgsambahNer
Schau mal hier: https://www.moba-trickkiste.de/wie-macht-man-planen/oval-zur-modellbahn.html
Hi,
besten Dank. Da werde ich mich mal reinlesen.
LG Timo
zu den hier diskutierten Fragen von Mindestradien und maximalen Steigungen: Ich habe in meinem Plan als kleinsten Radius Fleischmann R2 verwendet, dies möglichst nur im nicht sichtbaren Bereich. Ansonsten mindestens R3. Natürlich kommen alles Loks durch R1, aber will ich mir das anschauen, nur um mehr Strecke unterzubringen? Die Steigung ist maximal 3%. Beides halte ich für die kleinsten gerade noch vertretbaren Werte, wenn man ein halbwegs realistisches Szenario einer Anlage bauen will. Ich finde insbesondere bei sehr kleiner Fläche kommt es darauf an, sich durch Wahl des Motives passend zu beschränken. Mit mehr als einem kleinen Endbahnhof wirkt die Anlage sofort überladen. Ich finde Timo hat hier eine sehr schöne Vorstellung davon entwickelt, wie seine Wunschmotive untergebracht werden können.
Hinsichtlich des verwendeten Gleismaterials würde ich von Flexgleis eher abraten. Ich habe es in meinem Plan nur an wenigen Stellen verwendet, wo geschwungene Bögen damit besser wirken. Enge Radien mit Flexgleis zu legen und insbesondere dann zwei Flexgleis sauber zu verbinden, ist sehr anspruchsvoll. Um Knicks bei Übergängen zu vermeiden, sollte man den Wechsel zur Steigung nicht genau an die Verbindung von zwei Schienen legen und den Übergang zur Steigung entsprechend fließend gestalten.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Rimbert, wenn Du die von Timo angeprochene Steigung weglässt, kann die Brücke zum Nebenbahnhof 1,5cm tiefer angesetzt werden, d.h. es müssen 1,5cm weniger Steigung von der Abzweigweiche links bis zum Nebenbahnhof bewältigt werden. In Spur N sind 1,5cm weniger Steigung bei dieser kurzen Strecke signifikant.
@Mike: leider nicht, die 1,5 cm der unteren Strecke sind für den Rest vollkommen egal, da gibt es keinen Zusammenhang. Die 3% Steigung werden benötigt, um mit dem Ende des Endbahnhof 5,7 cm über das darunter liegende Gleis zu kommen. Da kann man vielleicht noch ein bisschen was von rausnehmen, aber das reduziert die Steigung nicht wirklich.
LG Rimbert
Zitat - Antwort-Nr.: 75 | Name: frank@cb
Eine Flm BR 204, die auf der V100 basiert, habe ich und die fährt die Steigungen mit R1 Bögen klaglos
Hallo Frank,
na dann werde ich bestimmt auch zu einer V100 tendieren. Dass die Lok keine Probleme mit R1 Radien haben soll, habe ich in der Zwischenzeit schon mehrfach bestätigt bekommen.
Und was die Dampfloks anbelangt, da meine ich mal in irgendeinem Shop gelesen zu haben dass einige von den kleinen Dampfen auch keine Probleme mit dem besagten Radius haben.
Wenn ich wüsste, welcher Onlineshop das war. 🤔
Lg Timo
Das ist gut dass du den Plan nicht mit den kleinsten Radius umgesetzt hast. Auch wenn ich es noch nicht besser weiß, bin ich mir sicher dass das besser ausschaut.
Was den Plan anbelangt hätte ich noch ein Anliegen.
Es geht um die Stelle Zwischen Tunnelausgang Bergstrecke und 3-Wege Weiche. Meinst du man bekommt diesen Bereich etwas gestreckt und dort eine Brücke zu überspannen. Bekommt man es baulich hin dort den besagten Fluss/Wildbach durchfließen zu lassen? Ich weiß dass darunter das andere Gleis langläuft aber von der Höhe müsste das doch eigentlich passen, oder? Wenn das so funktioniert, müssten wahrscheinlich die Gleise im BHF verkürzt werden? Gibt es das zu vertreten? Die Züge sollen ja übertrieben gesagt nicht nur einen Wagen hinter sich her ziehen.
Du merkst schon..ich habe immer wieder neue Ideen 😅.
LG Timo
bei den Dimensionen des Endbahnhofes habe ich mich an meinem eigenen orientiert. Dort fahren z.B. 3 Donnerbüchsen mit einer BR64 oder v100 hin, die sind dann ca. 35 cm lang. Ein kleiner Güterzug mit einer BR 80 und 4 - 5 Anhängern ist auch ungefähr so lang. Zwei Silberlinge mit einer BR215 sind 43cm. Bei mir sind die Gleise 68cm lang (Weiche bis Weiche) in Deinem Plan sind es 50,3. Ergo: Bahnhof kürzen geht nicht. Was geht ist daß Gleis nach der Weiche rechts kürzen, da habe ich nur 15cm, bei Dir sind es 21cm. Da sind die 5 - 6 cm, die wir für den Wildbach brauchen.
Was ich aber nicht verstehe, wo soll der hin fließen? Vielleicht zeichnest Du es einfach mal in den Plan rein, so wie Du es Dir vorstellst, ich kann dann den Plan anpassen,
LG Rimbert
Zitat - Antwort-Nr.: 81 | Name: RJK
Was ich aber nicht verstehe, wo soll der hin fließen? Vielleicht zeichnest Du es einfach mal in den Plan rein, so wie Du es Dir vorstellst, ich kann dann den Plan anpassen,
So in etwa, Ursprünglich dachte ich den Bach im Gebirge entspringen zu lassen. Dann kam mir die Idee ihn von Anlagenoberseite zu Anlagenunterseite fließen zu lassen. Dann müsste man tatsächlich das Gleisniveau der äußeren Strecke anheben.
LG Timo
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Ich fürchte, daß das von den Höhen her nicht passt. Ich habe mal die ungefähren Höhen eingezeichnet, so würde das Wasser nicht fließen, es würde zum Steinwerk fließen.
LG Rimbert
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Zitat - Antwort-Nr.: 83 | Name: RJK
Ich habe mal die ungefähren Höhen eingezeichnet, so würde das Wasser nicht fließen, es würde zum Steinwerk fließen.
Hallo Rimbert.
Auch wenn auf der Anlage kein reales Gefälle für den Fluss vorhanden ist, könnte man es sich doch einfach vorstellen, oder nicht? Ich würde das nicht so eng sehen.
Lg Timo
https://www.ebay.de/itm/317864657716?chn=ps&...PEAQYCSABEgJg_PD_BwE
Da ist alles dran: Berg, Bach, See und Wanderweg. Sogar ein Wasserfall! 😎
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 85 | Name: NMike
Rimbert, nun erbarme Dich endlich und plane ihm sowas hier ein:
https://www.ebay.de/itm/317864657716?chn=ps&...PEAQYCSABEgJg_PD_BwE
Da ist alles dran: Berg, Bach, See und Wanderweg. Sogar ein Wasserfall! 😎
Dann kann ich auch gleich ne fertige Platte von Noch kaufen?!🤪
Grüße Timo
https://www.noch.de/easy-track-trassenbausatz-mittelberg/53700/
Auf der Seite gibt es auch ein Video dazu. Und da passt auf jeden Fall ein Gebirgsbach rein! 😜
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 87 | Name: NMike
Und da passt auf jeden Fall ein Gebirgsbach rein! 😜
😂😂
Als Anregung sicherlich nicht schlecht. Was diese Fertiglandschaften anbelangt, da stehe ich nicht so drauf.
LG Timo
Einen Vorschlag habe ich noch einmal. Bahnhof und Gleis zur Steigeung geändert, ebenso den oberen Bahnhof. 7cm Höhe der oberen Ebene habe ich beibehalten, um auch mal von hinten in die untere Ebene reingreifen zu können, die Steigung beträgt jetzt 3,1%. Den verdeckten Teil der Steigung (R1 Radius) könnte man mit weniger Gefälle versehen, dafür die Geraden und großen Bögen etwas steiler, z.B. bis zu 3,5%, dann sollte man bei den R1 Bögen auf rund 2% kommen.
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Durch die verdoppelte Fahrstrecke hast Du genung Platz, um sogar eine kleine Anlage in drei Blockstrecken zu unterteilen. Du kannst das so einteilen, dass immer ein Zug im Bahnhof und einer im Tunnel ist. So hast Du nicht ständig denselben Zug auf der Strecke, sondern abwechselnd zwei Züge.
Eine kleine Nebenstrecke mit Rangiermöglichkeiten etc. kannst Du trotzdem zusätzlich anbauen.
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Auch wenn auf der Anlage kein reales Gefälle für den Fluss vorhanden ist, könnte man es sich doch einfach vorstellen, oder nicht?
Mir geht es mit meiner Anmerkung weniger um ein glaubwürdiges Gefälle des Bachs, das geht, es ist der Rest der Topographie den seltsam aussieht. Versuch mal die Höhenunterschiede auf einer Linie bei ca. 40 cm rechts vom Rand und bei ca. 30 cm links vom Rand im Schnitt zu zeichnen. Einmal mit und einmal ohne Bach. Dann siehst Du was ich meine.
@Mike: Ich denke, Timo geht es eher um betriebliche Spielmöglichkeiten, als um reines Fahren. Mit Fiddlyeyard und Endbahnhof kann man mehr aktiven Betrieb machen. Die Fahrstrecke vom FiddleYard zum Endbahnhof ist in meinem Entwurf 300 cm. Da braucht ein kleiner Zug schon eine gewisse Zeit. Wenn man noch einen Block Striebel haben möchte könnte man auf dem unteren Kreis noch ein Abstellgleis unterbringen, dann könnten dort zwei Züge abwechseln ihre Runden drehen.
LG Rimbert
Toll dass ihr mich weiter mit Tipps und Hinweisen unterstützt. Danke.
Ich gehe heute Abend auf jeden näher ein.
LG Timo
die kleine Fläche ist natürlich eine Herausforderung, die Wünsche unter einen Hut zu bringen. Das ist bei den verschiedenen Entwürfen schon gut gelungen, etwas vermisse ich aber den Blick auf betriebliche Belange, die man trotz der Kleinheit hervorheben könnte.
Habe mir erlaubt in Franks letzten Plan ein paar Vorschläge zu skizzieren.
1. Unteren Bf schlanker und die Einfädelung der Nebenbahn nach links verlegen (gelb)
Der Bf ist mit vier Gleisen gut ausgestattet. Auf dem obersten Gleis 1 verkehren Züge zur/von der Nebenbahn. An der anderen Bahnsteigkante an Gleis 2 halten Züge der Hauptstrecke. Das ermöglicht Umsteigeverbindungen sich dort begegnender Züge: P kommt von der Nebenbahn in Gl. 1 an, wartet auf den E, der von rechts nach Gl. 2 einfährt. Leute steigen um und beide Züge verlassen den Bf in entgegengesetzter Richtung.
2. Die Gleise 3 und 4 sind für Güterverkehr.
Ankommender Ng fährt auf Gl. 3 ein, Lok umfährt auf Gl. 2. Dann werden eingehende Wagen zugestellt, abgehende abgezogen und der Zug für die Weiterfahrt gebildet. Dabei hilft das kleine Ausziehgleis (grün, links unten).
Gl. 4 ist an einer Ladestraßeund endet an einer Kopframpe. Die rechte Verlängerung von Gl. 3 könnte an einem Güterschuppen anliegen, wobei dessen Gütersteig eine Einheit mit der Kopframpe bildet.
3. Nebenbahn Bahnhof
Hier würde ich auf den Knick verzichten und alles gerader biegen (weiße Pfeile). Das untere dritte Gleis entfällt, stattdessen gibt es nach rechts ein Gleis (rot). Das kann ein Teil des Bahnhofs sein, Ladestraße, etc. oder der Gleisanschluss einer Firma. Warum rechts? Weil der Zug Lok voran einfährt, ideal auf dem unteren Gl. 2 und die zuzustellenden Wagen ohne Umfahrung in den Anschluss drücken kann.
Eine Anmerkung zum Betrieblichen hier: Es werden ja nicht nur Wagen zugestellt sondern auch abgeholt. Es muss also möglich sein, diese beiden Wagengruppen aneinander vorbei zubekommen. Das könnte man erreichen, indem die Weiche weiter links liegt und zwischen ihr und der Ausfahrweiche Platz für 2–3 Wagen ist. Oder man spendiert dem Anschluss noch ein zweites Gleis, um dort die Wagen zu »jonglieren«.
4. Tunnel
Linkerhand würde ich den Hauptstreckentunnel weiter nach vorne ziehen, den der Nebenstrecke noch hinten schieben, also leicht versetzt. Das betont das hübsche Motiv der unterschiedlichen Höhenverläufe der beiden Strecken. Die Hauptstrecke senkt sich leicht, verschwindet eher im Berg, die Nebenstrecke steigt an und bleibt noch einen Moment am Tageslicht; dazwischen eine Stützmauer.
Zum Schluss eine Art »Aber«, was bitte als Anregung verstanden werden sollte 😊
Die Nebenbahn fädelt auf Gl. 1 ein und Züge entschwinden nach rechts auf der Hauptbahn. Für Personenzüge okay, aber für den Güterverkehr komisch. Interessanter fände ich eine Einfädelung auf der unteren Seite des Bf, sodass auch Güterzüge beide Bahnhöfe in einer Fahrt bedienen könnten.
Für den Personenverkehr von/zur Nebenbahn könnte man sich dann auch vorstellen, dass die Hauptverkehre von links kommen. Ein Triebwagen beispielsweise kommt auf der Hauptstrecke von links, macht Kopf und fährt dann nach links »den Berg rauf«.
Wenn man weiterspinnt, könnte der Endbahnhof ein kurzes Stumpfgleis für den Triebwagen haben und die beiden anderen Gleise dienen dem Güterverkehr eines größeren dort ansässigen Betriebes mit mehr Umschlag (Holz, Kalk, Schotter …), als nur ein paar wenige Wagenladungen.
Schöne Grüße, Carsten
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ja, die Anlage ist für 130 x 70cm konzipiert. Gezeichnet mit Fleischmannschablone M1:5.
Noch ein schönes Wochenende euch allen
Gruß Stefan
Zitat - Antwort-Nr.: 93 | Name: Carste-N
Habe mir erlaubt in Franks letzten Plan ein paar Vorschläge zu skizzieren.
Ganz nett, aber ich erlaube mir mal, auf eine Herausforderung hinzuweisen:
Franks Plan besteht nur aus Weichen und Flexgleisen. Es wäre für mich kein Problem, für Timo eventuell schon...
Gruß
Kai
Zitat - Antwort-Nr.: 63 | Name: TimBo
Ich dachte eher dass der Bach im Bergmassiv links entspringt und sich dann nach Richtung unten rechts (rechts von der Weiche zur Abzweigstelle) entlang schlängelt
Auweh: Vom anfangs angedachten HÜGEL zum BERGMASSIV. Und das auf der Fläche von vier Fussballfeldern!
Die Gedanken sind frei und kindischer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Weiter so.
Freundlicher Gruß
Hannah
Häme und Herabwürdigung und als Krönchen ein »freundlicher Gruß«, ernsthaft?
Wie wäre es mit Konstruktivität und Wertschätzung unter HobbykollegInnen? Das ging doch in #34 und bedingt #28 schon besser.
Timo kommt als absoluter Anfänger hierher. Er zeigt sich offen für Anregungen und Vorschläge. Eine Fähigkeit, die mir bei dir bislang nicht auffiel.
Schöne Grüße, Carsten
Zitat - Antwort-Nr.: 97 | Name: Carste-N
Timo kommt als absoluter Anfänger hierher.
Na ja, nicht so ganz. Er hat sich ja vor der Anmeldung hier schon knapp einen Monat und über 60 Beiträge zum selben Thema im Nachbarforum beraten lassen. Mit ähnlich vielen Gleisplanvorschlägen wie hier.
Zitat - Antwort-Nr.: 95 | Name: Kai Eichstädt
Franks Plan besteht nur aus Weichen und Flexgleisen. Es wäre für mich kein Problem, für Timo eventuell schon...
Kann sein, muß nicht. Es gibt ja mittlerweile alle nötigen Hilfsmittel als 3D Druck, Lasercut, ..., für kleines Geld. Flexgleise haben eben den großen Vorteil, daß man durch die Länge viele Gleisverbindungen spart, Übergänge zu Steigungen besser hinbekommt und eben auch Radien realisieren kann, die es so nicht gibt. Als ich vor gut 1,5 Jahren nach 52 Jahren MoBa Pause meine Anlage gebaut habe, war ich faktisch auch Anfänger und habe teilweise Flexgleise eingesetzt, ohne Probleme. Eigentlich muß man sich nur ran wagen.
Zitat - Antwort-Nr.: 89 | Name: frank@cb
Hallo Timo
Einen Vorschlag habe ich noch einmal.
Hallo Frank,
das ist sehr nett von dir, dass du den Plan nochmals überarbeitet hast. So gefällt er tatsächlich besser.
Auch möchte ich gleichzeitig Carsten für seine konstruktiven Beiträge zu diesem Plan danken.
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