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THEMA: Heutzutage noch Moba bauen?
Mich würde mal interessieren wer heutzutage noch eine Moba bauen würde.
Ich denke da an Berücksichtigung wie Preise, Alter, Gesundheit ( Beweglichkeit, Augenlicht, Fingerfertigkeit usw.)
Allgemeines Interesse.
Ich würde es nicht mehr machen aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen.
Aber den Spaß an der Moba habe ich immer noch.
Und ich glaube das es auch bei vielen anderen so ist und bleibt.
Schönen Sonntag
Frank
Ich bin zwei Jahre älter als Du. Wenn ich noch keine Moba hätte, ich würde glatt anfangen, vielleicht nicht so groß, wie ich es jetzt habe. Es kommt doch drauf an, daß man Freude daran hat.
Herzliche Grüße
Elmar
Ich würde es trotz meines Alters (54) und meiner privaten Zeit (aktuell ein Haus im Umbau und Schichtarbeit als Lkw Fahrer mit 50-60 Wochenstunden und Frau mit 2 Hunden.. .. ) immer wieder etwas bauen .
Ich habe im keller als schachtelbahner 2 kleine Fertiggelände stehen, die ein zwischenzeitliches fahren ermöglichen. Da werden auch immer wieder Details verbessert usw
Und ich plane im zukünftigen Arbeitszimmer an der Wand eine Fahrstrecke, die dann angeschlossen ist an einem In den Raum ragendes Stück mit Bahnhof usw.
Ich kann nicht anders...Das ist für mich das Hobby was es ausmacht !!!!!
Mein Bruder ist 70 und HO Bahner und hat die letzten 25 jajre seinen Dachboden vollgebaut . Er ust auch noch aktiv voller Spaß.
Lg Marko
Allerdings keine Anlage sondern Module.
Jetzt leicht gesagt, in meinem Wunschdenken. ob ich dann die Kraft dazu hätte, würde die Realität zeigen.
Nur die Hoffnung nicht aufgeben.
Meint 😁tto
Gruß elber
die Frage nach einer neuen Anlage stellt sich mir nicht, da ich an einer Heimanlage und an zwei Ausstellungsanlagen (eine ist gerade ein Jahr alt) weiter baue. Ich habe gerade meinen 80. gefeiert.
Im Bau sind zurzeit ein Schloss, eine Kläranlage und eine Brauerei, alles patiniert und mit LEDs ausgeleuchtet. Daneben werden Loks digitalisiert und Waggons umgebaut. Natürlich habe ich Dusel, dass ich das alles noch kann und hoffentlich noch weitere Jahre. Ich denke aber auch, das planvolles Basteln (oder ähnlich komplexe Hobbies) ständig genutzte Fähigkeiten erhalten. Nichtstun macht dumm.
Viele Grüße
Nimmersatt
PS. Den Faden ‚Helferlein für Senioren‘ finde ich trotzdem eine gute Idee.
Es hält mich auch fit. Ich muss immer was zu tun haben, bin daher auch noch voll berufstätig, warte und repariere meine Autos selbst usw.
Natürlich hat niemand von uns eine Glaskugel und weiss wie lange es noch geht. Statistisch habe ich noch 13 Jahre. Aber soll ich mir deswegen jetzt Gedanken machen? Nö 😎
LG Mike
soll ich mit meinen 79 Jahren nur noch Konservenkino schauen und Coachpotato spielen? nur Reisen und in Hotels hocken macht auch nur begrenzt Spaß.. ich muß immer was zu tun haben
Eine Aufgabe hält uns doch jung und aktiv. ich würde heute nicht mehr als Jäger und Smmler unterwegs sein, sondern ein kleineres übersichtliches Rangiermodul bauen..
Grüße Michael Peters
Ganz ohne Eisenbahn?
Nee, nie wieder!
Habe viel zu lange drauf hin gearbeitet.
Ging zwar erst vor knapp 9 Jahren los, aber bei mir nicht mehr ohne.
BG, Lutz!
Wer Ziele und immer was zutun hat und auch Spaß daran bleibt am Leben. Ich schreib das nicht ohne Grund. Nimm einem alten Menschen alles weg und er lebt nicht mehr lange. Ich habe das so oft beobachtet.
Ja wenn ich keine Anlage hätte würde ich immer wieder eine Bauen, auch wenn ich 80 wäre
Grüße
sandra
Was ich damit sagen will, Wenn man will, geht immer was. Neubau bei Null ist nicht in jedem Fall notwendig.
Gruß Sven
Allerdings kleiner, spezialisierter und durchdachter.
Und von Beginn an Digital.
Gruß aus Nordertown
Jederzeit und immer wieder. Ohne MoBa fehlt mir was. Man kann ja mittlerweile dank KATO Unitrack bei Platzmangel flexibel stabil fliegend aufbauen. Nur die Sammelleidenschaft ufert etwas aus.....
LG
Frank
LG Mike
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: NMike
Fertigwerden
...wo hast Du das denn gelesen?
Eine moba wird nie fertig. Es gibt immer etwas, das man ändern, verbessern oder reparieren muss. Den Begriff lasse ich maximal für "Bereiche" und "Projekte" zu.
Wer seine Anlage als "fertige Anlage" bezeichnet, hat im Prinzip die Lust verloren und ist allenfalls nur noch Zuschauer.
Gruß aus Nordertown
Also keine Bange.
Ganz generell stimme ich aber Sandra zu. Für halbwegs gesundes Altern ist ein Ziel/Zweck/Beschäftigung wichtig. Ausserdem soziale Interaktion. Naja, dafür ist dann ja u.a. das Forum da 😜
LG Mike
Das
Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: NMike
dafür gibt´s ja Train-Safe Röhren
setzt aber freie und gerade Wände voraus; Schränke, Bücherregale, Fenster oder Dachschrägen sind da nicht geeignet...
Aber deswegen nicht weiter Moba zu bauen, kommt nicht in Frage. Die Ideen und der vorhandene Bastel-Vorrat reichen noch für viele Jahre
Viele Grüße
Michael
ich oute mich mal als "Küken" mit 63 Jahren. Wir sind vor knapp 7 Jahren umgezogen und einer der Kellerräume war von vorn herein für die Modellbahn eingeplant. Die Anlage selbst musste ich komplett abbauen und der Kellerraum war bisher für andere Sachen belegt, Seit ein paar Wochen ist er wieder zumindest in Teilen wieder so frei, dass ich mit dem Bau einer komplett neuen Anlage anfangen kann. Wie Exitus in #11 schrieb, natürlich digital (die alte hatte ich 2000 noch analog angefangen). Ich freue mich jeden Tag, wenn ich mit der Anlage weitermachen kann.
Da ich ohne "Altlasten" aus 2000 neu anfange, kann ich neue Dinge realisieren. In den mehr als 25 Jahren ist auch einiges bei den Zubehörherstellern passiert. Damals gab es Gebäude fast ausschließlich aus Plastik, heute ist das Angebot an realistischer gestalteten Lasercut-Kartonmodellen viel größer. Und selbst wenn die neue Anlage nie fertig werden sollte (welche Anlage wird das überhaupt?), macht mir der Bau Spaß und ich freue mich auf die Rente ab Mitte 2030, wenn ich dann Vollzeit-Bastler werden kann.
Grüße,
Dietmar
Doch, lohnt sich. Bin gerade dabei. Meine eigene Heimanlage. Trotz in Segmente, sind diese fest im Hobbykeller verbaut.
Diese dient eigentlich nur dazu, meinen Fuhrpark auslauf zu geben. Schmale Segmente, ein kleiner Bahnhof (ca. 6meter Länge) an einer eingleisigen Strecke. Reicht. Nur Fantasie. Kein konkretes Vorbild. Und nur für mich. Von bauen von Ausstellungsanlagen habe ich (erstmal) die Nase voll.
Außerdem verwende ich an Material, was ich noch habe. Nach Möglichkeit nichts neues mehr kaufen. Und alles schön ohne Zeitdruck.
Also, ich würde immer wieder was bauen.
Rudi
Zitat - Antwort-Nr.: 19 | Name: BGL-Rudi
Und alles schön ohne Zeitdruck
Da wird es mit dem
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: NMike
Fertigwerden
bei den Älteren unter uns allerdings ungewiss bis schwierig, das noch zu erleben 😜
Immer schön langsam, aber mit Freude. Der Unterbau steht und der Minischattenbahnhof geht seiner Vollendung entgegen.
Für den Ausbau hat sich genügend Material "angesammelt". Obs fertig wird? Mir doch egal. Ich will Spass. 🍺
Kai
Mann, geh hin und DO IT!!
Ich bin nun fast 88 Jahre alt und bin gerade unter der Anlage hervor gekrochen, wo ich dabei war, eine neue Schaltung vor meinen Abstellbahnhhof zu installieren. Ja, ich habe jede Menge altersbedingter Wehwehchen, aber die können mich nicht daran hindern, meine M;oba weiter zu betreiben und, wenn es nötig ist, auch umgestalten.
Und wie lange ich noch Zeit dafür habe, das entscheidet eine höhere Instanz. Bis dahin jedoch lasse ich keine Langeweile und keine Demenz aufkommen. Ich lebe und habe Freude daran! Auch wenn's manchmal etwas kneift.
Und man muss auch nicht immer das allerteuerste unbedingt haben wollen.
Also, Frank, dann fang mal endlich an
Viel Spaß dabei wünscht Dir der
Opa22
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gerade das Bauen macht mir Spaß. Vor allem wenn man bei den heutigen Preisen und Qualität der Modelle immer irgendwie Ärger hat oder enttäuscht wird. Alles kann, nichts muss......den Virus hat man in sich
Grüße
Frank
.....uuuund macht's wie Mike.😎
Nehmt Kato!
Mit KATO fix und und schnell verbunden,.....hat Opa auch den Spaß gefunden.
Kato!
Das N- Bahnsystem unserer Zeit!"🖐🤣
So hätte früher eine Werbung ausgesehen und alle hätten es gewusst:
Kato weiß ja wie man's macht!
Nur auf Messen fehlen,sie!
Wer hätte das gedacht! ☹️👎
In diesem Sinne! Vergesst das Markengesülze und geht mit der Zeit.
Schmunzelnde Grüße
Sven
PS:
Es gibt keinen Grund, es sei denn man fühlt sich ungesund!😁
Das ist auch selten: Ich stimme mit ALlEN Vorrednern überein. Das Modelleisenbahn-Hobby birgt soviele Facetten, dass ich damit regelrecht ausgelastet bin, Mal ist es die Idee zu einem neuen Diorama, weil ich bei der Zugfahrt was gesehen habe, mal fasziniert mich eine Lok, mal freue ich mich auf historrische Veranstaltungen, mal stehe ich im Stuttgarter Bahnhof und schaue dem irren unüberschaubaren Treiben zu, was da und wer da immer so hin-und hereilt. Dann wieder fasziniert mich eine Landschaft, die ich dann bauen möchte. Manchmal Baue ich wieder an einem Modul für meine Anlage weiter (wie Ottopa) es tun würde und manchmal etc . . . etc ... etc.. ....
Für mich ist es mit meinen 63 Jahren eines meiner schönsten Hobbies, auf alle Fälle würde ich wieder damit anfangen !
Diesen Virus WILL ich gar nicht loswerden.
Viele Grüße
Randy
Nachtrag: Just habe ich ein Motiv für ein kleines Minidiorama, mithilfe KI habe ich die Skizze schon und die BR 64 entnehme ich meinem Fundus zum altern.
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Als Kind hatte ich eine relativ große TT Bahn (Alles von Firma Zeuke, Piko als staatliche Firma wollte so Mancher seinerzeit nicht), 1/4 Jahr nach meinem 12. Geburtstag mußte sie aus Platzmangel verkauft werde, rund eine Stunde, bevor die Lokalzeitung mit dem Inserat in den Geschäften und Briefkästen lag, war sie bereits verkauft, wochenlang gab es noch Anfragen.
Platz habe ich zwar immer noch nicht viel, aber doch etwas mehr, als viele Jahre lang, aber so lange ich gearbeitet habe, war nie Zeit. Nachdem ich zum 01.11.24 endlich ohne Abschlag aus dem anstrengenden Berufsleben ausscheiden konnte, war klar, Modellbahn muß endlich wieder sein. Den Platzverhältnissen geschuldet ist es Spur N und die Anlagengröße 110x60 cm geworden, aber lieber klein, als gar nichts. Natürlich sind da Kompromisse wie R1 Bögen und Steigungen mit bis zu 9,5% nötig, aber mit dem sorgfältig ausgewählten Rollmaterial ist Alles fahrbar. Und da ich aus einem technischen Beruf komme, läuft natürlich Alles digital und mittels Rocrail auch vollautomatisch. Immerhin habe ich es geschafft, daß insgesamt 5 Züge auf der kleinen Anlage mit 9m Gleis aktiv sind, von Denen max. 3 gleichzeitig fahren.
Und immer im Frühling und Herbst werden neue Ideen ausprobiert und umgesetzt.
absolut ja; ich bin 62 Jahre alt, wurde von meinem Betrieb nach einer Krebserkrankung hinausgemobbt, habe den Laden verklagt, gewonnen, und werden vermutlich bis zum Renteneintritt von der Abfindung leben.
1983-1984 hatte ich bis dato meine einzige N Anlage, schon damals nach dem Vorbild der SNCF gebaut und war überglücklich mit meinen Fleischmann und Minitrixloks, habe ich aber schon damals als 17 Jaehriger an den miesen Hauser Bausätzen gestoert, das gibt es heute nicht mehr.
dazwischen habe ich mal HO und mal G gebaut, richtig glücklich war ich damit nie; Spur N ist heut sowas wie eine Königsdisziplin der Modellbahn, die Loks ( ich hatte bis vor kurzem meine alten BB7200 / 15000
und Minitrix CC alle noch) und das Wagenmaterial, ist heute sehr schön, und im Falle von Arnold, Fleischmann und Minitrix auch sehr zuverlässig, das Gleismaterial von Kato vereinfacht das Leben gerade auch im Zusammenspiel mit den Weichendekodern von DM Toys ungemein, dh heute Weichenantriebe digital zu bedienen im Zusammenspiel mit der Z21 von Fleischmann, das ist aller erste Sahne. Nicht zu vergleichen mit den KM kabeln die man früher verlegen musste, um jede der Weichen und Signale anzuschließen., selbst die Weichendekoder für die anderen Weichenantriebe sind dagegen ein Mordsaufwand….. Und Häuser, Bahnhöfe, etc das gibt es seitdem es 3D und Lasertechnik zu Hauf,
und so kann ich auch meine Fremdsprachenkenntnisse bestens einsetzen.
Nach der ach so gescholtenen KI kann man heute Hersteller auch im kleinsten Dorf von Frankreich finden.
Bei den Zubehörteilen wie Häusern entstehen c haben die traditionellen Hersteller den Trend verpasst, daher sind sie teuerer geworden, sie verkaufen weniger, investieren kaum noch in neue Technik, und glauben immer noch an den Zuckerbäckerstil der 1970 Jahre selber schuld
wenn dann die Insolvenz droht …
also alles in allem baue deine Anlage,
ich glaube sogar dass dies der geistigen Fitness hilft denn hier muss man vom Gipsen bis zum
digitalisieren alles beherrschen
LG
Patrick
`Heutzutage´? Da musste ich jetzt erst mal schauen, von wann der Faden ist.
Weil doch eigentlich schon immer diese Frage bei einem Moba-Start im Raum stand.
Jedenfalls bei denen, die den Moba-Freund - na ich sag mal - kennen.
Denn wen einmal der Virus gepackt hat, der wird sich dieser Frage nur solange stellen,
wie eine Stubenfliege sich erinnern kann - und das ist etwa eine viertel Sekunde.
Wo es doch viel wichtigere Fragen gibt, wie zB
- Welches Thema ?
- Wie viel Platz brauche ich (Gleisplan) bzw. habe ich bzw. bekomme ich durch (Familie/Mitbewohner) ?
- Welches Wissen brauche ich unbedingt von a) Moba bauen, b) Vorbild ?
- Was traue ich mir an handwerklichen Dingen zu ?
usw.
Anders herum, wenn ich `heutzutage´ völlig unbedarft daran gehen würde - keine Ahnung, irgendwoher müsste doch ein Impuls herkommen - ist also für mich nicht denkbar.
Und mit dem Wissen von heute - auch nicht möglich, dann hätte ich schon vor Jahrzehnten anfangen müssen, um dieses Wissen zu haben.
Interessant ist, das Geld bei diesen Gedanken gar keine Rolle spielt.
Warum auch ?
Man kann sich doch ganz einfach selbst beschränken.
Schon durch das Thema und die zeitliche Einordnung.
Es ist halt auch die Frage, was einen befriedigt.
Vielleicht reicht ja auch die Vitrine und ein Testkreis. . . . oder ein Oval . . . vielleicht mit Kreuzungsmöglichkeit . . . ein wenig Bahnhof dazu . . . usw.
N-Gruß
Chris
Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name: SSEB
.....uuuund macht's wie Mike.😎 Nehmt Kato!
Der war gut, Sven!
Aber im Ernst... als Modellbahner im Alter nicht mehr mit einer Modellbahn anfangen (so man noch keine hat) ist ja irgendwie wie Selbstmord aus Angst vor dem Tod!?
Irgendeine Möglichkeit gibt es immer... und sei es Kato
LG Mike
ich hab vor einem Monat nach 6 jähriger vergeblicher Suche nach einem neuen Raum meine Großanlage (95 Weichen 350m Gleis etc.) endgültig zerstört und entsorgt. Ein echtes Trauerspiel. Und wie der Zufall es will, hab ich nun vor einer Woche einen Raum gefunden (auch noch kostenlos) wo ich wieder aufbauen hätte können. Pech & Glück zugleich gehabt. Aber jetzt wird halt meine kleinere Zweitanlage (Stazione di Monterosso al Mare) dort aufgebaut und um einiges erweitert. Selbstverständlich komplett analog (zwecks dem Spielspaß und wegen der rund 30000 € die allein die Digitalisierung meiner Liebingsloks kosten würde). Ich kanns auch nach 60 Jahren N-Bahnerei nicht lassen. Ist irgendwie wohl im Erbgut oder ein Virus vom Vater übertragen.
keep groovin´
Arno
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....Anlagengröße 110x60 cm .....
da würde mich (und vermutlich andere Kollegen) der Gleisplan interessieren. Wäre schön, wenn Du ihn hier zeigst.
Danke und Grüssle Rudi
So passte es eben gerade, weil ich die Frage des Fadens nicht verstehe😆.
Muss mir mal einer bei einem Gleis Bier 🤭erklären.
Gruß Sven
also ich habe ja praktisch dann als Jungspund mit 58 Jahren erst angefangen. Jetzt werde ich dann 60. Hab eines Tages mal die alte Piko Anlage aus Kindertagen auf dem Dachboden angeschaut, hing da traurig da und sah einfach ***zensiert** aus.. Hatte ich immer mit umgezogen aber hatte mich als Kind schon nicht sonderlich interessiert. Naja ich dachte könnte man auch mal neu machen. Seitdem quasi hardcore mäßig dabei. Ich hätte nie gedacht das ich soviel Geduld aufbringen kann und man so Kleinteile wie Brückengleichrichter für Waggon-Beleuchtung überhaupt löten kann. Ok hat am Anfang auch nicht sonderlich funktioniert lol. Es macht mir höllischen Spaß kaputte Loks zu kaufen und wieder zum fahren zu bringen. Ok erstmal mit Analog wieder anzufangen war ein Fehler, mittlerweile baue ich alles auf Digital um, ist aber auch interessant, aber damuss ich noch wacker lernen. Fernsehen brauche ich seitdem nicht mehr, Nachrichten bekomme ich höchstens noch die Schlagzeilen mit, was soll ich sagen: Ich bin entspannt. Fazit, ja ich würde anfangen unbedingt , ok vielleicht eine Spur größer, dem Alter geschuldet, vielleicht. Ist natürlich auch ein Platzproblem.
Grüße Mirko
Ich habe ja eine Anlage
Ich glaube ich bin irgendwie falsch verstanden worden
Mir ging es darum ob man grundsätzlich also ganz neu noch einmal
mit dem bauen anfangen würde. Ich bin ja mit 67 noch nicht 80 oder
älter und bastel auch fleißig trotz gesundheitlichen Problemen.
Nur noch einmal von A anfangen würde ich heute nicht mehr.
Zumindest nicht im großen Stil.
Gruß und kommt alle gut in den September und in die Hochzeit der Moba die bald beginnt.
Die Zeit geht im Fluge.
Frank
Ja, am besten gar nichts mehr anfangen, man stirbt ja irgendwann..
LG ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: 34 | Name: ROMMERSKIRCHEN*
Ich glaube ich bin irgendwie falsch verstanden worden
Gruß aus Nordertown
Hallo Frank,
ich war 76 als ich meine jetzige Anlage begann. Und die wurde bereits viermals umgebaut und erweitert. Davor waren es bereits drei andere. Alter ist kein Grund, nicht kreativ zu sein. Ist nur meine Meinung.
@ MobafaN160
Hast ja Recht. Noch bequemer kann man es dem Boandlkramer net machen. Nur ich, ich bin da nicht dabei. Mich g''freuts Leben immer noch!
Lacht der
Opa22
Prost Mike
Ich bin jetzt 60 und will / kann nicht ohne die Moba sein.
Sie gibt mir nach der Arbeit die Entspannung und Ruhe die ich brauche.
Ich betreibe dieses Hobby seit Kindheit an und möchte nicht darauf verzichten.
Das Planen und bauen, schaffen von Szenarien der DRG Zeit,einfach nur schön.
Andere gehen Angeln, ich ins Moba Zimmer
Es grüßt der Ringi
Zitat - Antwort-Nr.: 31 | Name: Rudi42
da würde mich (und vermutlich andere Kollegen) der Gleisplan interessieren. Wäre schön, wenn Du ihn hier zeigst.
So sieht er aus, wegen der Größe ohne Ende kompromißbehaftet. So habe ich z.B. nur an einem Gleis einen Bahnsteig als einfachen Haltepunkt (das 3. Gleis von unten 9101-9100-9101) . Das Layout bedingt, daß Züge, die vom Bahnsteig abfahren, die Anlage komplett umrunden müssen, um wieder hin zu kommen. Generell fahre ich nur in eine Richtung (von 2 Pendelzügen einmal abgesehen, die auf kurzen Stücken mal die Richtung wechseln), um die kleine Fläche auszunutzen. Damit das nicht eintönig wird, ist die Acht drin. Und genau wegen der ist das Layout so, wie es ist, innen war einfach nicht genug Platz, und daß Güterzüge das Bahnsteiggleis umfahren können, war mir wichtiger.
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Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: ROMMERSKIRCHEN*
Spaß an der Moba habe ich immer noch.
Und ich glaube das es auch bei vielen anderen so ist und bleibt.
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: ROMMERSKIRCHEN*
Mich würde mal interessieren wer heutzutage noch eine Moba bauen würde.
Ich denke da an Berücksichtigung wie Preise, Alter, Gesundheit ( Beweglichkeit, Augenlicht, Fingerfertigkeit usw.)
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: ROMMERSKIRCHEN*
Ich würde es nicht mehr machen aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen.
Selbst wenn man knapper bei Kasse ist, es muss ja nicht immer das Neueste sein...
Und es muss nicht unbedingt Z oder N sein. Im Übrigen gibt es viele Hilfsmittel mit denen viel mehr möglich ist, als man zunächst glaubt.... wenn man sie lptimal einsetzt.
Hast Du denn noch etwas, egal ob betriebsbereit oder in Kisten?
MfG
vik
#34 nicht gelesen? Ansonsten gebe ich deinen Ausführungen vollkommen Recht.
Hallo Frank,
ich sehe es genauso wie du. Wenn man nicht mehr am Anfang des Lebens steht, muss man auch bei der Moba nicht von Null beginnen. Aber ich würde nie aufhören wollen, auch wenn ich im Moment wegen Umzug weder Zeit noch Platz zum Wiederaufbau habe.
Entspannendes Hobby wünscht
Wolfgang (Rentner, noch 6x Jahre)
Seit nun zwei Jahren entsteht jetzt endlich eine passende Anlage, da nun auch genügend Platz zur Verfügung steht. Inzwischen bin ich 55, bin sicherlich kein passionierter Modellbauer, versuche aber, alles möglichst präzise umzusetzen, vor allem, um einen zuverlässigen Spielbetrieb zu ermöglichen, denn darum gehts mir am Ende, weniger um jedes Detail.
Hätte ich nie damit angefangen seinerzeit: Keine Ahnung, ob mich das heute animieren würde. Als Fan der großen Bahn ist es mir aber schon wichtig, die Beobachtungen der Kindheit irgendwie aufrechtzuerhalten, also die Epoche 4. Ohne Modellbahnergen würde ich aber vermutlich jetzt auch nicht bei Null anfangen.
Viele Grüße
Falco
Aber sicher lohnt es sich! Gerade jetzt, wo die ersten Lebkuchen wieder in den Geschäften auftauchen, ist es Zeit, wieder an den Bau einer kleinen Anlage zur Bereicherung von Adventfeiern und Weihnachtsbasaren zu denken. Selbst eine kleine Modellbahn sorgt dort für Abwechslung. Ich hatte letztes Jahr fürs Gemeindefest eine kleine Anlage gebaut und habe versprochen, wieder etwas mitzubringen. Ideen habe ich schon. Jetzt wird es konkreter, was ich bis zum 1. Advent fertig gestellt werden kann.
Grüße
Ingo (F.)
Gruß von Aron
Misha
durch den nun erfolgreichen Verkauf unseres Hauses ist auch meine " Biefang "-Anlage Geschichte, und obwohl ich an meinem neuen Wohnort einen ca 17 Quadratmeter großen trockenen Keller habe, werde ich wohl nicht mehr neu mit Moba beginnen. Ich habe mit " Biefang " die letzten 25 Jahre meinen Traum gelebt, aber auch meine Grenzen erfahren. Ich hatte das für mich Höchstmögliche erreicht, und jeder Neuanfang würde mich kaum zufriedenstellen, zumal jetzt mit dem neuen Wohnmobil und die damit geplanten Reisen für meine liebe Frau und mich ein neuer Lebensabschnitt beginnt, der wenig Zeit für Moba lassen wird.
" Du stirbst nur einmal, aber Du lebst jeden Tag "
Und sollte ich doch noch mal irgendwann mit Moba neu beginnen, wäre es sicherlich eine größere Spurweite und eine kleine Fahranlage.
Beste Grüße
Frank
Ja, auch ich wuerde wieder anfangen:
- allerdings mit Trainsetter-Modulen als kleine einfache Anlage (jetzt, seit Jahren, Bau einer 2-Segment-Anlage)
- mit KATO oder Tomix - nur leider schwieriger zu bekommen (jetzt ROCO)
- analog ! (jetzt auch, habe aber in die DCC-Technik reingerochen mit Multimaus und dieser 10764 Box)
N-Gruesse Jens
Tante Edit: Habe jetzt KATO und Tomix fuer den fliegenden Aufbau Teppich- oder Kuechentischbahning.
Gröm dich nicht, du hast alles richtig gemacht.
Ich habe mich ja nach meiner Herz OP deutlich verkleinert, tat am anfang etwas weh, heute weiß ich dass es richtig war. So fällt der Neuanfang etwas kleiner aus, aner es ist ein Neuanfang.
Und wer im Alter neu anfängt soll seine Wünsche dem Lebensalter anpassen.
Und so wie es aussieht gehe ich auch unter die Camper, da ist die moba zeit etwas wrniger.
VG
BG, Lutz!🚂
von meiner Seite ein uneingeschränktes JA!
Alter spielt keine Rolle und der Gesundheit tut die MoBa auch gut, psychisch wie physisch. Und wenn der Blutdruck mal nach oben schießt, wenn was nicht klappt, hilft ein kleines Beruhigungsbierchen.
Ich bin seit Anfang 2024 nach fast 25 Jahren Abstinenz wieder im Thema und bereue den Neuanfang überhaupt nicht.
Die Preise haben zwar teils drastisch angezogen gegenüber damals, aber man muss ja nicht alles auf einmal kaufen.
LG
threedots
Ich bin dabei meine Moba-Sammlung zum größten Teil aufzulösen. Ich habe eine schwere Erkrankung und möchte die Sachen noch loswerden solange ich das noch kann. Ein paar Stücke behalte ich allerdings erstmal. Vielleicht kann ich doch eine kleine Moba in Modulbauweise erstellen. Zur Zeit ist daran allerdings nicht zu denken, die vielen Therpien, Abends total erschöpft und Arbeiten muss ich ja auch noch.
Ach ja, ich werde dieses Jahr noch 61, das Alter macht nicht die Probleme aber die Folgen der Erkrankung.
Gruß Andreas
ich bin 66 Jahre alter Rentner mit einigen gesundheitlichen Einschränkungen. Die Einzelheiten wurden im Thread „Modellbahnfrust“ diskutiert, der gesamte Thread ist zu diesem Thema passend und lesenswert.
wie im Thread „Modellbahnfrust“ angekündigt, hat der Moba-Umzug/Umbau begonnen. Statt Rechteckplatte auf dem Dachboden (ab 2016) jetzt eine einspurige Nebenbahn „An-der Wand lang“ in meinem Raum im Erdgeschoß. Der Abbau tat auch ein bisschen weh, letztlich hat ein neuer Anfang mit den gesammelten Erfahrungen und veränderten Vorstellungen etwas befreiendes. Ein paar kleine „gerettete“ Szenen wie Bahnübergang, Burgruine oder Wassermühle warten auf ihren Auftritt.
Ein Modul mit Bahnhof und angedeuteter Stadt (151x40 cm) wurde aus der Platte herausgeschnitten und präsentiert sich an der Rückwand des Raumes. Vom Bahnhofsmodul soll die Strecke rechts nach einem Viertelkreis im Bücherregal weitergehen.
Nach links schließt schon ein übernommenes Kurvenmodul jetzt halbiert mit Viertelkreis an, dann ein neues Trassenbrett (120x20 cm) an einem Raumteiler entlang. Über eine herausnehmbare Brücke vor dem Eingang und eine weite Kurve an der Vorderwand bzw. am Fenster soll es wieder ins Bücherregal gehen und die Strecke schließen. Bis dahin gibt es noch viel Bastelspaß und ungeahnte Herausforderungen.
Schöne Grüße aus Hildesheim
Ulrich Analogfahrer
Die von Analogfahrer zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Auch von mir ein eindeutiges "Ja".
Anfang der 70er Jahre hat mein Vater mich mit dem Modellbahnvirus infiziert. Heilung ist nicht gewollt 😁
Seit 2018 baue ich, fertig wird man nie, an meiner Anlage, mit dem Thema "Eifel".
7,50 m x 65 cm, geschaltet und gefahren wird DCC, aber manuell. Die Gebäude sind Nachbauten von Originalgebäuden aus der Eifel, z.B. die Bahnhöfe Jünkerath und Müllenborn.
Mein aktuelles Projekt ist der Umbau des Bw mit Neubau des E-Lok- und des 7ständigenRundschuppens.
LG Chris
ich habe meinen ersten Zug mit Arnold E10 und drei Minitrix Wagen (verkürzte D-Zug Wagen) Weihnachten 1969 geschenkt bekommen, die Lok läuft heute noch. Ich freue mich auf das sich nähernde Ende der Berufstätigkeit, um mehr Zeit für meinen riesigen angesammelten Fuhrpark zu haben. NMike kann ich da nur bewundern.
PS: Kato habe ich seit fast 20 Jahren.
Viele Grüße
Frank
nun gebe ich auch noch meinen Senf dazu. Ich bin diese Jahr 60 geworden und baue nun seit 8 Jahren an meiner Anlage, einen Total-Abriss vor 4 Jahren mit kompletten Neustart eingeschlossen. Seit ich Mitte 20 war habe ich davon geträumt meine Anlage zu bauen. Die erste Anlage aus Jugendtagen habe ich damals abgerissen und über einen rudimentären Start bin ich nicht hinausgekommen, dann kamen Ehe, Kinder, Karriere usw.
Alles was ich damals hatte, habe ich in Kartons verpackt, bzw. in unterschiedlichen Schränken gelagert. Es hat jeden unserer Umzüge (sechs) in den letzen 35 Jahren mitgemacht, seit 8 Jahren habe ich meinen Raum im Keller und endlich kann ich meinen Jugendtraum verwirklichen. Wenn ich auch inzwischen fast alles was ich von damals an Rollmaterial und Schienen hatte, verkauft habe.
Ich sehe es ähnlich wie NMike (wie so oft)
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Es hält mich auch fit. Ich muss immer was zu tun haben, bin daher auch noch voll berufstätig,
LG Rimbert
In Kinder- und Jugendtagen hatte ich Märklin H0 (genaugenommen steht die Bahn immernoch aufgebaut bei Opa auf dem Dachboden).
Vor einigen Jahren habe ich dann einfach so "aus Spaß" mal wieder eine Modellbahnbörse besucht und mir ein Fleischmann-Startset in Spur N mitgenommen. Kurz darauf, durch Zufall, konnte ich eine Fahrzeugsammlung von einem Kumpel meines Opas günstig übernehmen - hauptsächlich Arnold und Fleischmann Modelle aus den 70er und 80er Jahren. Ab da eskalierte die Sammelleidenschaft dann ein wenig und es wurde definitiv zuviel Geld bei ebay, auf Börsen, im letzten Modellbahngeschäft vor Ort und bei diversen Onlinehändlern ausgegeben.
In unserer jetzigen Wohnung haben wir das Glück, eine zweite Wohnung komplett als Keller nutzen zu können (darf, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr als Wohnraum vermietet werden). Dort soll eine Anlage in L-Form mit 4,4x2,4m und einer Tiefe von 1,2m in Segmentbauweise entstehen.
Wie lange es dauern wird, mal schauen. Noch ist der Nachwuchs zu klein und zu ungeduldig, um dort wirklich mitmachen zu können. Und Frau ist von dem Hobby auch nicht wirklich begeistert.
Verabschiedet habe ich mich auf jeden Fall schon von dem Vorhaben, die Anlage komplett mit Wintrack durchzuplanen. Einerseits fehlt mir das räumliche Vorstellungsvermögen bei der Planung am Bildschirm und andererseits habe ich abends auf dem Sofa auch nicht mehr die nötige Energie und Konzentration, um mich damit zu beschäftigen. Es wird also nach dem "trial and error"-Prinzip gebaut werden. Mal schauen, was draus wird.
VG
Sven
ich habe inzwischen altersmäßig auch eine 6 vorne, trotzdem habe ich vor kurzem den Bau einer großen Spur-N-Anlage begonnen und baue parallel in Spur Null. Warum auch nicht ? Es ist das vielseitigste Hobby, dass ich kenne. Es fordert mich und hält mich jung.
Nur wer noch Wünsche, Ziele, Pläne und Träume hat, der lebt - und es gibt schlechtere als die Modellbahn
Viele Grüße
Frank
"Heutzutage noch Moba bauen?"
In meinem ganz speziellen Fall sage ich nein, und das hat natürlich Gründe.
Zunächst aber zu meinen Gegebenheiten: bin 1970 zu Weihnachten ein glückliches Kind gewesen, als ich die Trix Express Startpackung unterm Baum entdecken durfte.
Als ich irgendwann - nach sieben Jahren HO auf N umgestiegen - in der mittleren Jugendzeit das Interesse verloren hatte, war die Folge eine zehnjährige Totalabstinenz.
Danach bestätigte sich die (mittlerweile vielleicht anerkannte) wissenschaftliche Theorie des Modellbahnervirus, denn dieser war wieder ausgebrochen und wurde noch erheblich befeuert von der Digitaltechnik, die sich in den zehn Jahren rasant weiterentwickelt hatte.
Das war auch Anfang der 2000er der Hauptgrund für den Bau einer U-Anlage in einem 5.50 x 4.40 großen Kellerraum, der mir nun glücklicherweise zur Verfügung stand. Daß jener Virus nach meiner Ansicht unzerstörbar ist, zeigte ich, als ich nach der Bauphase und Fertigstellung in einem Zeitraum von 14 Jahren, kaum ein Jahr später die im Prinzip wahnsinnige Entscheidung traf, die doch recht gelungene Anlage abzureißen und komplett neu zu bauen.
Es hatten sich in den Jahren doch einige Schwachpunkte gezeigt, die mich immer mehr störten, und die ich mit der nächsten Anlage nicht wiederholen wollte.
Der erste Abrisstag war dann schon schmerzhaft, dennoch war ich mehr und mehr euphorisiert bei der Vorstellung, daß ich nun mit den gewonnenen Erfahrungen eine richtig tolle Anlage hinbekommen würde. Das hatte mich regelrecht getragen, so daß die viele Arbeit und das Geld für neues Material fast keine Rolle spielten.
Die neue Anlage beschäftigte mich dann auch wieder ein paar Jahre, sie ist jetzt tatsächlich "fertig", nachdem ich vor kurzem nochmal eine bauliche Verbesserung umgesetzt habe.
Ich werde es jetzt auch dabei belassen. Genug gebaut, gegipst, begrünt, Gebäudebausätze verklebt, hunderte Meter Gleis eingeschottert, massig Kabel verlegt, verlötet, Peco Weichen und DKW einbaufertig vorbehandelt, Weichen, Formsignale und Schranken mit Servomotoren versehen, mit Figürchen die Szenerie belebt...
Trotzdem geht es weiter. Loks umbauen, mit Sound ausstatten, Decoderwerte optimal einstellen, Zugfahrten im TrainController austüfteln, für einen reibungslosen Zugbetrieb sorgen, hin und wieder Störungen beseitigen oder defekte Servodecoder tauschen und nachjustieren, die mittlerweile über 80 Triebfahrzeuge instand halten, den PC aktuell halten, oder aber, nicht zu vergessen: Züge fahren lassen und genießen, wenn sie das machen, was sie sollen.
Und immer gilt für mich das alleroberste Gebot: es darf nie langweilig werden. Was ich bis jetzt auch gut hinbekommen habe. Sehr hilfreich ist hier auch eine Frühjahr-/Sommerpause, damit es im Herbst wieder mit Freude und neuen Ideen weitergehen kann...
Grüße
Rainer
ich habe nach über drei Jahrzehnten MoBa Abstinenz zu Beginn der Corona-Zeit mit dem Bau meiner Spur-N-Anlage begonnen und erfreue mich jeden Tag, wenn ich lange und vorbildgerechte Züge über meine MoBa fahre.
Aber der Reihe nach... meine wichtigsten Erfahrungen:
Erkenntnis 1: Baue Spur N statt H0 - es sei denn, du hast einen eigenen Kellerraum oder Dachboden:
Ich war als Jugendlicher engagiertes Mitglied im örtlichen MEC. Dort war die Spur H0 so etwas wie ein "Naturgesetz" und ich habe mein Leben lang nie über eine Alternative nachgedacht. Als ich vor 20 Jahren nach München in eine Stadtwohnung gezogen bin, wo wir mittlerweile fünfstellige Quadratmeterpreise haben, habe ich das Thema MoBa endgültig "ad acta" gelegt. Bis mir vor 6 Jahren mein Nachbar erzählt hat, dass er vor einigen Jahren zur Spur N gewechselt ist und damit tolle Erfahren gemacht hat. Da hat es bei mir "Klick" gemacht: Ich habe unter einer Dachschräge 5 Meter x 0,40 Meter auf Ikea-Regalen, das wäre doch ein idealer Platz für eine Spur N Anlage mit schönen langen Zügen....
Erkenntnis 2: Plane einfach und nicht zu groß und lasse schnell Züge rollen
In meinem Elternhaus hatte ich für die MoBa einen Kellerraum mit 3x4 Metern. Und ich besaß nahezu alle Bücher aus dem Alba-Verlag, die etwas mit MoBa-Planung zu tun hatten. Und genau das war das Problem: Meine Pläne waren allesamt so groß und komplex, dass ich nie gestartet bin, weil ich immer gleich den ganzen Raum auf mehreren Ebenen voll bauen wollte. Bei meinem Spur N Projekt sollte es nun anders werden: Ich habe einen 5 x 0,40 Meter Unterbau erstellt und einen ersten Hundeknochen-Fahrkreis mit zwei Kehrschleifen erstellt. Nach 4 Wochen konnte ich bereits Fahrbetrieb machen:
https://www.youtube.com/watch?v=tvwXdzvjlGs
Das war ungeheuer wichtig, denn ich hatte von Anfang an mit meiner MoBa-Fahrspaß. In den letzten sechs Jahren wurde die Anlage dann immer in kleinen Schritten vervollständigt. In diesem Jahr ist ein kleines BW dazu kommen, was ich als Diorama gebraucht bei Kleinanzeigen gekauft habe und nun Schritt für Schritt integriere:
https://www.youtube.com/watch?v=qAbhKNFx-00
Was ich heute anders machen würde: Mit Kato-Gleisen bauen, wie es hier vielfach bereits erwähnt worden ist. Nur leider kannte ich die als Wiedereinsteiger 2020 noch nicht....
Erkenntnis 3: Du brauchst einen Fokus
Im MoBa-Club gab es damals drei Fraktionen: Die Landschaftsbauer, die Elektriker (anlog natürlich) und die Freunde des realistischen Fahrbetriebs. Ich gehöre bis heute der dritten Gruppe an. Mir geht es um realistische Zugbildungen. Ich habe mir alle Teile von Michael Meinholds Zugbildungsreihe geholt und versuche möglichst lange Zugumläufe mit realistischen Kurswagenwechseln nachzustellen. Und hier zeigt sich ein weiterer Vorteil der Spur N: Realistisch lange Züge sind in H0 unmöglich oder nur schwer realisierbar und auch in N sind noch Kompromisse nötig. In meinem zweiten Fahrvideo fährt der D73 / 74 Hamburg-Basel aus Michael Meinholds "66 Reisezüge". Es macht mir Spaß auch im Internet Zugumläufe in den verschiedenen Epochen zu recherchieren und möglichst auf meiner MoBa nachzustellen. Übrigens braucht es dazu keine Kelleraum-füllende Großanlage, sondern ein Hundeknochen mit Abstellgruppe ist völlig ausreichend.
Ich hoffe, mit einen Erfahrungen den ein oder anderen inspirieren zu können. Ich freue mich jeden Abend nach einem anstrengenden Arbeitstag zumindest eine halbe Stunde an meiner MoBa zu verbringen.
Beste Grüße,
Jan
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