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THEMA: Oberleitung: Fahrdraht JA/NEIN
um zu prüfen ob Kettenwerk bei vorbildlichem Standardmastabstand von 80 Metern (500 mm) mit feinem Nähgarn generell umsetzbar wäre diese kleine Probestellung:
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Wenn der Fahrdraht straffer gespannt wird als das Tragseil ist es möglich; wenn auch eine "üble Fummelei".
Allerdings finde ich selbst feines Nähgarn im Vergleich mit einem Modell zu dick:
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Was meint Ihr?
Freundlicher Gruß
Hannah
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Genau darum habe ich mich von meinen Eloks getrennt.
Und von der Fummelei mit aufgleisen unter Fahrdraht.
🥵tto
Für eine Spiel/Betriebsanlage halte ich den Fahrdraht für kontraindiziert. Falls es finescale sein soll, gehört er dazu. Dann müsstest Du allerdings mit sehr feinen Drähten arbeiten wenn es gut aussehen soll.
LG Mike
wenn selber basteln, dann würde ich so etwas nehmen:
https://www.axels-modellbau-shop.de/katalog/bas...chiedene-anwendungen
HG
Franz
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/N-Train_213.90.html
0,3mm Leitungsdicke hier entspräche 4,8cm Dicke in der Realität. Nicht maßstäblich, aber ein denkbarer Kompromiss.
Sommerfeldt und Viesmann bieten als dünnste Variante Fertigfahrleitungen mit 0,4mm bis 0,5mm Dicke an und das noch längenbegrenzt auf max. 200-300mm. Passt nicht wirklich...
...Nähgarn ist nicht gleich Nähgarn. Was ist das für eins? Ich würde Umstieg auf Draht (z.B. 0,2mm federhart / gerichtet) oder Kunststofffaden empfehlen.
Gruß
Eglod
vielleicht helfen Dir diese älteren Threads zum Thema "Oberleitung" weiter:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=809963
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1130909
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1361191
Deine Überlegungen wirst Du darin wiederfinden
Viele Grüße
Michael
Hallo
Und wenn auf dem Nähgarn nach einer Zeit Staub sitzt ist dieser durch die Beschaffenheit des Garns
auch nicht so einfach zu entfernen.
Gruß
Frank
Ich habe eine Fahrleitung gebaut. Ich habe sogenanntes Beilaufgarn in braun verwendet. Wenn ich richtig gemessen habe hat das einen Durchmesser von 0,1 mm. Das Garn ist elastisch.
Ich weiß meine Anlage ist staubig.
Schönen Abend Bernd
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einen vorbildgerecht feinen 1:160-Fahrdraht würde man kaum erkennen können: Insofern kann man ihn doch ggf. auch gleich weglassen - anstatt viel zu Fettes zu montieren.
Und in der Tat kann ein Fahrdraht im Maßstab 1:160 zu purem Masochismus ausarten, der einem die Freude am Modellbahnern sukzessive auszutreiben vermag.
Mein Vater hatte auf seiner Märklin-H0-Anlage eine (noch dazu elektrisch funktionsfähige) Oberleitungsanlage, und selbst in jener Baugröße gab es aufgrund von Störungen laufend etwas zu justieren.
Manchmal ist weniger einfach mehr:
Vielleicht also - jeder ist ja seines Glückes Schmied - besser einfach mit Masten und Querträgern etc. begnügen?
Bevor es ggf. zur im übertragenen Sinne "Oberleitungsstörung" kommt, nämlich zu einer des "Oberen Modellbahn-Managements", meinen Arzt und Apotheker ...
Beste Grüße, Norrskenet
Hey das sieht doch schon mal gut aus.
LG
Frank
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wenn der Fahrdraht straffer gespannt wird als das Tragseil ist es möglich; wenn auch eine "üble Fummelei".
Allerdings finde ich selbst feines Nähgarn im Vergleich mit einem Modell zu dick:
Auf unserer Anlage war Sommerfeld komplett mit Fahrdraht verbaut - damals noch mit 0,5mm Stärke. Inzwischen ist das Tragseil etwas dünner mit als Profifahrdraht mit 0,4mm, aber ich hab nur bis 250mm Länge gesehen. der 0,5mm ist mit offenen Enden bis 300mm Länge erhältlich, den hatten wir verbaut. Das ist auch schon der erste Nachteil - viel zu kurz gegenüber dem Vorbild, aber wir haben auch viel zu enge Radien ... da sind die 300mm teilweise schon zu lang beim Mastabstand.
Wir haben die Fahrdrähte versucht nach Vorbild wegen Weichen zu verspannen und verlöten - trotzdem der Fahrdraht auf Zug verspannt wurde, "tanzt" ein anliegender Stromabnehmer rauf und runter. Der Draht entwickelt ein Eigenleben, so stark kann Mann gar nicht ziehen, dass er gerade wird. Daher ist dein Faden-Lösung da "flexibler"
Den optischen Eindruck der Dicke des Drahtes kann man mit Farbe "tarnen" ... wir haben den stark glänzenden kupferfarbenen Draht mit einem Grünton (Oxidation und Abrieb) angemalt ... sehr aufwändig aber lohnend. Auch die Code 55 Gleise von Peco sind mit durch Alterung noch mal optisch unauffälliger geworden. Beides zusammen ergibt schon mal mehr Vorbildnähe.
Die Stromabnehmer wurden in der Höhe auf ca. 1mm unter den Draht justiert/blockiert - dann braucht man auch hinter dem Tunnel keinen Fahrdraht zum Begrenzen des Stromabnehmerhubes.
Daher mal ein Vorschlag, statt schwarzen Faden einen olivgrünen verwenden ... aber die Hänger wenn fehlen ist es auch nicht wirklich schön nachgebildet. Auf den Modulen der N-Bahn Freunde München stellen wir nur die Masten auf, den ein Fahrdraht über die Kastenübergänge wären beim Aufbau eine große zusätzliche Arbeit ... daher lieber kein Fahrdraht und etwas mehr Phantasie walten lassen
Schöne Grüße
Peter
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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
einen vorbildgerecht feinen 1:160-Fahrdraht würde man kaum erkennen können:
Gruß
Eglod
Bei mir sind das 0,4mm Sommerfeld Draht.
Dunkel eingefärbt. Finde ich einen guten und stabilen Kompromiss.
Schienenprofile sind im Original ja auch nicht 32 cm hoch.
MfG Torsten
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und vielen Dank für die vielen Verweise, Anregungen und Meinungen.
Der Durchmesser von DB-Fahrleitungen beträgt 10 - 12 mm, entspricht in N 0,06 bis 0,075 mm:
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Damit ist die Stärke der Modellfahrleitung und der Hänger verbindlich festgelegt.
Entgegen dem schwarzen Nähgarn im Versuchsaufbau werde ich helles Garn, 0,08 mm verwenden.. Die Hänger werden aus Messingdraht 0,075 mm gefertigt.
Der Fahrdraht wird zwischen den Diorama-Stirnseiten max. straff gespannt; das Halteseil ausreichend um Durchhängen zu vermeiden. Damit werden die Ausleger der N-Train-Masten nicht horizontal belastet.
Durch Begrenzung der Ausfahrhöhe der Pantographen, Fahrleitungshöhe minus 0,5 mm, entfällt vertikale Belastung des Kettenwerks.
Dank gerader zweigleisiger Hauptstrecke ohne Weichen im dargestellten Haltestellenbereich des Dioramas hält sich der zum Bau erforderliche "Masochismus" in erfreulichen Grenzen und das Rollmaterial wird außerhalb in der Zugbereitstellung aufgegleist, wodurch "Gefummel" und Beschädigungsgefahr der OL entfallen.
Auf einer "richtigen" Anlage würde ich auf die Darstellung der Oberleitung verzichten.
Freundlicher Gruß
Hannah
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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Der Durchmesser von DB-Fahrleitungen beträgt 10 - 12 mm, entspricht in N 0,06 bis 0,075 mm:
Damit ist die Stärke der Modellfahrleitung und der Hänger verbindlich festgelegt.
https://external-crm.dlubal.com/cross-section-p...s/meta/767-70341.png
https://www.rokon.info/bilder/peco55.gif
...und deutlich Richtung Code 40 bzw. noch niedriger marschieren.
Gruß
Eglod
Allerdings ist ein vorbildlicher Fahrdraht auch nur mit viel Können zu realisieren. Sehr gute Masten gibt es ja seit einigen Jahren von N-Train - noch bessere selbst hergestellte wurden hier vorgestellt.
Aber ein vorbildlicher Fahrdraht einer Hauptstrecke braucht ein Y-Beiseil und eine entsprechende Halterung am Mast - da habe ich noch keine Idee, wie so was geht, wenn man nicht löten kann und auch sonst eher grobmotorisch veranlagt ist ...
Gruß
Frank
Wenn man es wirklich realistisch angehen will: 15.000V : 160 = 93,75 V. Das macht niemand.
Höchstens einmalig.
Rob
und vielen Dank für die humorigen Anmerkungen:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
... dann müsstest Du konsequenterweise doch noch einmal einen Blick auf das Schienenprofil des Vorbildes und dann auf das von PECO. werfen...
… ein vorbildlicher Fahrdraht einer Hauptstrecke braucht ein Y-Beiseil und eine entsprechende Halterung am Mast …
... Wenn man es wirklich realistisch angehen will: 15.000V : 160 = 93,75 V.
Gebaut wird ein Diorama das die "Haltestelle Tornesch - Bahnhofplatz" im aktuellen Zustand annähernd maßstäblich wiedergeben wird - mit allen Einschränkungen und Kompromissen die der kleine Maßstab mit sich bringt.
Dabei ist meinen Ansprüchen an die detaillierte Darstellung der Gleisanlage mit PECO-Code-55-Gleis, N-TRAIN-Streckenmasten und Nähgarnkettenwerk Genüge getan.
Die eigentliche Herausforderung liegt in der Darstellung der Hochbauten, Bahnsteigleuchten und Bogenlampen auf dem Bahnhofplatz anhand der Vorbildfotos. Nachstehend Beispiel:
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(Ehemaliges Empfangsgebäude und Güterschuppen in heutiger Nutzung)
Freundlicher Gruß
Hannah
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hier ist so die dickste Variante mit 14,8 mm, womit man mit 0,1 mm Draht gut dabei ist.
https://www.tracfeed-produkte.de/fahrleitungsko...9fb37ffeed2fe51a124b
Alle anderen Fäden, auf die hier schon verwiesen wurde, gehen ja in den Denier-Bereich bei der Dicke, da sie eigentlich für Wirkstoffe gedacht sind, also z. B. Strumpfwaren. Da wird es sehr dünn...
Das dünnste kommerzielle Garn dürfte unter 10 Den sein. Aber das wird ja in Gramm auf 9 m Länge gerechnet...
Gruß
Firefox
Dazu habe ich Kupferlackdraht 0,2mm verwendet, an die Ausleger gelötet und an einem Ende im Tunnel mit Gewichten gespannt. Das steht so seit vielen Jahren.
Der Draht wird von den meisten Besuchern übersehen.
Von daher würde ich es nicht noch einmal machen.
Der Bf-Bereich und andere Strecken bleibt ohne Draht.
Jürgen H.
ich hatte als Teenager hatte ich auf meiner Kinderanlage eine Oberleitung mit Bronzedraht 0,18 mm von der Rolle gebaut. Das Problem ist nur, der Draht längt sich und ich hatte keine Möglichkeit, die Nachspannung unsichtbar zu installieren. Die seinerzeit verwendete Platte war nicht verwindungssteif genug. Bei den Sommerfeldt-Scherenpantos habe ich eine von zwei Federn entfernt, damit der Draht nicht so stark durchgewalkt wurde. Die feinen Löstellen lösen sich, wenn man an den Drähten ankommt oder hängen bleibt. Das Anlöten der ganzen Haltedrähte ist eine Strafarbeit.
Grüße, Peter W.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wenn man es wirklich realistisch angehen will: 15.000V : 160 = 93,75 V. Das macht niemand.
Da muss ich entschieden widersprechen!
1 Volt = 1 Joule / Coulomb = 1 kg m² / As³, also muss man durch 160² teilen, das gäbe etwa 0,6 V.
Wenn man zusätzlich berücksichtigt, dass die Dichte der Materie konstant bleibt und nicht die Masse (Masse = Dichte * Volumen), muss man nochmal durch 160³ teilen, gibt dann 0,14 µV ...
Und wenn wir schon dabei sind: Temperatur ist auch ein Energiemaß, maßstäblich korrekt müsste man die Modellbahn also in einem Tank aus flüssigem Helium nahe dem absoluten Nullpunkt betreiben
ÖK, dann noch ein ernstgemeinter Beitrag. Ob mit oder ohne Fahrdraht ist erstmal Geschmacksache, Es gibt gute Gründe für beides. Wenn mit, dann würde ich für so ein Diorama Kupferlackdraht nehmen. Von Bindfaden würde ich abraten, die Oberfläche wird mit der Zeit doch rauh und sammelt Staub an. Gummifaden ist zwar im Prinzip praktisch, wird aber spröde und reißt.
G'ruß Engelbert
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Das dünnste kommerzielle Garn dürfte unter 10 Den sein. Aber das wird ja in Gramm auf 9 m Länge gerechnet...
Hmmm... ich hab mal gelernt Denier = Gewicht in Gramm von 9000 mtr der Faser.
5 Denier haben ultradünne Strumpfhosen.
Peter
Ob man eine Oberleitung mit Fahrdraht baut oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Im Maßstab N ist es allerdings eine ziemliche Fummelei und besonders mühsam, wenn man keinen Platz zum Abstellen der Züge hat. Züge mit Stromabnehmern sollten möglichst unter den Masten und Portalen mit gehobenem Stromabnehmer fahren. Ich habe mich schließlich dafür entschieden, keine Drähte zwischen den Masten zu spannen. Die Stromabnehmer habe ich mit Sekundenkleber fixiert – für mich ist das die praktischste Lösung.
Viele Grüße,
Maurice
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nach dem ich mit Gummi und Weinertfaden kein Glück hatte, weil diese alle nach nur wenigen Jahren zerbröselt sind, habe ich auf feines graues Garn umgegrüstet. Die Hänger sind aus feinem Lackdraht S förmig gebogen. Ich hatte das hier schon mal vor Jahren gezeigt, Es hält immer noch einwandfrei, solange sich kein Stromabnehmer einer Lok daran verhakt.
Letzters ist aber schon einige Male passiert, was sehr ärgerlich ist, aber auch reperabel. Allerdings ist der Aufwand doch sehr hoch, dafür dass man beim Blick von schräg oben kaum etwas davon sieht. Von tiefer Betrachtung ist es natürlich schon gut sichtbar.
Gruß
Gabriel
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Stromabnehmer mit Sekundenkleber fixieren ist eine gute Idee, sie mehr vorbildgerecht aussehen zu lassen, aber was macht man, wenn die Lok die Fahrtrichtung ändert und nun den anderen Stromabnehmer heben soll? Das geht dann doch nicht, oder? Wie löst Du das?
Gruß,
Andy
Hut ab, das sieht ja sehr gut aus. Insbesondere Bild 2509/1073-1470546-244408-OL12.jpg von GSH #29 finde ich realistisch wie ein Vorbildfoto.
Gruss vom Günther
ich finde das Verkleben von Stromabnehmern eine Sch**ßidee - unprofessionell bis dorthinaus. Von der mangelhaften Flexibilität ganz abgesehen.
Wenn überhaupt, sollte man das über Einsätze am Fuß lösen, die das vollständige Heben des Schleifstückes unterbinden.
Problem hier ist, dass die Teile höchst unterschiedlich konstruiert sind und es keine wirklich einheitliche Lösung gibt. Während es bei Pantographen meist mit rechteckigen Einlegestücken geht, muss man bei Einholmstromabnehmern individueller arbeiten. Mit dem 3D-Drucker lassen sich da auch kleine Stückchen machen, die man unten reinsteckt. Die Dicke und Form muss man aber unterschiedlich gestalten.
Gruß
Falco
Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: GSH
... habe ich auf feines graues Garn umgegrüstet.
Deine Oberleitung sieht sehr gut aus, gefällt mir!
Kannst Du 'ne Angabe zur Feinheit des Nähgarns machen?
150 Nm oder eher etwas dicker 100 Nm? Als Farbe wählt man am Besten dunkles grau?
Gruß,
Vossi
da ich auch viele Modelle mit Stromabnehmern besitze, stand ich eines Tages vor der gleichen Frage: Ohne, oder mit? Lange habe ich Versuche betrieben, um am Ende nur Masten aufzustellen. Und damit begannen dann neue, diesmal andere Probleme.
1. Die Maximalhöhe der Bügel ist von Modell zu Modell unterschiedlich! Also musste ich jede Lok zunächst mühsamst auf eine Höhe bringen, die eine saubere Fahrt, ohne unliebsame Kontakte mit Auslegern, ermöglichte. Eine Pfriemelei ohne Ende. Und wer zittert dabei, der braucht dann nen neuen Panto!
Soweit so gut. Doch bereits die erste Störung bewies mir, wie falsch meine Entscheidung, Oberleitungsmasten zu setzen, war.
2. Bei jedem Versuch, große Loks oder Wagen von den Gleisen zu nehmen, oder sie gar dort aufzusetzen, lief ich Gefahr, Tragwerke, Ausleger, Masten, leider auch hin und wieder empfindliche Anbauten an den Modellen abzureissen.
Ja, ja, ich habe ein Aufsetzgleis, doch kann ich mit dem erst etwas anfangen, wenn ich den betroffenen Zug aus dem Betriebsgleis entfernt habe!
Fazit, Sollte ich nochmals vor die Frage gestellt werden, ob mit oder ohne Oberleitung, in Spur N, würde ich dies jedenfalls tunlichst unterlassen.
Grüßle
Opa22
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ja, ja, ich habe ein Aufsetzgleis, doch kann ich mit dem erst etwas anfangen, wenn ich den betroffenen Zug aus dem Betriebsgleis entfernt habe!
Gruß
Eglod
Quäle dich nicht.
Es gibt sicherlich auch noch viele andere Baustellen auf der Anlage die mehr Beitragen.
LG ChristiaN
So halten es die Opas, auch ottopa
# Kannst Du denn da nicht hinfahren vom Betriebsgleis zum Aufsetzgleis?#
Hallo Eglod, mit entgleistem Zug eben nicht! Verhakelte Kupplungen. Engstellen zwischen der Oberleitung, das geht schief, zumindest bei mir.
🥵tto
Gruß
Eglod
Wenn ich auf einer Börse Wagen kaufe, Entgleisen sie meistens in der ersten Runde, weil ich meistens vergesse v o r dem Einsatz das Radsatzmaß zu prüfen.
Vergesslichkeit wird bestraft, aber damit muß man als Opa eben leben.
Gruß 😄tto
Zum Warum sie entgleisen:
Wenn sich das Radssatzmaß verschiebt, wenn ich zu schnell fahre und bei meinen langen Zügen nicht darauf achte, dass.ich.die schweren Wagen vorne einstelle.
Da sind meine Radien min.320 mm empfindlich.
Gruß
Eglod
Grüße, Peter W.
Irgendwie weicht ihr hier vom Thema ab. Aber gut. Ich habe auch schon mehrfach Radsatzmaße überprüft und eingestellt. Bei immer wieder entgleisen den Wagen ist das zu empfehlen. Gruß Bernd
Gruß 😁tto
ich würde eine Ansage tätigen wollen:
Wer eine weitgehend vorbildliche Oberleitung installieren möchte MUSS,......
- zwingend auch mit diesbezüglichen Fahrzeugen und zwar mit Drehgestell unterwegs sein.
- einfache und klare Zuggarnituren verwenden
- einfache Leitungs- und Gleisgeometrien verwenden
- lange Weichenstraßen haben
- große Gleisradien nutzen
- über einen sauberen und klimastabilen Modellbahnraum verfügen
und last but not least ......eine sauber verlegte Gleisanlage auf einer verwindungssteifen Unterlage aufbauen können.
Das ist alles nicht selbstverständlich, denn bereits ein D-Kuppler kann sich in einer Weichenkombination "aufhängen". Viele Wagen unterschiedlicher Hersteller mit unterschiedlichen Kupplungskinematiken, Längen aber auch Radsatztoleranzen sind von Haus aus zum Versagen verurteilt.
Das ganze wird unterstützt, wenn diese Kurzschenkelweichen die Harfe hoch und runter in Kombination mit irgendwelchen DKW aufgebaut sind und die Spurkränze sich selbst aussuchen dürfen wo sie gerne hin kippeln wollen.
Einhergehend unterstützen enge Radien den Schiefstand von Drehgestellen und Wagen ausgangs der Kurven und können Entgleisungen begünstigen, wenn womöglich ohne Eingangsradius gleich die Weiche folgt.
Selbst die früher hier anwesende Expertin verzichtete örtlich auf Leitungsführungen mit Kreuzungsbauwerken, sodass Verspannungen vermieden wurden und damit die Kunst des unauffälligen "weglassens" auch hier ihre positive Wirkung auf die Betriebssicherheit zeigt.
Sauber und Klimastabil heißt, dass der Raum selten oder nie Besuch von sechs oder achtbeinigen Bewohnern bekommt und gespannte Leitungen bei Klimawechsel weder Maste noch Leitungen belasten, denn es gibt sie, die über Nacht entstandenen schiefen oder gebrochenen Maste, die die Opfer des innerhäuslichen Klimawandels wurden!
Überhaupt: Wenn eine Anlage für Oberleitungsbetrieb mit der erforderlichen Größe,......ich behaupte mal von mindestens 5m² aufgebaut ist, muss der Unterbau so aufgebaut sein, dass beim besteigen des Rohbaus nichts schaukelt und ....ein Gewicht von hundertsechzig Kilo (Zahlenspiel) ....auf den den halben Quadratmeter von der Konstruktion noch ohne durchzubrechen akzeptiert wird.
Sicher fehlt da noch was, aber wenn allein das alles gegeben ist, dann darf man eine komplette Oberleitung aufbauen und hat viel Freude damit. Ansonsten bleibts bei Masten ohne Leitung und mit Quertragwerken ohne Abspannung und die Hand Gottes kann zitternd und/oder in Ruhe eingreifen wann, wo und wie sie will.
Gruß Sven
Da es sich um eine kleine Modellbahn ohne Schattenbahnhof handelt, werden im Prinzip nur die Züge auf die Gleise gestellt, mit denen dann auch gefahren wird. Weniger als die Hälfte der Zugzusammenstellungen ist mit einer E-Lok bespannt. Ein großer Teil der Züge sind kurze Triebzüge. In den Niederlanden gilt die Vorschrift, dass bei kurzen Triebzügen nur ein Stromabnehmer verwendet wird, und zwar derjenige, der am weitesten vom Faltenbalg entfernt ist. Das bedeutet, dass im Prinzip immer derselbe Stromabnehmer benutzt wird, unabhängig von der Fahrtrichtung.
Bei den E-Loks soll normalerweise immer der hintere Stromabnehmer verwendet werden. Also schummle ich da manchmal ein wenig.
Hallo Falco,
Ja, prinzipiell finde ich es auch nicht die schönste Lösung. Ich habe auf jeden Fall mit speziellen Zwischenstückchen herumprobiert. Bei klassischen Stromabnehmern funktioniert das einigermaßen gut, sieht aber optisch nicht besonders toll aus. Bei Einholmstromabnehmern ist es eigentlich kaum machbar, es sei denn, man spannt einen Nylonfaden. Letztlich habe ich mich für Sekundenkleber entschieden, weil das betriebssicher ist und optisch doch am besten wirkt.
Mit freundlichen Grüßen,
Maurice
Zitat - Antwort-Nr.: 45 | Name: Sven
...........Ansonsten bleibts bei Masten ohne Leitung und mit Quertragwerken ohne Abspannung und die Hand Gottes kann zitternd und/oder in Ruhe eingreifen wann, wo und wie sie will.
Klug gesprochen Sven! Genau so ist es. Wer es nicht akzeptieren kann in allen Punkten dem ist Supperfrust garantiert sicher.
🥵tto
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
- zwingend auch mit diesbezüglichen Fahrzeugen und zwar mit Drehgestell unterwegs sein.
- einfache und klare Zuggarnituren verwenden
- einfache Leitungs- und Gleisgeometrien verwenden
- lange Weichenstraßen haben
- große Gleisradien nutzen
- über einen sauberen und klimastabilen Modellbahnraum verfügen
Zu Zeiten von Vollmer und Hobbex Oberleitung, hatten gefühlt viel mehr Anlagen als heute eine Oberleitung mit Fahrdraht, oft sogar mit Strom. Und das war auf den wildesten Platten, teilweise mir 24 Grad Weichen. Nagut, damals war das alles vielleicht etwas robuster, aber dafür musste man vermutlich deutlich öfter entgleiste Fahrzeuge die mit 300km/h im Berg aus dem R1 geflogen sind unter der Tunneloberleitung rausangeln.
Aber um ehrlich zu sein, eine Viessmann Oberleitung ist auch relativ robust und sieht eigentlich ganz ordentlich aus, da muss ich nur zugeben, dass die Mittlerweile ordentlich ins Geld geht. Aber ich möchte sich nicht missen.
Ich weiß auch, dass da Abflussrohre über dem Gleis hängen, aber das (oder zumindest mein) Auge/Gehirn nimmt den falschen Maßstab weniger extrem war, als das grundsätzliche Fehlen. Normalerweise weiß man nicht genau wie dick sie sein muss, aber man weiß, dass eine da sein muss. Außerdem sieht man die echte Oberleitung sehr oft von unten gegen den Himmel (im Gegensatz zur Modellbahn), wo trotz ihrer Dünne recht stark ins Auge fällt. Mit Farbe kann man auch viel machen. Ich habe meine Oberleitung in einem grau/grün lackiert. Neben dem Fakt, dass es dem echten Grünspan Nahe kommt, ist es gegen den Untergrund eine recht gute Tarnfarbe. So habe ich die Oberleitung schonmal übersehen beim Aufgleisen einer Lok und bin von oben an die Oberleitung gestoßen,
Der wichtigste Punkt aber für mich: Es sieht einfach viel besser aus, wenn der Stromabnehmer sich am Draht mitbewegt, das wirkt für mich viel lebendiger und natürlicher als ein im Abstand darunter fixierter. Ich baue auch Fahrzeuge auf andere Stromabnehmer um, wenn die ab Werk nicht geeignet sind, am Fahrdraht zu fahren
Was mich in der Tat deutlich mehr stört als die Fahrdrahtdicke ist der Mastabstand: Mehr als 250mm ist nicht drin, bei Viessmann 222mm. Beim Vorbild wären ja bis zu umgerechnet 50cm möglich. Da baut man halbwegs maßstäbliche Gleisanlagen und dann hat man da einen solchen Mastwald. Daher "forsche" ich derzeit tatsächlich an einer Selbstbauoberleitung auf Basis von 0,2mm Draht und Viessmannmasten, die auch mit dem Stromabnehmer bestreichbar ist (wenn auch bei manchen Stromabnehmern mit geschwächter Feder).
Mein Teststück spanne ich dabei mit einer Sommerfeldt-Feder ab, ich überlege aber eher auf Gewichte unter der Anlage zu wechseln. Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass es sich um einen Bahnhof in Modulbauweise handelt, bei dem ich dir Oberleitung trennen können muss, dafür muss die Oberleitung ohne große Spannung sein. Und eine Feder gegen Spannung auf der Anlage auszuhaken ist schwerer als einfach ein Gewicht abzunehmen. Außerdem ist die Zugkraft immer Konstant und unabhängig von Temperaturschwankungen. Größte Herrausforderung ist derzeit das Tragseil, weil es einerseits etwas gespannt werden muss, um gerade zu bleiben, andererseits aber nicht den Fahrdraht nach oben ziehen darf. Besser ginge es vermutlich dafür einen feinen Garn oder Nylonfaden zu nehmen, weil der weniger Spannung bräuchte, aber ich muss an den Modulenden kleine Haken biegen können um sie in das Nachbarmodul einhaken zu könne und das geht wohl nur mit Draht
Viele Grüße
Dirk
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die Eingangsfrage war "Fahrdraht JA/NEIN"!
- "Oberleitung JA/NEIN" beim Einsatz von Elektrolokomotiven und Elektrotriebzügen stand nicht zur Debatte.
- Auf einer Anlage fahrende Elektro Loks- und Triebzüge mit abgesenkten Stromabnehmern sind optischer Frevel.
Soweit meine Meinung.
Bisherige Erfahrung nach Stellproben/Versuchen mit N-Train-Masten und Kettenwerk aus gespanntem Nähgarn:
Masten und Kettenwerk sind ausreichend tolerant gegenüber unbeabsichtigten Berührungen bei händischen Eingriffen.
Zugriff auf entgleistes Rollmaterial von Oben ist bei vorbildgerechtem Standardmastabstand (N 500 mm, Vorbild 80 m)
und 50 Millimeter Gleismittenabstand auf geraden, zweigleisigen Hauptstrecken jederzeit möglich. In Bögen mit Radius kleiner 600 mm ist er des zu geringen Mastabstandes wegen nicht mehr möglich, bzw. sehr riskant.
Freundlicher Gruß
Hannah
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
und 50 Millimeter Gleismittenabstand auf geraden, zweigleisigen Hauptstrecken
Der Gleismittelabstand sollte 25mm betragen (4m beim Vorbild). Und natürlich wird beim Vorbild in engen Kurven der Mastabstand auch geringer.
Viele Grüße
Dirk
Gruß
Eglod
Trainsetter hat (hatte?) einen 280er mit 0,25mm Dicke im Programm:
https://trainsetter.de/produkte/#oberleitung
Gruß
Eglod
Zitat
Der Gleismittelabstand sollte 25mm betragen (4m beim Vorbild).
Hallo Dirk,
beträgt er beim darzustellenden Vorbild im Haltestellenbereich nicht, sondern ca. 8 Meter:
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Vier Meter ist der vorgeschriebene Mindestabstand und bei Strecken mit Vmax >= 120 km/h sicher zu gering.
(Darzustellen im Falle meines Dioramas ist Trassenführung in Epoche VI +)
Freundlicher Gruß
Hannah
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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Trainsetter hat (hatte?) einen 280er mit 0,25mm Dicke im Programm:
https://trainsetter.de/produkte/#oberleitung
aber zumindest nach Aussage des Anbieters nicht zur Funktion geeignet, aber tatsächlich ein interessantes Produkt
Dirk
meine Antwort: JA!
Auf dem Diorama "Bahnhofplatz Tornesch" jetzt fest installiert: Fahrleitung und Tragseil aus feinem grauem Nähgarn.
Freundlicher Gruß
Hannah
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Da ich kein Diorama sondern eine größere Anlage betreibe und eher aufs Fahren konzentrieren möchte, habe ich mich gegen Fahrdraht entschieden, überlege aber noch ob ich zumindest die Masten setze.
Aber grau ist definitiv besser als schwarz, je nachdem wie das Licht drauf fällt ist ein Teil heller und somit wirkt der Draht dünner.
LG ChristiaN
Bei Quertragwerken mit Turmmasten lassen sich die Isolatoren aus Glasperlen sehr hübsch gestalten.
Einfach Nähfaden würde ich nicht nehmen, da gibt es bessere Lösungen. Siehe meinen Kanal. Oder meinen Beitrag "The Hanging Gardens"
Gruß Steven
also für mich ist OL Draht bei Maßstab N eigentlich unmöglich, wie willst Du Gleise reinigen und bei großen Gleisvorfelder.n an liegengeblieben Loks da ran kommen?
Man muss auch ein bisschen praktisch denken, auf einem Diorama oder einer Paradestrecke geht das gerade noch
Meine Meinung
LG
Patrick
Zitat - Antwort-Nr.: 59 | Name: gruby911
also für mich ist OL Draht bei Maßstab N eigentlich unmöglich, wie willst Du Gleise reinigen und bei großen Gleisvorfelder.n an liegengeblieben Loks da ran kommen?
Unmöglich?
Mache ich bereits seit 30 Jahren, funktionierende Kupferdraht Oberleitung, Tragwerke etc., inklusive das jährliche Reinigen der Gleise.
Nichts ist unmöglich, Toyota...
Ihr baut die tollsten Landschaften, die exotischsten Gebäude im 3D Druck, die wildesten digitalen Steuerungen mit PC etc.
Aber ihr schafft es nicht eine hübsche funktionsfähige Oberleitung aus dünnem Kupferdraht zu löten?
Tja, da bin ich wohl etwas von Gestern, bin ich mit Vergnügen.
...coole Sprüche hier......aber ohne aktuelle Beweisfotos einfach nix wert!
HalIo Zusammen,
gewiss kann man eine Oberleitung auch technisch funktionierend ausführen, aber dann muss der Gleisplan einfach und übersichtlich sein, über wirklich lange Weichen verfügen, wie sie ad hoc nur bei Peco zu haben sind und auf Bogenweichen verzichten.
Schon die vorbildliche Abspannung und Einfädelung auf eine neue Strasse ist nur so machbar und bleibt dennoch eine Herausforderung. Schaltwerke in den Abschaltbereichen, Einspeisungen, sichtbare Trennstellen, alles will gebaut und richtig je nach Bahngesellschaft abgespannt sein.
Schließlich gehören auch weite Gleisbögen zu einer optisch glaubhaften elektrifizierten Betriebsanlage.
Undercover hat sowas schon mal wunderbar gezeigt und dennoch auch mal mogeln müssen.
Eine Anlage mit Oberleitung bloß so und ohne Detaillierung, auch wenn die Loks sogar damit fahren können, würde mir in Anbetracht der erwähnten Sprüche und fehlender Beweise das es anders ist, jedenfalls nicht gefallen.....
Aber das ist ja zum Glück Geschmackssache.
Gruß Sven
Hoffe das Bild genügt, ansonsten bitte mein Kanal aufrufen.
Steven
Die von Steven Leum zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Eine normale Modellbahn, nichts besonderes und etwas Schauspiel aus dem Unterricht.
Ich wünsche weiterhin genau das, was man in unserm Hobby sucht und findet: Entspannung, Frieden und Freude am Geschaffenen. 😑👍
Gruß Sven
mir persönlich ist es zu diffizil, empfindlich, zugriffsbehindernd und teuer. Ich warte noch auf die dressierten Spinnen, die abgerissene Drähte neu spannen können. Aber ich repektiere selbstverständlich auch die Meinungen und guten Leistungen anderer vorbildorientierter Modellbahner.
Zitat - Antwort-Nr.: 62 | Name: Steven Leum
das wird mir jetzt einfach zu blöd, diese bescheuerte Nietenzählerei gepaart mit der Unfähigkeit
Zitat - Antwort-Nr.: 64 | Name: Steven Leum
Schön, dann halt jetzt bitte einfach deine Schnauze.
Dem letzten Satz aus #64 könnte ich mich anschließen, allerdings an dessen Schreiber gerichtet.
Zitat - Antwort-Nr.: 63 | Name: SSEB
Ich wünsche weiterhin genau das, was man in unserm Hobby sucht und findet: Entspannung, Frieden und Freude am Geschaffenen.
Mit demselben Wunsch grüßt Wolfgang
also man kann auch mit Großserienprodukten schon ne ganz ordentliche Oberleitung hin bekommen.
https://youtube.com/shorts/x36S4sXuLzo?is=bgoXFQkTHbosFjq3
Viele Grüße
Dirk
das es so ausarten muss - unverständlich.
Zurück zum Thema:
Beim NCI gibt es ein Mitglied, welcher wunderschöne UND filigrane Oberleitungen aus Gummibeilauffaden auf seinen Modulen hat.
Nicht nur einfache einen Gummifaden gespannt - wie seinerzeit bei Arnold - sondern Fahrdraht, Tragseil mit Abhängern. (Sind evtl. jetzt nicht wirklich die Fachbegriffe).
Er hat schon hin und wieder vorgeführt, wie sich Rollmaterial unter der Oberleitung herausnehmen lässt.
Mit der flachen Hand die Oberleitung zur Seite schieben, Rollmaterial greifen und herunternehmen. Danach ist die Oberleitung wieder an ihrer alten Position.
An den Modultrennkanten auf beiden Modulen je einen Mast ganz am Ende des Moduls. So muss beim Aufbau nichts zusätzlich eingehängt werden (das wäre für eine Modulanlage beim Aufbau auf Ausstellungen ein absolut unverhältnismässiger Zeitaufwand).
Ist die mir bisher beste bekannte Lösung.
Wer auf die N Scale convetion nach Stuttgart geht, mal darauf achten - ist sehenswert.
Das wäre/wird (?) sicherlich mein Weg, wenn ich noch genügend biologische Restlaufzeit habe (was ich allerdings bezweifle).
Gruss Klaus
PS:Leider gibt es von diesen Modulen nicht viele Bilder im Internet. Aber bisher immer in Stuttgart auf der Messe dabei.
Das ist einer der Mobahner, von denen man nicht viel hört oder liest - nur perfekte Arbeit sieht.
Andras
Das ist auf einem Diorama oder auf deinem Oval Kinderspiel, aber ganz anders auf einer filligranen Anlage mit vielen Weichen, DKWs, usw. Ganz zu schweigen das dein 0,4mm Draht eher zum Spielzeug tendiert, das macht die Anlage dann nicht wirklich schöner.
LG ChristiaN
LG Mike
hast du Erfahrung mit Beilauffaden, bzw. kannst du "ein paar Jahre" genauer definieren?
Gruss Klaus
hängt bei so etwas an der mechanischen Belastung, den Umweltbedingungen und der Qualität des Fadens. Ohne UV-Lichteinstrahlung irgendwo bei 5 Jahren, gute auch bis 10 Jahre. Und dabei werden sie halt immer spröder und reissen immer leichter, je älter sie sind. Und irgendwann zerfallen sie einfach, auch ohne, dass man ankommt.
Andras
Zitat - Antwort-Nr.: 70 | Name: MobafaN160
Hi Steven
Das ist auf einem Diorama oder auf deinem Oval Kinderspiel,
Hallo Christian,
Ich habe kein Problem damit wenn meine Arbeit nicht euren heutigen Normen und Standards entspricht und euch als Spielzeug vorkommt.
Ich kann und will mich mit euch nicht messen, sondern einfach meinen analogen Fahrspass mit alten Vintage Modellen der 1960er bis 1980er haben. Wie bereits gesagt ist Modellbahn für mich keine Hype Abbildung wo alles bis in 100 fache Vergrößerung perfekt sein muß.
Auf meiner Anlage ist die Zeit stehen geblieben, das ist auch gut so, da ich eigentlich in eurer heutigen Zeit nichts mehr verloren habe....
Ferner sind diese super filigranen Oberleitungen nicht funktionsfähig, aber darauf lege ich eben Wert, um meine alten Modelle von Gestern stilecht fahren lassen zu können, das geht halt nur mit Kupferdraht von typisch 0,4 mm. Pämisse ist eine funktionsfähige Oberleitung, kein Looking Like.
Dünnere Drähte brennen durch oder verbiegen sich unter dem Druck der Stromabnehmer, Löten der Stege geht hier nicht mehr.
Selbst einem wie dir sollte das eigentlich klar sein.
Mich begeistert der Funkenflug einer alten Minitrix E10 mehr als PC Steuerung und Digitalisierung.
Können wir es jetzt dabei belassen?
Gruß Steven
Und das in einem Raum ohne Fenster (UV Licht).
Ist halt nix für immer 🤷🏽♂️
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 63 | Name: SSEB
Eine normale Modellbahn, nichts besonderes und etwas Schauspiel aus dem Unterricht.
Du bist auch nichts Besonderes...
Schon zwei gelöschte Beiträge. Hab ich was verpasst? Ich muss öfter lesen. Popcorn ist schon unterwegs
LG ChristiaN
Mein Gummifaden über BGD hat sich ziemlich schnell in Wohlgefallen aufgelöst.
Deswegen habe ich mal mit dem Silikonfaden von n-train experimentiert.
Entgegen der Meinung, man kann diesen Faden nicht anmalen, habe ich es einfach gemacht und die grüne Farbe hält bis heute. Dadurch wirkt der Faden für seine Verhältnisse schon recht dünn.
Über Jahre steht das Experiment bei mir im Keller und auch wenn schon ein Kabel von einem Trafo darauf geknallt ist und ich es gestern ohne Probleme mit dem Finger bewegen konnte, ist er immer noch stramm.
Das wäre in Zukunft meine Alternative für eine Atrappe einer Oberleitung.
Nur die Hänger sind nicht so toll von n-train. Da wünsche ich mir die feinen von Hammerschmidt zurück. Aber bekanntlich ist ja immer irgendwas.
Gruß Rudi
- funktionale OL, im sichtbaren Bereich dünner Stahldraht und im verdeckten Bereich Messingband
- funktionslose OL, Stahldraht
- funktionslose OL, Gummiband
- funktionslose OL, nur Masten
Alle 4 Versionen sind machbar. Je nachdem wieviel Frustrationstoleranz man im täglichen Betrieb hat und welchen Anspruch man bei Aufwand in Relation zum Ergebnis an sich selbst hat, kann man sich ja von 1-4 etwas passendes aussuchen.
Ich persönlich bin für mich selbst inzwischen auf der 4.Stufe der Erleuchtung angekommen. Dasselbe gilt in meinem Fall auch für Gleissysteme, daher Kato 😉
Oberste Maxime: Betriebssicherheit.
LG Mike
- Masten völlig ohne jede Leitung sehen kacke aus. Wenn ich ausm Weinberg runter auf die Bahnstrecke gucke, sehe ich die Oberleitung ja auch, selbst bei dunklem Hintergrund
- Ob ohne Leitung oder mit Gummifake bleibt die Frage, wie man den gehobenen Stromabnehmer davon abhält, an Leitung oder Mast hängenzubleiben. Hier habe ich noch keine probate Lösung gefunden. Rumgekleister mit Klebstoff am Stromabnehmerscharnier ist für mich absolutes No go. Kleine Einsätze z.B. aus dem 3D-Drucker gehen punktuell, aber dann scheitert es daran, dass die Konstruktionen so heterogen sind, dass man überall was anderes zurecht fummeln muss.
Unterm Strich plane ich daher weiterhin mit der grobschlächtigen, aber wenigstens stabilen Vollmer-Oberleitung, die man ja gebraucht oft findet.
Ideale Lösungen gibt es hier wohl nicht.
Viele Grüße
Falco
Für die Höhenbegrenzung der Stromabnehmer habe ich aus Spulendraht einen kleinen Haken gebogen. Ähnlich einer Heftklammer. Bisschen Farbe dran und gut ist. Klar, wenn man es weiß, sieht man den Haken, aber auch das ist für mich auch wieder ein vertretbare Kompromiss.
Gruß Rudi
Ich würde dir meine Lösung empfehlen, Vollmer Masten, Kupferdraht 0,4 mm, Tragwerke selbst löten mit Glasperlen Isolatoren, Stege selbst löten.
Hier ist es wichtig die unteren Verbindungen an den Fahrdraht mit einem 90 Grad Winkel, nicht nur auf Stoß, zu verlöten, da sonst durch Materialermüdung die Verbindungen sich lösen können und die Stromabnehmer dann festhaken.
Abgesehen von dem Gequäke der Perfektionisten ist es nicht nur hübsch, sondern absolut funktionsfähig und hält ewig. Die Stromabnehmer können ohne irgend welche Stopper berühren und Strom ziehen, wenn erwünscht.
Bei der Bahn sind neue Leitungen auch kupferfarben, und bei mir im Modell laufen sie auch genauso an wie draußen im Orginal.
Apropos: Danke für dein Interesse an meinem Projekt Aerotrain, wird jetzt verwirklicht!
Wird nicht auf regulärer Anlage fahren wegen 30 mm Luftschraube sondern bekommt auf der Anlage eigene Teststrecke, ganz vorn
Gruß Steven
Gibt es übrigens irgendwelche Anleitung in PDF zum Einbau Vollmers Oberleitung, also was wohin, Abstände, Weichen, DKWs, usw?
LG ChristiaN
sieht sicher gut aus mit den selbstgemachten Drähten, aber beim besten Willen: Dazu fehlen Geduld und Lötfertigkeiten. Bei gut 20 Metern Gleis mit unterschiedlichen Radien plus drei überspannten Bahnhofsgleisen von fünf wird man da ja nie fertig 😁.
Ist Kupfer nicht vielleicht auch arg weich? Da wäre doch Federbronze eigentlich der bessere Kandidat, oder?
Gruß
Falco
Habt ihr Tipps was man machen kann um die Höhe der Stromabnehmer zu verringern ?
Dann würde ich noch mal über eine Oberleitung nachdenken.
Gruß aus Kassel
Stephan
Zitat - Antwort-Nr.: 83 | Name: MobafaN160
Gibt es übrigens irgendwelche Anleitung in PDF zum Einbau Vollmers Oberleitung, also was wohin, Abstände, Weichen, DKWs, usw?
https://www.sommerfeldt.de/de/katalog-literatur/
Katalog kostenlos:
https://www.sommerfeldt.de/images/download/sommerfeldt-katalog.pdf
Gruß
Eglod
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