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THEMA: Beleuchtung einer Bahnsteighalle

THEMA: Beleuchtung einer Bahnsteighalle
Startbeitrag
Lio - 11.07.25 18:28
Hallo,

ich habe Thomas'  Anregung https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1461510#aw12 des Auslagerns dieser Diskussion in einen neuen Thread hiermit aufgegriffen.

Worum soll es gehen? Bahnsteighallen, wovon es erfreulicherweise doch einige Modelle inzwischen gibt:
- Faller https://www.faller.de/miniaturwelten/rund-um-d...e/1722/bahnhofshalle
- MU https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/MU_N-B00204.html
- MKB Sternschanze https://www.mkb-modelle.de/mkb-modelle?store_i...roducts_id=3563&
- SiM Dammtor https://www.stadtimmodell.de/index.php?route=product/product&product_id=558
- SiM Anhalter Bf https://www.stadtimmodell.de/index.php?route=product/product&product_id=502

können effektvoll beleuchtet werden, d.h. die Reisenden sollen in der Halle nicht in der Dunkelheit stehen.

Die mehr oder weniger großen Hallen sollen i.d.R. abnehmbar sein, um an die darunterliegenden Gleise zu kommen und/oder die Detailausgestaltung vornehmen/fortsetzen zu können.

Es stellen sich in diesem Zusammenhang einige Fragen:

Frage 1) Wie macht man eine lösbare elektrische Verbindung zwischen der Stromversorgung der "Anlage darunter" zur Beleuchtung in der Halle

Frage 2) Wie gestaltet man die Beleuchtung selbst?

Zu Frage 1 hatten wir u.a. hier begonnen zu diskutieren: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1454684#aw84
Zu Frage 2 hatten wir hier begonnen zu diskutieren: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1461510#aw9

Folgende Vorschläge sind bisher ergangen:
Frage 1)
- Nicht notwendig, weil batteriebetrieben und Batterie und Schalter sind in der Halle
- Magnetische Verbindung, z.B. Pogopins, Messspitzen, Federn wie bei Arnold
Frage 2
- Kandelaber auf dem Bahnsteig
- Lampen in der Halle

Ich erlaube mir, auf meinen Beitrag https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1461510#aw10 zu verweisen mit dem Versuch der Begründung, wie es geschichtlich wohl war (das betrifft Frage 2). Mark hat eingewandt, dass Kandelaber schicker seien und dass - zurecht - die Würze gerade auch in verschiedenen Lösungen liegt.

So, nun also los mit der Diskussion!

Viele Grüße
Frank

Ich möchte mit Frage 2 beginnen und möchte die Lampen in der Halle haben.

Ich meine Thomas im anderen Thread so verstanden zu haben und vielleicht auch Rimbert, dass die LEDs an die Dachträger geklebt werden sollen, vielleicht auch als LED-Band.

Wenn ich auf die Bilder in https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1461510#aw10 schaue, geht es immer um hängende Lampen. Ich möchte an meine Epoche II erinnern, es geht also folglich (mir) nicht um moderne Leuchtmittel.

Ursprünglich hatte ich geplant, in Dachbeginnhöhe Quertraversen aus Ms-Stäben einzukleben und daran bedrahtete LEDs zu hängen in einem "Lampengehäuse". Wenn ich mir die Bilder ansehe, gab es solche Quertraversen - zumindest für Beleuchtungszwecke - jedoch nicht. In allen drei Bildern scheinen die Lampen vom oberen Hallenende (Dachunterseite) herabzuhängen.

Bei meiner ersten Idee (Quertraversen) hätte ich eine "kurze Aufhängung", hier bräuchte ich eine "lange Aufhängung". Besonders bei der stellt sich die Frage, wie die Lampe auch nur einigermaßen senkrecht hängen soll. Zwar sind die CuL dünn, aber erst ein Gewicht würde sie richtig nach unten ziehen. Zwar sind die Drähte auch starr, so dass ein In-Form-Ziehen hier etwas bewirkt, aber sie werden immer noch "irgendwie senkrecht" hängen. Es fehlt halt die Masse. Am besten wäre, wenn der Lampenkörper aus Metall wäre, dazu fehlen mir aber die Möglichkeiten (ein Zusammenlöten aus Ms schließe ich mangels Fähigkeit aus). Der geplante 3D-Druck bringt kaum Gewicht, wie könnte ich das also hinbekommen; vielleicht ein "Zwischengewicht" ("Eisenperle"), was aber wieder störend wirkt, vielleicht Zug"seile" in Höhe des Lampenkörpers (ob das was wird), vielleicht das Einfädeln der beiden CuL in ein Ms-Röhrchen (optisch nicht so schön), ... Vielleicht ist enges Verdrillen noch die beste Variante?

Ideen?

Viele Grüße
Frank

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Hallo Frank,

Danke für die Eröffnung des Threats und die zielführende Zusammenfassung der Probleme.
Mein Hauptproblem ist, dass es für alle angedachten  Beleuchtungstypen nicht einmal annähernd maßstabgerechte Lösungen gibt.
In den frühen Jahren des Anhalters gab es  eine Beleuchtung mit Kandelabern auf dem Bahnsteig und an den Wänden. Alles auf dem Markt angebotene ist lächerlich zu groß und zu plump.
Später wurde mit moderneren Lampen und Hängelampen ausgeleuchtet. Auch hier ist eine Lösung schwierig.
Die Bahnsteiglampen auf meinem Bahnhof finde ich dem Zustsnd der 30er Jahre ganz passend, s. Bild.
Zur Zeit experimentiere ich mit einer Wehnachtstischbeleuchtung, gibt es komplett  für wenige Euro zur Weihnachtszeit ,noch erste Versuche.! Die eigentlich längs angeordneten Drähte werden verdrillt und schwarz lackiert. Zumindest stabil und einigermaßen filigran. Sind nur erste Versuche. Könnte aber was werden
LG Thomas

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Hallo,
ich denke, die Ausführung der Beleuchtung sollte von der gewählten Epoche abhängen.
In frühen Zeiten gab es ja nur einzelne Gasfunzeln mit wohl eher gelber Lichtfarbe und entsprechend spärlicher Leuchtdichte. (Strassenlaternen mit Gas gab es sicher noch bis 1960 und später). Die ersten elektrischen Leuchten waren sicher auch nicht viel heller. Dann wurde es immer "mehr Licht", erst Bänder aus Leuchtsofflampen, später Halogen?
Struwelpeter
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Frage 1) Wie macht man eine lösbare elektrische Verbindung zwischen der Stromversorgung der "Anlage darunter" zur Beleuchtung in der Halle


Mit Magneten.
Habe ich bei meinen Ringlokschuppen auch so gemacht. Jeweils an den Ecken des Gebäudes ein Magnet, lassen sich auch löten. Und im Boden dann den Gegenpol mit Zuleitung der Spannung. Auf dem zweiten Bild nur schlecht erkennbar.

Gruß aus Nordertown

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Hallo...,

zu #3

welche Art Beleuchtung wo im Anhalter installiert war habe ich gerade nicht im kopf. Die große Halle wurde anfangs (1880) auch mit elektrischen Lichtbogenlampen beleuchtet.

Mit Grüßen
Günter
Hallo,

einfach mal neue Ideen ausgespeichert:

zu 1) Federblech wie bei Radsatzstromabnahme,

zu 2) und zwar die senkrechte Hängung: dünner Federstahldraht als Kern und die beide CuL drumwickeln und mit Sekundenkleber fixieren, ist dann gesamthaft dünner als ein Röhrchen.

Viele Grüsse
Frank
Hallo Frank,

Deine Überlegung ist: "dünner Federstahldraht als Kern und die beide CuL drumwickeln".
Warum nimmst Du den Federstahldraht nicht als einen Leiter? Dann brauchst Du nur einen weiteren CuL.

Viele Grüße
Fred
Hallo,

Federstahldraht lässt sich meistens nicht gut löten, mit dem Lackdraht geht das deutlich einfacher
Meine Vorgehensweise wäre:
Als Lampenschirm 3mm-Pailletten mit einer 1mm-Glasperle, fürs Licht 0603 oder 0402 LEDs in tagesweiß.
Die Lötungen mit klarem Nagellack isolieren und die Lackdrähte dann durch die Paillette und die Glasperle fädeln. Den gerichteten Stahldraht dann noch in die Glasperle stecken und mit Kleber fixieren. Zum Schluss die Lackdrähte am Stahldraht entlang ausrichten und mit schwarzen Lack fixieren.

Noch eine Idee für den Kontakt:
Im Korpus leicht gebogene Stahldrähte einbauen, im Dach an entsprechenden Stellen Metallröhrchen festkleben. Durch die gebogenen Drähte ergibt sich in den Röhrchen ein ziemlich sicherer Kontakt. Und auch etwas Halt.

Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,
Die Idee mit Pailletten als Lampenschirme finde ich super, werde ich auf jeden Fall probierenUnklar ist mir noch immer , wie man die hängenden Lampen dazu bringen soll, senkrecht nach unten zu hängen und auch nicht bei jeder kleineren Lageänderumg schief  zu hängen
Deshalb wohl die Idee mit dem Federstahldraht.
Bin gespannt  Thomas
Hallo Michael und Thomas,

Michael hat schon meine Antwort (Lötbarkeit) vorweggenommen. Die Pailetten sind als Schirme immer eine gute Idee, und für Wandlampen an Häusern habe ich die kleinen genommen. Für diese Lampen hier in unserem Thema halte ich sie für zu klein. Ich hatte mal eine probehalber aufgefädelt und kam zu diesem persönlichen Schluss. Daher werde ich den Lampenkörper drucken wie ich es oben schon angehängt hatte.

Thomas: dein geschildertes Problem wäre unser kleinstes: dann würde sich die Lampe ja von allein senkrecht ausrichten. Aufgrund der geringen Masse würden die jedoch leicht "in alle Richtungen" zeigen - so stelle ich mir das jedenfalls vor.

Übrigens: gute Idee mit der Weihnachtsbeleuchtung, aber wenn ich die verlinkten Bahnsteighallen anschaue, waren es gar nicht so viele Lampen in so dichtem Abstand - was wiederum dem Aufwand beim Bauen der von Michael beschriebenen Lösung und der von mir in Gedanken schwelenden verringert.

Viele Grüße
Frank
Hallo Zusammen,
...den 300 oder 500Watt Glühlampen mit E32 Gewinde kommen die 4mm2 Pesshülsen (ohne Plasteisolierung) sehr nahe. Hier die passende smd einzulöten sollte ein Kinderspiel sein.

Die Lampen wurden entweder hochgezogen, indem der Rundbogen der Hallenabstützung begehbar war, oder bei kleineren Hallen über den gleichen Mechanismus wie bei den Mastlampen über die "Gurotulpe" oder "Bernsteinfassung" herabgelassen oder eben eingerastet

Die Presshülsenlampen herab hängen zu lassen würde ich mit einem Kompromiss erwirken:

Die Lampenn durften ja nicht schaukeln, da das Schwenken von Weißlicht ein Signal darstellt(e).

Also hingen sie an stabilen Rohren und da kann man ja Messingröhrchen wählen, durch die noch gerade so der isolierte Draht der smd passt, also quasi umgedrehte Mastleuchten mit nach unten leuchtender Lampe. Je Hallenträger und je Bahnsteig eine Lampe,

300W oder 500W sind keine Flackscheinwerfer,, dass sollte klar sein, aber es reichte allemal um sich zu orientieren, bis das Mischlicht aus HQL und Glühlampen aufkam und alsbald durch Leuchtstoffbänder auf dem Bahnsteig ersetzt wurde.

Gruß Sven


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