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THEMA: ICE4 vom Kato/Lemke K10950 kann keine engen Radien fahren(2)

THEMA: ICE4 vom Kato/Lemke K10950 kann keine engen Radien fahren(2)
Startbeitrag
Dirk - 25.05.25 11:55
Hallo in die Runde,

Fortführung von hier:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1114404#aw100

Ich möchte hier mal darauf aufmerksam machen, das "R3" nicht sehr aussagekräftig ist. Während der R1 noch recht einheitlich ist, kann R3 diverses bedeutet. Der hier genannte...:
Zitat

Ich habe eigentlich eher große Radien verbaut, nur im Schattenbahnhof R3 (261 mm). Dort entgleisen dann die Steuerköpfe, egal bei welcher Geschwindigkeit.


...ist ja auch extrem klein für einen R3 und kaum ein besserer R2. Daher bitte nicht gleich in Panik verfallen nur wenn man R3 liest. Für mich, der mit Piccolo aufgewachsen ist, sind das fast 40cm Radius. Die meisten dürften also in ihrem R3 keine Probleme haben.

Viele Grüße

Dirk

Hallo Dirk,
Danke für den Hinweis mit R3.
Konkret bedeutet es bei mir:
Funktioniert der ICE4 im Begegungsverkehr (Schnellzugwagen) mit Mtx-Gleisen mit Radius 3 bzw 4
(329 bzw. 362,5mm).
Bin davon ausgegangen, dass R3 immer größer als die von Kato geforderten 282mm ist.
sind.
Viele Grüße
Uli
Moin,
da reicht ein Blick in die Norm, dass es EINDEUTIG reicht.
https://www.morop.eu/images/NEM_register/NEM_D/nem112_de_2024.pdf
polle
Hallo,

da seht ihr, was alles unter R3 zu finden ist:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=945304#aw31
Das geht von 261,8mm (Roco) bis zu 400,0mm (Arnold) => das sind 138,2mm Unterschied!
Fazit:
Bitte schreibt immer den Radius in mm dazu, die R-Angabe ist nicht sehr hilfreich!

Viele Grüße
Michael
Wer kleinste Radien fährt, der sollte sich an Dreiachs-Umbauwagen und den Schienenbus halten.

Gruß
Olaf
Hallo,

Was waren das noch für Zeiten, in denen man hier noch wirklich Hinweise zur technischen Lösung eines angefragten Problems finden konnte.  Die wenigsten Antworten hier in den beiden Threads haben etwas mit den möglichen technischen Modifikation am ICE4 zu tun, um diesen für kleinere Radien fit zu machen.

Alle die ein "estetisches" Problem im Zusammenhang mit dem ICE4 in kleineren Radien haben, möchte ich bitten, macht doch einen extra Thread auf, in dem Ihr Euch über den in Euren Augen (Un)sinn dieses Ansinnen austauschen könnt. Ebenso für solche Ratschläge ala "Dreiachs Umbauwagen".

Die Modellbahner, welche den ICE4 fit für kleinere machen möchten, haben jeweils individuelle Gründe für dieses.
Ein Umbau der Anlage bzw. das Ausweichen auf andere ICE Varianten die die kleineren Radien durchfahren können, wurden großteils sicherlich im Vorfeld schon in Betracht gezogen, musste aber dann aus individuellen Gründen verworfen werden.

Daher bitte hier nur, wenn Ihr dazu in der Lage seit 😉, wirkliche Hinweise zur Modifikationen am ICE4

Vg wassi
Guten Morgen,

ich halte die Hinweise auf die " variablen Werte der Angabe R3" für duchaus hilfreich.
Ich selbst hatte die Steuung diverser Herst. bis zu diesem Faden nicht auf dem Schirm.

Natürlich gibt es "saloppe Statements" die nicht zielführend sind.
Und natürlich wird ein Fragensteller / Anwender seine privaten Gründe für die jeweilige Anwendung haben "IX`CE Z auf R1"
Es will ja niemand irgendwem etwas "untersagen"

Aber ebenso halte ich Hinweise zur Problematik für legitim.
Ebesnso salopp gesagt - eine Modifikation eines Ferrari zur Nutzung einer Feldwegzufahrt zum Grundstück kann zT unlösbare oder unsinnige oder gar keine Lösungen zu Tage fördern.

Wenn dann jemand einen Jeep als Emphelung ins Rennen wirft ist da nicht ganz von der Hand zu weisen, wenn auch eben nicht das geliebte Rannauto.....

Nix für Ungut!

Gruß
Wutz

#5 Wozu Modifikationen am ICE4 wenn es geringe Modifikationen am Gleis auch können?
Habe ich letzten Faden geschrieben, was schon helfen müsste (aw98).
Wird wahrscheinlich wieder überlesen oder ignoriert.
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name:


Wird wahrscheinlich wieder überlesen oder ignoriert.



Hallo,

Nicht überlesen und auch nicht ignoriert 😉

Dieser Ratschlag ist leider in meinen speziellen Anwendungsfall z.bsp. nicht anwendbar, auf Grund der konstruktiven Gegebenheiten auf der organisch gewachsen Vereinsanlage.

Das Problem durch eine Änderung der Gleisanlage lösen zu wollen würde einen Totalabriss und Neubau bedeuten, was aber derzeit nicht im Verein für die Spur N Gruppe darstellbar ist.

Also bleibt nur eine Modifikation am Tfz.

Vg wassi

Hallo zusammen,

Bögen und deren ggf vorhandenen Schienenstöße auf "Hakeleien" zu prüfen, bedeutet doch nicht alles = abbrechen zu müssen

Vielleicht kann man ein Bild der Sit. bekommen und/oder noch weitere Infos dazu

Sind es stossfreie Flexgleise, wie sehen die Schienenverbinder / Kleineisen im problembereich aus?
Gibt es Gleisbefestigungen, die im Weg umgehen (Klebereste)
etc etc

Es geht nicht um R 0.0. Bashing aber obt liegt der Hund im Det. begraben
Betriebsblindheit tut ein Übriges

Wenn Zug ABC durchkommen heisst das nicht, dass es an D liegt wenn s nicht geht
Ggf ist da ein tiefes Sandrohr am DG das genau den "Batzen" am Gleis trifft der den anderen Zügen egal ist ?!?!


WE

Hallo Wutz,

in meinem Fall Vereinsanlage, entgleist der ICE4 nicht an Weichen oder Schienenverbindern.

Der sichtbare Bereich hat schöne lange teils leicht geschwungene Gleistrassen, alles mehr oder weniger unproblematisch bzw. durch geeignete Fahrwegauswahl zu umschiffen.

Leider ist durch den Standort der Anlage im Dachgeschoss nur weniger Platz für die Gleiswendeln im nichtsichtbaren Bereich.

Insbesondere der Wendel im ältesten Teil der Anlage, der noch deutlich vor der Zeit von ICE4 erbaut wurde und teils direkt unter dem zentralen Bahnhof der Anlage liegt, ist die akute Problemstelle für den ICE4 und leider nur sehr schwer erreichbar (halt organisch gewachsen mit der Zeit, keine Anlage die von Grund auf einmalig geplant wurde, der Grundstock war eine Schenkung eines Vereinsmitgliedes)

Da drückt es den Steuerwagen einfach aus der Kurve raus, durch die langen Überhänge und die starre Kupplung.

Das ist zur Zeit mein Ansatzpunkt, um da weiter zukommen.

Vg wassi
Liebe Kollegen,

hier nun die von mir avisierten BIlder.

Man sollte erkennen können, dass hier am Wagenrahmen im Bereich der Drehgestelle gefräst worden ist.

Was ist zu tun?

* Steuerwagen: Im Wagenkasten muss die maximale Auslenkung der Drehgestelle erhöht werden durch vorsichtige Ausfräsung der "taschenartigen" Verbreiterung über den Drehgestellen. Obacht: Habe das mit einer Schlüsselfeile gemacht - hat ewig gedauert, aber vermeidet, dass durch zu viel Druck der Wagenkasten durchbricht. Mit Dremel o.ä. halte ich die Gefahr bei unsauberer Arbeit für groß, den Wagenkasten im Bereich der Drehgestelle zu zerfetzen.

* Mittelwagen: Der Anschlag der Drehgestelle muss ausgefräst werden. Hierzu muss man die über die Drehgestelle überstehenden Teile des Wagenkastens abfräsen. Das ist wesentlich leichter zu bewerkstelligen als der Eingriff am Steuerwagen, weil die Gefahr des Kunststoffbruches eigentlich nicht besteht, da der Wagenkasten hier verbreitert ist. Ich habe es trotzdem auch hier mit der Schlüsselfeile gemacht.

Ergebnis?

Der Zug durchfährt bei mir Minitrix R2a @ 261,8mm ohne Probleme, er geht auch durch MTX-Bogenweichen und DKWs. Er würde auch durch R2 @ 228,2 kommen, wenn keine Gegenbögen eingebaut sind. Lasse ihn aber nur auf der Hauptbahn verkehren. Einige Kollegen (z.B. Youtube) haben angemerkt, dass man für Fahrt in R2 dazu das Spiel der Kupplungen auch erhöhen sollte. Das kann ich nachvollziehen, habe ich aber nicht durchgeführt. Mit meiner Modifikation ist der einzelne Wagen auf R2 frei rollfähig, aber gekuppelt wird er nach außen gedrückt.

Ich hoffe, dass das ein wenig hilfreich ist.

Viele Grüße
Fabian

Die von ftranschel zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo,

@wassi #5: Ich stimme Dir grundsätzlich zu. Auf der anderen Seite ist es auch unterhaltsam zu lesen, mit welchem Ehrgeiz das Thema immer wieder verfehlt wird.

Die wenigen Antworten zur eigentlichen Fragestellung führen nach meinem Verständnis auf die Darstellungen von Trixer, der seinerzeit bei Erscheinen des ICE4 Hand an selbigen gelegt hat. Eine kurze Suche nach Trixers Beiträgen in den alten Fäden fördert z.B. zu Tage:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1114404#aw34

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1112880#aw42

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1112880#aw49

Kurzfassung zur Kurvengängigkeit: Geht nicht, gibt's nicht. Allerdings muss man mit kleiner werdenden Radien mehr am Zug machen und sich zunehmend um die Überhänge kümmern.

Leider gibt es keine Fotos vom umgebauten ICE4. Was nun nicht heißen soll, dass es da einen Anspruch drauf gäbe dass sich jemand diesen Zusatzaufwand antun muss.

Viele Grüße,

Udo.

PS: Da hab ich zu lange getippt, Fabian hat nun Erläuterungen und Fotos beigesteuert. Danke dafür!
Halo und "uiuiui"

Danke f d Veranschaulichung.

Na, da bin ich raus = der Zweck heiligt zwar angeblich die Mittel aber derartige Eingriffe in meine Fahrzeuge würde ich nie durchführen.

Aber das ist rein meine Meinung / Einstellung zur MoBa

Gruß
Wutz
Moin,
ich find den Eingriff in #11 auch schon hart, aber der Zweck heiligt die Mittel.
Ich würde vorab versuchen die Gleise zu optimieren, weg vom Stückgleis zuvorderst, und mit Übergangsbogen 280 knapp unterschreiten. Zusätzlich die Übergänge, wenn nötig.
polle

PS: Wie sieht es aus, wenn man eine leichte Überhöhung einbaut? Ist da der Bogen noch etwas minimierbarer?
Guten Abend, auch ich habe für mich eine Lösung gefunden. Mein angesprochener R3 Radius (Roco) beträgt 261,8 mm. Probleme hatte ich jedoch auch bei manchen Weichenkombinationen. Das Verhalten war immer gleich: Die erste Achse des Steuerwagens hat sich herausgehebelt.

Die Änderung von Fabian habe ich im Netz bereits gesehen. Ich wollte aber die Option offen halten, den ICE 4 wieder zu verkaufen wenn er nicht zufriedenstellend durch R3 fährt. Deswegen wollte ich keine so gravierenden Änderungen vornehmen.

Irgendjemand hatte geschrieben das er die Achsen angepasst hat. Daraufhin habe ich mir die Thematik näher angesehen. Die Achsen lassen sich sehr einfach aus dem Drehgestell - ohne das Gehäuse zu öffnen - heraus nehmen. Jede Achse muss mit hohem Kraftaufwand zusammen gedrückt werden. Da ist nämlich etwas spiel und man gewinnt dadurch ca. einen halben Millimeter. Nicht viel, aber ausreichend das er durch R3 und zu mindestens bei mir durch alle Weichen kommt.

Wichtig ist, dass man das bei allen vier Achsen des Steuerwagens machen muss, wenn man es nur bei den ersten Drehgestell macht, hebelt sich das zweite Drehgestell in R3 Kurven aus. Änderungen an den Kupplungen habe ich nicht vorgenommen. Er fährt seit ca. 45 Minuten im Automatikmodus ohne Entgleisung, auch mit eingemessenen 250 km/h.

Schöne Grüße
Samuel


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