Exklusiv bei Conrad
Dm-Toys

Link/Rank-Liste:
Stimme für 1zu160 bei Spurweite-N.de


powered by
World4You.com


1zu160 - Forum  |  Sie sind: Gast  |  Login  |  Neu Registrieren


Anzeige:
aat-net - amerikanische und kanadische modellbahnen

Thema: ICE4 vom Kato/Lemke K10950 kann keine engen Radien fahren
Hartmann* - 11.06.19 10:52

Hallo,

ich habe mir von Kato/Lemke den ICE4 gekauft und wollte den auf den "Normalen" Radius R2 von Minitrix fahren lassen, der auch sehr oft in Startpackungen und Gleispackungen angeboten wird, doch leider entgleis der Zug immer wieder.
In der Anleitung musste ich nun feststellen das der Zug einen Mindestradius von 282 mm haben muss, also bei Trix wär das R3 329 mm, R2 hat nur 228,2 mm.
Meine Frage nun hat jemand ein Idee wie man an den Fahrzeug Veränderungen vor nehmen kann damit er den Radius schafft, insbesondere die Triebköpfe haben grosse Probleme da die Drehgestelle Verkleidet sind.

Eigentlich dachte ich das Kato Fahrzeuge immer kleine Radien fahren können da in Japan meist Platzmangel, wie z.B. beim "Glacier-Express" die besonders weiten abstände zwischen den Wagons haben.


mfg
Henning



Servus Henning!

Ich denke dass der Mindestradius nach unten eh schon sehr grenzwertig ist.Die Möglichkeit die es vlt
gegeben hätte wäre die vom VT 18.16 ,nämlich dass die Drehgestellblenden beweglich sind...mir persönlich ist es so wie es ist allerdings sehr viel lieber^^^....

Das in Japan generell Platzmangel ist,stimmt so auch nicht ganz... sehr viele meiner Freunde wohnen etwas ausserhalb der Städte und haben sehr viel mehr Platz als ich... im Schlafzimmer werden alle Betten zusammengerollt und dann hast einen Raum der komplett leer ist wo du die MOBA aufbauen kannst...

Einige meiner Shinkansen schaffen max 350 mm Radius,und der Ice ist doch noch ein Stück länger

LG Martin

Hallo,
Hilfe mein LKW geht nicht durch die engen Altstadtgassen und auf den Feldweg geht es erst recht nicht...
Auf die Idee würde auch keiner kommen oder?
Natürlich haben viele Radius 1 oder 2 verbaut aber bei einen Zug wie dem ICE 4 darf es doch eigentlich nicht wundern wenn er nur größere Radien befahren kann.Sonst müsste er sehr stark verkürzt werden wie es bei HO und größern Spurweiten oft der Fall ist und nur "relativ vorbildgerecht" aussieht.Der Kompromiss heißt vorbildgerechtes aussehen oder geeignet für Nebenbahnen und ein optischer Kompromiss wie der ICE von LGB
https://www.ecosia.org/images/?q=LCE%20Lehmann#...924E38B8D7819B4E960C

Gruß
Thomas

Hallo Henning,

vielleicht stellt Trixer ja noch einen ausführlichen Umbaubericht mit Bildern ein:
Beitrag #49 hier:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1112880
Laut #29 geht 249 mm gerade eben noch.

Viele Grüße
D-Zug

Hallo Henning u.a. ,

Auf Bilder der Schachtel im Internet sah ich dass der Mindestradius dort angezeigt wird : es ist eine Konseqenz der nietenzaehler-Tendenz der auch bei der Fa. Lemke Eingang gefunden hat um massstaebliche Modellen her zu stellen .
Es waere dennoch nett von Ihrem Lieferant gewesen wenn er Ihnen vor dem Ankauf extra darauf gewiesen haette ........

Hoffentlich gibt es noch irgendeine befriedigende Loesung fuer Sie .

Wuenscht
Rae

Hallo Henning,

ich unterstelle mal, daß die japanischen Modellbahner vorher prüfen, welche Züge auf ihren kleinen Anlagen überhaupt sinnvoll einsetzbar sind. Technisch wie auch optisch. Und dann wird ggf. Selbstverzicht geübt. Wie übel sich Rücksichtnahmen auf kleine und kleinste Radien auf Modellkonstruktionen auswirken, das kann man am Fleischmann-Desiro erkennen: Wenn man für Mehrfachtraktionen eine Frontkupplung einsetzen will, ist man gezwungen die komplette Schürzenkonstruktion zu entfernen. Das riesige gähnende Loch sieht einfach nur zum abgewöhnen aus.

Kato und überhaupt alle Hersteller sollten in ihren Medien deutlich sichtbarer auf den ersten Blick zu erkennen geben, welchen Mindestradius 'kritische' Fahrzeuge brauchen. Statt nur einer beifäufigen Erwähnung in verschiedenen Auflistungen. Und dann sollten sie es mit zweifelhaften Rücksichtnahmen auf kleinste Radien nicht übertreiben. Beim Desiro wäre bei einer feineren Kupplungs-Konstruktion dann eben klarzustellen: "Bei R1/R2 kann man den Desiro fahren, aber eben nicht als Doppel."


@ Rae: Kato schreibt ja im Internetauftritt: "kleinster befahrbarer Radius 3 (282 mm)"

Bevor ich mir so einen Kaventsmann wie den ICE4 ins Haus hole sollte mir klar sein, daß ich mich vorab anders mit dem Fahrzeug beschäftigen sollte als mit einem Schienenbus. Es war in allen Diskussionen leicht erkennbar, daß dieser Zug XXXXL ist.


Gruß
Olaf


Hallo,

Anbei zwei Screenshots, einmal kato-ice4.com und einmal von lemkecollection.de. Bei Kato USA und Kato Japan findet sich kein Hinweis.

Und ist ja nicht so das bei vielen Herstellern ein Mindestradius verlangt wird, also vor dem Bestellen mal kurz nachfragen sollte man noch hinkriegen anstatt auf den Lieferanten, Herstellern oder Importeuren rumhacken. Aber das wäre ja zu einfach.

Gruß
Marco

Die von Leuchtkeks zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


Hallo,

ich hatte auf einer der letzten Hobbymessen in Leipzig ein interessantes Gespräch am Stand von Lemke... da ging es unter anderem um die Frage, warum Lemke keine Lust mehr hat, Dampfloks zu produzieren. Einer der Gründe (paraphrasiert):
Zitat

Die Modellbahner fahren die Loks durch zu enge Radien und beschweren sich dann, dass das Gestänge kaputt geht.



Mal sehen, wie lange Lemke noch Lust hat, Triebzüge zu produzieren

Grüße,
Rico

*Gähn*

wieder Einer, der nicht lesen kann. Das Thema Mindestradius wurde hier schon echt breit getreten.

Ja, Arnold, Fleischmann und Minitrix haben ihren Startpackungen Radius 19xmm aka R1 beigelegt. Aber mal ehrlich Leute: Auf diesem Radius sieht alles gruselig aus, was Drehgestelle hat. Und ein Zug mit extra langen Wagen sieht so scheiße aus, das man sich bei Kato gesagt hat: Nö, machen wir nicht!
Ja und dann ging Arnold hausieren mit ‚extra schlanken 15Grad Weichen, nur um dann mit R1 im rechten Winkel abzubiegen.

Leute, reißt diese festen Miniradien endlich raus! Man kann mit Flexgleisen eh günstiger und eleganter bauen. Tut euch das Festradius-Gedöns nicht an. Keine Übergangsbögen, keine Kurvenüberhöhung.... Auch die doppelgleisigen Bögen sind im Grunde genommen schon verboten eng...

Also: wer heute noch jammert, "Öh, blöd, geht ja nicht mal durch R1", der ist selber schuld. R1 macht noch nicht mal als Spielbahn Spaß! Also verbaut den Mist nicht.



Jens

Spassmodus an...

Wie sieht's denn mit einer Köf-Doppeltraktion aus?
Schafft die den R1 problemlos?

Spassmodus aus...

@Jens, geht es auch weniger agressiv?
Der TS hat geschrieben, er wolle auf Radius 2 fahren, nicht 1 .
Was soll dein Geschreibsel? Es hat keinerlei Nährwert für den TS.

Ich habe mir den ICE vom Trixer angesehen. Die Schürzen müssen dünner bearbeitet werden.
Das macht man nicht mal eben nebenbei.

Jürgen H.

@ Rico,
dann bestell beim nächsten Treffen mal den Lemke Söhnen einen schönen Gruß und frage die, warum sie solchen Schwachsinn verbreiten.

Von den besagten Dampfern sind gleich mehrere auf dem Testgleis meines Händlers verreckt. Da gab es aber gar keinen Radius wo die durchgequält wurden. Es handelte sich bei den Dampfern um einen Materialfehler (falsches, da zu weiches Rohmaterial). Das ist auch der Firma Lemke bekannt. Hinsichtlich der Ae 6/8 und Re4/4 II Probleme aus eigener Produktion und der miserablen Qualität des im Lemke-Vertrieb befindlichen ÖBB-Krokodils wundert es mich aber, dass denen nur die Lust an den Dampfern  vergangen sein soll. Real sieht es aber doch so aus, dass der Hersteller der Dampfer keinen Bock mehr hat für Lemke zu produzieren, was wohl eher ein wirtschaftliches, als ein Quali-Problem ist.

Beste Grüße
Frank

Hallo Marco - @7,

auf beiden Screenshots ist aber der Mindestradius von 282mm angegeben.

Wo soll der nicht angegeben sein?

Habe ich R 1 und R2 muß ich abstriche machen, und es läuft halt nicht alles dadurch.
Manches R2 Modell macht aber R1 noch mit, u.a,  nur mit minimaler Bearbeitung des Modells.
Optik ist natürlich was anders.
R2-R1 = ca. 36 mm
282mm - R2 = ca. 54mm, der Unterschied ist schon ein wenig größer, da wird die Anpassung schwieriger werden.
Muß jeder für sich selber entscheiden.

Gruß Detlef

Hallo Frank,

nö, mache ich nicht. Ist nämlich
a) nur _ein_ Grund, und nicht _der_ Grund.
b) auch hier im Forum schon nachgewiesen: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=864811#aw6

Grüße,
Rico

Hallo Jürgen,

nein, geht nicht! Erstens müsste das mit dem Mindestradius sollte mittlerweile allgemein bekannt sein. Zweitens ist Arnold, Fleischmann, Minitrix R2 nicht besser als R1! Ich schrieb ja bereits, das ‚eigentlich‘ auch die Doppelgleise von Kato zu eng sind (im Vergleich zum Vorbild!) - von denen gibt es ja immerhin 447/480mm Radius gibt. Natürlich muss man platzbedingt Kompromisse machen, aber R1/R2 ist bestenfalls Straßenbahn und U-Bahn tauglich und hat auf einer N-Anlage nichts zu suchen - oder umgekehrt, wo auf derartige Radien nicht verzichtet werden kann, hat ein ICE nichts zu suchen. Ein Lehrer würde sagen ‚Thema verfehlt‘!
Wer versucht, auf einer 1m*2m-Platte Hauptbahnhof, BW, viel Paradestrecke und Nebenbahn unter zu bringen, der darf sich nicht bei Herstellern beklagen, die Top realistische Modelle fertigen, sondern sollte den Realitätsbezug seiner Anlage mal kritisch hinterfragen!

Immer weniger Modelle unterstützen diese Extremradien und das ist auch gut so. Ich würde statt Modellumbau lieber einen Anlagenumbau als dauerhafte Lösung anstreben, denn selbst wenn das Modell R1-ertüchtigt wird: es wird immer mal Probleme mit diesen Kurven geben.

Jens

P.S.: natürlich sehen die großen Radien deutlich eleganter aus, jedoch im Vergleich zum Vorbild ist es immer noch sehr eng. Wie ich schon einmal schrieb: eine EW190 hat in 1:60 einen Abzweigradius von knapp über 1m und darf beim Vorbild mit 30kmh befahren werden!


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich schrieb ja bereits, das ‚eigentlich‘ auch die Doppelgleise von Kato zu eng sind - von denen gibt es ja immerhin 447/480mm Radius gibt.



Das halte ich für ein Gerücht. Die Kato Doppelgleise sind unproblematisch für den ICE4. Meiner ist gestern angekommen und wurde ohne zu meckern durch R381 (Innenkurve aus dem Set V11) gejagt.

Misha

Hallo,

aber mal ehlich. So ein Zug durch R1 oder R2 sieht doch auch echt Beschissen aus.....

Gruß
Uwe

Hallo,

eine R1 tauglicher ICE4 würde dann vermutlich so ähnlich aussehen:

https://www.maerklin.de/de/produkte/details/article/29330/



Grüße
Markus


Moin zusammen,

der Minitrix ICE1 (16941 + 15941) ist und bleibt - insbesondere 8, 11 oder 14-teilig - ein absolutes Augen- und Ohren-Highlight und fährt zudem auch problemlos den Minitrix Radius R1.

Wenn ich mir die Räder vom ICE4 anschaue, gibt´s da natürlich einen Hilferuf an alle "Fein-Tuner".
Da muss etwas gemacht werden und ein passender Zurüstsatz wird sicherlich sehr gerne angenommen, wenn das Preisniveau stimmt.

Der ICE4 von Kato erreicht bei der Detailtreue der Bedruckung keineswegs die Qualität des ICE1 von Minitrix. Wer aber mit Innenbeleuchtung (kalt- oder warmweiß) arbeitet und sich die Arbeit macht die Innen-Einrichtung des ICE4 farblich passend zu kolorieren erhält ein sehr ansprechendes End-Ergebnis - was dann ebenfalls wieder Richtung "Highlight" läuft. "Highend" - wenn dann noch "Sound" und "Figuren" nachgerüstet werden.

Zur Zeit werden meine R1/R2 Gleiswendeln (oval) auf Minitrix R3/R4 umgebaut. Die ICE1 werden´s danken und der Kato ICE4 verlangt das definitiv.

Angesichts Steuer und Gewährleistung hatte ich mich für einen deutschen Händler entschieden.

Gruß
BWR

Markus, ein ICE4 auf R1 wird in etwa so aussehen. Der schwarze Reifenabrieb markiert in etwa die Lage des befahrenen Gleises.

https://static6.suedkurier.de/storage/image/5/9...x0_1rainW_ZDixxe.jpg

Natürlich mit mindestens Tempo 160 ums Eck... :D


Gruß
Olaf

@19

dafür sind beim Trix ICE dann aber auch die Aussparungen an den Wagenkästen, damit die Drehgestelle weit ausschwenken können. Ist halt auch nicht vorbildlich. Bei Fleischmann ist es richtig. Schafft der eigentlich R1/2 ?

Gruß
Uwe


Hallo,

der FL ICE wird ja gerade aktuell in einem Startset mit R1 angeboten.

Grüße, Peter W.

Vielen Dank,

für die vielen Antworten zu den Thema Gleisradien, es ist klar das der ICE4 oder ICE1... im Radius 1 oder 2 nicht gut aussieht, aber es gibt auf Modellanlagen ja auch oft versteckte Bereiche Schattenbahnhof stecken im Berg usw. die meistens nur die Aufgaben haben möglichst viel Höhenunterschied auf kleinsten Raum zu überwinden.
Da wäre es schon gut wenn der Zug durch Kurzkupplung-Verbindung die kleine Radien auch befahren kann, bei TRIX oder Fleischmann funktioniert das ja auch und auf Gerader Strecke sind dann die Kurzkupplungen wieder eng zusammen.

mfg
Henning

Am einfachsten wäre vielleicht eine Tauschkupplung mit längerem Faltenbalg.
Werner

Und dann ist da ja noch die Bewegungsfreiheit bei den Drehgestellen (bei den Triebköpfen), da müsse man einen Teil der Verkleidung entfernen können.

mfg
Henning

Hallo Henning,

irgendwann kommt einfach die Zeit, alte Zöpfe abzuschneiden. Natürlich kannst du Dir das Modell für R=20cm zurechtfrockeln. Aber von einem gnadenlosen Heraufsetzen des Mindestradius auf deiner Anlage profitierst du nachhaltig, weil es trotzdem immer wieder Probleme geben wird.
Und erst recht wer versucht, mit R1 auch noch auf kleinstem Raum möglichst viel Höhenunterschied zu überwinden, der sollte darüber nachdenken, ob ein ICE in sein Anlagenkonzept passt (Der Vorbildzug fährt weder auf Straßenbahnstrecken noch auf Achterbahnen).
Also: Viel Spaß bei der Eröffnung des Modellplanfeststellungsverfahrens zur Ausmerzung übertrieben kleiner Radien.

Jens

... bei soviel "Mindestradius"-Gezetere habe ich schnell mal meinen zuletzt installierten Innenwendel nachgemessen...
Glück gehabt, sind 34cm  -  das sollte doch reichen, oder?
Kann es noch nicht live überprüfen, da ICE4 noch nicht da.

Gruß aus Nordertown

Hallo Exitus,

wenn keine Tunnelportale, Gewindestangen, Mauern, Bretter, oder sonstiger Kram wie Gegenverkehr im Weg ist, sollte das gehen

LG Andreas

Danke für den Hinweis mit den Gewindestangen, Andreas,

ein Metronom Wagen hat da an einer innenliegen Stange noch ca. 4mm Luft.

Gruß aus Nordertown

...wenn ich das alles richtig verfolgt habe, ragen die Wagen nicht weiter nach innen, da der Drehzapfenabstand (??) gleich weit wie bei anderen Schnellzugwagen ist. Nur der Überhang ist  größer, was ein weiteres Ausscheren zum Kurvenäußeren zur Folge hat.

Grüße, Andreas

Hallo Andreas richtig verfolgt  .  Der überhang nach innen ist vieleicht 2 mm größer  . gemessen am auch etwas längeren Flm Speisewagen .  Der überhang an den Wagenenden ist beachtlich größer . aber natürlich stark Kurvenradius abhängig
Gruß Werner

Hallo Henning   Der Zug hat ja kurzkupplung  , aber durch den langen überhang an den Wagenenden reicht der Schwenkbereich der kupplung nicht aus   . Da muß man selbst Hand anlegen  . Es muß da mehreres Geändert werden  , besonders bei den Steuerwagen  .
Gruß Werner

Hallo,

hier mal ein paar Vergleichswerte zwischen ICE3 und ICE4, welche die Problematik mit dem Überhang erkennen lassen:

Länge Mittelwagen ICE3 24775 mm/ ICE4 28750mm/ Unterschied im Maßstab 1:160 +24,84mm (!)
Länge Endwagen ICE 25835 mm/ ICE4 29106mm/ Unterschied im Maßstab 1:160 +20,44mm (!)

Breite ICE3 2950mm/ ICE4 2852mm/ Unterschied im Maßstab 1:160 -1,6mm

Drehzapfenabstand ICE3 17375mm/ ICE4 19500mm/ Unterschied im Maßstab 1:160 +13,3mm (!)

Der ICE4 ist also minimal schmäler als der ICE3 aber deutlich länger. Daran kann man erkennen, das der Zug unmöglich die Radien R1 und R2 befahren kann.

Grüße
Markus

Hallo Markus    Nach Änderung der Kulissenführung und Platz schaffen an den Steuerwagen für die Drehgestelle , kommt er wohl runter nach Radius 2  und schon höre ich wieder  - unmöglich wie sieht das aus - ist doch keine Strassenbahn  und und . Das wird wohl  jeden Modellbahner alles bekannt sein .

Aber wie viele Modellbahner werden wohl wunderschöne Anlagen haben . und irgendwo  aus Platzmangel auf kleinere Radien aus gewichen sein  - die sollen jetzt den Zug in die Tonne klobben ?
Ich traue mich schon garnicht bekannt zu geben was man Umbauen muß

Gruß Werner

Werner,

die Antwort ist doch ganz einfach:

Die Anlage. DAS reicht doch, oder?
Alternativ: Der Zug bekommt seine eigene Strecke.

Gruß aus Nordertown

Hallo Werner,

umbauen kann man vieles. Dann kommt der ICE4 nach viel Sägen und Feilen vielleicht durch den Radius R2 durch, bleibt aber am nächsten Signal/Oberleitungsmasten hängen oder kollidiert mit einem entgegen kommenden Zug oder bleibt an einer Gewindestange im Untergrund hängen. Und was hat man dann gewonnen?
Bei meiner alten Anlage hatte ich Fleischmann R3 als Mindestradius verbaut. Der Minitrix-Tragschnabelwagen mit seinen 32 Achsen konnte aber trotzdem nicht eingesetzt werden, da der Wagen erst auf den Markt kam als die Anlage fertig war. Der Wagen wird aber das Testfahrzeug für die neue Anlage.
In die Tonne klobben muss man den Zug sicher nicht. Man sollte sich aber vor dem Kauf schon Gedanken machen. Zur Not halt zurück zum Händler bringen.

Grüße
Markus


Hallo,

beim vorzeitigen Basteln am Zug sollte man bedenken, dass dann eventuell nicht nur der Zug, sondern auch die Garantie futsch sein könnten. Also lieber vorher auf Radien acht geben.

@ xenayoo

Kleine Korrektur: Weichen EW -190-1:9 und sogar Weichen EW 190 mit Endneigung 1:7,5 sind mit 40 km/h befahrbar (sonst müsste die Signalisierung bei abzweigenden Fahrten von 40 km/h auf 30 km/h korrigiert werden). Man darf also getrost 10 Modell-km/h schneller sein

Güße
Jürgen

@36

Nehmen Händler Modelle zurück, wenn sich herausstellt, daß Ihr zu eng gebaut habt? Oder einigt Ihr Euch immer vorher 'hanseatisch kaufmännisch' per Gentlemen-Handschlag, daß erst eine Probefahrt erfolgen muß mit ausdrücklicher Möglichkeit der Rückgabe am Folgetag?

Ich wollte nach nur 24 Stunden eine Minitrix-143 zurück geben mit Tausch gegen eine 143 von Roco, weil die Lok bei höheren Geschwindigkeiten irre kreischende Geräusche produziert hat, was mir jede Modellbahnillusion genommen hat. Der hemdsärmelige Küchenmaschinenkrach war für mich auf dem kurzen Testgleis von etwa 60cm im Laden in dieser durchdringenden Heftigkeit nicht erkennbar.

Was hat der Mann sich gewehrt und gewunden, ach Du meine Güte. Dabei hatte ich angeboten auf die Erstattung der Preisdifferenz von 30 EUR zu verzichten. Ich wollte gerade gehen, da fing er an die Laufflächen der Lok auf Abnutzungsspuren kriminaltechnisch zu untersuchen, schob mir dann die Roco-Lok wortlos rüber.

Auf mein Danke kam kein Tschüß, auf Wiedersehen oder so, nichts. Wie erlebt Ihr das?

Gruß
Olaf

Hallo Olaf,

Ich kann das ein Stück weit erklären: Da hat jemand sein Hobby zum Beruf gemacht und kämpft nun an allen Fronten gegen das Internetgeschäft, EU-Richtlinien, Banken etc. Manch einem fehlt schlicht die Erfahrung, wie es anders geht, denn er kommt aus seinem Laden nicht heraus. Als Angestellter tut man sich da oft leichter, denn mit jedem Arbeitsplatz gewinnt man Erfahrung, die ein kleiner Händler nicht haben kann.

Bei dem von Dir geschilderten Fall drängt sich mir die Frage auf, was wohl gewesen wäre, wenn die Roco-Lok auch nicht deinen Vorstellungen entsprochen hätte....

Jens

Hallo Jens,

ich hoffe wir kommen nicht zu weit vom Kato-ICE ab. Es war bei mir eben ein exemplarischer Fall eines Mangels, der mir erst zu Hause aufgefallen ist. Ich würde sogar sagen, daß ich im Geschäft gar nicht die Chance hatte auf den Krach des Modells aufmerksam zu werden. Auf 60cm kann man kein Modell auf Geschwindigkeiten bringen, wenn es nicht bis ins Schaufenster fliegen soll.

Wenn auch die Roco-Lok einen vor Ort nicht erkennbaren Mangel gehabt hätte, dann weiß ich nicht was gekommen wäre. Es kann ja auch im Innersten des Modells einen Defekt geben, den ich in den 5-10 Minuten im Laden ohne chirurgisches Besteck unter einer fehlenden OP-Lampe gar nicht erkennen kann (z.B. gebrochene Drehgestellaufhängung oder schlecht verarbeitete Lötstellen etc.). Der Händler wird sich verbitten das noch nicht gekaufte Modell im Laden zu Anschauungszwecken komplett zu filetieren. Oder wenn die Oma dem Enkel ein Modell kauft und ein Mangel erst Wochen später nach Weihnachten auffällt. Auf der einen Seite fährt die Lok (Mechanik okay), zum anderen aber dröhnt sie wie ein Schleifstein (Konstruktionsfehler).

Ich meinte meine Frage auch nur bezogen auf Markus' Schlußsatz "Zur Not halt zurück zum Händler bringen" und ob Ihr da Erfahrungen habt. Wenn der Kato-ICE intakt ist, es aber an den heimischen Radien scheitert, dann sehe ich den Händler zu nichts weiter verpflichtet. WENN es zum Modell ausdrückliche Hinweise zu Betriebseinschränkungen gibt - gut lesbar und nicht versteckt. Aber die Praxis kann ja doch ganz anders aussehen. Wer jeden Monat 200 EUR zum Händler trägt und persönlich bekannt ist, der bekommt wohl tatsächlich eine besondere Stammkundenbedienung. Ansonsten stelle ich es mir schwierig vor.

Schönen Gruß
Olaf


Hallo Olaf,

ich würde das als Händler schon tauschen.
Wieder ins Regal stellen und gut ist.
Du hast sogar gleich wieder was mitgenommen und sogar auf 30 Euro verzichtet.
Die einen haben sicher ihre Stammhändler und sind dort bekannt und der andere große Rest bestellt im Netz, wo es eh unkritisch ist.
So sehr viel dazwischen wird es vermutlich nicht geben.

VG Nico


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account




Seiten:  123456789  ...14




Zum Seitenanfang

© by 1zu160.info;