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THEMA: Module auch bei stationärer Anlage?

THEMA: Module auch bei stationärer Anlage?
Startbeitrag
micha222 - 04.09.16 21:54
Hi,

ich hab mal eine Frage an die Modulbahner:

Ich baue eine größere rein stationäre Anlage. D.h. die wird (ausser bei einem unwahrscheinlichem Umzug) nie abgebaut werden.

Ich sehe hier drei Möglichkeiten:
* konsequente Modulbauweise
* "Am Stück bau"
* eine Mischung bei der zwar Trennung vorgesehen werden, diese aber nicht komplett umgesetzt werden (z.B: Schienen per Schienenverbinder zusammen, Landschaft überlappend o.ä.

Die konsequente Modulbauweise hat aus meiner Sicht ein paar (gefühlte) Nachteile:
* die Trennung der Schienen an den Modulübergängen scheint mir aus betriebs- und auch Geräuschsicht suboptimal, weil hier ja doch einiges an Aufwand reingesteckt werden muss, damit da nix entgleist.  
* die Trennstellen sind egal wie gut sie versteckt sind zu sehen
* die Verkabelung ist aufwändiger, da zum Einen die Modulzuordnung beachtet werden muss und zum Anderen auch entsprechende Steckverbinder vorgesehen werden müssen

Nun meine Frage:
Welche Variante würdet Ihr in einem solchen Fall nehmen?
Schätze ich die Nachteile falsch ein?
Übersehe ich hier was?

Grüße Micha

Hallo Micha,
Meine vorherige Anlage war auf Platte 2x1m noch in Spur Z. Ich war es Leid bei Reparaturen oder Änderungen auf dem Rücken unter der Platte zu liegen und unter der Platte Verlötungen vorzunehmen.
Hinzu kommt, dass bei Brillenträger die Differenz des klaren Sehens meistens nicht stimmt und außerdem irgendwann die Arme einschlafen.
Lange Rede kurzer Sinn, meine jetzige N-Anlage baue ich in Modul- bzw. Segmentbauweise, ich kann also das Modul bzw. Segment auf meinen Tisch stellen und ganz bequem im Sitzen die Verkabelung vornehmen.
Die Modulübergänge lassen sich recht stabil gestalten und auch "wegdekorieren".
Gruß
Enno
Hallo Micha,


meine neue Anlage ist in gemischter Segment-Modulbauweise entstanden, bzw. im Enstehen.


Die Trennstellen sind natürlich optisch sichtbar, dafür hat die Modulbauweise viele Vorteile.
- Die Anlage ist komplett auf Transportmaß zerlegbar (z.B. bei Renovierungsarbeiten)
- Die einzelnen Module sind von der Größe her handlich und können einzeln bearbeitet werden, ggf. auch um 90° oder 180° gedreht.
- Bahnhofsmodule und Wendemodule wurden in transportable Segmente geteilt.
- Wenn einmal ein Modul nicht mehr gefällt, kann es ausgetauscht werden ohne dass der Fahrbetrieb leidet, da das Ersatzmodul offline vorbereitet werden kann. (Deshalb ist die Anlage immer noch im Enstehen, da ich neue Ideen so realisiere.)
- Da die Module genorme Übergänge haben, ist die Verkabelung eigentlich einfacher.
- Durch die nach Norm ausgeführte Verkabelung und auch die genormten elektrischen Funktionalitäten ging die elektrische Ausrüstung relativ einfach. Ich muss mich nur noch um die Punkte kümmern, die durch die Norm nicht abgedeckt sind. Dadurch verringert sich der Aufwand.

Ganz früher hatte ich eine stationäre Anlage, die aus einem Stück war. Dann kam ein Umzug und diese Anlage passte nicht mehr in den neuen Raum. Also Neubau, diesmal  zerlegbar. Die Anlage war noch nicht fertig, da musste ich wegen Hausumbau in einen anderen Raum umziehen und wieder passten die Maße nicht. Die dritte Anlage entstand dann wie oben beschreiben.

Grüße
BWb
Hallo Micha!

Ich denke, es gibt keine allgemein gültige und richtig / falsche Antwort auf Deine Frage. Alle drei Bauformen, die Du vorstellst, haben ihre Vor- und Nachteile.

Module haben in der Regel genormte Übergänge und können, wenn man es gut anstellt, immer wieder anders (in unterschiedlicher Reihenfolge) aufgestellt werden. Durch die geringere Größe ist auch nicht soviel Geld kaputt, wenn mal ein Modul danebengeht, man kann es leicht gegen ein schöneres austauschen. Modulanlagen lassen sich leicht an sich ändernde Raumverhältnisse anpassen. Die Bauabschnitte sind übersichtlicher, mann / frau sieht schneller Erfolge. Wenn man sich an eine allgemeine Norm hält, kann man seine Module bei Ausstellungen, ... mit fremden Modulen verbinden und so richtig Betrieb machen. Hingegen verzichtet man bei Modulen auf mehrere Ebenen, wodurch man für schöne lange Fahrstrecken schon viel mehr Platz als bei einer konventionellen Anlage benötigt.

Trotzdem baue ich als neue Anlage Module, wegen der genannten Vorteile, habe auch viele Ideen von T-Track übernommen aber für meine Bedürfnisse angepasst (HaWeO möge mir verzeihen, aber ich werde mangels Kfz so nie an Treffen mit meinen Modulen teilnehmen können und durch meine Norm bleibt mir halt etwas mehr Platz für "Umwelt").

Was die Verkabelung anbelangt, sehe ich das nicht so kritisch wie Du: zwei Paar Kabel (einmal zur Zwischeneinspeisung Fahrstrom, einmal für Beleuchtung, Magnetartikel, ...), Schaltung der Magnetartikel entweder digital über Zentrale oder analog über Taster am Modul, ..., da wird - gerade um die Variationen zu bewahren, mehr lokal im Modul verkabelt.

Wünsche einen guten Start in die neue Woche.

Liebe Grüße

Boris

Edit: Als ich zu schreiben begann, waren die Beiträge #1 und #2 noch nicht online, daher bitte die Redundanz in meinen Ausführungen zu entschuldigen
Hallo,

vielen Dank für Euren Input. Dann werde ich mir das mit den Modulen doch nochmal genauer anschauen...

Grüße Micha
Es gibt noch eine Variante, die Felix Geering (Forumsmitglied fgee) umgesetzt hat: Er hat sich ein kompakte, stationäre Anlage gebaut, die völlig für sich betrieben werden kann. Zusätzlich kann sie mit Modulen beliebig erweitert werden.

Jens
Hallo Micha,

aus eigener Erfahrung empfehle ich die Segment/Modulbauweise. Flexibilität schadet nie...

Deine Nachteile sehe ich nicht, je nach Umsetzung:

Gleisverbindung: a) wenn man nur selten oder "theoretisch nie" trennt, kann man die Gleise richtig verbinden (und zum Beispiel erst unmittelbar mit dem ersten "Trennungsfall" einen Modulgleisübergang installieren). b) Ich habe Katogleise, mit den ausziehbaren Stücken geht das optimal. Diese Gleise nicht befestigen, vor dem Trennen einfach zurückschieben und offen ist die Stelle. Auch von anderen Herstellern gibt es diese Ausgleisstücke.

Trennstellen: Außer in meinem Fall a) sieht man die Trennstellen auf den Gleisen. Stört mich persönlich nicht. Die Landschaft kann man leicht nahtlos verbinden. Hier muss man im Trennungsfall mit einem Cuttermesser arbeiten und das nachher wieder kaschieren. Einfachste Lösung wäre z.B. einen Weg oder eine Straße zu legen, wo es so oder so Materialübergänge gibt.

Verkabelung: Jein. Ich habe unabhängig von Trennstellen eine 6polige PCI Express-Leitung (DCC, 16V AC, 12V DC), die regelmäßige Abzweigungen hat zu Lötleisten für die Verteilung ( https://www.amazon.de/gp/product/B004NNTVT6/re...ge?ie=UTF8&psc=1 - nur haben die mich 2,20 EUR gekostet...). Da ist es also wurscht ob eine Modultrennkante kommt oder nicht. Einzig für die Gleisfreimeldung muss ich über die Trennkante, wegen der langen Schattenbahnhofgleise und Kehrschleifenmodul. Das ist etwas Pech. Mit diesen D-SUB Schraubleisten ( http://www.ebay.de/itm/262150703567?_trksid=p2...e=STRK%3AMEBIDX%3AIT ) geht auch das rasch und problemlos, das Verbindungskabel kann rasch abgenommen und wieder verbunden werden.

Ich habe im Moment zwei Segmente ca. 1,50 Meter, ein drittes an der Wand kommt noch dazu für ein Stück Strecke und Gleiswendel. Ich habe keine standardisierte Übergänge, das passt nicht in mein Konzept. Es könnte sein, dass ich mal mehr oder anders Platz habe, dann kann man angepasst eine Zwischenmodul einsetzen, ggf. auch ein Eckmodul.

So sieht die Trennstelle noch ohne Landschaft aus:

Dieses Bild
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Ich würde es niemals mehr anders machen. Man weiß nie, was kommt. Umzug, Hochwasserwarnung und das Ding steht im Keller, Renovierung etc.

Viele Grüße,

Simon

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Hallo Micha,

es gibt noch mehr Varianten:

Modulbauweise, d.h. jeder Übergang ist gleich und die einzelnen Module können untereinander getauscht oder die Anlage kann durch weitere Module vergrößert oder durch Entnahme von Modulen verkleinert werden.

Segmentbauweise, d.h. die Übergänge sind individuell, alles ist möglich, dafür gibt es aber nur einen festen Aufbauplan, Vergrößern oder verkleinern ist nicht oder kaum möglich.

Man kann beide Varianten auch mischen, d.h. z.B. ein Bahnhofsmodul mit genormten Übergang links und rechts besteht wegen der Länge z.B. aus drei Teilen. Diese drei Teile können nur in der gleichen Anordnung aufgebaut werden, weil ihre Übergänge zwischen den drei Teilen unterschiedlich sind (= 1 Modul aus drei Segmenten).

Meine Anlage besteht aus drei Segmenten, die ich einzeln hochkant stellen kann um halbwegs bequem an die Unterseite zu kommen (z.B. zum Verkabeln und Löten). Daneben ist sie transportabel (der Raum bekam einen neuen Fußboden und wurde gestrichen) oder ein Umzug wäre möglich. Die Gleisübergänge bestehen aus einem herausnehmbaren Gleisstück (nicht geschottert, da Fleischmann mit Schotterbett) -> einfaches bauen, beim Zusammenstecken etwas aufwendiger.

Viele Grüße, Joni
Hallo Micha,

ich habe so denke ich "altersgerecht" gebaut. Alle Segmente (insgesamt 20 Stück) sind 152X60 cm. Alle Segmente werden zunächst einzeln "roh" gebaut und verdrahtet. Der Gleiszusammenschluß erfolgt dann detailliert, auch die Ausgestaltung. Klappt prima, gerade im Verkabeln. Alle Segmente sind über einzeln definierte Schnittstellen miteinander verbunden. Siehe hierzu ein paar Bildbeispiele.

Schöne Grüße

Manfred

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Hallo Zusammen
Bin auch im Neubau/planen einer grösseren Anlage. (Für 3 Generationen)
Da möchte ich mal die Frage in die Runde stellen, wie baut Ihr die Module, wen die Anlage in der Fläche mal 5,4 x 2,8 Meter, werden soll, und 4-5 Etagen erreicht. so eine Gebirges Anlage mit Bergen und Felswänden etc. Da hat es diverse lange  Rampen und Brücken.
Danke für die Vorschläge
mit Güsse aus der Schweiz
Henri
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: Henri


Da möchte ich mal die Frage in die Runde stellen, wie baut Ihr die Module, wen die Anlage in der Fläche mal 5,4 x 2,8 Meter, werden soll, und 4-5 Etagen erreicht. so eine Gebirges Anlage mit Bergen und Felswänden etc.



Das finde ich auch noch einen interessanten Aspekt. Boris hat in #3 ja bereits gemeint, dass bei Modulen man auf mehrere Ebenen verzichtet. Bezüglich genormter Übergänge ist das auch nachvollziehbar. Bei Segmenten sollte die Einschränkung ja entfallen, macht es aber ggf. technisch wieder etwas aufwändiger.

Da ich eigentlich auch mehrere Ebenen vorsehen möchte (zumindest stellenweise), wäre ich auch hier noch an Input interessiert.

Grüße Micha
Hallo Henri!

Wenn Du ein Gebirge mit mehreren Ebenen möchtest, wird das dann wohl eine Segmentanlage, wie oben beschrieben (siehe oben #7, #8 u.a.)

Liebe Grüße

Boris
Ja, Segmente kann man ja auch belibig erweitern.
Einfach an einer Schnittstelle von 2 Segmenten auseinander Ziehen und was passendes dazwischen bauen.
Bei 3x5m sind Segmente in X- und Y-Richtung die Lösung,  und Wenn es mehrere Ebenen sein sollen, dann die Segmente auch in der Z-Richtung (höhe) Stapeln!
1. Lage dann einfache Kästen mit der verdeckten lage und die Steigung zur 2. Ebene sowie den  Auflagen für die nächste Ebene.
2. Lage dann die eventuell eine weitere verdeckte oder die sichtbare Ebene und dann darauf die Felsmasive als 3. oder gar 4. Ebene.

Das ganze kann wie ein Tetres aufgebaut werden da ja keine Normen bei den übergängen und Stößen zu beachten ist. Wichtig ist nur das es durch alle Engstellen bis vor die Haustür passt ohne das Abrissarbeiten am Haus oder der Anlage nötig sind.


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