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THEMA: fiktiver Bf Ernsthal im Ries

Startbeitrag
HIWI - 29.03.15 18:31
Hallo zusammen,

ich traue mich jetzt wieder mal an die Vorstellung eines Gleisplanes.

Nach dem Kontakt mit den Fremoikanern, habe ich alle Planungen einer Anlage mit Doppelgleis aufgegeben und versuche jetzt mal einen eingleisigen Durchgangsbahnhof.

Größe der Anlage: 4,0 m x 1,0 m. Daran vorne angehängt, eine Fiddle Yard 2,0 m x 0,7 m.
Gleismaterial: Tomix Finetrack.
Steuerung: DCC (Lenz/Multimaus)

Zeit: Epoche VI mit Museumsverkehr, Personennahverkehr, Güterverkehr, Umleitung von Fernverkehr.
Ort:
Der fiktive Durchgangsbahnhof von Ernsttal liegt in einer "Rampenschleife", der Ludwigs-Nord-Süd-Bahn, die aus dem "Riesbecken" hinaussteigt.
Er ist auf den Durchfahrsgleisen für Umleitungsverkehr (München-Nürnberg) elektrifiziert.
Neben dem Nahverkehrszügen zwischen Nördlingen und Gunzenhausen läuft hier auch der Güterverkehr zur Firma Schwarzkopf in Wassertrüdingen durch. Es werden aber auch Firmen in Ernsthal durch die Bahn beliefert (Güterschuppen und Ladestraße).

Zusätzlich nach Bau von Modulen:
Von Nördlingen gibt es einen Personenverkehr (auch Museumsverkehr) zwischen Nördlingen und Wemding (kopfmachen in Ernsthal). Für die Lokwechsel stehen zeitweise Maschinen (aus Nördlingen) im Lokschuppen bereit.

Fiddle Yard.
Für die SB Nördlingen (Museum) und Gunzenhausen (Wassertrüdingen) stehen jeweils vier Abstellgleise bereit. Durch das äußere Gleis werden die Abstellgleise bedient. Das innere Gleis ist zum umsetzen von Loks gedacht. Es ist zwar möglich, einen Zug kreisen zu lassen. Dies ist aber nur fürs Einfahren angedacht.

Meine Frage:
Seht Ihr bei diesem Gleisplan größere logische Fehler (falscher Gleisanschluß, etc.)?

Vielen Dank im Voraus
Thomas


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Moin Thomas,

die Weichen im Bhf kann ich nicht so recht erkennen - ich finde es einfacher, wenn ein Gleis mit einem (breiten) Strich angedeutet ist und nicht aus zwei Strichen gemalt wird... Was ich erkennen kann, wirkt nicht sinnvoll, was die Anbindung der Gütergleise angeht. Irgendwie fehlen mir das Ausziehgleise...

Bei der linken Kurve hoffe ich mal, daß Du zwar mit Stückgleis zeichnest, aber mit Flexgleis baust.

Die Streckenführung am Lokschuppen wirkt auf dem undekorierten Plan sehr statisch - da schlage ich eine Kurve mit größerem Radius vor, auch wenn es dann eine leichte S-Kurve zum FY gibt.

Die Anbindung des Güterschuppens (GS) mit so vielen Kurven halte ich für unrealistisch - keine Bahn baut freiwillig Kurven!!!!1 (Okay, in Ep6 überhaupt noch einen Güterschuppen zu haben, ist schon surreal genug ;)

Kannst Du noch andeuten, wo Häuser und Straßen hinkommen?

jm2c,
martiN.
Hallo Thomas,

logische Fehler? m.E. ja. Bezeichnen wir mal das Stumpfglies neben dem EG als Gl. 1.

der linke Hosenträger zw. Gl. 2 + 3 ist m.E. überflüssig. Da müsste eigentlich nur eine einfach Weichenverbindung von 2 nach 3 hin, um aus 1 + 2 in dei Nbenbah auf die Module zu kommen.

Für den Güterzug fehlt mir ein Ziehgleis. Wenn Du von Westen kommst, willst Du nach Gl. 5 zurückdrücken. Wenn vor dem GS Wagen stehen , bist Du 2-3 mal am hantieren. Und eine Bahnsteigkante ist blockiert

Um Wagen von dort an die Ladestraße zu´bekommen ist auch wieder jeder Wagen vor dem GS im Weg.

Ich denke, da hätte man statt dem östlichen Hosenträger (viel Aufwand, um Ladestraße und GS zu erreichen!) schon in Höhe des westlichen (aufzulösenden) Hosenträgers die Verbindung von Gl. 4 nach 5 gelegt.

Was willst Du denn in E. IV = nach ca. 2010 an GS und Ladestraße umschlagen? In dieser Zeit hätte man wohl kaum noch Hosenträger im Bahnhof. Und wie geschrieben, sind sie beide m.E. nicht notwendig.

Den Platz im Fiddle würde ich durch weitere Stumpfgleise zwischen den beiden Schattenbahnhöfen füllen, sei es um kurze Garnituren, Wendezüge, Triebwagen zu parken oder Lokwartegleise zu haben.

Viel Spaß

Michael
Hallo ihr Beiden,

vielen Dank für Eure Bewertung. Ich werde bei Gelegenheit schauen, was ich davon umsetzen kann.
Nur noch zur Info. Diesen Gleisplan habe ich mit vorhandenen Material ausgelegt, deshalb auch die zwei Hosenträger.

Gruß Thomas
Als Spielbahner geht es mir noch vor einer vorbildnahen Situation vor allem um das "kleine Erleben" möglichst vieler Betriebssituationen. Daher wäre eine rein eingleisige Strecke nichts für mich. Zumindest eine Seite des Bahnhofes wäre in meiner Planung an eine zweigleisige Strecke angebunden - auch wenn diese nur bis zum nächsten Tunnel oder besser bis zum nächsten Haltepunkt reicht. Es erhöht den Spielwert ungemein.
Hallo,

meine ersten Überlegungen:

Die Hosenträger sind zwar nicht unbedingt notwendig, ich werde sie aber weiter verwenden. Die sind halt "von Früher" übrig geblieben.

Was ich wohl anders mache ist, dass ich das Ladegleis statt nach Ost, nach West zeigen lasse. Dort werden dann z.B. auch Container geladen. Statt dem Ladegleis kommt der Güterschuppen als Firmenanschluss und das Güterschuppengleis wird dann das gewünschte Ausziehgleis.
Gleis 4 und 5 sind dann Übergabegleise für den Anschließer. (Plan folgt...)

Die beiden Bögen zum Fiddle Yard werden durch einen Hügel verdeckt. Der innere Radius ist 317mm.
und sollte bei sauberer Verlegung betriebssicher sein.
Ob ich den Fiddle Yard vergrößere, ist fraglich. Jetzt passen max. 9 Zuggarnituren rein. Bei Verwendung von kurzen Triebzügen sogar theoretisch mehr.
Im Zwischenraum der "Schattenbahnhöfe" ist das Programmiergleis gedacht (ohne Übergang zur Anlage aus Sicherheitsgründen).

@Antic
Eingleisig wird die Strecke auf jeden Fall. So ist sichergestellt, dass ich die Züge nicht nur kreisen lasse, sondern mir vorher einen groben "Fahrplan" überlegen muss.

Gruß Thomas

Moin Thomas,

eine Anlage mit vorhandenem Material bauen sind natürlich erschwerte Bedingungen. Trotzdem soltest du zusehn, die Hosenträger sinnvoll einzusetzen - in Ep6 ist längst alles mehrfach aus- und umgebaut, da bleibt nicht 'von früher' liegen.
Hosenträger sind für Gleiswechsel auf zweigleisigen Strecken. Wenn Du da eine Nebenbahn einfädelst, die Kopf macht, dann versuch doch mal, ob du die Hosenträger so hinlegen kannst, daß die Züge mit Rückfallweichen auch bei unbesetztem Bahnhof Kopf machen können. In irgendeiner Miba war das mal für Großalmerode Ost vorgeturnt.

martiN.
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name:

Eingleisig wird die Strecke auf jeden Fall. So ist sichergestellt, dass ich die Züge nicht nur kreisen lasse, sondern mir vorher einen groben "Fahrplan" überlegen muss.


Ich wüsste jetzt auf Anhieb nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat und eigentlich sprach ich nur von einem 2-gleisigen Teilabschnitt - zum Beispiel nach rechts in den SB. Das wär' dann auch was Sinnvolles für den Hosenträger.
Hallo Martin,

ich habe mir den Bericht angesehen. Da ist aber ein "halber Hosenträger" verbaut.
Bei Tomix ist aber der Hosenträger ein Bauteil.
Mir ist aber jetzt was eingefallen.
Wenn ich die erste Weiche ganz weg lasse und den freigewordenen Gleisanschluss als Schutz- bzw. Lokwartegleis (Museumszüge) verlängere, würde ich die "doppelte Anbindung" entfernen.

Gruß Thomas
Hallo Andreas,

natürlich würde das dem Hosenträger eher einen Sinn geben.
Ich befürchte aber, dass dann der Bahnhof mit drei Durchfahrtsgleisen zu klein ist.

Wenn es wirklich ein so großer Fehler ist, werde ich halt doch noch Weichen bestellen müssen

Gruß Thomas
Hallo,

ich habe schnell mal den Plan geändert.
Auf mein Programm habe ich leider jetzt keinen Zugriff.

Den westlichen Hosenträger habe ich jetzt ausgebaut.
Er ist jetzt in den Rangierbereich gewandert.
Der Lokschuppen ist gerader angeschlossen, daneben ist das fehlende Ausziehgleis.
Der Güterschuppen liegt jetzt südlicher und stellt einen Firmenanschluss dar.
Zwischen Bahnhof und Firma kommt die Straßenzufahrt zum Ladegleis, das jetzt parallel zu den Rangiergleisen liegt.
Die frei gewordenen Weichen sind in den Fiddle Yard gewandert.

Ich hoffe ich habe nicht zu viel verschlimmbessert.

Gruß Thomas
Hallo,

hier der Bahnhofsplan.
Bitte nicht gleich den Kopf abreißen, wenn ich falsch nummeriert habe.

Gruß Thomas

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Hallo,
eine sehr schöne Grundidee.
ich würde den Bahnhof wie im Anhang gestalten.
beim Fiddleyard würde mich stören, dass du den vorderen immer beim Einfahren in den hinteren blockierst. Anbei meine Lösung.

Viele Grüße
Bernd

Edit: Oops, ich habe den Anschließer im Bahnhof vergessen.

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Hallo Bernd,

welchen Vorteil bringt mir Dein Vorschlag für den FY?

Ich könnte zwar jetzt gleichzeitig aus- bzw. einfahren, kann aber keinen Lokwechsel (Gunzenhausen-Nördlingen oder retour) machen.
Da es ja eine eingleisige Strecke ist, müssen die Züge sowieso in Ernsthal aufeinander warten.

Dein Bf sieht nicht schlecht aus, wäre auch denkbar z.B. im DR-Netz (Rückbau zweigleisig nach dem Krieg), doch muss ich da Martin und Michael Recht geben, dass in Bayern solche Verbindungen, im Hauptgleis, in Ep. VI längst "ausgewechselt" wären.
Da könnte ich es mir eher vorstellen, dass die Hosenträger im Rangierbereich überlebt haben oder sogar durch den Anschließer (eine reiche Firma... ) neu beantragt wurden.

Ein viertes Durchfahrgleis habe ich auch schon überlegt. Ist es aber wirklich notwendig um  interessanten Rangierbetrieb zu machen?

Mal schauen...

Gruß Thomas
Hallo,

richtig, der ursprüngliche Fiddle ist deutlich besser durchdacht!
Wenn man großzügig ist, kann man ihm bestenfalls noch je Richtung jeweils einen Gleiswechsel vor den Prellböcken spendieren... aber das ist dann wirklich schon Luxus.

meint
Roger
Hallo Thomas,

das sieht auf den ersten Blick ganz gut aus. Warum kein Hundeknochen?

Viele Grüße
Enrico
Moin Thomas,

dein Plan in #11 hat einen entscheidenden "Fehler" den Bernd in #12 gut ausgebaut hat: Du hast die Einfahrten aus Wemding und Nördlingen über eine DKW geführt und beraubst dich damit einer der schönsten Betriebssituationen, wo zwei Nebenbahnen aufeinander treffen!
Mit dem Hosenträger in der Einfahrt kannst du parallele Ein- oder Ausfahrten machen, es ist einfach immer wieder toll, sich das anzugucken. Mit einer DKW geht das nicht, auch die Fahrplangestaltung wird damit erschwert, weil du den Block auf beiden Strecken freihalten mußt.

martiN.
Hallo Roger,

vielen Dank für die Blumen. Die Gleiswechsel an den Prellböcken hätten die Zuglängen wieder verkürzt.
Außerdem möchte ich ohne Gleisbestellungen auskommen (nur im äußersten Notfall).

Hallo Enrico,

Hundeknochen bei eingleisiger Strecke? Wo sollten die Kehren hin. Übereinander geht da gar nichts, da FY unter dem Fenster.

Hallo Martin,
da ich die Einfahrt in Gleis 2 aus Nördlingen "geradlinig" führen will, es aber, wie auch Michael Recht hat, die Weichen + Hosenträger "zu viel" sind, verzichte ich auf die Parallelausfahrten.
Wobei, das geht ja sowieso nicht. Nebenbahn von Gleis 11 nach Nördlingen, dann kann nicht auch ein Durchgangszug nach Nördlingen und Nebenbahn von Gleis 11 nach Wemding, kreuzt IMMER Gleis 1+2.

Fahrplanbeschränkungen sehe ich sowieso als positiv.

Mir ist klar, dass die Hosenträger "oversized" sind. Bitte aber nicht böse sein. Ich habe sie halt schon und schaden können sie an der jetzigen Stelle nicht, oder?

Gruß Thomas
Moin Thomas,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die Gleiswechsel an den Prellböcken hätten die Zuglängen wieder verkürzt.


Jaein, sie sind wie schon geschrieben Luxus! Sie verkürzen die maximale Zuglänge nicht, können bei kürzeren Zügen aber genutzt werden...

Geschickt angelegt funktionieren sie sogar bei maximaler Zuglänge: den Zufahrtbogen mit nutzen, mit Lok über den Bogen umfahren und dann den Wagenzug gar reinschieben...

Gruß
Roger
Stimmt Roger,

ich könnte ja die Hosenträger nehmen, wenn es wirklich so ein großer Fehler ist, die in den Rangierbereich zu setzen.

Wobei ich die Hosenträger an den jetzigen Stellen nicht schlecht finde.

Gruß Thomas
Hallo Thomas,  
wenn du von Fiddleyard zu Fiddleyard rangieren willst würde ich so (Bild FY1) planen.
Dann hast du auch einen sinnvollen Ort für deinen zweiten Hosenträger gefunden.

Gruß Bernd

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Hallo Bernd,

leider nicht möglich.

Eine kleine Rechnung:

Gegeben:
Hosenträgerlänge 280mm; äußerer Radius 317mm; Schenkeltiefe 700mm

Gesucht:
Wie kriege ich den Hosenträger zwischen die Gleisbögen?

Gruß Thomas
So,

da Sturm Niklas mir nicht Zeit zum Zeichnen gelassen hat (Feuerwehreinsätze), hier mal kurz ein provisorisch geänderte Gleisplan.

Gruß Thomas

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Hallo,
ich finde die rote Weiche fast unumgänglich. Die ist kein Luxus sondern eher eine Notwendigkeit.
Grüße
Horst

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Hallo Thomas,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Stimmt Roger,

ich könnte ja die Hosenträger nehmen, wenn es wirklich so ein großer Fehler ist, die in den Rangierbereich zu setzen.


Nein, das wäre kein Luxus mehr, sondern schon Verschwendung!

Aber ohne mich für deinen Bahnhofsgleisplan überhaupt interessiert zu haben - was spricht denn gegen die Hosenträger im Rangierbereich? Die gab es doch massig wo es eng zuging - nicht nur im Rangierbereich und auch nicht nur auf Nebenbahnen...?

Zum Beispiel der in Erlangen (neuerdings "Hauptbahnhof") in der südlichen Bahnsteigzufahrt sollte heute noch in Betrieb sein und wurde ja auch erst erneuert...

wundert sich
Roger
Hallo Horst,
ja, das bietet sich dann an - auch wenn es die eigentliche Funktion des Fiddles etwas ad absurdum führt (weil er dann geradezu zum Kreisverkehr einläd).

meint
Roger

btw:
wer hat eigentlich diese unsinnigen Gerüchte über die sogenannten Hosenträger überhaupt in die Welt gesetzt?
Waren das die Modellbahnhersteller die soetwas nicht angeboten haben, oder die Modellbahner, die die Elektrik dazu nicht auf die Reihe bekommen haben?
Oder wer sonst?
fragt sich da
Roger
Hallo Horst,

vielen Dank für Deine Antwort. Wenn ich den inneren Bogen auch als Durchfahrtsgleis benutzen wollte, ist die rote Weiche Pflicht.
Ich möchte aber diesen Bogen nur für das Umsetzen von Loks von einem FY zum anderen benutzen.
Damit kann ich bei lokbespannten Zügen immer wieder mit "Lok voraus" nach Ernsthal fahren.

Hallo Roger,

da gebe ich Dir Recht - Verschwendung. Und wenn niemand ein schlagkräftiges Argument gegen die Hosenträger im Rangierbereich bringt, werde ich auch bei der letzten Planung bleiben. Nur weil es diese Weichenart zur Zeit selten gibt, braucht man bei einem fiktiven Bahnhof nicht darauf verzichten.

Ich muss mir mal gleich Erlangen anschauen...

Ich bin aber für andere Meinungen aufgeschlossen.

Gruß Thomas
Hallo nochmal,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich möchte aber diesen Bogen nur für das Umsetzen von Loks von einem FY zum anderen benutzen.
Damit kann ich bei lokbespannten Zügen immer wieder mit "Lok voraus" nach Ernsthal fahren.


da geht aber noch mehr!!
Es besteht nämlich keine Notwendigkeit, die Lok auf einer anderen Strecke wieder nach Ernsthal kommen zu lassen - das gibt der Fiddle bereits her!
Mit den von mir vorgeschlagenen Gleiswechseln geht es allerdings etwa bequemer...

grinst
Roger
So, den Bahnhofsgleisplan habe ich mir jetzt auch mal kurz angesehen.

Für mich eine klare Sache: in die Linke Einfahrt gehört eine doppelte Gleisverbindung, egal ob "Hosenträger" oder nicht. Eine DKW ist an der Stelle ein Unding, da das bei keiner Bahn jemals so geplant worden wäre!
Der einfache Grund: bei Schaden oder Wartung an der (ohnehin wartungsintensiven) DKW sind der Bahnhof und auch gleich beide Strecken komplett lahmgelegt! Das hätte jeden Verantwortlichen den Job (und auch seinen Ruf) gekostet, da die Bahn seit jeher auf Rückfallebenen und - soweit möglich - Aufrechterhaltung des Betriebs bedacht war (auch wenn's heute anscheinend aus der Mode kommt).

Der Rest des Bahnhofs erscheint mir im Detail mehr als Geschmacksache, ist aber m.E.n. in Ordnung.

meint
Roger

(Tante Edith hat noch ein fehlendes Wort spendiert.)

Hallo Thomas,
du beraubst dich ohne die rote Weiche der Kreuzungsmöglichkeit, die du sicher irgendwann betrieblich brauchst. Muss ja nicht standardgemäß so gefahren werden, wird aber vorkommen.
Du wirst diese Weiche brauchen, glaube mir.
Sonst hagelt es Z-Fahrten, nur um mal 2 Züge kreisen zu lassen...

Mit Rogers Meinung zur DKW gehe ich konform, der Hosenträger würde dort super hinpassen, zumindest betrieblich.
Neustadt (Sachsen) hat so eine Einfahrt.
https://www.google.de/maps/place/Neustadt+in+Sa...b:0x7072d2c883593dd2
Sonst sind innerhalb der Bahnsteigzone Hosenträger bspw. in Zittau und Bautzen verbaut (gewesen), um die Bahnsteige zu halbieren und über das Nachbargleis umsetzen zu können.
Grüße
Horst
Edit: Deppenapostroph korrigiert

Und hier sei noch der Erlanger "Hosenträger" nachgereicht:
https://maps.google.de/maps?q=49.594636,11.0020...38,0.001934&z=19
Gruß
Roger
Hallo Thomas,

bei dir lese ich "im Kreis" fahren und "Fahrplan". Mal abgesehen davon, dass ich im Kreis fahren für eine Todsünde halte: es lässt sich kein guter Fahrplan damit machen, wenn die Züge immer wieder von der anderen Seite kommen, statt zurückkehren (es sei denn, man hat die gleichen Fahrzeuge und schummelt beim Umlaufplan).

Oben ist das Stichwort Hundeknochen gefallen. Genau das habe ich mal probiert. Und es funktioniert. Ich kann zwei Schleifen (Mindestradius R2) auf der bisherigen Fiddle Yard Fläche unterbringen und dazu noch Abstellgleise generieren. Dabei können beide Kehrschleifen gleichzeitig befahren werden, außerdem sind sie aus mehreren Gleisen erreichbar.

Am bisherigen Fiddle Yard würde mich nerven, dass ich sehr eingeschränkt bin. Insbesondere Lok umfahren, Stumpfgleise etc. machen auf Dauer keinen Spaß. Mir zumindest nicht, ich bin froh, dass ich meine eingleisige Strecke mit zwei Wende-Schattenbahnhöfen ausgerüstet habe, so dass ich auch eine Weile einfach mal fahren kann, ohne "Serviceeingriff".

Als Gleise habe ich Fleischmann ohne Bettung genommen, wegen der einfachern Planbarkeit der Bögen und weil ich mich auskenne. Zusätzlich habe ich noch eine Variante mit mehr Abstellfläche, insbesondere zweiseitig angebundenen (die auch als zwei Stumpfgleise genutzt werden können).

Ich weiß, dass du mit bestehenden Gleisen bauen willst. Das habe ich ignoriert. Ich wollte lediglich zwei Denkanstöße geben, was man alles aus dieser Fläche machen kann, um nachher einen richtig spannenden Betrieb zu machen!

Für den Bahnhof würde ich vier Bahnsteiggleise vorsehen, oder eines doppelt belegen. Dann geht ein Taktknoten: über Nördlingen kommen im Blockabstand zwei Züge, die sich dann auf die beiden Strecken verteilen. In Ernstthal kreuzen diese die Gegenzüge, dadurch ist ein Über-Eck-Umstieg möglich. In Epoche sechs kann man natürlich auch flügeln...

Viele Grüße,

Simon



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Hallo,
im Prinzip hat Simon Recht, in seinem Bsp. würden allerdings an 3 Stellen die Weichenantriebe (egal, ob Elektro oder Hand) kollidieren, allerdings nur bei exRoco.
Hab die Stellen mal eingekreist.
Grüße
Horst

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Hallo,

kann es sein, dass hier einige das vorgestellte Konzept noch nicht verstanden haben?

Also es kommt hier ja nun wirklich selten genug vor, dass hier mal ein von vorn herein gut durchdachter und der Zielsetzung entsprechender Gleisplan zu sehen ist...
Ich denke aber, dass man sich darüber freuen und ggf. auch ein Beispiel daran nehmen sollte - anstatt zu verschlimmbessern was das Zeug hält!

meint *kopfschüttelnd*
Roger
Hallo Roger,

Mit der DKW als Nadelöhr sehe ich ein. Deshalb werde ich wohl doch den Hosenträger einbauen, Ihr habt mich überzeugt. Das Manko ist halt, daß das Gleis 3 jetzt 80 cm statt 120 cm ist.
Gut, dann habe ich mehr Luft im FY.

Hallo Horst,

Da ich, wenn überhaupt, EINEN Zug mal kreisen lasse, und das entweder zum einfahren (nicht auszuschließen) oder aus Langeweile (unmöglich ), reicht ein Durchfahrtsgleis im Schattenbahnhof.

Hallo Smon,

Kreisen, siehe Antwort Horst.

Kehrschleifen sind für mich ein absolutes "no go!".
Bei mir sollen die Züge von Weite Welt/Nördlingen über Ernsthal nach Gunzenhausen/Weite Welt und zurück oder Nördlingen Ernsthal Wemding und retour fahren. Das wenden wird, wenn notwendig, nur durch Lokwechsel im FY erledigt. Lokumläufe werden in den Fahrplan eingebaut.
Hier möchte ich mir absolute Disziplin auferlegen.
Beim Güterverkehr möchte mich an die Überlegungen von Fremo und OOK (blaues Buch) halten.

Da ich wohl oft allein Betrieb machen werde, wird es da einen sehr ausgedünnten Fahrplan geben.
Hier wird es auch keinen Anschluß nach Wemding geben sondern der "Schienenbus" in Ernsthal enden.
Erst mit Modulanschluß und/oder mehreren Spielern kan dann mehr los sein.

Manchen wird mein Konzept zu langweilig erscheinen. Ich finde es halt realistischer.

Trotzdem vielen Dank für Eure Anregungen.

Gruß Thomas

Nachtrag: Danke Roger, Dein Lob geht runter wie Öl. Ich habe früher auch anders geplant.


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Hi Thomas,

gern geschehen - es ist in diesem Fall ja auch wirklich angebracht!

Eine Idee hätte ich aber doch noch - hier geht es aber eher um die Glaubwürdigkeit des Bahnhofs...

Die kleinen Bahnhöfe wurden früher nach Möglichkeit so konzipiert, dass möglichst nur ein Zugang von öffentlicher Straße aus notwendig war - das ist einfach eine Kostenfrage der laufenden Unterhaltung.
Zum anderen wurden die Dienstwege kurz gehalten - wohlgemerkt ohne dabei Gleise überschreiten zu müssen. Nur so war der Betrieb mit Fahrdienstleiter, Aufsicht, Schrankenwärter, Gepäckabfertiger, Fahrkartenverkäufer, Lagerarbeiter, Straßenkehrer, etc. in Personalunion überhaupt möglich...

Daher wäre es vielleicht noch eine Überlegung wert, die Ortsgüteranlage (GS, Freiladegleis und Rampen), zumindest aber den bahneigenen GS, noch auf die Seite des EG zu verlegen.

Ansonsten noch das übliche in Sachen Glaubwürdigkeit: an die Bahnüberquerung für die Bevölkerung denken und die Bahnsteige deutlich kürzer als die Gleisnutzlänge halten...

Gruß
Roger
Hallo Roger,

ich denke mir, da ich auf der Südseite den Anschließer habe, kann man das schon erklären, dass der gesamte "technische Verkehr" auf dieser Seite im "Gewerbegebiet" erfolgt.
Für die verkehrstechnische Anbindung habe ich einen Fussgängertunnel zwischen EG und Ladestraße und für den Kfz-Verkehr eine Schranke nördlich des Lokschuppens angedacht.

Wobei es überlegenswert ist, ob nicht neben dem EG ein kleiner GS als "Hiwi´s Resterampe" erhalten blieb.

Für den Haus- und Inselbahnsteig habe ich Längen von ca. 800mm angesetzt, damit ein fünfteiliger Flirt noch daran halten kann. Bei Gleis 1 und 2 habe ich zwischen den Weichen eine Länge von ca. 1400mm. Das sollte doch passen. Da Gleis 3 als Umfahrungsgleis gedacht ist, soll hier eine Barriere auf den Inselbahnsteig (Bereich nur für Bahnpersonal) kommen.  
Die Güterzüge sollen ja gleich in den Abstellbereich einfahren. Das ist auch der Grund für den westlichen Hosenträger...

Gruß Thomas
Moin Thomas,

also ein Bahnhof teilt sich in 3 Bereiche:
1. den öffentlich zugänglichen, also EG, Bahnsteige, Güterabfertigung, Ladestraßen,...
2. den gewerblichen, also die Anschließer und alles mit (kontrolliertem) Zugang über Privatgrund
und 3. den nicht zugänglichen betrieblichen Teil.
(Wobei ein Lokschuppen allerdings zur Auflage hat, einen Zugang zur öffentlichen Straße zu haben, wenn er Übernachtungsmöglichkeiten für das Personal bietet.)

Will heißen, dass dein "technischer Verkehr", also der Betrieb, nicht im "Gewerbegebiet" (2), sondern, mit Ausnahme der Wagenzustellung dorthin, nur im betrieblichen Teil (3) stattfindet. So wird in privaten Anschließern ja auch nicht für den allgemeinen Bahnbetrieb rangiert, sondern da ist eine Gleissperre vor!

In der Ortsgüteranlage ist die Grenze zwischen Betriebsteil und öffentlich zugänglichem Teil der vorderste Gleisraum (sprich: die Ladekante) - im Gleis haben nicht Betriebsangehörige (der Bahn) also nichts zu suchen...

Gruß
Roger
Hallo Roger,

sehe ich das richtig?
EG und evtl. ehemaliger Güterschuppen, Bahnsteige und Ausgang Fußgängertunnel auf Ladestraße sind öffentlich. Na klar.

Jetzt muss ich Gleis 3, Lokschuppen (Fallermodell hat darin keine Übernachtung) Ausziehgleis und Rangiergleise umzäunen. Ist, glaube ich, machbar.

Das das Firmengelände mit dem Anschließer zum Güterschuppen umzäunt wird, war von vornherein so geplant.

Jetzt ist noch die Frage, ob ich die Zufahrt zwischen Rangiergleis und Anschließer mit Zäunen "öffentlich" machen kann oder die Zufahrt um das Firmengelände lege und die Bereiche Rangieren <> Anschließer einen gemeinsamen Zaun bekommen.

Was hältst Du da sinnvoller? Habe beides schon gesehen...

Gruß Thomas

Einzäunen musst du garnix!
Bestenfalls die Firmengelände der Anschließer - so der Unternehmer das so wollte.

Letzten Endes ist der Betriebsbereich ja auch garnicht zugänglich - ohne Gleise überschreiten zu müssen... daher liegt er ja meist "in der Mitte" des Bahnhofs.

Typisch ist doch, dass sich auf einer Längsseite EG und Ortsgüteranlage befinden. Gegenüber dem EG, auf der anderen Seite der Bahnsteige sind dann die Betriebsgleise. Damit wäre der Bahnhof an sich bereits komplett... eine Hecke (eigentlich ein Streifen Brachland) und Ackerland schließen sich dann an.
Alternativ gibt es noch Gewerbe direkt am Bahnhof. Die Anschließer befinden sich dann auf der dem EG gegenüberliegenden Seite und - so der Platz nicht für den Betrieb (Abstellanlagen, Bw, etc.) gebraucht wird - im Bereich der Bahnhofeinfahrten. Die bei Trennungsbahnhöfen entstehenden "Streckenkeile" sind dabei allerdings prädestiniert für Betriebsanlagen, Anlieger sind dort eher selten, da der Zugang aufwändig ist.
Unterm Strich bleibt, dass du Bahngelände nur dort einzäunen brauchst, wo der Zugang erschwert werden muss, also wenn z.B. ganze Bw-Anlagen an öffentliche Straße grenzen. Dabei geht es natürlich auch um Unfallgefahr und Diebstahl, ein einzelnes Gebäude wird da nicht unbedingt so abgeschirmt.
Weitere Einzäunungsmöglichkeiten erledigen sich durch die Entwässerung der Bahnanlagen oder duch Böschungen oft von alleine.
Wo der Bahnkörper allerdings oft in irgendeiner Form (z.B. auch Hecke) eingezäunt ist, ist bei Bahnschranken mit Behang (sonst macht der Behang ja recht wenig Sinn), oder dort, wo es gilt, gefährliche "Abkürzungen" der Bevölkerung zu unterbinden.

Was nicht geht - und daher verstehe ich die Frage nicht wirklich - ist ein Rangiergleis öffentlich zu machen. Der Anschließer ist bis zur Gleissperre Privatgelände, dann kommt der Betriebsbereich. Öffentlichkeit hat aber in beiden Bereichen nichts zu suchen...
Einzig ein Freiladegleis der Ortsgüteranlage kann in der Öffentlichkeit liegen, wenn es in eine öffentliche Straße oder einen öffentlich zugänglichen Platz eingelassen ist (sprich: Das Ladegleis vor dem EG auf dem Bahnhofsplatz liegt).
Das Freiladegleis im Hof des Landhandels ist hingegen Privatgelände!

meint
Roger

Tante Edith liefert noch eine moderne Einzäunung nach:
Die heute "natürlich" überall herumstehenden Schallschutzwände stellen letztlich natürlich auch eine "natürliche" Einzäunung dar...


Hallo Roger,

ich habe Dich dann wohl falsch verstanden, dass ich die drei Bereiche komplett absichern muss.

Das Firmengelände wir mit Sicherheit umzäunt. Schon aus ästhetischen Gründen.

Spricht aber etwas gegen die Lage des Freiladegleises?

Gruß Thomas
Hi Thomas,

letzten Endes ist die Lage des Freiladegleises Geschmacksache.
Es sollte im Idealfall beim Rest der Ortsgüteranlage liegen, aber lokale Gegebenheiten (oder auch das Frachtaufkommen) können da aber auch eine ganz andere Sprache sprechen...

Wenn der einzige Kohlenhändler vor Ort einen eigenen Gleisanschluss hat und daher das Freiladegleis nur alle 20 Jahre einmal gebraucht wird um z.B. den Trafo des Trafohäuschens auf der anderen Seite vom Bahnhofsplatz auszutauschen, ist das Ladegleis auch auf dem Bahnhofsplatz nicht unbedingt falsch aufgehoben...
Okay, dann haben die Gärtner vor der Trafolieferung wohl noch etwas Arbeit... *lach*

Wenn das Ladegleis garkeine Verwendung hat, so kann man es auch wie die Seiten- oder Kopframpe weglassen - die Ortsgüteranlage muss ja nicht vollständig sein, sondern den allgemeinen Bedarf befriedigen.
Überlegen muss man sich aber, in wie weit Bockkran, Gleiswaage und Profillehre nötig sind...

meint
Roger
Hallo Roger,

danke für Deine Umfangreiche Hilfe.
Dann kann ich wohl aus der Planungsphase in die Bauphase übergehen...
Beginnen will ich erst mal mit dem FY, bzw. der Vorverkabelung.

Gruß Thomas
Also wenn du schon die entsprechende FREMO-Affinität zum Güterwagenschubsen mitbringst, würde ich zuerst einen Testaufbau des Bahnhofs auf Herz und Nieren prüfen... ob er denn auch wirklich deinen Ansprüchen gerecht wird...
Ich kann mir gut vorstellen, dass sich da noch einiges ändern wird - durchaus auch am Gleisplan (ich hätte da z.B. die Anbindung von Gleis 3 im Hinterkopf...)

meint
Roger
Hallo Roger,

und? Wo soll Gleis 3 angebunden werden?
Bin mal gespannt.

Gruß Thomas

Hi Thomas,

und ich bin gespannt auf dein Testergebnis - denn nur so findet man da Problemstellen und auch Antworten!

Und damit man nicht den Neubau gleich wieder einreißt, würde ich da zuerst testen und danach erst mit dem Bau anfangen...

grinst
Roger
Hallo Roger,

verstehe ich das richtig? Du meist nicht, ob es elektrisch funktioniert, sondern ob ich mit den "Fahraufträgen" zurande komme. Also logistisch.
D.h. ob ich die Wägen da hin kriege, wo sie hin sollen.

Oder?

Na, da könnte ich schneller wieder mal was fahren. Gute Idee

Danke Thomas
Hallo,
ich denke, Roger meinte die Funktionalität v.a. von DKW, Hosenträgern etc. mit gegebenem Fahrzeugmaterial.
Z.B. mein Enkel hat durch Tests die Kreuzungen weggelassen (DKW sowieso) und gegen normale Weichen aufgelöst. Führt zwar zu anderen Bahnhofseinfahrten, aber naja.
Grüße
Horst
Hallo Horst,

solche Testfahrten über diverse Weichen habe ich bereits gemacht. Ging recht gut.
Natürlich nicht in dieser Weichenreihenfolge.

Also dann, ich habe zu tun...

GRuß Thomas
Servus,

solche Testfahrten auch als Anlage helfen wirklich Fehler aufzudecken, die uU den ganzen Spielspaß verderben können.

Wenn möglich würde ich das mal (Boden?)  so ungefähr aufbauen, wie du es vorhast und Betrieb machen.

Gruß

MiScha
An Alle...

Danke für die Tipps.

Bei dem vorher gesagten Wetter werde ich wohl Zeit finden, die Tests zu machen...
Wenn nicht wieder ein Sturm meine feuerwehrtechnische Aufmerksamkeit benötigt.

Also dann:

Frohe Ostern

...ich melde mich wieder.
Gruß Thomas
Hallo nochmal,

Thomas hatte mich schon richtig verstanden - ich meinte die logistischen Anforderungen und natürlich, ob das alles dann auch seinen Vorstellungen gerecht wird und auch mit Nutzlängen etc. dann hinhaut.
Hakelige Weichen könnte man ja später zur Not immernoch austauschen ohne die Anlage wieder abzureißen... das kann später ja auch immernoch mal vorkommen...

Gruß und ebenfalls schöne Ostern!
Roger
Hallo zusammen,

Ich hoffe, Ihr habt alle Eure Ostereier gefunden.

"Leider" kam ich nicht viel zum Basteln. Es gab einfach zu viel anderes zu tun. Gestern am Montag war z.B. eine Modellbahnausstellung in Landsberg mit teilweise sehr schönen Anlagen zu besichtigen.

Ein Gedanke von Roger hat mich doch nicht los gelassen. Der, mit dem Güterschuppen auf der EG-Seite.

Ich hab also eine Weiche auf der Ostseite eingebaut und den Güterschuppen aus dem Fabrikanschluss (Kopframpe) umgestellt.

Der Fabrikanschluss bekommt jetzt zwei gleichlange Abstellgleise für leere und beladene Wagons.

Aus "Hiwi's Resterampe" wird "Hiwi's Modellbahnrampe" mit stilechter Anlieferung über die Bahn...

Gruß Thomas
Moin Thomas,

da würde ich es auch garnicht mit überstürzen wollen.
Beim Testen kommen dir sicherlich auch noch andere gute Ideen, die brauchen dann ja auch noch etwas Zeit zu reifen...

meint
Roger
Hallo Roger,

ne, überstürzen werde ich es nicht.

Evtl. werde ich doch noch ein paar Weichen besorgen, um die FY zu erweitern...

Ich denke aber, die Konzeption kann zu einem interessanten Betrieb führen.
Auch wenn es keine "absolute" PtP-Anlage ist und kein Kopfbahnhof oder Spitzkehre das Hauptthema ist (OOK).

Gruß Thomas
Hallo,

hier noch ein überarbeiteter Bahnhofs-Gleisplan.

Gruß Thomas

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Hallo Thomas,

soso, dann hast Du mittlerweile die Suevit AG gegründet!


Servus
Thomas

Hallo Thomas,

ja.

Firmengründer und Betriebsleiter, ein gewisser T. L. aus K.

Gruß Thomas

Edith änderte auf Firmengründer...

Hallo Thomas,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Firmengründer und Betriebsleiter, ein gewisser T. L. aus K.



Ich befürchte, der hat von Steinen absolut keine Ahnung und davon sogar jede Menge!

Gruß
Thomas
Hallo Thomas,

Kann ja sein, dass er von Steinen keine Ahnung hat...

Aber ohne ihn gäbe es die Suevit AG nicht.

Servus Thomas
Hallo Thomas,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Kann ja sein, dass er von Steinen keine Ahnung hat...

Aber ohne ihn gäbe es die Suevit AG nicht.



Da könntest Du recht haben.... Aber von ihm kam ja bestenfalls die Idee!

Servus
Thomas

Hallo Thomas,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Da könntest Du recht haben....  Aber von ihm kam ja bestenfalls die Idee!



...dann wird er halt Ehrenbetriebsleiter...

Servus Thomas
Hallo zusammen,

ich wollte mich nur noch einmal melden und mich für die Anregungen bedanken.

Jetzt werde ich in die theoretische und praktische Testphase gehen.

Aufgabenstellung ist:

Kann auf diesem Gleisplan und mit diesen Vorgaben ein interessanter BETRIEB gemacht werden?

Erste Fahrplanversuche haben bereits gezeigt, dass ich wohl mehr Abstellgleise im  FY benötige (jeweils 1x Fernzug, Nahverkehr, Sonderzug, Güterganzzug, Nahgüterzug, Reserve...)

Das andere ist, reichen die Güteranschlüssse für einen interessanten Rangierverkehr oder sind es sogar zu viele?

Ich melde mich, wenn ich etwas herausgefunden habe.
Anregungen sind aber immer noch erwünscht.

Gruß Thomas
Hi Thomas,

ich hätte noch eine Frage als Testvorschlag: "Hat der Bahnhof zuviele Gleise?"

Das meine ich ernst - es wäre durchaus einen Test wert, da das Rangieren dann nicht so schnell langweilig wird...

Gruß
Roger
Hallo Roger,

sorry. Ich war jetzt eine Woche weg.

Was meinst Du? Die Durchfahrtsgleise? Da sollten es glaube ich nicht weniger sein, da ich schon eine Zugkreuzung im Bahnhof machen will. Das dritte wäre zum zusätzlichen überholen eines langsamen Güterzuges.

Klar könnte man auf die beiden "Kopfgleise" am EG verzichten. Man könnte aber auch gleich auf den Abzweig nach Wemding verzichten und dafür evtl mehr Anschließer machen.

Vieles ist möglich, doch wie weit soll man mit der Reduzierung gehen?
Welche Ideen gehen Dir da im Kopf herum?
Bei mir haben sich im Urlaub die Personenzüge und die Güterzuge gedanklich schon richtig in einen Gordischen Knoten verwoben...

Gruß Thomas
Hi Thomas,

also zum einen wäre noch grundsätzlich zu klären, wie deine Fahrgäste bei Zugkreuzungen - und vor allem Anschlüssen (!) - überhaupt ihre Wege zurücklegen sollen...

Hier aber mal meine Gedanken um den Betrieb vielleicht interessanter zu gestalten (zum ausprobieren gedacht!):
Eine "doppelte Zugkreuzung" ist auf so einem Dorfbahnhof in meinen Augen ein Krampf - und einfach nicht glaubwürdig. Wenn die Zugkreuzung mit Rangierarbeiten kollidieren sollte, ist das aber auch kein Problem - es gibt ja ein Ziehgleis... *g*

Mit 3 Gleisen, alle mit Bahnsteigkante (das ist m.E. glaubwürdiger als der Zaun):
Hosenträger links zwischen Gleis 2 und 3 setzen und Gleis 1 erst außerhalb an Gleis 2 anbinden. Das reicht für den Betrieb völlig aus und schindet ganz schmerzfrei Nutzlänge...

Wie oben, aber Gleis 1 ganz weglassen. Das ergibt zugleich die Option zum Schüttbahnsteig zwischen den beiden Durchgangsgleisen... mit der entsprechenden Betriebsabwicklung... Außerdem hat man dann im Zweifel den "faulen Weg außenrum" zum rangieren nicht mehr zur Verfügung - man muss also doch mitdenken...

Ansonsten ist der rechte Hosenträger zuviel, die Verbindung von 3 rechts nach 41 links ergibt keinen Sinn, da sie nie wirklich gebraucht wird. Der Hosenträger ließe sich besser an Gleis 1 für die platzsparende Anbindung einer ordentlichen Ortsgüteranlage verwenden.

Ob ein 2-ständiger Lokschuppen für den Bahnhof glaubwürdig ist? Das könnte auch ein Anschließer sein... Beides würde ich aber am Ziehgleis anbinden, das behindert den Zugverkehr dann nicht.

Die Umfahrung für den Anschluss Suevit - oder seine Anbindung an sich - lässt sich sicherlich auch geschickter lösen, ohne damit gleich ein Abstellgleis zu blockieren...

Und schließlich gefällt mir die Anbindung der Gleise 11 und 12 nicht wirklich, da man sich bei der Bedienung den gesamten Zugverkehr blockiert...

Wie schon gesagt, alles einfach nur Ideen um den Betrieb glaubwürdiger und anspruchsvoller - und damit nicht zu schnell langweilig - werden zu lassen. Der Weisheit letzter Schluss müssen sie desswegen nicht sein - sondern du musst sie nur einfach mal praktisch durchgespielt haben um zu sehen was sie DIR taugen... Schließlich musst DU ja mit der Rangiererei und dem Zugbetrieb auf deiner Anlage klarkommen ... und willst wohl auch in 2 Jahren noch Freude daran haben wollen...

meint
Roger
... und nochwas:
Wenn man Lokschuppen und Ziehgleis tauscht und die Bahnhofseinfahrt etwas überarbeitet, kommt man vom Ziehgleis auch in Gleis 1 um Schuppen & Co zu bedienen...
Außerdem hat der "Lokschuppenanschließer" dann leichter Zugang zu öffentlicher Straße (und das Ziehgleis braucht den ja ganz sicher nicht).

Gruß
Roger
Hallo Roger,

ich habe jetzt mal versucht Deine Ideen teilweise umzusetzen.
Geht das in die richtige Richtung?

Gruß Thomas

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Hallo Thomas,

bisher habe ich den Thread im Stillen verfolgt und genossen

Mir gefällt die Weiterentwicklung und Abspeckung sehr gut. Aus allen Richtungen kannst du in alle nötigen/sinnvollen Gleis fahren. Die Weichen sind nicht aus dem Füllhorn verteilt, dem GS-Anschluss tut der Hosenträger gut.
Vielleicht habe ich es übersehen, aber planst du den Bf auch als Modul/Segment (mit Blick auf Fremokompatibilität)?

Schöne Grüße, Carsten
Hallo Carsten,

danke für Deine Meinung. Das Ausziehgleis und der GS muss noch überprüft werden, ob dies (auf dem gegebenen Raum) realisierbar ist.

Die Entscheidung zur Reduzierung auf eine eingleisige Strecke habe ich durch den Besuch des Fremotreffens in Mammendorf getroffen.
Dort sah ich, wie interessant es ist, den Verkehr auf eingleisiger Strecke zu betreiben.

Außerdem haben mich die Informationen von OOK (Blaues Buch) beeinflusst (Wie viel Verkehr schafft eine einzelne Person?).

Der Bf Ernsthal kommt auf einen bestehenden Grundrahmen daheim stationär. Der Anschluss nach Wemding soll dann auf zukünftige Module führen. Beim "Einmannbetreib" soll dieser Anschluss "stillgelegt" sein oder in einem "FY-Modul" enden.
Ob und welche Modulnorm (Fremo, Spassbahner,...) steht noch nicht fest.

Ein paar Gedanken für Module habe ich aber schon...
Klein BW (Planung siehe hier), Suevid Abbau, "Hochwasserschranke" (ähnlich wie am Bf Dießen)...

Gruß Thomas
Hallo Thomas,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

... versucht Deine Ideen teilweise umzusetzen.
Geht das in die richtige Richtung?

ja, das ist die eine Variante.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das Ausziehgleis und der GS muss noch überprüft werden

ja, unbedingt! Es fehlt nämlich die direkte (zusätzliche!) Verbindung in Gleis 4 (bzw. 41). Also anstatt "Lok" das Gleis durchziehen und von dort aus ggf. nach "Lok" abzweigen.
Das ist nötig, damit Zugbetrieb und Rangiergeschäft nicht kollidieren.

NT: Außerdem wird damit die Umfahrungsmöglichkeit in Gleis 41-42 hinfällig.

Der Ansatz für die Ortsgüteranlage sieht auch schonmal gut aus, nur der GS steht falsch. Der muss an das Stumpfgleis (anstatt an Gleis 1)... welches damit deutlich länger wird...
Und wenn du jetzt noch etwas mit dem Platz knautscht (EG verschieben!), bekommst du da auch noch ein Stück Freiladegleis und ans andere Ende bei Bedarf auch noch eine Kopframpe hin...

Also dann mal viel Spass beim Knobeln und Testbetrieb machen...

Und ja Carsten, Gleisplanentwicklung braucht etwas Zeit... aber sie lohnt sich...
Das Ergebnis kennen wir ja auch von den Fremotreffen... es gibt solche und solche Betriebsstellen...

Gruß
Roger
Hallo Thomas,

am Wochenende war übrigens im SWR eine Sendung übers Ries, u.a. war auch Suevit und ein Eisenbahnmuseum ein Thema.

http://swrmediathek.de/player.htm?show=df2be2c0-e4e0-11e4-87de-0026b975f2e6

Gruß
Thomas


Hallo Roger,

ganz verstehe ich das nicht:
Zitat - Antwort-Nr.: 70 | Name: Roger

Der Ansatz für die Ortsgüteranlage sieht auch schonmal gut aus, nur der GS steht falsch. Der muss an das Stumpfgleis (anstatt an Gleis 1)... welches damit deutlich länger wird...


Meinst du den GS auf gleicher Höhe ans rechte Ende oder ein »Stück nach Norden« zu versetzen?

Zitat - Antwort-Nr.: 70 | Name: Roger

Und wenn du jetzt noch etwas mit dem Platz knautscht (EG verschieben!), bekommst du da auch noch ein Stück Freiladegleis und ans andere Ende bei Bedarf auch noch eine Kopframpe hin...


Bei der bahnüblichen Sparsamkeit wäre aus meiner Sicht unten der Ort für Rampen-/Freiladegleis. Man kann für alles eine Rechtfertigung finden, keine Frage. Trotzdem verstehe ich hier die empfohlene »Üppigkeit« noch nicht.

Schöne Grüße, Carsten
Hallo,

jetzt die nächste Version...

Wobei ich mir wirklich überlege das Gleis 1 weg zu lassen.

OK, mal schauen, wie es daheim im "Original" ausschaut.

@Thomas: Danke für den Link, muss ich mir auch noch anschauen.

Gruß Thomas

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Hallo,

so, jetzt habe ich es getan.

Der Bahnhof hat nur noch ZWEI Durchfahrtsgleise.

Habe ich jetzt den Rest richtig angeschlossen?

Gruß Thomas

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*lol*

gell Thomas, die Sparsamkeit kommt von selber... ? *lach*
Probiere die beiden Versionen einfach mal ausgiebig aus - dann wirst du schon sehen was DIR besser zusagt.

Auch an Carsten: ja, so war das mit dem GS gemeint, die anderen Anbindungen passen m.E.n. auch.

Nicht so ganz konform gehe ich mit Carstens Ergebnis mit der Sparsamkeit der Bahn - denn die führte ja dazu, die Ortsgüteranlage eben NICHT auf die dem EG gegenüberliegende Seite zu bauen! (Weiter oben schonmal erklärt warum)

Gruß
Roger


NT:
Achso, gerade erst gesehen: "Lokwartegleis" ist natürlich Unsinn, das ist ein gaaanz wichtiges Rangiergleis!
Hallo Roger,

das Lokwartegleis ist weg...

ABER, dafür habe ich ein Abstellgleis nach dem Hosenträger wieder angeschlossen.

Es gibt einen wichtigen Grund.
Das Ausziehgleis wird wohl nicht lang genug werden können, um einen ganzen Güterzug aufzunehmen.
Es geht ja bald hinter Ernsthal in einen Tunnel.

Das sollte doch als Rangiererleichterung noch vertretbar sein...

Gruß Thomas

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Moin Thomas,

probiere es aus, aber ich hätte das Gleis nicht wieder angeschlossen.
Das Ziehgleis muss nebenbei bemerkt auch keinen ganzen Zug aufnehmen können (das ist kein Verschiebebahnhof!), sondern muss für seine Umfahrung und die zu bedienenden Anschlüsse lang genug sein.
Zudem verleitet die Anbindung links die Spielbahner zu Zugfahrten auf dem Gleis - womit wiederum die Anbindung von Umfahrung und Ziehgleis ad absurdum geführt wird... und natürlich auch für die Signalisierung Konsequenzen hat.
Da wäre die Version mit dem ursprünglichen Gleis 1 dann m.M.n. ganz klar besser.

Aber wie schon mehrfach gesagt... probiere es einfach mal praktisch aus!

meint
Roger
Hallo Roger,

überredet. Es bleibt beim zweigleisigen Bahnhof.

Jetzt noch eine Frage zum Probieren.
Was soll ich probieren?

Den Personenverkehr wohl nicht.
Alle P-Züge aus Gunzenhausen fahren auf Gleis 1 ein und fahren entweder nach Nördlingen oder Wemding oder machen "Kopf".
Die anderen P-Züge fahren auf Gleis 2 ein fahren durch nach Gunzenhausen oder machen jeweils "Kopf"...Fertig...
Die vermutlich seltenen Kurswagen bekommt man schon in Griff.

Gemischte P- und G-Züge wird es in Ep. 6 nicht geben...kein Probebetrieb notwendig...

Also bleiben nur noch die reinen Güterzüge.

Hier wird der Zug wohl meist auf Gleis 2 einfahren und von dort so rasch wie möglich auf die "Lade"-Gleise (bei Zeitmangel mit abstellen auf Gleis 3, 4, 31 und 32) verteilt.
Dabei kommt es an, wie "ordentlich" die Züge im FY vorbereitet wurden.
Je unordentlicher desto mehr "Rangierspaß"...
Da im FY keine Züge länger als 1,20m Platz haben, sollten die Rangiergleise im Bf ausreichend sein.

Da die Gleise eigentlich (bis auf die letzten Änderungen) schon liegen, die Verkabelung aber sehr umfangreich ist, frage ich mich, ob es reicht, die Fahrten mit einer Dummylok nachzustellen.

Gruß Thomas

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Hi Thomas,

... den gesamten Betriebsablauf!

Rangieren, auch bei Zugverkehr...

Nur so siehst du, ob du mit den Aufgabenstellungen, Gleislängen, Rangierwegen, etc. klar kommst oder wo es noch klemmt.
Außerdem ermittelst du damit die maximalen Zuglängen und natürlich die Rangiermethoden und den nötigen Zeitaufwand dafür.

Mit dem Ergebnis hast du dann pro erfolgreichem Testaufbau die Anforderungen an Fahrplangestaltung, "logistische Bedingungen" für den Ladungsverkehr, die realen Zuglängen und somit dann auch die Planungsbasis/Anforderungskatalog für den Fiddle.
Welche Variante dann umgesetzt wird, ist dann deine Entscheidung...

Die Tests durchführen kannst du auf minimal verdrahtetem Gleisplan - also 2 Drähte für egal ob analog oder digital, stehende Loks kann man ja runternehmen, Weichen von Hand schalten. Aber bitte mit dem für den Einsatz vorgesehenem Wagenmaterial!

Der letzte Test wäre BEI MIR dann: das gleiche nochmal - aber mit gegenüber dem bisherigen Ergebnis zu langen Zügen...
"Ist der Gleisplan gut genug, dass das zur Not doch noch irgendwie geht?"

Gruß
Roger

Hallo Roger,

dann wir mir nichts anderes übrig bleiben und einige Meter Kabel zu verlegen, da bei Tomix z. B. an den Hosenträger Trennstellen sind.
Mal schauen...

Stromanschlüsse können ja Gott sei Dank an fast allen Gleisen angesteckt werden.

Na ich melde mich wieder...

Servus Thomas
Hallo zusammen,

gestern mal die Gleise verlegt.
Um Gleislänge im Bahnhof zu gewinnen habe ich doch beide Hosenträger in die Hauptstrecke eingebaut und GS und Freiladegleis einfach angebunden.
Die frei gewordenen Weichen sind in die FY gewandert.
Im Plan habe ich jetzt mal die ungefähren Längen eingegeben.

Gruß Thomas

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Hallo Thomas,

den Hosenträger für GS und Freiladegleis fand ich ganz lecker In der Tat frisst der ganz schön Platz. Dafür musst du jetzt ganz schön zirkeln, um das Freiladegleis zu bedienen. Auch weil die Nutzlängen von Gleis 11 und 12 mit 20 cm identisch sind. Bei der Bedienung des Freiladegleises musst du die Loklänge abziehen und kannst im besten Fall zwei Zweichachser zustellen. Wenn es dir räumlich erlaubt ist, würde ich die Weichenanbindung etwas nach Osten verschieben, damit Gl. 11 länger, Gl. 12 etwas kürzer wird.

Zitat - Antwort-Nr.: 75 | Name: Roger

Nicht so ganz konform gehe ich mit Carstens Ergebnis mit der Sparsamkeit der Bahn - denn die führte ja dazu, die Ortsgüteranlage eben NICHT auf die dem EG gegenüberliegende Seite zu bauen! (Weiter oben schonmal erklärt warum)



Das meinte ich gerade andersrum als Antwort auf deine Empfehlung auf EG-Seite Freiladegleis und Kopframpe mehr Platz zu erknautschen. Wenn schon auf der Südseite eine üppige Ladestraße existiert, bzw. dort angesiedelt sein soll, müsste es beim Vorbild einen Grund haben, eben nicht »sparsam« geplant zu haben. Deswegen meine Gedanken, GS und Freiladegleis dorthin zu verlegen und damit den Bahnhof »sparsamer« zu machen.
Michaels Einwand in #2 bzgl. Güterschuppen in Ep. VI steht auch noch im Raum. Eigentlich wäre der heute ein »Kulturcafé« und das Gleis ausgebaut

Davon abgesehen würde ich zwischen Gl. 3 und 4 wieder eine Verbindung als Umfahrmöglichkeit herstellen. Gerade mit vertaktetem Personenverkehr können die nur noch zwei Bahnsteiggleise nur in sehr engen Zeitfenstern für Rangierfahrten genutzt werden. Aus Gunzenhausen könnte die Bedienfahrt aus Gunzenhausen kommend nach 3 oder 4 einfahren und das Rangiergeschäft hier unabhängig vom Personenverkehr erledigen. Zum GS kann man in den Pausen schnell rüberzischen.

Schöne Grüße, Carsten
Hallo Carsten,

vielen Dank für Deine Anregungen. Den Hosenträger fand ich an dieser Stelle auch interessant.
Als ich aber beim Bau dann auf eine Bahnsteiglänge von maximal 60 cm kam, war die Euphorie weg.

Gleis 11 und 12 kann ich zur Not noch verlängern. Mit einem größeren Abstand zwischen 1 und 11 wäre hier dann auch ein "Zwischenbahnsteig" drin.
Weiter nach Osten kann ich die Anbindung nicht legen, da hier bereits der Hosenträger beginnt.

Der GS ist, wie bereits beschrieben, an Hiwi und seinen Modellbahnschuppen verkauft.
Dieser erhält regelmäßig seine Ware über die Bahn.

Weitere Handwerker bzw. Landwirte be- und entladen hier diverse Wagen.

Die Beschränkungen beim Rangierbetrieb sind gewollt. Deshalb habe ich den Tipp von Roger gerne aufgegriffen und die Weiche zwischen 3 und 4 entfernt.
Das tut dem FY auch wieder gut.

Gedanklich rangiere ich bereits kräftig (bei dem Wetter geht der Garten vor) und habe noch keine Situation gefunden, die ich nicht bewältigen konnte.
Theoretisch könnte ich jetzt mit einem ca. 2 Meter langen Güterzug (Original 320 Meter) kommen und ihn auf 3, 4 und 5 abstellen. Von dort kann ich einen Teil davon zustellen und den Rest neu zusammenstellen.

Die Zeitfenster müssten ausreichend sein, wenn ich von einer stündlichen Personzugkreuzung plus maximal zweistündigem "Kopfmachen" in Richtung Wemding ausgehe.

Gruß Thomas

Edith meint Hiwi hat den GS gekauft...

Hallo Thomas,

dein Probieren und Entwickeln finde ich gut, deswegen die Anregungen. Das eine ist Epochen- und Vorbildtreue, das andere, in diesem Fall den »Modellbahnschuppen« würde ich unter künstlerischer Freiheit verbuchen. Entscheidend sind letztendlich glaubwürdige Argumente und als solches würde ich es gelten lassen.

Aus welcher Richtung kommt denn der Güterzug üblicherweise, aus Gunzenhausen? So habe ich das jedenfalls gesehen und ich frage mich, wie die Zerlegung stattfände? Macht das die Streckenlok oder siehst du eine Ortslok vor, die dabei hilft?

Von den Gleisen her, kannst du in jedem Fall reichlich Betrieb machen aka »spielen«, ohne dass es langweilig wird.

Bin gespannt, wie es dann mal im Bau bei dir aussieht

Schöne Grüße, Carsten


Garten-Tipp: einfach grün lackieren und du brauchst dich nicht so intensiv kümmern!
Hallo Thomas

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Der GS ist, wie bereits beschrieben, an Hiwi und seinen Modellbahnschuppen verkauft.
Dieser erhält regelmäßig seine Ware über die Bahn.

Weitere Handwerker bzw. Landwirte be- und entladen hier diverse Wagen.



Dann musst Du aber unbedingt den Schuppen knallrot anstreichen, vielleicht nimmt den dann auch noch ein Künstler als Atelier...... Ah nö, das war ja kein Schuppen sondern ein ganz bestimmtes Stellwerk im südlichen Landkreis Landsberg.....

Frohes Planen wünscht der
Thomas
Hallo Thomas,

der Hosenträger war in Gleis 1 m.M.n. besser untergebracht und sah auch eleganter aus - und kostet dort ja auch keine Nutzlänge.


@ Carsten,

die Ladestraße außerhalb der Ortsgüteranlage ist entweder privat, oder wird nur zu einer sehr kurzen Saison mit viel Wagenaufkommen (z.B. Rübenkampagne) genutzt. Den Rest des Jahres wird sie dann nicht unterhalten - das heißt: vor Inbetriebnahme müssen die Gärtner ran...

Die Frage nach "von welcher Seite" relativiert sich: Bevorzugt kommt die Übergabe natürlich von Nördlingen bzw. Wemding, für diesen Bahnhof mit seinem Ziehgleis ist das aber praktisch egal *g*.
Ad absurdum wird die Frage allerdings dann geführt, wenn die Übergabe alle 3 Streckenäste bedienen muss...

Gruß
Roger


Hi Thomas (L),

verschrei das mit dem roten Güterschuppen nicht!
Hier in Baiersdorf steht auch noch so ein roter Schuppen... (ex Kochs Meerrettich)

grinst
Roger

Hi Roger,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

verschrei das mit dem roten Güterschuppen nicht!
Hier in Baiersdorf steht auch noch so ein roter Schuppen... (ex Kochs Meerrettich)



Das mit dem roten Meerrettich-Schuppen kann ich mir durchaus vorstellen. Der andere Thomas kennt meine Anspielung, ich meinte nämlich jenes Stellwerk im Bahnhof Dießen.

Servus
Thomas

...bei dem am Ort die frühere Milchsammelstelle knallrot gestrichen wurde
Nochmal zur Bahnsteiglänge Gleis 1:
Es spricht bei Schüttbahnsteigen garnichts dagegen, wenn das GS-Gleis bis in den Bahnsteig reicht!
Falls der durch den Hosenträger gegebene Gleisabstand doch noch etwas eng ist... dann das Gleis "wegbiegen", denn weder das Gleis, noch der GS, müssen parallel zum Gleis 1 liegen!

Und noch ein Hinweis, einfach weil auf Modellbahnen zu gerne ignoriert: Auch die beiden Bahnsteige müssen nicht auf gleicher Höhe liegen. So macht es auch nichts, wenn der Bahnsteig von Gleis 1 bis an den linken Hosenträger reicht, der von Gleis 2
sogar über den rechten Hosenträger (in Gleis 1) hinausgeht!

Ungeschickt finde ich allerdings den 2. Bahnsteig doch wieder hinter Gleis 2 zu legen...
Und: wie sehen die Fahrgastwege dann aus?

Gruß
Roger
Hallo zusammen,

der Hosenträger am GS verbraucht zwar nicht mehr länge als die beiden Weichen, aber wenn ich vom Ausziehgleis auch zum GS will, wird die Weichenstraße so lang, dass ich eine größere Plattentiefe oder kürzere Bahnsteiglängen kriege.

Durch die Hosenträger habe ich einen festen Gleismittenabstand von 37mm. Das würde für einen Inselbahnsteig nicht ausreichen. Verschwenkungen schauen unschön aus und kürzen wieder die Bahnsteige. Da ich bei Ep. 6 nicht mit Schüttbahnsteigen arbeiten werde, gehe ich davon aus, dass ich entweder eine Unterführung mache oder, wie in Dießen auch, einen mit "Labyrinth-Absperrungen" abgesicherten Fußgängerübergang.

Güterzüge sind aus allen Richtungen geplant. Sollten diese länger als das Ausziehgleis sein, (was wohl oft vorkommen wird) wird der Zug auf die Abstellgleise aufgeteilt.

Der GS wird NICHT rot, er bekommt Modellbahnwerbung

Gruß Thomas
Moin Thomas,

das mag sein, aber das Gleis vor dem GS kann durch den Hosenträger deutlich kürzer werden - und damit alles nach links rutschen. Im anderen Fall ist es zu kurz um das rechte Gleis vernünftig zu bedienen, es muss dann also alles noch etwas nach rechts rutschen!

Also ich würde da bei den Tests noch versuchen zu knautschen was zu knautschen geht!
Aber dafür sind solche Tests ja da

meint
Roger
Hallo zusammen,

ich habe jetzt doch den Inselbahnsteig geplant.

Jetzt geht es ans Stromanschließen und dann testen...

Gruß Thomas

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Hallo Thomas,

hast du auch mal diverse Fotos deines momentanen Aufbaus? Bis jetzt habe ich nur den vereinfachten Gleisplan gesehen. Würde mich interessieren ...


Grüssle
Jürgen
Moin Thomas,

die DKW-Lösung an der Umfahrung fand ich im Prinzip nicht schlecht, da man mit ihr die Umfahrung verlängern kann ohne dass es NL in Gleis 3 kostet. Das geht allerdings nur, wenn sie 2 Antriebe hat, sonst fehlt der Flankenschutz. Ich kenne aber das Gleissystem nicht, daher war es vielleicht richtig sie wieder rauszunehmen.

Zustimmen muss ich allerdings Jürgen... mal ein Bild des Testaufbaus wäre für den visuellen Eindruck nicht unbedingt schlecht...

Gruß
Roger


Hallo zusammen,

mal schauen, wann ich zu Fotos komme. Erst muss ich wohl aufräumen...

Die DKW hat nur einen Antrieb. Leider.

Gruß Thomas
... abba zu aufgeräumt is' auch nich' glaubwürdig!

lacht
Roger
...naja, die Gleise sollte man noch sehen können...

meint der Thomas...

Hallo,

ich bin endlich zum Fotogafieren gekommen.

Den Gleisplan habe ich auch schnell aktualisiert.

Gruß Thomas

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Ah jetzt ja!

Servus Thomas,

das wird ja langsam! Die Firma Suevit hat schon sieben Wagen im Gleis stehen, der nicht rot angestrichene   "HIWIs Modellbahnschuppen" hat zwei Wagen und auch im Freiladegleis sowie an der Ladestraße tut sich was! Und die Strecke nach Wemding feiert wieder im Modell ihr Comeback.


Frohes Schaffen wünscht der
Thomas
Hi Thomas,

das sieht doch schonmal nach was aus!

Das Zeihgleis ließe sich noch etwas verlängern:
Die Umfahrung knapper an die Gleise schmiegen und das Ziehgleis etwas weiter "nach unten ziehen". Auch die Strecke nach rechts könnte einen weicheren Übergangsbogen (und/oder weiteren Radius) vertragen, das sollte die Situation nochmal entschärfen.

Oder alternativ: das Ziehgleis parallel zur Strecke führen.

Aber die wesentliche Frage: Wie kommst du mit der Betriebsabwicklung klar - und bist du damit zufrieden?

Gruß
Roger


uuups - und gerade noch gesehen:
wenn du die Strecke am ganz rechten Gleis der Harfenseite des SBF anbindest, tust du dich wesentlich leichter und du bringst auch im SBF mehr unter!

Hallo Thomas,

und was mir noch einfällt: Was produziert denn die Suevit AG eigentlich für Ware? Klassische Steinbruchware oder eher so "Kleinzeugs" als Zusatz für die Industrie (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Suevit#Verwendung ) oder irgendwie alles? Vielleicht hast Du da von der dortigen Geschäftsleitung schon was gehört. Ich frage nur der Neugierde halber zwecks den benötigten Wagen bzw. der Infrastruktur an der Verladeanlage.

Servus
Thomas

PS: Nachdem das vermutlich Antwort 101 ist, fange ich dann gleich einen zweiten Faden an....



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