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THEMA: Digitallok auf analog: Decoder heiss
THEMA: Digitallok auf analog: Decoder heiss
michael66 - 26.04.10 10:25
Moin zusammen,
ich habe gestern abend eine meiner alten Analog-Loks (Fleischmann 218) auf digital umgerüstet, da ich langsam aber sicher meine Digitalanlage aufbauen möchte.
Ich habe einen Kuehn 025 Decoder gemäß Umbauanleitung hier im Forum eingelötet und danach geschaut, ob die Lok - wie oft beschrieben - trotzdem noch analog läuft. Tut sie, allerdings nur in eine Richtung.
In der "digitalen Vorwärtsrichtung", d.h. "vorwärts" mit Masse links von oben draufgeschaut, fährt sie wie gewohnt, rückwärts geht allerdings (fast) gar nichts. Drehe ich den Fahrregler auf rückwärts, bleibt die Lok stehen (nicht das geringste Zucken am Motor) , nur der Decoder setzt offensichtlich Strom in Wärme um, denn er wird deutlich wärmer... (beim Vorwärtsfahren auch über längere Zeit konnte ich keine entsprechende Erwärmung feststellen).
Was könnte da schiefgelaufen sein?
Michael
ich habe gestern abend eine meiner alten Analog-Loks (Fleischmann 218) auf digital umgerüstet, da ich langsam aber sicher meine Digitalanlage aufbauen möchte.
Ich habe einen Kuehn 025 Decoder gemäß Umbauanleitung hier im Forum eingelötet und danach geschaut, ob die Lok - wie oft beschrieben - trotzdem noch analog läuft. Tut sie, allerdings nur in eine Richtung.
In der "digitalen Vorwärtsrichtung", d.h. "vorwärts" mit Masse links von oben draufgeschaut, fährt sie wie gewohnt, rückwärts geht allerdings (fast) gar nichts. Drehe ich den Fahrregler auf rückwärts, bleibt die Lok stehen (nicht das geringste Zucken am Motor) , nur der Decoder setzt offensichtlich Strom in Wärme um, denn er wird deutlich wärmer... (beim Vorwärtsfahren auch über längere Zeit konnte ich keine entsprechende Erwärmung feststellen).
Was könnte da schiefgelaufen sein?
Michael
Hi,
klingt, als ob der Motor noch eine Verbindung zur Schiene hat, hast Du das mal nachgemessen?
Manche Motoren haben an einer Kohle ein kleines Blech was den Kontakt zur Motormasse herstellt. Wenn dann die Motormasse Kontakt zur Schiene hat...
MfG Lutz
klingt, als ob der Motor noch eine Verbindung zur Schiene hat, hast Du das mal nachgemessen?
Manche Motoren haben an einer Kohle ein kleines Blech was den Kontakt zur Motormasse herstellt. Wenn dann die Motormasse Kontakt zur Schiene hat...
MfG Lutz
Zitat
klingt, als ob der Motor noch eine Verbindung zur Schiene hat, hast Du das mal nachgemessen?
Habe ich nachgemessen... keinerlei Verbindung zwischen "schwarz" und "grau" bzw. zwischen "rot" und "orange". Motor hat auch keinen Kontakt zur Lokmasse.
Danke
Michael
Michael,
auch zwischen grau und rot bzw schwarz und orange gemessen?
Ansonsten wäre ja der Decoder defekt
Lutz
auch zwischen grau und rot bzw schwarz und orange gemessen?
Ansonsten wäre ja der Decoder defekt
Lutz
Halo Michael
Fuhr die Lok vorher ( analog ) rückwärts?
Kohlen saubermachen. / Motor drehen
Gruß JürgeN
Fuhr die Lok vorher ( analog ) rückwärts?
Kohlen saubermachen. / Motor drehen
Gruß JürgeN
Danke für die Hinweise...
Der Motor lief vorher analog prima vorwärts und rückwärts. Und auch zwischen grau und rot bzw. schwarz und orange war alles ok.
Also zweite Lok rausgekramt (noch eine DB 218) Leiterbahnen unterbrochen, sichergestellt, dass Motor und Masse keinen Kontakt haben, Decoder 2 angeschlossen gem. Anleitung, aufs Analog-Gleis gesetzt und am Trafo gedreht. Lok fuhr vorwärts und rückwärts (Hurra), allerdings gab der Decoder nach ca. 10 Sekunden Rauchzeichen von sich und ward nicht mehr gesehen
Schöner Mist! Decoder abgeraucht.
Der andere (der von gestern abend) läuft weiter nur vorwärts...
Ich gebe auf... Keine Ahnung woran das liegt

Welche Infos könnten noch hilfreich sein für Euch, gesammeltes N-Wissen
Der Motor lief vorher analog prima vorwärts und rückwärts. Und auch zwischen grau und rot bzw. schwarz und orange war alles ok.
Also zweite Lok rausgekramt (noch eine DB 218) Leiterbahnen unterbrochen, sichergestellt, dass Motor und Masse keinen Kontakt haben, Decoder 2 angeschlossen gem. Anleitung, aufs Analog-Gleis gesetzt und am Trafo gedreht. Lok fuhr vorwärts und rückwärts (Hurra), allerdings gab der Decoder nach ca. 10 Sekunden Rauchzeichen von sich und ward nicht mehr gesehen
Der andere (der von gestern abend) läuft weiter nur vorwärts...
Ich gebe auf... Keine Ahnung woran das liegt
Welche Infos könnten noch hilfreich sein für Euch, gesammeltes N-Wissen
Hallo,
habe zwar noch nie ne Digital-Lok analog betrieben aber aufgrund Deiner Beschreibung habe ich einen Verdacht.
Wenn der Decoder Rauchzeichen gibt, ist aller Voraussicht eine Verbindung zwischen Primär-Seite (Schiene) und Sekundär-Seite (Motor) gegeben.
Bei der 218 von Fleischmann ist am Motor so ein kleines Blech, dass einen Kontakt zwischen Motorkontakt und Chassis (hier liegt eine Seite der Schiene) über das Motorgehäuse herstellt. Dies ist manchmal kaum messbar. Dieses Blech muss raus. Ich habe das bei meinem Digitalumbau exemplarisch beschrieben.
http://www.busch-worms.de/Modellbahn-Dokumente/...FleischmannBR218.pdf
Ich vermute, dass es daran liegt, kann dies aber auch nicht mit Sicherheit sagen, das muss man eigentlich sehen.
Würde mich schon interessieren, ob ich richtig liege...vielleicht gibst Du Rückmeldung.
Grüße
Marcus
habe zwar noch nie ne Digital-Lok analog betrieben aber aufgrund Deiner Beschreibung habe ich einen Verdacht.
Wenn der Decoder Rauchzeichen gibt, ist aller Voraussicht eine Verbindung zwischen Primär-Seite (Schiene) und Sekundär-Seite (Motor) gegeben.
Bei der 218 von Fleischmann ist am Motor so ein kleines Blech, dass einen Kontakt zwischen Motorkontakt und Chassis (hier liegt eine Seite der Schiene) über das Motorgehäuse herstellt. Dies ist manchmal kaum messbar. Dieses Blech muss raus. Ich habe das bei meinem Digitalumbau exemplarisch beschrieben.
http://www.busch-worms.de/Modellbahn-Dokumente/...FleischmannBR218.pdf
Ich vermute, dass es daran liegt, kann dies aber auch nicht mit Sicherheit sagen, das muss man eigentlich sehen.
Würde mich schon interessieren, ob ich richtig liege...vielleicht gibst Du Rückmeldung.
Grüße
Marcus
Hallo Michael
Hast du die Lok schon mal digital fahren lassen. Ich kann das nicht rauslesen. Weiß dein Decoder, daß er beide Arten des Fahrens ( Immer Ärger mit dem Genitiv ) unterstützen soll. Gruß JürgeN
Hast du die Lok schon mal digital fahren lassen. Ich kann das nicht rauslesen. Weiß dein Decoder, daß er beide Arten des Fahrens ( Immer Ärger mit dem Genitiv ) unterstützen soll. Gruß JürgeN
Hallo Michael,
bei den GFN Motoren ist oft ein kleines Blech an einer Seite das durchtrennt werden muß.
mal hier als Beispiel:
http://www.fleischmann.de/fileadmin/downloads/Ersatzteilblaetter/7235.pdf
wenn du das nicht gemacht hast
ob das aber auch ältere Motoren haben kann ich nicht beantworten, neuerr auf alle Fälle
Gruß Detlef (bekennender Analogbahner, der aber gerne hilft)
bei den GFN Motoren ist oft ein kleines Blech an einer Seite das durchtrennt werden muß.
mal hier als Beispiel:
http://www.fleischmann.de/fileadmin/downloads/Ersatzteilblaetter/7235.pdf
wenn du das nicht gemacht hast
ob das aber auch ältere Motoren haben kann ich nicht beantworten, neuerr auf alle Fälle
Gruß Detlef (bekennender Analogbahner, der aber gerne hilft)
Hallo Marcus,
dieses kleine Blech kann ich bei mir nicht finden. Nachdem ich deinen 218er Motor gesehen habe, kam mir das etwas spanisch vor, denn mein Motor sieht ganz anders aus. Vielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass meine beiden 218er jeweils die Citybahn-Variante (orange-beige) sind (Fleischmann 7239). Ich sehe aber bezüglich der Anschlüsse nicht wirklich einen Unterschied; die Platine sieht ja identisch aus.
Trotzdem ist keine Verbindung zwischen Motorkontakten und Lokmasse zu messen (weder rechts noch links). Der Widerstand zwischen den beiden Kontakten liegt bei ca. 300 Ohm... Ich verwende einen normalen Fleischmann-Trafo (grün mit rotem Drehknopf) und nein, die Loks sind noch nie digital gefahren, da ich dachte, dass die Decoder per default erkennen ob Gleichspannung oder Wechselspannung anliegt. Scheint wohl nicht so zu sein; naja 25 Euro Lehrgeld für den gegrillten Dekoder sind zwar ätzend, aber es hätte schlimmer sein können...
Danke nochmal
Michael
dieses kleine Blech kann ich bei mir nicht finden. Nachdem ich deinen 218er Motor gesehen habe, kam mir das etwas spanisch vor, denn mein Motor sieht ganz anders aus. Vielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass meine beiden 218er jeweils die Citybahn-Variante (orange-beige) sind (Fleischmann 7239). Ich sehe aber bezüglich der Anschlüsse nicht wirklich einen Unterschied; die Platine sieht ja identisch aus.
Trotzdem ist keine Verbindung zwischen Motorkontakten und Lokmasse zu messen (weder rechts noch links). Der Widerstand zwischen den beiden Kontakten liegt bei ca. 300 Ohm... Ich verwende einen normalen Fleischmann-Trafo (grün mit rotem Drehknopf) und nein, die Loks sind noch nie digital gefahren, da ich dachte, dass die Decoder per default erkennen ob Gleichspannung oder Wechselspannung anliegt. Scheint wohl nicht so zu sein; naja 25 Euro Lehrgeld für den gegrillten Dekoder sind zwar ätzend, aber es hätte schlimmer sein können...
Danke nochmal
Michael
Hi Detlef,
ja, so sieht mein Motor schon eher aus; allerdings auch hier kein Blech... Und wieder was gelernt heute abend.png)
Michael
ja, so sieht mein Motor schon eher aus; allerdings auch hier kein Blech... Und wieder was gelernt heute abend
Michael
Hallo MIchael,
in meiner Anleitung steht der folgende Hinweis:
Anbei ein Beispielbild von einem Fleischmann-Motor, entspricht nicht dem in diesem
Modell eingebauten Motor.
Natürlich hat der 218-Motor 2 Wellen und ist größer, nur das Prinzip mit dem Blech ist bei vielen Fleischmann-Motoren identisch, ob eine Welle oder 2 Wellen.
Ich kenne allerdings den Kühn zu wenig, um beurteilen zu können, wie er auf Analogbetrieb reagiert. Vielleicht solltest Du erst mal digital testen ob das geht. Da die Lok aber in eine Richtung gefahren ist, sollte er den Analogmodus erkannt haben.
Allerdings macht es aus meiner Sicht relativ wenig Sinn, eine digital-umgebaute Lok dauerhaft im Analog-modus zu betreiben, da meines Erachtens die Fahreigenschaften nicht berauschend sind.
Meine Loks werden vor dem Umbau analog getestet und dann nach Umbau nur noch digital betrieben.
viele Grüße
Marcus
in meiner Anleitung steht der folgende Hinweis:
Anbei ein Beispielbild von einem Fleischmann-Motor, entspricht nicht dem in diesem
Modell eingebauten Motor.
Natürlich hat der 218-Motor 2 Wellen und ist größer, nur das Prinzip mit dem Blech ist bei vielen Fleischmann-Motoren identisch, ob eine Welle oder 2 Wellen.
Ich kenne allerdings den Kühn zu wenig, um beurteilen zu können, wie er auf Analogbetrieb reagiert. Vielleicht solltest Du erst mal digital testen ob das geht. Da die Lok aber in eine Richtung gefahren ist, sollte er den Analogmodus erkannt haben.
Allerdings macht es aus meiner Sicht relativ wenig Sinn, eine digital-umgebaute Lok dauerhaft im Analog-modus zu betreiben, da meines Erachtens die Fahreigenschaften nicht berauschend sind.
Meine Loks werden vor dem Umbau analog getestet und dann nach Umbau nur noch digital betrieben.
viele Grüße
Marcus
Hallo Marcus,
ich hatte mir Deinen Link direkt im Firefox angeschaut, und da waren blöderweise nur die Bilder zu sehen. Runterladen des PDF und anschauen im PDF-Viewer hat dann den Text dazugezaubert, aber eben erst nachdem ich deine Antwort gelesen hatte..png)
Ich gebe Dir völlig Recht: es macht keinen Sinn, digitale Loks analog zu betreiben. Da mir bis jetzt noch die Digitalanlage fehlt (baue sie gerade Schritt für Schritt auf) wollte ich eigentlich nur testen, ob der Umbau prinzipiell funktioniert hat. Naja, bei dem einen Decoder bin ich ja noch guter Hoffnung, dass er noch lebt. Beim anderen hingegen werde ich mal die elektronischen Sterbesakramente vorbereiten.
Viele Grüße
Michael
ich hatte mir Deinen Link direkt im Firefox angeschaut, und da waren blöderweise nur die Bilder zu sehen. Runterladen des PDF und anschauen im PDF-Viewer hat dann den Text dazugezaubert, aber eben erst nachdem ich deine Antwort gelesen hatte.
Ich gebe Dir völlig Recht: es macht keinen Sinn, digitale Loks analog zu betreiben. Da mir bis jetzt noch die Digitalanlage fehlt (baue sie gerade Schritt für Schritt auf) wollte ich eigentlich nur testen, ob der Umbau prinzipiell funktioniert hat. Naja, bei dem einen Decoder bin ich ja noch guter Hoffnung, dass er noch lebt. Beim anderen hingegen werde ich mal die elektronischen Sterbesakramente vorbereiten.
Viele Grüße
Michael
Hallo,
normalerweise sollte ein Decoder auch problemlos im Analogbetrieb laufen.
Die Fahreigenschaften sind stark vom Decoder abhängig, es gibt welche die laufen im Analogmodus lausig, andere recht gut.
Das "Stromlosmachen" ist bei manchen Konstruktionen wirklich eine Fizzelarbeit.
Empfehle hier - wie häufiger die Site von Gunter
www.mtkb.de
da dort die Fallstricke bei den einzelnen Loks gut erklärt werden. Im Zweifelsfall : messen messen und nochmals messen. Ein abgerauchter Decoder ist recht teures Lehrgeld, das Geld kann man besser in ein gescheites Multimeter stecken.
normalerweise sollte ein Decoder auch problemlos im Analogbetrieb laufen.
Die Fahreigenschaften sind stark vom Decoder abhängig, es gibt welche die laufen im Analogmodus lausig, andere recht gut.
Das "Stromlosmachen" ist bei manchen Konstruktionen wirklich eine Fizzelarbeit.
Empfehle hier - wie häufiger die Site von Gunter
www.mtkb.de
da dort die Fallstricke bei den einzelnen Loks gut erklärt werden. Im Zweifelsfall : messen messen und nochmals messen. Ein abgerauchter Decoder ist recht teures Lehrgeld, das Geld kann man besser in ein gescheites Multimeter stecken.
Hallo Michael,
das könnte die Kurzschlußabschaltung des Decoders sein. Ich gehe mal davon aus, das eventuelle Drosseln und Widerstände entfernt wurden?
Hilfreich wäre auch ein Foto der Lok nach dem Einbau des Decoders.
Hast Du schon mal mit dem Gedanken gespielt, bei Kuehn anzurufen? Wenn jemand etwas über die Decoder weiß, dann doch wohl die. Meistens sind solche Firmen auch sehr Kulant, was defekte Decoder betrifft (abgerauchter Decoder Nr. 2)
Gruß
Klaus
Zitat
Drehe ich den Fahrregler auf rückwärts, bleibt die Lok stehen (nicht das geringste Zucken am Motor) , nur der Decoder setzt offensichtlich Strom in Wärme um, denn er wird deutlich wärmer...
das könnte die Kurzschlußabschaltung des Decoders sein. Ich gehe mal davon aus, das eventuelle Drosseln und Widerstände entfernt wurden?
Hilfreich wäre auch ein Foto der Lok nach dem Einbau des Decoders.
Hast Du schon mal mit dem Gedanken gespielt, bei Kuehn anzurufen? Wenn jemand etwas über die Decoder weiß, dann doch wohl die. Meistens sind solche Firmen auch sehr Kulant, was defekte Decoder betrifft (abgerauchter Decoder Nr. 2)
Gruß
Klaus
Hallo Michael,
motoren älterer bauart haben diese Blech auch nicht - ab wann die mit auf den Markt gekommen sind weiß ich auch nicht
Gruß Detlef
motoren älterer bauart haben diese Blech auch nicht - ab wann die mit auf den Markt gekommen sind weiß ich auch nicht
Gruß Detlef
Ich habe mich mal direkt an Herrn Kühn gewandt, mal sehen, was der Entwickler dazu meint...
Auf der Kuehn-Seite steht zumindest, dass der N025 prinzipiell analog betrieben werden kann; und da ich keinen Kurzschluss entdecken konnte war vielleicht was am Dekoder selbst defekt.. Aber wie gesagt, mal sehen, was ich als Antowrt bekomme.
Danke nochmals für die Hilfe, Leute!
Michael
Auf der Kuehn-Seite steht zumindest, dass der N025 prinzipiell analog betrieben werden kann; und da ich keinen Kurzschluss entdecken konnte war vielleicht was am Dekoder selbst defekt.. Aber wie gesagt, mal sehen, was ich als Antowrt bekomme.
Danke nochmals für die Hilfe, Leute!
Michael
Nun Michael,
hast Du denn die Dioden für die Bleuchtung entfernt?
Hans Hans
hast Du denn die Dioden für die Bleuchtung entfernt?
Hans Hans
Hallo Hans,
ich habe die Anschlüsse für die Beleuchtung direkt an die Haltefedern gelötet wie in
http://www.1zu160.net/digital/einbaubsp/gfn-218.php
beschrieben...
Eigentlich sieht meine Platine genauso aus wie im Einbaubeispiel, das ist es ja, was mich so wahnsinnig macht...Und gemessen habe ich auch alles doppelt und reifach vor dem Einbau; da ist kein Kurzschluss...! Trotzdem Rauchsignale.
Michael
ich habe die Anschlüsse für die Beleuchtung direkt an die Haltefedern gelötet wie in
http://www.1zu160.net/digital/einbaubsp/gfn-218.php
beschrieben...
Eigentlich sieht meine Platine genauso aus wie im Einbaubeispiel, das ist es ja, was mich so wahnsinnig macht...Und gemessen habe ich auch alles doppelt und reifach vor dem Einbau; da ist kein Kurzschluss...! Trotzdem Rauchsignale.
Hallöchen nochmal...
Der Decoder-Entwickler (Kühn) wird sich der Sache annehmen und hat mir vorgschlagen, die beiden Decoder zu einer Prüfung einzuschicken.
Seine erste Ferndiagnose auf Basis meiner Angaben: "Motor-Gleis-Verbindung". Ich kann's trotzdem nicht glauben, denn ich kann keine Verbindung zwischen Motor und Gleis erkennen (oder messen). Mal sehen, was bei genauer Betrachtung rauskommt.
Gruß
Michael
Der Decoder-Entwickler (Kühn) wird sich der Sache annehmen und hat mir vorgschlagen, die beiden Decoder zu einer Prüfung einzuschicken.
Seine erste Ferndiagnose auf Basis meiner Angaben: "Motor-Gleis-Verbindung". Ich kann's trotzdem nicht glauben, denn ich kann keine Verbindung zwischen Motor und Gleis erkennen (oder messen). Mal sehen, was bei genauer Betrachtung rauskommt.
Gruß
Michael
Torsten Lang - 04.05.10 21:02
@18:
Hallo Michael,
die Frage von Hans (@17) war ja, ob Du die Dioden ausgebaut hast (Selen Gleichrichter Plättchen unter den Kontaktfedern fürs Licht).
Falls nein: Hast Du die Leiterbahnen zwischen Beleuchtung und Schiene aufgetrennt (in dem von Dir verlinkten Einbaubeispiel ist das deutlich zu sehen)?
Falls nein, betreibst Du nämlich eine der Dioden in Durchlaßrichtung gegen die Schiene oder ggf. den Motor, d. h. in einer Fahrrichtung wird einer der Lichtausgänge kurzgeschlossen! Wegen der Diode kann es dann auch sein, daß Du keinen Kurzschluß festgestellt hast (abhängig von Polarität der Prüfspitzen beim Messen und Widerstandsmeßbereich Deines Multimeters). Per Default dürfte im Analog-Betrieb die Beleuchtung fahrtrichtungsabhängig an sein, und dann kommt es in einer Richtung zum Kurzschluß. Ob bei vorwärts oder rückwärts hängt letztlich davon ab, mit welcher Seite der Rahmen Kontakt hat (Schiene rechts oder links).
Ehe Du Loks und Decoder einschickst, prüfe das doch nochmal - bei meiner Umbauanleitung für die Arnold 150 ist das auf den Fotos auch deutlich markiert (s. http://www.1zu160.net/digital/einbaubsp/arn-150.php - ist noch nicht verlinkt)...
Viele Grüße,
Torsten
Hallo Michael,
die Frage von Hans (@17) war ja, ob Du die Dioden ausgebaut hast (Selen Gleichrichter Plättchen unter den Kontaktfedern fürs Licht).
Falls nein: Hast Du die Leiterbahnen zwischen Beleuchtung und Schiene aufgetrennt (in dem von Dir verlinkten Einbaubeispiel ist das deutlich zu sehen)?
Falls nein, betreibst Du nämlich eine der Dioden in Durchlaßrichtung gegen die Schiene oder ggf. den Motor, d. h. in einer Fahrrichtung wird einer der Lichtausgänge kurzgeschlossen! Wegen der Diode kann es dann auch sein, daß Du keinen Kurzschluß festgestellt hast (abhängig von Polarität der Prüfspitzen beim Messen und Widerstandsmeßbereich Deines Multimeters). Per Default dürfte im Analog-Betrieb die Beleuchtung fahrtrichtungsabhängig an sein, und dann kommt es in einer Richtung zum Kurzschluß. Ob bei vorwärts oder rückwärts hängt letztlich davon ab, mit welcher Seite der Rahmen Kontakt hat (Schiene rechts oder links).
Ehe Du Loks und Decoder einschickst, prüfe das doch nochmal - bei meiner Umbauanleitung für die Arnold 150 ist das auf den Fotos auch deutlich markiert (s. http://www.1zu160.net/digital/einbaubsp/arn-150.php - ist noch nicht verlinkt)...
Viele Grüße,
Torsten
Beitrag editiert am 04. 05. 2010 21:37.
Hallo zusammen,
ich habe heute meine beiden Decoder zurückbekommen mit dem Hinweis, dass bei beiden der Brückengleichrichter defekt war und jeweils repariert wurde. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Kühn an dieser Stelle!!!
Bevor ich wieder eine der beiden Loks auf das Gleis setze, möchte ich sichergehen, das von mir nicht wieder aus Versehen ein Indianer miteingebaut wurde, der dann Rauchzeichen gibt, also habe ich folgende Frage:
Wo GENAU muss ich messen, ob der Motor auch wirklich isoliert ist (d.h. zwischen welchen Punkten an der Lok/auf der Lokplatine)?
Ich hatte VOR dem Anlöten der Dekoder aber NACH dem Auftrennen der Leiterbahnen zwischen grau und schwarz und zwischen orange und rot gemessen (bzw. zwischen den Punkten an denen ich dann später die entsprechenden Dekoderkabel angelötet habe) Bei diesen Messungen war die Lok zusammengebaut, d.h. der Motor hatte den üblichen Kontakt zu grau/orange. Alle Messungen lieferten "keine Verbindung"... Zwischen orange und grau hatte ich natürlich den Widerstand des Motors, der -soweit ich mich erinnern kann- irgendwo im Hundert-Ohm-Bereich lag (nagelt mich nicht fest darauf; es können auch 20Ohm oder 200Ohm gewesen sein, ich empfand ihn zumindest als "normal" hoch bzw. niedrig).
NACH dem Anlöten und NACH den ersten Rauchzeichen aufgrund der ersten Inbetriebnahme war dann zwischen grau und schwarz ein Widerstand zu messen, den ich allerdings auf das Vorhandensein des Dekoders zurückgeführt habe. Sollte dies stimmen, dann seid doch bitte so nett und sagt mir, wie groß der vom Dekoder "generierte" Widerstand zwischen grau und schwarz bzw. zwischen orange und rot sein sollte...
Vielen Dank
Michael
ich habe heute meine beiden Decoder zurückbekommen mit dem Hinweis, dass bei beiden der Brückengleichrichter defekt war und jeweils repariert wurde. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Kühn an dieser Stelle!!!
Bevor ich wieder eine der beiden Loks auf das Gleis setze, möchte ich sichergehen, das von mir nicht wieder aus Versehen ein Indianer miteingebaut wurde, der dann Rauchzeichen gibt, also habe ich folgende Frage:
Wo GENAU muss ich messen, ob der Motor auch wirklich isoliert ist (d.h. zwischen welchen Punkten an der Lok/auf der Lokplatine)?
Ich hatte VOR dem Anlöten der Dekoder aber NACH dem Auftrennen der Leiterbahnen zwischen grau und schwarz und zwischen orange und rot gemessen (bzw. zwischen den Punkten an denen ich dann später die entsprechenden Dekoderkabel angelötet habe) Bei diesen Messungen war die Lok zusammengebaut, d.h. der Motor hatte den üblichen Kontakt zu grau/orange. Alle Messungen lieferten "keine Verbindung"... Zwischen orange und grau hatte ich natürlich den Widerstand des Motors, der -soweit ich mich erinnern kann- irgendwo im Hundert-Ohm-Bereich lag (nagelt mich nicht fest darauf; es können auch 20Ohm oder 200Ohm gewesen sein, ich empfand ihn zumindest als "normal" hoch bzw. niedrig).
NACH dem Anlöten und NACH den ersten Rauchzeichen aufgrund der ersten Inbetriebnahme war dann zwischen grau und schwarz ein Widerstand zu messen, den ich allerdings auf das Vorhandensein des Dekoders zurückgeführt habe. Sollte dies stimmen, dann seid doch bitte so nett und sagt mir, wie groß der vom Dekoder "generierte" Widerstand zwischen grau und schwarz bzw. zwischen orange und rot sein sollte...
Vielen Dank
Michael
Hallo,
ich denke, der Widerstand war nur zu messen weil der Gleichrichter schon durchgeschossen war. Normal ist da nichts zu messen. Prüfe bitte nicht nur den Motor sondern auch die Lichtanschlüsse.
Messreihenfolge an den Decoderkabeln bzw. den designierten Lötpunkten auf der Platine:
grau - rot
grau - schwarz
orange - rot
orange - schwarz
gelb - rot
gelb - schwarz
weiß - rot
weiß - schwarz
Grüße, Peter W.
ich denke, der Widerstand war nur zu messen weil der Gleichrichter schon durchgeschossen war. Normal ist da nichts zu messen. Prüfe bitte nicht nur den Motor sondern auch die Lichtanschlüsse.
Messreihenfolge an den Decoderkabeln bzw. den designierten Lötpunkten auf der Platine:
grau - rot
grau - schwarz
orange - rot
orange - schwarz
gelb - rot
gelb - schwarz
weiß - rot
weiß - schwarz
Grüße, Peter W.
Hi,
die Spannung nach dem Gleichrichter wird ja auf den Motortreiber (H-Brücke) gegeben, der müsste hochohmig sein, und wenn nur der Gleichrichter defekt war gibts da noch einen Nebenstrompfad.
Ein Kondensator, zb. vom Motoranschluss zum Gleis, lässt sich nicht so ohne weiteres messen, sorgt aber im betrieb für eine hohe Stromaufnahme, was die Motortreiber in der Regel tolerieren, den Gleichrichter aber überlastet.
Ich weiss nicht, in welchen Fred der Tipp gegeben wurde, eine KFZ-Glühlampe (etwa 12V/5W) in Reihe zum Testgleis zu legen, das wäre bei solchen "Sorgenkindern" vlt. angebracht.
Im Normalfall glimmt die Lampe nur- abhängig von der Stromaufnahme- , im Kurzschlussfall leuchtet sie hell- die Schrecksekunde dürfte der Decoder tolerieren.
MfG Lutz
die Spannung nach dem Gleichrichter wird ja auf den Motortreiber (H-Brücke) gegeben, der müsste hochohmig sein, und wenn nur der Gleichrichter defekt war gibts da noch einen Nebenstrompfad.
Ein Kondensator, zb. vom Motoranschluss zum Gleis, lässt sich nicht so ohne weiteres messen, sorgt aber im betrieb für eine hohe Stromaufnahme, was die Motortreiber in der Regel tolerieren, den Gleichrichter aber überlastet.
Ich weiss nicht, in welchen Fred der Tipp gegeben wurde, eine KFZ-Glühlampe (etwa 12V/5W) in Reihe zum Testgleis zu legen, das wäre bei solchen "Sorgenkindern" vlt. angebracht.
Im Normalfall glimmt die Lampe nur- abhängig von der Stromaufnahme- , im Kurzschlussfall leuchtet sie hell- die Schrecksekunde dürfte der Decoder tolerieren.
MfG Lutz
@22
Peter,
wenn ich Dich richtig verstanden habe, sollen alle diese Messungen ergeben, dass es jeweils keine Verbindung zwischen den Messpunkten gibt (bzw. diese extrem hochohmig ist), oder?
Michael
Peter,
wenn ich Dich richtig verstanden habe, sollen alle diese Messungen ergeben, dass es jeweils keine Verbindung zwischen den Messpunkten gibt (bzw. diese extrem hochohmig ist), oder?
Michael
Hallo,
ja sicher, alles hochohmig, nur die Lichtanschlüsse gegen Schiene dürfen bei jeweils einer Kombination den Kaltwiderstand der Birne ergeben.
Grüße, Peter W.
ja sicher, alles hochohmig, nur die Lichtanschlüsse gegen Schiene dürfen bei jeweils einer Kombination den Kaltwiderstand der Birne ergeben.
Grüße, Peter W.
Hallöchen,
anbei meine Messergebnisse gem. "Messliste" aus @22:
Lok A:
alle Verbindungen sind hochohmig (Yeah!) mit Ausnahme der Verbindungen schwarz/gelb bzw. schwarz/weiß (Buh!); zwischen orange und grau messe ich zudem 38 Ohm (was ja ok ist, weil Motorspule)
Lok B:
alles hochohmig; 31 Ohm Spulenwiderstand am Motor
Alle Messungen ohne eingesetze Glühlämpchen.
Ich denke, bei Lok A habe ich den Fehler gefunden; da gibt es eine Verbindung zwischen dem Chassis (=schwarz) und den Metallstreifen an der Platinenunterseite mit denen die Stromzuführung zur Glühlampe an der Platine festgemacht ist. Also werde ich da unten eine Isolierung einziehen müssen (?) oder ein wenig vom Chassis wegfräsen, damit die beiden Metallstreifen sicher in der Luft hängen. Gleiches werde ich dann vorsichtshalber auch an Lok B machen, man weiß ja nie... Oder ich schmeiß die Lämpchen samt Zuleitungsfeder gleich ganz raus, löte einen SMD-Vorwiderstand auf die Leiterbahn (die ich dann natürlich nochmal trennen muss, um diese neue Trennstelle mit dem Widerstand zu überbrücken) und hänge eine LED ran.
Aber nicht mehr heute! Es gibt also noch die Möglichkeit, Bedenken Eurerseits anzumelden ;) Nur her damit!
Gruß
Michael
anbei meine Messergebnisse gem. "Messliste" aus @22:
Lok A:
alle Verbindungen sind hochohmig (Yeah!) mit Ausnahme der Verbindungen schwarz/gelb bzw. schwarz/weiß (Buh!); zwischen orange und grau messe ich zudem 38 Ohm (was ja ok ist, weil Motorspule)
Lok B:
alles hochohmig; 31 Ohm Spulenwiderstand am Motor
Alle Messungen ohne eingesetze Glühlämpchen.
Ich denke, bei Lok A habe ich den Fehler gefunden; da gibt es eine Verbindung zwischen dem Chassis (=schwarz) und den Metallstreifen an der Platinenunterseite mit denen die Stromzuführung zur Glühlampe an der Platine festgemacht ist. Also werde ich da unten eine Isolierung einziehen müssen (?) oder ein wenig vom Chassis wegfräsen, damit die beiden Metallstreifen sicher in der Luft hängen. Gleiches werde ich dann vorsichtshalber auch an Lok B machen, man weiß ja nie... Oder ich schmeiß die Lämpchen samt Zuleitungsfeder gleich ganz raus, löte einen SMD-Vorwiderstand auf die Leiterbahn (die ich dann natürlich nochmal trennen muss, um diese neue Trennstelle mit dem Widerstand zu überbrücken) und hänge eine LED ran.
Aber nicht mehr heute! Es gibt also noch die Möglichkeit, Bedenken Eurerseits anzumelden ;) Nur her damit!
Gruß
Michael
Ok,
nachdem ich über den "Konnte nicht testen"-Fred gestolpert bin, habe ich meine beiden Loks mal mit einer 9V-Batterie getestet.
Leider ging erstmal gar nix, aber "gar nix" bedeutete auch "keine Rauchzeichen" bzw. "keine Erwärmung des Dekoders".
War wohl einfach die Batterie etwas zu alt (obwohl sie noch knapp 8V lieferte), also habe ich die beiden 218er aufs Gleis gesetzt und mal frische 9V= vom Fleischmann-Trafo (vorher eingestellt) draufgegeben...
Mäßiges Zucken in den Motoren hat mich zum "Aufdrehen" auf 12V verführt (Herzklopfen inklusive) und siehe da:
beide Loks laufen in beide Richtungen und der gefürchtete Indianer hat sich offensichtlich endlich das Rauchen abgewöhnt... ;)
Trotzdem werde ich Lampen wohl durch LEDs ersetzen... wenn ich schonmal dran bin und der Lötkolben heiß ist...
Einen schönen Abend noch
Michael
nachdem ich über den "Konnte nicht testen"-Fred gestolpert bin, habe ich meine beiden Loks mal mit einer 9V-Batterie getestet.
Leider ging erstmal gar nix, aber "gar nix" bedeutete auch "keine Rauchzeichen" bzw. "keine Erwärmung des Dekoders".
War wohl einfach die Batterie etwas zu alt (obwohl sie noch knapp 8V lieferte), also habe ich die beiden 218er aufs Gleis gesetzt und mal frische 9V= vom Fleischmann-Trafo (vorher eingestellt) draufgegeben...
Mäßiges Zucken in den Motoren hat mich zum "Aufdrehen" auf 12V verführt (Herzklopfen inklusive) und siehe da:
beide Loks laufen in beide Richtungen und der gefürchtete Indianer hat sich offensichtlich endlich das Rauchen abgewöhnt... ;)
Trotzdem werde ich Lampen wohl durch LEDs ersetzen... wenn ich schonmal dran bin und der Lötkolben heiß ist...
Einen schönen Abend noch
Michael
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