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THEMA: Arnold 2015 (BR 01) Rad geschmolzen ???

THEMA: Arnold 2015 (BR 01) Rad geschmolzen ???
Startbeitrag
Andy68 - 21.02.10 17:43
Hallo,
gestern habe ich meine neue Hornby/ Arold BR 01 digitalisiert. Mit den Laufeigenschaften und der Zugkraft war ich mehr als zufrieden. Jedoch blieb die Lok hin und wieder stecken und lief erst nach Neuauslesen der Adresse wieder weiter. Nachdem ich die Lok dann vom Gleis genommen habe, war ich doch sehr erstaunt. Wie auf den Bildern zu sehen, ist das Kunststoffteil im Radreifen gar nicht vollständig. Ich weiß allerdings nicht, ob sie so geliefert wurde oder ob sie bei mir "abgebrannt" ist. Gerochen oder gequalmt hat jedenfalls nichts... Da die Lok in Fahrtrichtung rechts in der Verpackung liegt, ist mir der Fehler, falls bereits vorhanden, nicht aufgefallen. Kann sowas denn im normalen (kurzen) Betrieb passieren??
Viele Grüße
Andreas

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Ich würde sagen Murks made by Arnold.
Wüsste nicht, was da so heiß werden sollte.

Grüße Uwe
Hallo,

das sieht aber ganz akut nach einem Kurzschlussschaden aus!

Das passiert in der Regel dann, wenn die Zentrale, warum auch immer, nicht abschaltet.

Wenn es in der Lok wäre, würde der Dekoder abschalten, Uwe!

Ich hatte mal einen solchen Kurzschluss mit Radreifenschaden an einem Güterwagen.

Der Radsatz war nicht richtig in den Lagern und verursachte einen Kurzschluss zum Rahmenblech am Wagenboden.

Da war genau so der Radreifen geschmolzen.

Michael

Hallo !

Sowas passiert meißt auf "polariesierten Weichen" die aufgeschnitten werden.
Ist die Weiche nicht in Fahrrichtung gestellt,kann es vorkommen das der ganze
Strom über das Rad fließt   und den Kunststoff zum schmelzen bringt !
Aus eigener Erfahrung  

Gruß : Werner S.
Hallo noch mal...
Hätte das bei derartiger Materialverformung nicht qualmen und stinken müssen? Oder hätte ich da nicht ein Bruzzeln gehört?  Die Lok war ja nur kurz und unter Beaufsichtigung unterwegs. Das hätte mir doch auffallen müssen... Ausserdem ist am Radreifen keinerlei Beschädigung zu sehen. Keine Spuren von Verbrennungen und der Haftreifen ist auch völlig in Ordnung!
Viele Grüße
Andreas
Hallo Andreas,

was für eine Zentrale verwendest Du und welche Booster?

Gruß Jens
Hallo,
interessante Bilder.
mal angenommen es war ein Kurzschluß während des Betriebes der Lok, dann erwärmt sich der Radreifen und der Kunststoff schmilzt bis jener keinen Kontakt mehr zum Radreifen,der Wärmequelle hat.
Warum aber ist er so extrem klein geworden...
es ist mir bewußt, dass der Kunststoff bei Erwärmung zusammenzieht...aber so viel??
Wie lange stand denn das nette Lökchen auf dem Gleis?
Und wie heiß muß der Radreifen wohl geworden sein?
Hast Du Dir die Lok nicht einmal rundherum angeschaut, als Du sie aus der Verpackung genommen hast?
Wie fuhr sie denn vor dem festgestellten Schaden?
Vorher mal Analog gefahren oder gleich Decoder rein?

Gruß
Andy
Andreas, Du schreibts das die Lok in Fahrtrichtung rechts in der Verpackung lag, so müsste Dir da es die Fahrtrichtung links ist der Fehler schon aufgefallen sein. Ich vermute auch das da ein Kurzschluss über die Schienen entstanden ist.
Hallo,

wahrscheinlich hat das irgendwas mit Deinem Problem von gestern zu tun?

http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=445083#aw4

Vielleicht hast Du irgendwie einen Kurzschluss, der nicht über den Decoder läuft?

Tut mir echt Leid für Dich, so Sch... Probleme können einem den ganzen Sonntag versauen.

LG
Thomas
Zieh doch mal den Decoder ab und mess mal nach, ob ein "versteckter" Kurzschluss vorliegt.
Hallo,
dass der Uhl 73400 öfters abschaltet,
wegen "Kurzschlusserkennung" Motorausgang,
dürfte sich langsam herumgesprochen haben.

Das kann aber, a proiri, nicht die Ursache für durch hohe Ströme verusachende Hitze sein.

Spätestes beim Tenderumbau wäre das zusammengeschmolzene Speichenrad aufgefallen.

Das schnelle Schmelzen von ABS-Kunstoff müßte man extrem wahrnemen.
Langsames Schmelzen über mehrere Stunden, bei erhöhten Strömen, die nicht in die Kurzschlussabschaltung gehen, ist da eher möglich.

- Stand die Lok längere Zeit auf einer aufgeschnittenen Weiche?
- Liegen die Schleifkontakte der anderen Stromaufnahmepunkte nicht richtig an?
- Hat der Radreifen Kontakt zu stromführenden Teile der Gehäuses oder schleift eine Leitung?
-.............................................

Auf jeden Fall hat, aus meiner Sicht, die propagierte QS von Arnold Horny zugeschlagen. ><

Hans Hans




Hallo Andreas,
wie sehen denn die Haftreifen aus? Wenn es wirklich ein Kurzschluss gewesen ist, sind diese doch auch geschmolzen, oder?

Gruß Torsten
Vielleicht 'ne blöde Frage, aber sieht es auf den Bildern nicht so aus, als ob auch die Treibstange Verfärbungen hat? Ggf. sind die Gestänge mit dem Gehäuse elektrisch und damit beidseitig verbunden und die Kuppelstange kann ggf. über den Radreifen einen Kurzschluß machen? OK, sehr gewagt, aber wenn dem so wäre, dann wäre das sicherlich ein wirklich schwerer Konstruktionsfehler.

Minuten später...

Ich hab es gerade mal durchgemessen. In der Tat:

Auf beiden Seiten sind die Blechteile, welche auch die Kolbenschieberschubstange darstellen, elektrisch verbunden! Die Nieten sind aus Metall und der Fänger für die Teibstange sowieso. Auch wenn der Kontakt an all den Stellen sehr schlecht ist und man schon die Stangen willkürlich hin- und herbewegen muß, so kommt es doch ab und an zwischen allen Gestängeteilen meßbar zu sehr niederohmigen Verbindungen. Und da die Gestänge beidseitig sehr wohl gegen die Radreifen laufen können, könnte auch darüber ein Kurzschluß zu Stande kommen...  Ich gebe aber zu bedenken, daß dieser Energieeintrag eigentlich in einem ruckeligen Fahrverhalten hätte führen müssen.

Bei der massiven Erwärmung würde ich ebenso mal vermuten, daß im weiteren Verlauf des Kurzschlußes weitere Stellen irgendeine Form von Abbrand zeigen müßten. Ist der Radschleifer an dem Rad verfärbt, bzw. hat sich das Kontaktblech dort in den Kunststoff eingeschmolzen?

Irgendwie sieht das sehr! gruselig aus...

Und die Möglichkeit, über die Stangen einen Kurzschluß zu haben finde ich ganz schön merkwürdig! Ich werd meine Stangen wohl mal von innen mit 'nem Schutzlack pinseln...

Vielleicht kann ja jemand anders nochmal zum Durchgangspiepser greifen...



Was mich etwas Wunder auf deinen Bilder.
Warum ist auf dem mittleren Rad der Schleifer nicht nicht zu sehen, der sollte oben auf dem Rad aufliegen. Bei dem defekten Rad lieg er dahinter, das könnte aber vom losen Radreifen sein.

Gruß Jürgen
Hallo,

wie man auf dem Bild 1 sehen kann, ist der Bremsklotz auch leicht angeschmort, ganz unten.

Auf dem 2. Bild sieht man an dem schwarzem Kst., rechts oberhalb vom Radreifen, dass der Kst. dort leicht heller ist. Deutet ebenfalls auf Erwährmung hin.

Blöde Geschichte....


Michael
Wenn man auf Bild 1, das erste Rad, genau hinschaut, sieht man das die Stromabnahme hinter dem Rad, sollten ab alle auf dem Rad liegen. Hast Du vielleicht alle 6 so eingebaut, und das sich dann da ein Kurzschluß ergeben hat ?

Gruß Jürgen
Hallo !

Bei meinen 2 01ern ,noch aus Nürnberger Produktion,
drücken die Radstromabnehmer von hinten ,NICHT von oben auf den Radreifen !
Hat Hornby-Arnold da was geändert ?

Gruß : Werner S.
Werner, Du hast recht.
Habe mich da mit der 05 so ein bischen verhauen, da liegen sie oben auf.

Gruß Jürgen
Ganz klar,
wie bei den alten 01ern sind die Schleifkontakte innen.

Aber, herstellungebedingt, nicht richtig auf den Radreifen, sondern auf den Kunstoff-Radscheiben.

Lediglich über die dritte Treibachse links kann Strom fließen,
da nur hier der Federkontakt (teilweise?) am Metall des Radreifens schleift.

Hoher Übergangswiderstand, hohe Temperatur.
Irgendwo muß die Hitze hin, am liebsten aufs Gleis.
Ansonsten muß es in die Umgebung abstrahlen.

Und da die Lok schon ordenlich hergenommen wurde (siehe ersten Beitrag).....

Am Radschleifer müssten Bruzzelstellen zu sehen sein.

Haftreifen sind wahrscheinlich aus einem hitzebeständigerem Material.

Soweit meine Theorie

Hans Hans


N'Abend.
Da ist ja richtig was los... Bin gerade erschrocken, als ich ich die vielen Beiträge gesehen habe. Vielen Dank!
Also hier mal ein paar Antworten:
@6: Trix Mobile Station an der Gleisbox ohne Booster
@16: An den Treibrädern und den Schleifern hatte ich nichts verändert. Ich hatte nur das Tendergehäuse runter und den Decoder eingesteckt.
@7: Ich hab die Lok aus der Verp.genommen und analog getestet. Allerdings nur ein kurzes Stück vor- und rückwärts. Mal sehr langsam und etwas schneller. Dann den Tender nicht aufbekommen und hier im Forum nach Möglichkeit der Öffnung gefragt. Dann Decoder eingebaut. Alles ausgelesen und nach meinen Vorstellungen verändert (nur CV 1-5 und 29). Danach ohne Last etwa 4 Min. laufen lassen. Dablieb sie ab und zu kurz stehen. Den Zugtest mit vielen Wagen hatte ich dann noch gemachtund dann war Schicht...
@10: Zur Zeit hab ich nach Einsetztén des Analog-Steckers Kurzschluß zwischen rechten und linken Rädern...
@14: Die Schleifer kommen senkrecht von oben und greifen hinter die Räder
Auf einer aufgeschnittenen Weiche hat die Lok nicht gestanden
Ganz schön bitter...
Hier noch mal Bilder des Gestängesund der Haftreifen. Die Radreifen haben keinerlei Brandstellen...
Was ich mich nun frage: Habe ICH was falsch gemacht, wenn ich den Decoder aufstecke oder war da vielleicht oder wahrscheinlich vorher schon ein Fehler dran???
Vielen Dank für eure Hilfe
Andreas






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Hallo !

Während meiner -N- Zeit sind mir etliche "Hitzeschäden" an Modellen vorgekommen.
...meißtens aber am Vorlaufgestell.
Warum jetzt aber die 3.Kuppelachse so übel mitgenommen wurde ?
Jedenfalls reicht wohl 1Ampere  vom MoBa- Trafo,um das Plastik zu verformen.  
Anbei Bild von einem Vorläufer

Gruß : Werner S.

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Hallo Andreas,

Trix Mobile Station liefert laut Anleitung maximal 1,9 A. Mir ist bei vergleichbare Kurzschlußstrom auch schon ein Rad abgeraucht..
Ich würde mich bei meinem Namensvetter @ 13 anschliessen und das (inzwischen verfärbte) Gestänge als Schuldige sehen. Das könnte man ein Konstruktionsfehler nennen und damit Lok zurückschicken und Ersatz verlangen.

MfG, Rudolf

Und tante Edit meldet zusätzlich, daß die beide Steurerungsträger durchtrennen ein bessere Lösung scheint als isolierende Lack, da das ab und zu wieder abscheuert.
Ich hab mir an 'nem Arnold VT mal ein Kontaktblech weggebraten, weil die DKW falsch bestromt war. Seit dem habe ich zwischen Trafo (analog) und Gleis eine Fitte (sowas wie eine Glühbirne). Da Glühbirnen die Eigenschaft haben im kalten Zustand niederohmig zu sein und damit die Spannung am Gleis nahezu unverändert bleibt, so werden sie sehr schnell um ca. Faktor 20 hochohmiger, wenn erst mal ein gewisser Strom durch sie fließt. Der Effekt ist daher: Normalerweise leuchtet sie noch nicht aber sobald ein Kurzschluß passiert, leuchtet sie mehr oder weniger hell und begrenzt dabei den Strom auf unschädliche Werte! Und das alles ohne Elektronik und fast kostenlos.

Mit Spannung/Leistung der Glühbirne/Fitte muß man experimentieren. Meine ist nicht ganz optimal, weil sie oft schon anfängt zu glimmen, wenn es den Berg hoch geht. Und dann bleibt die Lok stehen, weil die Leistung in der Birne statt im Motor landet. Egal, lieber mal am Trafo nachregeln als Ersatzteile kaufen. Auf der Fitte stehen aber leider keine Werte, sonst würde ich die hier gerne reinschreiben...

Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen hier...

P.S. Ich weiß, daß Leuchtobst anders heißt... bevor hier wieder einer "genau" wird


Hallo Andy,

ich frage mich wo da der Strom geflossen ist und was sich da erhitzt hat, das sich das Plastikrad fast gleichmäßig verformt hat. Andererseits sollte bei einer Motage so ein Fehler auch ohne Endkontrolle auffallen.
ich habe bald eher den eindruck das sich der Kunststoffteil im Metallreifen (welcher blockiert hat ) gedreht hat und es durch eine Reibungserwärmung zu diesem Schaden gekommen ist.

Mit ist mal ein Arnoldanhänger in Rauch aufgegangen, endgleist auf einer Weiche, gab wohl einen mehr oder weniger Kurzschluß, der die Beleuchtungfedern im Drehgestell in einen Glühfaden verwandelte - Folge: ein Drehgestell im A.... . Mittlerweile alle Anhänger  Beleuchtungsfedern/Achse-Übergänge modifiziert. Analog unter 1,1A

Mal Hornby/Arnold kontakten.

Gruß Detlef

PS: kannst du mir mal ein paar Bilder mailen wo man das ganze erkennt, ich habe da so eine Idee, über die ich mich jetzt hier aber nicht auslassen möchte und auch nicht werde.
Hallo Andreas,

gut, der Radsatz ist nicht mehr zu retten. Um aber zukünftigen Wiederholungen vorzubeugen, solltest Du umgehend etwas unternehmen, um die Kurzschlußabschaltung zu verbessern. Als Übergangslösung ist der Vorschlag von Klaus* gut geeignet.
Ich hatte das gleiche Problem mit einem LV100. Ein Anruf beim Hersteller - Gerät eingeschickt - Problem gelöst. Würde ich an Deiner Stelle auf jedem Fall versuchen. Falls das nicht zum Erfolg führt, solltest Du Dich mal direkt an einen unserer Elektronikfachleute wenden. Sicherlich ist es nicht allzu schwierig, da selber etwas funktionsfähiges zu basteln.

Gruß Jens
Hallo
@Detlef: Welche Bilder soll ich denn machen und senden?
Ich habe mir überlegt, die Lok morgen an den Händler zurückzuschicken. Ob es eine Garantiesache ist, wird sich zeigen. Da alle anderen Loks nach wie vor perfekt laufen und die beiden MS mit Update 0.63 auch problemlos funktionieren, muss es sich eher um einen Fehler in der Lok handeln. Der Einbau des Decoders kann nicht dazu geführt haben, denke ich. Der tut seinen Dienst jetzt übrigens fehlerfrei in einer anderen Lok...
Ich werde auf jeden Fall berichten, was sich ergibt!
Vielen Dank an alle und viele Grüße
Andreas
Hallo Andreas,

hast Post.

Gruß Detlef
Andy,

viel Glück mit der Einsendung.


Michael
Moin zusammen ,
was mich so stutzig macht ist die Tatsache , daß an der Innenseite des Metallrades / Ringes keinerlei Abbrand- oder Schleif - ,geschweige denn , Schmelzspuren zu entdecken sind . Wenn das während der Fahrt abgeschmolzen sein soll ,müßten sich bedingt durch die Rotation des Rades , am Metallring  erkaltete Kusntstoffreste zeigen . Aber , das Ding ist Blitzeblank . Hätte der Metallreifen  geglüht , müßte er bläulich verfärbt sein . Ist aber auch nicht der Fall . Im Stand kann das Plastikrad auch nicht weggeschmolzen sein , dann hätte es eine andere Form . Das sieht mehr nach einem vehinderten Spritzling aus der dennoch ( ach was ist das Lustig ) von einem nicht so verantwortungsvollen Mitarbeiter / in montiert wurde . Reklamieren das Ding , Decodereinbau zugeben ( warum auch nicht ? ) und sonst nichts weiter dazu äußern , weil die Dir sonst das Wort im Munde umdrehen  könnten . wie auch immer , ärgerlich ist das allemal .
Viel Glück und berichte mal , wie´s ausgegangen ist.

Gruß
Thomas
Hallo
der Radreifen ist nicht die Wärmequelle, sondern eher der "Kühlkörper".
Und deshalb auch nicht angeglüht (verfärbt).

Der Schleifkontakt, bzw. die Lage der anderen Schleifkontakte wären so wichtig.
Und davon ein Foto.
Das wäre eine schlampige Montage.
Qualitäts-Arbeit aus China ist halt auch Glücksache, bei "100% Kontrolle" bei "Billigloks".
Wenn die dann aber als "Qualitätsware" positioniert wird...

Das Rad mit Abzieher zu ersetzten ist keine Affäre,
die Ursache ist damit nicht behoben.
Die Lok wird mit  Nachbesserungs-Versuch als "Ölsardine" zurück kommen.
Jede Wette!

Wenn der Decoder in einer Tauschlok eingebaut wird,  wäre das ein Lob wert.

Hans Hans


Hallo Andy,

bevor Du die Lok einschickst, öffne noch mal den Tender und prüfe, ob Du bei der Montage eines der Verbindungskabel zwischen Lok und Tender gequetscht hast. Sollte das passiert sein, hast Du die Ursache des Kurzschlusses.

Wenn Dir der Händler beim Kauf die Lok vorgeführt hat und sie auch fuhr, dann muss der Fehler erst später aufgetreten sein.

Ansonsten einschicken, und viel Erfolg.

wünscht Dir
Roland
Hallo,
bei aller Antipartie zu Hornby/Arnold, so etwas kann ich mir nicht als Fertigungsfehler, etc. vorstellen.
Da muß doch das Gestänge auf das Rad gesetzt werden und solch ein fehlerhaftes Rad würde wohl jedem am Montageband auffallen und nicht zur weiteren Montage benutzt werden.
Das solch ein Gebilde von Antriebsachen/Räder nur einen Meter einwandfrei, also ein Eiern etc. nicht sofort auffällt, fahren würde, ist wohl nicht möglich. Da muß wohl ein ordentlicher Kurzschlußstrom geflossen sein und hat das Rad so neu geformt. Ich würde ein höfliches Schreiben, E-Mail an Arnold richten und fragen was da zu machen ist. Fotos mit an die E-Mail nach Rödenthal senden.
Dieser geschmolzene Radstern wird irgendwie beim Betrieb entstanden sein.
Grüß
Werni
Hallo,
vielleicht ein  Materialfehler?

Bestimmt Material gespart und für des Radsterndl
eine Art Parafin (Kerzenwachs) genommen.

Hans Hans
Hallo,

einen Fehler in der Fertigung kann ich mir beim besten Willen auch nicht vorstellen. In China sind Brillen, ich meine die als Sehhilfe, wohl seit langem Standard.

Gruß
Rainer
Hallo,
ich habe heute Morgen den Versandhändler angeschrieben und die Situation so beschrieben wie hier auch im Forum (Könnt ja sein, dass er mitliest ) Kurz darauf kam eine mail mit Retourenschein und der Bitte, die Lok zurückzusenden. Es sei ihm sehr unangenehm, dass die Lok zu Schaden gekommen ist und er werde sich um die Abwicklung kümmern... Das war mal nett! Ich habe auch beschrieben, dass ich den Decoder eingebaut hatte etc.
Jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht. Ich werde berichten!
@30 und 31: Ich wollte die Lok jetzt nicht noch mal öffnen, weil ich wirklich geflucht hätte, wenn dann zu allem Überfluß noch etwas abgebrochen wäre... Wie gesagt: Explosionszeichnung etc. fehlt ja...
Vielen Dank für die vielen Tips und Lösungsansätze
Viele Grüße
Andreas
Hallo Andreas,

einen solchen Schaden wie bei Deiner Lok habe ich vorher noch nie gesehen. Obwohl ich meine 01 analog und bisher schadensfrei fahre, werde ich sie unter Beobachtung halten. Interessant wäre zu wissen, ob das Problem durch Deinen Decodereinbau verursacht wurde oder ob es prinzipiell bei jeder auch analogen Lok auftreten kann. Halte uns bitte auf dem Laufenden.

Gruß
Peter
Hallo Peter,
ich habe einen solchen Schaden in 20 Jahren N-Bahn auch noch nicht gehabt. Ob es am Decodereinbau gelegen hat, weiß ich nicht. Der Decoder funktioniert jedenfalls nun problemlos in einer anderen Lok. Ich werde die nächsten Tage berichten, was sich ergeben hat...
Viele Grüße
Andreas
Hallo,

eins ist mir noch aufgefallen: nicht nur das Speichenrad ist geschrumpft, sondern auch die Bremsbacken zwischen zweitem und drittem Kuppelrad. Da die Bremsbacken im Modell einigen Abstand zum Radreifen aufweisen, kann an dieser Stelle nur Strahlungswärme gewirkt haben.

Frage an die Kunststoffexperten: Welche Temperatur "braucht" man, um einen solchen Schaden hervorzurufen und wie lange muss die Wärme einwirken?

Viele Grüße

Georg
Hallo Georg,

die Temperaturen kann man wohl nur experimentell ermitteln. Schicke mir mal Deine 01 und ich werde es testen.

Ich habe aber festgestellt, dass vor allem Modelle von Kato, Schicht und die neueren Dampflok-Modelle von Arnold (ab der 01) sehr empfindlich auf Kurzschluss reagieren.

Bei den Katomodellen der Triebwagen sind sehr stabile Stromabnehmer in den Drehgestellen, welche bei Kurzschluss nicht verbrennen, sondern über die Achsen und Räder  Wärme erzeugen, welche dann die Drehgestellblende zum schmelzen bringt. Das gleiche habe ich schon bei den von Piko vertriebenen Y-Wagen von Schicht festgestellt. Auch die Arnold-01 hat sehr stabile Stromabnehmer an den Rädern, welche jeden Kurzschluss überstehen, also gibt das Rad nach. (Vorher glühen allerdings meistens erst einmal die Stromabnahmefedern im Tender aus und verformen dessen Boden!)

Bei den GFN-Modellen sind Räder aus einem anderen Kunststoff und sie haben sehr dünne Stromannehmer. Bei Kurzschluss brennt dann der Spurkranz des Rades einen Schlitz in den Stromabnehmer (sieht man dann deutlich an der Verfärbung der Schleifer). Der Kunststoff der GFN-Räder ist vermutlich Myramid, also ein sehr robustes Material, aus dem Piko zum Beispiel in den alten DDR-Loks seine Zahnräder herstellte.

Minitrixmodelle haben auch sehr dünne Schleifer, allerdings habe ich da noch keine Patienten mit Kurzschlussschäden gehabt, kann also nicht sagen, was da durchbrennt.

Gruß
Roland
@38: normalerweise reagiert Polyamid so nicht. Da sind wohl viele Faktoren unglücklich zusammengekommen.

PA hat eine Schmelztemperatur von über 200 Grad Cel., daher glaub ich nicht, dass der Schaden alleine davon kommt. Dann müssten auch andere Teile (vor allen Dingen Isolierungen) "an Bord" der Lok in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Diese Sache bringt einen nur dazu nochmals zu wiederholen: der beste Kurzschlussschutz ist das Verhindern von Kurzschlüssen.
Müßte im Digitalbetrieb bei einem Kurzschluß nicht sofort die Digizentrale abschalten? Wenn dem so wäre, dürften solche Schäden doch erst garnicht entstehen, oder stimmt das mit dem Kurzschlußabschalten nicht?
Eine nicht funktionierende Digizentrale o.ä. wird wohl evtl. die Ursache für den letztendlichen Schaden an dem Rad der 01 sein. Als Analogfahrer kenne ich mich allerdings nicht dem Digitalen Spezialitäten aus. Ich muß aber beruhigend feststellen, daß in meiner analogen N-Bahnzeit seit 1974 so etweas nie vorgekommen ist. Ich fahre überwiegend Dampfloks aller Fabrikate.
Eine endgültige Schadensverursachungsaufklärung tut not.
Grüße
Werni
@41: Allgemein jetzt nicht auf den Fall bezogen: wenn Standardstippen von 0,14 qmm eingesetzt werden soll ne Digitalzentrale trotzdem jeden Kurzschluss erkennen?
Wie soll das denn technisch gehen? Bevor Du über Digital rummoserst beschäftige Dich damit.

Meist sind solche Schäden eine Mischung aus zu dünnen Strippen, hoher Übergangswiderstand weil ohne Endhülsen gearbeitet wurde usw. Oft genug will man nur "mal eben" was hinfrockeln und eine alte Regel besagt ja, dass Provisorien meist am Längsten halten.

Schlechte Verkabelung sind die Hauptursache, selten ist die Elektronik "schuld", ach ja, ich hab auch schon bei analogen Anlagen die Funken fliegen sehen und abgeschmurgelte Schleifer, weil der Trafo den Kurzschluß nicht erkennen konnte.... auch ein geschmolzenes Kunststoffherzstück konnte ich bei einer "achsotollen" analogen Anlage mal sehen.

Und Tante Edith meint: ich habe selber auch schon solchen Murks fabriziert, "mal schnell" was testen, Betrieb  machen und dä.... isses passiert.


Hallo,
jetzt muß ich alter, unwissender Esel mir auch noch Digitalrummoserei nachsagen lassen. Am besten ist es doch, lieber erst garnicht etwas hier reinzustellen, was irgendwie im Enferntesten etwas mit Digital und evtl. Problem etc. zu tun haben könnte. Schweigen und nichts mehr sagen, beitragen ist eben doch Gold und Besser.
Da gibt es irgenwie so einen Spruch von einem Hund usw. Das scheint nun doch zuzutreffen.
Grüße
Werni
Die Kurzschlußabschaltung der Zentralen springt dann ein, wenn eine bestimmte Stromstärke überschritten wird. Nur setzt das voraus, dass der eingesetzte Trafo auch in der Lage ist, diese Stromstärke zu liefern und nicht in dem Fall auch noch die Versorgungsspannung einbricht. Dann schaltet nichts ab und es fließt über längere Zeit ein Strom, der unterhalb der Abschaltgrenze liegt aber einen Schaden anrichtet.
Deshalb: ordentliche Trafos nehmen, deren Ausgangsstrom über der Kurzschlußschaltschwelle der Zentrale liegt.

Grüße
Daniel
Hallo Daniel,

das ist ein guter Hinweis, den ich gern befolgen würde. Aber ich lese immer nur (egal ob digital oder analog) Sätze wie diese: "Automatisches Abschalten des Fahrstromes bei Überlast und im Kurzschlussfall" oder "Bei Kurzschluss (Überstrom) schaltet die Zentrale ab". Überlast bzw. Kurzschlussfall wird nicht genauer definiert. Über eine "Kurzschlussschaltschwelle" habe ich auch noch nirgendwo in einer Hersteller-Information etwas gelesen.

Gruß
K.U.Müller

Hallo Andy68
im Bild Haftreifen1  
sieht es so aus als ob der Rahmen  beschädigt ist . Links von dem geschmolzenen Rad ist eine Delle im Rahmen zu sehen
Hast du mit einem Schraubendreher am Rahmen gehebelt ?

Gruß Frank
Bei einem befreundeten SX Fahrer habe ich erlebt wie schnell da die Zentrale bei Kurzschluß abschaltet. Das kurze Verbinden von + und - im Bereich eines Herzstückes einer Weiche durch ein Rad einer x-beliebigen Lok, oder Waggon führte sofort zum Abschalten. Da wäre wohl keine Chance gewesen solche Deformierungen wie hier bei der Arnold 01 hervorzurufen. In diesem Falle wurde der Kurzschluß erfaßt und es konnte die Optimierung der Weiche vorgenommen werden, um diese ungewollten, aber wohl wichtigen Kurzschlußabschaltungen, auszuschließen. Die SX-Digizentrale ist an einem Minitrixtrafo angeschlossen. Anscheinend klappt es dann doch, zumindest in diesem Falle mit SX.  Jetzt bitte keine Heckenschießereien wegen SX oder DCC, bzw. Analog.
Werni
Hallo Frank,
ich hab an der Lok gar nichts gemacht und auch nichts mit einem Schraubenzieher gehebelt. Habe den Tender geöffnet und den Decoder eingesetzt. Hab sogar extra vorher hier im Forum gefragt, wie das Teil zu öffnen ist...
Ansonsten ist die Lok bei völlig normalem Betrieb stehengeblieben. Keine Weiche, keine Entgleisung, kein Nagel auf der Schiene. Obwohl ich zu 99% ausschließen kann, dass die Lok bereits so in der Verpackung lag, weiß ich nicht mal genau, ob der Schaden überhaupt bei mir entstanden ist.. Wie schon erwähnt, hat nichts verbrannt gerochen oder gequalmt...
Naja, ich warte jetzt mal die Antwort des Händlers bzw. Hornby ab.
Viele Grüße
Andreas
Hallo,
ich habe doch oben schon beschrieben wie das ohne Kurzschluss entstehen kann.

Innenschleifer liegen nicht richtig auf Radreifen.

Zum Öffnen des Tenders die vorderen Leitern abziehen.

Schon früher hatten es die alten Arnold 01er in sich.

Wenn dann noch hochqualifizierte Chinesen diese Konstruktionen zusammenbasteln......

Hans Hans

@45/KU Müller:
Bei den Herstellern steht schon, welcher maximale Strom von der Zentrale bzw. dem Booster abgegeben wird. Damit man noch etwas "Luft" hat, sollte also die Stromversorgung in der Lage sein, mehr zu liefern. Und dann kommt es noch darauf an, wie flink bzw. träge die Abschaltung reagiert - und das ist unabhängig von DCC oder SX!

Grüße
Daniel
Hallo,
wenn der Überganswiderstand bei einem schlechten Kontakt so hoch ist
dass nicht genug Strom fließen kann
um das Überstromschutzorgan auslöst,
dann kann so etwas passieren.

Der schlechte Kontakt  erwärmt sich , und die Wärme muß irgenwo hin.

Möglich wäre auch ein Heissläufer und dadurch Reibungswärme.
Die Hitzequelle müßte am Radreifen liegen, sonst wäre der Radstern an einer anderen Stelle geschmolzen. Unwahrschenlich aber nicht ganz auszuschließen.
Z.Bsp.: Einen schweren, langen Zug mit Höchstgeschwindigkeit die "Schiefe Ebene" hinaufbrügeln.


Hans Hans

Hallo,

ich möchte hier mal einen Tip geben, wie man solche Schäden vielleicht verhindern kann. Dazu gibt es eine kleine Geschichte.

Ich habe mir in Nm eine kleine Feldbahn-Ellok gebaut. Damit die auch sicher fährt, nimmt sie einen Pol über den Panto und den anderen Pol über die 4 Räder auf. Weil es in der Lok sehr eng zu geht, konnte ich kein Kabel vom Panto zum Motor unterbringen. Die Stromübertragung vom Panto zum Motor habe ich dann mit einer Kupplungsfeder, welche an einem Beinchen des Pantos angelötet wurde und auf einen am Motor angebrachten Kontakt drückt.
Irgendwie hatte ich aber beim Bau des Modellchen einen Kurzschluss mit eingebaut, so das es bei der ersten Probefahrt  in dem Lökchen einen kurzen Lichtblitz gab und dann rührte sich nichts mehr. Das Gehäuse wieder abgenommen, da sah ich, dass meine Feder ausgeglüht war.
Nach Beseitung der ungewollten Strombrücke im Bereich des Motoranschlusses und Einbau einer neuen Feder lief dann alles.

Ich will damit sagen, das die elektronische Sicherung in meinem Trafo viel zu träge reagiert hat und mit solch einer kleinen "ungewollten" Schmelzsicherung sicher mancher Schaden vermieden werden kann. Voraussetzung, man findet dafür Platz in der Lok.

Bei der 01 müsste die Feder irgendwo zwischen den Radschleifern und dem Verbraucher angeordnet werden. Es ist nur eine Feder auf einer Seite erforderlich.

Die Moba-Industrie wird das sicher nicht machen, weil sie davon ausgeht, einen Kurzschluss wird es in ihren Konstruktionen nicht geben.

Gruß
Roland
Hallo,

bei einem Kurzschluss wären
- übelriechende Dämpfe aufgestiegen,
- ein bruzzelndes Geräusch zu höhren,
- starke Verfärbungen zu sehen gewesen sein.

Da ich dem Th(r)eateröffner vertrau, kann nur ein langsames  "Dahinschmelzen" durch Wärmeentwicklung verursächlich sein.

Alles andere steht oben.

Ein Federdraht der glüht hätte u. U. sogar einen Brand auslösen können.

Ein Überstromschutzorgan soll vorallem die Strom-Spannungs-Quelle schützen.

Die Firma MTX hat ihre Loks mit Polyswitches/Multifuses ausgerüstet.
Mit dem Erfolg dass die Loks manchmal stehen bleiben.
Kein zündentes Verkaufsargument...

Hans Hans




Hallo,
gerade im Moment ist ein Päckchen per DHL angekommen. Drinnen ist eine neue Lok!!!
Die 01 wurde kommentarlos ausgetauscht. Ein Begleitschreiben liegt nicht bei.
Es wird wohl ein Geheimnis bleiben, warum das Rad diesen Fehler hatte; ob die Lok so angekommen ist oder ob das bei mir passiert ist. Schade eigentlich, weil mich schon interessiert hätte, wie das passieren konnte...
Viele Grüße
Andreas
@54:

Sehr schön! Ist Dein Decoder auch schon drin? Die Ursache für die Radschmelze hätte mich natürlich auch interessiert. Aber wenn Arnold/Hornby den Schaden als Garantieleistung betrachtet, weiß der nächste Betroffene ja, was zu tun ist.

Gruß
Peter
Hallo Peter,
den Decoder werde ich erst am Wochenende einbauen. Habe im Moment mit der Beseitigung von Sturmschäden die Hölle zu tun... -Dachdeckerei-
Vor dem Einbau lasse ich die Lok aber mindestens ne halbe Stunde laufen, um einen grundsätzlichen Fehler schon mal halbwegs auszuschließen. Hab da jetzt irgendwie so ein mulmiges Gefühl....
Viele Grüße
Andreas
Hallo Andreas,
gut das Du es veröffentlicht hast.

Ob das erneut  ein einmaliger Ausrutscher war?

Hier fehlt es halt immer noch am "Know How", bei europäischem Spielzeug für Erwachsene.

Viele Loks landen wahrscheinlich in Vitrinen oder gar Schachteln.
Der Rest wird umgetauscht oder auch nicht...

Die QS übernimmt wieder mal der Kunde.

Naja, wenn der Preis paßt.

Hans Hans
@Kerner:

Ich finde bei aktuell 109,-- und sehr zügigem Umtausch kann man eigentlich nicht meckern.

@Andy68:
Ich glaube nicht, dass ich bis zum Wochenende warten könnte...
*daumendrück*

Viele Grüße

Dirk
@53 Hallo Hans Hans

>Ein Federdraht der glüht hätte u. U. sogar einen Brand auslösen können.<

hat sie nicht gemacht, sie ist einfach in zwei Teile zerfallen, also in weniger als einer Sekunde durch kurzes aufleuchten den Geist aufgegeben.

Andreas,
dann wünsche ich Dir künftig keine geschmolzene Radsätze mehr.

Ich habe gestern zwei Reparaturen bekommen, rate mal was für welche?

Richtig, eine Arnold 01 letzter Tenderradsatz geschmolzen, damit es sich richtig lohnt, auch gleich noch die Spiralfeder im Tenderboden eingebrannt.
Als Zugabe noch von BRAWA den dreitigen VT, beide Jacobsdrehgestelle geschmolzen.

Gruß
Roland
Hi,
ganz kurz:

@Dirk (58): Leider muss ich warten, da ich vorher weder Zeit noch Ruhe finde...

@Roland (59): Unglaublich!! Kannst du mal ein Foto einstellen? Hast du ne  Idee, wie der Schaden entstanden sein könnte??

Ich wüsste zu gerne, wieviele Loks beim Kunden ankommen, kurz getestet werden und dann in der Vitrine verschwinden. Üblicherweise läuft das bei mir auch so ab, dass ich die Sachen kurz teste (max. einige Sekunden) und sie dann in der OVP in Schubladen lagere... Somit fällt einiges an Minderqualität natürlich nicht auf. Das Verhalten wird sich künftig eindeutig ändern!!!


Viele Grüße

Andreas
High,
Zitat

sie dann in der OVP in Schubladen lagere... Somit fällt einiges an Minderqualität natürlich nicht auf. Das Verhalten wird sich künftig eindeutig ändern!!!



genau das wird sich bei mir auch ändern.

Somit werde ich die "Schätzchen" gleich in die Vitrine zu stellen.
Dabei erspare ich mir jede Menge Porto, Energie und Ärger.
Und habe immer noch das Gefühl (die Illusion?) ein perfektes Modell gekauft zu haben.

Denn ich bin hier schon öfter auf die Nase gefallen.
Habe schon schlecht bewertete Modelle gekauf, um auch mitreden zu können.
Aber Schei... die Loks waren, bis auf wenige Ausnahmen, fehlerfrei.
Jedenfalls was meine Ansprüche betraf...

Die original 001er im BW Hof waren auch immer zugänglich für eine defekte Achse.

Hans Hans


Hallo,
am Wochenende habe ich dann also den Decoder in die umgetauschte BR01 eigebaut. Zunächst habe ich die Lok analog längere Zeit getestet. Sie lief absolut einwandfrei. Nach vorsichtigem Herantasten habe ich sie dann etwa 20min bei 70% laufen lassen. Danach dann die (Kohle) mit einem Schraubenzieher abgenommen und den kleinen Uhlenbrock eingesteckt. Alles wieder zusammen und aufs Testgleis. Die Lok läuft nun perfekt und es brennt auch kein Rad mehr ab. Hoffentlich kann irgendwann jemand herausfinden, warum der Fehler aufgetreten ist... Ich bin auf jeden Fall froh, dass die Lok anstandslos umgetauscht wurde und nicht versucht wurde, den Fehler auf den Kunden (mich) abzuwälzen...
Viele Grüße
Andreas
@62:

Dann mal viel Glück mit deiner neuen 01!

Gruß
Peter
Moin Andreas, habe erst jetzt wieder mal in den Thread geschaut . Ist ja super gelaufen für Dich. Sicher , eine genaue Schadensanalyse wäre nicht schlecht gewesen . Ich gehe mal davon aus , das der Hersteller selbst erst mal schauen muß was das verursacht haben könnte . Oder eben doch ein Momentversagen des montierenden und prüfenden Personals . auf jeden Fall viel Freude mit der " neuen "  Lok .

Gruß
Thomas
Hi!

Habe heute meine 01er vom Lokmuseum erhalten.  

Erste Feststellung - wunderschönes Modell, gut verpackt (nichts kann scheuern)

aber eine Ölsardine und  ganz bedrohlich gelötete Kabel im Tender(was man so vom  Führerstand aus sieht )    
Ein  Kabel ist leider an der Isolierung angebraten worden.  

Wenn sie gut fährt, werde ich sie nicht umtauschen sondern selbst -heilen.
Ganz einfach konstruiert sind die Arnold Modelle nicht, da wird so mancher Chinese ein Problem damit haben.

Gruß
Tilman
Hallo,
diese Schäden resultieren NICHT(!) aus einem fehlerhaften Decodereinbau,
oder gar einem hohen Kurzschlussstrom.

Sondern überwiegend aus fehlerhafter Planung, Herstellung und QS.

Lagerung und Transport scheinen das einzig Funktionierende zu sein.
Wahrscheinlich von Hornby an ein anderes Unternehmen übergeben.

Hans Hans
... und - der Fairness halber muss das in diesem Fall wohl gesagt werden - die Reklamationsabwicklung gehört auch zu dem "einzig (?) Funktionierenden".

Gruß Gerhard
genau Gerhard,
und wie wird das wohl funktionieren?

Wieviel Lok liegen dann herum, die NiO sind?

Von wegen billige Arbeitkräfte aus China!

Hans Hans

@60 Andreas,

habe Fotos gemacht. Beim BRAWA-Triebwagen wird man nicht vielsehen, aber das betreffende Drehgestell wenigstens zuordnen können. Bei ihm sind auch die Radsätze ganz geblieben, es hat sich nur die Blende nach außen verbogen, so dass der Zug dann an den Weichenantrieben hängen blieb. Übrigens, BRAWA hat bereits Ersatzteile geliefert! Nur das einbauen wird noch eine Strafarbeit.

Ich werde mal zu den Herrn hingehen und mal prüfen, wo er die Fahrzeuge zum Schmelzpunkt bringt.

Ich vermute, dass es entweder im Bereich einer Kehrschleife passiert, oder an einer Übergangsstelle zwischen zwei Stromkreisen.

Gruß
Roland

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Gerade zufällig gefunden: Deine 01 wäre eigentlich völlig vorbildgerecht!

http://www.abload.de/image.php?img=02_baureihe_015oiw.jpg
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,4614630,page=all

Grüsse,

Andreas
@70:
Dann war das wohl eine Moba-Bombe - vermutlich Blindgänger.

Gruß
Peter


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