1zu160 - Forum



Anzeige:
WAWIKO

THEMA: Fleischmann-Neustart: Was erwarten N-Bahner?

THEMA: Fleischmann-Neustart: Was erwarten N-Bahner?
Startbeitrag
Karl Schotter - 01.02.09 19:37
Hallo in die Runde!

Fleischmann-Produkte haben einen guten Ruf, und das zu Recht.
Für die teilweise exzellente Qualität (z. B. BR 70) ist allerdings auch meist ein guter Preis zu zahlen.

Wenn Fleischmann sich nun neu aufstellen will, dann sollten wir als Modellbahner der Firma klar und sachlich signalisieren, welche Veränderungen wir bei den Fleischmann-Produkten erwarten. Anders gesagt, was sollte an Fleischmann-Produkten gegenüber der bisherigen Praxis geändert werden?

Es wäre schön, wenn die wichtige, aber bereits an vielen Stellen geführte Preis-Diskussion hier nicht noch einmal geführt würde.

Also, was kann und was sollte Fleischmann in Zukunft anders und besser machen?

Für mich wären folgende Änderungen wichtig:

Schluss mit der "Hochbeinigkeit" bei vielen Fahrzeugen! Hier können die Roco-Modelle als Vorbild dienen. Einige Fleischmann-Wagen weisen bereits richtige Puffer- und Dachkanten-Höhen usw. auf, und das muss die generelle Linie werden.

Weg mit den störenden großen Fleischmann-Container-Halteknubbeln! Es gibt eine gültige Modellbahn-Norm, wie die Container-Befestigung im Modell aussehen soll (Minitrix macht es in der Regel richtig). Aus meiner Sicht muss Fleischmann sich hier von Relikten aus der Spielbahn-Zeit verabschieden.

Konsequente Überarbeitung bei nicht optimalen Fahreigenschaften! Die Dampflok-Modelle der BR 23 sind z. B. in meinen Augen immer noch wunderschöne Modell, allerdings lässt die Zugkraft zu wünschen übrig. So lässt sich die 23 wegen mangelnder Schubkraft schlecht im Wendezug-Betrieb einsetzen, und wenn sie dabei - Tender voraus - zieht, sorgt die veraltete Lok-Tender Verbindung für lächerliche Abstände zwischen Lok und Tender.
Auch das schöne Modell der E 94, von dem dieses Jahr drei Varianten kommen, ist antriebstechnisch bisher nicht optimal konstruiert.

Bei diesen drei Punkten lasse ich es zunächst einmal.

Was meint Ihr?

Es grüßt
Karl


... konsequente Umstellung bestehender Modelle auf digitale Schnittstellen ...

würd ich ganz oben ansiedeln.

Gruß Gerhard
Aha,wieder mal so ein Treath bei dem ich nach #100 genau so schlau bin wie zuvor !

Zukünftig wird wohl mehr der Rotstift der Kaufleute das Machbare an Verbesserungen
begrenzen als der Bleistift (Zeichencomputer ) der Konststrukteure !
Für mich einzige "richtige Leiche" im FLM-Regal ist die 01.10 bzw. 011 / 012 !
Ansonsten empfehle ich Allen vermehrt FLM-Modelle zu kaufen,damit Geld für die
geforderten Formänderungen verdient wird  

Gruß: Werner S.

P.S. Nicht umsonst hat der H.Fleischmann sein Unternehmen verkauft !
weg mit den 3poligen Motoren und Lichtwechsel weiß/rot

Gruß
Billy
Nachdem sich Fleischmann vom angeblich unproduktiven Standort Nürnberg getrennt hat, gibt es natürlich auch keine besondere Toleranz aufgrund von Lokalpatriotismus mehr.

Daher fordere ich:

- deutlich reduzierte Preise
- gleichbleibende bzw. verbesserte Qualität
- nutzbare Digitalschnittstellen in allen Modellen
- keine weiteren Mätzchen mehr, die die Digitalisierung verhindern (Massekontakte am Motor, verdrehte oder unsinnig angebrachte Buchsen, Störbauteile auf den Platinen...)
- Nachlieferung fehlender Triebwagen-Varianten (614 v-rot, 614 o/b mit KKK)
- Wiederherstellung der Ersatzteillieferungen an Kunden
- Wendezugloks auch mit wendezugtauglicher Beleuchtung
- Ergänzung der fehlenden Radien im Gleissystem
- Verbesserung der Weichenkonstruktion ohne Berg- und Talfahrten
- Zuverlässigere Weichenantriebe

Und selbstverständlich wird es dieses Jahr keinerlei Vorbestellungen geben.
Wir haben schon einmal erlebt, daß alles von einem hiesigen Standort auf Laster geworfen wurde, die Qualität die nachkam ist einschlägig bekannt.

Also bin ich gespannt auf die ersten Testberichte der neuen Erzeugnisse aus der neuen Handelsmarke Fleischmann. GFN existiert nicht mehr. Die Modelleisenbahn GmbH hat eine Chance verdient, ich hoffe sie nutzt sie auch. Besser als damals Lima.

LG
Helmut
Hallo,

ich wünsche mir eine. Verbesserung der aktuellen wendezugtauglichen Personenzug-Lokomotiven mit einem Weiß-Rot-Lichtwechsel.

Ein weiterer Bonus wäre, wenn dieser Lichtwechsel analog auch mit einem Schiebeschalter (wie es bei einigen japanischen Kato-Triebzügen möglich ist) aus- bzw. einzuschalten ist.

Auch eine etwas konsequentere Modellpolitik mit Umstellung der Knubbel-Container-Wagen auf Standard-(NEM)-Befestigung ist wünschenswert.

Warum der grüne On-Rail-Rungenwagen derartige Knubbel besitzt und dadurch nicht mehr beladbar ist, ist mir ein Rätsel.

Auch die Verpackungen verdienen Verbesserung. Neue Trix-Rungenwagen können beladen verpackt werden. Die neuen Fleischmann-Pendants jedoch nicht.

Grüße

Robert
Moin,

im Lauf des letzten Jahres hatte ich mich hier und da mal mit verschiedenen Händlern über deren Meinung zur neuen Konfiguration Roco/Fleischmann unterhalten.

Einhelliges Fazit:
"Wenn jetzt auch noch Fleischmann qualitativ den Bach 'runtergeht wie zuvor schon  .....   (die Gedanken sind frei.....) und ...... ( siehe vor), dann sieht es für die Baugröße N  ziemlich düster aus."

Wegen "überwältigender Qualität" der Produkte der zu erratenden Negativbeispiele wurden letztere von besagten Händlern schon aus dem Programm genommen, denn Ansichten wie

"Die Endkontrolle obliegt dem Verbraucher"

sind nicht gerade sehr verkaufsfördernd.

Von "Fleiro" würde ich mir für die Zukunft neben technisch einwandfreien Neuentwicklungen auch eine Produktpflege des bisherigen Bestandes wünschen, es gäbe da schon einige Kandidaten für eine Frischzellenkur.

Mit Grüßen, Bernd

Hallo helmut,

wirklich gute Punkte. Einige davon wären auch mir wichtig:

- gleichbleibende bzw. verbesserte Qualität
- nutzbare Digitalschnittstellen in allen Modellen
- keine weiteren Mätzchen mehr, die die Digitalisierung verhindern

Und das Wichtigste:
- Wiederherstellung der Ersatzteillieferungen an Kunden

Grüße
Thomas
Was ich erwarte? Daß die aus N gewohnte Qualität erhalten bleibt. Ich hoffe auf einen häufigeren Wechsel von Betriebsnummern (z.B. in Displays - ja ich mag sie). Ich erwarte (und stellenweise wünsche ich es mir auch) ein Durchforsten und Ausmisten des alten Standsardsortiments.

Ich wünsche mir - endlich mal mehr Varianten vorhandener Wagen (Beispiel verkehrsrote Bim, etc). Auch wünsche ich mir, daß einige Roco-Modelle überleben und modernisiert werden - Beispiel die Tadgs.

Wo ich allerdings überhaupt keinen dringenden Handlungsbedarf sehe sind die von Karl angesprochenen Containerknubbel - die jucken mich sowas von gar nicht - und die Hochbeinigkeit,. Klar, bei Neukonstruktionen sollten die auf zeitgemäßer Höhe konstruiert sein. Allerdings finde ich den Gesamteindruck eines hochbeinigen Fleischmann-ICs/IRs auf der Anlage sogar optisch stimmiger als einen Roco-Zug, der mir persönlich - auch im Vergleich zu Vorbild-Seitenfotos - schon zu tiefgelegt vorkommt.

Last not least erwarte ich von diesem Thread mal wieder rein gar nichts - außer viele Wünsche nach Neukonstruktionen, Verbesserungen, Technischen Spielereien (rot-grün-Lichtwechsel hatten wir ja schon) zu selbstverständlich viel niedrigeren Preisen.

Und jetzt steinigt mich...

/Martin
Hallo KollegeN,

vorab: 85% meines Fuhrparks stammen laut aktuellster Hochrechnung von Fleischmann. Das zeigt wie zufrieden ich mit Fleischmann war und bin.

Ich wünsche mir, daß das Unternehmen wieder in ruhiges Fahrwasser kommt und die Qualität mindestens beibehalten wird. Optisch ist Flm top, ich habe (bis auf die Sache mit dem Hochwasser) nichts zu bemängeln.

Was ich machen würde?

- Den Katalog ausmisten und sich von solchen Dinosauriern wie den 8110, 8158 und 8191 verabschieden.

- Produktpflege: Flm erscheint mir in diesem Bereich oft sehr behäbig und "kurvenstark" wie ein riesiger Öltanker. Kleinigkeiten wie Fahrradabteil statt Gepäckfalttüren bei den grünen und roten n-Steuerwagen. Einen grünen ABn-Wagen mit der 1.Klasse mittig statt am Wagenende. Da kommt nichts, die lassen sich tatsächlich nach Jahren von Minitrix überholen.
Den grünen Mitteleinstiegswagen folgt jahrelang keine Farbvariante! Thema Ep.IV beige-blau: Die 218 und 111 wird über Jahre als DB-AG (V) angeboten statt in Bundesbahn (IV). In V waren diese Loks nur recht kurz unterwegs bis das orientrot kam. Und der Bm235 hätte schon mit Erscheinen der damals neuen IR-Wagen kommen müssen, jeder IR hatte einen oder zwei solcher Wagen im Zug. Auch das spätere orientrot fehlt. Für mich kämen sie jetzt zu spät, ich bin mit meinem Fahrzeugpark fast schon im verkehrsroten Zeitalter angekommen. Leider verschlafen.

- Neukonstruktionen: Die Bügelfalten-110, mein Lieblingsthema. Diese satte grüne Wiese hätte Flm schon vor 15 Jahren komplett und erfolgreich abgrasen können, ich habe es schon oft geschrieben. Ich hätte mir die Finger danach geleckt - eine Bügelfalte in Flm-Quallität - mmmmmmmmmh boah ey! Aber wie geht Flm mit seiner Kasten-Zehner um? Eine blau und eine verkehrsrot, stop. Orientrot (V) und beige-blau (IV) fehlen seit Jahren. Da dreht sich mir angesichts jetzt dreier V60 verschiedener Hersteller der Magen.

Und solche "Ausreisser" wie den Sonderling MODUS kann ich wirklich nicht empfehlen zu produzieren. Man bekommt ihn in Hamburg, Berlin, Köln, Leipzig, Stuttgart, Freiburg und München sowieso nie zu sehen. Das finde ich sehr gewagt, das Potential sollte man nicht auf solche Splittergattungen setzen. Wie war das mit dem Brot und der Butter???

- Mein 1. Wunsch: Einen aktuellen 423 oder 425, kuppelbar zum Vollzug. Seit 9 Jahren tut sich im Bereich Regio-ETs nichts - bei keinem Hersteller. Ich verstehe die Zurückhaltung nicht, ein ET muß nicht teurer sein als eine Lok plus zwei Zwischenwagen plus Steuerwagen. Also meine Bitte: RAN!!!

Mein 2. Wunsch: Daß unsere Spur solide bestehen bleibt, gerne nehme ich ein reduziertes Gesamtangebot in Kauf. Und daß Fleischmann erfolgreich durchstartet und sich an den Dosto-Neuheiten nicht übernimmt. Wurde der Regio-Steuerwagen nicht heute vor zwei Jahren angekündigt? Nu wird´s aber langsam Zeit...

Gruß, Olaf

Hi,

*erstmal nen Stein werf*

So, mein Senf zur Geschichte. Ich erwarte bei den Preisen (Die sich wohl nicht ändern werden), eine ordentliche Qualität. Die ist zum Beispiel bei meiner 50er aus dem Hause Flm gegeben. Was ich nicht verstehe: Warum keine Schnittstelle? Klar, es gibt eine fertige DCC Variante, doch was ist mit Umsteigern? Warum kostet die DCC-Variante 70€ (!) mehr, obwohl sie keine weiteren Features als einen Decoder besitzt?

Meiner Meinung nach sollte man dem Kunden bei diesem Preis das Recht geben, sich auszusuchen ob er Analog oder Digital fahren möchte, und ihm die Möglichkeit geben das nachträglich umzurüsten -> Schnittstelle!

mal einen kleinen Vergleich mit meiner Arbeit, Stadtwerke. Wir verbauen größtenteils Produkte Made in Germany, die haben sicher ihren Preis. Doch der rentiert sich, wenn wir den Schieber nach 5 Jahren wegen einem Produktionsfehler in Himbuktu wieder ausgraben müssen, was wir uns mit guter Qualität vielleicht ersparen. Wir haben hier den Vorteil, dass wir nach 20 Jahren noch Ersatzteile bekommen. In wenigen Tagen! Wenn ich zum Beispiel einen Spülkasten fürs Klo kaufe, kaufe ich den im Fachmarkt und nicht im baumarkt. Denn z.B. von Geberit bekomme ich heute noch Umbausätze für den Schwimmerschalter eines Spülkastens von vor 20 Jahren. DAS sind sachen, die mich davon überzeugen mehr Geld auszugeben und auf Qualität zu setzen. Kein großer Name der mir uralt-Konstruktionen von Anno-Dazumal verkauft, die seit dem auch kein bißchen weiter entwickelt worden sind. Abgesehen davon, dass man auf Reperaturen oder Ersatzteile Monate lang warten muss, in jeder anderen Branche wäre so eine Firma längst pleite. Ach Moment, das ist hier ja auch der Fall. Nungut, ich kann mir vorstellen, warum das so ist. Naja, möge sich Fleischmann so entwickeln wie sie es wollen, Loks entwickeln die vielleicht nur wenige interessieren und Modelle die heute jeder 2. auf dem Weg zur Arbeit fährt (Stichwort moderner ET) vernachlässigen. Mir kann es egal sein, das Geld bleibt bei mir. Und dank spurweite-n.de habe ich immer den Vorteil, dass ich mich über ein Modell erkundigen kann, Meinungen anderer einholen kann. Und ich persönlich gebe auf jeden Fall keine 250€ für eine Lok aus den 70ern aus, sorry.

Das ganze gilt natürlich nicht nur für Fleischmann, da könnten sich alle anderen Hersteller auch Gedanken machen. Naja, im Endeffekt liest das hier eh keiner von denen die es lesen müssten, und solange Funktionäre an den Hebeln sitzen die zwar keine Ahnung von Modellbahn haben, dafür aber schon 2 Firmen erfolgreich in die Insolvenz geführt haben, wird sich da wohl auch nichts ändern.

Am besten gewinne ich mal die 30mios im Lotto, dann mach ich meine eigene Modellbahnfirma auf...

Grüße
Hallo,

ich wünsche mir, dass Flm die Qualität hält. Ältere Dampflokkonstruktionen wie die Br 94 oder 91 dürften gerne feinere Steuerungen, Treib- und Kuppelstangen im Stil der Br 55, 86 oder 64 bekommen. Die Modellpflege vorhandener typischer Bundesbahnfahrzeuge ist mir persönlich wichtiger als Formneuheiten irgendwelcher Exoten / Einzelgänger (Als Dieselfan freue ich mich natürlich auch über die Br 106 der DR, aber eine Lok wie in H0, die nur zwischen Frankfurt und Wiesbaden fuhr, interessiert mich nicht wirklich). Ein sauber konstruiertes Getriebe mit hoher Untersetzung schätze ich mehr als einen 5-poligen Motor. Und eine sichere Stromabnahme bringt mir mehr als eine digitale Schnittstelle.

Viele Grüße

Georg
@ Nr. 10

...ich befürchte,dass Du mit 30 Lottomillionen dabei gewaltig auf die Nase fallen würdest..

..best wishes

  longrider
Hallo,

ich wünsche mir :

- eine digitale Schnittstelle bei allen Lokmodellen, das kann doch nicht so schwer sein, bei den meisten Modellen ist doch bei der Größe von modernen Decodern der Platz vorhanden ( Aussparung in der Platine wie bei Minitrix ).
- falls die stornierten Rocoloks ( BR 191, E 60 ) dann doch als Fleischmann kommen, bitte mit Schnittstelle.
- die vielen Roco Güterwagen neu auflegen, aber mit KKK.

Viele Grüße

Berti
Hallo,

meine Wünsche sind (ebenfalls)

- jedes Triebahrzeug mit Digitalschnittelle - aber mit Steckerschnittstelle in Industriequalität, nur
  im  Notfall Lötpads
- keine Zwangsdecoder (das reduziert auch die Anzahl der Produktvarianten)
- unbedingt Wiederaufnahme des ehedem excellenten Ersatzteilservice
- bei höherpreisigen Modellen generell einen Glockenankermotor (die besseren
  Laufeigenschaften und die Wartungsfreiheit machen einen Mehrpreis wett)
- generelle Einhaltung einer Mindest-Zugkraft, z. B. ausreichend für 6 "lange" auf max. 3,5 %
  Steigung bei r=300
- Änderung der Stromabnahme auf Achslager (siehe Kato) anstatt der Blechstreifen

Gruß
K.U.Müller
Es ist insgesamt interessant, wie sich der Modellbahnmarkt neu positionieren wird. Fleischmann will in N Marktführer werden, da wird man besonderes Augenmerk darauf legen müssen, welche Zielgruppen erfolgversprechend sind:

Bisher hatten wir die pensionierten Epoche III-Modellbahner mit Kindheitsnostalgie, die Dampfloks in ihrer Jugend noch in "echt" gesehen haben und für die Lokführer vielleicht noch ein Traumberuf war. Roco zeigt ja in seiner Printwerbung wissend lächelnde Grossväter mit "wertigen" H0-Dampfern in der Hand. Da die Technik bei Einheitselloks und Dieseltriebwagen nicht mehr "zum Anfassen" ist, liegt die Faszination der nachfolgenden Generation vielleicht eher darauf, 70/80er-Jahre-Farbvarianten genau der Blechbüchse zu bekommen, "mit der man selber noch zur Schule gefahren ist". Diese Beschäftigung mit der Heile-Welt-Bahn hat allgemein etwas Rückwärtsgewandtes und sehr Persönliches. Die entsprechende Zielgruppe besitzt im Moment wohl noch das grosse Geld, bricht aber in Zukunft weg - also ein schrumpfender Markt.

Bei der Bahn der Gegenwart werden die Epocheneinteilungen kurzatmiger und die Werbelok-Bedruckungen und Logovarianten kurzlebiger. Allgemein hat der Stellenwert der Bahn im täglichen Leben abgenommen - was als persönlicher Bezugspunkt bleibt, wäre ein Modell des S-Bahn-Triebzugs, den man für den täglichen Weg zur Arbeit nutzt.  Eine Untergruppe dazu sind die "Lokalpatrioten", die ein Modell genau der Privatbahn wünschen, die in der eigenen Stadt vorbeifährt (Metronom, Alex...). Wo bei einem behindertengerechten Epoche VI-Haltepunkt mit Minimalüberdachung die Faszination liegen soll, bleibt fraglich ("Die DB AG heute ist wie Zahnpasta - weiss mit roten Streifen oder rot mit weissen Streifen"). Faller hat dieses Jahr zahlreiche moderne H0-Bauwerke rausgebracht (elektronisches Stellwerk mit Graffiti...) - das wurde zwar oft gefordert, aber ob dieses Konzept letztlich Erfolg verspricht?

Weiter ist da die grosse Gruppe der eher spiel- und funktionsorientierten Betriebsbahner, die (gerade in Spur N) mit grosser Hingabe lange, bunte Güterzüge über Modulanlagen jagen (verwandt mit den US- und Japan-Bahnern, die aber für Fleischmann als Kunden wegfallen). Für die wird es wichtig sein, möglichst viele Varianten ("BR 185.2 mit crashoptimiertem Lokkasten") und unterschiedliche Betriebsnummern zu bekommen (Minitrix-Displays). Dazu gehören wohl die Käufer der Billig-Tauri von Conrad, aber auch der Gleisstopfmaschine von Lemke. Hier steht die Modellbahn eigentlich in Konkurrenz zu Computerspielen, mit denen man das Verkehrssystem Bahn noch besser (aber weniger "handfest") simulieren kann.

Was dann noch bleibt, sind Modellbahner, die sich bewusst aus historischem Interesse für eine vergangene Epoche entscheiden, wo die Bahn noch das mit Abstand wichtigste Transportmittel war, jedoch ohne konkreten persönlichen Bezugspunkt. Das kann die Epoche I bis II sein, die man heute erst durch quasi-archäologische Beschäftigung wiederentdecken und verstehen muss. Oder die Epoche III-IV mit der interessanten Koexistenz der unterschiedlichen Traktionsarten (Schi-Stra-Bus). Diese Gruppe stellt erhöhte Anforderungen an die bei widersprüchlichen/fehlenden Quellen nicht immer einfache Vorbildrecherche, aber hier ist Fleischmann ja gut aufgestellt.

Wen habe ich jetzt vergessen?


Bei derart zersplitterten Interessen und dem ständigen Hunger nach Neuheiten ("Warum wurde mein persönlicher Lieblingstriebwagen der Splittergattung xxx dieses Jahr wieder nicht realisiert?!?") wird es darauf ankommen, kostengünstige Entwicklungs- und Produktionsverfahren für sehr kleine Auflagen bereitzustellen, die dann sicher häufiger (wie schon in den USA) limitierte Einmalserien sein werden. Durch hohe Qualitätsansprüche bei schrumpfender Stückzahl wird's leider auch nicht billiger werden.

Andreas


Hi

Digitale Schnittstellen sollten (müssen) Standart sein bzw. werden. Auch bei Fleischmann!
Desweiteren würde mich mal interesieren wie Fleischmann einen Antrieb im Kessel hinbekommt bei Schlepptenderloks. Ich mag nun mal keine Antriebe im Tender! :)

Gruß Wolfgang

1. Digitale Schnittstelle als Standard im Modell integriert. Da führt heute einfach kein Weg mehr vorbei!
2. Laufruhige Motoren.
3. Die Überarbeitung der alten Gestänge bei Dampfloks.

4. Wunschtraum: Fleischmann bringt ein paar lang ersehnte DR-Dampfloks als Neukonstruktion

Gruß,
Ike.
Punkt 1 : Preise runter !
Modellbahn ist ein Hobby , kein Muß ! Wenn die Preise zu hoch werden , spare ich am Hobby , und der Hersteller verkauft nichts mehr. bei modellbahnen sind die Preise in den letzten 15 Jahren überproportional gestiegen, mit den abenteuerlichsten Erklärungen ( Detailierung, Motorisierung u.a. )
Beispiel : Fleischmann BR 38 mit Kastentender
                1995 - 139.95 DM
                 2008 - 157.- Euro
ohne jede Veränderung des Modells.
Das Gehalt von Niemandem ( außer Managern ) ist in gleicher Weise gestiegen !

Punkt 2 : Weg mit den "Sonderserien in limitierter Auflage"

Man muß bestellen , ohne zu wissen was genau man kauft und wann man es bekommt, hat zum ( oft ungewissen ) Ausliefertermin womöglich Geldprobleme, weil man nichts vorhersehen kann, und hat am Ende auch noch ein enttäuschendes Produkt.
Besser eine kontinuierliche Produktpflege mit Eingang auf die Wünsche der Käufer.
Hallo,

was ich erwarte, schreibe ich lieber nicht, sondern mache es wie die meisten und schreibe das, was ich mir wünschen würde.

1. Veraltete Konstruktionen zu niedrigen Preisen anbieten. "Veraltet" ist für mich, was heutigen Ansprüchen nicht mehr genügt. D.h. Modelle mit den Gesamteindruck stark verfälschenden Proportionenen (für mich fallen darunter: 011/012, 38, 94, hochbeinige Wagen) oder mit veralteten Antrieben. Diese Modelle haben ihre Entwicklungskosten doch bei weitem eingespielt und produziert wird nun billiger, also gibt's keinen Grund (außer Gewinnsucht bzw. den unbedingten Willen, den Karren erneut vor die Wand zu fahren), die Loks ebenso teuer zu verkaufen wie zeitgemäße Konstruktionen. Ich würde mir die Loks trotzdem nicht kaufen, würde jedoch denken, dass sich damit Kundschaft gewinnen lässt.

2. Für Neukonstruktionen: KKK, korrekte Proportionen, zeitgemäßer Antrieb (Auslauf, Höchstgeschwindigkeit - ich will keine 185 im ICE-Tempo haben), einsatzgemäße Beleuchtung (Schlusslicht für Wendezugloks, aber bitte nur für die), und ausreichendes Fahrzeuggewicht um auch unter Modellbahnbedingungen vorbild-angenäherte Züge fahren zu können (wenn eine 194 weniger zieht als eine 140 ist irgendwas verkehrt). Digitalschnittstelle brauche ich persönlich zwar nicht, aber ist sicher nicht verkehrt, um am Markt zu punkten.

3. Eine Modellpolitik, die sich am Markt orientiert. Das wird mit der Zeit natürlich nicht einfacher, weil mit jedem Jahr und jeder Neuankündigung die Masse der Modelle, die alle interessieren, einfach abnimmt. Da gilt es, die richtigen Nischen zu finden und die Ansprüche richtig einzuschätzen und dann zu bedienen. So könnte es z.B. lohnender sein, die eine oder andere veraltete Konstruktion neu aufzulegen, als irgendeinen Exoten neu umzusetzen. Z.B. könnte eine zeitgemäße 01.10 / 011 / 012 (und damit meine ich nicht nur ein feineres Gestänge!) sich besser verkaufen als eine neukonstruierte 76. Oder man macht neue Märkte auf, z.B. den österreichischen: Durch die schönen neuen Ankündigungen 1010, 1020 und den bisher erhältlichen 1042, 1043 und 1044 wäre evtl. der Markt für Schlierenwagen vorbereitet.

4. Weg von der Produktion für's Lager. Das kann kein Mensch bezahlen, bzw. ich will das nicht. Ich will nicht über hohe Preise finanzieren müssen, dass man jede Modellvariante auch in 10 Jahren noch im Laden kaufen kann. ich glaube auch nicht, dass das zwingend notwendig ist. Vielmehr glaube ich, dass man so (d.h. mit beschränkten Produktionslosen) eine größere Variantenvielfalt erreichen kann, die dann wieder alle zufrieden stellt. Der Sammler kann sich jede Variante zulegen, der Modellbahner, der eine 111 in Epoche IV sucht, muss vielleicht mal zwei Jahre warten, weil die 111 201 mit halben Bügeln und eckigen Puffern gerade nicht angeboten wird, dafür aber im nächsten Jahr vielleicht die 111 101 mit halben Bügeln und runden Puffern. Und der, der nur Epoche IV fährt, nimmt nun wieder beide und freut sich über die Varianten.

Das sind meine Wünsche für den Fleischmann-Neustart. Mir geht es natürlich auch darum, dass Fleischmann gut überlebt.

Grüße,

Udo.
Hallo zusammen,
Fleischmann ist aus meiner Sicht vor allem wegen einer verfehlten Modellpolitik in die Insolvenz gesteuert. Das Angebot war zu groß und zu starr. Es gab viel zu wenig Modellpflege.

Beispiel Triebwagen BR 614:
Das Modell wird bis heute mit ausschwenkenden Pufferbohlen, ohne Digitalschnittstelle und mit Uraltantrieb produziert. Das einzige, was sich von Jahr zu Jahr verändert hat, war der Preis.

Wenn nun für 2009 ein BR 614 als Neuheit für über EUR 200,00 angekündigt wird, der wiederum nicht überarbeitet verkauft werden soll, dann Frage ich mich, wo die Kunden dafür herkommen sollen. So wird das nix mit dem Weg aus der Krise!

Meine Forderungen an Fleischmann:
- Digitalschnittstelle in allen Lokmodellen
- Schluss mit Spielkram wie Soundloks
- Schluss mich extrem überzogenen Höchstgeschwindigkeiten
- Schluss mit der Hochbeinigkeit
- Weniger Neuheiten und dafür mehr Modellpflege
- rotes Schlusslicht für typische Wendezuglokomotiven (z.B.: BR 218, BR 141, BR 146, BR 111)

Was die Übernahme der Roco N Artikel betrifft, so reicht hier eine konsequente Modellpflege im Hinblick auf Kurzkupplung und Digitalschnittstelle um das Sortiment ohne hohe Aufwendungen für Formneuheiten um viele interessante Modelle zu erweitern.

Abschließend doch noch ein paar Bemerkungen zur Preisgestaltung. Für eine Lokomotive mit Digitalschnittstelle, 5-Pol Motor, Kurzkupplungskulisse bin ich bereit folgende Preise zu zahlen:

Dampflokomotiven: EUR 150,00 bis EUR 250,00
Diesellokomotiven: EUR 100,00 bis EUR 150,00
Elektrolokomotiven: EUR 100,00 bis EUR 170,00

Fleischmann bietet, zumindest bei den Neuheiten der letzten Jahre, eine super Qualität. Trotzdem ist für mich bei diesen Preise das Ende der Fahnenstange definitiv erreicht.

Ich habe in den letzten Jahren vor allem Minitrix Modelle gekauft. Da ist zwar auch nicht alles Gold was glänzt, aber Neuheiten wie die Alpentransitgüterwagen, die DR-Schnellzugwagen oder die Baureihe 185 waren Modelle mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis!

Viele Grüße,
Mathias



Zitat

Beispiel Triebwagen BR 614:
Das Modell wird bis heute mit ausschwenkenden Pufferbohlen, ohne Digitalschnittstelle und mit Uraltantrieb produziert. Das einzige, was sich von Jahr zu Jahr verändert hat, war der Preis.


Beim 614 schwenken die Pufferbohlen nicht aus, sondern nur die Frontschürzen. Ebenso beim 628. Was aber trotzdem nicht schön aussieht. Deshalb ganz klar die Forderung nach Überarbeitung beider Triebwagen. Der 628 könnte endlich auch als 628.4 erscheinen. Und als CFL-Version, einfacher und preisgünstiger als diese dürfte keine zu verwirklichen sein.

Digitalschnittstelle ist ein Muss.

Und nicht zu vergessen: Die Preise müssen stimmen...

Wolfgang
"...rotes Schlusslicht für typische Wendezuglokomotiven (z.B.: BR 218, BR 141, BR 146, BR 111)..."

Hallo Matthias (21),

grundsätzlich stimme ich Dir in diesem Punkt zu. Wendezug-Lok-Rückleuchten gehören bis heute -warum auch immer- nicht zur Fleischmann-Philosophie. Und man fragt sich warum!

Die Modelle 111, 141, 218 gehören "zum alten Eisen". Ich würde diese Loks nicht noch einmal kaufen, nur weil jetzt rote Rückleuchten kämen. Daß Fleischmann darauf allerdings auch bei den "Frischlingen" wie der 101 oder der 146 verzichtet hat, kann man doch wirklich nicht nachvollziehen und erntet nur Kopfschütteln. Chance vertan und man fragt sich schon wieder warum!!

Der Zug mit den fehlenden Rückleuchten ist für mich/für viele sicherlich endgültig abgefahren. Da hat Flm einfach geschlafen-hoch-zehn!!!

Gruß, Olaf
Hallo Olaf,
ich würde die 111, 141 und 218 auch nicht noch einmal nur wegen der Rückleuchten kaufen. Ich würde mich aber sehr wohl für überarbeitete Maschinen dieser Baureihen interessieren:

- Rückleuchten
- Digitalschnittstelle
- Antrieb mit 5-Pol Motor und moderater Endgeschwindigkeit
- Preis: max. 140 EUR

Bei den genannten Baureihen handelt es sich um Maschinen, die für den Epoche IV/V Bahner kaum verzichtbar sind.

Insbesondere die BR 218 ist für den Modellbahner, der nicht elektrifizierte Strecken in der Epoche IV/V betreibt sogar ein muss. Da es nur das Fleischmann Modell gibt, habe ich 4 dieser Rennsemmeln ohne Digitalschnittstelle und Zugschlussbeleuchtung am Start. Ich ärgere mich immer wieder, dass trotzdem die Maximalgeschwingkeit durch den eingelöteten Selectrix Decoder begrenzt wird, die Lokomotive bei Fahrstufe 31 immer noch locker 200 km/h läuft.

Viele Grüße,
Mathias
Hallo Mathias,

kleine Frage: ist das ein reiner SX Decoder oder ein Multi?

Gruß

Berti
Hallo,

Zitat

Ich ärgere mich immer wieder, dass trotzdem die Maximalgeschwingkeit durch den eingelöteten Selectrix Decoder begrenzt wird, die Lokomotive bei Fahrstufe 31 immer noch locker 200 km/h läuft.



Der Satz ist ein Widerspruch... Ist die Vmax nun ausreichend begrenzt oder nicht? Auf welchen Wert ist Vmax eingestellt?

Grüße, Peter W.
Ich wünsche mir von Fleischmann eine andere Preispolitik, damit man sich auch wieder Modelle leisten kann. Möglichst lange die Artikel im Sortiment zu führen. Evtl. um jüngeren die noch selbst kein Geld verdienen eine Hobbyserie zu verschaffen wo sich diese dann auch an die Modellbahn ran trauen können. Evtl. ältere Roco Modelle hier verwenden.


Gruß Björn
Hallo,

es ist zu vermuten dass dies zumindest mit den Roco Modellen so geschehen wird.
Es geht aber nicht an, Modelle mehrere Jahrzehnte lang am Lager rum liegen zu lassen. Mir persönlich ist ein schnell drehender Sortimentswechsel lieber.

Grüße, Peter W.
Genau, schnellere Produktzyklen, Einmalserie mit neuer Variante ankündigen, auflegen, abverkaufen, wenn weg dann weg. Und hopp, nächste Variante - das wäre optimal.

Heute in den Zeiten von Internet ist es doch überhaupt kein Problem mehr, verpasste Varianten auf Ebay nachzukaufen, und meistens wird's sogar billiger.

Andreas
Preise adäquat anpassen! Manche Preiserhöhungen und Preisunterschiede sind nicht nachzuvollziehen. Ach, wir wollten das Thema ja nicht wieder breit treten.

- die oceanblau/beige Wagenflotte einer dringend notwendigen Modellpflege unterziehen und  
  erweitern
- Epoche IV Baureihe 111 in oceanblau/beige und eine 103 mit schwarzem Lokrahmen
- gut sortiertes Stamm-Sortiment
- interessante Einmalserien jedes Jahr
- alle Loks und Wagen mit Profikupplung ausrüsten (der Preis und die Preiserhöhung der Profi-
  Kupplungen ist eine Frechheit)

Wenn ich mir die Jubiläumszüge so anschauen, hab ich fast den Verdacht, daß die Züge, also die betreffenden Loks und Wagen, schnell noch reanimiert werden sollen, um nicht als Lagerleiche zu enden, dann aber bald aus dem Programm fliegen. Bin sowieso gespannt, was im Programm bleibt. Den wie lautet es in der Einletung, ... werden wir uns in Zukunft auf ein umfangreiches Sortiment auch internationale Modelle konzentrieren. Das wird bestimmt sehr bunt.

Gruß.

Boris
Ich wünsche mir wieder einen Service so wie aktuell bei Trix. ( Thread Beulentender)
Alles nur noch über den Händler abzuwickeln finde ich irgendwie kundenfeindlich, vor allem wenn kein Händler in der Nähe ist.
Ansonsten eine etwas feinfühligere Preisgestaltung, und Modelle mit Technik auf heutigem Stand.

grüße Uwe
Hallo zusammen,

ich erwarte nix vom Fleischmann Neustart, das hat dann den entscheidenden Vorteil nicht entteuscht zu werden   meine Wünsche sin da schon was anderes

Thema Profikupplung wurde von Boris schon treffend erwähnt, voll Zustimmung
Keine Modellankündigungen die dann Monate - nach geplantem Lieferdatum - später erst erscheinen
Überarbeitung der bewärten Modelle bezüglich Antrieb - Motor, und Schnittstelle für Digital (auch wenn ich sie nicht brauche) und KKK
bei den Dampfern eine feinere Steuerung.  
  und das zu vernüftigen Preisen
weg von jetztigen Support über die Händler und wieder zurück zum Kundendiest am Verbraucher
Ersatzteile zu vernüftigen Preisen

weg von Einmalserien (wenn weg dann weg und Pech gehabt ), von mir aus kleiner Auflagen, wenn diese Abverkauft sind eine Nachproduktion (reduziert Lagerkosten)

Kataloge und HP mit UVP
Kataloge zu vernüftigen Preisen, ist schließlich Werbung und selbige können die Hersteller von der Steuer absetzen
getrennter Katalog H0 und N wie bisher

Gruß Detlef
Hallo!
Ersatzteilservice online abwickeln, wie bei Minitrix, heute bestellen, Mittwoch geliefert! Also ET Service wieder direkt mit den Kunden abwickeln, wie früher.... Vielleicht kann man gleich auch so ne Art Fabrikverkauf organisieren, ggf. ebenfalls online.
Fahrzeuge: 23 mit Ov und verbesserten Antrieb, neue pr P8/38.10, die völlig mißratene 50 er ersetzten und 50.35-37 und 50.50. 94 er mit seitlichem Ov. Die Steuerung bei 62 und 91 komplettiieren...  Für die Oldis analog, für die Jugend gleichzeig mit Dekoder ausliefern. Keine Doppelentwicklung ala Nohab.. Herstellen, was die Umfragen ergeben. Nicht mehr so hochhackig. Alte Roco Fahrzeuge modernisiert wieder auflegen, Lücken im Sortiment   schließen z.B. E 41/141 mit Einfachlampen in Grün/b/t, or,vr. E10/110 dito.
Gruß
thomas.splittgerber.b
Hm, wir haben die 100 ja noch nicht voll.

Oberste Priorität hat in meinen Augen, dass die Qualität der Fahrzeuge auf dem gleichen Niveau bleibt, wie bisher und das der (Ersatzteil-) Service wieder zu ´alter Stärke` findet.

Gruß Marco

Hallo zusammen;

Ich wünsche mir von Fleischmann:
- weiterhin gute Qualität
- fünfpolige Motoren; zumindest bei Neuentwicklungen
- Wiederauflage einiger Roco-Modelle (und zwar zum Roco Preis)
- Liefertermine so legen, dass diese auch eingehalten werden
- Anpassung der Preise nach unten; da nun (auch) in Osteuropa produziert wird, sehe ich nicht ein, dass die hohen Preise beibehalten werden
- Digitalschnittstellen bei den Loks; wenigstens bei Neuentwicklungen
- keine Artikel mit Zwangsdecoder (wie die neuen Steuerwagen)
- Beibehaltung der Standard-Kupplung; schließlich fährt nicht jeder mit Profikupplung - mich eingeschlossen

Grüße
Roland
Hallo zusammen,

aus meiner Sicht sollte sich Fleischmann um den Nachwuchs kümmern. Wir N-Bahner sind ja vom Aussterben bedroht. Neben den hochwertigen Modellen wird es höchste Zeit auch eine Hobby-Linie einzuführen, die auch die Jugend zur N-Bahn bringt.
Aus österreichischer Sicht kann ich mir kaum vorstellen, ein Kind für die N zu begeistern. Spätestens im Moba-Laden wird es sich für H0 entscheiden.
Gibt es doch im Fleischmann-web immerhin 29 verschiedene Startpackungen, aber keine einzige nach österreichischen oder schweizer Vorbild.
Liegt wohl auch daran, dass es für die, von Fleischmann angebotenen ÖBB-Lokomotiven, keine passenden ÖBB-Personenwagen gibt. Man macht es halt einem Einsteiger nicht gerade leicht.
Als ich vor 30 Jahren zu meiner ersten N kam, war es noch einfach. Rein in den nächsten Spielzeugladen, Startpackung gekauft und los gings. Heute muss man schon ein Insider sein um überhaupt einen Mobaladen zu finden.

Gruß Walter
Hallo,

ich erhoffe mir von Fleischmann nun die Abkehr von der Hochpreispolitik der vergangenen 15 Jahre. Mir geht es weniger darum, ob ich mir die Modelle leisten kann, vielmehr hat sich für mich die Wertbemessung und der geforderte Preis entkoppelt.
Darüber hinaus wäre die Digitalschnittstelle für alle Modelle schon ganz nett.
Und zu guter letzt: praxisgerechte Kupplungsadapter für die Profikupplung respektive kurzschaftige Steckkupplungen für den NEM-Schacht.
Nicht verzichten möchte ich auf die Fleischmann-Qualitätskontrolle!

@w.a.b.: Mit den Startpackungen hast Du recht. Vielleicht lernt man ja von Roco und bringt länderspezifische Packungen. Und gleichzeitig kommen ENDLICH die kurzen Schlieren- und die Inlandsreisezug-/CityShuttle-Wagen als Großserienmodelle...


Grüße,

Christian
Zitat

ENDLICH die kurzen Schlieren- und die Inlandsreisezug-/CityShuttle-Wagen als Großserienmodelle...


das wäre natürlich großartig, dann hätte auch die Herkules was zum Ziehen.
Mit den neuen Metronom-Dosto`s wären auch die ersten Schritte Richtung ÖBB-Dosto`s gelegt.

Gruß Walter
Hallo Roland,

ich relativiere meinen Punkt mit der Profikupplung

1. Auslieferung mit Standardkupplung und kostemlose Zugabe der Profikupplung wie bei HO, gegebenenfalls im Austausch beim Händler
2. Preispolitik der Profikupplung wie bei H0
   50 H0 Kupplungen nach NEM für 35,96
   50 N   Kupplungen nach NEM für 62,55  
bei weniger Material und gleicher Bauart
Einzelpreis 1,17 (HO) zu 1,76 (N)  
Auf Börsen bekommen die HOer die GFN Kupplung oft als Gratiszugabe (wenn sie denn den Mund aufmachen)

die Preisschraube muß definitiv wieder in die andere Richtung gedreht werden, bei altbekannter Qualität - aber besserem Öl und Fett in den Modellen ( das verharzen muß aufhöhren)

Gruß Detlef
Mir ist zu diesem Thema noch was eingefallen:

Ich erwarte von der Firma, dass Sie sich zukünftig mal mehr an Ihrer Kundschaft und die Modellpolitik durch Marktumfragen etc. mehr an deren Bedürfnissen orientiert. Gebt Eure unsägliche Ignoranz gegenüber dem Kunden auf und lasst Euch was einfallen, damit die Leute Euch die Modelle aus den Händen reißen!
Ebenfalls ist eine zwingende Anpassung der Preispolitik erforderlich.

Wie schon weiter oben von jemandem beschrieben. Wenn ich weniger Geld in der Tasche habe, bleibt zuerst das Hobby auf der Strecke und damit irgendwann der Modellbahnhersteller.

Ich erwarte also, dass es zukünftig mehr Kaufanreiz durch gutes Preis / Leistungsverhältnis gibt!

Schönen Tach,
Ike.
@ 29
wieso wirds bei Ebay billiger?? Wenn ich pro Modell 7,00 Euro Versandkosten zahlen muss, wirds doch nicht billiger??? Vielleicht Lok-Modelle, aber doch keine Waggons...
Gruß
Günter
@ 32, @ 33
volle Zustimmung, ich überlege mir, überhaupt noch Fleischmann-Modelle zu kaufen, denn bei der Ersatzteilbeschaffung hört der Spaß auf - im Umkreis von 40 km ist bei mir kein einigermaßen vernünftiger Modellbahnhändler zu finden, ich fahr doch wegen eines Ersatzrteils, das vielleicht 7,50 kostet nicht in der Weltgeschichte herum....
Gruß
Günter
Moin,

statt in Erwartungen zu schwelgen, kann ich wohl erstmal in Wartestellung gehen - ob mein Stammhändler vor Ort überhaupt noch von Fleiro beliefert wird.
Irgendwie ist das was am Gären, und das ungute Gefühl hatte ich schon länger....

Immer noch keine Neuheitenprospekte, kommen wohl auch nicht, und auch die längst überfälligen Ersatzlieferungen sind wohl im Bermuda - Dreieck (oder sonstwo) verschollen.

Führt sich  wirklich gut ein, die neue Firma!  

Mit Grüßen, Bernd
Zitat

Immer noch keine Neuheitenprospekte, kommen wohl auch nicht,......



Bei den Katalogen würde ich mal noch die Spielwarenmesse in Nürnberg abwarten, die jetzt am Donnerstag beginnt. Vollmer gibt z.B. auch erst am Donnerstag auf Ihrer Homepage seine Neuheiten offiziel bekannt.

Gruß
Frank
Hallo ,

>>Immer noch keine Neuheitenprospekte, kommen wohl auch nicht,<<
... meine habe ich heute erhalten ... - dann muß wohl bald Messe sein ?

gaga
Hallo !
Also meine Händlerin vor Ort Modellbahneck Achim hat den Neuheitenprospekt und diverse Modelle vorrätig. Scheint bei FLM so langsam wieder alles in Schwung zu kommen. Die Aufmachung setzt sich von älteren Prospekten deutlich ab.

Gruss

Daniel
Also ich sehe hier auch eine Chance:

So könnte Fleischmann doch ein eigenes Hobbyprogramm auf dem Markt bringen, in dem sowohl alte Flm als auch Roco-Formen enthalten sind. Wenn ich mir zB überlege wieviel die alte 218er kostet, ein Modell, welches die meisten Modelleisenbahner bereits besitzen...........
Für einen zweistelligen Preis (60-90 Euro) könnte man sich da sicher noch eine Farbvariante holen, aber für den derzeitigen Preis? Sicher nicht!
Ganz entscheident für mich wird das Verhalten bei Ersatzteilen, Reparatur etc.der neuen Fleiroc, oder Rocmann's sein.
Sollte diese Teile nur noch über Händler zu beschaffen sein und nicht mehr direkt ab Werk, hat es sich bei meinen Anschaffungen, etc. bei der neuen Firma erledigt.
Wie soll man denn, wenn kein Händler im Umkreis von ca. 50 km vom Wohnort mehr vorhanden ist, noch bei Rocman etwas kaufen?
Die Manager sollten sich mal in die Lage der Kunden auf dem flachen Lande versetzen.
Die leben wohl auf einer Insel der Glückseeligen. Werden dann schon merken, was für einen Murks sie verzapfen.
Werni
Hallo Werni,

Ersatzteile:
bei guten Versandhändlern, die die Spur N mögen
Kann auch billiger sein als ein Händler vor Ort, oder als direkt beim Hersteller
Garantieleistung:
In der Regel sind die beim Verkäufer geltend zu machen.
Bietet ein Hersteller an das zu übernehmen ist das freiwillig und darf nicht al "muß" für alee anderen genommen werden, auch wenn es wünschenswert wäre.
Reparatur:
Direkt über den Hersteller wäre wünschenswert, es gibt ja träge Händler - lese ich immer wieder.

Die Möglichkeit alles direkt über den Hersteller zu machen sollte dieser nicht kategorisch ausschließen, das kann nach hinten losgehen

Gruß Detlef

Hallo,

ich erwarte mir doch ein wenig niedrigere Preise auch wenn es schwer zu machen sein wird.
Bei der ersten 185 bei 200€ hab ich noch geschluckt.
bei der nächsten Serien auch (European Bulls....Crossrail) bei 215€.
aber heute beim Vorbestellen der Holcim 482 ist der Hals dick geworden bei 233€........

Gruß,
Matthias
Hallo Matthias,

wieso wird der Hals dick? Bei mir bleibt einfach die Geldbörse dick

Gruß, Raimond
Hi Raimond,

bei mir bleibt die Bank/EC-Karte bei solchen Gelegenheiten immer gleich schlank, zumal man Vorbestellen weder Börse noch Karte braucht:-P

Mein Hals bessert sich wieder, da Erkältung langsam rumgeht In Summe wird GFN wohl ähnlichen Umsatz mit mir machen wie letztes Jahr. Da allerdings dank Preissteigerungen wohl stückzahlenmäßig weniger dabei rauskommen wird, halten sich Folgekosten für neue Gleise, Oberleitung und Preiserlein in Grenzen und man spart dabei sogar noch - das nennt sich dann neudeutsch die "total cost of ownership"

Zumindest bei der Modellauswahl trifft Fleischmann aber seit ein paar Jahren meinen Geschmack:-/ Ich hoffe daß da durch den Neustart noch ein bisschen mehr Dynamik reinkommt.

/Martin
Hallo,

nachdem zahlreiche Meinungen hier genannt und bekannt worden sind, versuche ich eine Zusammenfassung.

Bei aller Unterschiedlichkeit und gelegentlicher Gegensätzlichkeit der Wünsche
sehe ich doch einige klare Trends bei den Forderungen von uns N-Modellbahnern:
- Eine genormte Digitalschnittstelle muss für alle Triebfahrzeuge Standard werden.
- Die Fleischmann-Qualität in Form, Farbe und Mechanik muss bleiben.
- Den verbliebenen Rennsemmeln und Ruckständern ist Fahrkultur beizubringen.
- Zahlreiche alte Modelle sind auch äußerlich zu überarbeiten.
  Bei Fleischmann-Modellen betrifft das vor allem Pummeligkeiten und Klobigkeiten,
  beim neu erworbenen Roco-Formenschatz sind bisher fehlende KK-Kulissen nachzurüsten.
- Technische und optische Verbesserungen an vorhandenen, viel gebrauchten  Modellen sind für  
  viele Modellbahner wichtiger als exotische Formneuheiten.
- Keine "alten Möhrchen" mit überholten  Standards zu hochmodernen Preisen, und überhaupt    
  gibt es die deutliche Forderung, mit den Preisen auf dem Teppich zu bleiben.
- Edit: Und last but not least: Eine einfache, kundenfreundliche Ersatzteilbeschaffung direkt beim
  Hersteller (Werni @ 55 hat vollkommen Recht).
Wenn diese Zusammenfassung von Euch als zutreffend angesehen wird, bräuchten wir nur noch jemanden, der sie den neuen Fleischmännern freundlich präsentiert.

Dann schaun mer mal, ob Fleischmann seine Kunden hört und versteht.

Es grüßt
Karl



Hallo Karl,
schöne Zusammenfassung. Klingt eigentlich alles in allem machbar, logisch und vernünftig.

Jetzt noch 2 - 3 dicke Beraterverträge dazu, dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen

Gruß Reinhard
Karl,
ich glaube Du hast bei Deiner Aufstellung ein einfachere, kundenfreundlichere Ersatzteilbeschaffung direkt beim Hersteller, wie seither, vergessen aufzuzählen. Denn ohne da etwas in die richtige Richtung zurückzurudern, werden einfach weniger Sachen gekauft werden.
Werni
Hallo N-Gemeinde,
ich kann dem bisher gesagten eigentlich nur Zustimmen. Gerade was die antiquierten Befestigungen der Wechselbehälter betrifft. Die Loks werden technisch immer weiter verbessert (LED-Beleuchtung, Schnittstellen, Kinematiken etc.) aber bei den Wagen werden immer noch die "Stöpsel" der 70er/80er Jahre verwendet.
Selbst bei den Neuentwicklungen wie den Roos oder der Wechselbehälter "SBB Cargo Domino" wird auf eine Kompatibilität zum alten Programm geachtet. Wir fahren doch auch keine Loks mehr mit aufziehbarem Uhrwerk.
Die neu angekündigten Doppeltragwagen werde ich mir vorher ansehen, bevor ich sie kaufe. Ist auch hier wieder "gestöpselt" worden, verbleiben die Wagen beim Händler.
Fleischmann hat ein so tolles Fahrzeugprogramm. Sollten jetzt noch die hinzugewonnenen Wagen des Roco-N-Programms (speziell die Güterwagen) allmählich eine zeitgemäße Kinematik erhalten und die Preise erschwinglich bleiben, kann die momentane Marktposition sicherlich ausgebaut wenn nicht sogar verbessert werden. Ist wohl auch im Sinne aller. Die jahrelangen Fehler der Hersteller - mit Hilfe der Sammler- scheint aber ein Ende gefunden zu haben: die wilden Werbe-Bedruckungsvarianten von Güterwagen, die keinerlei Vorbild haben.
Komischerweise sind die Fahrzeuge beim Händler am schnellsten vergriffen, die man auch beim Vorbild häufig im Ganzzugverband findet: braune bzw. die neuen roten Schüttgutwagen, braune G-Wagen, graue Kesselwagen. Hier hat Minitrix durch die 40-Wage-Display Aktionen mit günstigem Einzelwagenpreis gute Vorarbeit geleistet. Am Neuheitenprogramm 2009 von Fleischmann sieht man jetzt, daß man hier gelernt hat.
Nur der Wagenpreis ist zu überlegen.
Die Industrie, so glaube ich, wirft uns Modellbahnern vor, zu hohe Ansprüche am Rollmaterial zu stellen.
Ich erwarte nicht jedes Jahr 20 komplette Neuentwicklungen von technisch komplizierten Modellen.
Es gibt genügend verschiedene gedeckte Güterwagen in allen Epochen, die noch nicht als N-Modell umgesetzt wurden, die aber bei der Bahn als Standardwagen zu tausenden zu finden sind oder im Fuhrpark vorhanden waren. Nur, wenn man sich solcher Modelle annimmt, sollten man sie auch soweit technisch und
wirtschaftlich möglich, korrekt umsetzen. Ich persönlich finde maximal 3 bis 4 Neuentwicklungen (ca. 1 Wagen/Epoche) als völlig ausreichend. Und dann gleich als Mehr-Wagen-Display, damit sich die Formkosten der Modelle die den Produzenten schnell bezahlt machen. Nur so kann, miener Meinung nach, die Branche überleben.
Andreas
Moin Andreas,

Zitat

Es gibt genügend verschiedene gedeckte Güterwagen in allen Epochen, die noch nicht als N-Modell umgesetzt wurden, die aber bei der Bahn als Standardwagen zu tausenden zu finden sind oder im Fuhrpark vorhanden waren. Nur, wenn man sich solcher Modelle annimmt, sollten man sie auch soweit technisch und
wirtschaftlich möglich, korrekt umsetzen. Ich persönlich finde maximal 3 bis 4 Neuentwicklungen (ca. 1 Wagen/Epoche) als völlig ausreichend. Und dann gleich als Mehr-Wagen-Display, damit sich die Formkosten der Modelle die den Produzenten schnell bezahlt machen



So isses, und da hätte man auch noch einiges nachzuholen in N.

Mit Grüßen, Bernd
Hallo ,

ich erwarte erstmal eine konkrete Aussage über den Fortbestand ? der ehemaligen Roco-N-Produktion.
Habe ich was verpaßt oder kommt da noch was ? Oder kommt etwa garnix mehr ?

gaga
Vorweg, ich gehöre mit meinen (noch) 31 Jahren im Grunde zu den Nachwuchs-N-Bahner.
Aufgewachsen bin ich als Epoche IV-N-Bahner. Praktisch mein gesamtes Material besteht als Epoche IV-Material.
Auch wenn meine Modelleisenbahnanlage derzeit aus Platzgründen nicht aufgebaut ist, sondern in Kartons verstaut ist, bin ich im Herzen immer ein N-Bahner geblieben. Die Faszination hat mich nie losgelassen. Mindest 1x im Jahr schaue ich zumindest, was es so an Neues gibt. Und so bald es die Platz- und Finanzsituation wieder zulassen, würde ich wieder richtig aktiv werden.

Zum Thema: Was erwarten N-Bahner?

Nun, jeder wird seinen einen oder anderen Produktprogrammwunsch haben.

Aber erwarte bzw. wünsche mir von Fleischmann/Rocco, aber auch von den anderen Herstellern, dass sie sich endlich strategisch neu aufstellen und zukunftsfähig werden.


Liebe Fleischmänner & Co.,

angesichts der drohenden Demografie und der Konkurrenz durch andere Spielwaren, sollten die Modelleisenbahnhersteller dringend stärker kooperieren und gemeinsam über neue Konzepte beraten.

Was ist aus meiner Sicht besonders wichtig:

1. Standardisierung halte ich für die Zukunft äußerst wird.

Deshalb:
1. NEM-Digitalsteckplätze, auf allen Loks u. Triebzügen, die dauerhaft im Produktprogramm bleiben sollen
2. NEM-Steckplätze für Kupplungen (Kuppelungen (Standard, verschiedene Kurzkupplungen) müssen einfacher anbringbar oder austauschbar sein


Die Modellbahnen müssen insgesamt noch stärker kombinierbar sein.
Die Kunden profitieren davon, was die Modellbahn attraktiver macht.
Und für die Hersteller senkt es die Kosten, wenn es mehr gemeinsame Standards gibt.
Bezüglich Standardisierung sollten, die Modelleisenbahnhersteller ins Auge fassen, Teile die nicht zu den Kernkompetenzen des Herstellers gehören, gemeinsam mit anderen Herstellern produzieren zu lassen.


2. Produktprogramm:
Mir als IV-Epoche-N-Bahner ist aufgefallen, dass es von Jahr zu Jahr weniger Material zu dieser Epoche gibt. Wie soll in Zukunft "meine" Epoche ausbauen, wenn’s nichts gibt?

Deshalb:
1. Für die Epochen II-V (eventuell auch I) mehr "Brot und Butter"-Loks/Waggons (bei diesem Material gibt es genügend Nachfrage, dass die Hersteller ruhig auch über Qualität u. Preis konkurrieren dürfen.
Kein Hersteller muss alles und ständig im Angebot haben. Aber seid zueinander moch mehr kompatibel.
2. Lieber etwas kleinere Auflagen, dafür eventuell die Standard-Produkte alle paar Jahre überarbeiten und neu auflegen.
3. Weniger Einmalserien bzw. Raritäten - wenn Ihr Euch nicht sicher seid, dass die Produktinvestition in absehbarer Zeit (was auch Lager liegt, bindet Kapital und verhindert, dass es in andere Projekte investiert werden; hohe Lagerbestände (Vorräte) sind besonders im Mittelstand nicht selten ein Insolvenzgrund (am Markt vorbei produziert)! Bereit lieber zuerst Marktforschung!
4. Standard-Produktprogramm (insbesondere Loks) nach und nach überarbeiten und modernisieren (auch im Zuge einer Standardisierung/Digitalisierung)
5. Neues Gleissystem (eventuell z.B. zusammen mit Minitrix) oder Übergangsgleise konstruieren und Lücken im Gleissystem schliessen.
6. Macht Euch die Digitalisierung/Computerisierung zum Verbündeten.

Preis/Vertrieb:
1. Preise müssen sinken, bzw. mal über mehrere Jahre konstant gehalten werden
Wenn das nicht geschieht, wird die hochwertige Modellbahn zum reinen Luxus und ihr verliert immer weitere Käuferschichten.
Senkt lieber die Kosten!
Die deutschen Modelleisenbahnhersteller sind gut beraten, sich mal an einem Rundentisch zusetzen und gemeinsam über Zukunftskonzepte zu beraten. Denn es scheint, dass Ihr alle dieselben oder ähnlichen Probleme habt.
2. Zeigt wieder mehr Präsenz in den Spielwaren-Abteilungen der Kaufhäuser! Fachgeschäfte und Messen alleine reichen nicht!
3. Bereit mehr Marktforschung! Und beherzigt mehr das Marketing-Modell: AIDA (Attention, Interest, Desire, Action).

Ein noch paar weitere Sätze zum Vertrieb und zum Nachwuchs:
Ich sehe eigentlich weniger das Problem, dass die Modellbahn "uncool" geworden ist, sondern, dass die Vorbilder und Anreize fehlen. Ja, vielleicht ist unsere Gesellschaft insgesamt bequemer geworden. Aber wenn man schaut, wie gut Heimwerkerbaumärkte gehen, so muss man sagen, dass das "handwerkliche Arbeiten" nicht out ist.
Der Erfolg von vom Miniaturwunderland Hamburg zeigt, dass die Modellbahn auch noch heute ziehen kann. Selbst meine Mutter war begeistert. Sie war übrigens auch ganz fasziniert, von den Haufen Computern dort.
Gerade auch deshalb, müssen sich die Modellbahnhersteller im Computerzeitalter die Computerisierung/Digitalisierung zum Verbündeten machen. Auch ich habe einige PC-Spiele und kann damit tagelang spielend verbringen - und trotzdem hat die Modellbahn ihren Reiz, sie hat nichts davon verloren. Im Gegenteil die Digitalisierung erlaubt viele Funktionen, die ich mir immer gewünscht habe. Nutzt sie!
Und zeigt dem Nachwuchs/Kindern, was die Modellbahn alles kann.
Technik zum Anfassen + Computer - Was gibt es Besseres?

Und geht wieder in die Geschäfte, wo insbesondere vor Weihnachten die neuen Kunden "lauern". Mir ist heuer zu Weihnachten bewusst aufgefallen, dass man Modelleisenbahnanlagen mittlerweile richtig suchen muss! So kann man keine Kunden gewinnen! Kinder müssen die Anlagen sehen, um das "N-Bahn-Fieber" zu entfachen!
Und trotz schlechtem Image der DB, ist die Eisenbahn nicht uncool. Die Kinder kümmern sich nicht um das Image der Bahn. Die sagen noch immer "Schau, Papi, ein ICE". Eisenbahn kann noch immer faszinieren.
Diese Chance, dieses Zeitfenster der Faszination, muss genutzt.
Und die Modellbahnherstellern müssen den Vätern helfen (mit attraktiven Preisen), die Kinderwünsche zu Weihnachten zu ermöglichen, um das "N-Bahn-Fieber" zu entfachen.
Kinder wollen das Gesehene nachspielen, erst später kommt die Nostalgie dazu. Ist das N-Bahn-Fieber erfolgreich gelegt, wird es in der Regel immer vorhanden bleiben, und man hat jahrzehntelang lang ein Käuferpotenzial.

Geschieht das nicht, wird die Modellbahn ein sterbendes Hobby werden.

@alle
Sollen wir jetzt Fleischmann wegen ihrer Preise boykottieren?
Qualität hat nun mal seinen Preis.

habe die Tage einen Beutel Streufaser von Faller gefunden. Preis 0,90 DM!!
Also alles ist teurer geworden.
Zum Thema:
- warte auf die blaue Multimaus
- Fortbestand des Roco- Gleissystems
- Einführung eines Hobby. Sortimens. ( Gab's bei Arnold auch mal )

Holger
Hallo,

ich erhoffe mir gute Qualität, gute Preise(beides auch gerne "sehr gut") und
eine gute Modellpolitik.

@Holger
Dass Qualität ihren Preis hat kann man so nicht sagen. Wenn der Kunde, aufgrund
eines, subjektiv, zu hohen Preises nichts kaufen kann oder will, dann verkauft der
Hersteller, logischerweise, auch nichts.
Zu niedrigeren Preisen lässt sich normalerweise mehr verkaufen, als zu höheren.
Natürlich kann der Hersteller sich aussuchen, ob er eine kleine, zahlungskräftige,
Klientel bedient, oder eine größere Verbreitung finden möchte.

Die "Hobbymodelle" von Arnold waren zuvor ganz reguläre Modelle, die aufgrund
des technischen Fortschritts in der Fertigung irgendwann als zu schlecht erschienen,
und weil eben noch viele davon gelagert waren, die sich wahrscheinlich nicht mehr
verkaufen ließen, umetikettiert.
Ansonsten sind sogenannte Hobbymodelle totaler Quatsch, so es denn die äußerliche
Ausführung betrifft. Es könnten jedoch, wie bei dem Minitrix LINT, verschiedene
Ausstattungsvarianten geliefert werden, welche aber nachrüstbar sein sollten.

Grüße, Uwe
Hmm, was erwarte ich als N-Bahner?
Eigentlich alles. Und kommen wird nix, aber nun um Ernst...

Meine Wünsche - ähem Träume

- Bezahlbare (und damit meine ich maximal EUR 199,00) und doch sehr feine Lok-Modelle mit Decoderschnittstelle, aber keine Zwangsdecoder,

- das gilt auch für Wagen, kein Set-Wahnsinn wie bei anderen Herstellern,

- Digitale Kupplung in Spur N,

- Erweiterung bestehendes Schienensystems (Bogenweiche R3/ R4),

- und Einführung eines wirklich hochwertigen Schienensystems, welches Peco 55 das Wasser reichen muss.

Na, ich träume dann mal weiter - und gehe heute abend noch fahreN...

Gruß

H.S.

Hallo,

ich wünsche mir (nicht nur von Fleischmann) DR Ep. IV Güterwagen.

Viele Grüße

Alex
Hallo liebe Gleichgesinnte,

mir ist auch Vieles aufgefallen zu diesem Thema. Ich glaube, dass die Leitenden Mitarbeiter bei z.B. Fleischmann nicht richtig lesen und sehen können. Sie hätten sonst hier im Forum oder auch bei ebay gut erkennen können, was gut geht und was nicht. Hochpreisig geht nicht, ich denke da eher an ein Mittelmaß aus Fleischmann und Roco. So könnte es mit den Stückzahlen und den stückfixen Kosten klappen. Also Stückzahlen hoch, fixe Kosten pro Stück dadurch runter. Über Qualität braucht gar nicht diskutiert werden. Habt ihr denn schon mal ion einer Produktbeschreibung gelesen, dass dieses Produkt besonders günstig im Preis sei, dafür aber auch in der Qualität nicht besonders gut? So etwas ist wohl noch nicht vorgekommen.
Ich denke dabei auch an die neue Ae 6/6. Kommt mir wie ein Leichtbau vor, mit schwerem Preis. Mal sehen, wie lange das Gerät hält.
Zu den Neuheiten noch eine Anmerkung: warum wird nicht der Schiebeplanenwagen aus dem Roco-Programm als Neuheit vorgestellt. Mit neukonstruierter KKK? Ein absolut gefragtes Modell. Kann man erkennen, wenn man z.B. bei ebay aufmerksam die Verkäufe verfolgt. Aber auch viele meiner N-Bahn-Freunde hätten gerne mehr davon. Die Kosten dürften sich bei der Konstruktion im Rahmen halten( es gibt noch mehr dieser Beispiele). Ist aber wohl für die Leitenden eine zu einfache und zu billige Hilfe, die Probleme in den Griff zu bekommen.
Ein riesiges Neuheitenprogramm zu den bekannten Preisen wird da keine Hilfe sein. Farbvarianten für 249,00 Euro, aufgedruckt auf ein falsches Modell (185), wer kauft das? Wo ist die 185.2??? Das überläßt man gerne dem Mitbewerber. Ich wünsche weiter eine angenehme Nachtruhe!!
Falls die Fleischmänner schnell eine kostenlose Beratung wünschen, Ismael darf meine Daten gerne weiter geben.

Herzlichst
IngoR
Hallo.

Ich weiss, dass Qul. made in G seinen Preis hat, doch wenn bei Elloks die 200-er Grenze klar gerissen wird stockt mir der Atem und die Geldbörse erzittert.......
Wenn ich mitbekommen sollte, dass die produktion dann bei diesen Preisen ggf aus der guten alten BRD abwandern sollte, habe ich zus. ein moralisches Problem, dass meine Kauflaune nocheinmal sinken lässt. Wie schon geschrieben, ein Mittelweg wäre eine Lösung gewesen. Ich freue mich zwar, wenn es günstige Modelle gibt, werden die dann aber zu billig (29,90 HT / 59,xy R*) und das im Laufe der zeit, verärgert mich das wenn ich zu höheren Preisen gekauft habe und ich lasse es in Zukunft in der Hoffnung es würde billiger. Ausserdem brauche ich keine 15 Loks einer Reihe, sind sie auch noch so billig.
Werden die Modelle zu teuer, gibt es eben nur eine 1010 und nicht noch auch die Grüne. Pech für den hersteller, bei moderaten Preisen hätt ich vielleicht beide genommen. Die 1020 hat auch bei mir das Signal für die ozeanblau/beige 194 auf rot wechseln lassen: Abermals Pech für den hersteller => 400 Umsatz statt evtl 600......

CU
WE
Zitat

die ozeanblau/beige 194


Die ist aber jetzt in Aktion. Nur weiß keiner was sie im Angebot kostet.
ich wünsche mir von Fleischmann die schönen DR Dieselloks V100 V200 und V300 und natürlich passen die Personenwagen.
Gruß Tobi  
@IngoR: Das hab ich bei Roco schon nicht verstanden, warum von den Schiebeplanwagen nicht mehr kamen. Allerdings dürfte es sich um eine halbe Neukonstruktion handeln, wenn man die mit KKK versieht (Drehgestelle, Unterbau), von daher auch nicht soooooo billig. Billiger kommt es, vorhandene KKK-Modelle in Varianten aufzulegen - meinetwegen in Form der von vielen gehassten Displays mit versch. Betriebsnummern. Ansonsten - dürfte die Beratung, die die meisten Hersteller aus dem Forum bekämen, wohl wirklich umsonst sein

@Wutz: Es könnte sein, daß Hersteller/Händler bei 2 Loks a 200 Euro zwar weniger Umsatz aber mehr Gewinn machen als bei 4 Loks zu 600Euro...? von den 30Euro Loks müßte man z.B. 6mal so viel verkaufen, von den 60Euro Loks immerhin 3mal soviel um auf 400Euro Umsatz zu kommen - und ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß "der Markt" solche Stückzahlen langfristig wirklich aufnehmen kann. Man verkauft kurzfristig was - grad bei variantenarmen Modellen stellt sich vermutlich eher ein Strohfeuereffekt ein: kurzfristig viel verkauft, aber was verkauft man über-übermorgen, wenn die Loks schon jeder in 3facher Ausführung hat? Sowas kann ein breit-aufgestellter Conrad machen, der dann die MoBa auslistet und mit anderem sein Geld verdient.

/Martin
Drei Dinge sind wichtig:

1. Die Fahreigenschaften müssen Top sein.
2. Die Fahreigenschaften müssen Top sein.
3. Die Fahreigenschaften müssen Top sein.

N macht nur Spaß, wenn die Lok geschmeidig und ruckfrei fährt. Dafür ist unbedingt erforderlich:

1. FAULHABER-Motor mit größtmöglicher Schwungmasse

2. Optimale Stromabnahme:
- Dreipunktlagerung der Achsen
- Stromabnahme an allen Rädern
- KEINE HAFTREIFEN, stattdessen Gewicht.

3. Vorbereitung für Decoder.

Nochmal: Eine Lok, die nicht fährt, kann ich an die Wand klatschen (oder in die Vitrine stellen). Nur wenn ich gut fahren kann, kann ich die Vorteile von N überhaupt realisieren.


Weiterhin wünsche ich mir wie bisher qualitativ hochwertige Modelle. Beschriftungen, die wie bisher top lesbar sind, keine Schmierereien.


Was ich noch vergessen habe:

Die Fahreigenschaften müssen Top sein.
Wovon ich träumen würde: ein gutes Gleissystem mit Code 40-Schienen und maßstäblichen Weichen.....


Christoph
Moin,

meine Befürchtungen aus meinem Posting #43 haben sich heute bestätigt:

Zitat

statt in Erwartungen zu schwelgen, kann ich wohl erstmal in Wartestellung gehen - ob mein Stammhändler vor Ort überhaupt noch von Fleiro beliefert wird.
Irgendwie ist das was am Gären, und das ungute Gefühl hatte ich schon länger....  

Immer noch keine Neuheitenprospekte, kommen wohl auch nicht, und auch die längst überfälligen Ersatzlieferungen sind wohl im Bermuda - Dreieck (oder sonstwo) verschollen.

Führt sich  wirklich gut ein, die neue Firma!  




Habe heute nochmal nachgefragt, Resultat:
Immer noch keine Neuheiten - Prospekte, keine Ersatzteillieferungen, etc.

Man ist bei Fleiro offensichtlich heftig bemüht, Händler auf dem flachen Land loszuwerden.

Ich werde mich hüten, hier irgendwelche Details bez. der Lieferverträge zu nennen, kann aber mit Sicherheit sagen, dass ich erstmal reichlich sauer bin.

Wegen jeder Kleinigkeit kann ich jetzt 30 km bis nach Kassel fahren, habe obendrein auch keine Gewißheit, dass die bestellte Ware von dem in Frage kommenden Händler in KS auch zurückgelegt wird, diese Erfahrung habe ich erst kürzlich wieder machen dürfen.

So hatte ich mir die neue Fleiro - Konstellation jedenfalls nicht vorgestellt!

Mit Grüßen, Bernd
Hallo Peter W.,

Zitat


Zitat

die ozeanblau/beige 194


Die ist aber jetzt in Aktion. Nur weiß keiner was sie im Angebot kostet.



Doch, weiß doch einer: ich. Mein Dealer hat mir erzählt, dass sie für 129€ zu haben wäre. Dafür hätte ich sie auch gekauft.

Dummerweise hatte ich sie schon im Dezember gekauft. Zum regulären Preis. Ich hatte ursprünglich die graue EPII-E94 vorbestellt, habe im November dann aber höflich gefragt, ob ich von der Vorbestellung zurücktreten kann und alternativ dazu die schon im Geschäft wartende o/b-194 erstehen könnte. Darauf ging mein Dealer ein. Dumm gelaufen für mich. Aber was will man machen..., wie man's macht...

Grüße Werner K.
Hallo,

@66  119 EUR z.B. bei Lokmuseum.de, auch vorrätig.

Gruß

Wolfgang
@72 Auch mir ist das ins den letzten Tagen so ähnlich passiert.

Hatte über meinen Händler zu einem wirkl. sehr guten Preis die neuesten FL-Modelle der BR185
bestellt (z.B. Crossrail) u. im Dezember gekauft.
Und was sehe ich letzten Samstag auf einer Börse. Ein Händler bietet alle bisherigen Modelle zu einem Preis von 145,00 Euro an.
Natürlich gibts einen freien Markt, aber erst die Leute zu einen hohen Preis abzocken und dann wenn die Modelle nicht laufen zu Dumpingpreisen abgeben.
Liebe Fleischmänner macht endlich eine ordentliche Preispolitik die auch nachvollziehbar ist! Alles andere wurde schon geschrieben.
Zitat

Fleischmann-Neustart: Was erwarten N-Bahner?



= Na was wohl ! Sehr hohe Preise Roco Preise wirds dann nicht mehr geben

Gruß Björn
@72:

Ja, Dumm gelaufen, aber das Thema hatten wir ja schon öfters.  Wer von Euch beschwert sich beim MEdiamarkt und konsorten wenn das Produkt was er im Dezember gekauft hat jetzt im Angebot ist?

@74: was kann bitte GFN dafür, wenn sich ein Händler das Zeug auf Lager legt und hinterher verramscht? Ist GFN auchfür die Preise bei Ebay verantwortlich? Wohl kaum oder?

Gruß Michael
Hi
Halt;
ich denke schon, dass ich als hersteller einen gewissen Einfluss auf die Preispolitik des Einzelhandels haben kann.
Und oft werden Abverkaufsaktionen auch vom Herst. selbst lanciert!
C* zB. ist ein Bsp. für Verramschen. Mir passiert das mit den Bügelfalten nicht mehr (Preislich) => (Das hatte T* wohl auch schon angefangen) die Spirale einmal im Abwärtsgang bestiegen, gibt es kein Zurück.

CU
WE
Hallo zusammen,

was ich mir wünsche? Ganz einfach, dass es weiter geht. Wenn ich mir das Märklin-Desaster anschaue, wäre ich froh, wenn es die Geschäftsleitung hinbekommt, den Markt zu beliefern. Ich hoffe, dass dies nicht zu banal klingt. Aber es einfach meine Erwartung.

Natürlich sollten hier die Betrachtungen der Nachfrage und der Wünsche von uns Modellbahnern aufgenommen werden. Wer am Markt vorbei produziert, hat keine Chance. Und aus vielen Beiträgen davor kann ich entnehmen, dass dies auch bei Flm der Fall war.

Für mich am liebsten Epoche II bis IV der Deutschen Bundesbahn .

Mit dem Preis? Klar, wäre es bombastisch, wenn es günstiger werden sollte. Vor allem unter der Berücksichtigung der aktuellen Situation. Wem etwas gefällt, der zahlt auch vielleicht ein paar Euros mehr. Jeder hat seine Schmerzgrenze und jeder kann nur soviel ausgeben, wie es die persönliche Siutation zulässt. Da spielt dann noch die Zeit mit rein. Der Kauf kommt dann irgendwann einmal über Ebay und nicht über den Händler.....
Ganz ehrlich gehe ich nicht davon aus, dass die Preis fallen. Den Neuheiten kann man dies entnehmen.
Ob der Hersteller einen Einfluss auf den Preis im Einzelhandel hat, bezweifel ich stark. Klar gibt es den UVP. Doch für den Händler liegt der Preis um untersten Limit bei seinem Netto-EK. Klar er verdient nichts mehr.... Doch zeigt mir meine Erfahrung, dass doch die Händler zwischen Brutto-EK und UVP machen können, was sie wollen.

Viele Grüße
an alle
eNler
@71 Bernd
Also zumindest die Prospekte sollten verfügbar sein. War letzten Samstag (7.2.) bei einem kleinen Händler bei mir um die Ecke (Grenze zu den Niederlanden, 20 km bis zur nächsten größeren Stadt), bei dem ich mir dann gleich auch welche mitgenommen habe. Kann also nicht sein, dass Fleischmann die Händler auf dem platten Land nicht mehr unterstützt.

Grüße,
Dietmar
Hi

Sicher kann jeder verramschen wie er lustig ist, Doch einige der Aktionen sind wie gesagt "Ab Werk" gelaufen und da passiert eben folgendes:
Käufer kauft normal.............
Plötzlich wird Art. günstig (Ab Werk) Händler hat noch zum alten EK geordert, kann also nicht drastisch billiger werden:
Kunde ist verärgert, dass Modell in Bucht oder dgl günstig
UND evl wenn Händler doch dann ums loszuwerden runter geht, fühlt sich Kunde vom Händler veräppelt..............

CU
WE
Hi Wutz,
folgendeds Szenario ist aber auch möglich:
Preis ab Werk geht runter, Händler verkauft alte (teuer eingekaufte) Ware zu einem niedrigen Preis und ordert preiswerte Ware ab Werk nach. Irgendwann werden die Sachen von alleine wieder teurer und der Händler macht in Summe seine ganz normale Marge.
Das funktioniert allerdings nur dann, wenn nicht plötzlich der überwiegende Teil der Produkte ab Werk billiger wird, denn sonst hat der Händler ein Problem.

Grüße,
Dietmar
Ich wünsche mir den Weiterbestand des Roco Gleissystems. Bei Fleischmann fehlen 10° Weichen. Und das fertige Schotterbett  ist neben dem Preisunterschied nicht mein Ding.
Ansonsten bleibt uns dann nur Peco.
Gruß Hermann
81: Das ist aber dann doch wohl eher selten der Fall?!

CU
WE


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;