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THEMA: GFN 628.2 stottert bei Vorwärtsfahrt

THEMA: GFN 628.2 stottert bei Vorwärtsfahrt
Startbeitrag
hugi - 18.01.09 21:51
Hallo,
ich habe heute meinen ca. 20 Jahre alten GFN Triebzug 628.2 mit einem Kühn N025 ausgestattet.

Funktioniert auch soweit. Licht schaltet in beide Richtungen korrekt. Rückwärts fährt der Triebzug seidenweich. Er ist gegenüber der analogen Steuerung nicht wiederzuerkennen.

Leider ruckelt er bei Vorwährtsfahrt und bleibt dauernd stehen. Aber nicht immer an den gleichen Stellen sondern relativ willkürlich.

Ich fahre DCC mit der Trix MS.

Für jeden Tipp bin ich dankbar.

Allen weiterhin gute Mobafahrt.

Hubert

Hallo Hubert,

die Suchfunktion mit "628 stottert" oder "Stromaufnahme 628" fördert folgenden Thread zutage:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=278775

Darin ist auch eine Lösung für das Problem der mangelhaften Stromaufnahme beschrieben. Kurz gesagt, geht's um die elektrische Verbindung von Trieb- und Steuerwagen.

Ob's bei Dir natürlich die Stromaufnahme ist, weiß ich nicht ...

Grüße,

Udo.
Hallo Udo,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Den von Dir angesprochenen Thread habe ich schon gelesen und auch überlegt, ob ich die Stromaufnahme auf diese Weise verbessern soll.

Mich wundert nur, dass bei Rückwährtsfahrt alles super funktioniert.

Ich habe bisher allerdings erst den Steuerwagen digitalisiert. In den anderen Teil soll noch ein Funktionsdecoder.

Lg Hubert
Hallo hubert,

hast Du den auch über all mal sauber gemacht, lief der Analog genauso?

Gruß Detlef
Hallo Detlef,

analog lief er ganz normal. Ich habe alles sauber gemacht und ihm auch neue Kohlen spendiert.

LG

Hubert
Hallo Hubert,

achso, na wenn er analog in beide Richtungen normal lief, ist es die Stromversorgung wahrscheinlich nicht.

Wenn es sie ist, ist es allerdings typisch, dass die in eine Richtung besser ist als in die andere, sofern die Haftreifen auf einer der beiden angetriebenen Achsen sitzen, ist die Stromaufnahme dann schlecht, wenn diese Haftreifenachse die in Fahrtrichtung hintere ist.

Viel Glück bei der Fehlersuche!

Grüße,

Udo.
Hallo Udo,

die Haftreifen sitzen je einer auf beiden Antriebsachsen. Einmal rechts und einmal links.

Ich werde wohl mal beide Zugteile elektrisch verbinden und abwarten, ob er besser läuft.

Vielen Dank für Deine Hilfe.

LG

Hubert
Hallo Udo,

ich habe soeben die beiden Zugteile provisorisch elektrisch miteinander verbunden. Jetzt läuft er ohne jedes Stottern vorwärts und rückwärts. Super!!

Es lag also doch an der Stromversorgung. Jetzt werde ich also noch den zweiten Dekoder für die Beleuchtung einbauen und dann die beiden Zugteile fest elektrisch miteinander verbinden.

LG

Hubert
@7,

Hallo Hubert,

wenn du die sowieso elektrisch verkabelst kannst du dir den zweiten Decoder aber vielleicht sparen. Sollteste mal drüber nachdenken.

Liebe Grüße aus Berlin,
André
@8,

Hallo André,

ich habe auch schon daran gedacht. die Idee aber wieder verworfen, da ich vier Kabel von einem Wagen zum anderen verlegen muss. Das wird dann doch ein ziemlicher Kabelwust.

Ich habe auch noch einen ausrangierten Lokdekoder, dessen Eigenschaften äußerst bescheiden sind. Die Lichtausgänge sind aber o.k. Den werde  ich wohl verbauen.

LG aus der Eifel

Hubert
Hallo,

ich hole den Thread noch einmal nach oben, da sich neue Probleme eingestellt haben.

Ich habe die beiden Dekoder eingebaut, sie funktionieren auch wunderbar. Die beiden Zugteile habe ich mit hochflexibler Litze verbunden. Die Stromabnahme ist jetzt hervorragend, der Zug bleibt nirgendwo mehr stehen und fährt sehr gleichmäßig. Da die Kabel zwischen den Zugeteilen ca. 1,5 cm länger sind als die starre Kupplung, damit ich auch im Reparaturfall noch die Gehäuse öffnen kann, entgleist der 2. Zugteil an einigen Stellen, die aber nicht reproduzierbar sind. Scheinbar hebt die Litze den hinteren Teil schon mal aus den Schienen. Wenn ich die Kupplung löse und den Zuge nur mit der Litze verbunden fahre, läuft er wunderbar und entgleist nirgendwo.

Gibt es den noch weichere und flexiblere Litze als die Dekoderlitze? Für jeden Hinweis bin ich dankbar.

LG

Hubert
Hi Hubert !

Welchen Kupplungsraster hast Du eingestellt, bei meinem hatte ich die Kupplung auf den weitesten Abstand gestellt, lief mit zwei Verbindungsleitungen einwandfrei.

Gruß Thomas
Hallo,

Zitat

Gibt es den noch weichere und flexiblere Litze als die Dekoderlitze?


Welche Decoderlitze hast Du verwendet? Die am Kühn N025 dran ist? Die ist relativ starr, finde ich.
Es gibt verschiedene Stärken und Ausführungen von Draht und Isolation.

Die dünnsten Microlitzen gibt es bei Mayerhofer.

Grüße, Peter W.
Hallo Thomas,
hallo Peter,

vielen Dank für die schnellen Tipps. Ich fahre auch im weitesten Raster, da ich zurzeit nur eine kleine Anlage habe, bei der ich auch R1 verbauen musste.

In der Tat habe ich Dekoderlitze von Kühn verbaut. Der Tipp mit Mayerhofer scheint mir gut zu sein, wenn ich mir die Homepage ansehe. Ich habe bei der Suche jetzt aber auch ein Angebot von Kronenbahn gesehen. Sehr flexible Litze mit 0,04mm² Durchmesser. Da der Laden nicht weit von mir entfernt ist, werde ich es wohl erst einmal damit probieren.

LG aus der tief verschneiten Eifel

Hubert

Hallo,

ich habe heute die Verbindung zwischen den beiden Zughälften mit der o,o4qm² dicken Litze erneuert. Gleichzeitig habe ich die Löcher für die Durchführung der Litze vergrößert. Sieht zwar nicht so toll aus, aber der Zug läugt nun wie am Schnürchen. So fein ließ er sich analog nicht annähernd steuern.

Wenn die beiden Hälften zusammen fahren, sieht man doch weniger von den Löchern als ich befürchtet habe. Aber bei diesem doch recht alten Triebwagen kann ich mit den Kompromissen leben.

Noch einmal herzlichen Dank an alle, die mir durch ihre Tipps geholfen haben.

LG aus der immer noch verschneiten Eifel


Hubert


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