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THEMA: V60 (BR 261) und Digitalschnittstelle

THEMA: V60 (BR 261) und Digitalschnittstelle
Startbeitrag
Trixi - 03.01.09 11:09
Hoi FreuNde,

da ich nur" eine analgoge ANlage fahre hätte ich gerne gewusst, ob eine (in diesem Fall) V60 (BR 261) mit Digitalschnittstelle auch dort fährt ?
Hatte mir bei der Post so eine gekauft (http://philatelie.deutschepost.de/philatelie/shop/templates/produktseiten/produktdetail_standard.jhtml;philsessionid=1P5K53FTFUIBECTYER1CFGQ?id=prod6640014&navCount=0&navAction=jump).

Und was bedeutet Digitalschnittstelle genau ?

Mir ist klar dass dort kein Decoder eingebaut ist sondern nur die Schnittstelle dazu vorhanden ist, aber ich lese auch immer wieder was von Mutifunktionsdecodern (für z.B. Lokgeräusche usw).

Sind diese MF-Decoder auch auf analgogen Bahnen einsetzbar bzw. an dieser Schnittstelle anlötbar bzw. anschliessbar ?

Habe wie gesagt DoppelNull-Ahnung in dieser Hinsicht ;)

Doei
Trixi

Hallo Trixi,

wenn die Lok, wie nahezu alle moderneren Lokomotiven von Trix mit einer Digitalschnittstelle ausgestattet ist, bedeutet das, dass du relativ leicht einen Decoder einbauen kannst, mehr aber nicht. Die Loks sind dann analog ganz normal einsetzbar ohne dass da Gefahr besteht, dass da bereits ein Decoder eingebaut ist. Das würde mit Sicherheit dann dabeistehen. Kannst die Lok also ohne bedenken erwerben. Du kannst natürlich auch in diese Loks einen Decoder einbauen, der den Betrieb über Analoganlagen (mit Analogkennung) zulässt. In der Regel sind aber die Fahreigenschaften der so ausgestatteten Fahrzeuge häufig schlechter.

Liebe Grüße aus Berlin,
André
Moin Trixi,

brauchst dir keinen kopf machen, analog fährt die v60.
der hinweis auf die schnittstelle bedeutet, dass anstatt
der bei deiner lok eingesteckten analog platine, dort ein
decoder eingesetzt werden kann, nachdem die analog platine
entfernt wurde.
Es gibt Decoder die auch analog betrieben werden können,
analog strom entsprechend erkennen und automatisch auf analog
umschalten.

grüssle
willi
Hallo,
Digitalschnittstelle bedeutet nur, dass Du dort einen Digitaldecoder relativ leicht anschließen kannst. Ob ein Decoder von der Größe her passt wird nicht garantiert

Letzlich liefert die nach NEM normierte Digitalschnittstelle nur einen Anschluß des Decoders
an die Stromversorgung (Radschleifer), Motor und Licht vorne/hinten.

Weitere Funktionen wie auch Sound müssen sowieso gesondert verkabelt werden. Inwieweit das in einer so kleinen Lok überhaupt platzmässig geht ist ein anderes Thema.

Standardmässig sitzt auf der Schnittstelle eine so genannte Analogplatine, die die elektrischen Verbindungen für den analogen Betrieb bildet und evtl. ein paar Dioden für die Beleuchtung - vielleicht auch noch was für die Funkentstörung. Diese Analogplatine sollte im günstigsten Fall einfach abgezogen werden können und durch einen Decoder ersetzt werden. Die jetzt digitale Lok programmieren und fahren. Soweit die Theorie... Bei Minitrix gab es mechanische Probleme mit der Schnittstelle, neue Loks haben jetzt jedoch bessere Kontakte. Bei Fleischmann kam bei manchen Loks hinzu, dass ein paar Bauteile in der Lok den digitalen Spaß verhagelten, bei Arnold gab es Modelle mit Schnittstelle und ohne Platz für einen Decoder.

Alles in Allem: die Modellbahnhersteller sind manchmal bemüht...

Ob Du Loks mit Decoder im Analogbetrieb einsetzen kannst ist vom Decoder abhängig: die meisten erkennen automatisch Analogbetrieb, andere müssen drauf programmiert werden. Das Fahrverhalten einer digitalen Lok im analogen Betrieb wird jedoch nicht besser und Sonderfunktionen wie Sound sind im Allgemeinen nicht funktionsfähig (Ausnahmen einige US-Dampfmodelle, dafür andere Nachteile).
Hoi @all,

vielen Dank für die sehr guten Erklärungen.
Weiss nun Bescheid und werde dementsprechend verfahren.

Da ich eine 2. Strecke aufbauen werde soll diese dann digital sein damit ich auch ein paar von den netten "Spielereien" nutzen kann.
Gerade Lokgeräusche und Pfeifsignal an den entsprechenden Stellen erscheinen mir sinnvoll und bringen etwas Pepp in die Anlage :)

Doei
Trixi
Hallo Trixi,
das ist allerdings recht aufwändig: wenn Du automatisch den "Pfiff" auslösen lassen willst musst Du Besetztmelder einsetzen, evtl. je nach Digitalzentrale einen PC einsetzen müssen und die Loks müssen Platz haben für einen Sounddecoder (in N meist nur Dampfer oder große Dieselloks oder Triebwagen). Da ist die alte Methode mittels Gleiskontakt und kleinen Lautsprecher unter dem Gleis schon einfacher...

Ausserdem: Sound in den Loks schön und gut, aber die beste Soundfunktion ist "aus". Irgendwann geht einen das Geschummere auf den Geist.
Hoi,

ja, der Platzmangel ist natürlich ein Problem, aber die von Dir angesprochene Lösung mittels Reedkontakt und Mini-LS unter dem Gleis scheint mir die gangbarste Lösung zu sein (hatte irgenwo schon mal davon gelesen).
Und ständig muss das ja auch nicht aktiv sein - ein kleiner Schalter und Ruhe is' ;)

Einen PC habe ich eh an der Anlage, da ich mit einer selbstprogrammierten Software eine 48-Kanal I/O - USB-Schnittstelle mit 8-Fach Relaiskarte ansteuere um diverse Funktionen (Strassenlampen in der Stadt an/aus, Häuserbeleuchtung usw.) steuere - als PC-Freak kann ich einfach nicht ohne ;), dort sind noch etlich Eingänge/Ausgänge frei und ich die LS damit dann auch kontrollieren kann.

Doei
Trixi


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