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THEMA: BR 120 GFN/ Trix

THEMA: BR 120 GFN/ Trix
Startbeitrag
fragensteller - 24.09.07 19:29
Hallo,

ich meine mich erinnern zu können, dass im N Bahn Magazin mal ein Vergleichstest der BR 120 von Fleischmann und Trix war. Hat jemand auf dem Schirm, in welcher Ausgabe das war? Gibt es vielleicht irgendwo ein online Inhaltsverzeichnis?

gruß

Nico

Nicht dass ich wüßte. Wenn Du digital fährst, kauf Fleischmann denn die Lok ist auch mit 12 Wagen eine Rennsemmel und über den Decoder kannst Du das ja begrenzen. Sieht aber besser aus als die Trix. Die wiederum ist für Analogbahner besser geeignet.

Gruss
Hans-Jürgen
Hallo Nico!

Ich hab beide. Als ich noch analog fuhr, habe ich beide mit Faulhaber-Motoren ausgestattet, weil ich mit den Fahreigenschaften nicht zufrieden war. Im Digitalbetrieb sind sie so natürlich sehr gut.

Gruß
Elmar
Ich bin Analogfahrer und habe 2 Fleischmann 120er, in TEE-Farbe (Vorserie) und in orientrot. Ich bin sehr zufrieden mit den Loks, sie lassen sich gut regeln ( SB-Langsamfahrregler). Die Zugkraft ist gut, sie ziehen meinen 11-Wagen IC über eine 1%-Rampe. Bei der TEE-Lok habe ich aber eine Achse mit Haftreifen gegen eine ohne getauscht, das verbessert die Stromabnahme und die Zugkraft reicht trotzdem noch völlig aus. Die orientrote Lok hatte schon ab Werk nur 2 Haftreifen. Auffällig auf den ersten Blick sind die Unterschiede im Dachaufbau zwischen Vorserie und Serienausführung. Das hat Fleischmann gut berücksichtigt, Minitrix meines Wissens allerdings nicht. Da ist die Vorserienlok falsch. Auch die Detailunterschiede an den Drehgestellen und Pufferbohlen hat Fleischmann berücksichtigt, man hat also nicht einfach die schon vorhandene Vorserienlok durch Umlackierung zur Serienlok gemacht. Warum die Fleischmann-Lok für Analogbahner nicht so gut ist, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Viele Grüße, Thomas
Ich besitze die GFN 120 (Vorserienlok) seit 1979; sie ist meine erste N-Lok. Sie fährt - wie bei GFN nicht anders zu erwarten - analog perfekt, auch nach all' diesen Jahren. Sie hat kein Problem mit der Stromaufnahme, ist zugstark und leise. Dass sie eine "Rennsemmel" sei, kann ich nicht bestätigen (ich fahre allerdings nicht mit Festspannung). Bei mir fährt sie ruckelfrei und sanft an und bremst ebenso.
Aus meiner Sicht ist sie somit ein durch und durch empfehlenswertes Modell vor allem für diejenigen, die störungsfrei fahren wollen.

Gruß
K.U.Müller
Hallo,

Auch ich habe zwei 120-er von Fleischmann im Einsatz und die sind keine Rennsemmeln. Sie haben in meinen Augen sogar bessere Langsamfahreigenschaften als die von Trix.

Gruß Lothar
Hallo,

zu den Loks der BR 120 will ich nicht noch weitere gefühlte Antworten dazu sagen - aber: Es gibt beim Alba-Verlag auf der NB-Magazin-Site folgenden Button:
Suche in der nb - Artikeldatenbank

Da werden Sie geholfen!  

Gruß

Christian
Hallo,

vielen lieben Dank für die vielen informativen Meinungen.

Gruß

Nico
Wenn man auf die Trix-Lok den Isolatorensatz von GFN montiert wird sie optisch zu einer Augenweide. Antriebstechnisch ist die neuere Trix-Version nicht schlecht, wenn man eine gebrauchte (orientrot, TEE) kaufen möchte würde ich GFN vorziehen.

Gruß Torsten
Hallo,

bei der MTX 120 wurde - im Gegensatz zu der im Nebenthread angesprochenen 151 - der Antrieb leider NICHT verändert! Hochdrehender 3poliger Trix Schnappmotor mit "angestückelten" Wellen, die manchmal krumm sind. War bei meiner so --> schreckliche Fahreigenschaften im Digitalbetrieb. Ich habe im ersten Schritt die Wellenkupplungen aus Messing durch PVC-Kabelisolation ersetzt, im zweiten Schritt den Trix-Motor durch einen Mabuchi aus dem Taurus. Jetzt läuft sie selbst mit einem Uraltdecoder gut!

Grüße, Peter W.
Peter,

hmmmm, dann hatte ich ein gutes Exemplar! Letztens hab ich eine 120 von Trix mit dem GFN-Isolatorenpaket ausgerüstet und nicht genau nachgesehen was für einen Antrieb sie hat. Analog lief sie für meinen Geschmack super. Kein Vergleich mit einer 151 oder 103 aus gleichem Hause. Oder gar mit der 143. Die 143 hab ich mit Glasmacher-Schnecken ausgerüstet, die ist jetzt immer noch schneller als die Arnold-Lok und jetzt lauter als Roco.
Optisch gefällt mir die 120 von Trix, nach Umbau der Isos trotzdem besser. Die orientrote von GFN ist irgendwie blaß, wie das Vorbild nach kurzer Einsatzdauer. Ich möchte aber schöne Loks, dreckige mag ich beim Vorbild auch nicht, genuasowenig wie verwitterte.

Gruß Torsten
Hallo Torsten,

welches Modell (Art.Nr.) ist Deines? Vielleicht habe ich einfach Pech gehabt. Jedenfalls lief meine so schnell, dass die bei voll aufgedrehtem Trafo kurz vor dem Abheben war und zu stottern begann, weil die Stromabnahme bei der Geschwindigkeit nicht mehr mit kam.

Grüße, Peter W.
Hallo,

ich habe ein MTX 120er Art. 12502 im digital Betrieb mit D&H 100 auf SX im Einsatz.

Ich kann mich absolut nicht über die Laufqualität der Lok beklagen.

OK, etwas flott ist sie schon, aber das lässt sich digital ja sehr einfach in den Griff kriegen.

Die Langsamfahreigenschaft kann ich ebenfalls nicht bemängeln, im Gegenteil.
Michael
Hallo Nico!
Zu Deiner Eingangsfrage: Ich habe alle Hefte mal durchgeblättert und keinen Vergleichstest gefunden. Dafür viele andere interessante Artikel. Und schwups, schon ist der Sonntag rum. Was ich aber entdeckt habe, und das wirst du wahrscheinlich im Hinterkopf gehabt haben, ist ein Vergleichstest der Baureihe 128 GFN/Mtx. Also die 12X von AEG. War im Heft 2/96. Ansonsten kann ich mich den Vorredner nur anschließen. An meinen 120er von Fleischmann gibt es nichts auszusetzten.
Gruß Ralf
Peter W,

ich hatte die Lok von Trix nur zum Umbau bei mir und hab sie auf meiner Anlage getestet. An die Art.Nr. kann ich mich nicht erinnern. Es war eine verkehrsrote, müßte die Art.Nr. 12209 gewesen sein. Mir ist nur aufgefallen dass diese recht neue Lok deutlich besser (nicht unbedingt langsam) lief als die orientrote die ich zur gleichen Zeit umgebaut habe. ich werde von meinem Freund die Lok mal öffnen lassen und berichten was drinnen ist.

Gruß Torsten
Hallo,

ich glaube die Fahreigenschaften schwanken je nach dem, ob die "gestückelte" Welle gerade ist oder nicht, zudem kommt die Streuuung der Motoren (die ich auch bei der 216 beobachten konnte).

Grüße, Peter W.
Hallo zusammen,

um diesen Thread nochmal aufzugreifen, hab ich zwei Fragen:

1) kann jemand bitte noch berichten, welche die bessere (optisch/technisch) verkehrsrote 120 ist? Trix 12209 oder GFN 7353?
Hintergrund: Ich habe ein MTX IC-Set 11608 bestellt und gedenke, nach dem Eintreffen die dort vorhandene digitale 111 gegen eine analoge 120 (evtl. über die Kleinanzeigen) "auszutauschen".

2) laut euren obigen Berichten ist die beige-rote 120 von GFN (7350) besser als die von MTX (12502). Paßt die GFN farblich auch zu dem MTX-IC Set 15805, oder gibt es da Abweichungen beim rot?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Stephan
Hallo Stephan,

wenn ich die RAL-Karte an meine Fleischmann 120er (7350) halte, dann ist deren Rot sehr dicht beim vorschriftsmäßigen "Rubinrot".
Die entsprechenden Wagen aus den Minitrix-IC-Sets haben ein dunkleres Rot.
Ob man beide Farben kombinieren will ist Geschmachssache (am 2. Klasse-Ende geht's in jedem Fall ).

Allerdings ist es so, dass GFN die elfenbein-roten 103 je nach Produktionszeitraum in unterschiedlichem (hellerem und dunklerem) Rot geliefert hat, und nach meiner Erinnerung gab es auch eine hellere und eine dunklere Rot-Variante an der 7350.

Übrigens halte ich die GFN 120 für eine Rennsemmel (d.h. deutlich überhöhte Endgeschwindigkeit), aber meine ist trotz antiker Antriebstechnik gut regelbar und für den IC-Einsatz uneingeschränkt brauchbar. Ich würde die Lok empfehlen.

Gruß
Karl
Hallo Karl,

>>Übrigens halte ich die GFN 120 für eine Rennsemmel (d.h. deutlich überhöhte Endgeschwindigkeit),<<

Sehr diplomatisch ausgedrückt. Meine GFN 120er (noch ohne Schwungmasse) fliegt bei Volldampf in R2 stets zuverlässig aus der Kurve...

Hoffentlich wird der Transrapid gebaut. Dann hätte ich zumindest für das Fahrgestell eine angemessene Verwendung.

Grüße Jürgen
Ich weiß gar nicht was Ihr habt, wir hatten jetzt die GFN120 9 Tage im Dauereinsatz vor einem 12 teiligen IC. Da war nihcts mit unangemessener Geschwindigkeit. Im Gegenteil die fuhr eigentlich optimal. Der Supermann ICE3von Trix hingegen ist eine echte Rennsemmel genauso wie die alte GFN 111.

Gruß Michael
@19

Hallo Jürgen,

zwei Lösungsvorschläge:
a) größere Radien(ab 1m)
b) lange Züge(ab 1,5m)
*duckundwech*

p.s. mit meine GFN-120ern bin höchstzufrieden(optisch wie technisch)

Viele Grüße, Uwe
Ich verstehe den Begriff "Rennsemmel" im Zusammenhang mit der GFN 120 nicht. Die lässt sich doch vorzüglich regeln (ich fahre analog), und es zwingt mich ja niemand, den Regler bis zum Anschlag aufzudrehen. Insoweit lässt sie sich doch ohne Probleme mit vorbildgerechter Geschwindigkeit fahren.
Das war mit meiner alten BR 111 von GFN in der Tat anders. Die fährt auch im unteren Regelbereich erst gesittet, seit sie eine Glasmachers Schnecke bekommen hat.

Gruß
K.U.Müller
Moin GemeiNde,

um diesen Thread nochmal aufzugreifen, die MTX 120 Art.Nr. 12209 in Verbindung mit Decoder 66838 (DCC) läuft so richtig schlecht.
Da ich mit meiner Multimaus nicht auslesen kann würde ich hier gerne mal fragen ob jemand weiß, welche von den wenigen möglichkeiten zur Verbesserung mir möglich sind.
Also rein Decodertechnisch durch ändern der CV´s...
...ich möchte nicht die ganze Lok umbauen.

Vielen Dank,

Gruß
Franco
Hallo,

ich würde erst mal die Kondensatoren auf der Platine ausbauen, diese können stören die Regelung stören. Bei meinem Exemplar war zusätzlich aber auch noch die Welle verzogen.

http://www.1zu160.net/digital/einbaubsp/images/mtx120-1.jpg

Grüße, Peter W.

Moin Peter,
erst mal danke für Deine Antwort.
Von welchem Bauteil redest Du ?
Habe Dir mal ein Bild von der Platine angefügt in dem Du durch beschreibung etwas sagen könntest.

Mit freundlichem Gruß

Franco

Die von francesco6797 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Franco,

ich muss mich entschuldigen, habe auf die Schnelle das Innenleben verwechselt. Hätte ich nur selber bei mir nachgeschaut..

Die 120 hat nicht einen, sondern 2 Kondensatoren in der Entstörschaltung - ich habe das oben im Beitrag korrigiert. Beide Bauteile habe ich ausgelötet, vergleiche mein Digitaleinbaubeispiel:

http://www.1zu160.net/digital/einbaubsp/mtx-120.php

Allerdings war ich danach mit den Fahreigenschaften der Lok noch immer nicht zufrieden und nach ein paar weiteren Tests mit anderen Decodern gingen mir das Geruckel und die Kontaktprobleme der Schnittstelle auf die Nerven.

Inzwischen habe ich den Trix Motor durch einen schräg genuteten Mabuchi ersetzt und einen älteren DCC Decoder mit weicher Regelung eingelötet. Der Motor stammt von einer MTX Taurus "Hobby" Lok (mit dem einseitigen Antrieb, die Schwungmasse habe ich abgezogen). Dieser Motor ist nur ganz wenig dicker und ließ sich nach ein wenig Feilen einpressen, die Wellen habe ich mit einem PVC-Schlauch (Kabelisolation) gekuppelt.

Grüße, Peter W.
Jepp, vielen Dank.
Zwei so billig Taurus habe ich auch noch, evtl. mache ich das auch mal.

Ciao

Franco
Hallo hab da mal ne Frage:
auch ich hab 2 Stck 120 von GFN eine in orientrot und eine in IC/TEE Farbe, beide analog-fahren für meine Begriffe zufriedenstellend gleichschnell genug die Rennsemmeln, aber zu meiner Frage:
Was gibt´s für Möglichkeiten analoge Rennsemmeln zu drosseln?
Spulen, Wiederstände vor den Motor oder wie macht Ihr das so?
Besonders Interessant wird´s bei Doppeltraktion 193 MTX und 194 GFN
Die 193 ist fast doppelt so schnell wie die 194.
Sagt doch mal, wie man die kostengünstig drosseln kann, wenn man kein digital hat und auch nicht haben möchte.

Gruß aus Gladbeck
Olaf
Hallo Olaf !

Google doch mal nach "Modellbahnantriebe"
Da findest Du die Adresse von H. Glasmacher !
Habe selbst schon einige Modelle mit den "Glasmacher-Schnecken " umgebaut
und kann das nur weiter empfehlen !

Gruß: Werner S.
Hier der Link zu den Schnecken:
http://glasmachers.com/index.html

Viele Grüße - Udo
Hallo Olaf,

kennst Du diese Seite schon?
http://www.1zu160.net/elektrik/rennsemmeln.php

Viele Grüße,
Michael


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