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THEMA: Verdrahtung

THEMA: Verdrahtung
Startbeitrag
Holzwurm [Gast] - 18.12.06 12:11
Habe mich bereits grob über den Digitalbetrieb informiert (u.a. auch mit Fachliteratur). Suche jetzt Möglichkeiten, wie man einen Verdrahtungsplan erstellen kann. Sollte man eine Software dafür benutzen ? Oder kommt man auch so klar ? Wo kann man Beispiele (mit Fotos, Plänen) anschauen ?

Ich habe zwar Infos wie ich die einzelnen Digital-Decoder (z.B. für Weichen, Signale) verdrahten muss. Das Gesamtkonzept fehlt aber. Ich denke, wenn ich das nicht plane, kommt ein Kablewirrwarr raus. Habe auch schon mal was von Ring- oder Sternleitung u.ä. gelesen. Brauche daher Tips für die Gesamtplanung.

Mit Wintrack kann ich auch Kabel einzeichnen. Mit würde es aber besser helfen, wenn das Programm dazu Hinweise geben würde. Z.B. wie man Kabel zusammenfassen kann, wo man Kabel einsparen kann, welche Kabelarten verbaubar sind usw.
>>Suche jetzt Möglichkeiten, wie man einen Verdrahtungsplan erstellen kann.<<
Die beste Möglichkeit die ich kenne, sind Papier, Bleistift (Buntstifte) und Radiergummi.

gummierte Grüsse,
Claus
Du hast mich ein wenig mißverstanden. Wenn man sich in der Theorie auskennt, ist es sicher kein Problem, auch mit Hand einen Plan zu zeichnen. Ich brauche aber Infos über  gerade diese Theorie (z.B. Beispiele zu kompletten Verdrahtungsplänen). Meine bisherigen
Bücher erklären die Verdrahtung immer nur an einzelnen Decodern. Wie man die Systeme zusammenfassen kann, wird dort nicht gesagt. Wie schon oben mal gefragt: Was ist eine Ringleitung ? Wie funktioniert diese ?  usw.  
eine Ringleitung ist nix anderes als ein Stück Draht in einem Ring angeordnet. Dieser Ring ist die Hauptstromversorgung deiner Anlage, von den die einzelnen Drähte zum Endverbraucher in einem Stromkreis abgehen.

Ich würde dir empfehlen, mal in die Elektronikgrundlagen auf dieser Seite hineinzuschauen. Ismael und andere haben sich sehr viel Mühe damit gegeben
http://www.1zu160.net/elektrik/grundlagen.php

Entschuldige meine Kurzangebundenheit. Ich habe den ganzen abend versucht, ein paar Idioten physikalische Grundlagen der Photographie beizubringen, was sehr frustrierend war. Nimm es nicht persönlich.

persönliche Grüsse,
Claus
Habe ich bereits unter http://www.1zu160.net/digital/digital.php angeschaut. Dort ist allerdings auch alles wieder sehr allgemein gehalten. Ich möchte z.B. eine solche Ringleitung einmal näher (Foto, Skizze oä.)  anschauen. Wie sehen die Abgänge zum Endverbraucher konkret  aus ?  
Ein Funktionsdecoder kann z.B. 4 Weichen steuern. Wie verdrahte ich am besten alles ?
Wo muss ich Booster setzen, damit es nicht zum Spannungsabfall kommt ?  Welche Kabelarten sollte man verwenden ? Welche Steuerungsgeräte sind zu empfehlen
(Viessmann, Fleischmann, Uhlenbrock ?) ?

Ich will nicht nerven, aber einen Rundumschlag speziell zu Digital mit konkreten Tipps habe ich bisher nicht gefunden. Alles bisherige setzt voraus, dass man schon ein halber Elektroniker ist. Ich habe aber bisher nichts damit zu tun gehabt. Möchte dies allerdings lernen.
Ach, ich dachte immer, dass man beim Digitalen nur zwei Drähte braucht

Sorry, ich bin Analogiker. Kann dir da nicht viel weiterhelfen, aber ich denke, dass ein digitaler Kollege sich noch vor der Tagesschau einschalten wird.

gewordene Grüsse,
Claus
sodele, hier zumindest mal ein Photo von einer Ringleitung mit Abzweigungen (Fahrstrom):
http://cgbier.zenfolio.com/img/p496200499.jpg

Die etwas dickere Leitung ist die Ringleitung. Das Kabel hab ich vom Häuselsumbauen übrig und ist ausgelegt für 30A bei 110V - für die Moba definitiv zu üppig, aber bevor mir die Anlage abbrennt ...   Diese Strippen laufen durch das ganze Segment. Die dünneren Kabel verteilen den Fahrstrom an die Gleise und werden einfach an die Ringleitung angelötet (nachdem letztere etwas abisoliert wurde).

Ringleitung ist ein bisschen ein blöder Begriff, da es nicht nicht unbedingt ein Ring sein muss, sondern einfach nur ein etws dickeres Kabel ist, das Strom über Abzweigungen an Verbraucher bringt (Mach mal den Sicherungskasten zu Hause auf. Die dicken Oschies darin sind die Ringleitung).
Ich habe das Gefühl, dass du zu kompliziert denkst. Den gleichen Fehler hatte ich zu Beginn auch gemacht - Abhilfe: Kasten Bier und Meditation.

Ich hoffe, dass es etwas deutlicher wurde und entschuldige mich für die Bildqualität, aber es ist hier 1 Uhr morgens, da baue ich kein Stativ oder Beleuchtung mehr auf, sondern schiesse mit ISO3200 aus der Hüfte.

hüftige Grüsse,
Claus
Hallo,
zu der "Verdrahtung" dann aber noch ein paar Fragen: welches Digitalsystem willst Du wie einsetzen? Wie groß ist die Anlage? Für eine Handvoll Weichen lohnt kein Aufwand, da kannst Du mit Kabelbindern für Ordnung sorgen. Wichtig ist immer nur, dass jede Leitung eindeutig zu erkennen ist durch Farbe und/oder Bündelung oder Beschriftung.

"Nur" fahren und schalten? Oder auch Rückmelden? Welche Zentrale willst Du nehmen? PC dabei?
Das Thema ist, wie Du schon festgestellt hast, recht komplex, aber deshalb nicht das Pferd von hinten aufzäumen. Erst einmal feststellen was Du möchtest, dann kann man weitersehen.
@7 Hallo Claus,

schade, dass ich mir dein Bild nicht angucken darf .

So sieht mein Kabelsalat aus:

http://www.forumromanum.de/member/gallery/galle...&USER=user_45196

(hoffentlich geht der Link), die Bilder 42 bis 45. Was fehlt ist die Ringleitung, will sagen die Selectrix Busleitung.

LG Claus (der andere)

Beitrag editiert am 18. 12. 2006 18:48.
Hallo Holzwurm !
Mein Verdrahtungsbeispiel : http://home.arcor.de/mosi62/august_06_5.html

Ich glaube das was du dir vorstellst gibt´s eh nicht. Quasi deine Lösung auf dem Präsentierteller. Freu mich schon auf deine Frage welches Digisytem ist..........

Ein bißchen Anstrengen (einlesen) muss schon sein, auch wenn´s Hobby heisst.
Und beim Hobby MOBA ist das bei ziemlich vielen Dingen der Fall.
Man muss/kann/sollte idealerweise Schreiner, Elektroniker, Gleisbauer, Landschaftsgärtner usw. in Personalunion sein.

Gruß Uwe
der sich fragt,  warum eigentlich manche Gäste nie grüßen ???
Hallo Peter 8,

folgende Ergänzung:

Ich möchte digital fahren und schalten. In letzter Ausbaustufe mit PC. Es soll eine Fleischmann N-Anlage werden (ca. 3,50 m x 4 m in U-Form). Als Digitalsystem soll DCC verwendet werden. Als Zentrale habe ich mir das Twin-Center von Fleischmann, den Commander von Viessmann (http://www.viessmann-modell.com ) und die Zentrale von ESU (http://loksound.de ) angeschaut. Kann mir jemand dort etwas empfehlen ?
Hallo,

bei der Größe wirst Du auch "melden" wollen oder wie willst Du den Fahrbetrieb sicher gestalten?
Wichtig: nicht jede Art von Rückmeldung ist mit jeder Zentrale/Decoder bei DCC möglich, da noch nicht standardisiert.
Hallo Peter 8,

melden will ich auch.  Reichen meine Angaben jetzt aus ? Kannst Du mir Tipps geben ?
Jetzt mal ohne persönlich werden zu wollen, aber denkst du nicht, dass du dich bei deinem Vorhaben etwas übernimmst?
Versuch erst mal, ein Modul oder Segemnt zum Üben zu bauen. Dieses Segment kann dann in die endgültige Anlage eingebaut werden, oder als Wohnzimmerschmuck verwendet werden.

Hast du schon einen Gleisplan? Falls ja, stell diesen hier mal vor, dann kann anhand dessen diskutiert werden, was du so alles brauchst. Macht allen Beteiligten das Leben etwas einfacher.

einfache Grüsse,
Claus
Was soll ich jetzt festhalten? Du planst eine Anlage in der genannten Größe. Willst fahren, schalten und melden mittels PC. Gut. Das ist geklärt.

Natürlich reichen diese Angaben noch lange nicht aus. Gleisplan? Konzept (lieber selber Lokführer oder Fahrdienstleiter sein?) Epoche? Thema? Budget-Rahmen? Rückmeldung der Zugnr./Adresse?
Wie Du siehst, es ist ein komplexes Thema.
Gleisplan:  noch nicht ganz fertig (wird mit Wintrack 8.0 erstellt) Kannst Du aber dann  bekommen.
Epoche:  III
Budget-Rahmen: 1500,- bis 2000,- EUR (ohne Holz, ohne Fahrzeuge und ohne Gebäude)
                                 habe bisher aber noch keine genaue Vorstellung, ob das reicht.
Thema: Mittelgebirge  mit 2 Hauptstrecken und 1 Nebenstrecke, Schattenbahnhof
Rückmeldung: soll erfolgen
Konzept: beides (Lokführer und Fahrdienstleiter)
@17 Hallo Holzwurm,

Felix G.(Nr.10) hat auf seinen Seiten sehr gut dargestellt, welche wichtigen Fragen alle geklärt sein sollten, BEVOR es an Planung und Bau einer Modellbahn geht.

Folgendes solltest du für dich allerdings auch noch klären:

Hast du die Zeit für ein so großes Projekt und wann willst du Fahrbereit sein?
Bedenke, dass manche Erstlingswerke als große Baustelle begannen (deine Angaben lassen auch eine große Anlage vermuten) und nie vollendet wurden, weil nicht genügend Freizeit zur Verfügung stand, um alle gewünschten Dinge zu realisieren.

Kannst du alleine alle Betriebsstellen Stressfrei bewältigen?
Bereitstellen der Güterwagen an die Ladestellen, Lokfahrten im BW oder Abfertigung von Personen oder Güterzügen und Bedienung der Nebenbahn...usw.

Wieviel möchtest du von Hand steuern und welche Vorgänge lassen eine Automatisierung zu?
End- oder Kopfbahnhöfe lassen nur eine Teilautomation zu, weil die Loks an lokgeförderte Zügen (ausgenommen Wendezüge) immer Abkuppeln und wider Ankuppeln müssen.

Wie an anderer Stelle schon gesagt, würde ich mir zur Übung erst einmal ein Modul oder Teilstück oder Minianlage fertig bauen, um Erfahrungen zu sammeln und Fertigkeiten im Modellbau zu erlernen, damit auch der Fahrbetrieb schnell möglich wird. Wenns was wird, kannst du das Teilstück oder Modul zu einer Anlage erweitern.

Zu deiner Eingangsfrage:

Die Art und Weise der Verdrahtung ist nur ein kleiner Teil der Modellbahnerei und hängt auch mit dem tatsächlichen Bedarf der erfordernlichen Komponenten zusammen, die sich widerum aus deinem Gleisplan und Betriebsabläufen ergeben. Kabelstränge kann man zu Bäumen mittels Kabelbindern, Befestigungsschellen o.ä. zusammenbinden, lassen sich aber auch in Kabelkanälen verlegen.
Die Kennzeichnung und Dokumenmtation (Ziel, Farbe, Beschriftung und Funktion der Ader .. ) von Einzeladern oder Leitungen ist ein muß und helfen bei der Beseitigung von Störungen.

Die Dimensionierung einer Ader hängt von der maximal zulässigen Stromdichte und der Verlegeart ab. Für unseren Bereich kann man für Kupferadern eine Stromdichte von etwa S=5 A / mm2 zulassen. Daraus kann man bei bekanntem Strom I den erforderlichen Mindestquerschnitt A ermitteln. A = I / S

Für eine Hauptleitung (parallel zur Strecke geführt) die mit Digitalstrom von z.B. I= 2,5A belastet wird, sollte ein Querschnitt ab A=0,5mm2 verwendet werden. Die Versorgung eines Gleisabschnitts aus dieser Hauptleitung erfolgt dann mit geringem Querschnitt, damit die Verbindung nicht sichtbar wird. Ich löte die Adern zur Einspeisung von unten zwischen den Schwellen an das Gleis an.

Christian

Hallo zusammen,

für Weichen und Beleuchtung habe ich unter der Anlage AWG28 (50polig) verlegt, für die Abgänge zu den Verbrauchern sind Stiftleisten aufgepresst, von dort mittels Steckern weiter.

Für die Fahrspannung 1,5qmm Kupferdraht als offene Leitung verlegt und daran die Gleiszuleitung angelötet.

Grüße Michael Peters


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