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THEMA: Immer wieder Probleme mit Soundloks....
kurz zur Problemstellung:
Meine Loks fahren ohne Sound "butterweich" und sehr langsam an. Führe ich das Anfahren mit Sound durch, fährt die Lok kurz an und verliert dann "die Stromaufnahme", sprich z.B. Lichter aus, Lok lässt sich nicht mehr ansprechen...
So einiges habe ich schon probiert:
Gleise reinigen + maßvoll ATF
Booster zugerüstet
Einspeisepunkte und Leitungsquerschnitte erhöht
Im Moment fahre ich mit 2000 mA Track-Output.
Nun meine Fragen:
- Höheren Track-Output z.B. auf 2500 mA?
- Anfahrspannung erhöhen?
- Überall Lokpuffer (Energiespeicher) einbauen?
- Noch andere Ideen?
Schönen Dank im vorab für Eure Hilfe
Manfred (von hinter den sieben Bergen)
Deinn Problem kann ich leider nicht nachvollziehen. Ich würde eher mal auf die Spannung schauen, statt auf die Stromstärke. Eine Lok zieht bei Weitem nicht so viel.
Vielleicht erzählst Du uns auch einmal, mit welcher Zentrale Du fährst.
Gruß
Jürgen
ich wollte auch gerade frage, wie viel Volt Gleisspannung hast Du? Klingt nach zu wenig.
Grüße, Peter W.
dein Leistungs Output hat damit nicht viel am Hut, wohl aber deine angelegte Spannung.
Wir fahren Soundlok mit rund 17,5V am Gleis. Bei Rauch nicht unter mindestens 18V. Die Stromaufnahme sollte egal bei was nicht über 250mA je Lok liegen, sonst ist was faul.
Gruß Rolf
meine Zentrale ist eine Yamorc.
Das Versorgungsnetzteil (original von Yamorc) hat 4A 15V. Die Anzeige unter Track-Output zeigt eine Gleisspannung von 14V an. Unter dieser Anzeige kann man nur die Stromstärke, nicht aber die Spannung erhöhen.
Liegt das am Netzteil? Die Original Netzteile gibt es auch in 18V Version für HO Bahner.
Schöne Grüße
Manfred
anderes Netzteil verwenden ich fahre mit 16,5V und das ist schon unterste Grenze für Soundloks
LG Heinz
Und was fährt man an Standardspannung ohne Soundloks ?
Grüße
Randy
Aber nur die Endgeschwindigkeit empfinde ich geringer. Der Sound ist unverändert.
Grüße Stephan
ich habe noch ein 18V Yamorc Netzteil sowie ein weiteres Netzteil für MoBa mit 19,5V Ausgangsspannung.
Ich werde zunächst mal das 18V Netzteil einbauen und dann schauen, wieviel Spannung am Track-Out ist.
Wenn Ihr mit bis zu 19V fahrt (hier Stephan), ist damit die Spannung am Track-Out gemeint? Oder die Spannung am Netzteil Output?
So oder so, ich werde berichten...
Schönen Abend
Manfred
Gruß Stephan
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Lipper-Schwabe
14V sind für Soundloks zu wenig
Meine Soundloks fahren allesamt an der DCC-ex mit 12V fehlerfrei. Lediglich die Susi Controller in diversen Piko Loks wollen da nicht, aber die sind meist eh nur für zusätzliche Lichtfunktionen zuständig.
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Lipper-Schwabe
14V sind für Soundloks zu wenig
Nein, 14V sind vollkommen ausreichend. Mehr ist dann für andere Decoder problematisch.
Viele Grüße
Rico
meine These wäre:
Eine hohe Gleisspannung "hilft" mehr Energie in den vorhandenen Kondensatoren (auf dem Sounddekoder) zu speichern. Mehr Spannung bringt aber auch den Dekoder näher ans Limit und vermutlich auch andere negative Effekte.... mehr Energiepotential am Gleis - kann auch mehr kaputt machen....
Kurze Unterbrechungen im Gleiskontakt sind immer da. Der mechanische Antrieb kann diese durch gespeicherte Bewegungsenergie oft ausgleichen.... Elektronik braucht da z.B. Kondensatoren als Energiespeicher.
Eine bessere Stromabnahme macht Energielücken kleiner.... Mehr gespeicherte elektrische Energie hilft größere Stromlücken zu überbrücken -> also mehr Kapazität ( - höhere Speicherspannung kann schädlich sein)
Der Soundteil auf dem Dekoder läuft mit geringer Spannung.
Mein Testbetrieb mit einem neu entwickelten Booster zeigte, dass nackte Sounddekoder (generell?) grössere Stromspitzen erzeugen als Soundloks mit zusätzlichem Pufferspeicher (der Ladestrom ist dort begrenzt )
mit Grüßen
Jens
Fahre seit 9 Jahren mit Z21 14Volt Gleisausgang und alle Loks fuktionieren.
Auch die üblichen Querälen wie defekte Motoren, mitgerissene Decoder usw. usw. alles bei 14 Volt Gleisspannung erlebt und ausgesessen
Bin da voll bei Rico.
Und, wir hatten das Thema lange nicht
BG, Lutz!
ich gehe bei solchen Sachen immer nach der gleichen Liste vor:
1. Betrifft das alle Loks? --> Grundsätzliches Problem bei Stromversorgung, defekte Zentralle --> Prüfen mit einem Voltmeter, ob alle Parameter am Gleis stimmen.
2. Betrifft das alle Loks aber nur eine bestimmte Stelle am Gleis? --> Diese Stelle prüfen, ob genug Strom hier ankommt, Verschmutzung, aber auch die Gleisgeometrie kann hier eine Rolle spielen, z.B. eine Delle.
3. Betrifft das nur eine Lok und verschiedene Stellen? --> Die Lok hat ein Problem und hier ebenfalls vom Gleis zum Decoder prüfen. D.h. Räder prüfen, ob diese sauber sind, ggfs. "durchklingeln". Innerhalb der Lok Verbindungen zum Decoder prüfen, z.B. gebrochene Schnittstelle oder Kontakte.
4. Die Lok fährt sonst ohne Probleme, aber mit Sound schon? --> Auf einem Prüfstand einen Kontakt an Voltmeter anschliessen und Stromstärke messen. Eventuell zieht hier der Decoder extrem viel Strom, so dass ein Pufferkondensator das nicht mehr abfedern kann.
5. Wenn alle Punkte i.O. sind und ich nicht mehr weiter weiß --> panisch werden ;)) (Spaß) und ins Forum 1zu160 gehen und alle Punkte, die ich gemacht habe mit Ergebnissen aufschreiben. Dann bekommt man relativ schnell auch Hilfe.
immer wieder diese Spannungsdiskussion.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Fahre seit 9 Jahren mit Z21 14Volt Gleisausgang und alle Loks fuktionieren.
Fahre seit 10 Jahren mit z21 19V am Gleisausgang und alle Loks funktionieren. Und nun?
Ich frage mich nur, warum Minitrix 19V und Fleischmann 20V angeben?
Noch einmal, das ist eine Pulswellenmodulation. Das ist nicht mit einer normalen Gleichspannung vergleichbar.
Gruß
Jürgen
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Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Lipper-Schwabe
14V sind für Soundloks zu wenig
anderes Netzteil verwenden ich fahre mit 16,5V und das ist schon unterste Grenze für Soundloks
Das ist sicher so nicht richtig.
Der Soundteil wird nur mit 5V oder 3,3V betrieben
Fakt ist: auf den Decodern ist meist nur ein Stützkondensator von 47µF verbaut. Ist der Sound eingeschaltet, braucht der Decoder mehr Strom. Gibt es ein Kontaktproblem, so ist dieser Kondenstor natürlich schneller leer. Das erklärt das Phänomen, dass es ohne Sound klappt, mit aber nicht mehr.
Bei höherer Gleisspannung wird natürlich etwas mehr Energie (W= 1/2 C * U^2) gespeichert, so dass es länger hält.
Die Hauptursache bleibt aber: Stromabnahme-Probleme.
Die lassen sich leider nicht bei allen Loks und unter allen Schienenbedingungen vermeiden.
Lösung: mehr Pufferspeicher einbauen.
Da ich mit max 16V fahre, genügen mir die 16V- Kondensatoren. Da kann man je nach Platz bis zu 2000µF in einer Lok unterbringen.
Viele Grüße
Klaus
Du hast recht, der höhere Strombedarf bei Zuschaltung der Geräuschfunktion ist genau die Ursache der Aussetzer. Auch ich verwende 16V-Stützkondensatoren, um diesen Effekt zu minimieren, da diese deutlich kleiner sind als solche mit höherer Spannungsfestigkeit. Unter Berücksichtigung des Spannungsabfalls am Eingangsgleichrichter kann man die Gleisspannung ggf. auf 17 V erhöhen, darüber kann es dann aber im wahrsten Sinne des Wortes brenzlig werden.
Viele Grüße
Jürgen
ich bin da bei Klaus und vermute auch eher Kontaktprobleme.
Die Radschleifer genauer zu begutachten sollte kein Fehler sein, wenn sonst alles unauffällig/sauber ist...
VG Pierre
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Fahre seit 10 Jahren mit z21 19V am Gleisausgang und alle Loks funktionieren. Und nun?
Und deswegen fährt man mit Flm Anfangssets 3 Runden und dann blinkt die Lok weil sie nicht mehr will ....
Anderes Netzteil gekauft das 15V an die Schiene statt der 19V vom Set liefert und schon wars weg .....
Lg Peter
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: spur.n.bahner
Noch einmal, das ist eine Pulswellenmodulation. Das ist nicht mit einer normalen Gleichspannung vergleichbar.
Pulswellenmodulation gibt es nicht. Wenn dir der Unterschied schon nicht bekannt ist, wage ich deine Aussagen sehr zu bezweifeln.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Und deswegen fährt man mit Flm Anfangssets 3 Runden und dann blinkt die Lok weil sie nicht mehr will ....
Anderes Netzteil gekauft das 15V an die Schiene statt der 19V vom Set liefert und schon wars weg .....
Richtig, daher fahren meine Loks ja auch mit 19V
Sorry, ja Pulsweitenmodulation. Aber genau das macht eben den Untrschied, der hier offenbar falsch verstanden wird.
Gruß
Jürgen
1. Wie werden die angegebenen Spannungen gemessen? Nur mit einem gewöhnlichen Messgerät oder korrekt für Digitalspannung?
2. Ist die Verdrahtung/Verkabelung der Anlage sicher und stabil? Genügend Querschnitt in den Leitungen? Allfällige Kabelverbindungen ohne viel Übergangsverlust?
In unserer Modulgruppe (spur N schweiz) fahren wir mit 14,5V (gemessen mit dem Messgerät von AMW) ohne irgendwelche Probleme..
Gruss
Heinzpeter
das ist ein interessanter Aspekt. Die z21 sagt mir 19V, was am Gleis tatsächlich anliegt kann ich nicht sagen, weil ich kein passendes Messgerät habe.
Weil die Zentrale anfangs durch Microkurzschlüsse auf Fleischmann Weichen abschaltete, wandte ich mich an den Roco Support. Die rieten mir dann, das große Netzteil zu kaufen, welches ich dann auch bei Roco bestellte. Nun sage ich mir, wenn eine Firma so etwas verkauft, muss es doch auch ohne Probleme einsetzbar sein, was es offenbar ja auch ist.
Gruß
Jürgen
Das heißt ja nun auch nicht das die Spannung 1:1 im Decoder an alle Verbraucher weitergeben wird.
Die verbauten Decoder können nämlich problemlos in größeren Spurweiten verbaut werden.
Dieser maximale Spannungsmytos passt bei digital eben nicht. Bei einer analogen Lok ist es klar das man die bei 19V in kurzer Zeit himmelt.
Wenn aber eine Digitallok bei weniger Spannung mal gefahren ist und jetzt nicht mehr, dann können es nur Kontaktprobleme sein.
Soundloks übrigens, brauchen eine höhere Grundspannung am Decoder, müssen ja auch mehr leisten und da reden wir nicht von dem bisschen Strom den der Lautsprecher verbraucht. Da geht es mehr um die Rechenleistung des Decoders.
Gruß Tobi
Gruß Tobi
ja, es gab früher ein paar Decoder die bei höheren Spannungen nicht wollten, z.B. Tran oder die ganz kleinen DHL Decoder waren bis 18 Volt begrenzt.
Heute wüsste ich keinen modernen Decoder mehr.
Worauf man achten sollte: die Abwärme sollte auch vom Decoder weg können. Also den nicht fest einmummeln. Auch 0,2 Ampere und 4 Volt "müssen irgendwohin".
Peter
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: Nspurbodi
Und deswegen fährt man mit Flm Anfangssets 3 Runden und dann blinkt die Lok weil sie nicht mehr will ....
Anderes Netzteil gekauft das 15V an die Schiene statt der 19V vom Set liefert und schon wars weg .....
Welches Flm Startset legt denn 19V an die Schiene? Mit der typischen z21 Start, die als Standard mit dem 18V Netzteil ausgeliefert wird, liegen ohne Last 17V am Gleis an, mit Last (mindestens eine Lok) sind es 16,1V. Alles mit Oszi gemessen, nichts geschätzt oder irgendwo gelesen.
Wenn die Loks aus den Startpaketen nach kurzer Zeit nicht mehr wollen (wie meine BR 204), liegt es meist an Montagefehlern. Meine Lok war wie so viele komplett mit Öl geflutet, was enorme Kontaktprobleme verursacht hat, der Motor war nicht korrekt positioniert, was mechanischen Widerstand erzeugt hat, der wiederum hatte eine enorm erhöhte Stromaufnahme zur Folge, was letztendlich nach knapp 10 Minuten volle Fahrt den Decoder überlastet hat.
An zu hoher Spannung lag es mit Sicherheit nicht. Die Norm schreibt für Spur N eine Spannungsfestigkeit der Decoder von 24V (Gleichspannung) und 22V (DCC) vor. Das Problem stellt, wenn überhaupt, eine zu hohe Motorspannung dar. Da kommt meine Vorliebe für Zimo ins Spiel, da ich dort die Höchstgeschwindigkeit nicht über CV5, sondern über die Motorreferenzspannung regeln kann, meine Loks laufen, wenn Zimo drin ist, alle zwischen 6 und 9V PWM Motorspannung, je nach Lok.
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Lipper-Schwabe
14V sind für Soundloks zu wenig
Laut Norm muss ein Decoder ab 8 V egal ob mit oder ohne Sound funktionieren, sonst hält er sich nicht an die Norm. Siehe 4.2 Spannungsgrenzen bei RailCommunity und MOROP:
https://normen.railcommunity.de/RCN-210.pdf
https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem670_d.pdf
Wie im Dokument der RailCommunity zu lesen ist, empfiehlt diese für Spur N eine Spannung von 14 bis 16 V. Der Decoder soll zwar wenigstens 24 V Spannungsfestigkeit haben, das heißt aber nicht, dass es empfohlen wird, ihn mit mehr als 16 V bei Spur N Modellen zu betreiben!
Zitat - Antwort-Nr.: 25 | Name: Tobi_BR85
Soundloks übrigens, brauchen eine höhere Grundspannung am Decoder, müssen ja auch mehr leisten und da reden wir nicht von dem bisschen Strom den der Lautsprecher verbraucht. Da geht es mehr um die Rechenleistung des Decoders.
Wie viel Strom glaubst du verbraucht ein Microcontroller auf einem Sounddecoder? Im Vergleich zum Lautsprecher, der mit 5 V Sinusspannung betrieben wird, ist das ein Lercherlschas.
LG
Markus
ich habe mir jetzt mal ein Voltmeter bei Arnold Hübsch bestellt. Dann weiß ich, wie hoch die Spannung am Gleis tatsächlich ist.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: spur.n.bahner
ich habe mir jetzt mal ein Voltmeter bei Arnold Hübsch bestellt. Dann weiß ich, wie hoch die Spannung am Gleis tatsächlich ist.
3 Stück probiert, 3 verschiedene Ergebnisse.
Jürgen H.
Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name: Jürgen H.
3 Stück probiert, 3 verschiedene Ergebnisse.
Dann nehme ich das arithmetische Mittel
Gruß
Jürgen
Gruß Tobi
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