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THEMA: Gebäude MU N-i00143 Hinterhoffabrik - Ideen?

THEMA: Gebäude MU N-i00143 Hinterhoffabrik - Ideen?
Startbeitrag
kracherl - 26.10.26 18:03
Hallo zusammen

Hat jemand von Euch schon die DM-Toys Hinterhoffabrik Modellbahn Union N-i00143, oder das Vorgängermodell von MKB zusammengebaut?
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/MU_N-i00143.html
Wie wirkt der Bausatz? Ist es schwierig, ihn zusammenzubauen?

Mich täte es reizen, mit diesem Bausatz ein Inglenook Fahrdiorama für ein Bücherregal zu erstellen. Frühe Epoche 4 in den 70er Jahren. Ein Bahngleis führt zur Fabrik, wo der Kran be- und entladen könnte.

Meine Idee wäre eine Fabrik für Stromzähler, Schalt- und Kotrollpulte und anderen Apparatebau.
Anlieferung von Rohstofffen, Heizöl und Vorprodukten, Abtransport der fertigen Produkte sowie von Abfällen (Glasbruch, Metallschrott aus Stanz- und Bohrabfällen) .
Eingerahmt wäre der Betrieb von einem dazu quer positionierten Wohnhaus rechts und links davon vielleicht ein weiterer Betrieb oder eine Wohnhausrückseite. Die Hinterseite würde mit einer Rückwand mit Hintergrund abschliessen. Das Fahrdiorama wäre also maximal 30cm tief und 92 cm breit, um es in einem Bücherregal unterbringen zu können

Habt Ihr Ideen, was sonst noch in so einer Fabrik produziert worden sein könnte?

Vielen Dank für Eure Anregungen

Euer Kracherl-Günther



Hi Günther,

mit dem Bausatz habe ich keine Erfahrung, aber wenn ich mir die Produktbilder ansehe, komme ich zu dem Eindruck, dass das Gebäude für eine glaubwürdige Produktion mit einem Schienenanschluss, wie er dargestellt ist, viel zu klein ist.
Es gibt doch von DM-toys andere Halbreliefgebäude, die von der Anmutung viel besser passen.

Gruß
Gerald
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: GuteSeite

Es gibt doch von DM-toys andere Halbreliefgebäude, die von der Anmutung viel besser passen.



Hallo Gerald
Welche meinst du denn genau?
Sieht eher aus wie der Verladebereich einer Fabrik.
Wäre mir auch zu klein, Vielleicht links statt Wohnhaus ein Fabrikkomplex (Halbrelief?).
Hi Günther,

kann ich am späten Abend nachschauen.

Gruß
Gerald
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: GuteSeite

aber wenn ich mir die Produktbilder ansehe, komme ich zu dem Eindruck, dass das Gebäude für eine glaubwürdige Produktion mit einem Schienenanschluss, wie er dargestellt ist, viel zu klein ist.



Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: LaNgsambahNer

Wäre mir auch zu klein,



Nö, das passt schon. Das ist halt so eine Fabrik, wie man sie z.B. in Leipzig-Plagwitz ans Industriestammgleis angeschlossen finden würde. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Gleisa...ofs_Leipzig-Plagwitz
Guckt da mal auf den Gleisplan, wie sich das da in den Wohngebieten verzweigt. Auch wenn das heute fast alles abgerissen ist, den ehemaligen Verlauf der Gleise kann man noch gut nachvollziehen.

Viele Grüße
Rico
Hallo Günther,

die Rückseite muss man ja auch nicht als solche verbauen Da ist bei Dir doch sowieso die Hintergrundkulisse.
Statt dessen würde ich von der Rückwand ein Feld abtrennen, den Rest als Fabrikvorderwand nutzen und das abgeschnittene Teil um 90° nach hinten (mit einem entsprechend breiten Kartonstreifen als Eckpfeiler) ankleben. Damit ist dieser Wandteil die Rückseite vom linken Wellblech-Anbau. Wenn dann bis zur Hintergrundkulisse noch was fehlt, kann man das mit betongrauem Karton ergänzen, genauso wie die Seitenwand auf der anderen Seite (komplett aus Karton gebaut; die sieht man nicht, wenn daran ein Haus anschließt). Das Dach wird ebenfalls aus Karton zurechtgeschnitten und mit "Dachpappe" aus Sandpapierstreifen beklebt und eingefärbt.
Und schon ist das Fabrikgebäude zum selben Preis fast doppelt so lang Und hat jetzt einen kleinen Verladehof mit Kran.

Viele Grüße
Michael
Hallo,

es gibt so "kleine" Betriebe mit einem ehem. oder noch genutzen Gleisanschluß.
Ich erinnere mich als ich in Berlin arbeitete hatten wir genau in der Nachbarschaft einen Fensterhersteller der auch Riesenmengen an Fensterprofilen bekam und diese gingen fertig als Fenster wieder raus, wobei die Produktion sich auf das Ablängen der verschiedenen Profilen und dann das Verschweißen der Rahmen bestand.
Das Verglasen geschah wohl schon woanders.

Peter
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: kracherl

Habt Ihr Ideen, was sonst noch in so einer Fabrik produziert worden sein könnte?


Generatoren, Kompressoren, Pumpen, Gebläse, Transformatoren,...

Gruß
Eglod
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: LaNgsambahNer

Wäre mir auch zu klein



Moin,
für einen kleinen Fabrik sieht es gut aus finde ich. Aber der Kran ist für so ein kleinen Betrieb doch zu groß, sie werden keine ganzen LKW Motoren heben wollen.
cheers,
Norman.

Hallo,

der Bausatz gefällt mir, leider habe ich keinen Platz dafür.

Aus meiner Zeit in Berlin-Kreuzberg kenne ich solche kleinen Fabriken/Werkstätten auf Hinterhöfen in der Wohnbebauung, wenn auch ohne Gleisanschluß.

Zu verladende Teile (Motoren, Kompressoren u.ä.) könnten mit einem Gabelstapler o.ä. aus dem Gebäube zu dem Kran gefahren werden.

Schöne Grüße aus Hildesheim

Ulrich Analogfahrer  
Hi Rico,

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: RF

Das ist halt so eine Fabrik, wie man sie z.B. in Leipzig-Plagwitz ans Industriestammgleis angeschlossen finden würde.



hast du dir die Bilder in deinem Link angesehen? Da ist keine kleine Hinterhofwerkstatt bei.

Hi Peter,
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: 8erberg

in der Nachbarschaft einen Fensterhersteller der auch Riesenmengen an Fensterprofilen bekam und diese gingen fertig als Fenster wieder raus,



Diese Fensterfabrik war bestimmt größer als 22 x 7 m², sonst hätten die gar keinen Platz für das Rohmaterial, die fertigen Fenster und deren Herstellung gehabt.

In diesem Gebäude würde eine kleine Tischlerei oder ähnliches Platz finden, auch eine kleine Spezielwerkstatt, die beide sicher keinen Gleisanschluss hätten.
Die Krananlage ist auch recht merkwürdig. Es könnten große und/oder schwere Sachen ent- und verladen werden, doch die lägen dann im Hof. Der Zugang in das Gebäude und dann der Innenraum passen von der Größe nicht dazu.
Außerdem sollte es einen angemessener Warenstrom (-> Gebäudegröße) geben, damit ein Gleisanschluss gerechtfertigt ist. Einzig als Lager mit schnellem Warendurchgang (Güterschuppen) wäre die Größe passend.
Die ganzen Produktionsideen sind schön, nur bei angemessener Menge ist das Gebäude bis oben voll, da hätte keiner mehr arbeiten können.

@Günther
Hier sind ein paar Gebäude (Halbreliefs), die (kombiniert) eine glaubwürdige Fabrik ergäben. Es ist auch ohne Weiteres möglich, unterschiedliche Bauarten zusammenzufügen, Erweiterungen wurde oft in einem anderen Stil ausgeführt. die angedeutete Gesamtgröße sollte schon mindestens dem eines großen, städtischen Schulgebäudes entsprechen

https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/MU_N-i00009.html
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/MU_N-i00030.html
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/MU_N-i00029.html
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/MU_N-i00060.html
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/MU_N-i00087.html

Ich habe der Einfachheit halber nur DM-toys aufgeführt, vergleichbare Bausätze anderer Hersteller erfüllen ihre aufgabe genauso.

Gruß
Gerald
Hallo Gerald,

Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: GuteSeite

hast du dir die Bilder in deinem Link angesehen? Da ist keine kleine Hinterhofwerkstatt bei.



Bei dem Link ging es mir überhaupt um die Auflistung und um den Gleisplan. Leider gibt es nicht zu jedem Anschluss ein Bild und die Photos zeigen hauptsächlich die größeren Betriebe.

Aber ich kenne die Gegend sehr gut und dort gab es genug Hinterhofbuden.

Viele Grüße
Rico
Hi Rico,

dass es dort Hinterhofbuden gibt/gab, bestreite ich nicht. Nur die Liste der angeschlossenen Firmen sieht nicht nach kleinem Fünf-Mann-Betrieb aus. Und darum ging es. Es spricht nichts dagegen, diesen Bausatz ohne Anschluss zu integrieren.

Gruß
Gerald
Hallo Gerald,

es tut mir leid, dass ich keinen besseren Link hatte. Kannst Du mir diese gar fürchterliche Sünde verzeihen?

Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: GuteSeite

Es spricht nichts dagegen, diesen Bausatz ohne Anschluss zu integrieren.



Es spricht auch nichts dagegen, den Bausatz *mit* Anschluss zu integrieren.

Viele Grüße
Rico
Hi Rico,

doch, es spricht die Gebäudegröße dagegen, wenn einem die Sinnhaftigkeit wichtig ist. Sonst kann man auch zu einem Kiosk ein Gleis legen, das muss auch mit Waren versorgt werden.

Gruß
Gerald
Hallo Gerald / Gute Seite #15,

wer hat denn gesagt, dass das Gebäudeensemble so groß bleiben muß? Es steht vor der Hintergrundwand, also kann da jederzeit noch ein weiterer Gebäudeteil zu sehen sein, der nicht dreidimensional dargestellt wird. Und in #6 habe ich schon beschrieben, was _ich_ zur Erweiterung des Bausatzes ganz sicher machen würde.
Übrigens habe ich schon bei einigen Betrieben eine ähnlich dimensionierte Krananlage gesehen, die "halt noch da ist aus früheren Zeiten", als es noch keine leistungsfähigen Gabelstapler gab. Damit wurde damals das Ladegut der Güterwagen ent- und beladen, der Transport innerhalb des Betriebes geschah über flache Rollwägen.
Der Bausatz an sich ist natürlich von der Grundfläche viel zu klein, aber niemand verbietet, diesen durch (zwei- und dreidimensionale) Erweiterungen glaubwürdiger zu gestalten. Nichts bei einer Modellbahn _muss_ so verwendet werden, wie es aus der Schachtel kommt

Noch als Idee für den Betrieb: Es werden mechanisch komplette Großgeräte (in Kisten verpackt?) geliefert, die hier mit Elektrik/Elektronik komplettiert werden. Die müssen also erst mal entladen werden, dann kommen sie in den Betrieb (oder bleiben wegen der Größe im Hof stehen) und werden vervollständigt, danach kommen die gleichen großen Teile wieder zum Verladen.

Viele Grüße
Michael
Der Kran passt schon.
Hier im Städtchen gab es genau so eine Firma, die Spezialstahl vertrieben hat.
An beiden Seiten Wohnhäuser.
Die Halle hinten war nur etwas tiefer .
Genau genommen war es aber nicht der Hinterhof, sondern der "Vorgarten", denn die Straße war davor.

Jürgen H.
Hey Günther,

in meiner Phantasie werden in der kleinen Fabrik (Edel- oder Spezial-)Fahrräder hergestellt.
Einmal im Monat wird das Rohmaterial wie Stahl-und Alurohre usw. auf einem Rungenwagen angeliefert.
Die fertigen Räder kommen in einen, mitlerweile bereitgestellten, Containerwagen und werden darin zu den (Groß- )Händlern verschickt.
In einem der Nebenhäuser findet ein Werksverkauf statt.

So meine Idee zu diesem Thema.

VG
Roman
Guten Tag und gute Güte,

ist doch völlig egal was in dem Gebäude aus welchen Materialien zusammengeklempnert wird. Es hat einen Gleisanschluss auf dem Güterwagen unterschiedlichster Bauart rangiert werden können. Der Rest der Geschichte spielt in der Phantasie.

Freundlicher Gruß

Hannah

Ich könnte mir das Gebäude auch als Brennstoffhandel vorstellen.
Im Gebäude Kleinbebinde, Büro und dar Kohlewagen mit Eierkohlensäcke darauf. Ansonsten Freilagerflächen für Fässer und Kohlehaufen.
Der braucht einen Gleisanschluss.
MfG 😃tto
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: GuteSeite

doch, es spricht die Gebäudegröße dagegen, wenn einem die Sinnhaftigkeit wichtig ist. Sonst kann man auch zu einem Kiosk ein Gleis legen, das muss auch mit Waren versorgt werden.



Wenn wir über ein Anschlussgleis sprechen, das 1.000m extra nur für die Fabrik verlegt wurde und exklusiv von der kleinen Fabrik genutzt wird, dann ja, dann hast Du *natürlich* recht.

Wenn wir über ein Anschlussgleis sprechen, das sich so wie in Plagwitz verästelt, das von vielen Fabriken genutzt wird und entsprechend nur noch ein paar Meter bis zur Anschlussweiche hat, dann nein, dann hast Du unrecht.

Viele Grüße
Rico
Hallo Hannah,

Zitat - Antwort-Nr.: 19 | Name: Hannah

ist doch völlig egal was in dem Gebäude aus welchen Materialien zusammengeklempnert wird.


Das ist richtig.
Deswegen werden ja Ideen gesucht.

VG
Roman
Hallo.
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: kracherl

Die Hinterseite würde mit einer Rückwand mit Hintergrund abschliessen


Wenn man den Hintergrund als größere Fabrik darstellt, vielleicht die Rückwand des Gebäudes um 90° dreht und direkt direkt auf die Modulrückwand aufklebt, könnte die Krananlage davor durchaus Sinn ergeben. Dort wo in der Hausrückwand das Tor ist, setzt man etwas davor ein Geländer auf das Hallendach und macht seitlich eine Notleiter und nutzt es dann als Notausgang im oberen Stockwerk.
Ja und was könnte in der Fabrik gemacht werden, dass sich ein Bahnanschluß und ein solcher Kran rechnen?
Man könnte z.B. eine Aufarbeitung für gebrauchte Waggonradsätze machen. Gebrauchte Radsätze werden angeliefert, aufgearbeitet und wieder versandt.
Oder eine Stanzerei, angeliefert werden Coils, drinnen werden sie abgerollt und entsprechende Teile ausgestanzt, vielleicht noch etwas weiter bearbeitet, dann werden die Fertig- oder Zwischenprodukte weiter geschickt und der Restschrott wieder zum Stahlwerk verschickt.
Beides braucht nicht unbedingt viel Lagerfläche im Freien, auch nicht in der Halle, denn da wird jeweils nur ein Arbeitsgang gemacht und wieder weiter verschickt. Es rechtfertigt aber den Kran mit der recht hohen Hublast.
Gruß,
Harald
Hi in die Runde,

es kommt wohl auch ein wenig auf die Epoche an, die dargestellt werden soll...

Ich war heute erst wieder in Duisburg-Rheinhausen am Logport, BLG-Autoterminal; mußte dort ein Auto abliefern und ein anderes in Empfang nehmen. Bei der Anfahrt fährt man, je nachdem, woher man kommt, durch diverse Stadtteile in Rheinhausen. Die sich früher in der "Glanzzeit" von Rheinhausen natürlich ganz anders zeigten, als heute. Aber man sieht an diversen Stellen noch sehr gut, wie durchzogen mit diversen Anschlußgleisen der Stadtteil früher mal war. Und wie viele ehedem "kleine Krauter" in früheren Epochen einen Gleisanschluß hatten! Die Industriegleise gehen oder gingen dort teilweise sprichwörtlich "durch die Vorgärten", dazwischen immer wieder "aufgefüllt" mit Mehrfamilienhäusern, "Mietskasernen", damals eben typische Stadtbebauung. Und so manche "Microklitsche" zwischen den Häusern hatte dort früher einen Gleisanschluß, weil eben die Industriegleise direkt daran vorbeiführten und eine Weiche war ja "schnell mal eingebaut". Man darf ja nicht vergessen, bis in die Epoche 3 hinein wurden viele Güter noch auf der Schiene angeliefert, von dem wir uns heute gar keine Gedanken mehr machen...

meint grüßend
Roland
Hallo,
eine Idee von mir: eine kleine Eisengiesserei. Das MU-Modell erinnerte mich an mein Gießereipraktikum in Hangelar (heute St. Augustin-Hangelar) in den späten 70ern. Die Gießerei gehörte zur Firma Winkler&Dünnebier in Neuwied. Es wurden Gussteile für Süßwaren- und Briefumschlagmaschinen produziert. Sucht mal bei Tante Google, dort auch ein Foto der ersten Gießereihalle. Sah so aber in den 70ern nicht mehr aus. Standort war Richthofenstraße/Bachstraße. Heute alles abgerissen.
An die Gießerei wird auch in "Sankt Augustin-Beiträge zur Stadtgeschichte Heft 42" erinnert. Ausstoß 1962 1600-1700 t pro Jahr. Antransport der Gußmaterialien (Guss-Bruch, Roheisenmasseln unterschiedlicher Qualitäten, Stahl und Kreislaufmaterial) und Abtransport per LKW. Ein Gleisanschluss bestand nie, wäre aber glaubwürdig. Aber nur geringes Transportaufkommen.
Das Gebäude war klein und schmal, (eine Halle mit Kran für Gießpfannen in Formkästen), außen ein Rohmateriallager und ein Kupolofen. Alle 2 Tage wurde gegossen.
Transportgüter: Input: die erwähnten Eisensorten und Koks (Körnung 80mm), Abtransport Gussteile.
Man könnte sich das MU-Modell nach hinten fortgesetzt denken. An einer Seite sollte ein Lager und ein Ofen angesetzt werden. Transport der Gussteile mit Karren zum Kran im Hof.
Beste Grüße
Wolfgang
Hallo zusammen

Wow, da habe ich ja schon viele interessante Anregungen bekommen. Vielen Dank. Das wäre ja fast schon Ehrensache, diese Projektidee wirklich umzusetzen.
Also ich würde mir das ganze als Inglenook-artige Rangieranlage in einem Bücherregal vorstellen. Nutzbare Brettfläche wäre 90 x 29 cm . Epoche wäre Grenze zwischen 3 und 4. So 1970 bis 1979.
Ich habe zwischenzeitlich auf die Schnelle einen Plan mit Kato-Gleisen skizziert, wie ich mir die Lage der Gleise und des Gebäudes vorstellen könnte. Die angegebenen Masse von 140 x 85 x 54 mm beziehen sich mutmasslich nur auf das Gebäudeensemble. Der Umladekran dürfte offenbar darüber hinausragen. Es gibt diesen bei DM-Toys auch als Einzelprodukt N-i00147 mit den Massen 68 x 68 x 29 mm. Ich kann ja mal bei DMT nachfragen.
Die Lücke zwischen dem Gebäude und dem Hintergrund müsste ich mit Selbstbau auffüllen. Die gestaltete Rückseite des N-i00143 Bausatzes könnte ich verwenden, um 2 weitere zurückversetzte Stockwerke als Vorderfront darzustellen. Das Eingangstor lässt sich bestimmt irgendwie in ein Fenster verwandeln. Zusätzliches Dach aus dunkelgrauer Pappe.
Wenn der Umladekran für den dann dargestellten Betrieb etwas zu gross dimensioniert wirken würde, könnte man ja auch sagen, dass dieser noch von einer Vorgängerfirma stammt. Letztlich ist all das auf so kleinem Raum nur die umgesetzte Essenz einer gedanklichen Welt.
Die restliche Fläche müsste man natürlich auch noch bebauen. Links noch ein weiterer Betrieb oder eine Rampe. Rechts anschliessend ein quer zur  Hauptachse positioniertes Wohnhaus. Vom rechten Rand her auch nochmals ein quer aufgestelltes Wohnhaus, oder ggf ein Eckhaus und dazwischen schräg  eine Strasse .. Die Mehrheit der Gleise wären im Strassenplenum eingelassen.
Ja, da braucht es noch einiges an Vorplanung und Ideen sammeln ("Brainstorming"), bevor es wirklich losgehen kann; mal sehen...
Aber gut Ding will Weile haben...

Euer Kracherl-Günther, der sich über weitere Anregungen und Ideen freut.


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Hallo Günther,

das "Eingangstor auf dem Dach" wird benötigt, um an die Klimageräte und Luftkompressoren zu kommen, die da oben auf dem Dach der Vorhalle stehen.
Auf der Skizze in #26 könnte links vom Kran noch ein Öltank mit Pumpstation stehen, denn die Fabrik braucht ja auch Energie. Dann kann der Kesselwagen längere Zeit zum Entladen am Gleisende stehen, während vorne beim Kran fleissig Be- und Entladen wird. Hinter dem Tank kannst Du die ganze Ecke dann mit Fassaden von N-i00030 ( https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/MU_N-i00030.html ) aufbauen. Die Wohnbebauung würde ich eher rechts von der Fabrik ansiedeln.
Am mittleren Gleis könnte eine Kopframpe angedeutet werden, während das untere Gleis auf ein eingezäuntes Gelände führt (Schrottplatz? Auslieferungslager für Baustoffe? Das Thema sollte "flach" sein wegen Einsichtmöglichkeit).
Was soll rechts im Vordergrund sein? Damit es hier auch "flach" ist, könnte ein Gebrauchtwagenhändler das Gelände belegt haben. Da können dann viele "neuwertige" Fahrzeuge auf engstem Raum  abgestellt werden...

Viele Grüße
Michael



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