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THEMA: MoBa-Apps wachsen wie die Schwammerln im Herbst?

THEMA: MoBa-Apps wachsen wie die Schwammerln im Herbst?
Startbeitrag
Freetrack - 25.10.26 16:14
Hallo,

Steuerungsprogramme, Gleisplanungsprogramme, alle möglichen Tools:

ständig hört man von neuen Apps. Täuscht mich das oder kommt das gerade in Fahrt?

Setzen jetzt vermehrt die, die bisher nicht glücklich waren mit der Auswahl, auf KI und kochen sich ihr eigenes Süppchen?

VG Freetrack

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Ich merke davon nix, weil ich das auch so gar nicht brauche. Wozu? Also Gleisplanungsprogramm kann ich mir vorstellen. Programme heißen heute halt Applikation, sonst hat sich da nix geändert. KI ist ja ungefüttert komplett irrelevant und von selber füttert die sich nicht, womit bei allen Modellbahnbestandsverwaltungsprogrammen z.B. wie immer schon die eigentliche Arbeit auf Seiten des Dateneingebers liegt. Da hilft auch keine noch so "oversophisticated" KI dagegen.

Gruß
Eglod
Den Eindruck habe ich auch. Im Stummiforum stellt laufend Jemand neue eigene Software vor.
wer viel schwammerln hat spart brot
meint
Struwelpeter
Sehe ich ähnlich. Wobei da von den beschriebenen Eigenschaften bislang keine dabei war, die sich m. M. wesentlich von den anderen bzw. der aktuellen Z21 App abheben würde.

VG Martin
Mit der KI kann man Stäublinge produzieren. Welche dann sich in der Zukunft as genießbar erweisen wird sich zeigen.

Die Hoffnung die Killer App ohne Aufwand zu erzeugen stirbt zuletzt.

Grüße
Harald
Hallo,
also ich freue mich sehr über neue, zusätzliche Software-Angebote. Und wenn KI Dinge ermöglicht, für die früher große Teams und haufenweise Geld verlangt hätten, dann umso besser!

Ich freue mich jedenfalls sehr über private Initiativen wie zB das aktuell von unserem Forumskollegen Erik (ETS) vorgestellte "TrainMaster"-Projekt: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1513708&start=4

Sobald er die Firmware für den Touch-Display-Drehregler ("Rotary Display Knob") so weit hat, dass es auch direkt an meiner z21 Start funktioniert, kaufe ich so ein Teil. "Spur N-angemessen" kompakt mit Touch-Funktionen, mit Display für die wichtigen Infos, mit Drehregler für feinfühlig-taktiles vorwärts/rückwärts fahren - wunderbar! Und noch dazu um wenig Geld.

Das Teil gefällt mir um Welten besser als die vorsintflutlichen Fleischmann "Lok-Mäuse" oder ähnliche Handregler anderer Hersteller, die auf mich allesamt wirken, als ob sie von Technikern entwickelt worden wären, die noch nie ein Smartphone gesehen haben. Klobig und grottiges User Interface! Sogar der jüngste Streich des Großserienherstellers Fleischmann, die WLAN-Maus "NewGen" ist immer noch absurd-grotesk "old school", angefangen von "Farbdisplay ja, aber bitteschön ohne Touch Funktion" bis zur funktionsarmen Firm-/Software und dann auch noch zum geschmalzenen Preis.

Jeder, wie er will. Für mich bitte die Kombination aus kompaktem Touch-Drehregler (statt iPhone) fürs manuelle Steuern plus Stellwerk (weiterhin) am iPad. Bye bye, Lok-Maus!

Software-Steuerung einer Anlage ist bei mir derzeit noch Zukunftsmusik, aber das wird wohl auch noch. Und wenn es dann gute, zeitgemässe Alternativen zu Produkten von Zeitgenossen wie Freiwald gibt, umso besser.

LG Georg
Moin,

die Inflation von neuen Programmen sehe ich auch. Aber ich sehe keine wirklich neuen Ideen, die mich abholen würden. Vor allem sehe ich kein umfassendes Konzept, wo Schnittstellen definiert werden, wo andere Äääps sich einklinken könnten. Scheinbar bastelt jeder seinen neuen Monolith, der am Ende genau das macht, was der Basler gerade braucht.

Man braucht heute halt keine Programmierkenntnisse mehr. KI anwerfen und wünsche formulieren. Aber ob das auch zu dauerhaft wartbarer Software führt? Und läuft die auch stabil? Und in 5 Jahren? Das TC Desaster wird ja hier ausreichend diskutiert. Betriebssysteme und Bibliotheken ändern sich heute so schnell, dass man eine Software alle paar Jahre von Grund auf neu schreiben muss oder alles läuft im Container. Ob das alles mit zusammengeprompteter Software geht?

Warten wir ab, ob da nicht auch was schönes bei raus kommt. Wie gesagt, was ich bisher gesehen habe ist nichts für mich.

Gruß
Klaus
Moin,

das schöne an KI Anwendungen ist ja, dass man sich damit nicht beschäftigen muss, da man sich ruckzuck seine eigene bauen kann :D

Mit nur einem Prompt kriegt man inzwischen funktionierende Programme ganz nach den eigenen Wünschen.
Mit sehr wenig Aufwand habe ich so ein erstaunlich realistisches ESTW für eins meiner Module bekommen.

Gruß Moritz

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Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Struwelpeter

wer viel schwammerln hat spart brot



Ein Jammer für manchen klassischen Softwarebäcker.


Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: teppichbahner

...KI anwerfen und wünsche formulieren..... Und in 5 Jahren? Das TC Desaster wird ja hier ausreichend diskutiert. Betriebssysteme und Bibliotheken ändern sich heute so schnell, dass man eine Software alle paar Jahre von Grund auf neu schreiben muss...... Ob das alles mit zusammengeprompteter Software geht?



1. Wenn dir KI heute eine WunschApp bastelt, wird das der Regel in einer Sprache erfolgen, die moderner ist als jene der Standard-Programme.

2. TC ist ein Kontra-Beispiel. Wäre TC mit (deiner) KI erstellt worden, hätte KI den Code auch aktuell gehalten und du bräuchtest weder USB-Stick noch Freiwald-Server. KI kann und darf heute Standardsoftware von Microsoft, Adobe etc. in wenigen Tagen weitgehend nachbauen. Nur die GUIs sind urheberrechtlich geschützt, nicht die Funktionen.

3. in 5 Jahren? Hat dir die KI deine App schon 10 mal aktualisiert und gleichzeitig nach deinen Wünschen verbessert. Egal, welche Betriebssysteme noch kommen.

4. Nachdem die GUI dann "deine" ist, kannst du jederzeit deine KI-App in eine neuere Sprache übersetzen lassen. Egal, welche Bibliotheken noch kommen.

VG Freetrack
Um noch einen draufzusetzen.

Ich bin der Ansicht, dass man für überschaubare Aufgaben und Anlagen schon bald kein komplexes Steuerungsprogramm benötigt:

Zitat

Schnittstelle zu einer modernen Zentrale der KI zugänglich machen.
Ein oder mehrere Life-Cams auf die Anlage richten und die IPs bekanntgeben.
KI liest die Adressen deiner Rückmeldeabschnitte, Weichen und Signaldecoder aus.
Lokdecoder erkennt und misst die KI ein und errechnet Block/Abschnittslängen.


Du sagst, was du willst. Welche Züge unter welchen Bedingungen wann wohin fahren sollen und was du mit Regler selbst steuern willst. Nach einigen Fehlerversuchen klappt das. Weitere Wünsche klappen dann immer schneller und sicherer.

Klingt vielleicht utopisch, ich fürchte aber, da fehlt nicht viel. Mit Codex Astra etc. geht es wahrscheinlich jetzt schon.

VG Freetrack


Hallo,

Das Chaos möchte ich erleben, wenn jeder blindlings seiner durch KI erstellten App vertraut.

Gruß
Stefan
Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: VT18.16

Das Chaos möchte ich erleben, wenn jeder blindlings seiner durch KI erstellten App vertraut.



Ich möchte das Chaos sehen, wenn jemand blindlings seinem ersten TC, iTrain oder Rocrail Plan vertraut.
Guten Abend in die Runde,
Zynisch koennte ich jetzt behaupten, dass die zunehmende Zahl der "Apps" (und das nicht nur im Moba Sektor) uns alle exponenntiell zunehmend duemmer, phantasie- und kreativloser macht..."Selbststaendig oder gar kritisch denken" - ade....

Da beginne ich nostalgisch, fast wehmuetig an meine Uni Tage zurueckzudenken, wo es - egal welchen Studiengang man gewaehlt hatte - Pflicht war, im Vor-Studium (bis zB zum Vor-Diplom - den Bachelor gab's noch lange nicht) pro Semester mindestens 2 Wochen Stunden (mit Uebungen und "Schein") im "Fach" "Anleitung zum selbststaendigen und kritischen Denkens" belegt zu haben....

nachdenkliche Gruesse
FreddieW


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